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Montag, 21. September 2015

Fastenzeit!?



Hey ihr Lieben!

Jetzt beginnt wieder langsam die Fastenzeit..
Ich überlege auch schon, wann und wie, doch irgendwie bin ich jetzt noch zu keinen Entschluss gekommen. Ich habe dieses Jahr schon zwei Mal Saftfasten gemacht, und wenn ich in meinem Körper ganz genau hineinhorche, merke ich, dass er nur Säfte nicht will.
Ich trinke regelmäßig Säfte, fast täglich (Smoothies irgendwie gar nicht mehr so), momentan gehe ich gerne draußen sammeln und entsafte Wildkräuter, dazu meist Möhre, Sellerie, Zitrone, Ingwer, rote Beete, Fenchel, Gurke, Zucchini, Apfel, Orange oder Pfirsich.
Vor einigen Tagen hatte ich seit Ewigkeiten mal wieder krass Heißhunger auf Süßigkeiten, welcher dadurch kam, dass ich die Tage davor viel (helles) Brot zu mir nahm (Brot ess ich generell nur selten, helles eigentlich nie) und relativ wenig gegessen hatte, weil ich so beschäftig war und nicht auf mich achtete.
Da kann man mal sehen, was das gleich mit einem macht..

Jedenfalls überlege ich jetzt, wie ich mein Körper reinigen und ihn auf die dunkle und kalte Jahreszeit vorbereiten kann.
Momentan arbeite ich auch an einem Vortrag zum Thema Entgiftung/Entsäuerung, welchen ich auch hier in Berlin anbieten möchte.

Wie siehts bei euch aus? Fastet ihr? Macht ihr eine kleine Detoxkur? Interessiert ihr euch überhaupt dafür oder traut ihr euch noch nicht?
Lass es mich wissen. :)


Liebe Grüße,
Anja

Samstag, 25. Juli 2015

Ernährung im Urlaub

Hey ihr,

ich wäre dann auch langsam durch damit, mein Zeugnis gebührend zu feiern... zwei Parties innerhalb einer Woche, die jeweils bis um vier Uhr morgens angedauert haben, haben meine Lust auf Alkohol erstmal für eine Weile befriedigt... ich glaube, ich werde alt, mein Rücken tut weh und ich bin müde, selbst Kaffee hilft nicht mehr! Aber schnickschnack, feiern habe ich mir letzten Winter viel zu oft verboten, um es jetzt nicht zu genießen und wenn ich Freunde von mir sehe, die auch Probleme mit essen haben und sich so, so viele Sachen auf Parties immer noch verbieten, kann ich froh sein, dass ich schon etwas weiter gekommen bin. Trotzdem will ich nicht aufgehen wie ein Hefekloß und da wir nächste Woche für zwei Wochen in Dänemark sind und danach eine Woche in Münster, habe ich mich gefragt wie es da wohl mit der Ernährung aussieht. 

1.) Entspannt an die Sache rangehen

Panik bringt ja eigentlich nie was, außer vielleicht vor Mathe-Klausuren, um den Adrenalin-Ausschutt zu beschleunigen. Man hat in der Regel nur einmal im Jahr Urlaub und es handelt sich um zwei Wochen: Da bleiben dann noch 340 Tage (wenn das falsch ist, kann ich es auf den Restalkohol schieben), um Stress wegen abnehmen/Figur halten zu machen. Wer sich schon vorher tagelang Stress um die Ernährung macht, wird dauerhaft ein schlechtes Gewissen haben und wahrscheinlich eher nicht so den lang ersehnten Urlaub genießen können. Also selbst wenn man zunehmen sollte, was sogar vielleicht eher unwahrscheinlich ist, weil man sich mehr bewegt: Kilos kommen und gehen.

2.) In Maßen genießen

Wenn es heiß ist und jeder ein Eis isst, will man auch ein Eis. Das ist angeboren. Punkt. Aber solange es bei einem Eis bleibt und man dieses dann so richtig genießt, ist daran überhaupt nichts verwerfliches! Sowieso eignet sich intuitiv essen auch im Urlaub super, um zu entspannen: Habe ich Hunger oder nur Appetit? Kalorien tracken dagegen würde ich im Urlaub eher ablehnen, denn das fördert einfach nur das ständige Zählen und Abwägen, ob das oder dies noch rein passt. 

3.) Bewegt euch!

Den ganzen Tag am Pool liegen kann zwar schön sein, aber so verpasst man vielleicht schöne Dinge: Geht doch spazieren zum Verdauen oder wenn ihr Lust habt, macht ein kleines Workout oder geht laufen. Ich finde, Sport im Urlaub hat viel mit Lust zu tun, denn ich trainiere das ganze Jahr und ganz aufhören ist erstens nicht gesund und zweitens tut es mir auch gut, ein bisschen zu sporteln, auch wenn ich mich nicht verausgabe. In Maßen ist fast alles gut, also Balance finden und weniger denken.

4.) Vorsorge ist besser als Nachsorge

Wenn ihr morgens zuhause immer Porridge esst, dann nehmt doch einfach eure Zutaten für die Ferienwohnung mit und kauft euch Dinge nach, die ihr sonst auch esst. Obst schmeckt jetzt besonders  in südlichen Ländern super! Wenn ihr im Hotel seid, probiert von allem ein bisschen und hört auf euren Körper, wenn er satt ist. Zwischendurch geht Obst und Gemüse immer, da man es ja fast überall bekommt: Sonst einfach auch Sachen von Zuhause mit importieren.

Zwar bin ich die letzte, die total entspannt in den urlaub geht, aber aufschreiben hilft es vielleicht zu verinnerlichen. Genießt euren Urlaub, kommt entspannt wieder und startet dann für das restliche Jahr noch mal richtig durch!

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt




Dienstag, 9. Juni 2015

Die Mittagspause

Das Essen für die Mittagspause - sei es Schule, Uni, Arbeit…

Meistens zieht man sich auf die Schnelle irgendetwas rein und versucht „in unseren Kreisen“ dabei möglichst gesund wegzukommen. Aber wir kann das möglichst zeitsparend, günstig und gesund ablaufen?

Also meine Kollegen auf Arbeit haben da recht viel Abwechslung (haha) :
Pizza bestellen, zum Burger King laufen, Leberkässemmeln holen oder belegte Brötchen beim Bäcker einpacken. Wenn es mal „exotischer“ sein darf, geht man zum Chinesen und holt „Ente süß sauer“ zum Mitnehmen, dazu Krabbenchips und einen Glückskeks.

Nicht selten werde ich verlacht, wenn ich die Frage „Willst du auch was?“ verneine, weil ich eigentlich IMMER was dabei habe. Ja, ich mache mir tatsächlich die Mühe, und nehme mir mein Mittagessen mit. Im Idealfall habe ich abends soviel gekocht, dass etwas für den nächsten Tag übrig bleibt. Aber was, wenn man abends keine Zeit hat, verabredet ist oder einfach mal keinen Bock auf Kochen hat? Oder dann doch zwei Portionen isst.

Natürlich kann man sich im Supermarkt einen Salat holen.
Aber wer weiß schon, wie lange der da rumlag, wie frisch er ist und was ist eigentlich mit dem Dressing? Mal abgesehen vom zugesetzten Zucker - damit die Zuckersuchtgesellschaft auf ihre Kosten kommt - ist da oft Milch drin. Für Intolerante wie mich ein „No Go“. Stellt euch mal vor, ich würde den Rest des Arbeitstages pupsend im Büro hocken :-P

Meine Lösung: Vorkochen. Sonntags. Für die komplette Woche.
Ich habe das Glück, dass wir auf Arbeit eine Suppenküche haben mit einem großen Kühlschrank, einen Gefrierfach (das nur von mir alleine gefüllt wird) und einer Mikrowelle.
Dann steht man da Sonntag abends ne Stunde herum, aber dafür hat man fünf Mittagsmahlzeiten parat. Die packe ich dann montags morgens ins Gefrierfach und jeden Tag wird eine Portion aufgetaut. Passt! Muss ich erwähnen, dass ich von warmen Mahlzeiten eher das Gefühl habe, satt zu werden? ;-)

Das Riesenkochevent jeden Sonntag klappt so gut, da wir in unserer WG einen Riesen-Wok haben und ich mit Tupperdosen mehr als ausgestattet bin. 

"Gesund“ und „günstig“ soll es sein!

In unserem REWE gibt es 1 kg Suppengemüse (tiefgekühlt) für einen Euro. Keine Zusätze, kein Quatsch drin. Läuft. Dazu dann noch ein paar Nudeln oder Fleisch, Reis oder Couscous, gut würzen und fertig. Und wisst ihr was? Der eine Kollege schimpft mich sogar, dass mein Essen so gesund riecht, dass er ein schlechtes Gewissen bekommt :-P

Ein weiterer Pluspunkt:
Meine Portion ist abgepackt.
Mir kann es nicht passieren, dass ich beim Bäcker an der Theke stehe, und vor lauter Hunger/Appetit drei belegte Brötchen hole. Ihr seht, eigentlich nur Vorteile. Okay, für Faule vielleicht nichts, aber dafür müsste ich mich auch nichtmal aus dem Büro heraus bewegen, wenn ich will ;-)

Wie macht ihr das denn mit dem Mittagessen außer Haus?

Dienstag, 2. Juni 2015

Die Frage nach dem Protein

Heute möchte ich eine Frage in den Raum werfen zu einem Thema, dass mich nun schon länger beschäftigt.

Woher bekommen vegane, cleane Paleo - Low Carber ihr Protein her?

Fleisch und Eier fallen weg, weil nicht vegan.
Eiweißpulver fällt weg, da nicht clean/Paleo.
Hülsenfrüchte fallen weg, da nicht low Carb/Paleo.
Soja/Tempeh ist nicht clean/Paleo.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, warum man sich so crass ernähren sollte... Nun gut, ich habe letztens mal den Detoxplan von OurCleanJourney durchgezogen und auch durch Meikys Challenge denke ich nun öfter darüber nach, tierische Produkte zu vermeiden, wenn es denn geht... Dass ich außerdem einen Hang zu LowCarb und CleanEating habe, sollten viele hier schon von mir wissen :P Natürlich geht eine solche Ernährung NICHT auf Dauer (erst Recht nicht als Frau :P Hormonchaos yay...^^) - aber wenn man etwas vorhat, kann es schon ein guter "Boost" sein:

Letztens war ich auf eine Hochzeit eingeladen. Mein auserwähltes Kleid war um die Körpermitte eng geschnitten. Mit o.g. Ernährung habe ich es innerhalb von fünf Tagen geschafft, einen sehr flachen Bauch zu bekommen. Für einen Tag. Und das wars mir wert! Was habe ich gegessen? Obst, Gemüse, Kokosmilch, Nüsse, Samen, Kerne. Nichts weiter.

Wer nicht glaubt, dass das sehr (!) lecker sein kann, sollte auf meinem Instagram-Account vorbeischauen :-)

https://instagram.com/twinfuerleeli/

Und für diejenigen, die Mitleid haben/sich Sorgen machen/etc.:
Es gab vorletzte Woche unterwegs mal ne dicke Steaksemmel. Oder gestern zwei Schüsseln Schokomüsli. Oder diese Teigröllchen vom Türken (nach der Disco letztens). Alles kein Thema. Aber ich muss sagen, dass das (sehr) gesunde Essen mir mittlerweile richtig doll Spaß macht!

Zurück zum Thema: Makronährstoffe.
Kohlenhydrate nehme ich durch Obst und Gemüse zu mir.
Fette durch Nüsse, Samen, Kerne.
Eiweiß durch... ?!?!?
(mir ist bewusst, dass Nüsse/Champignons/Brokkoli etc auch Eiweiß enthalten. Aber die "großen" Eiweißspender sind ja nunmal Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Soja, Hülsenfrüchte und Co.)

Jetzt seid ihr gefragt: Welche Proteinquellen sind vegan, paleo, lowcarb und clean?

Ich bin schon sehr gespannt was ihr so findet :-)


Freitag, 22. Mai 2015

Sollte man nicht schön langsam etwas Sehen?

Die Frage bekam ich vorige Woche. Nein, sie hat mich nicht verletzt, irgendwie angegriffen oder sonst was. Eine stink normale Frage, die ich mir auch schon gestellt hatte. Wer meine Statistiken kennt weiß, dass ich seit Februar wieder regelmäßig Sport mache, seit März auch Laufen. Nur leider sieht man es weder am Gewicht, noch bei den Zentimetern. Da denk ich mir eher ich hab mich vermessen, wenn ich seit Ostern an der Taille 8cm verloren hab. Klingt irgendwie nicht realistisch.

Dennoch geht es mir gut, mit dem vielen Sport, deshalb habe ich auch nicht vor aufzuhören. Trotzdem war diese Frage und dann das Messen bei Mrs.Sporty (Probemonat ist vorbei & somit auch meine Mitgliedschaft) am Montag ein kleiner Dämpfer. Die Zahlen hatten sich in einem Monat nicht wirklich verändert.

Wenn ichs mir eingestehe, dann würd es auch mit dem Schwinden des Umfangs leichter klappen. Ich muss mehr auf meine Ernährung achten! Anfangs (also etwa Februar) habe ich noch sehr unregelmäßig gegessen. Portionsgrößen kleiner als noch voriges Jahr. Und auch nicht mehr so viel Schrott. Mehr Obst aber leider nicht mehr Gemüse. Meinen Gemüseanteil versuche ich seither zu erhöhen. Und Frühstücken sollte ich auch endlich wieder einführen, nur fällt mir der Weg aus dem Bett in die Küche so schwer. Dann lieber gleich unter die Dusche und ab ins Büro. Wer braucht schon Frühstück :D


Ich weiß woran es scheitert, trotzdem fehlt mir das letzte bisschen Energie es umzusetzen. Warum? Natürlich ist man ich bequem, nimmt sich lieber ein Brot als großartig etwas Aufzukochen, aber ohne angepasste Ernährung wird man keine Erfolge am Körper sehen. Erst gestern habe ich wieder gelesen, dass man Bauchfett nur mit einer extrem cleanen Ernährung wegbekommt. In der Theorie ist mir das alles klar, es scheitet nur in der Praxis. Das lange Pfingstwochenende wird also genutzt um mir einen Essensplan zusammenzustellen. Frühstück, Mittag, Snack, Abend. Dürfte reichen. Fürs erste. Dann muss ich mich nur mehr dran halten, mehr Gemüse essen und weniger Süßes.

Fällt es sonst noch jemanden schwer, die Ernährung endlich umzustellen? Habt ihr ein paar Tips für mich?

Dienstag, 5. Mai 2015

New Food: Erdmandeln

Tigernuss/Erdmandel

Ein neues Produkt in meinem Vorratsschrank - Warum habe ich das nur jetzt erst?!?!
Gemahlene Erdmandeln - so lecker, so nussig. Wie Haselnüsse oder Mandeln schmecken die. Ich bin für:

Erdmandeln für alle!

:-) Ja, ich habe mich verliebt:
Leider ist diese Liebe etwas teuer: 6,99 Euro für 400gr. Aber dafür bekommt man auch jede Menge geboten:

  • sehr ballaststoffreich
  • sorgt für eine gesunde Darmflora
  • glutenfrei
  • niedriger GI
  • guter Magnesiumspender
  • Erdmandelmilch ist außerdem ein guter Ersatz für Tiermilch; Im Anbaugebiet Spanien gibt es es Erdmandelmilch-Getränke-Stände wie hier in Nürnberg Bratwurstbuden :-P Dort bekommt man sie frisch und eiskalt serviert, da sie schnell verdirbt.
Und noch mehr Wissenswertes: Nur die Knollen der Erdmandelpflanze (zählt zu den Süßgräsern) sind essbar und bis zu 15mm groß im Durchmesser. Sie werden im Mittelmeerraum angebaut.

Bisher hatte ich sie erst im Müsli und im Shake/Smoothie. Aber ich denke, man kann damit recht viel Unsinn treiben :-) Bestimmt auch in Kuchen oder Keksen ein Hit. Oder als Mehlersatz in Pfannkuchen? Da ich mich zur Zeit sehr mit der PALEO Ernährung auseinandersetze, bin ich auf der Suche nach genau SOWAS! (Erdmandeln sind paleo-konform). Habt ihr sie schon probiert? Wie habt ihr sie verwendet?

Liebe Grüße, eure Leeli

Dienstag, 28. April 2015

Ein Webinar gegen die Zuckersucht

Hallo ihr Lieben,

Heute bin ich mega unkreativ, irgendwie dachte ich auch, es wäre schon Mittwoch :-P
Aber heute ist Dienstag, heißt, ich poste für euch! Derzeit versuche ich herauszufinden, was man an meiner Ernährung noch optimieren kann. Klar ist mir bewusst, dass die Cheatmeals/Cheatdays/Fressgelage weg müssen, um endlich mal nen Erfolg zu sehen...
Diese sind bei mir leider hormon- und stressbedingt. Sonst klappt es aber ganz gut. Trotzdem ist es auch immer wieder wichtig, zu schauen wo man - in gesunden Phasen - noch "gesünder" essen kann. Beispiel: Euer Lieblingsprodukt im Supermarkt verändert die Zutatenliste. Blöd. Also immer mal wieder nachforschen. Bin also auf folgenden Webinar gestoßen:

https://www.youtube.com/watch?v=DoMt0WQOpdg

Zugegebener Maßen ist die Erzählstimme etwas - nunja - einschläfernd (Sorry an die Dame!), aber es sind gute Fakten dabei, vielleicht sogar das ein oder andere Neue für euch? Viel Spaß beim Anhören!

Wichtige Sätze aus dem Video:

  • Lege den Fokus nicht auf Dinge, die du nicht essen "darfst", sondern auf die, die du essen "darfst".
  • Denk nicht den ganzen Tag an Essen! Fokussiere dich auf andere Bereiche deines Lebens, die du optimieren möchtest (z.B. Sozialleben, Wohnung, Weiterbildung...)
  • Nie wieder Nudeln ist auch nicht die Lösung ;-)


Und bis nächsten Dienstag!
Grüße, Leeli

Dienstag, 3. März 2015

Cashewnussmilch & Yoga for free

http://www.provamel.com
Cashewnuss-Milch von Provamel

Schon etwas länger lese ich den Blog einer Veganerin, die auch hier in Nürnberg lebt. HIER berichtete sie von ihrem Besuch auf der BIOFACH2015 Mitte Februar, wobei sie viele der neuen Produkte herzeigte. Seitdem war ich sehr gespannt auf die Cashewnussmilch von Provamel. Glücklicherweise hat sie Mitte der vergangenen Woche dann gepostet, dass die Milch nun im Laden für jedermann frei-verkäuflich ist. Und ich lauf in zwei innerstädische Läden, weil ich nicht raus zum ebl kurven wollte *hihi* musste dort dann aber letzten Endes doch noch hin... In gut sortierten Reformhäusern bekommt man sie auch, hab ich gehört (natürlich erst nach der Rumfahrerei) :-)

Der Preis ist hoch: 2,28 EUR für 500 ml. Die Milch gibt es nur im Halb-Liter-Pack.
Zutaten: Wasser, geröstete Cashews (6%), Agavendicksaft (3,5%), Meersalz.
Halten soll sie fünf Tage im Kühlschrank. Naja, zieht man täglichen Kaffee und Müsli ab, dürfte nicht viel übrig bleiben (vllt. 2-3 Tage?) - dafür ist sie dann doch zu teuer. Und das, obwohl der Geschmack mehr als lecker ist! MEHR als! Richtig :-) Schön nussig, und dabei so leicht:

www.provamel.com
Okay, bei "nur" 6 % Cashew kann die auch gar nicht so fett sein :-)
Bin ja eigentlich nicht der Fan von gesüßten Lebensmitteln (Agavendicksaft), könnte mir aber vorstellen, dass das hierbei den Zweck der Haltbarkeit hat - oder, was meint ihr? Nüsse werden schließlich schnell ranzig...
Wenn sie mir wieder mal über den Weg läuft, und ich das nötige Kleingeld gerade habe, werd ich sie bestimmt wieder kaufen!


Yoga als Gesundheitskurs

Eine Freundin brachte mich letztens auf die Idee, dass man von der Krankenkasse zweimal jährlich einen sogenannten "Gesundheitskurs" bezahlt bekommt bzw. einen Zuschuss von 75,- EUR dafür. In dem Fitnessstudio, welches ums Eck meiner Arbeit ist, bieten die als "bezuschussungsfähige" Kurse Pilates und Yoga an (Kostenpunkt 95,- für zehnmal, heißt: 20 Euro Eigenleistung). Und da meine Mitbewohnerin eh schon lange zum Yoga wollte, allein aber nie geht, sind wir nun beide für Donnerstag Abend zu einer Schnupperstunde angemeldet.
Wenn es uns gefällt, werden wir uns da eintragen. Ich mein, es ist fast geschenkt?!?!?!? :D
Man sollte allerdings wissen, dass man die Kosten für den Kurs vorstrecken muss und erst hinterher einreichen kann. Ebenfalls gut zu wissen: Man darf höchstens dreimal fehlen, sonst erkennen die das bei den Kassen nicht an.
Kennt sich jemand von euch mit sowas (besser) aus? Habt ihr das schonmal gemacht? Hat alles gut geklappt?

Ich wünsche euch einen wunderschönen Dienstag!
Bei uns in Nürnberg ist es heute warm und sonnig :-) Habe zumindest in meiner Lederjacke nicht gefroren, und den dicken Wintermantel daheim liegenlassen...

Liebe Grüße, Eure Leeli

 

Mittwoch, 18. Februar 2015

Mein Lifestyle ist blau

Hallo ihr Lieben,
ich bin ja generell der Meinung, dass sportlich oder nicht-sportlich, skinny-fat oder durchtrainiert, Dauerläufer oder Sprinter nicht nur äußere Erscheinungen sind, sondern oft EINSTELLUNGEN. Kurz gesagt: Wer abnehmen will und dafür eine schnelle Crash-Diät macht und ansonsten weder den Alltag noch die Einstellung ändert - tja... der wird nicht weit kommen.

In diesem Kontext muss ich auch immer an die unzufriedenen-unsportlichen Menschen denken, die mir ein zweites Stück Kuchen anbieten und (nach dankender Ablehnung meinerseits) sagen "du kannst es dir aber doch wirklich erlauben" - manchmal kommen auch so Blicke, wenn ich mir in der Kantine einen Salat zum Mittag hole - statt Currywurst Pommes. [Früher (ES-Zeiten) waren diese Blicke sehr mitleidig, heute sind sie meistens anerkennend.]
Ich kann über solche Bemerkungen oft nur den Kopf schütteln: Falls ich (nur) so viel Sport machte,  um mir dann drei Stück Torte reinzudonnern (weil ichs mir ja dann erlauben könne), dann liefe da doch mächtig was falsch. [edit: wobei es natürlich ganz nett ist, zu wissen, dass einen das kleine Törtchen beim Oma am Sonntagnachmittag nicht gleich auf Elefantendimensionen anwachsen lässt.]
Ein Arbeitskollege hat es hingegen letzte Woche wie ich finde treffend gesagt: Kollegin A vergleicht still aber auffällig unsere Teller... und will schon was sagen (etwas aus eben geschilderten Ecke), doch Kollege B sagt nur (annerkennd)"und darum sieht sie so aus - und wir so."

Ich habe es hier schon vor einiger Zeit einmal erzählt, dass meine Grundeinstellung früher noch der Formel lief "Nur wer Sport macht, darf essen".

Daraus ist schon seit längerer Zeit ein "nur wer isst, kann Sport machen" geworden.

"Sport machen" war in diesen Fällen immer mit Cardioeinheiten verbunden - Laufen, Radfahren, Tanzen,.... Kraftsport habe ich als absolute Zeitverschwendung empfunden (und hatte auch absolut keine Lust dazu).

Die Herangehensweise "essen, damit ich laufen kann" ist bis zum Marathon mit Sicherheit nicht die allerdümmste Strategie - und dennoch merke ich gerade, dass sich meine Einstellung schon wieder verschiebt - bzw. verschoben hat.

Es ist jetzt natürlich auch keine Überraschung, dass der Körper sich nur durch reines Laufen nicht wirklich Richtung "athletisch" verändert. Fragt mich nicht wieso (so weit bin ich in meiner Selbstanalyse noch nicht), aber genaus das will ich im Moment:

Mein Lifestyle ist jetzt blau....
Blau?

Zur Erklärung:

Erstens: Alissa White-Gluz
I ♥♥♥♥♥ this woman!
Alissa ist die Frontfrau der Band Arch Enemy (früher war sie bei The Agonist). Sie besteht eigentlich nur aus POWER! Darum habe ich mir auch die Januarausgabe des amerikanischen Revolver Magazins über den großen Teich schicken lassen, denn das Titelthema lautete METAL HEALTH.

Der starke Mann auf dem Cover ist übrigens ihr Freund  (Doyle Wolfgang von Frankenstein von Misfits):
"Metal Health": Titelthema der Januarausgabe des Revolver Mag.
Der Leitartikel erzählt im Prinzip die Geschichte einer neuen Metal-Generation, die weniger Sex, Drugs and Rock'n'Roll zelebriert, sondern Fitness und Ernährung in den Mittelpunkt rückt - sonst hält man die ganzen Shows ja auch kaum durch.... 
...und für mich klingt das total einleuchtend: Ich hab nicht erst einmal nach einer Nacht voller Headbangig den übelsten Muskelkater gehabt.....

Ich sehe Alissa eindeutig als ein tolles, sportliches Vorbild - und blau ist klar, ne ;)

Da wir gerade über Lifestyle sprechen: Alissa lebt vegan und spricht hier in dem Video über ihren Lifestyle!


Zweitens: Mein Sportequipment 
Naja, viel ist es nicht: Ich habe mich gerade in Freeletics verguckt... und dafür braucht man bekanntlich kein Zeugs als Trainingsunterstützung. Trotzdem ist mein Theraband und das Springseil (kann zählen! ☺) immer noch im Alltag präsent. 

Darum ist mein Lifstyle jetzt blau.

Aktuell modelliere ich gerade meinen Trainingsplan um - damit Freeletics (moderat) und Marathon (Fullpower) auch nebeneinander funktionieren. Und tatsächlich habe ich zum ersten Mal seit ES-Zeiten meine Ernährung umfassend mit in die Lifestyle-Veränderung intergriert.

Ich werde berichten, wie "blau" es bei mir weiter geht :D

Montag, 16. Februar 2015

Heilung durch Nahrung - Ein 1Tag-Erfahrungsbericht

Oha, da hätte ich doch glatt meinen Post vergessen.
Da ich am We schon so derbe durch den Wind war, und das nicht mal wegen meiner verschollenen EC-Karte, sind das wohl noch die Nachwirkungen.
Ich bin heute öfters in der Nacht aufgewacht und stellte fest, dass mir übel war. Da aber auch unglaublich müde, ignorierte ich das.
Am Morgen ging es mir nicht unbedingt besser, Durchfall kam sogar noch dazu. Ich ahnte schlimmes. Magen-Darm kann ich jetzt absolut nicht gebrauchen. Ich verfluchte das frühe Aufstehen, und dachte dabei immer schön an Sonntag, wo alles diesbezüglich vorbei sein würde.
Mir ging es hundeelend. Ich erinnerte mich an den ersten Tag des Jahres zurück, wo es mir ähnlich ging. Übelkeit gepaart mit Bauchweh, Kopfdruck vs. Müdigkeit, Unlust inkl. extrem nervige Menschen.
Da hatte selbst ich mal einen scheiss Montag. ;)
ABER, du bist was du isst! Oder eher, du bist was dein Körper aufnehmen kann.
Ich bin ja mittlerweile gut im Bilde, was Essen und Körper betrifft, und ich weiß, was für ein kleines Wunder ich am 1.1. durch gesunder, roher Nahrung erfahren hatte.
Also quälte ich mich aus dem Bett, trank einen halben Liter Wasser (nach und nach, nicht dass es gleich wieder rauskommen würde - ich bin da manchmal so anfällig, gerade bei Übelkeit) und mixte mir meinen Arbeitssmoothie (Eisbergsalat, Gerstengraspulver, Weintrauben). Ich schmiss alles an Obst und Gemüse in meiner Tasche, was ich da hatte: Bananen. Gleich 3. Und noch eine Paprikaschote. (Kläglich, ich weiß.)
Auf Arbeit hatte ich noch Äpfel und Leinsamen, für die 6 Arbeitsstunden sollte es reichen.
Das tolle an (grüne) Smoothies ist, dass sie so leicht verdaulich sind. Kein großartiges Magenrumoren, keine schmerzlichen Verdauungsnebenwirkungen. Und nebenbei wird der Körper mit vielen wichtigen Stoffen versorgt.
Ich musste langsam trinken, weil ich nicht wusste, ob mein Magen (und Darm) das wollte. Da ich alleine auf Arbeit bin ist das immer so eine Sache mit Toilette - super nervig und für mich mittlerweile unmenschlich.
Aber alles gut. Ich quälte mich durch den nervigen Alltag, und nahm mir vor, dass ich mir Zuhause einen frischen Fenchel-Sellerie-Saft pressen würde, Reste hatte ich noch da.
Gesagt getan. Später habe ich mir eine typische Asiapfanne gemacht, mit lecker Mais (voll Lust drauf gehabt).
Warum ich euch das erzähle?
Weil es mir jetzt gerade gut geht. Keine Übelkeit, nur noch dezente Müdigkeit (auf Grund von Schlafmangel eben), kein Durchfall. Kein Kopfweh.
Heilung durch gezielte Ernährung. Heilung durch die Tatsache, dass ich meinen Körper das gegeben habe, was er brauchte.
Ich schreibe übrigens gerade an einem Post über Fressattacken, ich hatte es ja oft hin und wieder mal erwähnt. Ihr wisst, Gutes braucht eben seine Zeit. ;)
Den Post gibt es bei mir in absehbarer Zeit (heute Abend, spätestens bis zur morgigen Mittagszeit).
Bis dahin....

Sonntag, 25. Januar 2015

meine Essensmacken

So, jetzt bitte nicht lachen. Es gibt nun einen Haufen voll Unsinn an Essensmacken, die gegen jeden Verstand protestieren.

  1. Ich muss immer frühstücken! Wenn ich um 11:30 aufstehe darf ich nicht mit dem Mittagessen anfangen, denn irgendwie fange nach einem solchen Start in den Tag immer das Fressen an. Keine Ahnung warum, aber ich durfte es schon mehrmals bei mir beobachten.
  2. Ich muss unbedingt aufpassen, dass ich mich mittags nicht überfresse. Das mache ich verdammt gerne und kann es auch verdammt gut. Meistens läuft es so ab, dass ich meinen Teller zur Hälfte mit Gemüse voll mache und dann noch einige Kartoffeln zum Sättigen dazu lege. Dann habe ich kaum noch Platz für das "Herzstück" der Mahlzeit wie z.B. Fleisch, Fisch, anderes Gemüse, Salat, etc.
    Allerdings habe ich mir in meinem Kopf schon fest vorgenommen von dem ganzen Rest mindestens ein bisschen zu probieren. Den Rest kann man sich denken...

    Ich esse also gesunde Lebensmittel, um den ersten großen Hunger zu stillen. Allerdings stimmt die Größe meines Hungers nicht mit der Masse der Lebensmittel auf meinem Teller überein... und zusätzlich kommt dann noch das Herzstück der Mahlzeit, was genossen werden will.

    Das Komische daran: Ich bin zwar übersättigt, habe aber nach einer Stunde bereits wieder Appetit. Zum Glück habe ich diesen "Nach-Überfressen-Appetit" bereits so im Griff, dass ich mittlerweile zu gesunden Lebensmitteln wie Naturjoghurt mit Früchten, Obst und Gemüse greife. Andererseits könnte ich durch sparsames Mittagessen so viele Kalorien sparen.

    Eine Methode dafür habe ich aber leider noch nicht gefunden...
     
  3. Nach Sport habe ich grundsätzlich nie Hunger bzw. Appetit, obwohl man sagt, dass es normal ist, wenn man danach etwas essen möchte, da der Körper seinen Kohlenhydratespeicher wieder auffüllen möchte.
    Normal ist auch, dass man danach unbedingt Süßes essen möchte. Klar, Süßes hat viele Kohlenhydrate und viele Zucker -allerdings ungesund!
    Bei mir ist es so, dass wenn ich Sport gemacht habe, mich danach grundsätzlich gesund ernähre. Ich habe danach immer Hunger auf Vollkorn statt Toast, möchte immer Obst und Gemüse. Ich kann dann sogar Schokolade widerstehen, wenn man mir sie unter die Nase hält.
Ich hoffe, dass ich nicht allein bin mit meinen Macken rund um's Thema Essen.
Wie ist es denn bei Euch so?

Montag, 19. Januar 2015

Ernährung vs. Training #2

Hallo ihr Lieben!
Im ersten Teil ging es um Ernährung und Sport, auf was der Fokus liegen sollte, und wie alles zusammen hängt, und warum man Heute nicht mit Vor-vielen-Jahren-aber vergleichen kann.
Das ist also der zweite Teil, in dem ich etwas über Regeln, Vorschriften, Vorsätze und Angaben plaudern will.

Wenn wir uns die verschiedensten Seiten über Ernährungsumstellung und Diäten anschauen, stehen da immer Sachen wie 'Du musst dies und das Essen...', 'Halte dies und das ein...', "Du brauchst unbedingt...', 'Man darf nicht...'
Also mal ehrlich, wer sind diese Menschen, die einem sagen, was man zu tun und zu lassen hat? Woher beziehen diese nur ihre Meinung.
Wer jetzt mit wissenschaftlichen Studien kommt, dem sei gesagt, dass dahinter auch nur irgendwas steckt, was im besten Fall an recht wenigen Testpersonen getestet worden ist. Aber die Menschheit ist eben nicht gleich, man ist individuell! Selbst wenn man die selbe Größe, das selbe Gewicht, die gleich Haut- und Haarfarbe hat - der Alltag sieht anders aus, die innere Halten ist anders. Und ja, darauf kommt es auch an.
Wer den ganzen Tag meckert, unzufrieden ist und auf Teufel komm raus die Salatblätter zählt, der stresst sich nur selber. Wer entspannt in den Alltag geht, Spaß an Bewegung und am kochen hat, der wird auch Erfolg haben.
Selbst auf den 'Clean Eating'-Seiten lese ich immer wieder dieses 'Du-darfst-nicht' und 'Du musst nur'. Dabei geht es doch gar nicht darum, explizit von heute auf morgen alles umzustellen, sondern nach und nach ein Teil zu integrieren, eben damit der Körper und der Kopf sich daran gewöhnen kann.
Wer plötzlich anfängt jeden Tag Gewichte zu stemmen, der wird nach 3 Wochen oder mehr/weniger die Schnauze voll haben.
Weniger ist manchmal mehr!

motivate-ict.de

Dazu kommen noch die Angaben, die so in Foren und auf Seiten stehen. Ich muss zugeben, dass ich selbst äußerst korrekt vorgegangen bin. Jedes Gramm musste sitzen, und nur wenn ich wusste wie viele Kalorien in mein Essen drin ist, war ich zufrieden.
Wie ich in meinem Artikel schon einmal über Esstagebücher schrieb, ist es sehr hilfreich, am Anfang alles genau im Augenschein zu haben und sich vor Augen zu führen, was man sich und seinem Körper angetan hat. Ich bin auch immer noch der Meinung! Aber irgendwann sollte man sich fragen, wann der Richtige Zeitpunkt ist, um davon wieder loszulassen. Ich habe mich selbst in den letzten Wochen gefragt, wann und ob ich davon loskommen sollte. Ich glaube ich habe es noch gar nicht erwähnt gehabt, aber ich habe mich gegen's Esstagebuch entschieden, wenn ich es nicht vergesse, schreibe ich darüber mehr in meinem Sonntags-Check.
Wichtig ist es, dass man sich selbst vertraut. Denn wenn man Angst hat und denkt 'Wenn ich es nicht führe, gerät alles wieder außer Kontrolle', wird es auch so kommen. Ein innerer, gerader Rücken ist gefragt.
Die meisten sind auch viel zu sehr damit beschäftigt, alles genau zu machen, und ihr ganzer Alltag dreht sich nur darum - mich eingeschlossen. Manche denken, es ist der erste Schritt zu einer Krankheit, ich denke, es ist entfach nur Bewusstsein, weil man etwas ändern möchte.

Ich treibe mich in vielen Facebook-Gruppen rum und lese mich durch die Posts und beobachte, was für'n Senf die Leute immer dazugeben, sei es jetzt Richtung Ernährung oder Sport. Regeln, Do's und Dont's lassen grüßen.
Gerade im Sport und die Sache mit dem Eiweiß ist immer interessant. Ich schließe jetzt mal die Bodybuilder aus, wenn ich sage, dass diese Masseneiweißkonsum doch echt bedenklich ist.
200g Eiweiß/Tag? Mir dreht sich da ehrlich der Magen um.
Ich habe mich in dieser Sache mal schlau gemacht, habe mich gefragt, wie es veganer und Rohköstler, die Sport und Krafttraining machen, handhaben. In Büchern, sowie auf Internetseiten steht oftmals, dass man sich keinen großen Kopf um den Eiweißgehalt machen sollte (in einigen sogar, dass der hohe Eiweißgehalt unsinnig und sogar ungesund (und das nicht wegen den Nieren) ist), sofern man vollwertig und abwechslungsreich isst, zumal es auch veganes Proteinpulver gibt.
Wobei dann auch die Frage hinzu kommt, inwiefern es überhaupt wichtig ist, viel Muskelnasse aufzubauen, wenn man durch diese Ernährungsweise Richtung Wohlfühl- und Normalgewicht pendelt. Jetzt mal für Normalsterbliche, besonders auch für Frauen. Denn wir fangen mit Krafttraining an, grob über den Daumen gepeilt, um letztendlich abzunehmen, und um keine krassen Muskeln aufzubauen (schöner Nebeneffekt).
Ich habe mein Eiweißkonsum auch eingestellt, weil ich mich nicht mehr so mit Milchprodukte und Hühnchen anfreunden kann, und ich habe nach wie vor meine Muckis.
Und ich nehme mir jetzt mal heraus zu sagen, dass generell meine durchweg vollwertige (vollwertig im Sinne von chlorophyll-, vitamin- und mineralstoffreich und (dadurch) das weglassen von Zucker und Weizenmehl (überwiegend auch Gluten)) Ernährung und die lange Regenerationszeit wirkungsvoller sind, als mein Handhaben vorher.
Ich glaube, wenn man 5, 6, 7x die Woche zum Sport rennt, könnte es für den einen oder anderen auch kontraproduktiv sein. Gerade neben Arbeit und Freizeit noch fast täglich Sport zu integrieren, stresst.
Ich brauchte Jahre um zu erkennen, dass Erholung und Entspannung wichtig und entscheiden sind.

gopixpic.com

Wenn der Wille stark ist, kommen die Vorsätze. Man fordert sich selbst heraus und schmiedet Pläne. Ohne dem würde wohl kaum einer einen Anfang finden und über den ersten Stein klettern.
(Etappen)Ziele sind wichtig! Nur man sollte sich nach einer gewissen Zeit immer fragen, inwiefern das vor langem gesetzte Ziel noch aktuell ist. Wenn man bspw. vor 2 Jahren angefangen hat, seine Ernährung umzustellen und unbedingt auf 60kg kommen will, sollte man sich fragen, ob 5 Kilo mehr nicht besser und ausreichend sind. Gerade wer viel abgenommen hat sollte wissen, wie schwer es ist diesen (zwanghaften) Feinschliff vorzunehmen.
Und das hat keinesfalls mit Versagen zu tun.
Damals hatte ich auch immer wieder Phasen gehabt, wo ich 5Tage/Woche ins Fitti gerannt bin. Meine Motivation war groß und es machte Spaß (und ich wollte ja auch was erreichen). Und dann kam meist immer die Phase, wo ich mich sportsmäßig erschöpft fühlte, ich krank wurde, oder wie jetzt gerade wochenlang keinen Sport treiben 'soll' dank Verletzung.
Die freie Zeit momentan regt enorm zum Nachdenken an, und ich frage mich (wie auch schon oft damals), ob so viel gut (und vor allem effektiv) ist. Denn viel Sport heißt auch Verzicht auf andere, schöne Dinge. Unbewusster Stress wenn man verzichten muss, was man mag und nur widerwillig aufgeben oder stark beschränken muss.

Wer dieses 'Muss' ablegt, wird mit Sicherheit weiter kommen, die Null-Bock-Phasen bleiben aus. Es gibt mal Phasen, wo der Körper enormes leisten kann (z.B in der Sommerzeit) und Phasen, wo alles etwas einschläft, mehr Ruhe besser ist (sofern man eben auch seine saubere Ernährung einhält) (z.B Winterzeit, psychischen Stress).
Im Großen und Ganzen geht es eben nur darum, wie ihr euch selbst seht und akzeptiert! Natürlich gewinnt man an Charakter und Ausstrahlung, wenn man etwas geleistet hat, aber man ist immer noch der selbe Mensch, wie vorher.

ev-jugendhilfe-menden.de

Montag, 12. Januar 2015

Ernährung vs. Training #1

Hallo ihr Lieben!
Egal ob es um Themen wie Abnehmen, Muskelaufbau, Fettverbrennung oder ums Definieren geht - wenn jemand nicht weiter weiß und Rat bei anderen sucht, kommt immer die Diskussion, ob der Fokus nun auf die Ernährung gelegt werden sollte, oder eher aufs Training.
Ich möchte einfach mal die beiden Aspekte ein bisschen rundherum beleuchten.

menshealth.de

Ehrlich gesagt, der Biounterricht liegt schon lange zurück. Und da ich in den Grundschuljahren, sowie auch später eine ganz furchtbare (langweilige) Lehrerin hatte, ist da nicht viel hängen geblieben.
Aber ich bin mir sicher, dass jeder, der sich mit Nahrung und Sport beschäftigt, in etwa weiß, wie der Körper so tickt, und was er braucht, um ein paar Muskeln auszudehnen.
Fangen wir also an.
Wir wissen, dass der Mensch Nahrung zu sich nehmen muss, um überleben und richtig funktionieren zu können.
Daher sind Diäten der größte Mist. Aber das wissen wir ja schon mittlerweile.
Früher vor ganz, ganz vielen Jahren gab es noch kein Massenlebensmittelgeschäft. Wir aßen das was uns vor die Füße kam, denn etwas anderes gab es nicht. Sprich es gab große Hungerperioden und Zeiten, wo Weihnachten, Ostern und Geburtstag aufeinander vielen.
Unser Körper ist extrem komplex. Essen wir über unseren Bedarf hinaus, wird alles Überschüssige im Körper eingelagert. Fett wird umgewandelt, wenn wir Energie benötigen, und überschüssige Energie wird in Fett umgewandelt, wenn wir dieses benötigen. So in etwa läuft das ab, sehr heimtückisch. Also ist es im Prinzip fast egal, ob wir viel Kohlenhydrate oder viel Fett essen, denn der Körper nimmt sich das, was er braucht.
Eiweiß spielt eine große Rolle, denn der Körper benötigt es, um überleben zu können. Es kann im Körper nicht gespeichert werden und muss daher über die Nahrung aufgenommen werden. Es ist nicht nur für den Muskelaufbau wichtig, sondern eben auch fürs Immunsystem, Bindegewebe, Blutsystem, eben für unsere ganzen Zellen, sowie auch unsere Knochen.
Früher gab es nur selten tierisches Eiweiß, daher musste sich der Steinzeitmensch in der Natur bedienen und aß Pflanzen und Früchte.
Neben diese drei Sachen sind aber auch noch andere Stoffe wichtig, nämlich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Glücklicherweise findet man das alles in den Sachen, die man eh schon so isst, zumindest war es früher so. Dadurch dass der Steinzeitmensch nicht immer tierische Lebensmittel zur Verfügung hatte, konnte er seinen Bedarf sämtlicher Stoffe über die Natur aufnehmen, er aß also abwechslungsreich.
So weit so gut.

tagesspiegel.de
Ein kurzer Blick in die heutige Zeit: Die Supermärkte, die an jeder Ecke zu finden sind, strotzen nur so vor Lebensmittel. Wenn wir essen gehen und es ein Buffet gibt, ist dieses immer perfekt aufgefüllt, wir kaufen manchmal zu viel oder schaffen das was auf unseren Teller liegt nicht aufzuessen, also schmeißen wir es weg. Lebensmittel sind heutzutage in Überschuss. Immer mehr Geschäfte eröffnen, um uns überall Essen, in welcher Form auch immer, schmackhaft machen zu können und wir mehr Geld als nötig ausgeben. Damit das so ist und bleibt, wird noch mehr angebaut, noch mehr geforscht und experimentiert und künstlich hergestellt. Alljährlich muss alles verfügbar sein.
Und da treffen wir auf einem ganz entscheidenden Punkt: Unser Essen ist heute nicht mehr das selbe, wie es vor zig Jahren war. Tiere werden gezüchtet und leben nur, um uns mehr Fleisch bieten zu können. Da das alljährlich der Fall sein muss, werden Krankheiten einfach mit Chemie behandelt, die sich auf das ganze Tier nicht nur äußerlich auswirkt.
Die Sachen aus der Natur werden ebenfalls behandelt, damit sie wie aus dem Ei gepellt aussehen und alljährlich verfügbar für uns sind. Die Chemie sorgt dafür. Es sind unendlich viele Nahrungsmittel, die in Fabriken hergestellt werden, die uns irgendwie sättigen sollen.
Hier noch ein wichtiger Faktor: Egal ob Tier oder Pflanze, sie hatten damals viel Sonnenlicht, Luft und allgemein viel Freiheit (nicht zig auf wenig qm) zur Verfügung.
Genmanipulation heißt das böse Wort, was unsere Lebensmittelindustrie beherrscht.
Dazu kommt aber noch eine Sache, die nicht außer acht gelassen werden sollte: Auch der Steinzeitmensch war viel auf den Füßen (Bewegung!), um an Nahrung heranzukommen. Er wanderte durch Landschaften und bekam ebenfalls viel Sonne, Luft und Freiheit ab. Heute sitzen die meisten vor dem TV, PC, Konsolen, vertreiben sich die Zeit allgemein im Hausinneren.
Damals beanspruchte er auch seine Muskeln, weil so ein fettes Tier eben einiges wog, welches er zig Kilometer durch die Gegend schleppen musste. Auch Früchte & Co haben ihr Gewicht.

gesundessen.wordpress.com
entfessledasbiest.wordpress.com
Ihr seht, gar nicht so einfach heutzutage. Man macht es uns zu leicht, schlicht und einfach schlecht zu leben. Zu viel (schlechtes) Essen und viel zu viel Ablenkung, als dass wir uns bewegen.
Aber zurück zum Thema.
Im Prinzip ist es so, dass wer nicht ausgewogen und nach seinem Bedarf isst, keine großen Ergebnisse beim Sport erzielen kann. Wir benötigen Eiweiß, wir benötigen Energie, sonst können wir nicht 'jagen' gehen, werden schnell schlapp, müde oder gar krank.
Wenn wir uns gut ernähren, und uns nicht bewegen, erzielen wir ebenfalls nur ein geringes Ergebnis. Zumindest pegelt sich der Körper auf ein Normalgewicht ein, allerdings nur, wenn er wirklich keine Mangelerscheinung, hier ganz besonders bei den Mikronährstoffen, hat.
ABER - und jetzt kommt das große Aber, und warum ich der Meinung bin, dass eben doch die Ernährung ausschlaggebend ist - wenn wir uns durchgehend gesund und abwechslungsreich ernähren, erhalten wir genügend (und mehr) Energie, sodass wir irgendwann ganz automatisch den Wunsch verspüren, uns bewegen zu wollen! Es muss kein krasses 6-Tage-Training sein, aber wir werden lebendig und verspüren den Drang, uns auszuprobieren. Wir tragen plötzlich gerne die schweren Einkaufstaschen in den 5. Stock, und wollen hin und wieder Bäume ausreißen.
Wer mir nicht glaubt, einfach mal ausprobieren.
Natürlich kommen jetzt auch noch andere Sachen zur Sprache, wie bspw. welche Auswirkung die Chemie im Essen auf uns hat (von der wir uns ja schon über Generationen hinweg ernähren), inwiefern unsere Mentalität eine Rolle spielt, weil wir uns ja gegenüber dem Steinzeitmenschen enorm entwickelt haben. Diese Themen sind wichtig, möchte ich jetzt aber mal außer acht lassen, um hier nicht den Ramen zu sprengen. Wer darüber mehr erfahren will, der kann einfach mal bei mir vorbei schauen.
Nächsten Montag -sofern ich es nicht vergesse- möchte ich diesbezüglich etwas auf 'Regeln', Angaben und Vorsätze eingehen.

Samstag, 10. Januar 2015

Alles beginnt um 6:35 Uhr

Hey ihr,

als ich eben gerade beim Weg vom Fitness-Studio nach Hause beinahe umgeweht worden bin (manche nennen es einen Orkan, Norddeutsche "büsschen Wind"), ist mir aufgefallen, wie sehr ich frühstücken liebe. Ja, man kann über tollere Themen nachdenken, wenn man von vorne bei einer Windgeschwindigkeit von 9 km/h Regen ins Gesicht gedroschen bekommt, aber so bin ich halt. Schon seit der Kindheit wird einem gesagt "Frühstücken ist die wichtigste Mahlzeit des Tages" und so ist es bei mir auch! Und da ich sowieso voll der süße Typ bin (richtig schlechter Wortwitz, je sais), passt frühstücken zu mir. Das habe ich in letzter zeit nur etwas vergessen und das muss sich jetzt wieder ändern, also widme ich diesen Samstag dem Frühstück...

Vor ein paar Wochen habe ich meine Liebe zu Kaffee wieder entdeckt. Ich glaube, das war in der Klausuren-Zeit und wie allseits bekannt ist, ist ein legales Doping-Mittel nicht die schlechteste Idee in so einer Zeit. Also habe ich morgens mal wieder Kaffee getrunken, oh ja mit Milch UND Süßungs-Mittel (kennt ihr den "weiße-Schokolade-Sirup" von Monin? Ein Träumchen) und den ganzen Tag über hatte ich gute Laune. leider habe ich dann nach ein paar Tagen bemerkt, dass zu viel Kaffee bei mir... sagen wir abführende Wirkungen erzeugt, also habe ich den Kaffeegenuss erst mal auf jeden zweiten Tag beschränkt. Eine zweite Liebe sind meine morgendlichen Pancakes, die ich aber entweder nur am Wochenende oder an Donnerstagen machen kann, weil wegen akuten Zeitmangels. Bis zum Mittag habe ich dann auch keinen Hunger, besonders wenn wir Ahornsirup da haben... ich könnte dafür sterben! Seit Neustem ist Porridge aber auch ganz groß im Kurs: Dauert nicht so lange wie Pfannkuchen und ich habe das Gefühl, dass es irgendwo gesünder ist... Wie ihr seht liebe ich also Warmes Morgens, wahrscheinlich, weil ich mich in einem Zustand der Dauer-Kälte befinde.
Was aber bei jedem Frühstück fr mich dabei sein muss, ist eine Banane: Ohne meine morgendliche Banane läuft verdauungstechnisch NICHTS bei mir. Also alles, was ich bisher aufgezählt habe nur mit Banane. Sonst gibt es noch die Variationen Banane mit Milch und Crunchy-Müsli (noch so ein Traum...) Bananen mit Naturjoghurt und Haferflocken, gematscht Banane mit Müsli und Zimt und und und. Aber was noch für mich wichtig ist, dass ich am Morgen mir zeit für das Frühstück nehme. Man vergisst schnell, was für einen Stellenwert Essen hat, wenn man Morgens gehetzt ist, dabei tut es (mir) so gut, morgens ausgedehnt(er) zu frühstücken und mir etwas Zeit zum verdauen zu geben. Auch wenn ich dann gegebenenfalls früher aufstehen muss, mir egal, ich will frühstücken. Weil Nahrung nun mal gleich Energie ist, fide ich es bemerkenswert und irgendwie auch komisch, wie manche das Frühstück ausfallen lassen können. Selbst in meine extremsten zeigen habe ich jeden Morgen mindestens eine Banane gegessen was aber auch nur eine Stunde angehalten hat. Konzentration oder Kraft bleibt da aus. Und wer Sport machen will und auch viel Sport macht, braucht diese Energie. Also ist es total okay, sich morgens was zu gönnen - normal zu essen halt! 

Wenn wir gerade bei frühstück sind: kennt jemand von euch ein Rezept für einen Mugcake? Also eigentlich Tassenkuchen, den man aber auch im Backofen machen kann?

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt






Montag, 5. Januar 2015

Die Sache mit dem Schicksal...

Nachdem ich ja gestern schon von meinem unangenehmen Rutsch ins neue Jahr berichtet habe, hier noch mal die Kurzfassung: 31.12., früh Regen, Tauwetter, reine Matschwelt. Ich eilig auf dem Weg zur Arbeit, weggerutscht, komisch umgeknickt, gestürzt, dreckbesudelt. Schmerzen ignoriert (physisch 'weggelaufen'), 2 Tage gearbeitet, dicker Fuß. Ende vom Lied: Taperverband, mind. 2 Wochen krank geschrieben.
Ich wollte Ruhe, da hab ich sie. Und ich gehe richtig auf! Kochen ist Entspannung, Gaumenvorfreude, Genuss pur!
Sportlich bin ich zwar eingeschränkt, aber nicht aus dem Rennen. Um so toller finde ich, dass beide Challengeaufgaben (V-Crunches & seitliches Beinheben) durchzuführen sind. Natürlich nicht im Akkord, aber wenig ist doch auch was. Durch mein neues Workoutbuch kann ich auch noch viele schöne andere Übungen machen, Muskelaufbau knieaufwärts läuft also. Hin und wieder muss ich ja auch einkaufen gehen, übermorgen noch mal zum Arzt, Bewegung ist also auch dezent vorhanden.
Ich habe mich die letzten Tage (unbewusst) äußerst Low Carb ernährt. Hatte ich zwar eh vor, aber nicht so 'übertrieben'. Ich liebe meine grünen Smoothies am Morgen, und bin momentan total nach Honigmelonengrün verrückt. Ich esse viel Salat (nach den letzten, ungesunden Wochen lechzt mein Körper förmlich danach), viel Gemüse und achte auf Eiweiß. Ich habe absolut nicht mehr das verlangen nach Brot, Süßes, Kuchen & Co.
Mein Bauch ist wieder fast der selbe (innerhalb 5 Tage -wow!), ich staune richtig. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass abnehmen viel mehr mit Ernährung als mit Sport zu tun hat (80:20). Denn wenn der Körper seine Nährstoffe nicht bekommt, kann er sich nicht formen, nicht richtig transformieren, wir können keine absolute Höchstleistung bringen.
Durch das Buch von Victoria Boutenko, was ich gerade lese (Green Smoothie Revolution/deutsche Ausgabe: Grüne Smoothies-lecker, gesund & schnell zubereitet), sind mir so richtig einige Dinge bewusst geworden. Würde jetzt hier den Rahmen sprengen, aber in meiner Buchvorstellungsreihe werd ich das Buch demnächst präsentieren. Ich verschlinge es förmlich (na ja, dick ist es nicht gerade) und bin so gut wie durch.
Also ihr Lieben, tut euch selbst einen gefallen und schaufelt euch nicht haufenweise Ungesundes in den Mund!
Haltet euch einfach an Hippokrates...


meinpapasagt.de

waltrud-luh.de



nahrungistmedizin.de


Mittwoch, 31. Dezember 2014

2015: Hey ho, lets go

Hallo ihr Lieben,
erst einmal ENTSCHULDIGUNG für den nicht vorhandenen Post in der letzten Woche. Weihnachten und so hat iwie dazu geführt, dass ichs total vergessen habe. Aber hattet ihr es denn schön?

Ich lese gerade überall in der Bloggerwelt Jahresrückblicke und Jahresrückblicke und Jahresrückblicke. Nun, ich will 2014 eigentlich nur fertig haben, nen Haken hintersetzten und mit voller Power nach vorne gucken. Nix Rückblick...

Habt ihr schon den "2015: Hey ho, lets go"- Post auf meinem eigenen Blog gesehen? Hier habe ich den 2015-hey-ho-lets-go-und-mit-Musik-ist-alles-leichter-Plan verabschiedet. Ein Plan voller Ziele und Vorhaben - angefangen bei Uni und Job über Urlaubspläne, Sport und zur Ernährung. 

Ich will hier nun zwei Sachen weiter ausführen - wegen besserem thematischem Bezug und so: Urlaub und Uni....Äh... Quatsch... Natürlich...:

Sport & Ernährung in 2015
 

Am 26.04.2015 ist Marathon in Hamburg. Angemeldet bin ich  - seit Juni. Dafür brauche ich keine extra Motivation. Ich schaffe es bisher ohne (große) Probleme, meinen Trainingsplan einzuhalten. Aktuell bin ich  - Streber - sogar 15% dem Plan vorraus.
Die Alltagsbewegung passt auch: I ♥ my Bike und wir fahren fast alle Strecken zusammen. Egal ob Regen, Wind oder Dunkel.
Hier also einfach: Weiter machen, wie bisher.
 
So, jetzt das ABER:
Ich habe zwei Problemzönchen, die sich langsam aber sicher zu wahren Problemzonen entwickeln. Und es nervt... ja, liebe Arme und lieber Bauch - ihr dürft euch angesprochen fühlen. Den Kollegen geht es nun 2015 an den Kragen.

Wie aus den Problemzönchen -zonen wurden:

Die Arme:
Nun, zum Glück brauche ich da keine tiefe Fehleranalyse vornehmen. Prinzipiell habe ich für die Arme das Krafttraining komplett vernachlässigt. Nach dem Marathontraining war/bin ich meistens entweder echt kaputt und will nicht mehr, oder ich habe schlicht keine Zeit oder Lust, noch mehr zu machen. Im letzten Jahr habe ich das Alround-Krafttraining echt ernst genommen und habe es geschafft aus meinen Streichholzärmchen immerhin Arme zu machen, die Getränkekisten vom Supermarkt nach Hause tragen können. Und jetzt ist aus denen iwie Wackelpudding geworden. 

 Der Bauch:
*Seufz* Bei uns beiden hängt der Haussegen ja schon etwas länger schief. Da macht man und tut und rackert sich ab und was ist.... nix. Naja...zumindest nichts Sichtbares. Ich kann auf der einen Seite nicht meckern: Sit-Ups, Crunches & Co. funktionieren - keine Frage. Nur heißt es ja nicht ohne Grund: "Abs are made in the kitchen" - Also, das Sixpack wird in der Küche gemacht. Ergo: Waschbrett ist da - liegt nur n Stapel Wäsche drauf.

Und nun....?
2015: Hey ho, lets go

Ich denke, das Arm-Problem werde ich schnell in den Griff kriegen. Auf meinem regelmäßigen Trainingsplan kommen die Liegestütz wieder ganz nach oben. Meine Mama hat mir auch ein neues Theraband geschenkt. Die Vorraussetzungen sind also da. Die Einstellung auch. Jetzt heißt es: Nur noch machen!

Der Bauch wird anstrengender. Mehr Sport zu machen fällt mir nicht schwer. Mein wahres Disziplinproblem heißt SCHOKOLADE. Ich habe kein Problem mit Fast Food, Chips oder Gummibärchen. Kuchen und Kekse esse ich zwar gerne, aber ich finde ein Ende. Aber Schokolade... böse, böse, böse.

Das muss ich mit Bedacht angehen...
Erstens: Ich habe jetzt eine Dose in der Küche stehen, in der ich Schokoladenpapier von gegessener Schokolade sammeln werde. Dann sehe ich  - so meine Hoffnung - mal sehr schonungslos, was ich da alles in mich reinschaufel (und verkneife mir so schon mal das eine oder andere Stück).
Gleichzeitig werde ich versuchen, zu notieren, wann ich zur Schokolade greife: Emotional Eating? Langweile? Hunger, aber zu faul, um zu kochen? Heißhunger auf "Süß"? In Gesellschaft?
 - Wenn ich weiß, wo das "wahre" Problem steckt, dann kommen die nächsten Schritte....

Wenn ihr noch Tipps und Tricks habt, dann freue ich mich auch darüber. 

So, aber jetzt wünsche ich euch erst einmal allen eine schöne Silvesterparty, einen guten Rutsch. Lets Rock 2015!


PS: Ich habs gerade entdeckt: Die neue Revolver-Ausgabe hat als Titelthema "Metal Health"
Auf dem Cover: Allisa White-Gluz von Arch Enemy und ihr Boyfriend - beides wahre Sportskanonen und leben vegan. Leider kostet der Shipping-Kram aus den USA mehr als das Heft... aber ich habe ja auch etwas Geld zu Weihnachten bekommen...

Montag, 29. Dezember 2014

Forever Young im Fettverbrennungsmodus

Ich lese gerade ein Buch von Dr. Med. Ulrich Strunz alias Fitnesspapst.
Kurze Backstory: Das Buch habe ich beim Wichteln der Betriebsweihnachtsfeier ergattert. Ich, die ja bedauerlicherweise keine Badewanne hat, hat sich ausgerechnet ein Geschenk geschnappt, wo haufenweise Badekugeln und -rosen drinne waren. Toll. Ein kleines Päckchen Badezeug konnte ich gegen Tee handeln. Das Buch wollte keiner (aus unserer Quasselecke), also drückte ich noch ein bisschen auf die imaginäre Tränendrüse und zack war es meins.
Ich nenn es Schicksal, denn in diesem Buch steht wirklich viel Gutes und äußerst Interessantes drinnen (na zumindest nach den ersten Eindruck).
In 'Forever Young-Das Erfolgsprogramm' geht es darum, sich gesund zu laufen, sich gesund zu essen und sich gesund zu denken. Von den Herrn Dr. Med. Strunz habe ich schon oft gehört, also las ich das Buch, bzw. lese es noch immer.
Vorab werden alle Kategorien etwas zusammengefasst.


Sich gesund essen
Ich finde es toll, wie viel der Mann über den menschlichen Körper, bzw. über die Mikro- und Makronährstoffe zu wissen scheint. Auch die Tabellen, wo was drin steckt und für was gut ist, finde ich toll, mit so was kann man bei mir immer Punkten!
Im Großen und Ganzen ist die Rede, wie verschiedene Sachen (Vitamine und Mineralnährstoffe) im Körper funktionieren, wie man durch Kombination der Einzelnen Stoffe zu Höchstleistungen und Gesundheit kommt. Das Einzige was ich weniger schön finde ist, dass er auf eine übergroße Menge Eiweiß setzt, überwiegend tierisch, und das Fett richtig mies macht ('reines Eiweiß'). Auch wenn er schreibt, gesunde Fette sollte man zu sich nehmen, so sind einige Sachen fragwürdig (z.B. vor dem Schlafen gehen Hühnchen essen, teilweise auch Kohlenhydrate - ich würde kotzen). Er scheint auch ein großer Fan von Eiweißshakes zu sein, und preist doch tatsächlich eine knallharte 10-tägige Eiweißshakediät an. Ähh nein.
In diesem Kapitel ist es auch noch mal sehr schön erklärt, warum es so dumm ist wenig zu essen.

Sich gesund laufen 
Speziell das Kapitel übers Laufen finde ich gut. So richtig hat mir ja noch das Know-How gefehlt. Was ich besonders toll finde ist, dass er durchweg auf Fettverbrennung zielt! Also nicht so schnell wie geht, sondern schön im individuellen, lockeren Laufschritt. Die Erklärung, dass man bei schnellem Laufen (wo man sehr aus der Puste gerät und schlapp wird - so wie ich meistens - haha) kein Fett verbrennt, sondern nur Kohlenhydrate, also Energie verbraucht, ist ja schon halbherzig geläufig. So am Rande hat man, bzw. ich, schon davon gehört, dass es effektiver sein soll, langsam zu laufen.
Viele motivierende Worte, sodass ich ehrlich überlege, früh um 6Uhr mal laufen zu gehen, sobald es wieder mindestens 10° draußen sind. Ein bisschen Muskelaufbukunde ist auch im Kapitel, da scheint der Herr sich vielleicht wirklich gut auszukennen.

Sich gesund denken
Ein Thema, woran ich ja schon mächtig dabei bin! Wer es mir also nicht glaubt, dass lächeln im Alltag hilft, der soll doch bitte mal das Buch lesen, vielleicht kann euch ein Dr. Med. überzeugen. Mit diesem Kapitel bin ich noch nicht durch, aber die Sache mit der Entspannung, dem Affengeschnattere abends im Bett und dem langsamen Ausatmen (und was das mit dem Kalziummangel der uns plagt zu tun hat) finde ich super interessant!
Ob das jetzt nun alles so stimmt, weiß ich nicht, aber ich werde einige Sachen auf den Grund gehen und berichten (dann aber eher auf meinem Blog)!

Mein Fazit bisher: Recht informativ, aber so wie bei Allem sollte man nicht jeden Mist glauben. Ich mache es so wie immer: Ich picke mir das Sinnvollste und Interessanteste heraus und gehe der Sache nach. Zumindest konnte ich schon viele Dinge für mich gewinnen, daher Danke an dem Dr. Med.!
Übrigens sind auch kleine Tests vorhanden und Anleitungen wie man bspw. seinen Fettverbrennungspuls findet. Wenige Rezepte und Sportübungen ebenfalls.


Hat jemand schon Erfahrung mit dem Herrn Dr. Med.? Kennt jemand seine anderen Bücher und kann was erzählen? Erzählt mir mal was...


Kommt alle gut ins neue Jahr!

Montag, 22. Dezember 2014

Endspurt!

So ihr Lieben, nur noch anderthalb Wochen bis zum nächsten Jahr! Besser ist auch...
Nachdem mich Montagabend dann doch meine Motivation wiedergefunden hatte, habe ich die Woche nicht nur Sport gemacht, sondern mich auch gesund ernährt. Na ja, bis das Wochenende und die Plätchenbackparty kam. Gestern 'naschte' ich weiter, abends auf dem Weihnachtsmarkt gabs gebrannte Mandeln, und als ich irgendwann in der Nacht aufwachte, musste ich mich richtig schön übergeben und wurde mit Krämpfen belohnt. Was lerne ich daraus? Zucker ist scheisse und macht krank! Und wer erst mal davon weggekommen ist (größtenteils), der kann eben nicht wieder massig Zucker in sich hineinschütten. Teufelszeug das...
Also, anderthalb Wochen. Halbwegs gesund essen und fleißig weiter Sport treiben steht bei mir auf'n Plan, und dann wird's endlich wieder richtig gemacht. So richtig clean. So richtig mit Muskeln frönen. So richtig mit Spaß. So richtig mit dem Gesundheitswohlfühlfaktor!
In diesem Sinne verabschiede ich mich schon mal in die stressige Arbeits-Weihnachten-Welt und hoffe, dass ihr alle genauso tolle schöne Geschenke wie ich bekommt und harmonisch beieinander sitzen könnt (und auf Arbeit die Leute -egal ob Kollegen oder Kunden und Gäste- mal nicht so kacke sind).
Gebt noch mal alles...

turnverein-feldrennach.de
undergroundsoles.com
spruechetante.de

Dienstag, 16. Dezember 2014

Okraschoten, Tagesticket & keine Extrapfunde


Specialfood: Okraschoten
Dieses oben abgebildetet Päckchen gab es für 3,99 EUR (200gr) und wartete in der Kühltheke vom Karstadt-Supermarkt (Perfetto) auf mich. Okra? Schonmal gehört, aber nie gegessen. Weder selbst zubereitet, noch in Restaurant o.ä. ... Musste also mit :D
Das Gemüse, das auch "Ladyfingers" genannt wird, wird vor allem in Thailand gut und gerne genutzt, obwohl es ursprünglich aus Afrika kommt. Es ist 5 - 15 cm lang (meine Schoten hatten die gute Mittellänge) und hat eine flaumige Schale. An diesem Gemüse ist alles essbar, auch die weißen, kugeligen "Kerne". Den Flaum merkt man nach dem Kochen auch nicht mehr! Dank Chefkoch.de habe ich ein sehr leichtes Rezept gefunden, denn die Zubereitung war mir nicht unbedingt sofort klar gewesen ;-) Im Netz findet man auch zahlreiche Zubereitungsarten, die komplizierter klingen. Aber nach der Arbeit noch aufwändig kochen? Nääähh! ;-)
Man schneidet die Stielenden ab, den Rest der Schoten schneidet man in etwa 1-2 cm starke Ringe. Hierbei fällt schon auf, dass ein schleimiger Saft beim Aufschneiden austritt. Die Stücke dann in einem geschlossen Topf mit etwas Wasser (nur am Boden, soll die Schoten nicht komplett bedecken) zehn Minuten köcheln lassen. Wer mag kann noch Zwiebeln dazugeben und natürlich würzen!
Hier seht ihr meine Okraschoten-Paprika-Nudel-Pfanne
Bei mir wanderten sie danach mit angebratener (orangener) Paprika und Nudeln in die Pfanne, etwas Pesto drüber und fertig! War Lecker! Der Geschmack erinnert an milde Bohnen, ich würde sagen, das ist definitiv ein sehr vielseitiges Gemüse, das in viele Gerichte passt - und aber auch das Volumen eines Essens aufpolstern kann, wenn ihr wisst, was ich meine :D





Sport des Tages: Fitness Studio
https://web2n.tac.eu.com/elements_STGCL_htng/
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Da ich (wenig bis) keinen Familienanschluss habe und ab dem 24.12. Urlaub (und somit Zeit!) - habe ich mich gefragt, was ich sinnvolles anstellen könnte. Dazu kommt, dass ich mir jedes Jahr selber etwas schenke. So kam ich auf folgende Idee: Ich schenke mir eine Tageskarte für das Fitnesstudio, welches auch an den Feiertagen geöffnet hat. Diese kostet 12,- EUR und beinhaltet Gerätetraining, Kurse (abgespeckte Version wg Feiertage aber trotzdem^^) und Sauna! Da werd ich mir mal was gönnen, wa? :-P Neben Steuererklärung und Radreparatur muss schließlich auch Sport während des Urlaubs sein! Am 2. Weihnachtsfeiertag hat auch "mein" Schwimmbad wieder geöffnet - also alles kein Drama. Ich bin ja mal gespannt, wie es mir gefallen wird - am Ende schließe ich noch eine Mitgliedschaft ab *HAHA* Und dort ist man bestimmt nicht allein, es wird ja noch den ein oder anderen Grinch hier geben? :-)


Spruch des Tages: No extra pounds

Dieses Bild fand ich ganz gelungen - es zeigt eine Werbe-Kampagne eines Fitnessstudios zum Thema Weihnachten. Ja, muss man denn unbedingt zunehmen an Weihnachten?
Da ich keinerlei Einladungen zum Essen habe, könnte es doch tatsächlich sein, dass es mal wieder mit dem Abnehmen klappt? :-P
http://www.business2community.com/marketing/
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Oder ich werde so frustriert sein, dass ich die ganze Zeit nur frustfresse...
Bin schon am überlegen, sogar eine leichte Suppendiät durchzuziehen, da ich derzeit eh wieder Probleme mit der Verdauung habe, weil ich zuviel Quatsch durcheinander esse :-( Dazu leichten Sport wie Schwimmen oder Crosstrainer - das wär doch was! Was meint ihr? Habt ihr an Weihnachten ausschließlich Familienfeiern auf dem Plan oder ähnliche grinch-ige Pläne wie ich? :D


Montag, 15. Dezember 2014

(De)Motivationsschub

Mensch, schon wieder Montag?!
Mir fallen langsam keine Themen mehr ein. ;) Nein Scherz.
Ich habe mich gestern etwas mit dem Thema Demotivation auseinander gesetzt.
Ich hatte glaube schon mal erwähnt, dass ich in X Facebookgruppen bin und hunderte Seiten geliket habe bzgl. gesunde Ernährung und Sport und lese nebenbei noch viele Blogs (und entdecke immer wieder einen neuen). Ich bin mir sicher, dass es vielen nicht anders geht.
Jetzt die Frage, warum sind wir dann noch nicht da, wo wir hin wollen? Warum bin ich immer noch da, wo ich gerade bin? Und vor allem frage ich mich immer wieder, wie das die anderen (aus diesen ganzen Gruppen) machen (die mit den geilen Bildern ihrer sexy Strandfigur).

allteenstalk.com

Bei mir ist es so, dass die Theorie zu 100% sitzt, und doch ödet mich manchmal meine volle Küche an, oder ich stehe ratlos da und weiß nichts zu kochen, oder frage mich 5x, ob ich jetzt echt Lust auf Sport habe. Ich frage mich ehrlich, nachdem ich wahrscheinlich schon die halben Sparten Gesundheit, Medizin, Sport und Ernährung der Bibliothek durch habe, mir selbst hin und wieder Bücher kaufe und mich ab und zu mit Freunden/Bekannten austausche, ob es überhaupt noch etwas oder viel gibt, was ich lernen kann und soll. Und ist das überhaupt notwendig? Ich sag mal ja, denn ich brauche einfach immer neuen Stoff, neue Ideen, Inspirationen und regen Austausch.
Ich kann ehrlich gesagt dieses 'ach man kann sich ja doch mal was gönnen' echt nicht mehr hören. Dieses 'ein bisschen von der Schokolade und ein kleines Stück Kuchen schadet ja nichts' nervt mich so sehr. Fängt nicht da der (Teufels)Kreislauf an?
Das hört sich jetzt zwar etwas blöd an, aber ich habe Sehnsucht nach den Momenten, in denen ich durchweg gesund und clean gegessen habe, regelmäßig sehr gerne und meist wie besessen zum Sport gegangen bin. Ich mochte mich total, hab mir selbst im Spiegel zugezwinkert, hab die Leichtigkeit meines fast schlanken Körpers genossen, die Vitalkraft in mir gespürt.

1zoom.net

Nur warum fällt es mir (und euch) nur momentan so schwer, das beizubehalten? Ja, es ist fast Winter, die Dunkelheit, diese Massen an ungesundem Essen, dessen Düfte ich/wir tagtäglich ausgeliefert bin/sind und immer wieder aufs Neue locken. Ich mache ehrlich drei Kreuze, wenn das alles wieder vorbei ist. Hier in Berlin herrscht die reinste Fresswelt.
Es ist jetzt nicht so, dass ich großartig viel zugenommen habe (mit Sicherheit hat sich aber der Muskel-Fett-Anteil verändert), aber dieser ständige Griff nach dem, was ich gar nicht wirklich essen will, nervt mich einfach, dieses lechzen wieder nach Süßigkeiten - furchtbar. Es schmeckt ja nicht mal wirklich. Und dadurch ist mein Körper so antriebslos, so 'verkleistert'.
Ich muss es mir eingestehen, ich habe es nicht geschafft, es diesen Winter endlich hinzubekommen, trotz der guten Vorarbeit und dem ganzen Wissen. In der dunklen Jahreszeit gehe ich ein wie ein Blümchen, welches einfach Sonne zum leben und durchatmen braucht.

brokolinos-malbuch.de

Aber steinigen werde ich mich deswegen jetzt natürlich nicht. ;) Wie hieß es vor kurzem auf einem Blog? Dann haben wir wenigstens etwas für's neue Jahr, worüber wir auch wieder schreiben können.
Es gibt so viele Dinge, die ich mir ab Januar vorgenommen habe.
- grüne Smoothie, mindestens 5x die Woche einen
- mir den Kopf darüber zerbrechen, wie ich Sport am besten und effektivsten machen (und vor allem meine Disziplin halten) kann
- 2 Tage die Woche nur für mich, so richtig Wellness-like
- vielleicht doch jetzt endlich mal mit Yoga und Pilates anfangen, auch wenn nur 1x/Woche
- mich mehr mit veganen Sachen befassen, Fleisch und Milchprodukte so gut es geht einschränken
- mich voll und ganz meiner Ernährungsberaterausbildung widmen und Gleichgesinnte finden
Ich möchte am 1.1.2015 gut vorbereitet sein, deswegen werde ich mich die nächsten zwei Wochen ausgiebig an Pläne, To-Do-Listen und noch an manch Bücher setzen.


exeltimes.com

Wer irgendwelche tollen - phänomenalen - Ideen hat, nur her damit!
Ich bin mir durchaus sicher, dass ich es schaffen werde, die Frage ist nur wann. Ich versuche dieses Jahr irgendwie essenstechnisch zu überstehen. Manchmal wache ich auf, und merke, dass mich diese 'Was gibts heute zum Essen?'-Frage nervt, und so soll es einfach nicht sein.


pulpypics.com