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Montag, 3. März 2014

Die Sache beim Altern ist doch die, ...

dass man es selber gar nicht so merkt.
Oder?

Wie ich da jetzt drauf komme? Und was das Ganze mit diesem Blog zu tun hat?

Gestern und heute wurde mir mal wieder vor Augen geführt, dass man mit 23 Jahren für manche Menschen schon zu den Älteren gehört. Obwohl man selber oft das Gefühl hat grade 18 geworden zu sein und endlich als "Erwachsen" zu gelten. Auch, wenn man es damals noch gar nicht war. Aber wann man "Erwachsen" ist und wann nicht, dass ist wieder ein ganz anderes Thema. Von dem auch ich keinen Bogen zu Ernährung und Sport schlagen könnte... also lasse ich es mal.

Zurück zum Altern.

Gestern telefonierte ich also mit meiner Mutter und ich weiß nicht mehr wie, wir kamen irgendwie auf das Thema Enkel, also meine möglichen Kinder, zu sprechen. Meine erste Reaktion war: Viel zu früh! Ich bin doch erst 23, ich will doch nicht schon über Kinder nachdenken.
Und dann im Gespräch so ein bisschen die Erkenntnis: Moment, erst 23? Wie wäre es mit schon 23? Hattest du dir als Kind nicht immer gesagt: "Wenn ich Kinder kriege, dann mit spätestens 25. Sonst bin ich ja schon so alt, wenn die aufwachsen!".
Ähm ja, wenn ich das noch erreichen will, dann müssen mein Freund und ich uns aber jetzt ranhalten. Die Lebensentwürfe einer noch nicht pubertierenden sind dann wohl doch nich so praxistauglich. Auf jeden Fall nicht, wenn man das Studium abgeschlossen und wenigstens schonmal irgendwie gearbeitet haben will, bevor man Kinder in die Welt setzt.
Dann werden meine Kinder wohl doch eine "alte" Mutter haben (auf jeden Fall in den Augen meines 12-jährigen Ichs). Die Mitte/Ende 30 ist, wenn sie ihren 10 Geburtstag feiern. Und wahrscheinlich werde ich dann doch noch zu den "jungen" Müttern gehören.

Und dann las ich heute morgen den Post hier von Maybritt. "Sweet 16" wie sie selbst schreibt. Und wir sollen sie doch bitte nicht für naiv halten. Und außerdem müsse doch jemand auch mal die jungen Leser hier ansprechen.
Und da fragte ich mich? Sind wir in ihren Augen schon "alt"?
Ich sage jetzt mal "wir", weil viele Blogger auf die ich so getroffen bin sich irgendwo in ihren 20ern bewegen. Vielleicht noch Anfang 30, aber denen fühle ich mich momentan vom Alter her näher, als einer 16jährigen. Obwohl der Unterschied in beide Richtungen ja irgendwann gleich ist.

Sind wir also alt? Mit unseren Vorstellungen vom Idealgewicht, die sich am BMI orientieren? Mit der Einstellung, dass man gesund leben sollte und nicht Hungern, um seine Ziele zu erreichen?
























Aber irgendwer muss den "jungen" doch vorleben, wie es auch ohne Hungern geht. Oder?
Irgendwer muss doch versuchen ein Vorbild zu sein. Versuchen den Medienwahnsinn entgegen zu treten und zu sagen: "Dürr ist nicht schön! Gesund ist schön!"

Aber irgendwie braucht man doch ein gewisses Alter, um so zu denken. Um sich zu sagen: "Ich bin toll, so wie ich bin. Ich habe eine tolle Persönlichkeit. Und ich möchte zwar Abnehmen, aber nicht um den Schöhnheitsvorgaben der Medien zu entsprechen. Sondern um mich fit und vital zu fühlen. Um gesund zu leben. Vielleicht auch, um mir im Spiegel besser zu gefallen. Aber ich will ja MIR gefallen und nicht der Gesellschaft." (Auch, wenn es natürlich schön ist, von Menschen aus dem Umfeld Komplimente zu bekommen, aber machen tun es die Meisten von uns doch für sich selber, oder?)

Damit will ich Maybritt jetzt nicht absprechen, dass sie vielleicht die gleichen Gründe hat. Keineswegs. Aber ich denke viele in ihrem Alter nehmen noch aus den falschen Gründen ab. Sie quälen sich mit komischen Diäten und extrem viel Sport um anderen zu gefallen. Um die Schönste/der Schönste im Jahrgang zu sein und Anerkennung zu bekommen.
Anerkennung, die man mit etwas mehr Jährchen auf den Schultern vielleicht eher auch in anderen Aspekten seines Lebens findet. Durch eine Partnerschaft, einen gefestigten Freundeskreis. Arbeit, die einen fordert und stolz macht. Vielleicht schon durch Kinder.

Natürlich wird es mit zunehmendem Alter auch immer schwieriger, den Körper so zu formen, wie man ihn haben möchte. Das sagte mir schon in jungen Jahren meine Oma immer: "Bleibe dünn, so lange du es kannst. Wenn du erstmal alt bist ist Abnehmen noch viel schwieriger."
Tja, ich bin trotzdem dick geworden. Und jetzt kämpfe ich damit die Kilos wieder los zu werden. Und ich habe keine Ahnung, ob mein Körper schon in dem Alter ist, in dem er überflüssige Kilos ungern abgibt, oder ob er noch so jung ist, dass es ihm leicht fällt. Keine Ahnung.

Aber ich weiß: Ich bin im Kopf schon alt genug, um aus den "richtigen" Gründen einen gesunden Lebensstil und damit auch eine tolle Figur anzustreben. Für meine Gesundheit, für mein Wohlbefinden. Und vielleicht auch schon ein bisschen, damit meine Kinder irgendwann mal stolz sind auf ihre hübsche (wenn auch alte ^^) und fitte Mutter.
Obwohl ich mich für den Schritt dann doch noch zu jung fühle ;)

Wie ist es bei euch? Wie alt seit ihr und wie alt fühlt ihr euch? 
Und glaubt ihr, dass man überhaupt irgendwas am Alter festmachen sollte, oder ist es für euch selbstverständlich, dass eine 15jährige genauso gut/schlecht und aus den gleichen Gründen abnimmt wie eine 30jährige? (Männer sind natürlich eingeschlossen, aber beim Thema Abnehmen ja doch meist noch unterrepräsentiert.)

Ich persönlich sehe mich übrigens noch nicht als "alt" aber gleichzeitig wunder ich mich dadrüber, wie die "jungen Mädchen" heutzutage so zur Schule gehen... Miniröcke und Schminke und Absätze und dergleichen betreffend. Wenn ich das manchmal so in der Bahn sehe, frage ich mich immer, ob wir "damals" auch so rumgelaufen sind und es uns nur nicht aufgefallen ist, wie wir aussehen, oder ob die 10 (oder weniger) Jahre jüngeren wirklich schon eine neue Generation sind, mit der ich nichts mehr gemeinsam habe...

Mittwoch, 5. Februar 2014

Nicht Diäter nehmen mehr ab

Mit dieser spannenden Ansage wurde gestern bei Punkt 12 (oder irgendeinem anderen Programm um diese Uhrzeit) geworben. 
Natürlich war ich sofort gespannt, was sich denn dahinter verbirgt und wie die Meisten, die es wohl gehört hatten, blieb ich dann noch kurz vor dem Fernsehr sitzen.
Allerdings war die Ausbeute wie immer mickrig.

Menschen, die nicht auf Diät sind, nehmen mehr ab als Diäter, hieß es. 
Das Ergebnis war, dass welche die nicht auf ihr Gewicht achten und normal weiter essen,
innerhalb von 3 Monaten 0,5 Kilo weniger auf die Waage bringen würden.

Tolles Ergebnis. Dafür saß ich jetzt noch länger vor dem Fernsehr? Vergeudete Zeit.
Mir war zwar im Vornerein eigentlich schon klar, dass nicht wirklich etwas imposantes gezeigt wird,
weil meistens solche Ansagen leer bleiben, aber ein wenig mehr hätte ich mir gewünscht. Auch an Infos.

Das Traurige dabei ist, dass sie so eine Stufe sowieso sofort verwerfen können.
Selbst wenn es so wäre, könnte man es doch gar nicht nachgehen? Vielleicht haben die Personen,
weil sie gerade an der Studie mitgemacht haben, doch ein wenig mehr auf ihre Ernährung geachtet?
Evtl etwas weniger Wasser davor getrunken? Oder andere Umstände gab es davor für die 0,5 Kilo mehr.

Genervt hab ich den Fernsehr wieder ausgeschaltet.
Solche Märchen wären auch zu schön.

Liebst, V
P.S: Entschuldigt, dass der Post erst heute kommt. Musste gestern dann schnell los!