Immernoch ist alles blöd... Nachdem meine Motivation ja letzte Woche schon fleißig in der Karibik unterwegs war, kam pünktlich am Freitag dann auch noch die Entfernung eines riesen Muttermals auf meinem Rücken hinzu.
Folge: Mindestens eine, besser bis die Fäden gezogen sind, keinen Sport.
Jetzt hatte ich also auch noch die perfekte Ausrede mich keinen Meter zu bewegen.
Was kommt mit, wenn der Alltag eigentlich gut geplant und mit Sport voll ist? Richtig: die Langeweile. Und was mache ich wenn ich Langeweile habe? Richtig: Essen...!
Durch die fehlende Bewegung kommen natürlich auch die Wehwehchen des Alltags hinzu, die ich durch den Sport eigentlich sehr gut im Griff hatte. Mein Nacken schmerzt und ich merke förmlich, wie die Bänder im ganzen Körper immer kürzer werden...
So kann und darf es jetzt auf jeden Fall nicht weitergehen! Den Start zu der Challenge habe ich ja schon mal schön in den Sand gesetzt und wenn ich jetzt noch Einsteige fühle ich mich auch irgendwie blöd. Also habe ich überlegt, werde ich meinen eigenen Fitness-Adventskalender machen.
Schließlich darf ich ja eigentlich nur nicht zu stark schwitzen und somit spricht nichts gegen etwas Home-Pilates, HIIT und schon gar nichts gegen Yoga.
Passender Weise ist Montag ja auch schon der erste Dezember. 24 kleine Workouts sind immer drin, dass weiß ich und das schaffe ich auch! Werde die Videos, die ich geturnt habe dann natürlich teilen, Vielleicht motiviere ich ja so auch noch eine kleine faule Maus wie mich und alleine ists ja eh am schlimmsten...
So, genug gejammert, ich wünsche euch jetzt einen schönen Freitag und ein tolles Wochenende!
Posts mit dem Label MeckyCaro werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label MeckyCaro werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 27. November 2014
Donnerstag, 20. November 2014
Blöd
Hallo Zusammen,
eigentlich wollte ich diese Woche mal wieder schreiben, wie schön rosa doch die Welt ist...
Ist sie aber leider nicht :(
Es läuft im Moment überhaupt nicht! Nach diesem verdammten Stillstand auf der Waage kamen auch noch 1.6 kg dazu (wie kann man bitte in 5 Tagen so viel zu nehmen und warum geht das nicht genauso schnell wieder runter???).
Ihr könnt euch ja vorstellen, wie gut das meiner Motivation getan hat :( Dazu kamen dann auch noch die blöden Hormone und ich fühle mich wie ein aufgeblasener Fettklops. So macht das keinen Spaß!!!
Da kommt die neue 30-Tage-Body-Challenge genau richtig. Die vier Wochen bis Weihnachten werde ich also (hoffentlich) nutzen, um wieder ein bisschen in Form zu kommen :)
Hat noch jemand Lust?
eigentlich wollte ich diese Woche mal wieder schreiben, wie schön rosa doch die Welt ist...
Ist sie aber leider nicht :(
Es läuft im Moment überhaupt nicht! Nach diesem verdammten Stillstand auf der Waage kamen auch noch 1.6 kg dazu (wie kann man bitte in 5 Tagen so viel zu nehmen und warum geht das nicht genauso schnell wieder runter???).
Ihr könnt euch ja vorstellen, wie gut das meiner Motivation getan hat :( Dazu kamen dann auch noch die blöden Hormone und ich fühle mich wie ein aufgeblasener Fettklops. So macht das keinen Spaß!!!
Da kommt die neue 30-Tage-Body-Challenge genau richtig. Die vier Wochen bis Weihnachten werde ich also (hoffentlich) nutzen, um wieder ein bisschen in Form zu kommen :)
Hat noch jemand Lust?
Donnerstag, 13. November 2014
Kochen nach Rezept
Hallo ihr Lieben :)
erstmal ein kleiner Nachtrag zu gestern: Ja, ich trainiere meine Faszien, allerdings mit einem voll im Trend liegenden Foltergerät - auch genannt Blackroll :D
Ich bilde mir ein, dass ich mein Läuferknie etwas besser im Griff habe, seit ich die äußere Oberschenkelmuskulatur regelmäßig massiere. Wenn es nur ein Placebo-Effekt ist, ists auch gut ;)
Jetzt aber zum Thema:
Könnt ihr nach Rezept kochen? So ganz genau mit abwiegen, Zeit stoppen und so?
Ich habe heute mal wieder bewiesen: Ich kann es nicht :D Es fängt schon an, wenn ich die Rezepte nur lese:
"... statt Johannisbrotkernmehl kann ich bestimmt auch Sojamehl nehmen...". "...Mist, keinen Basilikum mehr da, nehmen wir halt Petersilie..." und so weiter und so weiter...
Das ganze hat meistens zur Folge, dass das Gericht:
a. Total schief geht, wie heute bei meinem Versuch Reisbällchen zu braten, die so absolut keine Bällchen bleiben wollten, dass ich eine Reispfanne daraus gemacht habe
b. mein Werk eigentlich nichts mehr mit dem eigentlichen Rezept zu tun hat... (für die Folgen daraus siehe unter a.)
Gestern hatte ich dann auch noch eine geniale Geschäftsidee. Der erste Kommentar von meinem liebsten Schatz war nur: "Dann MUSST du aber IMMER mit Rezept backen, weil sonst schmeckt ja alles immer anders. Wie soll man sonst auch Qualität garantieren?"
(Manchmal mag ich es nicht wenn er Recht hat...)
Kann man sowas denn lernen?
Ich denke, dass ich es in meiner ganzen WW-Zeit wieder verlernt habe. Als die ersten Kilos purzelten habe ich natürlich nur nach Rezept gekocht - eigentlich hatte ich auch gar keine Ahnung wie man überhaupt kocht und habe es dann nach dem Motto: Wer lesen kann, der kann auch kochen, gelernt.
Nun fällt es mir echt schwer mich an Rezepte zu halten und für die nächste Woche nehme ich mir jetzt mal vor mindestens einmal so zu kochen, wie es geschrieben steht!
Chaka!
erstmal ein kleiner Nachtrag zu gestern: Ja, ich trainiere meine Faszien, allerdings mit einem voll im Trend liegenden Foltergerät - auch genannt Blackroll :D
Ich bilde mir ein, dass ich mein Läuferknie etwas besser im Griff habe, seit ich die äußere Oberschenkelmuskulatur regelmäßig massiere. Wenn es nur ein Placebo-Effekt ist, ists auch gut ;)
Jetzt aber zum Thema:
Könnt ihr nach Rezept kochen? So ganz genau mit abwiegen, Zeit stoppen und so?
Ich habe heute mal wieder bewiesen: Ich kann es nicht :D Es fängt schon an, wenn ich die Rezepte nur lese:
"... statt Johannisbrotkernmehl kann ich bestimmt auch Sojamehl nehmen...". "...Mist, keinen Basilikum mehr da, nehmen wir halt Petersilie..." und so weiter und so weiter...
Das ganze hat meistens zur Folge, dass das Gericht:
a. Total schief geht, wie heute bei meinem Versuch Reisbällchen zu braten, die so absolut keine Bällchen bleiben wollten, dass ich eine Reispfanne daraus gemacht habe
b. mein Werk eigentlich nichts mehr mit dem eigentlichen Rezept zu tun hat... (für die Folgen daraus siehe unter a.)
Gestern hatte ich dann auch noch eine geniale Geschäftsidee. Der erste Kommentar von meinem liebsten Schatz war nur: "Dann MUSST du aber IMMER mit Rezept backen, weil sonst schmeckt ja alles immer anders. Wie soll man sonst auch Qualität garantieren?"
(Manchmal mag ich es nicht wenn er Recht hat...)
Kann man sowas denn lernen?
Ich denke, dass ich es in meiner ganzen WW-Zeit wieder verlernt habe. Als die ersten Kilos purzelten habe ich natürlich nur nach Rezept gekocht - eigentlich hatte ich auch gar keine Ahnung wie man überhaupt kocht und habe es dann nach dem Motto: Wer lesen kann, der kann auch kochen, gelernt.
Nun fällt es mir echt schwer mich an Rezepte zu halten und für die nächste Woche nehme ich mir jetzt mal vor mindestens einmal so zu kochen, wie es geschrieben steht!
Chaka!
Donnerstag, 6. November 2014
Stillstand
Ganz passend schließe ich mich EmKa und auch LesLis der letzten Tage an.
"Warum es nicht läuft, obwohl es läuft"
Ich habe ja Freitags meinen Wiegetag und letzten Freitag kam das, was wir alle nicht gerne sehen.
Stillstand. Kein Zunehmen, kein Abnehmen, einfach gar nichts.
Normalerweise kann ich immer zu 100% wodran es liegt. Das ist ja eigentlich wirklich der Vorteil an WeightWatchers. Habe ich ein bisschen über meine Punkte gefuttert, oder das Wochenextra ausgenutzt, hab ich einen Stillstand. Habe ich noch mehr gegessen nehme ich zu.
Diese Woche ist das anders. Ich habe sogar wirklich jeden Tag alles aufgeschrieben. Es kann natürlich 1000 Gründe haben - mir passt es aber trotzdem nicht.
Dann kamen wir Abends zufällig auf das Thema Ernährung. Ich habe dann gesagt, dass die Ernährung, bzw. grundsätzlich das Essen, für mich gar keinen hohen Stellenwert mehr hat und dass ich glaube, dass das Essen-Belohnungssystem das größte Problem ist. Seit dem ich mich davon gelöst habe fällt mir die gesunde Ernährung wirklich sehr viel leichter...
Dann kam die Antwort von meinem Schatz: "Du beschäftigst dich fast 24h am Tag mit Ernährung. Du schreibst auf, was du isst, liest Foodblogs, dein Instagram ist voll von Essen und mindestens einmal in der Woche bloggst du selber über Ernährung!"
Mist, da hat er wohl mal wieder recht. Aber wie kommt es zu diesem gravierenden Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung?
Mittlerweile glaube ich, dass es daher kommt, dass sich die Einstellung einfach verändert hat. War ich früher nur darauf aus, mich "am Rande der WW-Legalität" bewegt und es ging nur darum möglichst viel zu schummeln und ganz verbissen Punkte gezählt habe, achte ich heute viel mehr auf meinen Körper. Ich weiß, wann ich Hunger habe und wann es nur Appetit ist. Mittlerweile kann es sogar vorkommen, dass ich Punkte "verfallen" lasse. Wenn ich keinen Hunger mehr habe, esse ich nicht mehr nur, weil noch Punkte da sind. Der Blick auf das Essen hat sich einfach verändert. Es ist wieder zu Genuss geworden, ohne dass ich mich Belohnen will... Ich weiß nicht richtig, wie ich es beschreiben soll - kennt ihr so was in der Richtung auch???
Um noch einmal kurz zum Stillstand zurück zu kommen: Keine Veränderung ist besser als zunehmen und morgen sieht die Welt bestimmt wieder (hoffentlich) ganz anders aus :)
"Warum es nicht läuft, obwohl es läuft"
Ich habe ja Freitags meinen Wiegetag und letzten Freitag kam das, was wir alle nicht gerne sehen.
Stillstand. Kein Zunehmen, kein Abnehmen, einfach gar nichts.
Normalerweise kann ich immer zu 100% wodran es liegt. Das ist ja eigentlich wirklich der Vorteil an WeightWatchers. Habe ich ein bisschen über meine Punkte gefuttert, oder das Wochenextra ausgenutzt, hab ich einen Stillstand. Habe ich noch mehr gegessen nehme ich zu.
Diese Woche ist das anders. Ich habe sogar wirklich jeden Tag alles aufgeschrieben. Es kann natürlich 1000 Gründe haben - mir passt es aber trotzdem nicht.
Dann kamen wir Abends zufällig auf das Thema Ernährung. Ich habe dann gesagt, dass die Ernährung, bzw. grundsätzlich das Essen, für mich gar keinen hohen Stellenwert mehr hat und dass ich glaube, dass das Essen-Belohnungssystem das größte Problem ist. Seit dem ich mich davon gelöst habe fällt mir die gesunde Ernährung wirklich sehr viel leichter...
Dann kam die Antwort von meinem Schatz: "Du beschäftigst dich fast 24h am Tag mit Ernährung. Du schreibst auf, was du isst, liest Foodblogs, dein Instagram ist voll von Essen und mindestens einmal in der Woche bloggst du selber über Ernährung!"
Mist, da hat er wohl mal wieder recht. Aber wie kommt es zu diesem gravierenden Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung?
Mittlerweile glaube ich, dass es daher kommt, dass sich die Einstellung einfach verändert hat. War ich früher nur darauf aus, mich "am Rande der WW-Legalität" bewegt und es ging nur darum möglichst viel zu schummeln und ganz verbissen Punkte gezählt habe, achte ich heute viel mehr auf meinen Körper. Ich weiß, wann ich Hunger habe und wann es nur Appetit ist. Mittlerweile kann es sogar vorkommen, dass ich Punkte "verfallen" lasse. Wenn ich keinen Hunger mehr habe, esse ich nicht mehr nur, weil noch Punkte da sind. Der Blick auf das Essen hat sich einfach verändert. Es ist wieder zu Genuss geworden, ohne dass ich mich Belohnen will... Ich weiß nicht richtig, wie ich es beschreiben soll - kennt ihr so was in der Richtung auch???
Um noch einmal kurz zum Stillstand zurück zu kommen: Keine Veränderung ist besser als zunehmen und morgen sieht die Welt bestimmt wieder (hoffentlich) ganz anders aus :)
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Hallo Winter
Ich weiß, eigentlich ist es erst Herbst und auch eigentlich dauert es noch ein bisschen, bis der Winter kommt :) Aber gestern war es soweit: ich habe die Heizung angemacht! Mir war einfach kalt, und das geht in der Wohnung einfach nicht.
Ich hatte auch total vergessen, wie perfekt es ist, wenn man eine Fußbodenheizung hat <3
In meinem Lauftreff sind wir in dieser Woche auch von der Sommer- auf die Winterrunde gewechselt, weil diese einfach besser beleuchtet ist. Das machen wir immer mit der Zeitumstellung. Ich mag die Sommerrunde viel viel viel lieber, aber da ich ja auch nicht alleine Laufen mag, laufe ich natürlich mit!
Ein zweiter Grund der für den Winteranfang spricht ist, dass ein paar Läufer aus unserer Gruppe (wie jedes Jahr) sich bis zum Frühjahr "abgemeldet" haben, weil sie nur im Sommer laufen. Manchmal denke ich, dass sie damit total Recht haben, weil die nächsten Monate heißt es in der Woche im Dustern bei eisigen Temperaturen durch die Gegend zu rennen. Spaß macht das ja eigentlich nicht... Deshalb hab ich mir mal Gedanken gemacht, was das schöne am Laufen im Winter ist:
1. Die frische Luft
Wenn überall die Heizungen laufen ist es dementsprechend auch eher stickig drinnen. Gibt es dann etwas schöneres als durch frische und kalte Winterluft zu laufen? Gut für die Haut, gut für den Kopf und natürlich auch für den Geist
2. Die Badewanne danach
Nach einem langen Lauf durch die kälte, wenn man beim anschließenden Dehnen beinahe erfriert freut man sich doch umso mehr auf die heiße Badewanne/Dusche im Anschluss. In der Wanne einfach mal für 20min die Seele baumeln lassen, die Muskeln entspannen und merken, wie alles wieder warm wird - Herrlich
3. Das Sofa
Von der Badewanne gehts dann direkt und ohne Umwege mit einer schönen flauschigen Decke aufs Sofa. Ich hab wieder angefangen zu stricken und gucke dabei dann liebend gerne die ein oder andere Folge "Friends". Für mich ist das wirklich Entpsannung pur!
4. Tee, Tee, Tee
So ein Abend kann es ohne Tee nicht geben :) Wenn ich mich auf den Weg zum Laufen mache, mache ich denn Tee schon vorher fertig und wenn ich dann nach Hause komme, hat er genau die richtige Trink-Temperatur :) So komme ich dann auch auf meine 2-3 Liter Flüssigkeit am Tag.
Alles in allem klingt der Winter plötzlich nicht mehr so wild. Und eigentlich lässt sich im Winter auch ein Marathon besser vorbereiten, denn gegen Kälte kann man sich warm anziehen - gegen Hitze ist das eher schwierig.
Ist der Schweinehund dann doch mal Stärker, gehts halt ab ins Schwimmbad. Das Training kann ebenso effektiv sein wie das Laufen, aber es ist einfach nicht so kalt :D
Vielleicht konnte ich so dem ein oder anderen ein bisschen Motivation für den Winter mitgeben :)
Bis nächste Woche!
Ich hatte auch total vergessen, wie perfekt es ist, wenn man eine Fußbodenheizung hat <3
In meinem Lauftreff sind wir in dieser Woche auch von der Sommer- auf die Winterrunde gewechselt, weil diese einfach besser beleuchtet ist. Das machen wir immer mit der Zeitumstellung. Ich mag die Sommerrunde viel viel viel lieber, aber da ich ja auch nicht alleine Laufen mag, laufe ich natürlich mit!
Ein zweiter Grund der für den Winteranfang spricht ist, dass ein paar Läufer aus unserer Gruppe (wie jedes Jahr) sich bis zum Frühjahr "abgemeldet" haben, weil sie nur im Sommer laufen. Manchmal denke ich, dass sie damit total Recht haben, weil die nächsten Monate heißt es in der Woche im Dustern bei eisigen Temperaturen durch die Gegend zu rennen. Spaß macht das ja eigentlich nicht... Deshalb hab ich mir mal Gedanken gemacht, was das schöne am Laufen im Winter ist:
1. Die frische Luft
Wenn überall die Heizungen laufen ist es dementsprechend auch eher stickig drinnen. Gibt es dann etwas schöneres als durch frische und kalte Winterluft zu laufen? Gut für die Haut, gut für den Kopf und natürlich auch für den Geist
2. Die Badewanne danach
Nach einem langen Lauf durch die kälte, wenn man beim anschließenden Dehnen beinahe erfriert freut man sich doch umso mehr auf die heiße Badewanne/Dusche im Anschluss. In der Wanne einfach mal für 20min die Seele baumeln lassen, die Muskeln entspannen und merken, wie alles wieder warm wird - Herrlich
3. Das Sofa
Von der Badewanne gehts dann direkt und ohne Umwege mit einer schönen flauschigen Decke aufs Sofa. Ich hab wieder angefangen zu stricken und gucke dabei dann liebend gerne die ein oder andere Folge "Friends". Für mich ist das wirklich Entpsannung pur!
4. Tee, Tee, Tee
So ein Abend kann es ohne Tee nicht geben :) Wenn ich mich auf den Weg zum Laufen mache, mache ich denn Tee schon vorher fertig und wenn ich dann nach Hause komme, hat er genau die richtige Trink-Temperatur :) So komme ich dann auch auf meine 2-3 Liter Flüssigkeit am Tag.
Alles in allem klingt der Winter plötzlich nicht mehr so wild. Und eigentlich lässt sich im Winter auch ein Marathon besser vorbereiten, denn gegen Kälte kann man sich warm anziehen - gegen Hitze ist das eher schwierig.
Ist der Schweinehund dann doch mal Stärker, gehts halt ab ins Schwimmbad. Das Training kann ebenso effektiv sein wie das Laufen, aber es ist einfach nicht so kalt :D
Vielleicht konnte ich so dem ein oder anderen ein bisschen Motivation für den Winter mitgeben :)
Bis nächste Woche!
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Der Wohlfühlfaktor
Hallo ihr Lieben,
diese Woche haben wir Urlaub. Ein ganze Woche in der wir endlich mal Zeit miteinander verbringen können und natürlich auch 100 Sachen erledigen, die wir sonst im Alltag einfach nicht schaffen... Dazu gehört zum Beispiel auch ein Trip ins Shopping-Outlet nach Roermond.
Ich muss sagen, ich liebe die Holländer einfach :) Ich mag ihre Sprache, ihre Art und ihre Lebensweise und somit gehört etwas Holland und etwas Urlaub einfach zusammen - auch wenn es nur für einen Tag ist :)
Was ich noch an Holland liebe ist das Essen...! Frite Spezial, Frikandel, Bitterballen und natürlich auch de Pannenkoeken dürfen einfach nicht fehlen :) Von Sisi.Fante und Lays Chips mal ganz abgesehen...! Als ich dann Abends, mit einem mega schlechten Gewissen aber dafür umso volleren Bauch und eigentlich glücklich wieder im Auto saß, laß ich diesen Artikel von Sandra Mastropietro.
Sie schreibt, dass wir alle natürlich unseren Livestyle zwischen Sport, gesunder Ernährung und einem gesunden Leben lieben und dass es auch richtig ist, dass wir uns genug bewegen auf unsere Ernährung achten und nicht zu viele künstliche Dinge zu uns zu nehmen ABER
"Man muss auch mal die Bäume im Wald lassen!"
Von einem Abend auf der Couch mit Nacho-Auflauf und einem leckeren Bierchen geht die Welt nicht unter und auch unser sonst so gesunder Lebensstil wird nicht durch ein Bier komplett kaputt gemacht.
Ich finde, sie hat Recht! Für meinen persönlichen Wohlfühlfaktor war der Tag in Holland sehr wichtig. Ich habe die Zeit mit meinem Schatz genossen, sehr sehr lecker gegessen und bin (um viel Geld ärmer :D) aber sehr glücklich wieder zu Hause angekommen. Das schlechte Gewissen haben ich auch gestrichen, weil am nächstes Tag war ich wieder voll im Plan drin und weiß, dass der Heißhunger auf holländisches Essen erstmal aus bleibt. Schließlich machen wir so etwas ja nicht regelmäßig und bekanntlich macht ja die Menge das Gift :)
Am nächsten Tag war ich übrigens wieder total motiviert und es fiel mir sehr leicht wieder punkte zu zählen - alles nur, weil ich mich in meiner Haut wohlfühle ;)
Habt ihr auch so Wohlfühl-Rituale oder habt ihr alles ungesunde komplett verbannt?
diese Woche haben wir Urlaub. Ein ganze Woche in der wir endlich mal Zeit miteinander verbringen können und natürlich auch 100 Sachen erledigen, die wir sonst im Alltag einfach nicht schaffen... Dazu gehört zum Beispiel auch ein Trip ins Shopping-Outlet nach Roermond.
Ich muss sagen, ich liebe die Holländer einfach :) Ich mag ihre Sprache, ihre Art und ihre Lebensweise und somit gehört etwas Holland und etwas Urlaub einfach zusammen - auch wenn es nur für einen Tag ist :)
Was ich noch an Holland liebe ist das Essen...! Frite Spezial, Frikandel, Bitterballen und natürlich auch de Pannenkoeken dürfen einfach nicht fehlen :) Von Sisi.Fante und Lays Chips mal ganz abgesehen...! Als ich dann Abends, mit einem mega schlechten Gewissen aber dafür umso volleren Bauch und eigentlich glücklich wieder im Auto saß, laß ich diesen Artikel von Sandra Mastropietro.
Sie schreibt, dass wir alle natürlich unseren Livestyle zwischen Sport, gesunder Ernährung und einem gesunden Leben lieben und dass es auch richtig ist, dass wir uns genug bewegen auf unsere Ernährung achten und nicht zu viele künstliche Dinge zu uns zu nehmen ABER
"Man muss auch mal die Bäume im Wald lassen!"
Von einem Abend auf der Couch mit Nacho-Auflauf und einem leckeren Bierchen geht die Welt nicht unter und auch unser sonst so gesunder Lebensstil wird nicht durch ein Bier komplett kaputt gemacht.
Ich finde, sie hat Recht! Für meinen persönlichen Wohlfühlfaktor war der Tag in Holland sehr wichtig. Ich habe die Zeit mit meinem Schatz genossen, sehr sehr lecker gegessen und bin (um viel Geld ärmer :D) aber sehr glücklich wieder zu Hause angekommen. Das schlechte Gewissen haben ich auch gestrichen, weil am nächstes Tag war ich wieder voll im Plan drin und weiß, dass der Heißhunger auf holländisches Essen erstmal aus bleibt. Schließlich machen wir so etwas ja nicht regelmäßig und bekanntlich macht ja die Menge das Gift :)
Am nächsten Tag war ich übrigens wieder total motiviert und es fiel mir sehr leicht wieder punkte zu zählen - alles nur, weil ich mich in meiner Haut wohlfühle ;)
Habt ihr auch so Wohlfühl-Rituale oder habt ihr alles ungesunde komplett verbannt?
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Mein erster Schützling
Hallo liebe Leser,
nachdem ich ja letzte Woche nicht so begeistert von der Gesamtsituation war, freue ich mich diese Woche umso mehr, dass ich neue Motivation tanken konnte :)
Ich habe meinen ersten echten Schützling bekommen :) Was ich damit meine?
Seit dem ich Laufen gehe spaltet sich mein Freundes- und Bekanntenkreis in zwei Lager. Die Einen (die Meisten) halten mich für total bekloppt. Sie verstehen nicht, wie man freiwillig so viele Kilometer Laufen kann, wo man doch ein Auto vor der Tür stehen hat :D
Die Anderen sind irgendwie total fasziniert. Besonders einer meiner ältesten Freunde :) Er kam immer mal wieder für eine kleine Runde mit auf die Strecke. Dann kaufte er sich seine ersten Paar Laufschuhe. Er läuft nicht oft, aber wenn kann er mit mir zusammen 10km aus dem Stand laufen. Irgendwann habe ich ihn angefixt und er ist seinen ersten 10km-Wettkamf gelaufen. Das Gefühl wenn man durch das Ziel läuft ist aber auch wirklich unbeschreiblich ;)
Gleichzeitig ist er aktives Mitglied meines Running-Support-Teams. Die Atmosphäre beim Kölnmarathon ist auch jedes Mal unbeschreiblich.
Es häufte sich, dass er anklingen ließ, dass er auch mal möchte!
Am letzten Samstag war dann der große Tag gekommen und er hat sich für den Halbmarathon in Bonn am 19. April 2015 angemeldet. Einzige Voraussetzung ist, dass ich die langen Läufe in der Vorbereitung mit ihm zusammen mache und am großen Tag sein persönliches Running-Support-Team bin. Das mache ich natürlich total gerne!
Er hat so ein unglaubliches Talent zum laufen und ich gönne es ihm von ganzem Herzen, dass der Halbmarathon der Knaller wird! Gute Athleten werden auch schließlich im Winter gemacht ;)
Jetzt freue ich mich total auf das Wintertraining und meine Motivation schießt total über den Mond :) Zum Glück ist das ansteckend und langsam realisiert mein Lieber, wo drauf er sich da eingelassen hat! Wir rocken das Ding!!!
Wie motiviert ihr euch für den Winter?
nachdem ich ja letzte Woche nicht so begeistert von der Gesamtsituation war, freue ich mich diese Woche umso mehr, dass ich neue Motivation tanken konnte :)
Ich habe meinen ersten echten Schützling bekommen :) Was ich damit meine?
Seit dem ich Laufen gehe spaltet sich mein Freundes- und Bekanntenkreis in zwei Lager. Die Einen (die Meisten) halten mich für total bekloppt. Sie verstehen nicht, wie man freiwillig so viele Kilometer Laufen kann, wo man doch ein Auto vor der Tür stehen hat :D
Die Anderen sind irgendwie total fasziniert. Besonders einer meiner ältesten Freunde :) Er kam immer mal wieder für eine kleine Runde mit auf die Strecke. Dann kaufte er sich seine ersten Paar Laufschuhe. Er läuft nicht oft, aber wenn kann er mit mir zusammen 10km aus dem Stand laufen. Irgendwann habe ich ihn angefixt und er ist seinen ersten 10km-Wettkamf gelaufen. Das Gefühl wenn man durch das Ziel läuft ist aber auch wirklich unbeschreiblich ;)
Gleichzeitig ist er aktives Mitglied meines Running-Support-Teams. Die Atmosphäre beim Kölnmarathon ist auch jedes Mal unbeschreiblich.
Es häufte sich, dass er anklingen ließ, dass er auch mal möchte!
Am letzten Samstag war dann der große Tag gekommen und er hat sich für den Halbmarathon in Bonn am 19. April 2015 angemeldet. Einzige Voraussetzung ist, dass ich die langen Läufe in der Vorbereitung mit ihm zusammen mache und am großen Tag sein persönliches Running-Support-Team bin. Das mache ich natürlich total gerne!
Er hat so ein unglaubliches Talent zum laufen und ich gönne es ihm von ganzem Herzen, dass der Halbmarathon der Knaller wird! Gute Athleten werden auch schließlich im Winter gemacht ;)
Jetzt freue ich mich total auf das Wintertraining und meine Motivation schießt total über den Mond :) Zum Glück ist das ansteckend und langsam realisiert mein Lieber, wo drauf er sich da eingelassen hat! Wir rocken das Ding!!!
Wie motiviert ihr euch für den Winter?
Freitag, 10. Oktober 2014
Wochen wie diese...
Wie gerne würde ich heute schreiben, dass mein Plan funktioniert und alles läuft wie am Schnürchen! Ich wünsche es mir - echt! Aber irgendiwe hab ich einfach keine Disziplin...!
Die Woche lief wirklich überhaupt nicht gut. Ich hab es zwar regelmäßig zum Sport geschafft und hab sogar richtig Spaß an den Kursen im Studio, aber meine Ernährung will sich einfach nicht einpendeln...! Ich schwanke mal wieder total hin und her. Jeden Morgen das gleiche: Heute werden wieder Punkte gezählt und heute schreibe ich auch auf!
Das hält dann bis vormittags, wenn ich im Büro die erste Nervennahrung brauche... (Zum Glück haben wir hier "nur" die kleinen Goldbären-Tütchen)
Ich lasse mich vom Schatzi auch mal wieder viel zu schnell von Ausnahmen überzeugen. Dann gibts Abends noch ne Pizza oder wir kochen noch etwas. Die Portion sollte dann eigentlich für den nächsten Tag mit reichen - eigentlich...!
Die Quittung habe ich natürlich direkt bekommen - Stillstand auf der Waage! Ich habe ja eigntlich noch richtig Glück, dass es nicht wieder rauf geht!
Hoffentlich kommt die Disziplin schnell zurück, sodass ich nächste Woche freudigeres zu berichten habe :(
Bis dahin
eure Caro
Die Woche lief wirklich überhaupt nicht gut. Ich hab es zwar regelmäßig zum Sport geschafft und hab sogar richtig Spaß an den Kursen im Studio, aber meine Ernährung will sich einfach nicht einpendeln...! Ich schwanke mal wieder total hin und her. Jeden Morgen das gleiche: Heute werden wieder Punkte gezählt und heute schreibe ich auch auf!
Das hält dann bis vormittags, wenn ich im Büro die erste Nervennahrung brauche... (Zum Glück haben wir hier "nur" die kleinen Goldbären-Tütchen)
Ich lasse mich vom Schatzi auch mal wieder viel zu schnell von Ausnahmen überzeugen. Dann gibts Abends noch ne Pizza oder wir kochen noch etwas. Die Portion sollte dann eigentlich für den nächsten Tag mit reichen - eigentlich...!
Die Quittung habe ich natürlich direkt bekommen - Stillstand auf der Waage! Ich habe ja eigntlich noch richtig Glück, dass es nicht wieder rauf geht!
Hoffentlich kommt die Disziplin schnell zurück, sodass ich nächste Woche freudigeres zu berichten habe :(
Bis dahin
eure Caro
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Die Steigerung von Schneckchen
Die erste Woche mit meinen neuen Zielen ist geschafft :) Wie immer in der ersten Woche lief es auch wirklich wirklich gut - hoffen wir mal, dass es auch anhält!
Auch das Messen und Wiegen am letzten Freitag ist besser ausgefallen, als ich gedacht hätte. Das Pilates tut mir echt gut und auch die ersten richtigen Laufschritte waren wieder erfolgreich.
Soweit klingt also alles supi!
ABER
Ich bin ein noch schlimmeres Lauf-Schneckchen als vor meiner Marathonvorbereitung. Wenn ich alleine Laufe komme ich wirklich kaum vom Fleck - bin ich mit meinem Lauftreff unterwegs japse ich schon nach den ersten Kilometern wie zu meinen Anfängen. Ich habe wirklich verlernt außerhalb meines Schneckentempos zu laufen!
Für den Marathon war das natürlich genau das richtige, aber mein Tempo, was ich mir Anfang des Jahres so fleißig antrainiert habe ist durch die langsamen, langen Läufe weg - einfach WEG!
Manno! Dabei war es doch so super die 10km unter 60min. zu Laufen.
Die Erfahrung musste ich dann auch letzte Woche beim Run of Colours über 5km machen. Vor der Vorbereitung konnte ich die 5km an einem guten Tag auch mal in 25-26 Minuten laufen und wollte unbedingt die sub25 knacken. Und jetzt? Ich pfeife aus dem letzten Loch, hänge mich an zwei super super liebe Mädels ran, die mich gerne mitziehen, und wir schaffen mit Biegen und Brechen eine sub30...!
Auf meine ToDo-Liste für den Winter kommt nun also der Punkt "Tempo" noch mit drauf. Eigentlich ja völlig die falsche Jahreszeit - aber mit meiner Multisport-Uhr habe ich ja den perfekten Partner am Handgelenk um auch im Dunklen ein Intervalltraining zu absolvieren...
Ein neues festes Ziel hab ich mir auch schon gesteckt: Am 11.01.2015 wird meine Vorbereitung für den Veloop Halbmarathon losgehen und Ende März werde ich ihn dann (hoffentlich) unter 2h rocken :) Drückt mir die Daumen!
Auch das Messen und Wiegen am letzten Freitag ist besser ausgefallen, als ich gedacht hätte. Das Pilates tut mir echt gut und auch die ersten richtigen Laufschritte waren wieder erfolgreich.
Soweit klingt also alles supi!
ABER
Ich bin ein noch schlimmeres Lauf-Schneckchen als vor meiner Marathonvorbereitung. Wenn ich alleine Laufe komme ich wirklich kaum vom Fleck - bin ich mit meinem Lauftreff unterwegs japse ich schon nach den ersten Kilometern wie zu meinen Anfängen. Ich habe wirklich verlernt außerhalb meines Schneckentempos zu laufen!
Für den Marathon war das natürlich genau das richtige, aber mein Tempo, was ich mir Anfang des Jahres so fleißig antrainiert habe ist durch die langsamen, langen Läufe weg - einfach WEG!
Manno! Dabei war es doch so super die 10km unter 60min. zu Laufen.
Die Erfahrung musste ich dann auch letzte Woche beim Run of Colours über 5km machen. Vor der Vorbereitung konnte ich die 5km an einem guten Tag auch mal in 25-26 Minuten laufen und wollte unbedingt die sub25 knacken. Und jetzt? Ich pfeife aus dem letzten Loch, hänge mich an zwei super super liebe Mädels ran, die mich gerne mitziehen, und wir schaffen mit Biegen und Brechen eine sub30...!
Auf meine ToDo-Liste für den Winter kommt nun also der Punkt "Tempo" noch mit drauf. Eigentlich ja völlig die falsche Jahreszeit - aber mit meiner Multisport-Uhr habe ich ja den perfekten Partner am Handgelenk um auch im Dunklen ein Intervalltraining zu absolvieren...
Ein neues festes Ziel hab ich mir auch schon gesteckt: Am 11.01.2015 wird meine Vorbereitung für den Veloop Halbmarathon losgehen und Ende März werde ich ihn dann (hoffentlich) unter 2h rocken :) Drückt mir die Daumen!
Labels:
Laufen,
MeckyCaro,
Tempo,
Vorbereitung,
Ziele
Donnerstag, 25. September 2014
Einmal Neustart bitte :)
Hallo meine Lieben,
meine Regeneration neigt sich so langsam dem Ende zu. Die Beine sind nicht mehr schwer wie Blei und auch mein Hungergefühl sowie meine Müdigkeit haben sich wieder normalisiert.
Ich glaube, das waren mit Abstand die Lauf-freiesten-Wochen in meiner noch jungen Läuferkarriere - aber auch das muss mal sein :)
Jetzt ist es Zeit um neue Ziele zu setzen. Als erstes mal möchte ich meine Defizite in der Oberkörpermuskulatur beseitigen. Ich habe es ja jetzt wirklich lange versucht zu Hause alleine zu trainieren. Mein Schweinehund bleibt aber leider lieber auf der Couch liegen... Also musste ein Fitnessstudio her. Ich habe auch eins gefunden, welches mich durch das Kursangebot nicht auf die Geräte zwingt :) Es gibt also ab jetzt einmal die Woche Pilates&BOP und einmal die Woche dann Pilates&Yoga.
Als zweiten Punkt möchte ich endlich die letzten blöden 5-7kg verlieren, die ich jetzt schon soooo lange mit mir herum schleppe. Es muss doch irgendwie gehen :D
Dafür werde ich Freitag zu meinem Wiege- und Messtag erklären und ab kommenden Montag wieder fleißig Punkte zählen.
Mein Lauftraining werde ich bis Januar einfach mal ganz entspannt angehen und so Laufen, wie es mir gerade in den Sinn kommt :)
Wenn ich das wirklich durchhalte, sollte ich den kommenden Winter eigentlich ganz gut überstehen und nicht, wie in diesem Jahr, mit den ersten Frühlingsstrahlen feststellen, dass ich ganz schön viel faulen Winterspeck auf den Rippen habe :)
Habt ihr auch schon einen Schlachtplan für den Winter oder bin ich einfach nur total früh dran?
meine Regeneration neigt sich so langsam dem Ende zu. Die Beine sind nicht mehr schwer wie Blei und auch mein Hungergefühl sowie meine Müdigkeit haben sich wieder normalisiert.
Ich glaube, das waren mit Abstand die Lauf-freiesten-Wochen in meiner noch jungen Läuferkarriere - aber auch das muss mal sein :)
Jetzt ist es Zeit um neue Ziele zu setzen. Als erstes mal möchte ich meine Defizite in der Oberkörpermuskulatur beseitigen. Ich habe es ja jetzt wirklich lange versucht zu Hause alleine zu trainieren. Mein Schweinehund bleibt aber leider lieber auf der Couch liegen... Also musste ein Fitnessstudio her. Ich habe auch eins gefunden, welches mich durch das Kursangebot nicht auf die Geräte zwingt :) Es gibt also ab jetzt einmal die Woche Pilates&BOP und einmal die Woche dann Pilates&Yoga.
Als zweiten Punkt möchte ich endlich die letzten blöden 5-7kg verlieren, die ich jetzt schon soooo lange mit mir herum schleppe. Es muss doch irgendwie gehen :D
Dafür werde ich Freitag zu meinem Wiege- und Messtag erklären und ab kommenden Montag wieder fleißig Punkte zählen.
Mein Lauftraining werde ich bis Januar einfach mal ganz entspannt angehen und so Laufen, wie es mir gerade in den Sinn kommt :)
Wenn ich das wirklich durchhalte, sollte ich den kommenden Winter eigentlich ganz gut überstehen und nicht, wie in diesem Jahr, mit den ersten Frühlingsstrahlen feststellen, dass ich ganz schön viel faulen Winterspeck auf den Rippen habe :)
Habt ihr auch schon einen Schlachtplan für den Winter oder bin ich einfach nur total früh dran?
Donnerstag, 18. September 2014
Geschafft :)
Hallo ihr Lieben,
letzten Sonntag habe ich wirklich in 5:17:33h meinen ersten Marathon gefinisht :)
Könnt ihr euch das vorstellen??? Ich bin wirklich 42,195km gelaufen die mir nie wieder jemand nehmen kann :) Ich habe fast jedes Gefühl gefühlt was ich bis dahin komme und noch unglaublich viel mehr! Es ist wirklich Wahnsinn, wie viel noch geht wenn der Kopf eigentlich nicht mehr möchte :)
Ich kann euch echt nur raten: Setzt euch immer hohe Ziele, auch wenn das erreichen noch in weiter weiter Ferne ist! Durchhalten wird immer belohnt :)
"If I have to, I can do anything! I am strong :)"
Natürlich habe ich das nicht alleine geschafft :) Ohne die Unterstützung, online sowie offline, hätte ich bestimmt schon auf halbem Weg aufgegeben :)
Im Moment genieße ich meinen unglaublichen Muskelkater und wenn ich die Treppen wieder ganz normal gehen kann, ist es Zeit neue Pläne zu schmieden :) Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten
letzten Sonntag habe ich wirklich in 5:17:33h meinen ersten Marathon gefinisht :)
Könnt ihr euch das vorstellen??? Ich bin wirklich 42,195km gelaufen die mir nie wieder jemand nehmen kann :) Ich habe fast jedes Gefühl gefühlt was ich bis dahin komme und noch unglaublich viel mehr! Es ist wirklich Wahnsinn, wie viel noch geht wenn der Kopf eigentlich nicht mehr möchte :)
Ich kann euch echt nur raten: Setzt euch immer hohe Ziele, auch wenn das erreichen noch in weiter weiter Ferne ist! Durchhalten wird immer belohnt :)
"If I have to, I can do anything! I am strong :)"
Natürlich habe ich das nicht alleine geschafft :) Ohne die Unterstützung, online sowie offline, hätte ich bestimmt schon auf halbem Weg aufgegeben :)
Im Moment genieße ich meinen unglaublichen Muskelkater und wenn ich die Treppen wieder ganz normal gehen kann, ist es Zeit neue Pläne zu schmieden :) Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten
Donnerstag, 11. September 2014
Hallo ihr lieben Motivatoren :)
Wahnsinn... waren es eben noch 5 Wochen, 2 Tage 16 1/2 Stunden ist der Marathon jetzt schon zum greifen nah! Morgen geht es mit der lieben Saskia zur Messe und seit gestern ist die Marathonvorbereitung auch endgültig abgeschlossen. Jetzt kann ich wirklich nur noch abwarten :) Ich freu mich aber riesig! Natürlich habe ich einen wahnsinnigen Respekt vor der Strecke, aber ich habe die letzten sechs Monate so viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt, dass es einfach gut werden muss. Und wenn nicht, lag es auf jeden Fall nicht an der Vorbereitung. Ich dachte mir, es ist jetzt mal Zeit ein kleines Fazit zu ziehen :)
Ich bin genau 850km gelaufen. Das macht insgesamt eine Trainingsdauer (reine Laufzeit) von 85 Stunden, oder ein bisschen mehr als 3 1/2 Tage. Ich bin mit dieser Entfernung sogar 0,02x um die Welt gekommen :D Dazu kommen noch knapp 15 Stunden Alternativtraining und 15 Stunden Yoga bzw. Faszientraining.
Eigentlich wollte ich in den sechs Monaten auch noch so 5-6kg Gewicht verlieren - das hat wohl leider nicht hingehauen... Aber wer konnte auch mit diesem Riesen-Hunger nach den langen Läufen rechnen??? Daraus lerne ich jetzt einfach, dass ich mich halt etwas zurück halten muss und wieder diszipliniert essen :)
In meiner Gefühlswelt geht es auch ständig auf und ab :) In unserem Lokalradio gibt es im Moment die Reihe "42 Kilometer in 42 Sekunden" hier erzählen täglich die verschiedensten Marathonis von ihrem Finish in Köln - und ich hab natürlich jedes Mal Tränen in den Augen :D An allen Park-Verbots-Schilder sowie alle Hinweisschilder an den Haltestellen muss ich ein quicken/kreischen unterdrücken und an jedem Plakat der Rheinenergie, welches auf den Marathon abzielt werde ich rot wie eine Tomate :D
Ich möchte mich auch noch schnell bei ein paar lieben Menschen bedanken. Der allergrößte Dank geht dabei an meinen Schatz, der mich immer unterstützt, motiviert und aufgebaut hat. Er ist während der langen Läufe geduldig neben mit hergerollt und hat mich mit allem versorgt, was ich so brauchte.
Dann natürlich bei meinen Lauffreunden aus dem Lauftreff, die für jede Frage ein offenes Ohr hatten und so manchen Lauf aufgelockert haben! Zusammen vergeht die Zeit doch viel schneller :)
Und natürlich allen Lesern der Blogs! Jeder einzelne Kommentar hat mir unglaublich viel Kraft gegeben und ich hab mich jedes Mal riesig gefreut! Es ist ein tolles Gefühl wenn man weiß, dass man seine Erfahrungen teilen kann, Ratschläge erhält und manche Dinge manchmal einfach aus einem anderen Blickwinkel sieht.
Ab Sonntag bin ich (hoffentlich) der lebende Beweis, dass wirklich Jeder Marathon laufen kann. Es kommt nur auf genügend Zeit, Geduld und das richtige Training an!
Ich bin genau 850km gelaufen. Das macht insgesamt eine Trainingsdauer (reine Laufzeit) von 85 Stunden, oder ein bisschen mehr als 3 1/2 Tage. Ich bin mit dieser Entfernung sogar 0,02x um die Welt gekommen :D Dazu kommen noch knapp 15 Stunden Alternativtraining und 15 Stunden Yoga bzw. Faszientraining.
Eigentlich wollte ich in den sechs Monaten auch noch so 5-6kg Gewicht verlieren - das hat wohl leider nicht hingehauen... Aber wer konnte auch mit diesem Riesen-Hunger nach den langen Läufen rechnen??? Daraus lerne ich jetzt einfach, dass ich mich halt etwas zurück halten muss und wieder diszipliniert essen :)
In meiner Gefühlswelt geht es auch ständig auf und ab :) In unserem Lokalradio gibt es im Moment die Reihe "42 Kilometer in 42 Sekunden" hier erzählen täglich die verschiedensten Marathonis von ihrem Finish in Köln - und ich hab natürlich jedes Mal Tränen in den Augen :D An allen Park-Verbots-Schilder sowie alle Hinweisschilder an den Haltestellen muss ich ein quicken/kreischen unterdrücken und an jedem Plakat der Rheinenergie, welches auf den Marathon abzielt werde ich rot wie eine Tomate :D
Ich möchte mich auch noch schnell bei ein paar lieben Menschen bedanken. Der allergrößte Dank geht dabei an meinen Schatz, der mich immer unterstützt, motiviert und aufgebaut hat. Er ist während der langen Läufe geduldig neben mit hergerollt und hat mich mit allem versorgt, was ich so brauchte.
Dann natürlich bei meinen Lauffreunden aus dem Lauftreff, die für jede Frage ein offenes Ohr hatten und so manchen Lauf aufgelockert haben! Zusammen vergeht die Zeit doch viel schneller :)
Und natürlich allen Lesern der Blogs! Jeder einzelne Kommentar hat mir unglaublich viel Kraft gegeben und ich hab mich jedes Mal riesig gefreut! Es ist ein tolles Gefühl wenn man weiß, dass man seine Erfahrungen teilen kann, Ratschläge erhält und manche Dinge manchmal einfach aus einem anderen Blickwinkel sieht.
Ab Sonntag bin ich (hoffentlich) der lebende Beweis, dass wirklich Jeder Marathon laufen kann. Es kommt nur auf genügend Zeit, Geduld und das richtige Training an!
Donnerstag, 4. September 2014
Kämpfergeist und Löwenherz
Hallo ihr Lieben :)
ich habe es wirklich getan! Ich habe meinen ersten Triathlon gefinisht!
Aber erst einmal möchte ich mich bei euch allen bedanken! Die super lieben Kommentare letzte Woche haben mich wirklich super motiviert und ohne diese Motivation hätte ich den Wettkampf im Leben nicht durchgestanden! Also DANKESCHÖN!!!
Ich glaube das Foto zeigt ganz gut, wie fassungslos ich war, als ich endlich durch den erlösenden Zielbogen laufen konnte :) Ein ungewöhnliches aber dafür umso emotionaleres Siegerfoto :) Aber eins nach dem anderen...
Wie ich ja hier schon geschrieben habe, war der Wettkampf alles andere als leicht :) Ich habe die Höhenmeter auf dem Rad total unterschätzt, war irgendwie total unterversorgt und hab auf diesen 20km wirklich alle Höhen und Tiefen durchgemacht, die der Ausdauersport zu bieten hat... Von Übergeben über Magenschmerzen, unendlicher Durst und Wadenkrämpfe sowie Geschwindigkeitsrausch und Glücksgefühle war wirklich alles dabei! (ich möchte hier jetzt nicht so weit ins Detail gehen, den ausführlichen Bericht findet ihr ja auf meinem Blog...)
Hier ist nun mein Fazit:
Es war auf keinen Fall der letzte Triathlon meines Lebens! Trotz der riesen Anstrengung kann ich nach ein paar Tagen Abstand sagen, dass ich wirklich Spaß hatte (im Ziel hätte ich nie gedacht,, dass ich das mal sagen würde :D). Es war wirklich das anstrengendste Erlebnis meines Lebens. Ich bin auf dem Rad an meine absolute Leistungsgrenze gestoßen und habe mich selber für so schwachsinnige Ideen verflucht! Trotzdem habe ich irgendwie durchgehalten, Zähne zusammen gebissen und weiter, Meter für Meter.
Ich hatte beim sporteln auch noch nie so wenig Zeit zu denken. Mein Körper hat mir nämlich echt lange nicht mehr so krass mit geteilt, wie er sich gerade fühlt...!
Ausdauersport wird wirklich im Kopf entschieden! Klar hätte ich nach dem Radfahren aussteigen können - Rechtfertigungen gab es dafür genug - aber irgendwie wollte mein Kopf über den Körper siegen und siehe da, die Laufstrecke konnte ich wirklich noch hinter mich bringen. Das Laufen ist ja die Disziplin, in der ich am meisten Erfahrung habe und somit lief irgendwie alles automatisch. Die Kilometer krochen zwar nur an mir vorbei, aber jedes Lächeln von Zuschauern und jeder Blick von meinem Schatz an der Strecke haben mich irgendwie ins Ziel gebracht!
Der nächste Triathlon will aber auf jeden Fall besser vorbereitet sein - ich hab dazu auch schon ne Idee :) Die Verpflegung ist irre wichtig und ich sollte beim nächsten Mal gut gesättigt und mit einem Plan, ähnlich wie beim Marathon, an den Start gehen.
Apropos Marathon: der Triathlon war wirklich die beste Vorbereitung, denn so schlimm wie der Triathlon war, kann der Marathon gar nicht werden :)
Habt ihr auch schon mal solche "Grenzerfahrungen" gemacht?
Donnerstag, 28. August 2014
Panische Vorfreude :)
Hallo ;)
Letzte Woche hab ich es irgendwie total verbummelt zu schreiben... Sorry!!! Hier ist im Moment echt viel los und meine beiden großen Tage Rücken stündlich näher... Ich hab jetzt ein funktionsfähiges Rennrad, kann 500m durchschwimmen (nicht nur Kraul, aber immerhin) und meine lieben Athleten aus dem Lauftreff stehen mir geduldig Frage und Antwort :) hier nochmal ein großes Dankeschön dafür :)
Für meinen ersten triathlon am Samstag hab ich sogar schon einen Plan :D trotzdem fühle ich noch irgendwie schlecht vorbereitet und denke, ich hääte viel mehr trainieren sollen und generell, wie man mitten in der Marathon-Vorbereitung auf die Idee kommen kann, sich für einen Triathlon anzumelden :S
Jetzt bleibt mir aber eigentlich gar nichts anderes mehr übrig, als mich überraschen zu lassen und dann (hoffentlich) den triathlon auch genießen zu können :)
Nächste Woche präsentiere ich euch dann hoffentlich ein stolzes Siegerfoto :)
Bis dahin: Drückt mir die Daumen :)
Donnerstag, 14. August 2014
Abnehmen beginnt im Kopf
Hallo ihr Lieben,
kennt ihr das auch?
Nach einem langen Lauf komme ich fix und fertig zu Hause an. Natürlich muss ich erstmal was trinken, während ich die großen Muskelgruppen dehne. Meistens trinke ich dann ein alkoholfreies Bier, eine Fassbrause, einen Regenerations-Drink oder ein Iso um ein bisschen runter zu kommen. Schließlich muss man DAS ja nach dem Laufen nicht zu der Kalorienbilanz zählen, oder?
Unter der Dusche merke ich dann, dass mein Magen ganz schön knurrt und ich mega Hunger habe. Also verbringe ich die nächsten 15min. damit, mir Gedanken zu machen, was ich denn Essen könnte. Schließlich habe ich mir nach so einem langen Lauf ja auch gut und gerne eine Portion Pasta verdient, oder?
Ein trainingsfreier Tag. Ich liege auf der Couch, Laptop auf dem Bauch und surfe quer durchs Netz. Wenn es jetzt draußen noch regnet ist es fast ein perfekter Nachmittag. Jetzt fehlt mir nur noch was zum Schnackeln. Am besten Schoki, Weingummi, Studentenfutter, Chips und am besten alles Zusammen. Schließlich macht Essen ja Glücklich, oder?
Endlich im Urlaub! Zwei Wochen lang die Beine hochlegen, die gemeinsame Zeit genießen, die Seele baumeln lassen und es uns richtig gut gehen lassen. Abends am Buffet sieht alles so unglaublich lecker aus (und ist es auch) dass ich natürlich viel zu viel esse, aber im Urlaub gehört das doch dazu, oder?
Einige, sehr stressige Wochen im Job liegen hinter uns und wir haben unser Projekt sehr erfolgreich abgeschlossen. Schon während des Projekts war mein Projekt "Gesund Leben" zweitrangig, schließlich hatte ich ja keine Zeit mich gesund zu Ernähren, oder?
Zur Feier des Tages gehen wir also mit den Kollegen zum Italiener. Die Firma zahlt und ich esse nach der Vorspeise natürlich eine dicke Portion Pasta und Tiramisu zum nachtisch. Das haben wir uns schließlich verdient, oder?
Meine Antwort: ein ganz klares NEIN!
Ich muss endlich damit aufhören, mich mit Essen zu belohnen, zu beruhigen oder sonst irgendeine emotionale Bindung mit meiner Nahrung aufzubauen! Ich bin der festen Überzeugung, dass mir die gesunde Ernährung leichter fällt, wenn Lebensmittel keine emotionale Rettung mehr für mich bedeuten. Ich habe diese Woche hier ein Interview gelesen. Der Autor von "Abnehmen ist leichter als Zunehmen", Andreas Winter bringt dieses Thema genau auf den Punkt:
Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber Einsicht ist ja die erste Stufe der Besserung.
Ich liebe gutes Essen und ich esse auch wirklich gerne. Dabei ist es bei mir meistens sogar zweitrangig ob es gesund oder ungesund, vegetarisch, vegan nach Paleo oder sonst irgend etwas ist. Wenn ich es mag, genieße ich es.
Diese Woche habe ich mir wieder ein paar Vorsätze einfallen lassen, die mir dabei helfen sollen das Essen zu entmachten:
kennt ihr das auch?
Nach einem langen Lauf komme ich fix und fertig zu Hause an. Natürlich muss ich erstmal was trinken, während ich die großen Muskelgruppen dehne. Meistens trinke ich dann ein alkoholfreies Bier, eine Fassbrause, einen Regenerations-Drink oder ein Iso um ein bisschen runter zu kommen. Schließlich muss man DAS ja nach dem Laufen nicht zu der Kalorienbilanz zählen, oder?
Unter der Dusche merke ich dann, dass mein Magen ganz schön knurrt und ich mega Hunger habe. Also verbringe ich die nächsten 15min. damit, mir Gedanken zu machen, was ich denn Essen könnte. Schließlich habe ich mir nach so einem langen Lauf ja auch gut und gerne eine Portion Pasta verdient, oder?
Ein trainingsfreier Tag. Ich liege auf der Couch, Laptop auf dem Bauch und surfe quer durchs Netz. Wenn es jetzt draußen noch regnet ist es fast ein perfekter Nachmittag. Jetzt fehlt mir nur noch was zum Schnackeln. Am besten Schoki, Weingummi, Studentenfutter, Chips und am besten alles Zusammen. Schließlich macht Essen ja Glücklich, oder?
Endlich im Urlaub! Zwei Wochen lang die Beine hochlegen, die gemeinsame Zeit genießen, die Seele baumeln lassen und es uns richtig gut gehen lassen. Abends am Buffet sieht alles so unglaublich lecker aus (und ist es auch) dass ich natürlich viel zu viel esse, aber im Urlaub gehört das doch dazu, oder?
Einige, sehr stressige Wochen im Job liegen hinter uns und wir haben unser Projekt sehr erfolgreich abgeschlossen. Schon während des Projekts war mein Projekt "Gesund Leben" zweitrangig, schließlich hatte ich ja keine Zeit mich gesund zu Ernähren, oder?
Zur Feier des Tages gehen wir also mit den Kollegen zum Italiener. Die Firma zahlt und ich esse nach der Vorspeise natürlich eine dicke Portion Pasta und Tiramisu zum nachtisch. Das haben wir uns schließlich verdient, oder?
Meine Antwort: ein ganz klares NEIN!
Ich muss endlich damit aufhören, mich mit Essen zu belohnen, zu beruhigen oder sonst irgendeine emotionale Bindung mit meiner Nahrung aufzubauen! Ich bin der festen Überzeugung, dass mir die gesunde Ernährung leichter fällt, wenn Lebensmittel keine emotionale Rettung mehr für mich bedeuten. Ich habe diese Woche hier ein Interview gelesen. Der Autor von "Abnehmen ist leichter als Zunehmen", Andreas Winter bringt dieses Thema genau auf den Punkt:
Iss niemals, um Stress loszuwerden oder um dich wohlzufühlen, sondern iss erst, wenn es dir wieder gut geht. Wer sein Essen entmachtet, nimmt ab.Ich konnte nicht anders, als das Buch direkt zu bestellen und jetzt bin ich gespannt wie ein Flitzebogen :)
Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber Einsicht ist ja die erste Stufe der Besserung.
Ich liebe gutes Essen und ich esse auch wirklich gerne. Dabei ist es bei mir meistens sogar zweitrangig ob es gesund oder ungesund, vegetarisch, vegan nach Paleo oder sonst irgend etwas ist. Wenn ich es mag, genieße ich es.
Diese Woche habe ich mir wieder ein paar Vorsätze einfallen lassen, die mir dabei helfen sollen das Essen zu entmachten:
- Ich höre auf zu Essen, wenn ich satt bin und esse nicht einfach weiter weil noch was da ist/es lecker ist
- Ich streiche Gedanken wie "Das hab ich mir jetzt aber verdient" aus meinem Kopf
- Ich überlege bei jedem Snack, ob ich Hunger oder Appetit habe
- Wenn ich nur Appetit habe, esse ich höchstens die kleinstmögliche Menge (also nur ein Stück Schoki und nicht die Tafel...)
- Ich plane meine Tage wieder so, dass ich immer weiß, was ich am nächsten Tag Essen werde
Diese Punkte sollen mir helfen, wieder wie ein Kind zu Essen. Denn Kinder essen nur dann, wenn sie einen körperlichen Impuls spüren (Hunger). Die Punkte schließen ja auch das sog. "Cheaten" nicht aus. Wenn ich zum Beispiel weiß, dass am Samstag eine Feier mit viel gutem Essen ansteht, kann es ja nicht schaden wenn ich mich Freitag und Samstag-Vormittag etwas zurück halte um am Abend das Essen genießen zu können. Der Grad zwischen einfach genießen und sich etwas gönnen ist wirklich sehr sehr schmal, aber ich bin wirklich überzeugt, dass das mein ausschlaggebendes Problem ist!
Geht es euch ähnlich?
Donnerstag, 7. August 2014
5 Wochen 2 Tage 16 1/2 Stunden
Hallo ihr Lieben,
diese Woche bin ich mal wieder zu einer unglaublich geistreichen Erkenntnis gekommen :D
Yoga tut mir gut!
Ist ja nicht so, dass ich das nicht schon vorher wusste...
Es sind noch genau 5 Wochen 2 Tage und 16 1/2 Stunden bis zu meinem ersten Marathon. Jetzt stehen natürlich die letzten langen Läufe an und da ich letzten Montag durch einen angenehmen Zufall frei hatte, habe ich die Zeit genutzt und bin den längsten Lauf der Vorbereitung gelaufen.
Puh... 35km, 4:40h. (Bin ich eigentlich total wahnsinnig geworden??? Wessen Idee war das nochmal mit dem Marathon???)
Anschließend natürlich absolute Bewegungs-Unfähigkeit und Treppen-einzeln-und-seitwärts-Laufen am nächsten Tag...
Gestern wurde mir dann klar, dass ich etwas tun muss um meine Regeneration etwas zu Beschleunigen. Bei mir persönlich hilft da Yoga immer am Besten. Als alte Ballett-Maus kann ich meine Muskeln einfach am besten entspannen, wenn ich sie etwas dehne.
Also rauf auf die Matte und 30min die Zähne zusammen gebissen... Danach fühlte ich mich, wie ein neuer Mensch.
Jetzt aber nochmal zurück zum Anfang. Warum in aller Welt, habe ich das Dehnen und die Yoga-Einheiten seit meinem Urlaub geschwänzt??? Ich weiß doch, dass es mir viel besser geht mental wie auch körperlich, wenn ich mich regelmäßig auf der Matte austobe!
Das Laufen ist meine Leidenschaft, aber um gesund Laufen zu können weiß ich doch, dass das alles mindestens genauso wichtig ist!?!
Mein Schweinehund liegt dabei auf der Couch und grinst in sich hinein...!
Bis zum Marathon habe ich mir jetzt also folgendes vorgenommen:
diese Woche bin ich mal wieder zu einer unglaublich geistreichen Erkenntnis gekommen :D
Yoga tut mir gut!
Ist ja nicht so, dass ich das nicht schon vorher wusste...
Es sind noch genau 5 Wochen 2 Tage und 16 1/2 Stunden bis zu meinem ersten Marathon. Jetzt stehen natürlich die letzten langen Läufe an und da ich letzten Montag durch einen angenehmen Zufall frei hatte, habe ich die Zeit genutzt und bin den längsten Lauf der Vorbereitung gelaufen.
Puh... 35km, 4:40h. (Bin ich eigentlich total wahnsinnig geworden??? Wessen Idee war das nochmal mit dem Marathon???)
Anschließend natürlich absolute Bewegungs-Unfähigkeit und Treppen-einzeln-und-seitwärts-Laufen am nächsten Tag...
Gestern wurde mir dann klar, dass ich etwas tun muss um meine Regeneration etwas zu Beschleunigen. Bei mir persönlich hilft da Yoga immer am Besten. Als alte Ballett-Maus kann ich meine Muskeln einfach am besten entspannen, wenn ich sie etwas dehne.
Also rauf auf die Matte und 30min die Zähne zusammen gebissen... Danach fühlte ich mich, wie ein neuer Mensch.
Jetzt aber nochmal zurück zum Anfang. Warum in aller Welt, habe ich das Dehnen und die Yoga-Einheiten seit meinem Urlaub geschwänzt??? Ich weiß doch, dass es mir viel besser geht mental wie auch körperlich, wenn ich mich regelmäßig auf der Matte austobe!
Das Laufen ist meine Leidenschaft, aber um gesund Laufen zu können weiß ich doch, dass das alles mindestens genauso wichtig ist!?!
Mein Schweinehund liegt dabei auf der Couch und grinst in sich hinein...!
Bis zum Marathon habe ich mir jetzt also folgendes vorgenommen:
- Ich werde nach JEDER Laufeinheit mein Dehn-Programm absolvieren
- Ich werde mindestens 2x/Woche 30min Yoga machen
- Ich werde jeden Abend 5min auf meiner Blackroll verbringen!
Wenn ich es dann noch gebacken kriege, mich nach den Clean-Eating-Regeln zu ernähren sollte ich bis zum Marathon eigentlich top in Schuß sein...
Also: drückt mir die Daumen!
Liebe Grüße
Donnerstag, 31. Juli 2014
Veränderung - Hat mich das Laufen verändert?
Jeden Morgen bekomme ich von Laufcampus eine Motivationsmail :)
365 gute Gründe das Laufen zu lieben :) So werde ich jeden Morgen daran erinnert! (Nein, mich bringt es nicht dazu morgens aus dem Bett zu springen um noch vor der Arbeit zu laufen...)
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass die Tipps immer wieder einen Bezug zur Arbeitswelt herstellen:
365 gute Gründe das Laufen zu lieben :) So werde ich jeden Morgen daran erinnert! (Nein, mich bringt es nicht dazu morgens aus dem Bett zu springen um noch vor der Arbeit zu laufen...)
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass die Tipps immer wieder einen Bezug zur Arbeitswelt herstellen:
- Soft-Skill Laufen: Warum Laufen in die Bewerbung gehört
- Selfbranding durch Marathon: Schwitzen für den Erfolg
- Warum sollten Manager die Erfahrung Marathon unbedingt mal machen
Ich könnte jetzt wohl noch eine ganze Menge Beispiele finden, aber ich glaube ihr wisst, was ich meine :)
Diese Tipps haben mich ans Nachdenken gebracht. Hat das Laufen mich verändert?
Ich befinde mich im Moment in einer kleinen Umbruch-Phase. Ich hab meinen Bachelor abgeschlossen, einen tollen neuen Job und viele Pläne für die Zukunft.
Zuletzt fand ich mich dann in einem wichtigen Gespräch wieder, wovor ich erst ein bisschen bammel hatte. Ich wusste nicht, ob ich gut genug vorbereitet war, ob ich Fehler machen würde, ob ich überzeugen könnte... Hallo Selbstzweifel, lange nicht gesehen und doch wieder erkannt!
Aber es kam alles anders. Das Gespräch verlief wirklich sehr gut. Mein Gesprächspartner konnte eine Atmosphäre schaffen, in welcher ich mich etwas entspannen konnte, nicht stotterte, die richtigen Worte fand. Ich hatte das Gefühl, dass es sehr gut verlaufen ist.
Als ich am Nachmittag dann dieses Gespräch noch einmal Revue passieren ließ kam mir der Gedanke, dass ich es vor einiger Zeit wohl nicht so selbstbewusst und gut gemeistert hätte. Früher wären mir nach dem Gespräch 1.000 tolle Sätze, richtige Antworten und Formulierungen eingefallen, die ich hätte sagen können.
Dieses Mal habe ich das Gespräch aber beim Laufen schon ein paar Mal geführt, mir verschiedene Versionen überlegt, wie mein Gesprächspartner antworten und was er fragen könnte. Ich denke, dass mir das wirklich etwas an Sicherheit gegeben hat.
Ich war auch etwas erstaunt, dass ich in dieser Situation (gefühlt) so souverän und selbstbewusst auftreten konnte. Auch das kenne ich von mir noch nicht so lange...
Hier kommt auch schließlich das Laufen wieder ins Spiel. Immerhin hab ich es geschafft abzunehmen, das Rauchen aufzugeben, einen Halbmarathon zu Laufen und wenn ich im September den ersten Ganzen laufe, was soll dann noch schief gehen?
Das Laufen gibt mir also unglaublich viel mehr, als Fitness und einen Ausgleich zum Alltag. Es feilt auch an meiner Persönlichkeit, beschwert Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit mich selber besser einschätzen zu können.
Das Laufcampus-Team hat also Recht, wenn es einen Bezug zwischen dem Laufen und der Berufswelt herstellt - auf mich trifft es zumindest zu!
Habt ihr solche Erfahrungen auch schon mal durch Sport, Abnahme oder so gemacht?
Donnerstag, 24. Juli 2014
Und ich so: YEAH!
Hallo liebe Leser,
Wie ihr ja wisst, bereite ich gerade meinen ersten Marathon vor :) Am 14. September soll es für mich also 42,195km durch meine geliebte Heimatstadt Köln gehen :)
Die Vorbereitung verschlingt natürlich sehr viel Zeit und ich "fresse" viele viele Laufkilometer. Da Regeneration fast wichtiger ist als das Training, achte ich dadrauf dass ich in jeder Nacht mindestens acht Stunden schlafe. Auch meine Ernährung hab ich weitestgehend auf das Laufen getaktet. Das bedeutet, viel Obst und Gemüse, Eiweiß und auch relativ viele Carbs (meistens natürlich in Form von Vollkornprodukten)
Trotz all dem wollte es aber die letzten Wochen einfach nicht rund laufen. Meine Herzfrequenz ist auch bei langsamen Dauerläufen ins unermessliche geschossen, ich war ständig müde und auch bei meinem Gewicht hat sich sehr lange nix mehr getan... Ich war etwas ratlos, schließlich habe ich alles befolgt, um mein Training zum Erfolg zu führen :( Ab zum Arzt und mal alles checken lassen:
Der Hausarzt sagte, es könnte sein:
Wie ihr ja wisst, bereite ich gerade meinen ersten Marathon vor :) Am 14. September soll es für mich also 42,195km durch meine geliebte Heimatstadt Köln gehen :)
Die Vorbereitung verschlingt natürlich sehr viel Zeit und ich "fresse" viele viele Laufkilometer. Da Regeneration fast wichtiger ist als das Training, achte ich dadrauf dass ich in jeder Nacht mindestens acht Stunden schlafe. Auch meine Ernährung hab ich weitestgehend auf das Laufen getaktet. Das bedeutet, viel Obst und Gemüse, Eiweiß und auch relativ viele Carbs (meistens natürlich in Form von Vollkornprodukten)
Trotz all dem wollte es aber die letzten Wochen einfach nicht rund laufen. Meine Herzfrequenz ist auch bei langsamen Dauerläufen ins unermessliche geschossen, ich war ständig müde und auch bei meinem Gewicht hat sich sehr lange nix mehr getan... Ich war etwas ratlos, schließlich habe ich alles befolgt, um mein Training zum Erfolg zu führen :( Ab zum Arzt und mal alles checken lassen:
Der Hausarzt sagte, es könnte sein:
- dass ich eine verschleppte Herzbeutelentzündung habe (sehr unwahrscheinlich, aber möglich)
- dass ich eine Herz-Rhythmus-Störung habe (ebenfalls sehr unwahrscheinlich)
- dass meine Schilddrüse nicht ganz rund läuft oder
- dass mein Eisenwert/Blutwert irgendwo ein Defizit aufweist.
Also nahm er mir Blut ab, ich machte ein normales und ein Belastungs-EKG, es gab eine Echo-Kardiographie und einen Ultraschall von meiner Schilddrüse.
Nach ein paar Tagen kam dann das Ergebnis: Ich bin kerngesund und top fit!
Blutwerte alle vorbildlich, EKG (also die HF) zwar hoch, aber nicht besorgniserregend, Hormone im Gleichgewicht und das Echo meines Herzens so wie es sein soll! Grünes Licht für meinen Marathon! Ein Ergebnis, was mich wirklich ein bisschen stolz gemacht hat :)
Woher kommt dann aber die Müdigkeit und diese hohe Herzfrequenz?
Die Antwort ist so einfach: Ich laufe zu schnell und dass zu lange!
O-Ton meines Hausarztes: "Naja, wenn Sie 30km gelaufen sind und durchgängig eine Herzfrequenz nahe an der Maximalgrenze hatten, ist es kein Wunder wenn sie mindestens drei Tage total kaputt sind"
Also hab ich das Ergebnis eine gute Nachricht abgespeichert und meine Pulsuhr wieder herausgekramt. Ich taste mich jetzt langsam an eine niedrigere HF ran und mache meinem Spitznamen "Schneckchen" wieder alle Ehre :D Ergebnis: Ich bin tatsächlich nicht mehr so müde ;)
Manchmal ist die Lösung halt einfach zu leicht :)
In diesem Sinne: Manchmal schadet es nicht, einfach einen Gang herunter zu schalten und auf den eigenen Körper zu hören :)
Donnerstag, 17. Juli 2014
Sexy trotz Cellulite
Hallo ihr Lieben,
Nach zwei sehr entspannten Wochen Urlaub auf Mallorca melde ich mich zurück im Alltag! Natürlich waren die Tage am Meer einfach viel zu schnell vorbei und wenn man sich das Wetter hier so ansieht, wären wir besser auf Malle geblieben...
Unser Urlaub begann, wie es schöner nicht hätte sein können: mit Verspätung des Fliegers... Aber egal, schließlich sind wir ja im Urlaub. Ich holte mir also am Flughafen noch zwei Zeitschriften - auch das bedeutet für mich Urlaub, weil mir im Alltag leider oft die Zeit für die FitForFun, InStyle und Co. fehlt.
Gerade in den Sport-Zeitschriften steht ja selten etwas Neues drin. Wir wissen, dass die Ernährung das A und O ist, dass Schokolade dick macht und auch dass man vom Couching mit den Liebsten keine definierten Muskeln bekommen wird. Trotzdem schmökere ich am Strand gerne in der FitForFun um vielleicht etwas Inspration aber auf jedenfall um Motivation zu tanken.
Diesmal bin ich dabei auf einen Artikel gestoßen, der mich die ganze Zeit nicht mehr in Ruhe lässt.
Sexy trotz Cellulite
Erst dachte ich, hier werden wieder viel zu teure Cremes beworben oder die neusten OP-Möglichkeiten vorgestellt. Wie sehr ich mich geirrt habe.
Die Autorin bringt in ihrem Artikel auf den Punkt, was wir uns alle merken sollten: Schönheit kommt von Ausstrahlung und die kommt nunmal von Innen!
Sie erzählt, dass sie in ihrer gemeinsamen Wohnung ein neues, top-modernes Badezimmer eingerichtet haben. Natürlich alles total gestylt mit trendigen Spots an der Decke - die aber leider die Dellen auf den Beinen richtig schön ausleuchten. Das Badezimmer war fertig und nun fühlte sie sich jedes mal schlecht, wenn sie dort vor dem Spiegel stand.
Die blöden Dellen an den Beinen sind ja leider ein Problem, welches fast 99% der Frauen mit sich rumtragen. Das schlimmste ist, dass wir ja fast nichts dafür können. Auch wenn wir alles richtig machen, verschont es uns nicht zwangsläufig. Dank unseres Fettgewebes ist es also fast vorprogrammiert...
Die Autorin fand aber eine richtig coole Lösung gegen ihr Problem. Sie ging in ein Wäschegeschäft, gönnte sich neue, sexy Unterwäsche und betrachtet sich dort im Spiegel. Weiches, warmes Licht, welches ihre Kurven schön schimmern lässt. Sie fühlte sich sexy und begehrenswert. Mit diesem Gefühl ging sie wieder nach Hause und wenn sie nun in ihrem trendy Badezimmer steht, erinnert sie sich an dieses Gefühl und fühlt sich sexy! Denn Schönheit kommt von Innen!
Als ich dann am Strand lag kam mir immer mehr der Gedanke, dass sie Recht hat. (Ehrlich gesagt hab ich mich auch viel umgesehen, ob es sein kann, dass auch 90% der schlanken Mädels Cellulite habe - haben sie). Im Egdeffekt bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:
Ich finde wir sollten uns alle eine Scheibe dieser Einstellung abschneiden. Erst wenn wir selber nicht mehr nur am mäkeln sind, können wir auch Zufriedenheit ausstrahlen. Diese Zufriedenheit muss es ja nicht 24h am Tag geben, aber manchmal kann es nicht schaden sich zu freuen, was man hat/was man schon geschafft hat/ und-oder sich einfach sexy zu fühlen!
Ich habe nun beschlossen meinen Bauch nur noch nach der Toilette und vor dem Frühstück zu bewundern. Jeden Morgen ist er wunderbar flach und mit ein bisschen Fantasie erkennt man auch die Bauchmuskeln die sich sonst ganz gerne verstecken. Dann mag ich meinen Bauch :)
Was meine Beine angeht ist es ja nicht nur die Cellulite, die mich stört. Durch dieses ständige Zu- und Abnehmen der letzten Jahre ist die Haut einfach ausgeleiert. Ich habe michbauch schon vor einiger Zeit entschlossen, das irgendwann mal operieren zu lassen. Bis dahin wird es aber noch etwas dauern, also werde ich es erstmal ignorieren, den Fokus von den Beinen weglenken und mich gut fühlen!
Fällt euch ganz spontan auch so etwas ein?
Nach zwei sehr entspannten Wochen Urlaub auf Mallorca melde ich mich zurück im Alltag! Natürlich waren die Tage am Meer einfach viel zu schnell vorbei und wenn man sich das Wetter hier so ansieht, wären wir besser auf Malle geblieben...
Unser Urlaub begann, wie es schöner nicht hätte sein können: mit Verspätung des Fliegers... Aber egal, schließlich sind wir ja im Urlaub. Ich holte mir also am Flughafen noch zwei Zeitschriften - auch das bedeutet für mich Urlaub, weil mir im Alltag leider oft die Zeit für die FitForFun, InStyle und Co. fehlt.
Gerade in den Sport-Zeitschriften steht ja selten etwas Neues drin. Wir wissen, dass die Ernährung das A und O ist, dass Schokolade dick macht und auch dass man vom Couching mit den Liebsten keine definierten Muskeln bekommen wird. Trotzdem schmökere ich am Strand gerne in der FitForFun um vielleicht etwas Inspration aber auf jedenfall um Motivation zu tanken.
Diesmal bin ich dabei auf einen Artikel gestoßen, der mich die ganze Zeit nicht mehr in Ruhe lässt.
Sexy trotz Cellulite
Erst dachte ich, hier werden wieder viel zu teure Cremes beworben oder die neusten OP-Möglichkeiten vorgestellt. Wie sehr ich mich geirrt habe.
Die Autorin bringt in ihrem Artikel auf den Punkt, was wir uns alle merken sollten: Schönheit kommt von Ausstrahlung und die kommt nunmal von Innen!
Sie erzählt, dass sie in ihrer gemeinsamen Wohnung ein neues, top-modernes Badezimmer eingerichtet haben. Natürlich alles total gestylt mit trendigen Spots an der Decke - die aber leider die Dellen auf den Beinen richtig schön ausleuchten. Das Badezimmer war fertig und nun fühlte sie sich jedes mal schlecht, wenn sie dort vor dem Spiegel stand.
Die blöden Dellen an den Beinen sind ja leider ein Problem, welches fast 99% der Frauen mit sich rumtragen. Das schlimmste ist, dass wir ja fast nichts dafür können. Auch wenn wir alles richtig machen, verschont es uns nicht zwangsläufig. Dank unseres Fettgewebes ist es also fast vorprogrammiert...
Die Autorin fand aber eine richtig coole Lösung gegen ihr Problem. Sie ging in ein Wäschegeschäft, gönnte sich neue, sexy Unterwäsche und betrachtet sich dort im Spiegel. Weiches, warmes Licht, welches ihre Kurven schön schimmern lässt. Sie fühlte sich sexy und begehrenswert. Mit diesem Gefühl ging sie wieder nach Hause und wenn sie nun in ihrem trendy Badezimmer steht, erinnert sie sich an dieses Gefühl und fühlt sich sexy! Denn Schönheit kommt von Innen!
Als ich dann am Strand lag kam mir immer mehr der Gedanke, dass sie Recht hat. (Ehrlich gesagt hab ich mich auch viel umgesehen, ob es sein kann, dass auch 90% der schlanken Mädels Cellulite habe - haben sie). Im Egdeffekt bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:
Ich finde wir sollten uns alle eine Scheibe dieser Einstellung abschneiden. Erst wenn wir selber nicht mehr nur am mäkeln sind, können wir auch Zufriedenheit ausstrahlen. Diese Zufriedenheit muss es ja nicht 24h am Tag geben, aber manchmal kann es nicht schaden sich zu freuen, was man hat/was man schon geschafft hat/ und-oder sich einfach sexy zu fühlen!
Ich habe nun beschlossen meinen Bauch nur noch nach der Toilette und vor dem Frühstück zu bewundern. Jeden Morgen ist er wunderbar flach und mit ein bisschen Fantasie erkennt man auch die Bauchmuskeln die sich sonst ganz gerne verstecken. Dann mag ich meinen Bauch :)
Was meine Beine angeht ist es ja nicht nur die Cellulite, die mich stört. Durch dieses ständige Zu- und Abnehmen der letzten Jahre ist die Haut einfach ausgeleiert. Ich habe michbauch schon vor einiger Zeit entschlossen, das irgendwann mal operieren zu lassen. Bis dahin wird es aber noch etwas dauern, also werde ich es erstmal ignorieren, den Fokus von den Beinen weglenken und mich gut fühlen!
Fällt euch ganz spontan auch so etwas ein?
Donnerstag, 26. Juni 2014
Mal wieder der Schweinehund
Hallo ihr Lieben,
am Dienstag stand für mich ja der letzte Spieltag bei der Laufspiel-WM an. Und was soll ich sagen - ich hatte einfach keine Lust.
Es wurden 16km purer Kampf gegen mich und meinen Schweinehund, der ganz unbedingt auf einer Parkbank platznehmen wollte um unserem Hörbuch zu lauschen...! Für solche Tage habe ich ein paar Strategien entwickelt und getestet:
am Dienstag stand für mich ja der letzte Spieltag bei der Laufspiel-WM an. Und was soll ich sagen - ich hatte einfach keine Lust.
Es wurden 16km purer Kampf gegen mich und meinen Schweinehund, der ganz unbedingt auf einer Parkbank platznehmen wollte um unserem Hörbuch zu lauschen...! Für solche Tage habe ich ein paar Strategien entwickelt und getestet:
- Power-Napping (früher nannte man es auch Mittagsschlaf): 30 Minuten die Augen zu und meistens fühle ich mich wieder wie ein neuer Mensch. Es ist gerade lange genug, um mich zu erholen und kurz genug, dass ich mich hinterher nicht noch schlimmer fühle! Wichtig ist nur, nach den 30 Minuten auch wirklich direkt aufzustehen (fällt mich an leichtesten, wenn ich einen konkreten Plan habe), da sonst die Gefahr zu groß ist wieder einzunicken... Nach dem Napping noch einen frischen Kaffee und ab in die Laufschuhe
- Das eigene Vorher-Nachher-Bild: "Nachher" ist schließlich nicht auf der Couch entstanden :)
- neues Probieren: Wenn mann es dann doch in die Laufschuhe geschafft hat, aber es einfach nicht rund laufen möchte, ist der Zeitpunkt gekommen, mal etwas anders zu machen als sonst. Ich bin am Dienstag zum Beispiel meine Runde einfach mal anders herum gelaufen und siehe da: So hatte ich die Strecke echt noch nie betrachtet und bin sogar einmal falsch abgebogen.
- Spaß haben: ebenfalls in der Runde am Dienstag. Normalerweise laufe ich um den Forstbotanischen Garten nur drum herum. Am Dienstag hab ich mich entschlossen auch mal innen drin zu gucken, ob sich seit meiner Kindheit irgendwas verändert hat (hatte es natürlich nicht). Wieder gefunden habe ich dann einen kleine Parcour aus Treppen und verschiedenen Untergründen. Der hat als Kind schon Spaß gemacht und so war es jetzt auch!
- Ohne Tracking laufen: Gut, am Laufspieltag jetzt eher ungünstig, aber ich hab zumindest den Ton ausgemacht und auch den Pulsgurt zuhause gelassen. Einfach mal ganz ohne Druck nach Gefühl laufen!
- Dem Schweinehund nachgeben: Einfach mal auf eine Parkbank setzen und den Moment genießen, dem Hörbuch lauschen und such freuen, dass man es so schön hat!
Manchmal, wie am Dienstag, hilft aber alles nix und selbst mir macht das Laufen einfach keinen Spaß! Da ist es dann das Helden-Gefühl, wenn man nach dem Lauf frisch geduscht auf der Couch liegt :)
Schweinehund besiegt, und wenn doch nicht: aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben :D
Ich werde mich jetzt wohl für zwei Wochen in den Urlaub verabschieden. Mein Schatz und ich fliegen am Montag für 10 Tage nach Malle - entspannen und Kraft tanken. Ich weiß noch nicht, ob ich dort die Möglichkeit habe, zu schreiben (von wegen Internet und ein bisschen Ruhe und so). Wenn es ruhig werden sollte am Donnerstag also bitte nicht böse sein :)
Habt ihr bestimmte Strategien gegen den Schweinehund?
Abonnieren
Posts (Atom)

