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Samstag, 25. Juli 2015

Ernährung im Urlaub

Hey ihr,

ich wäre dann auch langsam durch damit, mein Zeugnis gebührend zu feiern... zwei Parties innerhalb einer Woche, die jeweils bis um vier Uhr morgens angedauert haben, haben meine Lust auf Alkohol erstmal für eine Weile befriedigt... ich glaube, ich werde alt, mein Rücken tut weh und ich bin müde, selbst Kaffee hilft nicht mehr! Aber schnickschnack, feiern habe ich mir letzten Winter viel zu oft verboten, um es jetzt nicht zu genießen und wenn ich Freunde von mir sehe, die auch Probleme mit essen haben und sich so, so viele Sachen auf Parties immer noch verbieten, kann ich froh sein, dass ich schon etwas weiter gekommen bin. Trotzdem will ich nicht aufgehen wie ein Hefekloß und da wir nächste Woche für zwei Wochen in Dänemark sind und danach eine Woche in Münster, habe ich mich gefragt wie es da wohl mit der Ernährung aussieht. 

1.) Entspannt an die Sache rangehen

Panik bringt ja eigentlich nie was, außer vielleicht vor Mathe-Klausuren, um den Adrenalin-Ausschutt zu beschleunigen. Man hat in der Regel nur einmal im Jahr Urlaub und es handelt sich um zwei Wochen: Da bleiben dann noch 340 Tage (wenn das falsch ist, kann ich es auf den Restalkohol schieben), um Stress wegen abnehmen/Figur halten zu machen. Wer sich schon vorher tagelang Stress um die Ernährung macht, wird dauerhaft ein schlechtes Gewissen haben und wahrscheinlich eher nicht so den lang ersehnten Urlaub genießen können. Also selbst wenn man zunehmen sollte, was sogar vielleicht eher unwahrscheinlich ist, weil man sich mehr bewegt: Kilos kommen und gehen.

2.) In Maßen genießen

Wenn es heiß ist und jeder ein Eis isst, will man auch ein Eis. Das ist angeboren. Punkt. Aber solange es bei einem Eis bleibt und man dieses dann so richtig genießt, ist daran überhaupt nichts verwerfliches! Sowieso eignet sich intuitiv essen auch im Urlaub super, um zu entspannen: Habe ich Hunger oder nur Appetit? Kalorien tracken dagegen würde ich im Urlaub eher ablehnen, denn das fördert einfach nur das ständige Zählen und Abwägen, ob das oder dies noch rein passt. 

3.) Bewegt euch!

Den ganzen Tag am Pool liegen kann zwar schön sein, aber so verpasst man vielleicht schöne Dinge: Geht doch spazieren zum Verdauen oder wenn ihr Lust habt, macht ein kleines Workout oder geht laufen. Ich finde, Sport im Urlaub hat viel mit Lust zu tun, denn ich trainiere das ganze Jahr und ganz aufhören ist erstens nicht gesund und zweitens tut es mir auch gut, ein bisschen zu sporteln, auch wenn ich mich nicht verausgabe. In Maßen ist fast alles gut, also Balance finden und weniger denken.

4.) Vorsorge ist besser als Nachsorge

Wenn ihr morgens zuhause immer Porridge esst, dann nehmt doch einfach eure Zutaten für die Ferienwohnung mit und kauft euch Dinge nach, die ihr sonst auch esst. Obst schmeckt jetzt besonders  in südlichen Ländern super! Wenn ihr im Hotel seid, probiert von allem ein bisschen und hört auf euren Körper, wenn er satt ist. Zwischendurch geht Obst und Gemüse immer, da man es ja fast überall bekommt: Sonst einfach auch Sachen von Zuhause mit importieren.

Zwar bin ich die letzte, die total entspannt in den urlaub geht, aber aufschreiben hilft es vielleicht zu verinnerlichen. Genießt euren Urlaub, kommt entspannt wieder und startet dann für das restliche Jahr noch mal richtig durch!

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt




Dienstag, 14. April 2015

Das Ego-"Schwein"

http://iconosquare.com/p/
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Einmal möchte ich gerne mehr Ego-Schwein sein.
Möchte mich selbst im Mittelpunkt meines Lebens sehen.
Will die Hauptrolle spielen in dem Stück, dass sich "Mein Leben" nennt.
Möchte andere als willkommene "Bereicherung", vielleicht auch als "Hilfestellung" sehen, aber nicht als Grund, weswegen ich exisiere oder weswegen ich dieses oder jenes tue.
Ich selber bin schließlich der einzige Mensch, auf den ich mich immer verlassen kann.


https://instagram.com/p/0oOOjHC
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Alle anderen kommen und gehen. Aber vor mir selber kann kann ich nicht weglaufen.
Also sollte ich doch logischerweise das Menschenmöglichste tun, um mit mir ins Reine zu kommen.
Mich nicht zurücknehmen, weil andere mich (ge-)brauchen. Nicht wegen anderer meine eigenen Wünsche und Vorstellungen hinten anstellen und darunter leiden.
Ich muss in mich hineinhören, was mir wirklich gut tut, was ich will und danach handeln. Das ist eine großes Schwachstelle in meinem Denken...

Und wenn ich diesen Punkt erreicht habe, soll es doch auch gleich so bleiben.

http://iconosquare.com/p/962794574391568918_226014633

Erst dann kann ich lernen, auf gesunde Art anderen zu helfen. Aber erst komme ich. Erstmal muss ich mir selbst helfen.

Bitte entschuldigt, ich bin grade in einer sentimentalen Phase. Aber vielleicht hilft es ja der ein oder andere von euch (oder dem ein oder anderen), mal in sich zu horchen und zu hinterfragen:

Tut mir das gut, was ich gerade mache?
Was will ich wirklich?
Und ich meine nicht: In zehn Jahren will ich ein Haus bauen, heiraten, Kinderkriegen. Ich meine das HIER und JETZT. Denn wer weiß schon, was das Leben für uns bereit hält? Es kommt eh immer anders als man denkt! Vielleicht werde ich mit 40 noch in einer WG wohnen, vielleicht bin ich in zwei Jahren schon verheiratet und wohne in Timbuktu. Wer kann mir das sagen?

Ich kann mein Leben selbst (mit-)gestalten, wie eine Leinwand auf einer Staffelei. Und das werde ich JETZT tun! Du auch?

https://instagram.com/p/yxsPbnCpn4/
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Mittwoch, 25. Februar 2015

I have changed!

Hallo Sportsfreunde,
(muss ich mich jetzt entschuldigen wegen der etwas vorgerückten Uhrzeit? Ne....... ;)

Ich möchte heute einmal darüber berichten, welche Veränderungen ich an mir kürzlich und langfristig wahrgenommen habe. Und dabei möchte ich einerseits den Sport in den Vordergrund rücken, aber andererseits das Gewicht vollkommen ausklammern. Denn wenn ich in letzter Zeit über meinen Sport nachdenke, dann spielt das Gewicht überhaupt keine Rolle mehr. Auch keine Nebenrolle. Nicht mal für den Baum in der Kulisse reicht es.

Krass
Mir wird gerade in diesem Moment (JETZT!) etwas klar: Das habe ich mein ganzes Leben noch nie gekonnt. Also: An Sport zu denken ohne an Gewicht zu denken. Damit meine ich nicht nur "Sport=Kalorien verbrennen". Sondern auch alles drum herum.
Habe ich gerade den Beweis dafür gefunden, dass ich meine ES hinter mir habe? Bzw. ein ganzes Stück weiter bin? Egal... darum geht's heute nicht. Aber ich fühle mich gerade so:



http://media.tumblr.com/572beec6f0e7aebfe330e4e92a312887/tumblr_inline_mws4fppPEl1sn8rvi.gif









So, zurück zum Thema.
Veränderungen durch Sport!

Ich könnte euch jetzt einfach vorher-nacher-Bilder zeigen und aus die Maus. Aber erstens habe ich keine vorher-Bilder (ich fotografiere mich doch nicht, wenn ich mich unwohl/hässlich fühle und bewahre die dann auch noch auf....) und zweitens geht es mehr um innere Einstellungen, Haltungen und Lebensstile.

1. Wenn ich mit Fitnessmagazinen konfrontiert wurde....
Eine Erkenntnis ist mir im vergangen Herbst/Winter bereits gekommen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich durch ein unglaubliches Schnäppchen das unfassbar tolle Fitnessmagazin "Fit for Fun" (Achtung: Ironie!) 6 Monate lang als Abo bekommen .Meine Mördererkenntnis Nr. 1: Die FFF war früher besser. Nr. 2: Wenn ich früher (früher heißt so vor rund 8-10 Jahren, bzw. mein 15-17jähriges Ich) die FFF oder andere Magazine dieser Art durchblätterte, dann hatte ich oft ein schlechtes Gewissen und merkte wie wenig Sport ich eigentlich machte (oder dachte das jedenfalls, denn Reiten und Funkenmariechensein tauchen in solchen Zeitschriften ja nicht auf). Oft nahm ich mir dann vor, wenigstens EINE dieser ganzen vorgestellten Dinge in meinen Alltag zu integrieren und wenigsten nicht ganz so armselig faul zu sein. Manchmal scheiterte das bereits daran, dass ich mich gar nicht für eine Sache entscheiden konnte.

Heute bekomme bekam ich dieses Magazin, blättere und denke.... hm... mach ich schon ....*blätter*....mach ich auch....*blätter*....find ich blöd....*blätter*....ist mir zu einfach ....*blätter*....definitiv nicht meine Sportart....*blätter*.......boah, interessant....*blätter*....
Ich habe zu allem eine Meinung, von der ich glaube, dass ich sie mit kompetent durch meinem Körper und Lebensstil vertreten kann. Dinge, die ich für mich interessant finde, probiere ich aus. Aber das meiste mache ich längst (ggf. in abgewandelter Form - aber eben so, wie es zu mir passt).


2 Fitness-DVDs in genau diesen Magazinen
Falls ihr euch solche Magazine auch hin und wieder besorgt, dann sind euch sicher auch schon diese Fitness-DVDs aufgefallen, die es hin und wieder als "Extra" dazu gibt (so wie früher die Pferdearmbänder und später die Schminke in der Wendy). "Früher" habe ich die Übungen dann natürlich auch gemacht und meistens trafen sie genau meinen Fitnesslevel. Heute müsste ich mich nicht mal umziehen...

3. Menschen, die mich von früher kennen...
Ich war gestern spontan auf dem Geburtstag meiner Mutter in der Heimat. (Darum kam ich auch nicht früher zum Bloggen). Ich komme aus einer sportlichen Family mit dem Luxus einiger Fitnessgeräte im Keller (Crosstrainer, Fahrrad, diverse Springseile, Therabänder, kleine Hanteln,....). Darum nehme ich auch immer Sportsachen mit, wenn ich mal nach Hause fahre, denn die Schwelle zum Fitness ist sooooooo niedrig. So auch gestern: Die letzten Gäste gingen nach Hause, meine Schwester ging zu Bett und meine Eltern räumten noch etwas auf. Ich zog mich schnell um, um noch ein halbes Stündchen zu strampeln.
Ganz schön geil, wenn die eigenen Eltern erst mal sprachlos sind beim Anblick meiner Fußballerbeine ☺

4. Bin ich ein Challengetyp?
Eine Freundin meinte vor kurzem augenzwinkernd zu mir "Ey, du bist auch echt voll der Challenge-Typ" (den Kontext weiß ich gar nicht mehr so genau). Und ich dachte nur total verdutzt? Ich? Challengetyp? Haha..... 
Dann habe ich kurz drüber nachgedacht und ja - sie hat wohl recht. Mittlerweile bin ich ein Challengetyp.

Ich hatte Ende 2014 zwei Problemchen: Puddingarme...



...und undefinierter Schoko-Bauch: Nach nicht mal 2 Monaten fühle ich mich aufm guten Weg.





Oh man... ich könnte diese Liste eeeeewig vorsetzen! Aber ich habe heute noch einiges aufm Zettel. Ich wünsche euch ganz viel Motivation für einen gesunden und sportlichen Lebensstil.



Samstag, 27. September 2014

Machst du noch das Gleiche oder lebst du schon?

Hallo ihr,

meine beiden Elternteile sind Zollbeamte. In letzter Zeit habe ich mich öfters über sie aufgeregt, einfach, weil ich dachte, dass dieser Status sie irgendwie langweilig machen würde. Ich meine, bei ihnen hat alles ein System, sie halten an alten Sachen und Vorgängen fest, sodass sich nie viel ändert und alles hat seine Ordnung. Schon seit 16 Jahren kenne ich nichts anderes als diese eingelaufenen Abläufe, egal ob es sich um die Morgen-Routine handelt oder wie wir in der Woche den Abend verbringen. 
Was das mit dem Thema hier wieder zu tun hat?
Ich will heute über Altes und Neues schreiben, über Veränderungen und so weiter. Meine Eltern und eigentlich meine ganze Familie und so ich auch, und viele, viele andere halten an alten Sachen fest. Egal ob sie einem gut tun oder nicht: Wenn man seit seiner Kindheit morgens drei Nutellabrote isst, macht man das halt auch noch mit 20 Jahren, auch wenn es ungesund und so weiter ist. Es ist einfacher sich nicht was neues zum Essen auszudenken und das anstatt von den Nutellabroten zuzubereiten. Oder auch beim Sport: Wenn man seit seinem 13 Lebensjahr Ballett tanz, gewöhnt man sich daran und auch wenn man eigentlich keine Lust mehr hat sagt man sich: "Ach das mache ich schon so lange, dann kann ich auch weiter machen". So ist das zurzeit bei mir und meiner Suche nach einer neuen Sportart: Gestern war ich mit einer Freundin beim Badminton - und schon von Anfang an als wir die Halle betreten haben, konnte ich nur noch daran denken, wie sehr mir Volleyball fehlt. Und dass hatte ich wohl irgendwie verdrängt, wenn bisher war es mir nie so aufgefallen. Ich liebe den Sport über alles, aber ich habe aufgehört, weil die Mannschaft einfach in die Brüche ging - Zickerein, neuer Trainer und so weiter. Oder will ich einfach nichts Neues Anfangen, weil ich wieder bei 0 starten müsste, neue Freunde im Team finden, neue Sachen lernen müsste? Und Volleyball habe ich schließlich fünf Jahre gespielt, also könnte ich mir einfach eine neue Mannschaft suchen und... es wäre einfacher, als was Neues zu machen. Es wäre einfacher, immer das Gleiche zu machen und dabei zu bleiben, weil man sich so an nichts neues gewöhnen muss und nicht die Angst davor haben muss, dass das Neue schlecht wird. Aber vielleicht wird es ja auch gut, vielleicht sogar besser als das Bisherige! Auch wenn  mir Badminton jetzt nicht so gefallen hat, werde ich mir wohl noch Leichtathletik (ich liebe Sperrwerfen!) und Tennis angucken. Zum Volleyball werde ich wohl erstmal nicht zurückkehren - ich will nicht mit 60 Jahren meinen Enkeln erzählen, dass ich mein ganzes Leben nichts anderes als Volleyball gespielt habe. Oder auch, dass ihr Großvater ein Mann ist, den ich gar nicht liebe, aber noch mit ihn zusammen bin, weil es bequemer ist. Wenn Menschen uns verlassen wollen, sollten wir sie nicht aufhalten, weil wir an sie gewöhnt sind oder weil wir sie lieben. Es ist ihre Entscheidung und wir müssen damit umgehen können.
Und auch wenn ich vielleicht erstmal nicht das Richtige (oder auch den Richtigen... lange Geschichte) finden werde: Egal. Hauptsache, ich probiere viel aus und wer weiß, vielleicht lande ich ja am Ende mit etwas, was ich niemals gedacht hätte?! Fußball oder so...?

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt


Sonntag, 20. April 2014

Die Auswirkungen eines Mannes auf mein Abnehmverhalten

Einen wunderschönen Sonntag euch allen, 
Wenn mich gerade jemand fragen würde, wie es mit mir und meinem Gewicht läuft, kann ich gerade nur von leichten Schwankungen bis Stagnierung reden.
Auf der einen Seite ist das ja besser als eine Zunahme, aber auf der anderen Seite weiß ich, dass ich noch nicht am Ziel angekommen bin -sogar noch übergewichtig bin (mir fehlen ca. 2kg).
Ich bin gerade dabei mein Zielgewicht anzupassen und ein wenig hochzuschrauben, weil ich schon recht zufrieden mit mir bin und kein Skelett werden will.
Aber nein, ich sollte mich nicht auf die faule Haut legen.
Trotzdem ist die Motivation im Moment weg...

Warum sollte ich auch weitermachen?
Mein Bauch gefällt mir eigentlich mittlerweile recht gut und ich passe wieder in meine alten Klamotten ohne mich zu schämen. Anders gesagt: ich fühle mich viel zu wohl!

Besonders gefährlich ist, wenn man neue Leute kennenlernt, die einen mit Komplimenten überhäufen, sodass man das Gefühl bekommt, einen perfekten Körper zu haben.
Liebe männlichen Wesen da draußen, bitte erzählt mir nicht, wie schön ich aussehe und bitte ladet mich nicht danach zum Fastfood essen ein. Auf Dauer geht das nicht gut.

Klar, ich weiß, dass es noch mehrere Stellen an meinem Körper gibt, an denen man pfeilen müsste, aber der Typ, der neben einen sitzt und sagt wie hübsch man ist, ist an dieser Stelle keine Hilfe. Außerdem gibt es im Leben doch auch wichtigeres als die Figur?!?
Zumindest ist das die Meinung des Herzens, das gerade Oberhand über das Hirn und das Handeln übernommen hat.

Wenn die Figur gerade der Person gefällt, die man beeindrucken will, dann stellt man seine eigenen Vorstellungen hinten an:
Zum Abnehmen habe ich noch Zeit genug,
Du musst nicht weiter abnehmen, denn er findet, dass du die ideale Figur hast,
Genieße den Moment,
Mache das ganze Date nicht durch Essenswünsche komplizierter als es ist,
Ein geteiltes Eis vorm Fernseher ist super schön,
Du siehst ihn nur so kurz, da sollte man die Zeit zusammen nutzen, denn Sport machen kann man auch alleine... (usw.)
Fazit: Ja, in Beziehungen (bzw. in der Kennlern-Phase) lässt man sich gehen. 

Und ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde, aber: in Fernbeziehungen ist das noch einmal schlimmer?!?
Man verschiebt den Sport wegen Telefonaten bis er ganz ausfällt,
Man hat längere Anfahrtswege, die man in Bahn oder Auto sinnlos verstreichen lässt,
Man will sich nicht über das Essen streiten und freut sich, wenn das Kochen bzw. die Besorgung des Essens so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nimmt, sodass man lieber den altbewehrten Pizzadienst nutzt... (usw.)

Einziger Vorteil: Der Kerl, den ich meine, macht gerne Sport und gemeinsame Interessen wie Inlinerlaufen sind schon gefunden...

Mittwoch, 2. April 2014

Essen lernen

Moin meine Lieben,
heute möchte ich einmal ganz persönlich starten - und hoffe, dass ich am Ende die Kurve bekomme und so allgemein werde, dass ihr auch was davon habt. Schreibt doch bitte in die Kommentare, ob's geglückt ist ☺

Also, wie die Stammleserschaft ja vllt. noch über mich weiß: Ich war früher magersüchtig. Und das prägt indirekt bis heute mein Essverhalten. Nein: ich zähle keine Kalorien. Echt nicht!
Vielmehr habe ich in meiner "Genesungsphase" Strategien entwickelt, die mir bis heute komplett in Fleisch und Blut übergegangen sind - und langsam saumäßig nerven.
  1. Ich kann kein Essen übrig lassen. Ich hatte früher eh nie Hunger/Appetit. Also musste ich anfangen, einfach den "Kopf" auszuschalten und zu essen. 
  2. Ich habe dadurch auch verlernt, was "normale" Portionen sind. Ich habe gegessen, was auf dem Tisch stand.
  3. Geht es mir körperlich schlecht, esse ich:  Früher war das mit 99%iger Trefferquote erfolgsversprechend.
Ich muss euch nun sicher nicht sagen, dass das alles Strategien sind, die eine Magersüchtige zwar sehr gut am Leben erhalten, aber für einen längst normalgewichtigen Menschen nicht besonders gut sind. Ich habe darum auch echt keine normale Einstellung zum Essen...

... ABER: Das soll sich jetzt ändern.

Und wie?
Am besten geht das sicherlich step by step. Als erstes möchte ich herausfinden, welche Lebensmittel ich eigentlich gar nicht mag. Und sie dann auch nicht essen (und durch ♥ -Food ersetzen)! Vielleicht kann ich euch nächste Woche schon mehr dazu sagen.

Und dann?
Ich weiß nicht, wie es dann weiter gehen soll.... habt ihr Ideen? 
Ich werde sicherlich herausbekommen müssen, was "echter" Hunger ist - und das "emotional eating" abstellen.
Im übernächsten Schritt finde ich auch sicher raus, was "normale" Portionen sind...
Habe ich etwas vergessen?

PS: Ich mache das nicht, um Abzunehmen! Aber ich will endlich eine normale Einstellung zum Essen entwickeln...
It's not about 'lose weight' - it is about 'gain health'!

Montag, 17. März 2014

Waagen-Manipulation

Heute würde ich gerne über ein Thema schreiben, das eigentlich allen bekannt sein dürfte, aber trotzdem nicht oft genug wiederholt werden kann:

Waagen-Manipulation

Und damit meine ich nicht, dass unsere Personenwaagen fehlerhaft ausgeliefert werden oder wir an ihnen irgendwie herumschrauben, damit sie und 5 kg weniger anzeigen. Nein, es geht um die Manipulation, die wir tagtäglich betreiben und die allen, die sich täglich wiegen schon mehrmals ein Stirnrunzeln beschert haben dürfte.
Doch auch, wenn wir uns nur wöchentlich oder monatlich wiegen ist das Ergebnis nicht immer super aussagekräftig. Es hängt doch zu sehr davon ab, was und wie viel wir vorher gegessen haben. Ob und wie viel Wasser wir im Körper haben. Ob die Waage immer am gleichen Platz steht oder zum wiegen erst hingestellt werden muss.
Das alles verfälscht das Ergebnis und kann dazu führen, dass eine Zunahme angezeigt wird, obwohl wir eigentlich abgenommen haben. Oder wir uns über eine Abnahme freuen, aber eigentlich nur Wasser und Muskeln verloren haben.
Und dabei ist es egal, ob wir eine Waage für unter 10 Euro* zuhause haben, oder eine für mehr als 100 Euro*, die sich selbstständig mit dem Internet und der dazupassenden HandyApp synchronisiert (übrigens eine Spielerei, die ich mir glatt leisten würde, wenn ich das Geld übrig hätte...ich steh einfach auf Technik-Spielkram ;) ).

Doch welche Alternativen gibt es?

Schließlich wollen wir doch alle irgendwie unsere Erfolge festhalten und messen. Und sich einfach auf den Blick in den Spiegel oder die Einschätzung von Freunden zu verlassen, erscheint doch vielen sehr wage. Wir wollen handfeste Zahlen. Wollen uns mit anderen vergleichen können. 

1. Fotos, Fotos, Fotos

Die wahrscheinlich simpelste Methode in Zeiten, in denen fast jeder ein Smartphone besitzt: Fotografiert euch einmal im Monat. In Unterwäsche. Oder ganz nackt, wenn ihr das wollt. Hauptsache, man sieht alles. Also für gute Beleuchtung sorgen. 
Am Anfang mag man sich die Bilder vielleicht nicht mal ansehen, aber im Laufe der Zeit könnt ihr eure Erfolge deutlich sehen. Und dann findet ihr die ersten Bilder vielleicht immer noch grässlich, aber die Freude über die Veränderung überwiegt dann. 
Glaubt es mir.
Wenn ihr könnt, fragt ein Familienmitglied, euren Partner/eure Partnerin oder eine andere Person eures Vertrauens, ob sie euch auch von hinten fotografiert. Es ist nämlich verdammt erstaunlich, wie viel Fett man am Rücken ansetzen kann und wie anders der auf einmal aussieht, wenn ein paar Kilos weg sind. Diesen Anblick solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

2. Das Maßband

Ich weiß, viele von euch sind kein Freund des Maßbandes. Weil ihr nicht der Meinung seit, jedes mal die gleiche Stelle zu erwischen.
Aber mal ganz ehrlich?
Das ist völlig schnuppe!
Und wenn ihr 2cm weiter oben messt als beim letzten Mal, dann ist das halt so. Ihr seht ja sicherlich nicht aus wie das Michelin-Männchen und messt mal in einer Rille und mal auf einem Hügel, oder? 
Welche Stellen ihr alles messt, ist euch selbst überlassen. Schließlich hat ja jeder so seine Problemstellen, bei denen einen eine Veränderung besonders interessiert.
Bei mir ist es mein Bauch. Deswegen messe ich (übrigens mit einem uralten, einfachem Schneidermaßband wie diesem hier*) monatlich meinen Taillen- und Hüftumfang. Oder anders gesagt: Ich messe an der dünnsten und an der dicksten Stelle. Und wenn ich dann mal weiter oben oder weiter unten messe ist mir das total egal, weil ich an den Stellen messe, die im Spiegel am dünnsten und dicksten aussehen. Und wenn sich meine Figur ändert und diese Stelle "verrutschen", dann habe ich trotzdem noch aussagekräftige Zahlen.
Für alle, die das nicht so locker sehen können:
Sucht euch Fixpunkte!
Also 5cm über dem Knie messen. Oder 2cm unter dem Bauchnabel. Oder am Bund dieses einen, bestimmten Slips entlang. Oder mitten durch euer Muttermal am Oberarm. Oder auf Höhe der Türklinge (welche Körperstelle das ist, hängt dann natürlich davon ab, wie groß ihr seit).
Es gibt viele Möglichkeiten, immer an der gleichen Stelle zu messen.

3. Eine Körperfettzange

Ich besitze seit einiger Zeit eine Körperfettzange, und zwar eine billige für unter 5 Euro*. Über die kann ich wirklich nicht meckern. Es gibt aber auch welche für über 60 Euro*. Ob die Investition sich lohnt, kann ich allerdings nicht beurteilen. Die 5 Euro lohnen sich aber auf jeden Fall. Gerade, wenn ihr Sport macht und Muskeln aufbauen wollt. Es gibt natürlich auch Waagen, die (theoretisch) euren KFA messen, aber das die meist sehr ungenau sind, dürfte sich ja rumgesprochen haben.
Und eine 3-Falten-Messung mit einem Caliper ist wirklich schnell durchgeführt. Auch hier gilt, wie bei dem Maßband, wenn ihr nicht jeden Monat die exakt gleiche Stelle erwischt, ist das nicht so schlimm. Manchmal braucht man Gelassenheit ;)


Damit will ich euch jetzt nicht sagen, dass ihr eure Waagen wegschmeißen sollt und nie wieder benutzen. Aber ihr solltet nicht nur auf eure Waagen hören. Manchmal lügt sie nämlich einfach nur ganz dreist. Und zusätzliche Messmethoden können einen davor bewahren zu fanatisch auf die Zahl der Waage zu achten.
Es gibt noch einen vierten Punkt, den sich aber viele erst erarbeiten müssen. Und da helfen des Maßband und Fotos einem manchmal mehr, als eine Waage es je könnte:

4. Das eigene Körpergefühl   

Ja, genau. 
Was sagt ihr selbst über euch? Wie fühlt ihr euch? Mögt ihr die Jeans und das Shirt tragen oder fühlt ihr euch ohne was verdeckendes drüber unwohl. Wie sieht es mit kurzen Ärmeln im Sommer aus? Oder schämt ihr euch für eure Winkeärmchen? Fühlt ihr euch wohl im Schwimmbad oder würdet ihr alles für einen großen Bademantel geben?
Jegliches Messen kann euch sagen, ob und wie sich euer Körper verändert. Aber das bringt euch alles nichts, wenn ihr euch trotz 10kg weniger, 20cm weniger Umfang oder 5% weniger Körperfett nicht selbst leiden mögt.
Euren Körper nicht kennt und akzeptiert.
Vielleicht haben andere Bloggerinnen eine hübschere Taille, aber haben die auch eure Beine?
Vielleicht sind die Oberarme von dem Kerl dadrüben echt beeindruckend, aber ist der auch so fit wie du oder ist er nur "aufgepumpt"?

Beobachtet euch selber.

Bei welchem Gewicht fühlt ihr euch wohl? Ab welchem Umfang habt ihr das Gefühl, jetzt dringend wieder Sport machen zu müssen?

Vielleicht braucht ihr die oben vorgestellten Messmethoden irgendwann gar nicht mehr, weil ihr merkt, wann ihr euch positiv verändert und wann ihr euch gehen lasst. Das ist auf jeden Fall mein Ziel. Ich möchte mich irgendwann so wohl in meinem Körper fühlen, dass ich von alleine merke, wenn ich anfange zuzunehmen. Bevor die Hosen anfangen zu kneifen, oder ich auf die Waage steige. Einfach, weil ich meinen Körper kenne und mein Wohlfühlgewicht erreicht habe.
Aber bis dahin ist es noch ein weiter weg und ich ziehe monatlich mit allen Methoden Bilanz. Und wie das so in den letzten Monaten bei mir aussah, könnt ihr euch hier ansehen. 

Welche Methoden benutzt ihr? Oder zählt für euch nur die Zahl auf der Waage?


* Die Links führen per Affiliate-Link zu Amazon.


Sonntag, 9. März 2014

Facharbeitsstress und Süßigkeitenkonsum

Es ist verdammt unfair! Das Wetter ist bombastisch und ich habe gerade die bis jetzt schlimmste Zeit meines gesamten Schuljahres. FACHARBEIT! (=kleine Bachelorarbeit)

Ich stelle fest, dass ich ohne ständige Energiezufuhr in Form von Essen mich keine 5min an meine Arbeit halten kann. Wenn man dann bedenkt, dass ich erst den kleineren Teil meiner Arbeit geschrieben habe, ist das ein echtes Problem.
Letztes Wochenende lief so ab:
Ab an die Arbeit! 
Och nööö. Hol dir erst mal eine Motivationsschokolade oder noch besser: Nutella! Ein kleines Löffelchen wird wohl nicht schlimm sein...
Hmmm, lecker. Aber ziemlich süß. Ich brauch was salziges, sonst kann ich nicht weiterarbeiten... Chips!
Hmmm, lecker Chips... aber ziemlich salzig; ich will was süßes. Ah Nutella...
hmm zu süß... Chips.... zu salzig... Nutella... Chips... Nutella...
Nur um es mal klar zu stellen: ich bin nicht schwanger, das ist das einzige was wirklich sicher ist; ob ich am Ende meiner Facharbeit fett sein werde, weiß man noch nicht.
Aber dank der angebrochenen Fastenzeit habe ich die Chance mit beiden Händen gepackt und meinem Fresswahn einen Riegel vorgeschoben: Es gibt jetzt bis Ostern keine Nutella (weder auf dem Löffel noch auf dem Brot) und keine Chips.
Außerdem werde ich auf Cola Light verzichten (ein wirklich doofes Laster von mir).
An weiteren Verzicht ,wie komplettes Süßigkeitenverbot, habe ich mich noch nicht heran getraut, aber besser ein kleines Ziel als gar keins oder gar ein zu großes, was man nicht einhalten kann.

Das wars auch schon von mir für diese Woche; ich muss wieder an die Arbeit in der Hoffnung nächste Woche schon in der letzte-Schliff-Phase bin.

Montag, 3. März 2014

Die Sache beim Altern ist doch die, ...

dass man es selber gar nicht so merkt.
Oder?

Wie ich da jetzt drauf komme? Und was das Ganze mit diesem Blog zu tun hat?

Gestern und heute wurde mir mal wieder vor Augen geführt, dass man mit 23 Jahren für manche Menschen schon zu den Älteren gehört. Obwohl man selber oft das Gefühl hat grade 18 geworden zu sein und endlich als "Erwachsen" zu gelten. Auch, wenn man es damals noch gar nicht war. Aber wann man "Erwachsen" ist und wann nicht, dass ist wieder ein ganz anderes Thema. Von dem auch ich keinen Bogen zu Ernährung und Sport schlagen könnte... also lasse ich es mal.

Zurück zum Altern.

Gestern telefonierte ich also mit meiner Mutter und ich weiß nicht mehr wie, wir kamen irgendwie auf das Thema Enkel, also meine möglichen Kinder, zu sprechen. Meine erste Reaktion war: Viel zu früh! Ich bin doch erst 23, ich will doch nicht schon über Kinder nachdenken.
Und dann im Gespräch so ein bisschen die Erkenntnis: Moment, erst 23? Wie wäre es mit schon 23? Hattest du dir als Kind nicht immer gesagt: "Wenn ich Kinder kriege, dann mit spätestens 25. Sonst bin ich ja schon so alt, wenn die aufwachsen!".
Ähm ja, wenn ich das noch erreichen will, dann müssen mein Freund und ich uns aber jetzt ranhalten. Die Lebensentwürfe einer noch nicht pubertierenden sind dann wohl doch nich so praxistauglich. Auf jeden Fall nicht, wenn man das Studium abgeschlossen und wenigstens schonmal irgendwie gearbeitet haben will, bevor man Kinder in die Welt setzt.
Dann werden meine Kinder wohl doch eine "alte" Mutter haben (auf jeden Fall in den Augen meines 12-jährigen Ichs). Die Mitte/Ende 30 ist, wenn sie ihren 10 Geburtstag feiern. Und wahrscheinlich werde ich dann doch noch zu den "jungen" Müttern gehören.

Und dann las ich heute morgen den Post hier von Maybritt. "Sweet 16" wie sie selbst schreibt. Und wir sollen sie doch bitte nicht für naiv halten. Und außerdem müsse doch jemand auch mal die jungen Leser hier ansprechen.
Und da fragte ich mich? Sind wir in ihren Augen schon "alt"?
Ich sage jetzt mal "wir", weil viele Blogger auf die ich so getroffen bin sich irgendwo in ihren 20ern bewegen. Vielleicht noch Anfang 30, aber denen fühle ich mich momentan vom Alter her näher, als einer 16jährigen. Obwohl der Unterschied in beide Richtungen ja irgendwann gleich ist.

Sind wir also alt? Mit unseren Vorstellungen vom Idealgewicht, die sich am BMI orientieren? Mit der Einstellung, dass man gesund leben sollte und nicht Hungern, um seine Ziele zu erreichen?
























Aber irgendwer muss den "jungen" doch vorleben, wie es auch ohne Hungern geht. Oder?
Irgendwer muss doch versuchen ein Vorbild zu sein. Versuchen den Medienwahnsinn entgegen zu treten und zu sagen: "Dürr ist nicht schön! Gesund ist schön!"

Aber irgendwie braucht man doch ein gewisses Alter, um so zu denken. Um sich zu sagen: "Ich bin toll, so wie ich bin. Ich habe eine tolle Persönlichkeit. Und ich möchte zwar Abnehmen, aber nicht um den Schöhnheitsvorgaben der Medien zu entsprechen. Sondern um mich fit und vital zu fühlen. Um gesund zu leben. Vielleicht auch, um mir im Spiegel besser zu gefallen. Aber ich will ja MIR gefallen und nicht der Gesellschaft." (Auch, wenn es natürlich schön ist, von Menschen aus dem Umfeld Komplimente zu bekommen, aber machen tun es die Meisten von uns doch für sich selber, oder?)

Damit will ich Maybritt jetzt nicht absprechen, dass sie vielleicht die gleichen Gründe hat. Keineswegs. Aber ich denke viele in ihrem Alter nehmen noch aus den falschen Gründen ab. Sie quälen sich mit komischen Diäten und extrem viel Sport um anderen zu gefallen. Um die Schönste/der Schönste im Jahrgang zu sein und Anerkennung zu bekommen.
Anerkennung, die man mit etwas mehr Jährchen auf den Schultern vielleicht eher auch in anderen Aspekten seines Lebens findet. Durch eine Partnerschaft, einen gefestigten Freundeskreis. Arbeit, die einen fordert und stolz macht. Vielleicht schon durch Kinder.

Natürlich wird es mit zunehmendem Alter auch immer schwieriger, den Körper so zu formen, wie man ihn haben möchte. Das sagte mir schon in jungen Jahren meine Oma immer: "Bleibe dünn, so lange du es kannst. Wenn du erstmal alt bist ist Abnehmen noch viel schwieriger."
Tja, ich bin trotzdem dick geworden. Und jetzt kämpfe ich damit die Kilos wieder los zu werden. Und ich habe keine Ahnung, ob mein Körper schon in dem Alter ist, in dem er überflüssige Kilos ungern abgibt, oder ob er noch so jung ist, dass es ihm leicht fällt. Keine Ahnung.

Aber ich weiß: Ich bin im Kopf schon alt genug, um aus den "richtigen" Gründen einen gesunden Lebensstil und damit auch eine tolle Figur anzustreben. Für meine Gesundheit, für mein Wohlbefinden. Und vielleicht auch schon ein bisschen, damit meine Kinder irgendwann mal stolz sind auf ihre hübsche (wenn auch alte ^^) und fitte Mutter.
Obwohl ich mich für den Schritt dann doch noch zu jung fühle ;)

Wie ist es bei euch? Wie alt seit ihr und wie alt fühlt ihr euch? 
Und glaubt ihr, dass man überhaupt irgendwas am Alter festmachen sollte, oder ist es für euch selbstverständlich, dass eine 15jährige genauso gut/schlecht und aus den gleichen Gründen abnimmt wie eine 30jährige? (Männer sind natürlich eingeschlossen, aber beim Thema Abnehmen ja doch meist noch unterrepräsentiert.)

Ich persönlich sehe mich übrigens noch nicht als "alt" aber gleichzeitig wunder ich mich dadrüber, wie die "jungen Mädchen" heutzutage so zur Schule gehen... Miniröcke und Schminke und Absätze und dergleichen betreffend. Wenn ich das manchmal so in der Bahn sehe, frage ich mich immer, ob wir "damals" auch so rumgelaufen sind und es uns nur nicht aufgefallen ist, wie wir aussehen, oder ob die 10 (oder weniger) Jahre jüngeren wirklich schon eine neue Generation sind, mit der ich nichts mehr gemeinsam habe...

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Achtsamkeit

Letzte Woche habe ich ja schon geschrieben, dass ich gar nicht so genau weiß, ob ich denn überhaupt noch abnehmen will. Es ist halt nicht jeder dazu geboren um in eine Größe 36 zu passen. Wobei mir das auch ziemlich egal ist, da es mir auf die Kleidergröße sowieso nicht wirklich ankommt.
Aber wieso sollte ich mir immer den "Stress" machen, mich zu messen und dann wieder zu merken: Es hat sich nichts getan. Ich habe weder zugenommen noch abgenommen. Vielleicht habe ich einfach den Punkt erreicht, an dem mein Körper eben "mein Körper" ist. Dass mein Taillenumfang von 71-72 eben das ist, was ich immer haben werde. Alles andere würde glaube ich auch komisch aussehen, da ich nun mal kein besonders zierliches Mädel bin. Ich habe ein breiteres Kreuz und breitere Schultern. So what?! Daran werde ich auch mit abnehmen nichts ändern können.

Daher habe ich mich dazu entschlossen mich eher mal auf mein Essverhalten zu konzentrieren. Das ist nämlich glaube ich eine Katastrophe. Und ich meine damit nicht WAS ich esse sondern WIE ich esse. Ich esse sehr schnell. Essen auf den Teller drauf - zack - 5 Minuten später ist alles weg. Und dann ärgere ich mich, dass es das schon wieder war. Ich esse nämlich einfach sehr gerne. Außerdem würde ich gerne einfach mal aufhören zu essen wenn ich satt bin. Egal, ob noch was auf dem Teller ist oder nicht. Ich bewundere Menschen, die das so können. Obwohl es ja eigentlich das Normalste der Welt sein sollte, ist es das für mich definitiv nicht. Ich kenne mich mittlerweile gut genug, dass ich meine Portionen einschätzen kann. Wenn ich also selber koche und mir etwas auf den Teller tun kann ist es ok. Aber im Restaurant oder so? Da wird dann gegessen bis der Teller zumindest zu 95 % leer ist. Da schwingt dann aber auch immer das schlechte Gewissen mir, dass restliche Essen danach weggeschmissen wird... .

Vor einigen Monaten habe ich mir das Buch "Wenn Essen nicht satt macht" gekauft. Darin geht es um emotionales Essverhalten. So richtig toll finde ich das Buch bis jetzt nicht, was aber auch daran liegen könnte, dass ich nicht so ganz in die Zielgruppe passe. Denn dieses "emotionale Essen" - "der Tag war scheiße deswegen esse ich jetzt eine Pizza" - habe ich so eigentlich nicht.

Dieses emotionale Essverhalten wird in dem Buch aber versucht mit Achtsamkeit zu kurieren. Und Achtsamkeit ist glaube ich etwas, das ich dringenst trainieren sollte. Es geht z.B. darum sich an den Tisch zu setzen - ohne Zeitung, ohne Handy, ohne Fernseher - und einfach sein Essen wahrzunehmen. Wie es schmeckt, riecht und so weiter. Und dann auch darauf zu achten wann man Hunger hat, wann man keinen Hunger mehr hat. Weiterhin geht es darum bestimmte Gefühle einfach zu akzeptieren. Z.B. war ein Beispiel von einem Geburtstag. Dass man das Gefühl "Ich will jetzt aber noch ein 3. Stück Kuchen" akzeptieren soll, aber ihm nicht nachgeben soll. Wie das so genau funktionieren soll weiß ich auch noch nicht. Aber ich glaube da ist Weihnachten ein ganz gutes Training. ;)

Bis jetzt habe ich mir eine Tabelle heruntergeladen (gehört zu dem Buch), in der man einträgt wie viel Hunger man hat, wie satt man nach dem Essen ist, ob man achtsam gegessen hat und was einem aufgefallen ist. Heute morgen habe ich sie zum ersten Mal ausgefüllt. Wie die erste Woche mit der Tabelle so gelaufen ist, werde ich euch dann nächste Woche berichten.

Wie ist das bei euch so, fällt es euch leicht nur so lange zu essen bis ihr satt seid? Und seid ihr emotionale Esser?

Mittwoch, 4. Dezember 2013

70 Tage Challenge - Tag 55.

Nächste Woche Montag steht mal wieder das Messen an. Aber ich weiß eigentlich schon, dass sich eh nichts getan haben wird. Wie auch!? Die Sache mit dem kalorienarmen Essen ist für mich einfach unmöglich umzusetzen, wenn ständig irgendwelche Essen etc. anstehen. Und der liebe Alkohol natürlich... Obwohl ich weiß, dass es da natürlich meine eigene Schuld ist. 

Vorgestern hatten wir zum Beispiel das Christmas Dinner vom Schwimmteam. Dabei und danach gab's Cocktails. Gestern war ich mit Freunden indisch essen. Da habe ich nur Wasser getrunken und auch auf das leckere Naan Brot verzichtet. Aber ich glaube mein Gericht hatte trotzdem genug Kalorien.

Die nächsten Tage sehen dann auch nicht "besser" aus: Wettkampf mit essen gehen und feiern gehen, ein Kuchen Date mit den Freunden, essen gehen und Kino... 

Dazu kommt auch noch, dass ich letzte Woche ein paar meiner Sporteinheiten nicht machen konnte:

Montag: 1 Stunde Fitnessstudio
Mittwoch: 1 Stunde Schwimmen
Donnerstag: 1 Stunde Schwimmen

Vielleicht sollte ich mich einfach damit abfinden, dass ich so bin wie ich jetzt bin?! Ich habe nur immer so Angst davor wieder zuzunehmen, sobald ich nicht mehr versuche abzunehmen.. (was ja seit über einem Jahr sowieso nicht klappt..).


Freitag, 15. November 2013

Appetit, Gelüste, Heißhunger

Wie oft kommt uns beim Abnehmen der Heißhunger in die Quere?
Das Gefühl jetzt etwas bestimmtes dringend essen zu müssen. Das Schönste ist ja dann, wenn man es nicht daheim habe. Ich hatte einmal keine Schokolade im Haus und dann so richtig Lust drauf.
Das war gar nicht gut, ich habe statt der Schokolade alles gegessen, was mir in die Finger kam. Die Kater und mein Mann haben nur knapp überlebt.

Ich habe auch super selten so wirklichen Heißhunger auf gesunde Sachen. Maximal noch auf Obst, aber eher auf Fritten, Süßes, Schnitzel, Burger, Chips und Co. Genaugenommen hatte ich abgesehen von Obst noch nie Heißhunger auf gesunde Sachen.

Woher kommt das?

Manchmal fehlt mir einfach der Geschmack und möchte einfach mal wieder genau diesen Geschmack auf der Zunge haben. Das ist aber nur bei Obst der Fall. Im Sommer die ersten Erdbeeren *yummi*

Dann das emotionale Essen. Da kann ich nicht mitreden, weil ich das in der Form noch nicht an mir erlebt habe. Worüber ich auch sehr froh bin.

Großes Problem ist für mich Essen aus Langeweile. Wehe ich sitz mal einen Tag daheim auf der Couch und im TV kommt nichts, im Internet findet sich nichts. Richtig schlimm wirds, wenn die Bücher nicht mehr gefallen... Dann fang ich an zu kochen - Spaghetti mit Sahnesauce, Pfannkuchen mit Nougatsauce,

Oder plötzlich überfällt mich der Heißhunger und ich weiß nicht warum. Eins kann ich sagen: Das ist der Schlimmste! Ich hab dann das Gefühl, ich muss das jetzt essen oder ich sterbe. Mindestens! Ich sags euch: Furchtbar. Dann werde ich auch grätig. Aber das kommt sehr selten vor, dass ich diesen Heißhunger habe. Dieser Appetit kommt angeblich daher, dass der Körper einen Mangel festgestellt hat. Den muss er natürlich jetzt beseitigen.
Und wenn das mal der Fall sein sollte, die Grafik unten zeigt, was der Körper dann braucht! Ich überlege echt, ob ich das mal ausprobiere...




Montag, 9. September 2013

Das Problem mit dem Alkohol

Mir ist am Wochenende aufgefallen, dass ich ein Problem mit Alkohol habe.

Und jetzt zur Beruhigung, es ist nicht so schlimm, wie es sich anhört.
Ich meine kein Suchtproblem, sondern ein 'Mögenproblem'.

Zur Erklärung: Ich bin schon lange aus dem Alter raus, in dem man Alkohol trinkt weil man cool sein will oder weil man betrunken sein will. Ich trinke auch nicht täglich Alkohol, auch nicht jedes Wochenende.

Aber ich trinke gerne Alkohol. Mit den Jahren habe ich einfach rausgefunden, was mir wirklich schmeckt und was nicht. So trinke ich gerne herbes Bier, Weizen nicht so gern. Feinherben Weißwein ja, trockenen eher nicht. Rotwein nur an Soßen, aber nicht im Glas. Frucht-Kurze gerne, außer Apfel. Cocktails sind lecker, aber wenn sie mit Sahne oder Milch zubereitet sind bekomme ich davon heftige Kopfschmerzen, das ist es nicht wert. Von zu viel Martini auf Eis kriege ich zwar auch Kopfschmerzen, aber da spare ich mir das zu viel und genieße ab und zu ein Glas.
Nur wie man Nein sagt, wenn einem Alkohol angeboten wird, das habe ich nicht gelernt. Oder wie man sich ein Wasser bestellt, wenn man feiern ist, aber nicht der Fahrer.
Das wäre so ja eigentlich kein Problem. Schließlich lebe ich in einer Gesellschaft in der es allgemein anerkannt ist in Gesellschaft Alkohol zu trinken. Und ich kenne ja auch meine Grenzen und eine Feier muss schon verdammt lange gehen und ein bisschen ausarten, damit ich über meine Grenze trinke und es nächsten morgen so richtig bereue.

Aber jetzt gibt es doch ein Problem:
Alkohol versaut mir meine Abnahme enorm. Außerdem habe ich das Gefühl, dass mein Körper empfindlicher auf Alkohol reagiert, seit ich mich gesünder ernähre. Nicht, dass ich von weniger betrunken werde oder schneller einen Kater habe, aber ich fühle mich nächsten Tag schlapper und irgendwie nicht fit. Was ich sonst nicht hatte. Sonst war ich entweder normal fit oder ich hatte einen richtigen Kater. Aber so eine allgemeine Mattigkeit nach dem Genuss von mehr als einer Flasche Bier kannte ich bis jetzt nicht. Zu dieser Mattigkeit kommt dann ein flaues Gefühl im Magen oder Sodbrennen. Oder auch was anderes, aber egal was: Mein Körper sagt mir damit ja etwas.
Und eigentlich sagt er mir ziemlich deutlich: Lass die Finger von Alkohol!
Mein Problem: Ich weiß nicht so richtig wie. Und damit ist es auf irgendeine Weise doch ein Suchtproblem. Nur das ich keine schwere Sucht habe und den Alkohol brauche, sondern dass ich in Gewohnheiten feststecke, in Ritualen und Gepflogenheiten und momentan wirklich keine Ahnung habe, wie ich die durchbreche.
Weniger trinken klappt bei meinem Freundeskreis auch nicht, dass habe ich am Wochenende versucht. Aber die sind alle so großzügig, da hat man andauernd ein neues Getränk in der Hand, wenn das Alte leer ist. So schnell kann man gar nicht reagieren und sich selbst was unalkoholisches kaufen. Und sich ewig an einem Bier oder einem Cocktail festhalten ist auch nicht so einfach wie es klingt. Ich trinke schon mit Absicht langsam, aber irgendwann ist jedes Glas leer. Und gerade wenn man tanzt noch schneller als man denkt. Und schmecken tut es ja auch noch...

Ich könnte natürlich gar keinen Alkohol mehr trinken. Egal wann und was. Das würde bei einigen sicherlich für Verwunderung sorgen und ein paar blöde Sprüche was los ist würde ich auch kriegen, aber ich glaube nicht, dass es irgendwer von meinen Freunden nicht akzeptieren würde.
Aber das will ich nicht. Ich trinke ja gerne. Es schmeckt mir ja. Ich will ja nur die Menge reduzieren und gucken, ab wann mein Körper positiver reagiert. Ab wann die Abnahme trotzdem klappt, ab wann ich keine Mattigkeit am nächsten Morgen spüre.

Vielleicht sagen jetzt viele von euch: Alkohol ist nun mal ein Suchtmittel und auf gewissen Weise auch ein Nervengift, sei doch vernünftig und höre ganz auf.
Aber das ist für mich wie meine gesamte Ernährung: Verbote und Einschränkungen mag ich nicht und will ich mir auch nicht selbst auferlegen.
Ich werde nun mal kein Vegetarier, aber ich habe kein Problem damit weniger Fleisch zu Essen oder auch mal mehrere Tage kein Fleisch. Aber ich will weiterhin die Möglichkeit haben Fleisch zu Essen, wenn mir danach ist. Und so ist es auch mit dem Alkohol: Ich kann gut ein paar Feiern gar nichts trinken, aber ich will es mir nicht für immer verbieten.

Was mir fehlt ist ein guter Grund. Eine Begründung die ich sagen kann, wenn ich gefragt werde warum ich Wasser trinke. Eine Begründung die nicht ist: "Weil ich abnehmen will." Denn das weiß keiner und das geht auch keinen was an.

Naja, ich werde mal weiter drüber nachdenken, wie ich die Situation für mich am Besten löse.

Und um den Bezug zum Blogthema herzustellen, und weil es mich interessiert: Bremst Alkohol auch eure Abnahme? Mal abgesehen, von Fressanfällen die viele haben, wenn sie trinken (ich zum Glück nicht!), merkt ihr, dass ihr schlechter abnehmt, wenn ihr trinkt?

Dienstag, 27. August 2013

Figurfalle Ferien

Hallo ihr Lieben,

heute kommt doch nicht, wie angesagt, der Post über Zucker
und dessen Wirkung, weil ich es einfach doch bisher noch nicht geschafft habe.
Auch, dass letzte Woche kein Hallo von mir kam, tut mir Leid.
Aber das alles hat einen Grund: zu viel freie Zeit und dann doch nicht.

Ich weiß nicht, wie ihr es seht, aber für mich ist freie Zeit teilweise
eine riesige Gefahr. Wenn ich doch weiß, dass mir x-freie Tage zur Verfügung stehen,
dann verschiebe ich mal gerne Dinge und erledige sie halt wirklich erst, wenn ich es nötig habe
(oder aber direkt - ist aber eher seltener der Fall momentan). 

Man verliert einfach das Zeitgefühl, weil man mit Freunden und dem Schlafnachholen beschäftigt ist,
was aber natürlich auch ein guter Grund ist, außer man hat sehr wichtige Sachen zu erledigen.
In dem Fall verzeiht ihr mir hoffentlich.

Was ich aber an der freien Zeit nicht so förderlich finde:
Viel Zeit zum schlecht essen!

Wenn man sich normalerweise mit Mühe noch irgendwie halbwegs dran hält,
ist in der freien Zeit, wenn man viel unterwegs ist, jede Abnehmregel vergessen.
Gerne falle ich in fiese Snackfallen, die sich unterwegs ergeben.
Auch immerzu ist die Lust nach Süßem, wenn man voll aus dem Schlafrhytmus ist
und sich irgendwie einfach wachhalten will. 

Natürlich hat man auch mehr Zeit für den Sport, aber bei aller Liebe wird trotzdem
zu wenig zum Ausgleich gemacht. 

Außerdem werden Esszeiten total vernachlässigt, irgendwann, irgendwie ist
man über den Tag verteilt. 

Teilweise hat sich bei Freundinnen und mir auch so ein Denken eingependelt, das so lautet
"Wie plane ich meinen Tag mit dem Essen? Was gibt essen? Wann kann ich wieder essen?"

Ganz schrecklich.
Und weil ich heute bis gerade auch wieder nur unterwegs war 
und dabei beim Bäcker nicht die gesündesten Alternativen gesnackt war,
werde ich mir nun nochmal die Laufschuhe anziehen und hoffen, 
dass mein Körper Gnade hat.

Was macht ihr gegen dieses Essverhalten?
Oder gibt es sowas bei euch gar nicht?

xx
V

Dienstag, 30. Juli 2013

Ein Herz für Tiere?

Einen wunderschönen Dienstagmorgen wünsch ich euch!

Diese Woche will ich mich mit dem Thema
Veganer, Vegetarierer 
auseinandersetzen.

Vielleicht ist euch auch schon aufgefallen,
dass es momentan immer mehr Menschen gibt, die sich als Ziel nehmen,
keine tierischen Produkte mehr zu sich zu nehmen oder aber auch nur auf Fleisch zu verzichten.

Ich persönlich halte das für einen sehr vorbildlichen Lebensstil,
vegan wäre zwar nichts für mich und auch völlig vegetarisch ist bei mir noch nicht drin,
aber ich versuche meinen Fleischkonsum niedrig zu halten.

Einerseits weil man so das Leben von Tieren schützt, andererseits weil es bewegende Fakten
in dieser Hinsicht gibt, so sollen Vegetarierer beispielsweise länger leben, was ich mir gut vorstellen kann, weil man sich mit so einem Lebensstil auch fitter fühlt, zudem riskiert man mit zu viel Fleischkonsum ein paar Lebensjahre, so gibt es Studien, die warnen, dass schon 40 Gramm Wurst zu viel an einem Tag ist.
Zwar ist Wurst auch nicht die gesündeste Fleischvariante, aber ich finde diese Tatsache schon schockierend.
Denn wer viele Fleischprodukte wie Salami, Wurst o.ä. ist, der erhöht sein Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und das einfach mal so, beim normalen Essen. 

Wie gesagt, tierlieb leben ist auf dem Vormarsch, es gibt heutzutage doppelt so viele Vegetarierer als noch 2006 und am 1. Oktober gibt es sogar jährlich den Weltvegetariertag.

Ich persönlich frage mich aber, wieso das jetzt alles so angestiegen ist.
Sind die Menschen wirklich alle so von Peta und Co überzeugt worden?
Oder ist es viel mehr, weil es ein Trend ist? 

Eine zeitlang waren mehrere aus meiner Nähe Veganer,
angeblich aus der puren Überzeugung. Alle tierischen Produkte (auch Lederschuhe etc.)
wurden verbannt und dann auf einmal - bissen alle wieder genüsslich in den
Cheeseburger. 

Klar, auch wenn es ein Trend ist, ist es förderlich und umweltbewusst.
Aber ich finde es komisch, wenn ich dann Leute frage, warum sie Veganer und Vegetarierer sind 
und dann als Antwort kommt "Ich will abnehmen." etc. (Kein Witz, habe ich auch schon gehört.)

Wie steht ihr dazu?
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Also ich finde den Lebensstil gut, weil er gesünder ist, 
man überlegt sich ernsthaft, was man zu sich nimmt und das nicht auf Kosten
von Lebewesen. 
Nur leider fehlt mir in Gesellschaft noch ein wenig der letzte Kick es umzusetzen,
allerdings fühle ich mich schon besser, wenn ich den Fleischkonsum auf maximal
eine Mahlzeit am Tag reduziere.

xx


Dienstag, 23. Juli 2013

Halli-hallo!

Ich habe in den letzten Tagen mal etwas nachgedacht 
und wenn ich ehrlich bin, manchmal ist das Leben doch gemein. 

Es gibt so Fälle, da haben die Freunde den Traumstoffwechsel 
und können essen, was sie wollen, sie bleiben schlank.
Solche Leute kennen wir bestimmt alle. 
Man selber isst dann schön mit, weil man es ja mit den anderen genießt
und zack, findet man das Essen auf seinen Hüften wieder.
Diese Gene. Hätte man doch auch die Guten.

Dann aber habe ich mir überlegt, 
dass man teilweise doch wirklich bewusst nicht ganz so viel dafür kann,
dass man halt mehr drauf hat. 
Mahlzeiten etc. sind einem von Zuhause antrainiert worden,
wie viel man isst, wann und was.

Als ich letztens mal mit Kindern und Jugendlichen im Alter von
acht bis 16 gegessen habe, habe ich mich wirklich gewundert, wie wenig 
die sich teilweise auf den Teller legen - das wäre wirklich für mich nur eine
Probierportion. Kann natürlich auch sein, dass sie das Essen nur als Snack angesehen 
haben, aber.. Da frag ich mich wie das Essen so Zuhause aussieht,
was für Portionsgröße und was die so essen.
Denn diese, von denen ich rede, fanden auch typisches Schulessen wie
Lasagne nicht wirklich lecker, was mich auch wunderte, weil zu meiner Zeit
in jedem Freundebuch unter Lieblingsessen entweder Pizza ( ist aber anscheinend doch
geblieben) und Lasagne stand. - Hat sich das so geändert?

Und nun ist die Frage: Sind die Eltern dort alle figurbewusster geworden
oder ist es der Fall, dass die Kinder nur noch auf richtiges Fastfood stehen?

Merkwürdig.

Auf jeden Fall ist mir dann aufgefallen und das habe ich mir vorher schon öfters
gedacht, dass ich zu große Portionen gewöhnt bin. 
Wenn man nur mit dem männlichen Geschlecht aufwächst, dann kommt das wohl
meist dazu, weil die Herren können einfach viel mehr essen - kennt man doch. 

Ich sollte mir wohl echt kleinere Teller zulegen,
kleinere Portionen von dem "richtigen" Essen nehmen und mir viel 
mehr den Teller mit frischem Obst und Gemüse vollstopfen. 

Das ist mal wieder meine Erkentniss. 
Zudem es so ist, dass ich einfach immernoch im Kopf den Gedanken habe,
dass Brot, Nudeln, Reis o.ä. das Hauptgericht und nicht nur die Beilage ist. 

Ich muss mein Essverhalten einfach wirklich umstellen,
es geht dabei nicht nur um gesund, weil das tu ich schon meistens, 
sondern auch um die Portionen und andere Kleinigkeiten. 

Mal schauen, wie das dann bei mir mit der Umsetzung klappt. 

Wie ist das bei euch?
Habt ihr euch darüber auch schon einmal Gedanken gemacht?

Habt ihr das Problem mit den Portionen auch?
Und wenn ihr das besiegt habt, wie?


Mittwoch, 22. Mai 2013

Trainingsergebnisse Woche 9

Die Woche war besser als die Woche davor, lief aber dann auch nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte: ICH BIN KRANK! O-M-G. Die meisten denken sich jetzt wahrscheinlich - ja und?! - jeder ist mal erkältet. Klar, ist auch so. ABER NICHT ICH! Ich weiß nicht wann ich das letzte mal krank war?! Ganz sicher seit Sommer 2011 nicht mehr.
Tja und jetzt ist es mal wieder soweit. JETZT. Natürlich. Am Samstag fing es mit Halsschmerzen an. Die sind jetzt mittlerweile weg, dafür ist die Nase zu und der Kopf tut weh. Und der Husten ist auch im Anmarsch. Wie schön! Daher bin ich am Sonntag auch nicht joggen gewesen. Die zweite Woche ohne langen Lauf in Folge.. es nervt mich.

  • Insgesamt bin ich 93 Minuten joggen gewesen
  • Ich bin dabei auf (schlappe...) 14 km gekommen
  • Dienstag: 46 Minuten (7 km)
  • Freitag: 46 Minuten (7 km)

Ich bin also nicht nur weniger gelaufen, sondern auch noch langsamer. Meine Zielzeit muss ich damit wohl wieder nach oben korrigieren.

Mir ist aufgefallen, dass es mir immer noch schwer fällt NUR zu essen, wenn ich Hunger habe. Besonders morgens! Ich frühstücke doch so gerne. Und ich freu mich schon immer auf meine Banane. Und dann habe ich einfach keinen Hunger?! Na toll. Früher hätte ich dann trotzdem etwas gegessen. Aber ich arbeite ja nun schon seit einigen Monaten daran wirklich NUR zu essen wenn ich Hunger habe und aufzuhören, wenn ich satt bin. Am Samstag hatte ich mir ein super tolles Frühstück gemacht. Als ich davor saß, hatte ich gar keinen Hunger mehr. Ich hatte schon angefangen den Quark aufs Brötchen zu schmieren als ich mir dachte: NEIN! Das ist isst du jetzt nicht. Du hast keinen Hunger, also iss nichts. So stand mein Frühstück dort noch zwei Stunden rum. Es ist nun mal einfach nicht so, dass man immer morgens, mittags und abends pünktlich Hunger hat.

Eigentlich hätte ich gestern messen sollen, aber das habe ich vergessen. Das hole ich dann morgen oder übermorgen nach und berichte euch dann nächste Woche davon. :)

Sonntag, 31. März 2013

Snacks können soooo böse sein



Ich habe diese Woche erst richtig angefangen und ich muss sagen, der Wille abzunehmen ist da, die Lust auf Sport auch, das Übersehen der süßesten Cornflakes am Morgen und der Kekse für die Lunchbox klappt super, aber irgendwie fehlt mir die Motivation alles jetzt knallhart durchzuziehen.
Aber mir macht es grad nichts aus, wenn die Motivation fehlt; man kann ja auch ohne anfangen. Es läuft soweit alles gut, bloß ich hab ungefähr einmal einen Ausfall am Tag, wo ich mich nicht an meinen Essensplan halte. Meistens ist das in der Schule in den Pausen, wenn ich in meinem Mantel Geld finde und das dann gleich in einen Muffin in der Cafeteria oder Schokolade im Supermarkt verwandle. Und wenn ich kein Geld finde, dann leih ich mir was von Freunden.
Und das ist das, was mich immer wieder reinreißt! Das ist im Moment der einzige Mangel, den ich vorweisen kann. Das ärgert mich, weil das echt nur eine kleine Sache ist, die und noch mehr ärgert das meinen Geldbeutel, weil hier Essen verdammt teuer ist. Aber sehen wir es positiv: ich bin die letzte Woche jeden Tag hingefallen und jedes Mal bin ich danach sofort wieder aufgestanden und hab den Rest des Tages noch meinen „Plan“ eingehalten.
Am schlimmsten ist es nach der Schule, wenn ich Hunger habe und wir kein Obst im Haus haben (was leider viel zu häufig vorkommt). Dann sind die Kekse, die morgens NICHT in meiner Lunchbox gelandet sind, trotzdem bald im Magen.

Ich habe heute erst gesehen, wie sehr mich so ein Snack reinreißt. Ich war heute Schokolade für Ostern kaufen und hab dann diesen kleinen „Snack“ für den Nachhauseweg mitgenommen. Das waren nur zwei kleine Schokoriegel, die vorne viel zu überteuert an der Kasse lagen. Ich hab sie einfach mitgenommen aus fehlender Disziplin und genüsslich gegessen. Als die dann gegessen waren, hab ich mir die Packung noch einmal näher angeschaut und hätte am liebsten alles wieder ausgekotzt. Ich hatte eben in wahrscheinlich weniger als 3min 500kcal gegessen. Eine durchschnittliche Frau braucht am Tag 2000kcal und somit hatte ich gerade eben ein Viertel –ein VIERTEL !- meines Tagesbedarfs an Kalorien am kurzen Schokoladengenuss verschenkt. Hätte ich die Schokoriegel nicht gegessen, dann würde ich morgen 71g weniger wiegen. (1kg Körpergewicht = 7000kcal; 500kcal = 71,4g) Aufgerundet auf der Waage ist das eine Stelle hinter dem Komma. Also vollkommen sichtbar! Das hat mich irgendwie schon geschockt…

Aber noch schlimmer: Diese Woche ist eine Mittagspause so ausgeartet, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie viel ich jetzt weniger wiegen würde, wenn ich ins Fitnessstudio gegangen wäre und nicht mir diesen Nachtisch mit meiner Freundin gekauft hätte. Wir haben eine kleine hausgemachte „Tarte aux Sucre“ (Kuchen mit Belag aus einer cremigen Zucker-Sahne-Mischung) gekauft und die auch leer gegessen. Ich schäme mich schon das zu schreiben, weil ich in dieser besagten Mittagspause so viel mehr Kalorien zu mir genommen habe, als halt die zwei kleinen Schokoriegel von heute.

Das ärgert mich vollkommen, besonders weil ich weiß, dass mir Essen gar nichts bringt, weil der Geschmack eh nichts Bleibendes ist und man nur drei Sekunden davon profitiert.

Und die Moral von der Geschicht: keine „Snacks“ mehr. Die machen viel mehr kaputt, als man sich vorstellt. Ich denke, dass ich dadurch jetzt das letzte bisschen Motivation gewonnen habe, dass mir noch gefehlt hab, damit ich mit Disziplin durch die ganze Sache gehen kann.                    -Dafür Danke!

Mittwoch, 13. März 2013

Überraschung! (Fast) Keiner kann einfach essen was er (sie!) möchte.



Das letzte Wochenende hat mal wieder eine Erkenntnis gebracht: Auch die Menschen, bei denen man denkt „die haben Glück, die essen was sie wollen und nehmen nicht zu!“ reißen sich ganz schön oft ziemlich am Riemen. Oder haben einfach ein gestörtes Essverhalten. Nur eben unauffällig. Sowas merkt man besonders, wenn man 24/7 mit den Menschen zusammen ist. Oder zumindest 24/3. Also eben ein Wochenende. Da wird der Freund angemeckert, dass da Balisto in der Vorratskammer liegt. „Du sollst doch nicht immer Süßigkeiten kaufen! Ich hasse das, wenn wir Süßigkeiten zu Hause haben!“. Aha! Also ist es doch nicht so, dass man keine Süßigkeiten mag, sondern es sich eher verbietet. Um den Muffin zum Kaffee wird auch ein riesen Bogen gemacht und die Reste werden schnell an andere verfüttert, weil man könnte ja schwach werden.

„Für mich ist das kein Problem 12 Stunden nichts zu essen…“. Aha! Diese schlanken Beine kommen also nicht von ungefähr. Dann wird drei Mal im Essen rumgestochert „Ich bin ja soooooooo satt.“
„Ich dachte du wolltest Milch in deinen Chai Tea tun?“ „Ne, ich bin heute mal gesund.“ – Äh – wtf?! Weil Milch so ungesund ist?!?

In solchen Momenten denke ich mir dann, dass ich mit meinem Körper gar nicht so schlecht dran bin. Ich mache 2-3 Mal in der Woche Sport – aber auch nicht übermäßig viel. Achte zwar auf mein Essen, aber auch nicht extrem penibel. Auch wenn es hier vielleicht manchmal so rüberkommt. Das Wochenende bestand aus Cocktails, Muffins, noch mehr Cocktails, ausgiebigem Frühstück, frittiertem Gemüse beim Inder, Laugenstangen (dafür liebe ich Bayern ja :D) und einem Chicken Bagel und einer Apfeltasche von McDonald´s (Der Bagel ist übrigens eeeeecht gut! Mit Rucola!). Und? Ich lebe immer noch. Ich habe diese Woche nicht abgenommen, aber verdammt gut gegessen. Um die Waage habe ich einen großen Bogen gemacht, aber hey – ich passe trotzdem noch in meine Anziehsachen. Ich habe keine Größe 34 oder 36, aber eine ziemlich konstante 38. Damit bin ich generell zufrieden und wieso sollte man sich alles verbieten?! Wenn ich mit meinem jetzigen Lebensstil nicht zu meinem Ziel komme, dann werde ich es auch irgendwann lassen. Für mich gehört zu einem guten Essen etwas mehr als ein Salat mit Hähnchenbrust und ein Wasser.

Auf der anderen Seite heißt das alles aber natürlich auch, dass das rumgeheule „Mein Stoffwechsel ist so schlecht, andere können essen was sie wollen und nehmen nicht zu, das ist so unfair, BLABLABLA.“ Keine Gültigkeit hat. Es gibt KAUM Menschen, die essen können was sie wollen und das in rauen Mengen. Oder sie machen eben viel Sport. 

Das Wochenende hat mir also gezeigt: Für eine „normale“ Figur reicht zu 70 % gesundes Essen und Sport. Für eine modelähnliche Figur in den meisten Fällen (es mag wenige Ausnahmen geben, das will ich nicht bestreiten!) zu 95 % gesundes Essen und Sport.