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Dienstag, 9. Juni 2015

Die Mittagspause

Das Essen für die Mittagspause - sei es Schule, Uni, Arbeit…

Meistens zieht man sich auf die Schnelle irgendetwas rein und versucht „in unseren Kreisen“ dabei möglichst gesund wegzukommen. Aber wir kann das möglichst zeitsparend, günstig und gesund ablaufen?

Also meine Kollegen auf Arbeit haben da recht viel Abwechslung (haha) :
Pizza bestellen, zum Burger King laufen, Leberkässemmeln holen oder belegte Brötchen beim Bäcker einpacken. Wenn es mal „exotischer“ sein darf, geht man zum Chinesen und holt „Ente süß sauer“ zum Mitnehmen, dazu Krabbenchips und einen Glückskeks.

Nicht selten werde ich verlacht, wenn ich die Frage „Willst du auch was?“ verneine, weil ich eigentlich IMMER was dabei habe. Ja, ich mache mir tatsächlich die Mühe, und nehme mir mein Mittagessen mit. Im Idealfall habe ich abends soviel gekocht, dass etwas für den nächsten Tag übrig bleibt. Aber was, wenn man abends keine Zeit hat, verabredet ist oder einfach mal keinen Bock auf Kochen hat? Oder dann doch zwei Portionen isst.

Natürlich kann man sich im Supermarkt einen Salat holen.
Aber wer weiß schon, wie lange der da rumlag, wie frisch er ist und was ist eigentlich mit dem Dressing? Mal abgesehen vom zugesetzten Zucker - damit die Zuckersuchtgesellschaft auf ihre Kosten kommt - ist da oft Milch drin. Für Intolerante wie mich ein „No Go“. Stellt euch mal vor, ich würde den Rest des Arbeitstages pupsend im Büro hocken :-P

Meine Lösung: Vorkochen. Sonntags. Für die komplette Woche.
Ich habe das Glück, dass wir auf Arbeit eine Suppenküche haben mit einem großen Kühlschrank, einen Gefrierfach (das nur von mir alleine gefüllt wird) und einer Mikrowelle.
Dann steht man da Sonntag abends ne Stunde herum, aber dafür hat man fünf Mittagsmahlzeiten parat. Die packe ich dann montags morgens ins Gefrierfach und jeden Tag wird eine Portion aufgetaut. Passt! Muss ich erwähnen, dass ich von warmen Mahlzeiten eher das Gefühl habe, satt zu werden? ;-)

Das Riesenkochevent jeden Sonntag klappt so gut, da wir in unserer WG einen Riesen-Wok haben und ich mit Tupperdosen mehr als ausgestattet bin. 

"Gesund“ und „günstig“ soll es sein!

In unserem REWE gibt es 1 kg Suppengemüse (tiefgekühlt) für einen Euro. Keine Zusätze, kein Quatsch drin. Läuft. Dazu dann noch ein paar Nudeln oder Fleisch, Reis oder Couscous, gut würzen und fertig. Und wisst ihr was? Der eine Kollege schimpft mich sogar, dass mein Essen so gesund riecht, dass er ein schlechtes Gewissen bekommt :-P

Ein weiterer Pluspunkt:
Meine Portion ist abgepackt.
Mir kann es nicht passieren, dass ich beim Bäcker an der Theke stehe, und vor lauter Hunger/Appetit drei belegte Brötchen hole. Ihr seht, eigentlich nur Vorteile. Okay, für Faule vielleicht nichts, aber dafür müsste ich mich auch nichtmal aus dem Büro heraus bewegen, wenn ich will ;-)

Wie macht ihr das denn mit dem Mittagessen außer Haus?

Samstag, 30. Mai 2015

Wo bleiben da die "Inneren Werte"?

Hallo ihr,

eigentlich hatte ich nicht wirklich Zeit heute großartig zu bloggen, aber das Phänomen, von dem ich euch heute berichten will, ist mir gerade erst wieder aufgefallen, und da konnte ich nicht anders als den Beitrag hier jetzt zwischen Hausaufgaben und Geburtstag einer Freundin zu verfassen.

Es gibt Menschen, mit denen hat man nichts zu tun. Punkt und aus. Man redet einfach nicht, sagt sich auch eher nicht Hallo, lächelt nicht mal, wenn man sich sieht und so weiter. Dabei muss man den anderen nicht gleich unbedingt nicht mögen. Man halt halt keinen Kontakt. So war es bei mir bis vor ein paar Wochen mit vielen Jungs aus meiner Stufe. Ich hatte Kurse mit ihnen, saß mal neben ihnen, redete aber nicht mit ihnen, und sah sie öfter im Fitnessstudio - ohne hallo, lächeln oder gar reden. Komisch wird es dann aber, wenn plötzlich gefühlt ALLE dieser Jungs anfangen, alles das zu machen, was sie vorher nicht gemacht haben. Plötzlich wird mir beim Sport von ihnen zugelächelt, sie kommen auf einen zu und fragen, wie es mir geht, ob man mal zusammen trainieren will, wie das Training läuft, wie die Fahrschule, einem wird zugewunken. Als Mädchen fühle ich mich da persönlich mehr als geschmeichelt, was absolut nicht daran liegt, dass die meisten der besagten Jungs wirklich gut aussehen und nett sind aber irgendwie frage ich mich, warum ausgerechnet sie jetzt damit anfangen, Kontakt mit mir zu haben. Klar, man könnte einfach sagen, dass beide Seiten ihre Zeit brauchen, um Kontakt aufzubauen, ich habe schließlich auch weniger hallo gesagt (aber wollte jetzt auch eigentlich nicht damit anfangen) weil ich dachte, dass ich uninteressant für sie wäre, und wir jetzt langsam warm werden. Oder man sieht es etwas kritischer wie ich und denkt heimlich daran, dass es an den 20kg weniger seit Anfang des Jahres liegt. Ich bin fitter, sportlicher und vor allem dünner, habe kein Doppelkinn mehr und so weiter. Hinzu kommt aber wirklich vielleicht, dass wir einfach die gleichen Interessen haben (der eine hat sogar gefragt, wie ich es fände, wenn er beim Halbmarathon mitlaufen würde mit mir...). Bewirkt das Aussehen wirklich so viel? Eigentlich sagt man ja immer "Es kommt auf die inneren Werte an" und jeder weiß eigentlich, dass das nur zu 50% stimmt. Muss man heutzutage dünn sein, um Aufmerksamkeit von Jungs/Männern geschenkt zu bekommen? Ich kenne zwar viele, die nach wie vor männlich und mit mir befreundet sind, aber die Jungs, um die es hier geht, haben mich vorher nicht mal mit dem Ars** angeguckt, wenn ich das mal so sagen darf. An Blicke von anderen Männern im Studio gewöhnt man sich auch schnell, aber mich bewegt dieses Thema und macht mich auch wütend. Was wäre, wenn ich jetzt wieder zunehmen würde und kein Sport mehr machen würde? Hätten wir dann noch Kontakt? Ich denke nicht und das zeigt eigentlich nur, wie ober-oberflächlich wir alle sind. Und damit schließe ich mich nicht aus! Natürlich finde ich einen durchtrainierten Körper eines Jungen schöner, als Speckrollen. Aber das macht, wenn man es rational betrachtet, echt viel kaputt: Der druchtrainierte Körper kann eigentlich einen ziemlich hässlichen Charakter verstecken, während der vernachlässigte Körper einen tollen Charakter beinhalten könnte, den man aber von vorne herein ausschließt und ihn so nicht kennenlernt. Finde ich irgendwie schade... aber dran ändern kann man denke ich auch nicht viel, was es einfach menschlich ist, andere Menschen vom Aussehen her zu beurteilen. 
Was denkt ihr zu dem Thema? Und Entschuldigung für die Unmengen an Rechtschreibfehlern, aber Zeitdruck und dass mein PC denkt, er wäre klüger als ich, lassen diese Fehler leider in großen Mengen zu...

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Dienstag, 19. Mai 2015

Fettzellenentleerung

Hallo ihr Lieben,

Heute möchte ich euch etwas über die Fettzellenentleerung oder auch "Transkutane Lipektomie" erzählen.
Bei diesem Prinzip werden (vereinfacht ausgedrückt) mittels Ultraschall die Fettzellen völlig schmerzfrei und sanft "gezwungen", sich zu entleeren, quasi zu implodieren. Das gelöste Fett wird über das Lymphsystem entsorgt, wenn man in den Tagen nach der Behandlung eine strikte Diät hält. Direkt nach der Behandlung kann man jedoch auch schon Erfolge sehen (verlorene Centimeter).

Der Effekt verstärkt sich in den Tagen nach der Behandlung, wenn man einige Regeln beachtet:

  • Wenig Kohlenhydrate, kein Zucker
  • fettarm essen
  • keinen Alkohol
  • viel Wasser trinken

Dadurch "gönnt" man es dem gelösten (aber immernoch im Körper befindlichen) Fett nicht, sich wieder festzusetzen - mit dem Ergebnis, im besten Fall noch mehr Centimeter zu verlieren. Bedeutet also, dass die eigene Disziplin bei einer solchen Behandlung eine große Rolle für deren Wirkung spielt.
Bei einer Fettabsaugung ist das Prinzip übrigens ähnlich: Auch hier erfolgt eine Fettzellenimplosion mittels Ultraschall, jedoch werden diese im Anschluss abgesaugt, und nicht, wie bei der kostengünstigeren Transkutanen Lipektomie, vom Körper selbst abgebaut. Nachteil: Spritzen, Narben, Kosten, Beschwerden(und bestimmt noch mehr, was mir gerade nicht einfällt :D). Vorteil Fettzellenentleerung: Sehr schonend, geht schnell (45 Min), "günstiger", man kann sofort wieder alles machen (Sport z. B.).

So, warum erzähle ich euch jetzt "so einen Schmarrn"?

Ich habe es ausprobiert, da ich einen Gutschein hatte. Im Frühjahr habe ich zweimal mein MuffinTop behandeln lassen. Preis wäre eigentlich 250,- gewesen. Nach dem ersten Mal hab ich nicht viel gesehen... Nach dem zweiten Mal schon! Und auch heute noch sehe ich weniger dort, wo wohl einmal mehr war. Und das nach so vielen Wochen, in denen ich auch schlimme Fressphasen hatte.

Nach den Behandlungen hatte ich 1-2 cm weniger (die messen dich dann nochmal), daheim hatte ich aber nicht mehr gemessen, da ich es schwierig finde, exakt dieselbe Stelle nochmal zu "finden" ;-) Das Spiegelbild zeigt(e) mir ja, dass es geholfen hat.

Hätte ich etwas mehr Knete, ich würde es wieder machen.

Habt ihr schonmal so eine ungewöhnliche Methode ausprobiert, um abzunehmen? Fettwegspritze, Bodywrapping und Co.?

Falls ihr Fragen zur Fettzellenentleerung habt, dürft ihr sie natürlich gerne stellen! :-)

Samstag, 9. Mai 2015

Eine Gesellschaft im Abnehm-Wahn?

Hey ihr,

da ich gerade bewegungsunfähig und somit komplett angreifbar bin (keine Sorge, ich habe mir nur meine Nägel lackiert), ist es mal wieder Zeit zu bloggen. Der Anlass des Nägel-Lackierens ist übrigens erstens der Geburtstag einer Freundin heute Abend und zweitens morgen der Muttertags-Brunch avec la famille. Sonst würde ich meine Zeit irgendwie anders verbringen, als mir Farbe auf die Nägel zu pinseln, nur damit ich sie entweder sofort durch eine Delle vernichte oder zwei Tage später anfange abzukratzen. 
Letzte Woche war der internationale "Anti-Diät-Tag", sozusagen ein Aufruf, um sich auf die wichtigeren Dinge im Leben als das Körpergewicht oder Abnehm-Strategien zu konzentrieren. Und ich denke, dass so ein Aufruf ziemlich nötig ist: Abnehmen ist das Nummer Eins Thema eigentlich überall, wo ich hingehe, egal ob in der Schule, beim Sport oder selbst in der Fahrschule. Selbst Freundinnen, die eine Abnahme gar nicht nötig haben, haben kein anderes Thema mehr und reden sich ein, dass sie ein bisschen "abspecken" müssten. Klar, viele Menschen würden ein paar Kilo weniger gut tun und ich bewundere und unterstütze jeden, der sein Ziel verfolgt und am Ende ankommt, aber nur weil diese Leute abnehmen heißt es ja nicht, dass ich das automatisch auch muss, nur weil es scheinbar jeder macht. Oder weil jeder sich jetzt vegetarisch/vegan ernährt, ich mich schlecht/komisch fühlen muss, weil ich alles esse. Ich habe oft das Gefühl, dass die Balance etwas verloren gegangen ist: Ein Stück Schokolade wird als Cheat bezeichnet, man hat tagelang ein Kaloriendefizit, um sich dann an einem Tag alles reinzustopfen, sodass einem am Ende schlecht ist. Entweder man ist etwas zu dick, oder zu dünn - normale Mittelmaße kenne ich persönlich nur wenige oder gar welche, die sich generell wenig Gedanken über Ernährung und Sport machen. Zwar finde ich es super, dass man ein Gespür für einen gesunden Lebensstil entwickelt, aber für mich ist ein gesunder Lebensstil, dass dieser nicht im Mittelpunkt des Lebens steht. Ein schlechtes Gewissen kann doch kein Dauerzustand sein, sodass Genießen eigentlich nicht mehr drin ist.
Das ist mir zu dem "Anti-Diät-Tag" eingefallen (wobei ich sagen muss, dass Diäten sowieso meiner Meinung nach unsinnig sind und ein langfristiger Lebenswandel wesentlich nachhaltiger ist). Was denkt ihr dazu? Wie ist euer soziales Umfeld "abnehm-technisch" drauf? Gibt es Extreme oder viele die sagen, dass es ihnen relativ egal ist, wie viel sie wiegen und trotzdem gut klar kommen?

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Dienstag, 28. April 2015

Ein Webinar gegen die Zuckersucht

Hallo ihr Lieben,

Heute bin ich mega unkreativ, irgendwie dachte ich auch, es wäre schon Mittwoch :-P
Aber heute ist Dienstag, heißt, ich poste für euch! Derzeit versuche ich herauszufinden, was man an meiner Ernährung noch optimieren kann. Klar ist mir bewusst, dass die Cheatmeals/Cheatdays/Fressgelage weg müssen, um endlich mal nen Erfolg zu sehen...
Diese sind bei mir leider hormon- und stressbedingt. Sonst klappt es aber ganz gut. Trotzdem ist es auch immer wieder wichtig, zu schauen wo man - in gesunden Phasen - noch "gesünder" essen kann. Beispiel: Euer Lieblingsprodukt im Supermarkt verändert die Zutatenliste. Blöd. Also immer mal wieder nachforschen. Bin also auf folgenden Webinar gestoßen:

https://www.youtube.com/watch?v=DoMt0WQOpdg

Zugegebener Maßen ist die Erzählstimme etwas - nunja - einschläfernd (Sorry an die Dame!), aber es sind gute Fakten dabei, vielleicht sogar das ein oder andere Neue für euch? Viel Spaß beim Anhören!

Wichtige Sätze aus dem Video:

  • Lege den Fokus nicht auf Dinge, die du nicht essen "darfst", sondern auf die, die du essen "darfst".
  • Denk nicht den ganzen Tag an Essen! Fokussiere dich auf andere Bereiche deines Lebens, die du optimieren möchtest (z.B. Sozialleben, Wohnung, Weiterbildung...)
  • Nie wieder Nudeln ist auch nicht die Lösung ;-)


Und bis nächsten Dienstag!
Grüße, Leeli

Dienstag, 7. April 2015

Umfrage: Auflösung!

Letzte Woche hatte ich euch gefragt, mit welcher Strategie ihr am ehesten Gewicht verlieren konntet. Gefragt war hier der eigens erprobte Abnehmweg, sei es nun Vegan, Weight Watchers, Low Fat oder was auch immer... Hauptsache: Persönliche Erfahrung! Nicht "der Freund einer Bekannten, dessen Onkel´s Oma hat mal..." :-P
Vielen lieben Dank erstmal an die 28 Teilnehmer, denn ich hatte schon Sorge, es melden sich nur zwei drei Leutchen ;-) Kommen wir dann mal zur Auswertung der Top 3:
  1. Kalorienzählen (18 Stimmen)
  2. Low Carb (11 Stimmen)
  3. Clean Eating (8 Stimmen)
Über den ersten Platz war ich gar nicht verwundert, über die anderen eigentlich auch nicht. Also "nicht verwundert" heißt im Sinne von: Ich dachte mir eh schon, dass diese drei weit oben mitspielen. Aber andere, wo ich dachte, das wird oft genannt, waren weit hinten, z.B. Low Fat oder Vegan. Woran das wohl liegt? Ist der Veganhype erst in der Food-Welt, aber noch nicht vollständig in der Abnehm-Welt etabliert? Dass FDH ("Friss die Hälfte") gar nicht genannt wurde, wundert mich auch ein bisschen. Das heißt entweder, dass wir immernoch verfressen sind *haha* oder eben die Portionen vorher schon in einem gesunden Maß waren :-) Hier einmal die anonymisierte Tabelle:



Sehr positiv fand ich, dass sowas wie Almased und "Modediäten" wie Brigitte und SiS nicht oft bis gar nicht genannt worden sind. Brav, meine Schäfchen! :-P Denn das kann man auf Dauer eh nicht durchhalten, daher empfinde ich es als kein gelungenes Abnehmprinzip. KEIN Mensch kann nach einer Diät so weiteressen wie zuvor ohne es auf der Waage zu merken. Der ganze Stoffwechsel kommt da doch durcheinander... Naja, soviel dazu. Dieses Fass werde ich sofort wieder schließen, denn das könnte eine Endlosdiskussion werden :-)

Habt ihr euch die Auswertung so vorgestellt oder ganz anders getippt?

LG, eure Leeli

Dienstag, 3. Februar 2015

Shizandrabeeren & Motivationsgruppen


Specialfood des Tages:
Shizandra-Beeren

Auch diese habe ich wieder aus dem Perfetto unten im Karstadt. Dort, wo ich auch die leckeren Berberitzen gefunden hatte, die ich nun wirklich gerne in mein Frühstücksmüsli reinmische.
Irgendwas, sei es weibliche Intuition oder what-ever, sagt mir, dass ich nicht eine von den ganz doll gefüllten Dös-chen nehmen soll (die sind handverpackt mit unterschiedlichen Mengen und demnach auch unterschiedlichen Preisen). Für nichtmal 50 gr sind über drei Euro mehr als happig. Aber nun gut, mal ausprobieren! (Es gab auch Schälchen mit 7,- EUR...^^)




Direkt aus der Ladentür musste ich mir gleich 2-3 Kügelchen in den Mund stecken, da ich so neugierig war, wie das schmeckt. Na und dann kam mir ein Würgereiz! Ihgitt, was hatte ich da nur gekauft? Und dann auch noch für den Preis??? Es schmeckte süßlich-sauer, irgendwie nach Magensäure und gleichzeitig doch bitter, im Abgang recht scharf...
Daheim habe ich dann ergoogelt, dass die Shizandrabeere, in China auch "Beere der fünf Geschmäcker" genannt, eben genauso schmecken muss/soll. Die fünf Geschmacksrichtungen süß - sauer  scharf - bitter - salzig sind bei meinen Exemplaren eindeutig vorhanden! :-)
Pur würde ich das kleine Schälchen niemals leeren können, undso recherchierte ich Verwendungsarten dieser ungewöhnlichen Beere. Manche kochen Marmelade daraus, andere Tee. Ich entschied mich für Tee.
Laut Anleitung soll man einen TL Beeren über Nacht in Wasser einweichen. (Übrigens kann übermäßiger Verzehr zu Sodbrennen führen!). Morgens dann das Wasser abgießen (bei mir rechts in der Tasse, ich wollte das nicht wegwerfen sondern auch probieren), und die Beeren mit frischem, kochendem Wasser aufgießen, 15 Minuten ziehen lassen. Der Tee war sehr mild, geschmacklich wie ein Früchtetee den man nur ganz kurz ziehen lassen hat. Das "Abwasser" (rechts, hier mit heißem Wasser aufgegossen) schmeckte leicht säuerlich-bitter, aber deutlich angenehmer als die puren Beeren. Die aufgeweichten Beeren habe ich weggetan.

Die Shizandrabeere soll angeblich bei Unkonzentriertheit, Lustlosigkeit und mangelnder Vitalität helfen. Aha. Bin ja mal gespannt, ob sich bei mir was zeigen wird. Es gibt in China sowas wie ne 100-Tage-Kur, währenddessen jeden Tag eine Tasse Shizandratee getrunken wird. Nun, solange wird mein Schälchen wohl nicht reichen, aber ich trinke mal solange, bis es leer ist. Nach jetzigem Stand würde ich diese Kügelchen nicht wieder kaufen - aber wegwerfen mag ich sie auch nicht. Und als Tee sind sie immerhin genießbar.
Übrigens, wer sich jetzt wundert, dass ich Dinge kaufe, über die ich mich nicht im Vornherein informiere: Ich lasse mich eigentlich gern überraschen! Und irgendwie kommt auch immer alles weg (Meine Mitbewohnerin würde die sogar pur essen :-P).


Motivationsgruppen

Meinem Aufruf von letzter Woche sind einige Mädels gefolgt, was mich sehr sehr freut! Wir haben mittlerweile vier Whatsapp-Gruppen für jede der angesprochenen Übungen (Abs, Squats, Plank) plus eine extra Läufergruppe, die sich spontan dazu gebildet hat. Klasse! Immer wenn eine postet: "50 Stück erledigt für heute!" weiß ich, dass ich noch ran muss UND es auch machen werde, damit auch ich dasselbe posten kann :-) Meine Rechnung ist also vollstens aufgegangen *freu*



Leider habe ich es immernoch nicht geschafft, Fotos zu machen und Maße zu nehmen. Da aber heute erst Tag 3 ist, kann ich das noch nachholen, denn allzu viel ist noch nicht passiert. Hoffentlich denke ich morgen dran!
Ich habe die allergrößte Hoffnung, dass ich dieses Jahr im (Früh-)Sommer meine Vorstellung eines Summerbodys habe und mich richtig wohlfühle in engen Tops, in kurzen Hosen, im Bikini... Und so ein guter Start in den Februar ist da doch das Beste, was einem passieren kann, oder? ;-) Ich wünsche euch einen schönen restlichen Dienstag und eine gute Woche!

Liebste Grüße, Leeli

Freitag, 30. Januar 2015

Von "Live it, lift it" und Co.

Hey ihr Lieben,

die App, die ich wohl am meisten auf meinem handy benutze, ist wahrscheinlich Instagram: Bei mir läuft das dann immer nach dem Motto "Scroll, Doppel-Tipp, Scroll, Doppel-Tipp" ab, bis dann mal eben zehn Minuten vergangen sind... huppsala! Naja, auf jeden Fall folge ich dort vielen Fitness-Lifestyle-Blogs und da sind mir in letzter Zeit viele Programme aufgefallen, die einen in diesem Lifestyle bzw. beim Abnehmen unterstützen sollen.

"Weight Watchers"
Ich denke, jeder hat mal von der WW-Gang gehört: Besonders das Programm mit dem Punkte-Zählen ist auch bei Nicht-Weight-Watchern bekannt, die Kochbücher kann man auch überall kaufen und manchmal findet man Produkte von ihnen im Supermarkt.
Das kostenpflichtige System ist auf eine langfristige Änderung der Sport- und Ernährungs-gewohnheiten aus, wobei man sein Wunschgewicht erreichen und nachhaltig halten soll. Dabei hat jedes Lebensmittel seinen eigenen Punkte-Wert, sodass es keine "Ess-Tabus" gibt. Das Punktekonto wird am Anfang aus den Körperdaten errechnet  und wenn man am Tag Sport treibt, kann man sich Punkte dazugewinnen. Die meisten Obst- und Gemüsesorten haben einen Punktewert von 0, ein Brötchen zum Beispiel 3. Zu diesem System kommen dann noch die freiwilligen Treffen, bei denen man sich mit Gleichgesinnten austauschen soll. Um das Abnehmen zu erleichtern, gibt es jetzt neu den "Einfachen Start", worauf dann der ganz normale ProPoints-Plan folgt und auch Cheat-Days, die hier Sattmacher-Tage genannt werden.
Besonders die Nachhaltigkeit dieses Programm wird ihm zu Gute gehalten, weil hier auf eine langfristige Änderung des Verhaltens abgezielt wird. Auch die Flexibilität ist dem System hoch anzurechnen, da man schnell hier oder da ein Glas Wein am Abend reinschieben kann. Allerdings gibt es immer wieder Vorwürfe über die Vermarktung des Konzeptes durch die Produkte, die oft nicht bessere Nährwerte als herkömmliche Produkte haben, sondern einfach nur teurer sind. Auch der Gesamtpreis der Teilnahme ist ziemlich hoch.


"Team Live it Lift it"
Besonders auf Instagram total beliebt: 
Bei diesem System kauft man sich verschiedene Pakete (zum Beispiel das Gesamtpaket für 299€, 3 Monate), die Ernährung und Sport kombinieren. Der Unterschied zu WW ist, dass es hier nicht vorrangig um das Abnehmen geht, sondern auch bei Magersucht oder bei dem Wunsch nach einem gesunden Lebensstil oder dem Halten des Gewichts auf das Programm zurückgegriffen werden kann. Es gibt drei Phasen bei dem Paket, die mit einem Ernährungsplan nach Baukastenprinzip beginnt - Low Carb wird abgelehnt, weil der Sport hier eine wichtige Rolle spielt, dafür ist Schokolade verboten. Der wird nämlich als Basis zur Kommunikation mit anderen gesehen, Sport soll eine wichtige Komponente im eigenen Leben sein. Dabei gibt es Gym-Trainings und Home-Trainings, die jeweils auch in drei Phasen eingeteilt sind. Hier gibt es dann Trainingspläne und zum Beispiel bei den Home Workouts HIIT-Einheiten, insgesamt ist ein sportlicher Lebensstil ist das Ziel.Aber auch hier ist das Ziel eine langfristige Änderung und vor allem das Motto: "Du sollst dich wohlfühlen". Betreut wird man in einem bestimmten Member-Bereich, wo auch Rezepte ausgetauscht werden.
Der Vorteil an dem Programm ist, dass man seinen Körper sportlich gesehen auf Zack bringt - allerdings fällt es vielen schwer, so ungewohnt viel Carbs zu sich zu nehmen und auf alte Lieben wie Schokolade zu verzichten. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass das gar nicht so schwer ist, bei den ganzen anderen süßen Leckereien, die erlaubt sind!


"Size Zero"
Das Ziel bei diesem Programm ist, in 70 Tagen für 155€ das beste aus dir rauszuholen! Am Ende soll ein Transformation-Bild herauskommen und es ist nicht vorgesehen, das Endgewicht zu halten, sodass das Ganze eher eine Art Wettkampfvorbereitung für einen bestimmten Tag ist: Eine Hochzeit, einen Urlaub, was auch immer. Zu Anfang wird dabei auf Lowcarb gesetzt, zum Ende hin auf Nocarb, die Ernährungspläne und Trainingspläne sind für alle Mitglieder die selben und es wird auf Milchprodukte vermochte. Support kann man über Email anfordern oder in der Facebook-Gruppe der Size-Zero-Army. Nach den 70 Tagen ist man sozusagen auf sich alleine gestellt und man kann selber entscheiden, wie man weitermachen will: Zu WW wechseln, weiter Lowcarb oder wie vorher. 
Wer Nachhaltigkeit sucht, ist hier falsch, wer bald heiratet, schon eher. Das Programm ist hart und fordert viel Disziplin, aber wenn man durchhält, kann man seine Ziele erreichen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Systeme mal genauer vorstellen, falls ihr euch gerade in einer Sackgasse seht oder einfach mal wissen wolltet, was das alles bedeutet. Wer noch was hinzufügen will oder mehr weiß als ich, kann das liebend gerne in den Kommentaren schreiben! Oder wer schon Erfahrungen mit den Programmen gemacht hat, denn um ehrlich zu sein sympathisiere ich mit Live it lift it.
Wer einen ausführlichen Vergleich zwischen LiLi und SZ sucht, kann hier mal vorbei schauen.



Bis zum nächsten Samstag, 
Maybritt





Dienstag, 20. Januar 2015

Berberitzen, Workout-Clothes & Bikinifragen

http://www.ohnemist.de/wp-content/
uploads/2012/08/Berberitze-3.jpg
Specialfood des Tages: Berberitzen
Hier die Fakten:
  • Preis: 3,99 Euro für 150 g im Perfetto (Karstadt Supermarkt im Untergeschoss)
  • sehr hoher Anteil an Vitamin C
  • für Konfitüre, Müsli, Salat, sogar auch Fleisch- und Fischgerichte. Ich hatte sie bisher nur im Müsli oder pur :-)
  • Geschmack: säuerlich-fruchtig, für jemanden der keine Rosinen mag - so wie mich - trotzdem lecker!
  • bis auf Samen und Früchte ist die Pflanze giftig (kann bis zum Tode führen)


Special-Motivations-Bilder des Tages
http://www.kimfowler.co/wp-content/uploads/
2014/04/10311071_1448645858712466_1144108005_n.jpg)

Bikinifragen (mal was anderes, um die Gelegenheit zu nutzen)
Wenn es mit der Urlaubsgenehmigung klappt, werde ich ziemlich wahrscheinlich im März einen Strandurlaub machen. Klar, das bis dahin noch eine Bikinifigur her muss(*haha*). Bin zur Zeit bei 61/62 kg auf 167 cm, und es ist seltsam verteilt). Und da ich solange schon nicht mehr Strandurlaub hatte, sollte eventuell auch meine Bademode erneuert werden, denn die ist echt von vorvorgestern. Fürs Bahnenschwimmen im Hallenbad noch ausreichend, aber für den Strand? Neee, da muss was Neues her. Und jetzt seid ihr gefragt! Ich brauche Shopping-Tipps! Generell finde ich diese australischen Sportbikinis von Triangl wunderhübsch:

Allerdings befürchte ich, das den jede hat.
(oder in der Art, weils gerade in Mode ist)
Der Preis ist auch nicht so geil, ehrlich gesagt. (Hat jemand Erfahrungen mit eBay-China-Shops?)
Und natürlich möchte ich keinen Konkurrenzkampf am Strand, wobei ich sicherlich den kürzeren ziehen würde... (wie gesagt, komisch verteilte Pölsterchen) 

Mein neuer Bikini soll sexy, aber auch sportlich sein. Kein "Klimbim" dran haben (Schmucksteinen oder Perlen, Schnörksel, zahlreiche Schleifen etc). Noch dazu kommt, dass er nicht tausend Bändel haben sollte, denn nach dem Bräunen sieht das sonst seltsam aus ;-) Nicht kindisch, sondern erwachsen, aber jung/frisch. Mein C-Busen soll reinpassen, aber auch mein 38er Po, der eigentlich wie ein 40er aussieht :-P
Außerdem habe ich ja ausgeprägte "lovehandles", die "kaschiert" werden sollen. (Aber ich hasse hoch geschnittene Bikinihosen!). Alles nicht ganz so leicht, was?

Kann eine von euch helfen? Habt ihr Geheimtipps, was Schnitt und/oder Farbe angeht? Ich werde schnell braun, bin aber aktuell noch sehr käsig, daher kommen helle Farben auch nicht so in Frage...
Gerne auch mit Link :D

Kennt ihr diesen Bademodenstoff, der angeblich Sonnenstrahlen durchlässt, sodass man hinterher (angeblich) gar keine weissen Ränder/Stellen hat? Hat das mal jemand ausprobiert?
Fragen über Fragen :D :D :D

Liebste Grüße, Leeli




Montag, 19. Januar 2015

Ernährung vs. Training #2

Hallo ihr Lieben!
Im ersten Teil ging es um Ernährung und Sport, auf was der Fokus liegen sollte, und wie alles zusammen hängt, und warum man Heute nicht mit Vor-vielen-Jahren-aber vergleichen kann.
Das ist also der zweite Teil, in dem ich etwas über Regeln, Vorschriften, Vorsätze und Angaben plaudern will.

Wenn wir uns die verschiedensten Seiten über Ernährungsumstellung und Diäten anschauen, stehen da immer Sachen wie 'Du musst dies und das Essen...', 'Halte dies und das ein...', "Du brauchst unbedingt...', 'Man darf nicht...'
Also mal ehrlich, wer sind diese Menschen, die einem sagen, was man zu tun und zu lassen hat? Woher beziehen diese nur ihre Meinung.
Wer jetzt mit wissenschaftlichen Studien kommt, dem sei gesagt, dass dahinter auch nur irgendwas steckt, was im besten Fall an recht wenigen Testpersonen getestet worden ist. Aber die Menschheit ist eben nicht gleich, man ist individuell! Selbst wenn man die selbe Größe, das selbe Gewicht, die gleich Haut- und Haarfarbe hat - der Alltag sieht anders aus, die innere Halten ist anders. Und ja, darauf kommt es auch an.
Wer den ganzen Tag meckert, unzufrieden ist und auf Teufel komm raus die Salatblätter zählt, der stresst sich nur selber. Wer entspannt in den Alltag geht, Spaß an Bewegung und am kochen hat, der wird auch Erfolg haben.
Selbst auf den 'Clean Eating'-Seiten lese ich immer wieder dieses 'Du-darfst-nicht' und 'Du musst nur'. Dabei geht es doch gar nicht darum, explizit von heute auf morgen alles umzustellen, sondern nach und nach ein Teil zu integrieren, eben damit der Körper und der Kopf sich daran gewöhnen kann.
Wer plötzlich anfängt jeden Tag Gewichte zu stemmen, der wird nach 3 Wochen oder mehr/weniger die Schnauze voll haben.
Weniger ist manchmal mehr!

motivate-ict.de

Dazu kommen noch die Angaben, die so in Foren und auf Seiten stehen. Ich muss zugeben, dass ich selbst äußerst korrekt vorgegangen bin. Jedes Gramm musste sitzen, und nur wenn ich wusste wie viele Kalorien in mein Essen drin ist, war ich zufrieden.
Wie ich in meinem Artikel schon einmal über Esstagebücher schrieb, ist es sehr hilfreich, am Anfang alles genau im Augenschein zu haben und sich vor Augen zu führen, was man sich und seinem Körper angetan hat. Ich bin auch immer noch der Meinung! Aber irgendwann sollte man sich fragen, wann der Richtige Zeitpunkt ist, um davon wieder loszulassen. Ich habe mich selbst in den letzten Wochen gefragt, wann und ob ich davon loskommen sollte. Ich glaube ich habe es noch gar nicht erwähnt gehabt, aber ich habe mich gegen's Esstagebuch entschieden, wenn ich es nicht vergesse, schreibe ich darüber mehr in meinem Sonntags-Check.
Wichtig ist es, dass man sich selbst vertraut. Denn wenn man Angst hat und denkt 'Wenn ich es nicht führe, gerät alles wieder außer Kontrolle', wird es auch so kommen. Ein innerer, gerader Rücken ist gefragt.
Die meisten sind auch viel zu sehr damit beschäftigt, alles genau zu machen, und ihr ganzer Alltag dreht sich nur darum - mich eingeschlossen. Manche denken, es ist der erste Schritt zu einer Krankheit, ich denke, es ist entfach nur Bewusstsein, weil man etwas ändern möchte.

Ich treibe mich in vielen Facebook-Gruppen rum und lese mich durch die Posts und beobachte, was für'n Senf die Leute immer dazugeben, sei es jetzt Richtung Ernährung oder Sport. Regeln, Do's und Dont's lassen grüßen.
Gerade im Sport und die Sache mit dem Eiweiß ist immer interessant. Ich schließe jetzt mal die Bodybuilder aus, wenn ich sage, dass diese Masseneiweißkonsum doch echt bedenklich ist.
200g Eiweiß/Tag? Mir dreht sich da ehrlich der Magen um.
Ich habe mich in dieser Sache mal schlau gemacht, habe mich gefragt, wie es veganer und Rohköstler, die Sport und Krafttraining machen, handhaben. In Büchern, sowie auf Internetseiten steht oftmals, dass man sich keinen großen Kopf um den Eiweißgehalt machen sollte (in einigen sogar, dass der hohe Eiweißgehalt unsinnig und sogar ungesund (und das nicht wegen den Nieren) ist), sofern man vollwertig und abwechslungsreich isst, zumal es auch veganes Proteinpulver gibt.
Wobei dann auch die Frage hinzu kommt, inwiefern es überhaupt wichtig ist, viel Muskelnasse aufzubauen, wenn man durch diese Ernährungsweise Richtung Wohlfühl- und Normalgewicht pendelt. Jetzt mal für Normalsterbliche, besonders auch für Frauen. Denn wir fangen mit Krafttraining an, grob über den Daumen gepeilt, um letztendlich abzunehmen, und um keine krassen Muskeln aufzubauen (schöner Nebeneffekt).
Ich habe mein Eiweißkonsum auch eingestellt, weil ich mich nicht mehr so mit Milchprodukte und Hühnchen anfreunden kann, und ich habe nach wie vor meine Muckis.
Und ich nehme mir jetzt mal heraus zu sagen, dass generell meine durchweg vollwertige (vollwertig im Sinne von chlorophyll-, vitamin- und mineralstoffreich und (dadurch) das weglassen von Zucker und Weizenmehl (überwiegend auch Gluten)) Ernährung und die lange Regenerationszeit wirkungsvoller sind, als mein Handhaben vorher.
Ich glaube, wenn man 5, 6, 7x die Woche zum Sport rennt, könnte es für den einen oder anderen auch kontraproduktiv sein. Gerade neben Arbeit und Freizeit noch fast täglich Sport zu integrieren, stresst.
Ich brauchte Jahre um zu erkennen, dass Erholung und Entspannung wichtig und entscheiden sind.

gopixpic.com

Wenn der Wille stark ist, kommen die Vorsätze. Man fordert sich selbst heraus und schmiedet Pläne. Ohne dem würde wohl kaum einer einen Anfang finden und über den ersten Stein klettern.
(Etappen)Ziele sind wichtig! Nur man sollte sich nach einer gewissen Zeit immer fragen, inwiefern das vor langem gesetzte Ziel noch aktuell ist. Wenn man bspw. vor 2 Jahren angefangen hat, seine Ernährung umzustellen und unbedingt auf 60kg kommen will, sollte man sich fragen, ob 5 Kilo mehr nicht besser und ausreichend sind. Gerade wer viel abgenommen hat sollte wissen, wie schwer es ist diesen (zwanghaften) Feinschliff vorzunehmen.
Und das hat keinesfalls mit Versagen zu tun.
Damals hatte ich auch immer wieder Phasen gehabt, wo ich 5Tage/Woche ins Fitti gerannt bin. Meine Motivation war groß und es machte Spaß (und ich wollte ja auch was erreichen). Und dann kam meist immer die Phase, wo ich mich sportsmäßig erschöpft fühlte, ich krank wurde, oder wie jetzt gerade wochenlang keinen Sport treiben 'soll' dank Verletzung.
Die freie Zeit momentan regt enorm zum Nachdenken an, und ich frage mich (wie auch schon oft damals), ob so viel gut (und vor allem effektiv) ist. Denn viel Sport heißt auch Verzicht auf andere, schöne Dinge. Unbewusster Stress wenn man verzichten muss, was man mag und nur widerwillig aufgeben oder stark beschränken muss.

Wer dieses 'Muss' ablegt, wird mit Sicherheit weiter kommen, die Null-Bock-Phasen bleiben aus. Es gibt mal Phasen, wo der Körper enormes leisten kann (z.B in der Sommerzeit) und Phasen, wo alles etwas einschläft, mehr Ruhe besser ist (sofern man eben auch seine saubere Ernährung einhält) (z.B Winterzeit, psychischen Stress).
Im Großen und Ganzen geht es eben nur darum, wie ihr euch selbst seht und akzeptiert! Natürlich gewinnt man an Charakter und Ausstrahlung, wenn man etwas geleistet hat, aber man ist immer noch der selbe Mensch, wie vorher.

ev-jugendhilfe-menden.de

Donnerstag, 13. November 2014

Kochen nach Rezept

Hallo ihr Lieben :)
erstmal ein kleiner Nachtrag zu gestern: Ja, ich trainiere meine Faszien, allerdings mit einem voll im Trend liegenden Foltergerät - auch genannt Blackroll :D
Ich bilde mir ein, dass ich mein Läuferknie etwas besser im Griff habe, seit ich die äußere Oberschenkelmuskulatur regelmäßig massiere. Wenn es nur ein Placebo-Effekt ist, ists auch gut ;)

Jetzt aber zum Thema:
Könnt ihr nach Rezept kochen? So ganz genau mit abwiegen, Zeit stoppen und so?
Ich habe heute mal wieder bewiesen: Ich kann es nicht :D Es fängt schon an, wenn ich die Rezepte nur lese:
"... statt Johannisbrotkernmehl kann ich bestimmt auch Sojamehl nehmen...". "...Mist, keinen Basilikum mehr da, nehmen wir halt Petersilie..." und so weiter und so weiter...
Das ganze hat meistens zur Folge, dass das Gericht:
a. Total schief geht, wie heute bei meinem Versuch Reisbällchen zu braten, die so absolut keine Bällchen bleiben wollten, dass ich eine Reispfanne daraus gemacht habe

b. mein Werk eigentlich nichts mehr mit dem eigentlichen Rezept zu tun hat... (für die Folgen daraus siehe unter a.)

Gestern hatte ich dann auch noch eine geniale Geschäftsidee. Der erste Kommentar von meinem liebsten Schatz war nur: "Dann MUSST du aber IMMER mit Rezept backen, weil sonst schmeckt ja alles immer anders. Wie soll man sonst auch Qualität garantieren?"
(Manchmal mag ich es nicht wenn er Recht hat...)

Kann man sowas denn lernen?
Ich denke, dass ich es in meiner ganzen WW-Zeit wieder verlernt habe. Als die ersten Kilos purzelten habe ich natürlich nur nach Rezept gekocht - eigentlich hatte ich auch gar keine Ahnung wie man überhaupt kocht und habe es dann nach dem Motto: Wer lesen kann, der kann auch kochen, gelernt.

Nun fällt es mir echt schwer mich an Rezepte zu halten und für die nächste Woche nehme ich mir jetzt mal vor mindestens einmal so zu kochen, wie es geschrieben steht!
Chaka!

Donnerstag, 6. November 2014

Stillstand

Ganz passend schließe ich mich EmKa und auch LesLis der letzten Tage an.
"Warum es nicht läuft, obwohl es läuft"

Ich habe ja Freitags meinen Wiegetag und letzten Freitag kam das, was wir alle nicht gerne sehen.
Stillstand. Kein Zunehmen, kein Abnehmen, einfach gar nichts.
Normalerweise kann ich immer zu 100% wodran es liegt. Das ist ja eigentlich wirklich der Vorteil an WeightWatchers. Habe ich ein bisschen über meine Punkte gefuttert, oder das Wochenextra ausgenutzt, hab ich einen Stillstand. Habe ich noch mehr gegessen nehme ich zu.

Diese Woche ist das anders. Ich habe sogar wirklich jeden Tag alles aufgeschrieben. Es kann natürlich 1000 Gründe haben - mir passt es aber trotzdem nicht.

Dann kamen wir Abends zufällig auf das Thema Ernährung. Ich habe dann gesagt, dass die Ernährung, bzw. grundsätzlich das Essen, für mich gar keinen hohen Stellenwert mehr hat und dass ich glaube, dass das Essen-Belohnungssystem das größte Problem ist. Seit dem ich mich davon gelöst habe fällt mir die gesunde Ernährung wirklich sehr viel leichter...
Dann kam die Antwort von meinem Schatz: "Du beschäftigst dich fast 24h am Tag mit Ernährung. Du schreibst auf, was du isst, liest Foodblogs, dein Instagram ist voll von Essen und mindestens einmal in der Woche bloggst du selber über Ernährung!"

Mist, da hat er wohl mal wieder recht. Aber wie kommt es zu diesem gravierenden Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung?
Mittlerweile glaube ich, dass es daher kommt, dass sich die Einstellung einfach verändert hat. War ich früher nur darauf aus, mich "am Rande der WW-Legalität" bewegt und es ging nur darum möglichst viel zu schummeln und ganz verbissen Punkte gezählt habe, achte ich heute viel mehr auf meinen Körper. Ich weiß, wann ich Hunger habe und wann es nur Appetit ist. Mittlerweile kann es sogar vorkommen, dass ich Punkte "verfallen" lasse. Wenn ich keinen Hunger mehr habe, esse ich nicht mehr nur, weil noch Punkte da sind. Der Blick auf das Essen hat sich einfach verändert. Es ist wieder zu Genuss geworden, ohne dass ich mich Belohnen will... Ich weiß nicht richtig, wie ich es beschreiben soll - kennt ihr so was in der Richtung auch???

Um noch einmal kurz zum Stillstand zurück zu kommen: Keine Veränderung ist besser als zunehmen und morgen sieht die Welt bestimmt wieder (hoffentlich) ganz anders aus :)

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Der Wohlfühlfaktor

Hallo ihr Lieben,
diese Woche haben wir Urlaub. Ein ganze Woche in der wir endlich mal Zeit miteinander verbringen können und natürlich auch 100 Sachen erledigen, die wir sonst im Alltag einfach nicht schaffen... Dazu gehört zum Beispiel auch ein Trip ins Shopping-Outlet nach Roermond.
Ich muss sagen, ich liebe die Holländer einfach :) Ich mag ihre Sprache, ihre Art und ihre Lebensweise und somit gehört etwas Holland und etwas Urlaub einfach zusammen - auch wenn es nur für einen Tag ist :)

Was ich noch an Holland liebe ist das Essen...! Frite Spezial, Frikandel, Bitterballen und natürlich auch de Pannenkoeken dürfen einfach nicht fehlen :) Von Sisi.Fante und Lays Chips mal ganz abgesehen...! Als ich dann Abends, mit einem mega schlechten Gewissen aber dafür umso volleren Bauch und eigentlich glücklich wieder im Auto saß, laß ich diesen Artikel von Sandra Mastropietro.

Sie schreibt, dass wir alle natürlich unseren Livestyle zwischen Sport, gesunder Ernährung und einem gesunden Leben lieben und dass es auch richtig ist, dass wir uns genug bewegen auf unsere Ernährung achten und nicht zu viele künstliche Dinge zu uns zu nehmen ABER
"Man muss auch mal die Bäume im Wald lassen!"
Von einem Abend auf der Couch mit Nacho-Auflauf und einem leckeren Bierchen geht die Welt nicht unter und auch unser sonst so gesunder Lebensstil wird nicht durch ein Bier komplett kaputt gemacht.

Ich finde, sie hat Recht! Für meinen persönlichen Wohlfühlfaktor war der Tag in Holland sehr wichtig. Ich habe die Zeit mit meinem Schatz genossen, sehr sehr lecker gegessen und bin (um viel Geld ärmer :D) aber sehr glücklich wieder zu Hause angekommen. Das schlechte Gewissen haben ich auch gestrichen, weil am nächstes Tag war ich wieder voll im Plan drin und weiß, dass der Heißhunger auf holländisches Essen erstmal aus bleibt. Schließlich machen wir so etwas ja nicht regelmäßig und bekanntlich macht ja die Menge das Gift :)
Am nächsten Tag war ich übrigens wieder total motiviert und es fiel mir sehr leicht wieder punkte zu zählen - alles nur, weil ich mich in meiner Haut wohlfühle ;)

Habt ihr auch so Wohlfühl-Rituale oder habt ihr alles ungesunde komplett verbannt?

Montag, 20. Oktober 2014

Montagshymne

Hallo ihr Lieben, 
ich hatte mich ja schon vorgestellt, falls es wer nicht mitbekommen haben sollte, ich bin die Neue an Board, die Montags hier das Ruder in den Händen hält...


pinkbrit.com


Ich weiß wirklich gar nicht, warum so viele Menschen etwas gegen den Montag haben. Ja, das schöne Wochenende ist rum, die nervige Arbeit geht los, man muss sich früh aus dem Bett pellen.
Gerade gestern war das Wetter traumhaft, und ich bin mir sicher, der eine oder andere hat heute früh, als der Wecker klingelte, mächtig gestöhnt und das wahrscheinlich nicht beim Morgensex .
Drehen wir das Ganze doch mal um: Wäre euch lieber, wenn es das ganze We geregnet hätte, und dieser herrlich milde Tag auf einem Mittwoch fiel? Na also.
Montag ist Wochenanfang, und Anfang ist immer gut. Viele Menschen brauchen ihn, um etwas zu starten oder ändern zu wollen. Kennen wir sicherlich alle zur Genüge!! Deswegen möchte ich heute über die Macht des Montags philosophieren und schreiben!

Es war einmal......nee Scherz. Ich mach es kurz und knackig, ihr seit sicherlich schon fleißig auf den Beinen und habt keine Zeit für ausschweifende Texte.
Ich erzähle einfach mal aus meiner Sichtweise:
Ich bin nicht anders als ihr, mein Gehirn signalisiert mir auch, obwohl ich mittlerweile sehr gut weiß, dass man jeden Tag, jede Minute, sogar jede Sekunde etwas ändern kann, dass der Wochenstart (Montag) immer perfekt für Neues ist, neben dem 1. des Monats, oder dem 1. des neuen Jahres.
Auch ich komme in Laufe der Woche auf Abwegen, halte mich nicht immer an dem, was ich mir zum hundertsten Male vorgenommen habe. Daher freue ich mich immer, wenn Montag ist. So einfach ist das. Neue Woche, neuer Start, neue Motivation, Neubeginn. Egal was man ändern möchte! Gesünder essen, mehr Sport machen, weniger shoppen gehen, mehr entspannen, das Hobby frönen, ... Hauptsache ist, dass du anfängst, und das am besten heute (Montag)!!
Wenn du heute beginnst, hast du den Wochenstart geschafft. Man sollte sich wirklich jeden weiteren Tag motivieren, eigentlich sollte jeder Tag ein Montag sein!


Wie wir den Montag lieben lernen, Step by Step



dumebie.com


Schritt 1: Akzeptanz!
Ja die Arbeit geht wieder los, so ist das nun mal. Wo ein toller Montag ist, ist eben auch ein doofer Arbeitswochenstart, auf dem wir uns nicht unbedingt konzentrieren sollten. Versuche es doch einfach mal, und sage laut: Hallo Montag, schön dass du da bist. Das ist völlig okay, und ich freue mich auf die tollen Sachen, die ich während oder nach der Arbeit machen kann!
Schritt 2: Planen!
Was möchtest du heute essen, machen, kaufen, erleben? Plane etwas Schönes, auf das du dich den ganzen Tag freuen kannst. Ein neues Buch anfangen? Ein leckeres, einfaches Gericht kochen? Deine Arme trainieren? Einen bestimmten Film schauen? Wilden, erotischen Sex mit deinen/r Liebsten haben? Do it!
Schritt 3: Lächele!
Egal was du machst, strahle dabei. Nicht mehr und nicht weniger. Selbst wenn der Chef dir unbedingt ein paar Takte erzählen muss, lächele dabei, dann ist es halb so wild (im schönsten Fall verwirrst du ihn noch).
Schritt 4: Montagshymne!
Und die lautet: "Ich bin jung, sexy, gesund und schaffe/erlebe das, was ich mir heute vorgenommen habe! Montage sind toll!"

Das war's auch schon. Damit werdet ihr schon bald den Montag das Krönchen aufsetzen und das Zepter selbst in die Hand nehmen.


theentertaininghouse.com

Samstag, 11. Oktober 2014

Oh, das war jetzt nicht geplant...

Hey ihr,

ich und die Waage. Eine zugegeben eher mühselige Beziehung, denn ich finde die Waage relativ bescheiden: Man wiegt immer was anderes, abhängig davon, was man am Tag zuvor gegessen hat, also sagt das Ergebnis eigentlich nie wirklich was aus - finde ich zumindest.
Umso mehr habe ich mich erschrocken, als ich mich letztens mal wieder auf das Ding rauf gestellt habe, einfach, weil mir abends vor dem Duschen langweilig war. Und dann habe ich gesehen das da 60,5 stand. 
Bitte was?
Vor zwei Monaten vor den Sommerferien hatte ich noch geschlagene drei-vier Kilos mehr auf den Rippen. Ungefähr 63,9, das war so der letzte Stand im Mai oder so. Und mein Ziel war es immer so um die 60 kg zu kommen... dazu kommt, dass ich in den letzten Monaten nicht so auf Gewichtsreduktion geachtet hatte, sondern eher auf Sport und weniger/vegetarisch essen.

Und jetzt die Frage: ist das gesund? Nachdem ich mich gewogen hatte, habe ich angefangen zu beobachten, wie viel und was ich am Tag esse und um ehrlich zu sein ist mir aufgefallen, dass ich vergessen hatte, auf meine Ernährung zu achten: Morgens vor der Schule Naturjoghurt mit Banane und Müsli, dann erst um 16:30 Uhr eine Portion vegetarisches Mittagessen und abends nur einen Apfel. Das ist so der Durchschnitt - manchmal halt ein paar Süßigkeiten, aber nie solche Ess-Anfällle wie früher. Und ich denke einfach mal, dass wenn zu dieser Ernährung noch um die sechs Mal Sport in der Woche hinzukommt die Zahl da oben kein Wunder ist.

Andere Frage: woher kommt das? Ich würde ja ganz stark zu Stress und Priorität von anderen Sachen tendieren: Die Schule mit den Klausuren fängt wieder an, ständig melden, Hausaufgaben, acht Stunden, freiwillige Referate (ich könnte mich dafür selber töten) und dazu noch... wie soll ich sagen... soziale Konflikte, die mich bis in meine Träume verfolgen... (ganz dramatische Sache). Dazu kommt, dass ich so wie ich jetzt aussehe, gerne bleiben will und nicht wieder 63 kg wiegen, aber irgendwie finde ich den Weg dahin bedenklich... es war ja eher ein unbestimmtes Hungern als Abnehmen.
In nächster Zeit will ich auf jeden Fall wieder mehr auf meinen Körper achten. Und das muss ja nicht heißen, dass ich zu meiner Weihnachte-Figur übergehen muss, sondern ein gesundes Mittelmaß finde.
Es gibt schließlich wichtigere Dinge als Schule und soziale Kontakte.

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Freitag, 10. Oktober 2014

Wochen wie diese...

Wie gerne würde ich heute schreiben, dass mein Plan funktioniert und alles läuft wie am Schnürchen! Ich wünsche es mir - echt! Aber irgendiwe hab ich einfach keine Disziplin...!

Die Woche lief wirklich überhaupt nicht gut. Ich hab es zwar regelmäßig zum Sport geschafft und hab sogar richtig Spaß an den Kursen im Studio, aber meine Ernährung will sich einfach nicht einpendeln...! Ich schwanke mal wieder total hin und her. Jeden Morgen das gleiche: Heute werden wieder Punkte gezählt und heute schreibe ich auch auf!
Das hält dann bis vormittags, wenn ich im Büro die erste Nervennahrung brauche... (Zum Glück haben wir hier "nur" die kleinen Goldbären-Tütchen)

Ich lasse mich vom Schatzi auch mal wieder viel zu schnell von Ausnahmen überzeugen. Dann gibts Abends noch ne Pizza oder wir kochen noch etwas. Die Portion sollte dann eigentlich für den nächsten Tag mit reichen - eigentlich...!

Die Quittung habe ich natürlich direkt bekommen - Stillstand auf der Waage! Ich habe ja eigntlich noch richtig Glück, dass es nicht wieder rauf geht!

Hoffentlich kommt die Disziplin schnell zurück, sodass ich nächste Woche freudigeres zu berichten habe :(

Bis dahin

eure Caro

Sonntag, 5. Oktober 2014

Sporteln im Wohnzimmer

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich schon die ganze Woche auf meinen Post heute gefreut, ohne überhaupt eine Ahnung zu haben um was es eigentlich gehen soll ;-)

Heute morgen kam mir dann die Idee, einmal die ganzen Online-Fitness-Anbieter aufzulisten und kurz vorzustellen. Ok, ob es wirklich alle sind, das wage ich fast zu bezweifeln, da es ja auch ständig neue Programme gibt. Wir "Dicken" (mit einem Augenzwinkern) sind halt ein Markt, mit dem sich prima Geld verdienen lässt ;-)

Ich habe 2013 das erste Mal so ein Programm getestet, das war damals Pur-Life. Toll fand ich, dass es neben Kursaufzeichnungen auch täglich Life-Kurse gibt, das belebt das Ganze doch ungemein. Ich konnte ein Testangebot, das es damals bei Tchibo zu buchen gab und ca. 8 Wochen dauerte, nutzen. Danach habe ich noch einmal meine Mitgliedschaft verlängert um dann...

...doch aufzuhören. Ich hatte mir einen Bänderriss zugezogen und das war das vorzeitige Knock-Out für mein Sportprogramm. Hab bis zum Juni diesen Jahres auch nicht mehr reingefunden.

Mittlerweile sind meine Kiddies ja auch schon so "groß", dass selbst die Kleinste Vormittag in den Kindergarten geht, so dass ich Zeit habe, ins Studio zu fahren.
Aber bevor das so war, ganz ehrlich, ging außer ein bischen Nordic Walking mit dem Manduca nicht viel an Sport. Mit 3 Kindern unter 6 bleiben dir gerade mal die Abendstunden, in denen du dann aber lieber deine Ruhe hättest, anstatt noch stundenlang rumzuschwitzen. So war es zumindest bei mir ;-)

Zurück zu den Online-Programmen: es gibt unzählige, die meisten davon bieten Abo-Verträge an, bei denen sich der Beitrag nach der Laufzeit richtet.

Beginnen möchte ich mit einem kostenfreien Programm, was ich selbst immer mal wieder nutze:
www.fin.de. Dort habt ihr die Möglichkeit ein begrenztes, aber ausreichendes Angebot völlig kostenfrei in Anspruch zu nehmen. Selbst die Upgrade-Version, die mehr Videos und Trainingspläne umfasst und die mit 5 Euro/Monat zu Buche schlägt, ist im Vergleich zu anderen Anbietern noch sehr günstig! Und dabei monatlich kündbar... Einmal angemeldet, bekommst du an deinen Trainingstagen eine Email-Erinnerung, damit du dein Sportprogram nicht vergessen kannst ;-) Und die Ernährung ist auch mit dabei, vielleicht jetzt nicht mega umfangreich mit 100 Plänen, aber die Grundlagen einer gesunden und abnehmförderlichen Ernährung sind gegeben!

Bei www.fitkurs.de kann man Einzelkurse ab 2,49 Euro/ Kurs buchen und braucht gar kein Abo einzugehen. Ein Video kann man sich zum Testen gratis runterladen. Zur Ernährung gibts bei diesem Anbieter nichts, was ja aber auch gar nicht schlimm ist.

www.mybod-e.de ist ein Programm von und mit Franziska van Almsick, eine Mitgliedschaft kostet dich im Monat 3,96 Euro, im Jahr 39,90 Euro. Zusätzlich zu dieser Mitgliedschaft lassen sich noch eine Vielzahl von Optionen dazubuchen. Von Ernährungsberatung bis Life-Checks ist das Angebot recht umfangreich. 7 Tage kann man das Ganze kostenfrei testen, bevor man sich entscheiden muss.

Soweit die günstigsten Angebote. Dann gibt es aber -preislich gesehen- noch richtige Kracher:
www.das10wochenprogramm.de (eher für Männer ausgelegt) , www.month11.de (speziell für Frauen nach der Schwangerschaft) und www.size-zero.de (eher für Frauen ausgelegt) sind allesamt 10-Wochen-Programme, (ähnlich wie Detlefs 10 Weeks Body Change, welches jedoch mit nur 79 Euro recht günstig ist) zum Preis von stolzen  299 Euro!
Da würde mich echt mal interessieren, wie sich dieser Preis rechtfertigt. Hat von euch schon jemand eins der 3 Programme ausprobiert? Gut, man bekommt Ernährungspläne mit an die Hand, alle sehr eiweißbasiert und supplementuntermauert, aber der Preis ist schon trotzdem der Hammer, finde ich. Wenn ihr Erfahrungen zu den Anbietern habt, mal rein damit in die Kommentare, ich denke, das könnte für einige Leser sehr interessant sein.

Ein Großteil der Onlineanbieter unterscheidet sich preislich kaum, die Mitgliedschaften liegen zwischen 8,25 und 14,90 Euro pro Monat, wobei immer die Laufzeit des Vertrages die entscheidende Rolle dabei spielt:

www.gymondo.de ist wohl einer der bekanntesten Anbieter, die Preise staffeln sich von 8,99 Euro/Monat über 41,94 Euro/ 6 Monate bis hin zu 59,88 Euro für die Jahresmitgliedschaft. Mittlerweile gibt es auch ein integriertes Ernährungsprogramm. 7 Tage darfst du Gymondo kostenlos testen, bevor du dich entscheidest.

Bei www.newmoove.com geht es nach einer ebenfalls kostenlosen Testwoche mit 9,90 Euro/ Monat los, je nach dem, wie lange du dabei sein möchtest. Newmoove wirbt mit über 400 Kursen, da sollte so schnell keine Langeweile aufkommen ;-) Auch hier ist eine Ernährungsprogramm dabei.

Gleiche preisliche Konditionen bietet www.fitnessraum.de, über 700 Kurse sollen hier zu einem Abo verführen, Ernährungstipps ebenfalls inklusive.

www.mytraining.de, ein Anbieter mit ca. 300 verschiedenen Kursen, bietet die Möglichkeit, 1 kostenfreies Probetraining zu absolvieren. Ab 9,90 Euro/ Monat gehts dann weiter, allerdings, so weit ich das richtig verstanden habe, ohne Ernährungskomponente.

Wie ich oben schon erwähnt habe, habe ich 2013 www.pur-life.de selbst ausprobiert. Neben zahlreichen Trainingsvideos ist hier das Besondere, dass auch Life-Kurse angeboten werden. Es gibt verschiedene Mitgliedschaften, sogar eine Gratis-Option, bei den Zahloptionen geht es bei 8,25 Euro monatlich los. Ernährungsseminare sind, außer im Gratis-Modus, auch erhältlich. Die Lifevideos fand ich als Anfänger sehr motivierend, weil da nicht die gestählten Luxuskörper vorturnen, sondern man auch Menschen wie du und ich beim Training "dabei" hat.

Will man eher in Richtung Personal-Training gehen, könnte www.online-fitness-coaching.com die richtige Alternative sein. Besonders symphatisch finde ich, dass Clean Eating propagiert wird. Die Preis ist halt am Personaltraining orientiert, so kostet ein Monat 120 Euro, 3 Monate 300 Euro und das halbe Jahr 500 Euro. Dafür bekommt man eine persönliche und damit individuelle Beratung zum Training und der Ernährung.
Braucht man das Komplettpaket nicht, kann man für 80 Euro einen individuellen Trainingsplan, für 100 Euro einen individuellen Ernährungsplan erwerben.

Für alle, die nicht zu den Kurzentschlossenen zählen, und die eine längere kostenfreie Testphase wünschen, ist eventuell www.youfit.de die richtige Wahl, denn dort darfst du zwei Wochen kostenfrei mittrainieren. Danach kosten 8 Wochen 34,90 Euro, nach Ablauf dieser Zeit dann der Monat 14,90 Euro.

Puuuh, was für ein Anbietermarathon.

Ich denke, dass gerade, wenn man zeitlich sehr eingespannt ist, sei es durch Kinder oder einen Fulltimejob, ein Onlinestudio sehr sinnvoll sein kann. Man kann zu jeder Tageszeit von jedem Ort der Welt darauf zugreifen und zwischen einem schweißtreibenden Workout und einem entspannenden Yogakurs nach Lust und Laune wählen. Und das auch mit der alten ausgebeulten Jogginghose, mit der man sich nicht ins Fitti trauen würde ;-)

Mich würde jetzt total interessieren, ob ihr schonmal einen der Anbieter getestet habt und wie ihr das Training bzw. Angebot allgemein fandet. Also ab mit euren Erfahrungen in die Kommis, wenn ihr Lust habt, andere bei ihrer Entscheidung zu unterstützen!

Ich wünsche euch einen schönen und sonnigen Sonntag Nachmittag, bleibt schön gesund (mich hat's ja leider mit einer Mandelentzündung erwischt) und bis in 2 Wochen!

Eure Crossi





Donnerstag, 25. September 2014

Einmal Neustart bitte :)

Hallo meine Lieben,

meine Regeneration neigt sich so langsam dem Ende zu. Die Beine sind nicht mehr schwer wie Blei und auch mein Hungergefühl sowie meine Müdigkeit haben sich wieder normalisiert.
Ich glaube, das waren mit Abstand die Lauf-freiesten-Wochen in meiner noch jungen Läuferkarriere - aber auch das muss mal sein :)

Jetzt ist es Zeit um neue Ziele zu setzen. Als erstes mal möchte ich meine Defizite in der Oberkörpermuskulatur beseitigen. Ich habe es ja jetzt wirklich lange versucht zu Hause alleine zu trainieren. Mein Schweinehund bleibt aber leider lieber auf der Couch liegen... Also musste ein Fitnessstudio her. Ich habe auch eins gefunden, welches mich durch das Kursangebot nicht auf die Geräte zwingt :) Es gibt also ab jetzt einmal die Woche Pilates&BOP und einmal die Woche dann Pilates&Yoga.

Als zweiten Punkt möchte ich endlich die letzten blöden 5-7kg verlieren, die ich jetzt schon soooo lange mit mir herum schleppe. Es muss doch irgendwie gehen :D
Dafür werde ich Freitag zu meinem Wiege- und Messtag erklären und ab kommenden Montag wieder fleißig Punkte zählen.

Mein Lauftraining werde ich bis Januar einfach mal ganz entspannt angehen und so Laufen, wie es mir gerade in den Sinn kommt :)

Wenn ich das wirklich durchhalte, sollte ich den kommenden Winter eigentlich ganz gut überstehen und nicht, wie in diesem Jahr, mit den ersten Frühlingsstrahlen feststellen, dass ich ganz schön viel faulen Winterspeck auf den Rippen habe :)

Habt ihr auch schon einen Schlachtplan für den Winter oder bin ich einfach nur total früh dran?

Donnerstag, 14. August 2014

Abnehmen beginnt im Kopf

Hallo ihr Lieben,
kennt ihr das auch?

Nach einem langen Lauf komme ich fix und fertig zu Hause an. Natürlich muss ich erstmal was trinken, während ich die großen Muskelgruppen dehne. Meistens trinke ich dann ein alkoholfreies Bier, eine Fassbrause, einen Regenerations-Drink oder ein Iso um ein bisschen runter zu kommen. Schließlich muss man DAS ja nach dem Laufen nicht zu der Kalorienbilanz zählen, oder?

Unter der Dusche merke ich dann, dass mein Magen ganz schön knurrt und ich mega Hunger habe. Also verbringe ich die nächsten 15min. damit, mir Gedanken zu machen, was ich denn Essen könnte. Schließlich habe ich mir nach so einem langen Lauf ja auch gut und gerne eine Portion Pasta verdient, oder?

Ein trainingsfreier Tag. Ich liege auf der Couch, Laptop auf dem Bauch und surfe quer durchs Netz. Wenn es jetzt draußen noch regnet ist es fast ein perfekter Nachmittag. Jetzt fehlt mir nur noch was zum Schnackeln. Am besten Schoki, Weingummi, Studentenfutter, Chips und am besten alles Zusammen. Schließlich macht Essen ja Glücklich, oder?

Endlich im Urlaub! Zwei Wochen lang die Beine hochlegen, die gemeinsame Zeit genießen, die Seele baumeln lassen und es uns richtig gut gehen lassen. Abends am Buffet sieht alles so unglaublich lecker aus (und ist es auch) dass ich natürlich viel zu viel esse, aber im Urlaub gehört das doch dazu, oder?

Einige, sehr stressige Wochen im Job liegen hinter uns und wir haben unser Projekt sehr erfolgreich abgeschlossen. Schon während des Projekts war mein Projekt "Gesund Leben" zweitrangig, schließlich hatte ich ja keine Zeit mich gesund zu Ernähren, oder?

Zur Feier des Tages gehen wir also mit den Kollegen zum Italiener. Die Firma zahlt und ich esse nach der Vorspeise natürlich eine dicke Portion Pasta und Tiramisu zum nachtisch. Das haben wir uns schließlich verdient, oder?

Meine Antwort: ein ganz klares NEIN!

Ich muss endlich damit aufhören, mich mit Essen zu belohnen, zu beruhigen oder sonst irgendeine emotionale Bindung mit meiner Nahrung aufzubauen! Ich bin der festen Überzeugung, dass mir die gesunde Ernährung leichter fällt, wenn Lebensmittel keine emotionale Rettung mehr für mich bedeuten. Ich habe diese Woche hier ein Interview gelesen. Der Autor von "Abnehmen ist leichter als Zunehmen", Andreas Winter bringt dieses Thema genau auf den Punkt:
Iss niemals, um Stress loszuwerden oder um dich wohlzufühlen, sondern iss erst, wenn es dir wieder gut geht. Wer sein Essen entmachtet, nimmt ab.
Ich konnte nicht anders, als das Buch direkt zu bestellen und jetzt bin ich gespannt wie ein Flitzebogen :)
Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber Einsicht ist ja die erste Stufe der Besserung.
Ich liebe gutes Essen und ich esse auch wirklich gerne. Dabei ist es bei mir meistens sogar zweitrangig ob es gesund oder ungesund, vegetarisch, vegan nach Paleo oder sonst irgend etwas ist. Wenn ich es mag, genieße ich es.
Diese Woche habe ich mir wieder ein paar Vorsätze einfallen lassen, die mir dabei helfen sollen das Essen zu entmachten:

  • Ich höre auf zu Essen, wenn ich satt bin und esse nicht einfach weiter weil noch was da ist/es lecker ist
  • Ich streiche Gedanken wie "Das hab ich mir jetzt aber verdient" aus meinem Kopf
  • Ich überlege bei jedem Snack, ob ich Hunger oder Appetit habe
  • Wenn ich nur Appetit habe, esse ich höchstens die kleinstmögliche Menge (also nur ein Stück Schoki und nicht die Tafel...)
  • Ich plane meine Tage wieder so, dass ich immer weiß, was ich am nächsten Tag Essen werde
Diese Punkte sollen mir helfen, wieder wie ein Kind zu Essen. Denn Kinder essen nur dann, wenn sie einen körperlichen Impuls spüren (Hunger). Die Punkte schließen ja auch das sog. "Cheaten" nicht aus. Wenn ich zum Beispiel weiß, dass am Samstag eine Feier mit viel gutem Essen ansteht, kann es ja nicht schaden wenn ich mich Freitag und Samstag-Vormittag etwas zurück halte um am Abend das Essen genießen zu können. Der Grad zwischen einfach genießen und sich etwas gönnen ist wirklich sehr sehr schmal, aber ich bin wirklich überzeugt, dass das mein ausschlaggebendes Problem ist!

Geht es euch ähnlich?

Donnerstag, 31. Juli 2014

Veränderung - Hat mich das Laufen verändert?

Jeden Morgen bekomme ich von Laufcampus eine Motivationsmail :)
365 gute Gründe das Laufen zu lieben :) So werde ich jeden Morgen daran erinnert! (Nein, mich bringt es nicht dazu morgens aus dem Bett zu springen um noch vor der Arbeit zu laufen...)
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass die Tipps immer wieder einen Bezug zur Arbeitswelt herstellen:

  • Soft-Skill Laufen: Warum Laufen in die Bewerbung gehört
  • Selfbranding durch Marathon: Schwitzen für den Erfolg
  • Warum sollten Manager die Erfahrung Marathon unbedingt mal machen
Ich könnte jetzt wohl noch eine ganze Menge Beispiele finden, aber ich glaube ihr wisst, was ich meine :)
Diese Tipps haben mich ans Nachdenken gebracht. Hat das Laufen mich verändert?
Ich befinde mich im Moment in einer kleinen Umbruch-Phase. Ich hab meinen Bachelor abgeschlossen, einen tollen neuen Job und viele Pläne für die Zukunft.
Zuletzt fand ich mich dann in einem wichtigen Gespräch wieder, wovor ich erst ein bisschen bammel hatte. Ich wusste nicht, ob ich gut genug vorbereitet war, ob ich Fehler machen würde, ob ich überzeugen könnte... Hallo Selbstzweifel, lange nicht gesehen und doch wieder erkannt!
Aber es kam alles anders. Das Gespräch verlief wirklich sehr gut. Mein Gesprächspartner konnte eine Atmosphäre schaffen, in welcher ich mich etwas entspannen konnte, nicht stotterte, die richtigen Worte fand. Ich hatte das Gefühl, dass es sehr gut verlaufen ist.
Als ich am Nachmittag dann dieses Gespräch noch einmal Revue passieren ließ kam mir der Gedanke, dass ich es vor einiger Zeit wohl nicht so selbstbewusst und gut gemeistert hätte. Früher wären mir nach dem Gespräch 1.000 tolle Sätze, richtige Antworten und Formulierungen eingefallen, die ich hätte sagen können.
Dieses Mal habe ich das Gespräch aber beim Laufen schon ein paar Mal geführt, mir verschiedene Versionen überlegt, wie mein Gesprächspartner antworten und was er fragen könnte. Ich denke, dass mir das wirklich etwas an Sicherheit gegeben hat.
Ich war auch etwas erstaunt, dass ich in dieser Situation (gefühlt) so souverän und selbstbewusst auftreten konnte. Auch das kenne ich von mir noch nicht so lange... 
Hier kommt auch schließlich das Laufen wieder ins Spiel. Immerhin hab ich es geschafft abzunehmen, das Rauchen aufzugeben, einen Halbmarathon zu Laufen und wenn ich im September den ersten Ganzen laufe, was soll dann noch schief gehen?

Das Laufen gibt mir also unglaublich viel mehr, als Fitness und einen Ausgleich zum Alltag. Es feilt auch an meiner Persönlichkeit, beschwert Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit mich selber besser einschätzen zu können.
Das Laufcampus-Team hat also Recht, wenn es einen Bezug zwischen dem Laufen und der Berufswelt herstellt - auf mich trifft es zumindest zu!

Habt ihr solche Erfahrungen auch schon mal durch Sport, Abnahme oder so gemacht?