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Sonntag, 24. August 2014

Selbstbewusstsein und Konfektionsgrößen



Das schönste Gefühl beim Abnehmen ist es, wenn die Jeans nicht mehr ganz so eng sitzen und man sich neue kaufen kann, die eine oder zwei Nummern kleiner sind.
Dass man mit 15 abgenommenen Kilos doch schon die ein oder andere Hose eine Nummer kleiner kaufen durfte, liegt auf der Hand. Und da vor einiger Zeit (2,5 Jahre) die Waage schon einmal genau das gleiche Gewicht angezeigt hatte, habe ich bereits schon einige Hosen in meinem Schrank, in die ich endlich wieder passe.

Und versteht mich jetzt bitte nicht falsch; Jede Hose war ein Erfolg, ich bin froh, dass sie endlich wieder passen und jede wurde ordentlich gefeiert und mit Stolz wieder ausgeführt. Allerdings habe ich mein derzeitiges Gewicht schon eine Weile länger (Ende 2013/Mitte 2014) und ich beginne wieder bequeme Varianten an Hosen vorzuziehen und trage nicht mehr die Neuen bzw. Alten, weil ich glücklich über meinen Erfolg bin und meine neu und hart errungene Hosengröße vorzeigen will. 

Im Moment trage ich am liebsten die Hosen, die ich zu meinen fülligsten Tagen getragen habe.
Nein, ich sehe nicht aus wie ein Obdachloser, der mit den Klamotten leben muss, die er bekommt. Um Himmels Willen, ich achte zum Glück noch auf mein Aussehen, aber die geniale Erfindung StretchJeans bzw. noch viel besser: Jeggins machen es möglich, dass Hosen sowohl mit 75 kg als auch mit knapp 90 kg super sitzen.

Somit oute ich mich an dieser Stelle: Ich könnte Hosen in Größe 40 tragen, trage aber am liebsten welche, die Größe 46 sind, weil sie einfach bequemer sind und trotzdem gut aussehen!

Da frage ich mich, ob 40 meine wirkliche Größe ist. Ist eine Hose in meiner Größe, weil ich den Knopf zu bekomme? Weil ich abgenommen habe und gerne die Bestätigung in Konfektionsgrößen haben möchte? Oder weil ich mich darin wohl fühle? Weil ich die größere Hose geschlossen über den Arsch ziehen kann?
Im Zeitalter der Stretchjeans und Jeggins gibt es so etwas wie Größen glaube ich nicht mehr…

Aber wer geht gerne in einen Laden und kauft sich eine Jeans in Größe 44, wenn er den Knopf einer 40er auch zu bekommt? Ich zähle auch zu den „Idioten“, die in Geschäfte gehen und sich Hosen holen, die im Bereich des kleinstmöglichen liegen –und das nur damit sie nach dem Einkauf im Schrank bleiben.

Warum ich das mache? Ganz klar, niemand kann mit Selbstbewusstsein sagen: ich trage gerade eine Jeans in 46. (Außer man hat vorher eine größere Größe gehabt und freut sich über die Abnahme.) Wenn man allerdings eine Hose in 38 trägt, kann man mit Anerkennung von allen Seiten rechnen.

Was für ein Humbug! Bei Männern achte ich doch auch nicht darauf, dass sie Größe S tragen! Es gibt Männer, die mit S super gut aussehen und andere sind halt größer und breiter und sehen mit XL immer noch sexy aus. Konfektionsgröße ist kein Maß von Schönheit!
Es kommt ja auch niemand auf die Idee, seinen Körper dafür zu hassen, dass man Schuhgröße 40 hat, die Freundin dafür aber 38. Niemand kommt auf die Idee, sich auf Diät zu setzen, weil die Schuhgröße zu groß ist! (und ja, man kann auch am Fuß abnehmen; ich bin ein lebender Beweis). Konfektionsgrößen beschreiben einfach bestimmte Körperlängen in einem Kleidungsstück. Man findet bei Menschen unter 1,60m auch mehr Größen, die kleiner als 40 sind, als bei den über 1,80m.

Und nochmal: meine Konfektionsgröße (weder die, in der ich den Knopf zu bekomme, noch die, in der ich mich wohlfühle) sagt nichts über mich und meine Figur aus!
 
Ich darf mit Selbstbewusstsein zu meiner Hose in Größe 44 greifen, wenn ich möchte!
Und wenn ich möchte darf ich auch das Schild mit den Konfektionsgrößen raus schneiden!

Mittwoch, 18. Juni 2014

Eingeholt von der Vergangenheit

Hallo ihr,
ich muss euch heute einmal zum Ausheulen missbrauchen. (Falls euch Jammer-Posts nerven, also bitte einfach nicht weiter lesen.)

Ich bin gerade in einer Schleife gefangen, die iwo zwischen meinem "alten Ich", meinem "aktuellen Ich" und "der Gesellschaft" verläuft. Und anstatt alles sauber von einander zu trennen, schreien alle Stimmen in meinem Kopf durcheinander und machen mich einfach nur fertig.

Nun, wie soll ich das erklären? Am besten gebe ich euch kurze Stichworte:

Altes Ich:
  • Herkunft: ... nach der Magersucht
  • Zugehörigkeit: Gruppe der dünnen Mädchen. Zwischen leichtem Untergewicht und Normalgewicht.
  • Höchstes erreichtes Ziel: Halbmarathon in 2h 3Min. 
  • Besonderes Merkmal: Dünne, lange Beine
  • Risikofaktor: Bloß nicht zu wenig essen.... (manchmal gabs Schokolade zum Frühstück, um überhaupt genug Energie zu haben, um das Training zu starten).
Neues Ich:
  • Herkunft: das "Alte Ich" begann mit Krafttraining
  • Zugehörigkeit: Brauereipferde?
  • Höchstes erreichtes Ziel: 2 Minuten Plank - alles andere ist zur Zeit nicht messbar. 
  • Besonderes Merkmal: Ausgeprägter Brustbereich, Oberschenkel aus Stein
  • Risikofaktor: Keine Klamotten passen mir mehr...
Ich bin aktuell so fit wie nie in meinem Leben - sowohl konditionell als auch Krafttechnisch. Aber mit meinem "mehr" an Körperumfang komm' ich nicht klar! Ich habe den Prozess auch gar nicht richtig wahrgenommen und habe weiter alle meine alten Klamotten angezogen. Auf mein Körpergefühl konnte ich mich noch nie verlassen. Und da ich Spiegel hasse und umgehe, habe ich gar nicht gesehen, wie unvorteilhaft mittlerweile alles aussieht.

Dazu kommen die Medien und die Gesellschaft: Überall ist Sportmachen mit Abnehmen verbunden. Hallo???? Schön wärs...

Vllt. ist das total albern, aber ich höre alle Leute hinter meinem Rücken reden "oh...für jemanden, der mal magersüchtig war, ist die aber ganz schön fett geworden".

Mein Freundeskreis sagte früher bei meinem Bedenken, ob ich fett geworden sei "Quatsch". Heute heißt es "naja, du bist halt athletischer".

Es nervt mich ja selbst, dass es mich so runterzieht. Eigentlich ist ja alleine schon die Erkenntnis, dass ich noch niemals so fit war, Grund genug, happy zu sein. Bin ich aber nicht. Ich sehe auch keine Muskeln - merke nur, dass sie da sind -  ich sehe nur fett, dass überall seine Wege aus dem Hosenbund sucht...

Mich würde interessieren, ob ihr auch schon mal Probleme mit eurem Körperbild hattet, obwohl objektiv betrachtet eigentlich alles okay ist. 

Sonntag, 30. Juni 2013

vom Shoppen, Abnehmen, Klamottengrößen und meinen Eltern



Die beste Motivation für mich ist shoppen. Nicht kaufen, aber in einem Geschäft Klamotten anprobieren. Wenn man die Klamotten kaufen würde, würde man ja wieder passende Klamotten haben, aber wenn man nur die Klamotten anprobiert, dann ärgert man sich über seine Größe.

Ich habe diese Woche das erste Mal meine Eltern wiedergesehen und ich sie waren gleich mit mir shoppen. Ich weiß nicht, ob sie es vermisst haben, Geld für mich auszugeben oder ob sie finden, dass ich wie ein Heckenpenner angezogen bin und dringend neue Klamotten brauche...
Allerdings tippe ich eher auf zweiteres, weil ich nicht unbedingt Geld für Klamotten ausgeben wollte, die ich nach ein paar Wochen Abnehmen in Deutschland nur noch mit meiner Rückseite angucken werde und sie schnellstmöglich entsorgen werde.
Mein Vater ist da ganz anderer Meinung; er versucht ständig mir neue Klamotten anzudrehen, weil er der Meinung ist, das ich "dieses Problem" nicht innerhalb eines halben Jahres beseitigen kann ("Du glaubst doch nicht wirklich,  dass das, was du in einem Jahr zugenommen hast, in zwei Moanten wieder runter hast!").
# typisch Papa!
Man wird sehen wie es läuft, aber mir extra Klamotten zu kaufen? Wenn ich mich in meinem Körper besser fühle, nehme ich dein Angebot gerne an :)

Bis jetzt habe ich mir von meine Eltern schon ein wunderhübsches Kleid (danke!) und eine kurze Hose im ersten Laden spendieren lassen; mittlerweile waren wir in fünf! Auch in Übergrößenläden, was mich verdammt doll kränkt...
Ich bewege mich lieber in einem Laden mit "normalem" Maßstab und heule rum, dass es meine Größe nur noch sehr selten gibt und ich erst acht Hosen anprobieren muss, bevor mir eine so passt, dass sie kaufwürdig erscheint. Genau das gibt mir Motivation. Nach der dritten Shorts, die nicht passt, hat mein Genie schon einen perfekten Diät- und Sportplan aufgestellt und ich könnte super aufhören. Meine Eltern haben mich gezwungen weiterzumachen, das hat meine Motivation zwar nur bestärkt, aber allerdings habe ich jetzt auch Kleidungsstücke, die bequem sitzen und in denen ich mich wohl fühle. Da ist das Dicksein gar nicht mehr so schlimm... leider!

Also Regel #1 (oder welche auch immer frei ist) beim Abnehmen:
Klamotten werden nur in kleineren Größen gekauft als Belohnung, selten in derselben Größe, weil man so seine Motivation am Laufen hält und nie in größeren Größen, weil man dann eh schon verloren hat.

Samstag, 4. Mai 2013

Sport Klamotten Teil 3

Hallo.
Heute bin ich fertig mit meinem Sport Klamotten Teil 3 von 3.  (Hier noch TEIL 1 und TEIL 2)
Erst mal ein riesengroßes Entschuldigung, dass ich jetzt zwei Wochen nicht mehr richtig gebloggt habe hier, aber irgendwie ists momentan total stressig. Letzte Woche Samstag hatte ich zwei Geburtstage an einem Tag, und das hab ich dann einfach nicht geschafft und als ich Sonntag verspätet posten wollte ging das auch nicht, weil ich ziemlich früh schon los musste ins Stadion... ARGHHH. Aber jetzt habe ich mal ne dreiviertel Stunde Zeit, die ich sinnvoll nutzen werde!


Die Shirts

Oben (von links nach rechts alles):
dunkelblaues Basic-Tanktop - Jeans Fritz // Schalke
Ausweichtrikot Saison 2011/2012 - Adidas/Schalke // Schalke Trainingsshirt
2011 - Adidas/Schalke
Unten:
pinkes Shirt - Nike // weißes Sporttop - asics // Lila Sporttop - adidas
Oben seht ihr ganz links (mehr oder weniger) ein dunkelblaues Top, stellvertretend für alle möglichen Tops, egal ob Baumwolle oder Funktionsstoff.
Und in der Mitte und rechts dann zwei meiner Lieblinge, ein Schalke Trikot und ein Trainingsshirt, ich benutze diese beim Sport sehr gern, weil der Stoff super praktisch ist (macht Sinn bei Fußballtrikots) man schwitzt nicht so stark und sie sind total luftig und bequem. Stattdessen kann man natürlich auch andere Trikots oder andere Funktionsshirts nehmen, das ist ja nahezu dasselbe.

Unten sind dann noch zwei Funktionstops und ein Shirt. Ganz schlicht. Ein Tipp ist übrigens: Schöne Sachen tragen motiviert und hebt die Laune an!




Jacken

Oben:
Softshell Jacke -  CMP // Laufjacke - Adidas
Unten:
Softshelljacke - ? // Funktionsjacke - Nike // ClimaJacke - Adidas
Jacken beim Sport finde ich schrecklich, es gibt ja die Leute zum Beispiel im Sportunterricht, die dann Tops mit Cardigan drüber tragen, das stört mich total, weil es mir auch viel zu warm wird und ich das total ekelhaft finde. Aber wenn man sich warm macht oder natürlich auch mal draußen Sport macht, dann sind Jacken wichtig.
Meine Jacke rechts ist eine Softshell Jacke, die ich bei kalten Temperaturen gerne beim Joggen trage, weil sie kein so einengendes Gefühl gibt. Und links meine absolute Lieblingssportjacke extra zum Laufen sogar mit so einem Schlitz hinten in ganz dünnem Material.

Hier unten dann nochmal beispielhafte Jacken die einfach warmhalten sollen beim Laufen zum Beispiel. Bei der Schwarzen Jacke ganz rechts sieht man auch gut dieses Loch für den Daumen, was ich persönlich ziemlich wichtig finde, weil dadurch die Ärmel nicht immer hochrutschen und ich persönlich mag es ganz gerne etwas beim Laufen festhalten zu können.




Ich hoffe ihr habt euch zumindest ein wenig über diese Reihe gefreut. Und vielleicht hat sie euch ja auch geholfen. Liebe Grüße, Nele

Samstag, 6. April 2013

Sport Klamotten #1

Moin Moin,
Mein Plan nach den Ostertagen über das viel zu viele Essen zu bloggen hatte sich spätestens heute Morgen erledigt als ich auf diesem Blog gesehen habe, dass das so ziemlich alle vor mir gemacht haben :D Deshalb habe ich beschlossen jetzt eine dreiteilige Reihe über Sportklamotten/Sportkleidung zu machen.

Hier also Teil 1 von 3

Ich möchte in dieser Reihe klar machen, das besondere Kleidung für den Sport total wichtig ist und euch dazu Inspirationen zeigen und meine eigenen Klamotten zeigen.

Wir fangen von unten nach oben an. Aber als erstes:

Die Sportspezifischen Teile

Oben:
Tennisrock - Masita // Knieschoner rot weiß - aus Mamas aktiver Zeit //
Knieschoner schwarz - Mc David via Karstadt
Unten:
Predator Stollenschuhe - Adidas // Tennisrock - Adidas // Yoga Pants - Hollister
Oben seht ihr von mir:
Einen Tennisrock und 2 Paar Knieschoner.
Der Tennisrock war vom Korfball (Infos hier: x )die Sportart die ich früher gespielt habe und die Knieschoner sind vom Volleyball. Knieschoner beim Volleyball sind übermäßig wichtig, damit man sich nicht direkt die Knie kaputt macht, außerdem erzählen solche Dinge auch immer Geschichten über einen und den Sport den man macht. Die rot weißen Knieschoner zum Beispiel gehörten mal meiner Mama früher. Und der Rock war einfach die normale Spielkleidung die wir bei allen Ligaspielen tragen mussten als Mädchen.

Unten seht ihr einen weiteren Tennisrock, ein Paar Fußballschuhe mit Stollen und eine Yoga Pants, und ich glaube dass es jedem einleuchtet, dass es bei vielen Sportarten Dinge gibt die eben nicht zum
Standard-Sportkleiderschrank gehören, sondern die man sich dann anschafft wenn man diese Sportart auch betreibt. Viel mehr ist hier zu glaube ich nicht mehr zu sagen.




Die Schuhe

Oben:
Laufschuhe - New Balance (ca. 120€) via Karstadt Sports // Hallenschuhe -
asics (ca 80€)
Unten:
Laufschuhe - Asics // Fitnessschuhe - adidas // Laufschuhe - Nike
Oben seht ihr meine Laufschuhe (links) und meine Hallenvolleyballschuhe (rechts), das sind meine meist getragenen Schuhe und ich muss sagen dass meine Eltern auf Sportsachen wirklich viel Wert legen, ich musste mir noch nie Sportkleidung selber kaufen und das liegt wohl daran dass meine Eltern selber "Sportler" waren. Ich habe glaube ich alleine schon 5 Paar Sportschuhe und insgesamt stehen in unserem 4 Personen Haushalt locker 15 bis 20 Paar Sportschuhe rum. Die Laufschuhe habe ich letztes Jahr bekommen, weil wir festgestellt haben, dass sich die Investition lohnt, weil ich wirklich gerne laufen gehe und die Hallenschuhe sind schon was älter aber wirklich verdammt gut, die halten so einiges aus.
Unten sind ein paar wahllos ausgesuchte Sportschuhe einfach noch mal zur Demonstration da sind Laufschuhe von asics (oben in blau weiß), Fitnessschuhe von adidas (rechts in coralle/pink) und Laufschuhe von Nike in pink/mint einfach um mal zu zeigen dass es wirklich viele verschiedene Sportschuhe gibt und man je nach Sport die richtigen aussuchen sollte. Am besten mit Beratung!!!



Ich hoffe euch gefällt das und ihr freut euch über diese kleine Reihe.
Liebe Grüße, Nele
von http://searching-for-style.blogspot.de/


Collagen (unterer Teil) mit Polyvore (x).