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Montag, 30. März 2015

Welches Wetter?

Hallo ihr Lieben!

Ich weiß ja nicht wie es bei euch draußen aussieht, aber hier ist schon wieder richtig ungemütliches Herbst-April-Wetter eingetroffen.
Heute früh nahm ich mir vor, laufen zu gehen, aber ich hatte auf dem Weg zur Arbeit (und zurück) im kurzen Waldstückchen schon Probleme, mich bei dem Matsch aufrecht zu halten. But no Excuses, das ist einfach nicht mehr drin. Ich habe das Gefühl dass ich durch meine Saftfastenkur eine extrem starke Disziplin bekommen habe, dazu noch mein Wille und meine Widderhörner.
Heute ging natürlich das Thema Wetter durch die Gänge. Reflexartig fragte ich: "Welches Wetter?" und musste irgendwie lachen. Man kann sich es auch einfach wegdenken, verdrängen oder einfach nur schön reden (sofern es eben positiv ist). Ich wollte heute draußen laufen gehen - trotz Wetter (der Straßenrand/Gehweg tust nämlich auch!), aber eine Freundin überredete mich für's Fitnessstudio.
Naja, hauptsache Bewegung.
Ich hoffe ihr habt die Message verstanden. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur eine mangelnde Disziplin, einen Schwachen Willen und ein übergroßer, fetter Schweinehund.
Könnt ihr euch noch an eure Ziele für diesen Sommer erinnern? Ich ja. Und wenn nicht jetzt anfangen, wann denn dann? Wenn der Sommer da ist? Oder gar einfach ein Jahr warten?
Ich habe gerade auch allen Grund, mich zuhause in mein Bett zu werfen, aber das kommt echt gar nicht in Frage.
Also, welches Wetter?


deetaz316.worldpress.com
deetaz316.worldpress.com

Mittwoch, 7. Januar 2015

Ein kurzer Blick über die Schulter

Hallo ihr Lieben,
na, die guten Vorsätze schon über Bord geworfen? *g*
Ist das neue Jahr tatsächlich noch keine Woche jung? Hamma.... Kommt mir länger vor.

Ich knüpfe einmal ganz kurz an meinen Post vom Silvester-Tag an. Dort schrieb ich von meinen Plänen für 2015. Unter anderem ging es dort um eine Box, in der ich meinen Schokokonsum einmal visualisieren wollte....
...hier steht sie....


Diese Zettel bedeuten Schokofreier Tag. Und tatsächlich habe ich in diesem Jahr noch keine Schokolade gegessen. Also sind es gerade  - mit dem 31.12. - 7 bunte Zettel. BAM. Falls ich doch schwach werde, wird das Schokopapier ebenfalls in die Box kommen...
 So... äh... was wollte ich heute erzählen?
Achja, mir ist aufgefallen, dass ich euch iwie längst ein Update meines Laufplans-zum-Marathon schulde. Da ab nächsten Montag, 12.01.2015, die neue Phase beginnt, passt es vom Zeitpunkt doch gerade ganz gut.

MyAsics-Laufplan - Was bisher geschah:

Angemeldet habe ich mich - wie einige vllt noch wissen - im Juli 2014. Es wurden ein paar Daten abgefragt: Was willst du schaffen? - und wann? Und was kannst du schon? Wie oft und wie hart willst du in der Woche trainieren? Und schwebt dir eine Zielzeit vor?

*tip*tip*tip*.... und da stand der Plan: Zielzeit [laut myasics] 04:06:32.

Jaja... sehr komisch... Naja, aber ich dachte: Erstmal los trainieren, anpassen kann ich das ja immer noch.
Die Vorbereitungsphase war mir zu langweilig... und ich habe ein bisschen mehr trainiert als "erlaubt". Aber für die Muskel und Gelenke war das eine super Phase. Danach war ich ein hufescharrendes, schnaubendes Rennpferd, dass zu lange im Stall eingesperrt war...
...und in der Aufbauphase wurde endlich die Boxentür geöffnet...  einen Spalt zumindest...
Diese Phase lief bis zur ersten Novemberwoche und...naja... Ende Oktober...da... hatte....ich....so... eine....Phase.... also, da ging gar nichts bei mir. Mir Ach und Krach habe ich die Läufe von der Distanz her zwar geschafft, aber die Zeiten waren immer mit großer Anstrengungen gerade so am unteren Rand der Vorgabe. Das hat mich ganz schön fertig gemacht  und der November stand an...das sollte es "GETTING FASTER" werden... keine Ahnung, wie das zu schaffen wären...

Ich habe tief durchgeatmet und meinen Plan umgestellt. Die Zielzeit jetzt 04:16:00. Und das war ne super Entscheidung. Denn die Phase lief echt gut. Ich konnte alle Vorgaben erfüllen. Die Distanzen waren dabei weniger der Problem: Im November und Dezember bin ich 2x die Woche eine schnelle Runde zwischen 7km und 10km gelaufen + eine etwas längere Strecke im Joggingtempo - circa 14-16km.


Meine schnellste (und kürzeste) Etappe: 6km in 29min. (4:50 min/km)
Meine längste Strecke: 20km in 2:10h (zum Ende der Aufbauphase am 6.11. als alles scheiße war... man muss sich halt auch mal quälen.)

Ich habe auf meinem alten Stadtplan die Strecke eingetragen, die ich während des Planes gelaufen bin (früher habe ich auf der anderen Seite der Alster gewohnt, da könnte ich also fast nochmal das selbe aufmalen^^)

die nachgezeichneten schwarzen Linien bin ich abgelaufen. Manche davon einmalig, manche regelmäßig...ich hoffe, man erkennt es wenigstens ein bisschen.
 Die nächste Phase beginnt nun - wie gesagt - am Montag. Und nun geht es weiter,...weiter....weiter.... GETTING FURTHER
Nach meiner Anmeldung habe ich im Juli geschrieben, dass ich vor dieser Phase etwas Angst habe. Und ich hielt es damals für unmöglich, ein solches Pensum zu laufen. Das ist ja immerhin mehr oder weniger ein Halbmarathon jede Woche!!!!

noch sind alle Termine wie vorgesehen im Plan... aber ich kenn mich... da wird sicher noch einiges hin und her geschoben und vermutlich laufe ich die 20km immer dienstags. Da passt es mir am besten!

denn eigentlich achte ich nur darauf, dass ich mich hier in dieser Übersicht immer im blauen Bereich in der Mitte aufhalte! Und das habe ich bissher immer geschafft.
....aber jetzt denke ich "okay, wird nicht einfach... aber schaffbar. Challenge accepted!"


So...jetzt muss ich mal die Sonne genießen. Wenn die in Hamburg mal scheint, dann sollte man am besten alles stehen und liegen lassen und genießen!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

2015: Hey ho, lets go

Hallo ihr Lieben,
erst einmal ENTSCHULDIGUNG für den nicht vorhandenen Post in der letzten Woche. Weihnachten und so hat iwie dazu geführt, dass ichs total vergessen habe. Aber hattet ihr es denn schön?

Ich lese gerade überall in der Bloggerwelt Jahresrückblicke und Jahresrückblicke und Jahresrückblicke. Nun, ich will 2014 eigentlich nur fertig haben, nen Haken hintersetzten und mit voller Power nach vorne gucken. Nix Rückblick...

Habt ihr schon den "2015: Hey ho, lets go"- Post auf meinem eigenen Blog gesehen? Hier habe ich den 2015-hey-ho-lets-go-und-mit-Musik-ist-alles-leichter-Plan verabschiedet. Ein Plan voller Ziele und Vorhaben - angefangen bei Uni und Job über Urlaubspläne, Sport und zur Ernährung. 

Ich will hier nun zwei Sachen weiter ausführen - wegen besserem thematischem Bezug und so: Urlaub und Uni....Äh... Quatsch... Natürlich...:

Sport & Ernährung in 2015
 

Am 26.04.2015 ist Marathon in Hamburg. Angemeldet bin ich  - seit Juni. Dafür brauche ich keine extra Motivation. Ich schaffe es bisher ohne (große) Probleme, meinen Trainingsplan einzuhalten. Aktuell bin ich  - Streber - sogar 15% dem Plan vorraus.
Die Alltagsbewegung passt auch: I ♥ my Bike und wir fahren fast alle Strecken zusammen. Egal ob Regen, Wind oder Dunkel.
Hier also einfach: Weiter machen, wie bisher.
 
So, jetzt das ABER:
Ich habe zwei Problemzönchen, die sich langsam aber sicher zu wahren Problemzonen entwickeln. Und es nervt... ja, liebe Arme und lieber Bauch - ihr dürft euch angesprochen fühlen. Den Kollegen geht es nun 2015 an den Kragen.

Wie aus den Problemzönchen -zonen wurden:

Die Arme:
Nun, zum Glück brauche ich da keine tiefe Fehleranalyse vornehmen. Prinzipiell habe ich für die Arme das Krafttraining komplett vernachlässigt. Nach dem Marathontraining war/bin ich meistens entweder echt kaputt und will nicht mehr, oder ich habe schlicht keine Zeit oder Lust, noch mehr zu machen. Im letzten Jahr habe ich das Alround-Krafttraining echt ernst genommen und habe es geschafft aus meinen Streichholzärmchen immerhin Arme zu machen, die Getränkekisten vom Supermarkt nach Hause tragen können. Und jetzt ist aus denen iwie Wackelpudding geworden. 

 Der Bauch:
*Seufz* Bei uns beiden hängt der Haussegen ja schon etwas länger schief. Da macht man und tut und rackert sich ab und was ist.... nix. Naja...zumindest nichts Sichtbares. Ich kann auf der einen Seite nicht meckern: Sit-Ups, Crunches & Co. funktionieren - keine Frage. Nur heißt es ja nicht ohne Grund: "Abs are made in the kitchen" - Also, das Sixpack wird in der Küche gemacht. Ergo: Waschbrett ist da - liegt nur n Stapel Wäsche drauf.

Und nun....?
2015: Hey ho, lets go

Ich denke, das Arm-Problem werde ich schnell in den Griff kriegen. Auf meinem regelmäßigen Trainingsplan kommen die Liegestütz wieder ganz nach oben. Meine Mama hat mir auch ein neues Theraband geschenkt. Die Vorraussetzungen sind also da. Die Einstellung auch. Jetzt heißt es: Nur noch machen!

Der Bauch wird anstrengender. Mehr Sport zu machen fällt mir nicht schwer. Mein wahres Disziplinproblem heißt SCHOKOLADE. Ich habe kein Problem mit Fast Food, Chips oder Gummibärchen. Kuchen und Kekse esse ich zwar gerne, aber ich finde ein Ende. Aber Schokolade... böse, böse, böse.

Das muss ich mit Bedacht angehen...
Erstens: Ich habe jetzt eine Dose in der Küche stehen, in der ich Schokoladenpapier von gegessener Schokolade sammeln werde. Dann sehe ich  - so meine Hoffnung - mal sehr schonungslos, was ich da alles in mich reinschaufel (und verkneife mir so schon mal das eine oder andere Stück).
Gleichzeitig werde ich versuchen, zu notieren, wann ich zur Schokolade greife: Emotional Eating? Langweile? Hunger, aber zu faul, um zu kochen? Heißhunger auf "Süß"? In Gesellschaft?
 - Wenn ich weiß, wo das "wahre" Problem steckt, dann kommen die nächsten Schritte....

Wenn ihr noch Tipps und Tricks habt, dann freue ich mich auch darüber. 

So, aber jetzt wünsche ich euch erst einmal allen eine schöne Silvesterparty, einen guten Rutsch. Lets Rock 2015!


PS: Ich habs gerade entdeckt: Die neue Revolver-Ausgabe hat als Titelthema "Metal Health"
Auf dem Cover: Allisa White-Gluz von Arch Enemy und ihr Boyfriend - beides wahre Sportskanonen und leben vegan. Leider kostet der Shipping-Kram aus den USA mehr als das Heft... aber ich habe ja auch etwas Geld zu Weihnachten bekommen...

Mittwoch, 26. November 2014

I'm Running on Sunshine

"Da hat sich das Quälen echt gelohnt."
Eine gute Freundin sitzt im Kino (letzte Woche) neben mir. Sie trainiert gerade für einen Halbmarathon und ähnlich wie ich hatte auch sie mit einer gewissen "schwierigen Phase" zu kämpfen, in der Körper oder Geist oder der innere Schweinehund (oder wer auch immer) einfach eine bestimmte Distanz in einer einer bestimmten Zeit nicht schaffen wollte. Geteiltes Leid war da oftmals halbes Leid - und wir motivierten uns gegenseitig mit Tritten in den Allerwertesten und klugen Sprüchen durch den norddeutschen Nieselregen.
"Da hat sich das Quälen echt gelohnt." Ihre Wange strahlen, die Augen leuchten. Endlich wackelte das ersehnte Trainingsziel nicht nur: Es fiel. *Kawooom*
Was für ein Gefühl.

Und ich... ja, ich saß grummelig im Kinosessel. Mit der Elefantendosis Aspirin und einer Familienpackung Tempos. Schön für dich.... Aber: ich will auch

Und wie ich wollte! Letzte Woche las ich wirklich ÜBERALL irgendwelche Motivationstipps zum Thema Laufen und Kalten, in Nassen, im Dunklen. Und ich wollte...
Aber ich konnte nicht.

ABER: WIE VERSPROCHEN:
DIE GRIPPE IST BESIEGT!!!

Ausschnitt aus meinem Plan von myasics.de
Ich bin nun in der neuen, pinken Phase "Getting Faster": Vorgesehen sind eigentlich pro Woche zwei nicht so lange Läufe im "Aufbau-Tempo" und 1 etwas längerer im "Wohlfühltempo" (diese Woche sinds 4 Läufe, weil ich den Krankheitsrückstand etwas aufholen will). 
Da ich allerdings in dieser "Nix-Geht"-Phase so genervt war, habe ich meine Marathonzielzeit auf 4:16:00 angepasst. (Myasics hatte vorher eine 4:06:00 für mich vorgesehen, die ich sowieso etwas utopisch fand...)

... und durch diese Anpassung bin ich jetzt eben auch "46% schneller" als geplant. Jaja..... wetten, dass das nächste Woche schon wieder ganz anders aussieht.

Ihr seht meinen heutigen Lauf? Die eine Woche "Rest" hat meinen Beinen ehrlich gesagt echt gut getan. Und als dann heute dieser Nebel weg war, die Sonne rauskam und meine Lieblingslaufmusik ihr übriges tat....

...da wackelte mein Ziel (Pace unter 5:40 auf 10km) auch schon gewaltig. ☺

"Da hat sich das Quälen doch gelohnt"
 Und ich weiß endlich auch wieder, warum ich eigentlich noch mal laufe:  ☼ I'm running on sunshine ☼

Ach...übrigens: Wer nun doch noch extra Motivation braucht. Achim Achilles hat heute wieder was Nettes in seiner Kolumne gehabt: Die Erotik des Nieselregens
Mein Favorit: "Die grausamste, aber zutreffendste Übungsleiterweisheit lautet: Die Sieger des Sommers werden im Winter gemacht. Stimmt leider." [beim Skispringen ist das nicht der Fall ☺] und "Matschspuren an der Wade erhöhen das Sozialprestige."

Also Leute, los: Wir erhöhen das Sozialprestige! ☺

Samstag, 22. November 2014

Der "Dreckige Cheatday"

Hey ihr Lieben,

egal ob auf YouTube, Instagram oder sonst wo in sozialen Netzwerken: Überall ist die Rede von Cheatdays, was halt einfach Tage sind, an denen man essen darf/kann, worauf man gerade Lust hat. Also Pizza, dazu Cola, als Dessert Ben&Jerrys, dann als Snack Chips und zum Abend ein Steak mit Pommes. Insgesamt gibt es zwei Varianten: Die erste Variante, der dreckige Cheatday sieht vor, dass  man, wie oben beschrieben, isst worauf man Lust hat, möglichst viele Kohlenhydrate, völlig egal wie viele Kalorien. Bei der zweiten Variante, dem sauberen Cheatday, wird die Kalorienzunahme nur um 50% zur normalen Zunahme verstärkt, aber heute geht es um die erste Variante. 
Irgendwie klingt das ganze ja ganz verlockend, ich meine, wer will solche Dinge nicht gerne den lieben langen Tag essen, aber ich habe mich irgendwie gefragt, was das bringen soll. Also fangen wir einfach mal mit den positiven Aspekten an:
Als erstes kann man alle seine Gelüste an diesem einzigen Tag ausleben (kennt irgendjemand "The Purge", den Film? Erinnert mich gerade voll da dran...) und auf Deutsch gesagt die Sau rauslassen. Außerdem wird der Körper dann wieder mit Kohlenhydraten aufgeladen und der Stoffwechsel angeregt. Motivierend ist es auch, so einen tag in der Woche zu haben, auf den man sich den ganzen tag freuen kann. Außerdem wird ein Jojo-Effekt nicht schlagartig am nächsten Tag einsetzen, weil man dann rein rechnerisch 9000 Kcal Überschuss zu sich nehmen müsste.
Auf der anderen Seite wird durch das Einführen eines solchen Tages das Essen wieder als Belohnung angesehen, was kontraproduktiv an den restlichen Tagen in der Woche enden könnte. Und wenn man sich dann nicht zügeln kann und am nächsten Morgen genauso weiter macht, kann aus dem Tag auch schon mal eine Woche werden, weil man einfach gemerkt hat, wie lecker cheaten doch ist. Alleine den Namen finde ich aber schon zum... nachdenken: schummeln. So als müsste man etwas verheimlichen, und ich denke, dass es gesünder ist, wenn man hin und wieder etwas ungesundes isst. So hungert man nicht die ganze Woche dem Cheatday hinterher, was psychisch gesehen nachhaltiger sein könnte. Wenn man nämlich auf dem Sofa sitzt und denkt "Jetzt ein Eis" und dann sagt "Ich warte bis zum Cheatday, wo ich mir dann Eis, Cola, Chips und Co reinziehe", kann das zwar vielleicht motivieren, aber im Endeffekt ist man auch nicht glücklicher, wenn man alles auf diese 24h verschiebt. ich meine wie blöd ist es denn wenn man Montagabends mit Freunden weg ist und nicht richtig genießen kann, weil man den Cheatday leider erst Samstag hat! Ich persönlich würde mir keinen Cheatday einrichten, einfach weil ich so wie jetzt flexibler bin und ich mir auch nicht vorstellen kann, dass das wirklich gesund ist, wenn man bedenkt, welche Nährstoffe man an den restlichen sechs Tagen und den "Dreck" von diesem Tag zu sich nimmt. 
Habt ihr einen Cheatday in eurer Woche? Was haltet ihr davon und habt ihr irgendwelche Erfahrungen damit gemacht? 

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Mittwoch, 5. November 2014

Schlaue Sprüche: "Qualität kommt von Qual"

Eigentlich müsste der heutige Titel lauten "Warum es nicht läuft, obwohl es läuft" in Anlehnung an Lee Lis gestrigen Post.
Ich laufe meinen geplanten Trainingszeiten gerade echt hinterher. Und was soll ich sagen: das zieht mich runter. Gerade macht das Laufen einfach keinen Spaß, es ist mehr ein "Über-die-Distanz-quälen" mit schweren Beinen, die mehr schlurfen als traben. (Das zieht mich emotional echt runter, fühle mich wieder mal super fett, hässlich, etc.... wie Lee Lis Freundin so schön sagt: "Wenn du zu viel drüber nachdenkst, dann hast du schon verloren." *zu spät*)

Mein Papa am Telefon dazu: "Na, wenn's nicht läuft, dann muss man eben auch mal aufgeben...."

Bei mir schrillen alle Alarmglocken!
AUFGEBEN?
 Aufgeben, nur weil gerade etwas Sand im Getriebe ist? Meint der das ernst? (es stellte sich heraus, dass er nicht meinte, die Marathonambitionen aufzugeben, sondern einen geplanten 20km Trainings-Lauf nach 10km zu beenden, wenn einfach GAR NICHTS mehr geht.)

Aber mal ehrlich: Mit so einer Einstellung komme ich ja nie über 42km: "Disziplin ist die Fähigkeit, sich zu merken, was man will"
Ich denke zurück an mein relativ junges Läuferleben und stelle fest: Es gab immer mal Zeiten, in denen es ohne erkennbaren Grund einfach nicht ganz rund lief...
... und sowieso denke ich oft "an guten Tagen die langen Strecken laufen, kann ja jeder"

Ich halte mich da mehr an Achim Achilles/Hajo Schumacher der mit "Qualität kommt von Qual" in seiner Läufer-Kolumne auf Spiegel Online die einen oder anderen guten/lustigen/ironischen Gedanken zum Läuferleben parat hat. Felix Magath lässt übrigens auch nach diesem Motto trainieren.

...also... Zähne zusammenbeißen und iwie die Distanzen in noch einigermaßen vertretbaren Zeiten überleben. Das wird auch alles wieder besser.
So geht es auch anderen Läuferinnen.

Und J.W. v. Goethe dazu:  
"Es wechseln Pein und Lust , genieße wenn Du kannst, leide, wenn Du musst."

Und wenn ich morgen wieder meine Runden um den See drehe, dann versuche ich einmal ein Lächeln dabei ("Disziplin heißt, etwas, das man hasst, zu tun, so zu tun, als liebte man es." - Mike Tyson)

Und dann sage ich noch zu mir: "Lass' endlich dieses Nachdenken"

Und um was wetten wir, dass hier nächsten Mittwoch schon wieder ganz andere Töne erklingen?
Goethes Werther: "wir Menschen beklagen uns oft", fing ich an, "daß der guten Tage so wenig sind und der schlimmen so viel, und, wie mich dünkt, meist mit Unrecht. Wenn wir immer ein offenes Herz hätten, das Gute zu genießen, das uns Gott für jeden Tag bereitet, wir würden alsdann auch Kraft genug haben, das Übel zu tragen, wenn es kommt". -"Wir haben aber unser Gemüt nicht in unserer Gewalt", versetzte die Pfarrerin, "wie viel hängt vom Körper ab! Wenn einem nicht wohl ist, ist's einem überall nicht recht".

Montag, 3. November 2014

Montagssport

Ich habe meinen Wecker extra 20 Minuten eher gestellt, um euch hier motivationstechnisch zu versorgen! Na, wenn das mal kein Einsatz ist.
Heute ist das Thema Sport. Ich habe das Gefühl, dass sich einige immer noch zum Sport zwingen müssen, und habe zurück gedacht, wie es bei mir damals war.
Ich hatte immer Phasen, wo ich ein halbes, dreiviertel Jahr gut motiviert gesportelt hatte, aber die kurze Phase kam immer, dass ich irgendwann von heut auf morgen keinen Bock mehr hatte. Die Übungen schienen so anstrengend, die Zeit irgendwie vergeudet. Man kann doch auch anstelle dessen lieber auf der Couch verbringen und... Ja, was macht man da? Rumgammeln? Ungesundes Essen in sich hineinstopfen? Vor dem TV vegetieren?
Bei mir kam erst die Wende, auch wenn ich immer mal  wieder krankheitsbedingt aussetzen musste (was mich dann runterzog und ich dezent den Sport ignorierte), als ich mich im Fitnessstudio angemeldet und Bodyjam für mich entdeckte, heute eine Sucht!
Damals war ich gaaanz selten (und auch nur im Frühling) laufen gewesen, habe Zuhause rumgetanzt, hatte mir sogar einen Ergometer gekauft, der auch gut von mir benutzt wurde. Krafttraining kannte ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Ich wollte halt einfach abnehmen. Und im Nachhinein wird mir auch klar, warum es so durchwachsen lief, nicht nur wegen der immer wieder schlechten Ernährung.
Was ich damit sagen will ist, dass ich nur Empfehlen kann, sich eine Sportart zu suchen, die euch Spaß macht! Mit der ihr durchs Leben geht, die eurer ständiger Begleiter und Verkündigter im Kampf gegen die Kilos wird! Ich teste selbst immer wieder Sachen aus, momentan warte ich auf meinen Dance Hoop, und mal schauen wie ich mich anstelle. Wichtig ist, einfach am Ball zu bleiben.
Idealerweise wäre noch, dass man sich Verbündete und Gleichgesinnte sucht. Ich habe es schon einmal erwähnt, wenn der Partner nicht mitziehen möchte, einem sogar daran hindert, dass man gesünder isst und regelmäßig Sport treibt, sollte man sich wirklich ganz ehrlich überlegen, ob man es ändern will. Ich möchte wirklich hier keine Ehen brechen, nur ich habe es selbst bei anderen gesehen, dass der Partner schnell (neben Freunde) zum Feind werden kann! Wenn die Liebe so groß ist, dass man ihn nicht verlieren möchte, dann müsst ihr es (euch) einfach akzeptieren, dass ihr so ausseht wie ihr ausseht, und der erträumte Body eben nur ein Traum in diesem Leben bleibt, was ich jetzt auch nicht soo schlimm finde. Nur man sollte diesen krampfhaften Kampf aufgeben, der verursacht nur Stress!

Hinter mir liegt ein anstrengendes Wochenende, an dem ich von früh bis abends nur herum sitzen und Input aufnehmen musste (naja ich wollte es ja so!). Bewegungsmangel ist furchtbar für mich, dazu noch das üppige Kantinenessen.
Ich habe heute meinen Dvd-Abend abgesagt, weil ich einfach den Drang verspüre, nach der langen Arbeitsschicht noch zum Sport zu gehen. Ich weiß, dass es mir danach um so viel besser gehen wird (im Gegensatz zum Dvd-Abend, wo ich ja nur wieder herum sitze und mich schlecht fühle)! Ich stell den Sport wirklich nicht an erster Stelle, aber er hat bei mir einfach einen hohen Stellenwert in Laufe der Zeit bekommen!
Ich habe nicht nur Körperziele, die ich erreichen möchte, für mich ist Sport einfach eine Liebe geworden!
Also, was ist Sport für dich, und an welcher Stelle steht er in deinem Leben?


indulgy.com
doitnow.info

Montag, 20. Oktober 2014

Montagshymne

Hallo ihr Lieben, 
ich hatte mich ja schon vorgestellt, falls es wer nicht mitbekommen haben sollte, ich bin die Neue an Board, die Montags hier das Ruder in den Händen hält...


pinkbrit.com


Ich weiß wirklich gar nicht, warum so viele Menschen etwas gegen den Montag haben. Ja, das schöne Wochenende ist rum, die nervige Arbeit geht los, man muss sich früh aus dem Bett pellen.
Gerade gestern war das Wetter traumhaft, und ich bin mir sicher, der eine oder andere hat heute früh, als der Wecker klingelte, mächtig gestöhnt und das wahrscheinlich nicht beim Morgensex .
Drehen wir das Ganze doch mal um: Wäre euch lieber, wenn es das ganze We geregnet hätte, und dieser herrlich milde Tag auf einem Mittwoch fiel? Na also.
Montag ist Wochenanfang, und Anfang ist immer gut. Viele Menschen brauchen ihn, um etwas zu starten oder ändern zu wollen. Kennen wir sicherlich alle zur Genüge!! Deswegen möchte ich heute über die Macht des Montags philosophieren und schreiben!

Es war einmal......nee Scherz. Ich mach es kurz und knackig, ihr seit sicherlich schon fleißig auf den Beinen und habt keine Zeit für ausschweifende Texte.
Ich erzähle einfach mal aus meiner Sichtweise:
Ich bin nicht anders als ihr, mein Gehirn signalisiert mir auch, obwohl ich mittlerweile sehr gut weiß, dass man jeden Tag, jede Minute, sogar jede Sekunde etwas ändern kann, dass der Wochenstart (Montag) immer perfekt für Neues ist, neben dem 1. des Monats, oder dem 1. des neuen Jahres.
Auch ich komme in Laufe der Woche auf Abwegen, halte mich nicht immer an dem, was ich mir zum hundertsten Male vorgenommen habe. Daher freue ich mich immer, wenn Montag ist. So einfach ist das. Neue Woche, neuer Start, neue Motivation, Neubeginn. Egal was man ändern möchte! Gesünder essen, mehr Sport machen, weniger shoppen gehen, mehr entspannen, das Hobby frönen, ... Hauptsache ist, dass du anfängst, und das am besten heute (Montag)!!
Wenn du heute beginnst, hast du den Wochenstart geschafft. Man sollte sich wirklich jeden weiteren Tag motivieren, eigentlich sollte jeder Tag ein Montag sein!


Wie wir den Montag lieben lernen, Step by Step



dumebie.com


Schritt 1: Akzeptanz!
Ja die Arbeit geht wieder los, so ist das nun mal. Wo ein toller Montag ist, ist eben auch ein doofer Arbeitswochenstart, auf dem wir uns nicht unbedingt konzentrieren sollten. Versuche es doch einfach mal, und sage laut: Hallo Montag, schön dass du da bist. Das ist völlig okay, und ich freue mich auf die tollen Sachen, die ich während oder nach der Arbeit machen kann!
Schritt 2: Planen!
Was möchtest du heute essen, machen, kaufen, erleben? Plane etwas Schönes, auf das du dich den ganzen Tag freuen kannst. Ein neues Buch anfangen? Ein leckeres, einfaches Gericht kochen? Deine Arme trainieren? Einen bestimmten Film schauen? Wilden, erotischen Sex mit deinen/r Liebsten haben? Do it!
Schritt 3: Lächele!
Egal was du machst, strahle dabei. Nicht mehr und nicht weniger. Selbst wenn der Chef dir unbedingt ein paar Takte erzählen muss, lächele dabei, dann ist es halb so wild (im schönsten Fall verwirrst du ihn noch).
Schritt 4: Montagshymne!
Und die lautet: "Ich bin jung, sexy, gesund und schaffe/erlebe das, was ich mir heute vorgenommen habe! Montage sind toll!"

Das war's auch schon. Damit werdet ihr schon bald den Montag das Krönchen aufsetzen und das Zepter selbst in die Hand nehmen.


theentertaininghouse.com

Freitag, 10. Oktober 2014

Wochen wie diese...

Wie gerne würde ich heute schreiben, dass mein Plan funktioniert und alles läuft wie am Schnürchen! Ich wünsche es mir - echt! Aber irgendiwe hab ich einfach keine Disziplin...!

Die Woche lief wirklich überhaupt nicht gut. Ich hab es zwar regelmäßig zum Sport geschafft und hab sogar richtig Spaß an den Kursen im Studio, aber meine Ernährung will sich einfach nicht einpendeln...! Ich schwanke mal wieder total hin und her. Jeden Morgen das gleiche: Heute werden wieder Punkte gezählt und heute schreibe ich auch auf!
Das hält dann bis vormittags, wenn ich im Büro die erste Nervennahrung brauche... (Zum Glück haben wir hier "nur" die kleinen Goldbären-Tütchen)

Ich lasse mich vom Schatzi auch mal wieder viel zu schnell von Ausnahmen überzeugen. Dann gibts Abends noch ne Pizza oder wir kochen noch etwas. Die Portion sollte dann eigentlich für den nächsten Tag mit reichen - eigentlich...!

Die Quittung habe ich natürlich direkt bekommen - Stillstand auf der Waage! Ich habe ja eigntlich noch richtig Glück, dass es nicht wieder rauf geht!

Hoffentlich kommt die Disziplin schnell zurück, sodass ich nächste Woche freudigeres zu berichten habe :(

Bis dahin

eure Caro

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Rumgetüddel

Hallo meine Lieben,
ich habe mir heute mal was zu dem von mir so oft geschriebenem Satzfragment "Schuhe an und los!" überlegt.

Schuhe an und los!

Das klingt schnell. 4 kleine Wörter, die auch schnell gesagt sind.
Knappe 20 Sekunden liegen gefühlt zwischen dem warmen Bett und der frischen Luft. Stellt euch mich mal als Comic-Figur vor. 3. Bilder:

1. *Wecker* schrillllllllllllllllll
2. Frau-zieht-Schuhe-an
3.Frau-geht-durch-Tür

In echt brauche ich aber unzählige Bilder -  das ist mir gerade heute Morgen wieder klar geworden.

1: Wecker
2. Snooze - 5Min.
3.Wecker
4. Kaffemaschine anstellen
5. Müsli essen (ich kann nicht laufen gehen, ohne iwas im Bauch zu haben)
6. Kaffee trinken...

...so und jetzt geht das richtige Rumgetüddel los:

7. Blick aus dem Fenster: Wie ist das Wetter?
7a) Überlegung: Kurze oder lange Hose?
7b) T-Shirt, Top, Sweatshirt?
7c) Regenjacke?
7d) Schal, Stirnband, Mütze?
(7e Handschuhe?) das kommt dann sicher ab November dazu

8: Wie lange - und somit auch wo? - will/muss/kann ich heute laufen?
8a) Was steht im Trainingsplan?
8b) Wie geht es mir? Habe ich Zeitdruck?
8c) auf welche Strecke habe ich Lust?
8d) passen die gewählten Klamotten dazu?

9.Wo ist...
9a).. das Shirt? - Oh, in der Wäsche
9b)... die Hose? - Da! Aber...keine Taschen. Ich wollte doch mit Musik...also doch die andere Hose.
9c)...meine Pulsuhr (und der Brustgurt? und das Ansteckteil?)?
9d)...das Zopfband?
9e) ...meine Kniebandage?
(Dabei wird hin und her rennen und panisch suchen)

10. Habe ich genug getrunken? Sollte ich Wasser mitnehmen?
11. Muss ich - für längere Strecken - noch etwas abkleben? (Habe mir einmal bei 16km ganz schön den Rücken aufgescheuert, weil der Hosenbund iwie....scheuerte.)
12.Schuhe an... (passt die Schnürung?)
13. und los!


Ihr seht, ich tüddel vor einer meiner Runden echt ganz schön viel rum. Das Getüddel nimmt zu, je länger der Lauf werden soll und je später es bereits ist (wollte ich abends um 9 laufen gehen, müsste ich vermutlich um 6 mit dem "Vorbereiten" beginnen.. *hehe*)
Und in der oben geschilderten Übersicht fehlen sogar noch die Dinge, die man im Bad so macht.... Zähneputzen, etc. Oder stellt euch mal vor, ich entscheide mich T-Shirt-mäßig kurz vor dem Start noch einmal um....
...Für "stylisch-aussehen" bleibt mir da auch absolut keine Zeit mehr... da kommt es schon mal vor, dass ich recht....bunt... unterwegs bin.

Tatsächlich habe ich alles das da oben heute Morgen ziemlich genau so abgepult.
20 Min. hats gedauert vom Bett bis zur Luft. - Okay, da war ich dann auch wach und das Frühstück halb verdaut.

Trödelt und tüddelt ihr auch so viel? Oder seid ihr da effizienter?

Donnerstag, 31. Juli 2014

Veränderung - Hat mich das Laufen verändert?

Jeden Morgen bekomme ich von Laufcampus eine Motivationsmail :)
365 gute Gründe das Laufen zu lieben :) So werde ich jeden Morgen daran erinnert! (Nein, mich bringt es nicht dazu morgens aus dem Bett zu springen um noch vor der Arbeit zu laufen...)
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass die Tipps immer wieder einen Bezug zur Arbeitswelt herstellen:

  • Soft-Skill Laufen: Warum Laufen in die Bewerbung gehört
  • Selfbranding durch Marathon: Schwitzen für den Erfolg
  • Warum sollten Manager die Erfahrung Marathon unbedingt mal machen
Ich könnte jetzt wohl noch eine ganze Menge Beispiele finden, aber ich glaube ihr wisst, was ich meine :)
Diese Tipps haben mich ans Nachdenken gebracht. Hat das Laufen mich verändert?
Ich befinde mich im Moment in einer kleinen Umbruch-Phase. Ich hab meinen Bachelor abgeschlossen, einen tollen neuen Job und viele Pläne für die Zukunft.
Zuletzt fand ich mich dann in einem wichtigen Gespräch wieder, wovor ich erst ein bisschen bammel hatte. Ich wusste nicht, ob ich gut genug vorbereitet war, ob ich Fehler machen würde, ob ich überzeugen könnte... Hallo Selbstzweifel, lange nicht gesehen und doch wieder erkannt!
Aber es kam alles anders. Das Gespräch verlief wirklich sehr gut. Mein Gesprächspartner konnte eine Atmosphäre schaffen, in welcher ich mich etwas entspannen konnte, nicht stotterte, die richtigen Worte fand. Ich hatte das Gefühl, dass es sehr gut verlaufen ist.
Als ich am Nachmittag dann dieses Gespräch noch einmal Revue passieren ließ kam mir der Gedanke, dass ich es vor einiger Zeit wohl nicht so selbstbewusst und gut gemeistert hätte. Früher wären mir nach dem Gespräch 1.000 tolle Sätze, richtige Antworten und Formulierungen eingefallen, die ich hätte sagen können.
Dieses Mal habe ich das Gespräch aber beim Laufen schon ein paar Mal geführt, mir verschiedene Versionen überlegt, wie mein Gesprächspartner antworten und was er fragen könnte. Ich denke, dass mir das wirklich etwas an Sicherheit gegeben hat.
Ich war auch etwas erstaunt, dass ich in dieser Situation (gefühlt) so souverän und selbstbewusst auftreten konnte. Auch das kenne ich von mir noch nicht so lange... 
Hier kommt auch schließlich das Laufen wieder ins Spiel. Immerhin hab ich es geschafft abzunehmen, das Rauchen aufzugeben, einen Halbmarathon zu Laufen und wenn ich im September den ersten Ganzen laufe, was soll dann noch schief gehen?

Das Laufen gibt mir also unglaublich viel mehr, als Fitness und einen Ausgleich zum Alltag. Es feilt auch an meiner Persönlichkeit, beschwert Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit mich selber besser einschätzen zu können.
Das Laufcampus-Team hat also Recht, wenn es einen Bezug zwischen dem Laufen und der Berufswelt herstellt - auf mich trifft es zumindest zu!

Habt ihr solche Erfahrungen auch schon mal durch Sport, Abnahme oder so gemacht?

Donnerstag, 24. Juli 2014

Und ich so: YEAH!

Hallo liebe Leser,
Wie ihr ja wisst, bereite ich gerade meinen ersten Marathon vor :) Am 14. September soll es für mich also 42,195km durch meine geliebte Heimatstadt Köln gehen :)
Die Vorbereitung verschlingt natürlich sehr viel Zeit und ich "fresse" viele viele Laufkilometer. Da Regeneration fast wichtiger ist als das Training, achte ich dadrauf dass ich in jeder Nacht mindestens acht Stunden schlafe. Auch meine Ernährung hab ich weitestgehend auf das Laufen getaktet. Das bedeutet, viel Obst und Gemüse, Eiweiß und auch relativ viele Carbs (meistens natürlich in Form von Vollkornprodukten)
Trotz all dem wollte es aber die letzten Wochen einfach nicht rund laufen. Meine Herzfrequenz ist auch bei langsamen Dauerläufen ins unermessliche geschossen, ich war ständig müde und auch bei meinem Gewicht hat sich sehr lange nix mehr getan... Ich war etwas ratlos, schließlich habe ich alles befolgt, um mein Training zum Erfolg zu führen :( Ab zum Arzt und mal alles checken lassen:
Der Hausarzt sagte, es könnte sein:

  • dass ich eine verschleppte Herzbeutelentzündung habe (sehr unwahrscheinlich, aber möglich)
  • dass ich eine Herz-Rhythmus-Störung habe (ebenfalls sehr unwahrscheinlich)
  • dass meine Schilddrüse nicht ganz rund läuft oder
  • dass mein Eisenwert/Blutwert irgendwo ein Defizit aufweist.
Also nahm er mir Blut ab, ich machte ein normales und ein Belastungs-EKG, es gab eine Echo-Kardiographie und einen Ultraschall von meiner Schilddrüse.
Nach ein paar Tagen kam dann das Ergebnis: Ich bin kerngesund und top fit!
Blutwerte alle vorbildlich, EKG (also die HF) zwar hoch, aber nicht besorgniserregend, Hormone im Gleichgewicht und das Echo meines Herzens so wie es sein soll! Grünes Licht für meinen Marathon! Ein Ergebnis, was mich wirklich ein bisschen stolz gemacht hat :)

Woher kommt dann aber die Müdigkeit und diese hohe Herzfrequenz?
Die Antwort ist so einfach: Ich laufe zu schnell und dass zu lange!
O-Ton meines Hausarztes: "Naja, wenn Sie 30km gelaufen sind und durchgängig eine Herzfrequenz nahe an der Maximalgrenze hatten, ist es kein Wunder wenn sie mindestens drei Tage total kaputt sind"

Also hab ich das Ergebnis eine gute Nachricht abgespeichert und meine Pulsuhr wieder herausgekramt. Ich taste mich jetzt langsam an eine niedrigere HF ran und mache meinem Spitznamen "Schneckchen" wieder alle Ehre :D Ergebnis: Ich bin tatsächlich nicht mehr so müde ;)

Manchmal ist die Lösung halt einfach zu leicht :)

In diesem Sinne: Manchmal schadet es nicht, einfach einen Gang herunter zu schalten und auf den eigenen Körper zu hören :)

Mittwoch, 2. Juli 2014

Ehrgeizige Pläne

Hallo meine Lieben,
einige von euch lesen ja  - glaube ich - auch meinen eigenen Blog?! Nun, dann wisst ihr es vllt. schon: Ich bin nicht nur am letzten Samstag einen 5-KM-"beneFIT"-Lauf mitgelaufen (und das mit einer tollen Zeit, über die ich mich sehr freue (23:36 Min. - nicht offiziell und nur mit dem eigenen Handy gestoppt) - Nein: Ich habe mich auch zum Marathon in Hamburg für nächsten April angemeldet.

Ich brauche einfach wieder einen "Grund" um Kilometer abzuspulen. Oder so... keine Ahnung.

Nächstes Jahr: Marathon!!! Das hatte ich mir sowieso vorgenommen. Das es jetzt Hamburg wurde (ich wohne ja hier) war jetzt tatsächlich eher Zufall, denn eigentlich wollte ich Berlin (der liegt zeitlich besser, die Atmosphäre soll hammermäßig sein, etc pp.).

Nun stellt sich die Frage aller Fragen: Wann das richtige Training beginnen? - Und wie trainiere ich überhaupt?
 
Ich habe mich ein bisschen durch diverse Laufpläne des WWW geklickt, dabei gute, aber auch weniger überzeugende Tipps, Tricks und Pläne entdeckt...und dann plötzlich: BAM!
DAT IS ES!

Von dem Laufschuhhersteller Asics gibt es kostenlos einen relativ personalisierten Plan.


Zuerst gibt man seine Daten an: Alter, Geschlecht und aktuelle Laufzeiten und -strecken. Dann wählt man das Trainingsziel aus: Für mich ist es der MARATHON 26.04.2015.
Und meine Zielzeit: Ich habe eingetragen: 4:29:59 ☺

So, und dann das Programm einen Trainingsplan ausgespuckt, der mir iwie zu "lasch" war: 2x die Woche laufen, etc pp.
Das habe ich schnell mal auf 3x die Woche geändert und auch das Tempo von "leicht" auf "durchschnittlich" umgestellt.

Et Voilà: Neuer Plan, und auch die Zielzeit hat sich angepasst: 4:06.27 steht da jetzt (Die werde ich niemals schaffen. Kann mir das einfach nicht vorstellen...).

Der Plan ist dann weiter in 7-Abschnitte unterteilt: Die Vorbereitungsphase beginnt - wie ihr im Screenshot sehen könnt - Anfang August. Hier stehen lockere, langsame und eher kürzere Läufe an. Am 25.08. geht es in die Phase "Ausgewogenes Training". Die entspricht etwa dem Umfang, indem ich jetzt seit 2 Jahren trainiere: (mit einer Sommer-/Verletztungsunterbrechung im letzten Jahr) 3x die Woche zwischen 8 und 12km - mal schnell, mal langsam. Die längsten Läufe hier sind 16km. Und die Phase geht bis zum 16.11. 

Bis dahin sehe ich das alles ganz geschillt.

Dann kommt die Phase "schnellerer Läufe": Die Kilometer bleiben aus der vorherigen Phase, aber das Tempo zieht an: Pace von min. 5:20 auf 8KM (Im Wettkampf schaff ich das.... *locker*... aber regelmäßig... lets see).

Im Januar kommen die längeren Läufe (1x die Woche werden richtig Kilometer gemacht- und das Tempo bleibt (fast) - 24km mit 5:40 Pace traue ich mir jetzt echt noch nicht zu...wir sprechen uns wieder Mitte Januar.

Ab der zweiten Märzwoche wird es langsam ernst: Wettkampfstimulationsphase: Die Läufer werden noch länger, noch schneller. Am 5. April stehen die 35km an. Ready to meet the Hammer? 

Danach wird "ausgelaufen": Kurze, schnelle Läufe. 5km, 8km, 12km....

Und dann am 26.April: ATTACKE!


Alle meine Daten werde ich die Tabellen eintragen. Das geht auch, bevor der offizielle Trainingsplan losgeht. Ihr seht im Screenshot auch schon meinen langsamen 10km-Lauf von Montagmorgen. Die Zielzeit wird dann vermutlich stets verrechnet.
Für zuverlässige Zeiten habe ich heute nach mein technisches Equipment im Sportgeschäft meines Vertrauens aufgerüstet (neue Batterien für die Pulsuhr, neuer Brustgurt, etc.)

Ihr seht im Screenshot auch noch viele andere Reiter und Einstellungen. Dazu werde ich dann mal was schreiben, wenn ich damit auch tatsächlich was mache ☺

Ach, sagt mal: Ist von euch auch jemand beim Haspa Marathon dabei? oder lauft ihr einen anderen Lauf im nächsten Jahr? Wie trainiert ihr? Erzählt mal ☺





Donnerstag, 26. Juni 2014

Mal wieder der Schweinehund

Hallo ihr Lieben,

am Dienstag stand für mich ja der letzte Spieltag bei der Laufspiel-WM an. Und was soll ich sagen - ich hatte einfach keine Lust.
Es wurden 16km purer Kampf gegen mich und meinen Schweinehund, der ganz unbedingt auf einer Parkbank platznehmen wollte um unserem Hörbuch zu lauschen...! Für solche Tage habe ich ein paar Strategien entwickelt und getestet:

  • Power-Napping (früher nannte man es auch Mittagsschlaf): 30 Minuten die Augen zu und meistens fühle ich mich wieder wie ein neuer Mensch. Es ist gerade lange genug, um mich zu erholen und kurz genug, dass ich mich hinterher nicht noch schlimmer fühle! Wichtig ist nur, nach den 30 Minuten auch wirklich direkt aufzustehen (fällt mich an leichtesten, wenn ich einen konkreten Plan habe), da sonst die Gefahr zu groß ist wieder einzunicken... Nach dem Napping noch einen frischen Kaffee und ab in die Laufschuhe
  • Das eigene Vorher-Nachher-Bild: "Nachher" ist schließlich nicht auf der Couch entstanden :)
  • neues Probieren: Wenn mann es dann doch in die Laufschuhe geschafft hat, aber es einfach nicht rund laufen möchte, ist der Zeitpunkt gekommen, mal etwas anders zu machen als sonst. Ich bin am Dienstag zum Beispiel meine Runde einfach mal anders herum gelaufen und siehe da: So hatte ich die Strecke echt noch nie betrachtet und bin sogar einmal falsch abgebogen.
  • Spaß haben: ebenfalls in der Runde am Dienstag. Normalerweise laufe ich um den Forstbotanischen Garten nur drum herum. Am Dienstag hab ich mich entschlossen auch mal innen drin zu gucken, ob sich seit meiner Kindheit irgendwas verändert hat (hatte es natürlich nicht). Wieder gefunden habe ich dann einen kleine Parcour aus Treppen und verschiedenen Untergründen. Der hat als Kind schon Spaß gemacht und so war es jetzt auch!
  • Ohne Tracking laufen: Gut, am Laufspieltag jetzt eher ungünstig, aber ich hab zumindest den Ton ausgemacht und auch den Pulsgurt zuhause gelassen. Einfach mal ganz ohne Druck nach Gefühl laufen!
  • Dem Schweinehund nachgeben: Einfach mal auf eine Parkbank setzen und den Moment genießen, dem Hörbuch lauschen und such freuen, dass man es so schön hat!
Manchmal, wie am Dienstag, hilft aber alles nix und selbst mir macht das Laufen einfach keinen Spaß! Da ist es dann das Helden-Gefühl, wenn man nach dem Lauf frisch geduscht auf der Couch liegt :)
Schweinehund besiegt, und wenn doch nicht: aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben :D
Ich werde mich jetzt wohl für zwei Wochen in den Urlaub verabschieden. Mein Schatz und ich fliegen am Montag für 10 Tage nach Malle - entspannen und Kraft tanken. Ich weiß noch nicht, ob ich dort die Möglichkeit habe, zu schreiben (von wegen Internet und ein bisschen Ruhe und so). Wenn es ruhig werden sollte am Donnerstag also bitte nicht böse sein :)

Habt ihr bestimmte Strategien gegen den Schweinehund?