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Mittwoch, 26. August 2015

Gut in Form für das nächste Event

Hallo meine Lieben
wow, hier auf dem Blog ist es ja leider total ruhig geworden. Aber das liegt hoffentlich nicht nur an mir, oder? Tut mir echt Leid, dass ich das hier so schleifen lasse, aber ich hatte iwie nix Spannendes, Sportliches und Gesundes zu berichten: Ich laufe halt so vor mich hin. Mal läufts besser, mal schlechter. Mein nächster Event-Lauf wird der Köhlbrandtbrückenlauf am 3.Oktober sein. Die Köhlbrandtbrücke ist ein Wahrzeichen von Hamburg und eigentlich nur für den Autoverkehr zugelassen. Aber einmal im Jahr - am Tag der deutschen Einheit - gibt es hier eben einen Lauf.

12km stehen da auf dem Zettel.

Ein Kumpel von mir ist am vergangenen Wochenende die Cyclassics in Hamburg mitgefahren. Auf der 100km-Strecke mussten die Radfahrer_innen da sogar 2x hoch. Und so wie das später bei ihm klang, ist die Steigung wohl echt etwas fies... aber naja, das wird schon!

Darum laufe ich aktuell auch eher so 8-13km pro Training und versuche einfach nur, schneller zu werden. Bzw. meine eigentlich auf 8km recht schnelle Pace von circa 5:20min/km einfach mal länger laufen zu können - denn normalerweise werde ich nach circa 45min deutlich langsamer :(

Gestern bin ich dann allerdings doch einfach mal so wieder 18,8km gelaufen - wollte mal sehen, ob ich das überhaupt noch kann... *haha* Ich wollte eigentlich von Anfang an ganz langsam und gemütlich los und habe dafür extra zwei ganz langsame Lieder an den Beginn meiner Playlist gestellt. Aber dann lief es iwie viel besser als gedacht und ich hatte auch noch Rückenwind. Ein Träumchen.

Am Ende dann 1h 48min. - inkl. roter Ampeln, aber ich hatte einmal einen kleinen Krampf (bei KM 14) und musste 2 Minuten den Oberschenkel bearbeiten: Da habe ich die Uhr ausgemacht. Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden - das war schließlich mein erster "längerer" Lauf seit Monaten!

Nur heute morgen habe ich gemerkt, dass ich doch nicht ganz so fit bin wie vor dem Marathon im April: Meine Beine waren ganz schön schwer - das waren sie letzten Winter nach "nur" 18,8km nicht..... aber egal. Mein nächstes Ziel heißt ja schließlich auch: Köhlbrandtbrückenlauf  2015!

Mittwoch, 22. Juli 2015

Chillen für Fortgeschrittene

Hallo meine Lieben,
so, heute habe ich nun schon seit drei Wochen nichts zu tun. Und ich muss sagen, chillen ist gar nicht so einfach. Also, naja, doch... iwie weiß ich nicht, wie ich anfangen soll. Ich beschreibe einfach mal, wie es mir in der letzten Woche ging:

Im Vergleich zu den zwei Vorwochen war es nämlich schon fast (!) langweilig. Alle Dinge, die ich machen wollte, wenn ich endlich mal wieder Zeit habe: Done! Alle alten Freunde besucht: Done! Und die Akkus nach der Super-Stress-Zeit waren auch wieder gefüllt: Endlich!

In Woche 3 meines Urlaubs hörte ich viel: "Du sorry, bin nicht da... " oder "ne,.... ich hab noch Klausuren...." Außerdem vertüddelt man echt ganze Tage, wenn es morgens keinen richtigen Grund gibt, um sich aus dem Bett zu schwingen....

Daraus folgte, dass ich in der letzten Woche viel nachgedacht habe und ich hatte auch Langeweile.

Komisch, in unserer Gesellschaft ist jegliche Form von Unproduktivität ja vollkommen negativ besetzt. Und "Nachdenken" in diesem Kontext wird schnell zum "in-konzentrischen-Kreisen-problemorientiert-sein".  Eine Freundin sprach mich sogar schon darauf an, ob ich nicht bald wieder mal was machen müsste...so 3 Wochen nix tun - da fehle mir doch was.

Fehlt mir was: Nein!

Aber das liegt 100%ig daran, dass ich weiß, dass ich ab Mitte August wieder voll durchstarten werde. Der Vertrag dazu ist unterschrieben.
 Und während ich jetzt ganz bewusst einfach NICHTS mache, nutze ich die positiven Effekte der Langenweile. 

"Welche positiven Effekte?"

Man wird kreativer, während man nichts tun.
Ich kann mich ganz viel um mich selbst kümmern.
Ich kann neue Sachen ausprobieren
Alltagsroutinen überprüfen
......


Aber: Ab heute Abend mache ich dann doch noch etwas aktiver Urlaub. Die Koffer sind gepackt. U.a. dabei: Regenjacke und Schirm (die Wettervorhersage ist leider übel), Laufschuhe und entsprechende Kleidung, ein schickes Abendkleid inkl. dazugehöriger Tüddelkram: Es geht nach Finnland. Freunde und (Gast-)Familie besuchen und am Ende gibt es auch noch eine Hochzeit.
Ich kann nicht versprechen, dass ich mich bereits aus Finnland bei euch wieder melde. Aber danach dann auf jeden Fall.....

Mittwoch, 15. Juli 2015

"....erkennen, dass man glücklich ist, ist Kunst"

Hallo ihr Lieben,
oh man.... Ich habe hier ja EWIG nicht geschrieben. Tja, was was soll ich sagen.... Sorry - vermutlich. Wollt ihr Erklärungen? Ja - habe ich auch: Ich habe in der Zeit der "Funkstille" zunächst mein Studium beendet und nebenbei noch arbeiten müssen. Damit bin ich nun aber auch schon etwas länger durch und ..... naja, mir fiel einfach nicht viel ein, was ich schreiben könnte: Marathon war fertig und der darauf folgende Lauf war der Women's Run und die "Vorbereitung" dazu war weniger spannend.

Kennt ihr das Lied "Anders als gedacht" von Kettcar?


Eigentlich ist ein ziemlich trauriges Lied. Aber ich picke mal zwei Stellen heraus, um euch zu verbildlichen, was bei mir gerade so los ist:

"Nur noch der Berg, dann ist es geschafft,
Und dann, und dann: Freie Sicht auf das Meer,
Und das muss es bitte aber auch wert sein,..."


Der Berg: Das war mein Studium und vielleicht noch viel mehr diese blöde ungewisse Zukunft. Für Kulturanthropolog_innen liegen die Jobs nun nicht gerade auf der Straße herum. Aber stellt euch vor: Ich habe bereits was gefunden und zwar nicht irgendwas - sondern genau das, was ich haben wollte.
Mein Arbeitsbeginn ist am 17.08. und bis dahin kann ich einfach nur chillen.

Ich bin jetzt bei Tag 15 in de "Hart-am-Chillen-Phase" und mir wurde erst jetzt bewusst, wie (emotional und psychisch) anstrengend die letzten 3 Jahre waren.

"Zu erkennen, dass man glücklich war, ist leicht,
[...]Zu erkennen, dass man glücklich ist, ist Kunst."


Diesen Satz - ebenfalls aus dem Lied von Kettcar - trage ich mit mir rum, seit ich 15 bin. Seitdem halte ich immer mal wieder inne und check meinen persönlichen Zufriedenheits- und Glücklichkeitslevel. Darum bin ich eigentlich gar nicht mehr so schlecht darin, gleich zu erkennen, wenn ich glücklich bin.

Und jetzt gerade bin ich es.

Das beste daran - wie ich gerade merke - ist diese grundsätzliche Gelassenheit, mit der ich auch "blöde Sachen" einfach hinnehme und abhake: Mein Fahrrad wurde letzte Woche geklaut, vor 2 Wochen habe ich meine Brille verloren, und die Wohnung unter mir wird mir schwerem Geschütz (Presslufthammer) saniert. Alles Dinge, die mich in Stressphasen vermutlich k.o. schlagen würden.

Jetzt ist es nur ein Achselzucken: Musik lauter drehen und weiter machen.

Emotional Eating ist dem Genuss-Eisbecher gewichen.

Die pflichtbewusste Laufrunde vor der Arbeit ist jetzt nur noch Kür.

Auf meiner To-Do-Liste steht nur noch: Schlafen, Feiern, Freunde, Laufen (wenn Bock drauf) ... selbst die Urlaubsplanung wurde mir (fast) komplett abgenommen.

ich wünsche euch allen einen entspannten Sommer, gebe gerne etwas Zufriedenheit ab und..... melde mich mittwochs jetzt wieder regelmäßiger. PROMISE!


Donnerstag, 14. Mai 2015

Kein Platz für Schrott

Hallo ihr Lieben,
sorry, sorry, sorry. Ich habe es gestern schon wieder vergessen. Zeitmanagment ist irgendwie gerade ein Fremdwort für mich. Oder nein, das stimmt nicht: Meine Prioritäten sind nur gerade etwas anders und zur Not sag ich mir: Lieber Laufen gehen als nur drüber schreiben,
Darum dann eben heute mit einem Tag Verspätung.

Ich dachte mir, dass ich heute einmal was zu meiner aktuellen Einstellung zum Essen erzähle. Genauer gesagt, was ich esse und was nicht und vor allem: Warum das so ist.

Erstmal bin ich Vegetarierin. Seit 9 Jahren. Ich kann nicht behaupten, dass sich mein Fleischverzicht irgendwie wie ein "Verbot" anfühlt. Neben mir können auch 10 Leute Steak, Burger und Rinderbraten essen - ich denke nicht mal drüber nach, mir auch so etwas zu holen.

Ansonsten gibt es nichts, was ich kategorisch nicht esse und ich zähle auch bei Kuchen und Fast Food nicht mit, wie viel ich davon darf und wann Schluss sein muss. Trotzdem kann es passieren, dass ich "zufällig" drei Monate lang keine Pizza oder Pommes esse.

Wie kommt das?

Eigentlich ist es ganz einfach. Ich weiß einfach, wie gut es mir geht, wenn ich regelmäßig gesunde Sachen esse. Wenn ich z.B. in der Kantine des Büros bin und die Wahl zwischen einer Gemüsepfanne mit Reis oder Pommes rot/weiß habe, dann denk ich mir "wieso meinem Körper und mir das antun?"

In anderen Situationen ist es mehr ein "Platzproblem". Ich esse morgens eigentlich (fast) immer  eine große Portion Haferflocken, die mich sehr lange satt hält: Ich weiß einfach, wie genial Haferflocken sind und mich mit mega guter Energie versorgen. Da ist dann gar kein Platz mehr (im Bauch) für ein Nutella-Toast.

Beim Einkaufen rufe ich dann schon unbewusst mein Wissen über gesunde Ernährung ab: Von Bananen, Nüssen und Avokados habe ich einfach mehr als von Chips und Schokolade. Vollkornbrot geht vor Toast. Gleichzeitig überlege ich kurz, wie viele Milchprodukte ich in letzter Zeit gegessen habe und wie es mit der Eiweißzufuhr generell aussah. Wenn dann gesunde Fette und die richtigen Kohlenhydrate neben den gesunden Eiweißquellen in meinem Einkaufskorb liegen, ist hier für Junkfood gar kein Platz mehr. Und mal ehrlich: Geld ausgeben für Sachen, die mir nicht gut tun und vollkommen unnötig sind? No way.....

... jetzt höre ich einige von euch schon sagen "aber mir schmeckt halt das 'Ungesunde' so viel besser". Eine Freundin von mir sagt das z.B. ständig! Da würde ich mal fragen, ob das nicht auch was mit Gewohnheit zu tun hat. Ihr kennt sicher diesen "Effekt" und die Umstellung des Geschmacksempfinden bei der Reduzierung von Zucker im Tee oder beim Verdünnen von Fruchtsäften mit schrittweise mehr und mehr Wasser. 
Bei mir passiert es eher, dass ich bestimmte Sachen irgendwie eine zeitlang nicht esse (Platzproblem.....), aber es eigentlich schon immer ganz nice fand.  Dann esse ich es irgendwann mal wieder und verstehe selbst nicht, dass ich das mal mögen konnte.... Stichwort: billige Tiefkühlpizza.

Und um jetzt zum Schluss nicht den Eindruck entstehen zu lassen, dass ich die gesündeste Ernährung auf der ganzen Welt für mich verbuchen könnte: An Schokolade und Kuchen komme ich echt schwer vorbei..... da hört mein Unterbewusstsein einfach auf, mich an den diesen ganzen oben geschilderten Kram zu erinnern (und schließlich brauche ich ja auch etwas für die Seele^^).

Welche Strategie habt ihr? Gibt es "verbotene" Lebensmittel? Wie siehts mit Cheat Days aus?

Freitag, 8. Mai 2015

Laufveranstaltungen im Sommer

Hallo ihr Lieben,
oops... den Mittwoch habe ich irgendwie verpasst. Entschuldigt! Ich habe eben noch kurz überlegt, ob ich den verpassten Post einfach unter den Teppich kehre und nächste Woche schreibe, als wenn nix wäre....
...aber tatsächlich ist meine Chefin heute nicht im Büro und ich habe es einfach soooooo drauf: Mein Schreibtisch ist seit gestern pikobello aufgeräumt und naja... ich will ja nicht nörgelig werden.... aber mir ist etwas langweilig.

Der Marathon liegt nun schon ein paar Tage hinter mir. Das heißt für mich, das nächste Ziel anzupeilen. Am 04.07. ist in Hamburg wieder Women's Run. 2012 und 2013 bin ich hier bereits gelaufen.
2012 habe ich gerade erst mit dem Laufen begonnen und tatsächlich kamen mir die 8km ganz schön lang vor und es war auch echt super heiß. Trotzdem habe ich "damals" Blut geleckt und wusste seitdem "LAUFEN IST MEIN SPORT!"

Für die 8km habe ich 2012 noch 47 Minuten gebraucht.
2013 waren es dann schon nur noch 39 Minuten - 6 Tage nach dem Halbmarathon und bei richtig kaltem Nieselregenwetter.
2014 hatte ich irgendwie keine Lust zu diesem pinken Frauenevent, das ALLE Genderklischees bedient.
Aber irgendwie habe ich dieses Jahr wieder Bock drauf. Die Stimmung ist nett, die Strecke nicht besonders lang oder herausfordernd. Eben ein bisschen just for fun (und ein pinkes Laufshirt mehr in der Sammlung!!!!)

Eigentlich wollte ich ja den Zombie-Run am 02.08. bestreiten: 5km Hindernislauf und dabei von Zombies verfolgt werden! Geile Sache, finde ich. Nur "leider" bin ich zu einer Hochzeit in Finnland eingeladen und die geht natürlich vor.

Eine Freundin wollte beim Urbanathlon dabei sein - 12km Hindernislauf ohne Zombies - aber auch sie "muss" zu einer Hochzeit ans andere Ende Deutschlands. Jetzt läuft sie "nur" beim hella-Halbmarathon mit - und ich feuer sie an! ☺

Achja... und dann ist da noch der von mir organisierte Spendenlauf am 27.06. (auch in Hamburg). Da werde ich natürlich auch dabei sein. Kommt ihr auch?


Was plant ihr so diesen Sommer?
Color-Run? Nachtlauf? (Halb-)Marathon? Hindernislauf? Ultra? Benefiz-Lauf? Oder hat eure Stadt noch coolere Sachen am Start? Ich habe mal von einem Hindernislauf gehört, bei dem es darum ging, aus einem alten Gefängnis "auszubrechen". Auch irgendwie cool...

Mittwoch, 29. April 2015

Ein Muskelkater namens "Joe"

Hallo ihr Lieben,
entschuldigt, dass ich in der letzten Woche nichts gepostet habe: Ich war den ganzen Tag unterwegs und abends habe ich es dann "einfach" vergessen.
Ihr wisst es ja sicher noch: Ich bin am Sonntag meinen ersten Marathon gelaufen.
Einen relativ detaillierten Bericht über meinen Lauf findet ihr hier auf meinem eigenen Blog.

Nun kommen wir zum "Nachmarathon-Montag" - so hat meine Mama ihn genannt. Schon eine Sekunde nach dem Aufwachen wusste ich, dass ich von meinem Muskelkater noch ein paar Tage was haben würde. Also beschloss ich, ihn "Joe" zu nennen. Das macht die gemeinsamen Tage vielleicht etwas erträglicher.

Aus dem Bett zu kommen ging tatsächlich noch irgendwie. Sockenanziehen wurde allerdings schon zu einer Yoga-für-Profis-Angelegenheit. Die Frage, ob ich mit der Bahn oder mit dem Rad zur Arbeit fahren sollte, hat das Wetter beantwortet: Es schüttete aus Eimern.

Mein Weg zur Arbeit lief dann so ab:


(es gibt recht viele dieser Videos. Ich fand das aus Isreal am schönsten^^)
Der Mann ab Sekunde 22 - das bin sozusagen ich: Fragender Blick vor jedem Schritt. Am schlimmsten war es vormittags im Büro: Ich sage nur: Drucker und Kopierer stehen auf dem Flur...
Und ja: ich trage das Finisher-Shirt^^

Später in der Uni fragt eine Freundin mit Blick aufs Shirt, ob ich jetzt super stolz sei. "Ja, auch das. Aber eigentlich ist das meine Ausrede, warum ich alten Damen heute keinen Platz im Bus anbieten werde!"

Ich verstehe jetz, warum Marathon am Sonntag gelaufen wird: Wie kann man sich besser als Held feiern lassen, als gleich am Tag 1 danach in Job und Uni?

Kennt ihr das Video von Sabrina Mockenhaupt 8h nach dem NY Marathon 2013, in dem sie zeigt, wie sie gerade noch so die Treppenstufen runterkommt? [Sonst hier bei Youtube] Beruhigend, das auch Profis nach 42,2km nicht einfach weiter machen als wärs nix.

Heute - Mittwoch - also Tag 3 danach - ist der Joe fast weg  und ich fange an, mich auf den nächsten Marathon zu freuen. Habe bei MeckyCaro den Kommentaren entnommen, dass der 2.Marathon der schmerzhaftere sein soll... das glaube ich erst, wenn ich es erlebt habe ☺


Mittwoch, 15. April 2015

Morgenstund...oder warum Laufen gerade sooooo viel Spaß macht

Hallo ihr Lieben,
bei mir ist jetzt nach Ostern ganz offiziell Frühling: Meine Wohnung hat ihren Frühjahrsputz über sich ergehen lassen müssen, meine Winterjacken und -pullover sind in einer Kiste verstaut und haben viel Platz im Kleiderschrank hinterlassen und last but not least: Ich laufe jetzt auch wieder morgens.

Lauft ihr gerne morgens in den Tag hinein? 

Für mich sind das eigentlich die Lieblingsläufe: In den Sonnenaufgang zu laufen, wenn die Straßen noch relativ leer sind. Da kann ich dann auch schon mal an meine Bestzeiten rankommen, ganz einfach, weil ich die eine oder andere rote Ampel gefahrlos *fast* ignorieren kann. In Hamburg ist man natürlich nie allein, wenn man Joggen geht - ich glaube wirklich, dass man selbst nachts um 3 noch andere Jogger treffen könnte. Aber so ist das eben in einer laufbegeisterten Stadt.

Für mich hat es noch einen weiteren Vorteil, wenn ich morgens vor der Arbeit laufe: Ich schaffe einfach mehr. Die Zeit, die ich theoretisch abends hätte, wenn ich morgens länger schliefe, verdaddel ich immer irgendwie anders (Viele Grüße an dieser Stelle an mein Netflix-Abo).

Trotzdem laufe ich im Winter nicht gerne morgens. Ich machs, wenns nicht anders geht (Zeitplan...) und ein bisschen heldenhaft fühle ich mich dann auch - aber geil ist anders. Und im Hochsommer muss es dann so früh sein, damit es nicht zu heiß wird. Auch gut, aber zwanghafter. Jetzt laufe ich so früh, weil ichs kann - nicht, weil ich muss. ☺

Ich bin in Sachen Marathon gerade im Tapering. D.h., dass die Läufe jetzt wieder weniger lang sind. So bin ich dann am 26.04. - also in 1,5 Wochen - hoffentlich tiptop fit. Übrigens ist auch das ein Grund, warum es sich jetzt morgens wieder einfach läuft: Morgens 45-60 Minuten vor der Arbeit passt für mich optimal, aber 1,5h und mehr...ne.... irgendwann denk ich mir auch "der frühe Vogel kann mich mal..."

Ich bin ganz unbewusst dazu übergegangen, den Trainingsplan nur noch als grobe Orientierung anzusehen und laufe, wann, wo und wie ich gerade Bock habe. Ohne Uhr. Einfach Schuhe an und los und wenn ich - so wie heute - lieber bloggen will, dann laufe ich eben nicht. Okay, dass mit "ohne Uhr" war ein Witz... denn auf meiner "Hausstrecke" stehen hier und da Uhren am Straßenrand und ich habe auf bekannten Strecken auch ein beinahe minutiöses Zeitgefühl.

Wie gesagt, Hamburg ist laufbegeistert. Auf jeder Party lerne ich Leute kennen, die entweder selbst mitlaufen - für die meisten ist es auch ihr erster Marathon - oder sie werden da sein, um jemanden anzufeuern. Ich freu mich richtig drauf. 

Mein letzter 34km-Lauf war auch ein Bilderbuchlauf.
Mit so viel Motivation kann das ja nur mega werden. 
Ein letztes Update dazu gibts dann noch mal in der nächsten Woche... und dann... der Countdown läuft!

Mittwoch, 8. April 2015

Krank sein: Früher war alles besser


Hallo ihr Lieben,
hattet ihr schöne Ostertage?
Ich eigentlich schon und bis einschließlich morgen habe ich auch noch Urlaub. EIN TRAUM!
Am Samstag bin ich 34km gelaufen. Lief alles supi. Wir hatten auch sooooo tolles Wetter ☼

Sonntag und Montag war meine Schwester dann auch zu Hause und ich war mit alten Schulfreunden in der Dorf-Disko - ganz wie früher ☺

Fazit: ein entspanntes, langes Osterwochenende.

Keine Ahnung, ob es nun die Rache der ganzen Schokoeier ist, aber heute Morgen:


Ich bin irgendwie krank. Ich hasse Krank sein.

Soll ich euch mal was "lustiges" erzählen? 
Früher in der Schule habe ich mich über "Krank sein" eigentlich immer gefreut (leider war ich zum Glück nicht oft krank^^) : Da musste ich nicht zur Schule, die Hausaufgaben nicht machen, Mama kümmerte sich um mich, ich durfte Fernsehgucken und überhaupt war das die perfekte Flucht aus dem Alltag.
Heute ist Krank sein doof. Denn diese Alltagsflucht funktioniert nicht. Hausaufgaben, die man Montag abgeben muss, interessierten spätestens Mittwoch NIEMANDEN mehr. Und heute: Alles, was meine Chefin von mir will, meine Professorin einfordert oder ich selbst auf meiner To-Do-Liste habe, schiebt sich leider nur weiter nach hinten und türmt sich zu einem wackeligen, großen Berg auf. Und dazu habe ich dann ja erst Recht keine Lust.



Jetzt habe ich zumindest den Luxus bei meinen Eltern zu sein: Da muss ich mich nicht selbst um einen vollen Kühlschrank bemühen. Und die richtig wichtigen Sachen klärt eine Studentin der Geisteswissenschaften eh mit Laptop und WLAN. Solange ich tippen kann und WLAN habe, bin ich auch arbeitsfähig - wie gesagt: Alltagsflucht... don't even try.

Das traurigste ist allerdings, dass selbst die früher so schönen Dinge beim Krank sein heute eine ganze Menge von ihrem Effekt verloren haben. Fernsehgucken dürfen oder nicht?! - das ist nun echt nicht mehr die Frage. Auch nicht, wenn ich gesund bin.

Macht euch aber keine Sorgen: ich bin nicht doll krank. Es fühlt sich so an, als wenn ich morgen -  spätestens übermorgen - wieder die Alte bin.
Lasste es euch gut gehen. ☺



Mittwoch, 1. April 2015

Urlaub aka Marathon Boot Camp

Hallo ihr Lieben,
so, mir geht es besser. Und ich habe....URLAUB! (sogar richtig lange).
Gestern war ich dann natürlich aber erst mal genervt, denn statt SommerFrühling-Sonne-Heiterkeit, gabs Sturmtief "Niklas" mit Orkanböen z.T. über 100km/h und peitschenden Regenschauern.
Ich muss bei so einem Wetter oft an ein Lied von Lord of Lost denken. Da heißt es im Refrain "We need some wind to blow the clouds away.We need a sun to dry the rain". - und ja. der Wind hat tatsächlich die Wolken vertrieben und die Sonne scheint (aber ja, noch is n büsschen Wind angesagt).

Der Wetterbericht hat gestern Abend noch was ganz anderes gesagt, darum war ich heute morgen mehr als happy, so begrüßt zu werden:
We got some wind to blow the clouds away ☺

Da ich ja wie gesagt URLAUB habe, konnte ich ganz in Ruhe frühstücken und dann gings los mit den neuen Schuhe die ich ja letzte Woche schon mal angedeutet habe.

noch mal ein Bild
Es ist ein Asics Schuh (wie ja unschwer zu erkennen ist^^) und der Verkäufer pries ihn mir als Super-Wettkampf-Schuh an. Ich wollte eh neue haben...also jetzt...letzte Chance, damit ich sie dann auch noch einlaufen kann.
Das Modell heißt "Gel-Noosa Tri 10". Preis: 139€

Seitdem waren wir schon 3x zusammen los - aber keine wirklich richtig lange Strecke.
Nach einer ersten Verliebtheitsphase (die Schuhe sind super leicht, aber trotzdem "Schraubstock-stabil") kam ich dann heute mit ner Blase nach Hause. In meinen leider etwas abgelaufenen Lieblingsschuhen (hier nur ein Link, denn meine sind zu dreckig um sie im Internet zu präsentieren) habe ich nie Blasen. Ich kann nur hoffen, dass ich und "der Neue" uns möglichst bald wieder vertragen :)

Der Lauf heute war nicht weiter besonders - 12km Hausrunde sozusagen. Nur das Wetter war krass. Hagel. Schnee, Sonne, Sturm. Alles dabei. Innerhalb von 1h12min. Und ich musste bei der Strecke etwas kreativ werden, weil umgestürzte Bäume meine Lieblingsstrecke blockierten. Aber wie ja schon mal in einem anderen Post hier beschrieben: Meine Superkraft ist es, dem Wetter zu trotzen.

In den nächsten Tagen werde ich viele Dinge tun, die man eben im Urlaub so macht. War heute schon shoppen und sitze jetzt mit Eis und Kaffee an einem sonnigen Plätzchen und schreibe euch ♥ Meine Shopping-Errungenschaften tauchen vielleicht bald auf meinem eigenen Blog auf. Mal schauen...

Oster-Samstag geht's die 35km an. Ich laufe. Mama hat sich angeboten, die Fahrradbegleitung zu machen. Das Wochenende bin ich dann auch in der Heimat. Überhaupt habe ich mir vorgenommen, nochmal alles in Sachen Marathontraining aus dieser Urlaubswoche rauszuholen, bevor es dann ins Tapering geht.... Es wird also ein Bootcamp. ICH. HABE. BOCK. DRAUF.

Wünsche euch dann schon mal schöne Ostern und weht nicht weg ☺

Mittwoch, 25. März 2015

Heute (fast) nix wegen gestern

Hallo ihr Lieben,
so, ich habe jetzt drei Anläufe genommen, aber bekomme hier heute einfach keinen verrnünftigen Post hin. Schlimme Nachrichten von zu Hause.

Ich muss das erst mal verarbeiten.

Dabei wollte ich euch eigentlich von den coolsten neuen Schuhen der Welt erzählen, von meiner Klimmzugstange und voll motivierenden Lieblingsblogs....
Jetzt muss erst mal ein Fotos reichen:

Mittwoch, 18. März 2015

"Prepare mentally"

Hallo ihr Lieben,
langsam wird es ernst: Es sind noch 6 Wochenenden bis zum Marathon und meine Wochenendplanungen werden jetzt langsam voll und ganz dem Training untergeordnet (werden müssen). Soll heißen: Wenn eine Freundin fragt: "Kommst du am Samstag mit Bouldern? Oder mit auf eine Party?", dann heißt es entweder "Ne, sorry, da steht n langer Lauf an" oder "Yeah, I am in - Es sind nur 12km".

Ich bin jetzt laut  Trainingsplan von myasics in der "Race Simulation"-Phase. In dieser Phase werden drei Dinge wichtig: 1) Laaaaange Läufe [28km, 28km und 35km] in 2) Race-Pace ["are you f*cking kidding me?"] und 3) "prepare mentally".

Letzten Sonntag bin ich 28km gelaufen. (Hier ist ein Bericht auf meinem persönlichen Blog dazu). Die "Race Pace" habe ich bis KM 20 gut halten können - und danach...nicht mehr. Aber ehrlich gesagt ist mir die Zielzeit beim Marathon auch ganz schön egal. Das Ziel ist  schließlich ankommen - lebend.

Kommen wir zum dritten Punkt: "Prepare mentally". Einige von euch Leser_innen sind ja schon Marathon und andere lange Strecken gelaufen und ich lese auch auf vielen Blogs, in Ratgebern und   in anderen Erfahrungsberichten, dass eine mentale Vorbereitung beim Marathon unerlässlich ist.

Nur - wie bitte trainiere ich das? Bis Montag wusste ich es tatsächlich nicht.....

...und dann habe ich meinen Lauf vom Sonntag noch mal durchdacht. Eine Schlüsselstelle war der KM 26-27. Zwei Aha-Erlebnisse kann ich im Nachhinein für mich feststellen:
 1) negative Gedanken, kleinste Zweifel oder Pessimismus bei körperlicher Erschöpfung sind das Ende - Ofen aus. Nix geht mehr.
 - Also egal was passiert: THINK POSITIV! (das könnte schwierig werden, dann ich liebe (Selbst)ironie....)
2) Wenn dein Körper sagt "alles tut weh", dann antworte "shut up". Einmal kurz alles ausschütteln und weiterlaufen. Irgendwann wird irgendwo wieder Energie herkommen. Reservetank.... Das war theoretisch nicht ganz neu für mich. Auch praktisch nicht. Aber ich meine mit "alles tut weh" (jetzt) nicht (mehr) "es zieht etwas im Oberschenkel"....

Am Wochenende steht jetzt wieder ein 28er an. Ich habe richtig Bock drauf und will wissen, ob ichs besser schaffe als am letzten Sonntag. Rund um Ostern dann die 35km. Achja... und natürlich auch ein paar Trainingsläufe during the week. Aber die gehören schon so zur Alltagsroutine wie Zähneputzen.

Habt ihr noch Marathontipps für mich? Ich würde mich drüber freuen - noch ist Zeit zum Ausprobieren.

Mittwoch, 11. März 2015

Laufen und Charity

Hallo ihr Lieben,
sagt mal, lauft ihr dieses Jahr bei einem "Laufevent" mit? Es gibt ja mittlerweile so unglaublich viele Veranstaltungen in diesem Bereich. Angefangen beim "08/15-5km-Volkslauf-von-und-mit-dem-hiesigen-Kleinstadt-Sportverein" bis hin zum "hier-zählt-eigentlich-nur-das-Entertainment-und-darum-ists-mega-teuer-Event". In die zweite Kategorie zähle ich da zum Beispiel den Zombie Run, bei dem ich hoffentlich dieses Jahr auch starten kann (obwohl es zeitlich nicht sehr gut aussieht. Aber mal schauen...).

Aber es gibt auch noch - neben 1.000 anderen - die Kategorie der Charity-Läufe, Solidaritätsläufe oder ähnliches. In Hamburg sehr bekannt ist der HSH-Nordbank Run in der Hafencity, bei dem Firmenteams und Lauftreffgruppen eine 4km-Runde bestreiten. Außerdem gibt es einen Lauf gegen Rechts,...und vieles mehr.... Hier wird das gesamte Geld also immer für ein bestimmtes Ziel erlaufen.

Ich arbeite ehrenamtlich bei einem studentischen Verein mit, der Bildung in Krisen- und Konfliktgebieten in Form von Hochschulstipendien fördert. (HIER gibts mehr Infos zum Verein Studieren Ohne Grenzen allgemein und HIER ist unsere Hamburger Facebookseite)
Ihr wisst ja von meiner Laufbegeisterung und darum überrascht es euch vermutlich kaum, dass ich gerade einen Spendenlauf organisiere! Es ist schon recht viel Arbeit, aber es macht auch echt viel Spaß.

In den USA (und sicher auch anderswo) ist es ja verbreitet, dass die Läuferinnen und Läufer beim einem Marathon oder einem anderen Lauf starten und sich individuell sponsern lassen - für was auch immer.  Dieses Konzept hat auch eine Freundin von mir aufgegriffen: Sie läuft im Juni ihren ersten Halbmarathon und sammelt für Friedensarbeit-Projekte von CPT (bzw. für die Möglichkeit, an diesen Projekten auch mitzuarbeiten). HIER ist ihre Seite, falls euch das auch interessiert.

Jetzt wollte ich euch mal fragen, ob ihr schon einmal bei einem Spendenlauf dabei gewesen seid? Wenn ja, für wen wurde da gesammelt? Was ist euch wichtig bei einer Charity-Veranstaltung? Und habt ihr vllt. selbst schon mal etwas ähnliches organisiert?


Mittwoch, 4. März 2015

Urlaubsplanung

Hallo ihr Lieben,
ich habe gerade wenig Sportliches aus der Gegenwart zu berichten. Bis letzten Samstag war ich zwar noch voll im Flow (Umzugshilfe aus/in Etagenwohnungen ist ein super Fast-Ganzkörpertraining), aber dann ging es Sonntag langsam los mit dieser Grippe, die gerade so viele haben. Blöd... aber naja, ich merke schon, dass es besser wird.

Denkt ihr schon an euren Sommerurlaub? Oder heißt bei euch aktuell noch Skifahren und Wintersport?
Ich denke gerade über eine erneute Reiterreise nach. 2008 bin ich das erste Mal so verreist: Da ging es für mich hoch zu Ross durch die  Pyrenäen bei Katalonien.  Dann war ich etwas später in der Toskana - östlich von Florenz und schließlich war ich mit einer Freundin in der Wüste von Marokko.


Blaue Terrasse in Katalonien

Pause in den katalonischen Wäldern

Toskana: Mein Papa hat ne coole Kamera.....

Frühstück irgendwo südlich von Ouarzazate (da haben sie "Troja" gedreht)

....iwo unterwegs
Diesen Sommer habe ich sehr Lust, in Rumänien zu reiten. Ich habe soooooo viel Gutes über die Karpaten gehört. Ich hoffe, ich kriegs organisiert.

Ein anderes Thema ist noch ein grob geplanter Urlaub mit meiner Familie und das wird noch mal richtig schwer. Wir wollen mit ingesamt 6 erwachsenen, arbeitenden Menschen in den Kurzurlaub. Allein die Terminfindung....... und dann wollen die einen Wellness-Hotel (das wäre für mich der Super-GAU), ich bin für nen Städtetrip, was die Wellness-Fraktion ähnlich blöd findet. Und dann gibt es noch die Nordsee-Fans vs. Berge-Liebhaber.
...ich sage euch, in diesem Leben wird das nix!

Wie sieht für euch ein guter Urlaub aus?

Entspannung?
Aktion?
Städtereise?
Backpacking und Hostels?
Pauschaltourismus?
Ballermann?
..... oder was ganz anderes?

Und gibt es schon konkrete Pläne für dieses Jahr?

Mittwoch, 25. Februar 2015

I have changed!

Hallo Sportsfreunde,
(muss ich mich jetzt entschuldigen wegen der etwas vorgerückten Uhrzeit? Ne....... ;)

Ich möchte heute einmal darüber berichten, welche Veränderungen ich an mir kürzlich und langfristig wahrgenommen habe. Und dabei möchte ich einerseits den Sport in den Vordergrund rücken, aber andererseits das Gewicht vollkommen ausklammern. Denn wenn ich in letzter Zeit über meinen Sport nachdenke, dann spielt das Gewicht überhaupt keine Rolle mehr. Auch keine Nebenrolle. Nicht mal für den Baum in der Kulisse reicht es.

Krass
Mir wird gerade in diesem Moment (JETZT!) etwas klar: Das habe ich mein ganzes Leben noch nie gekonnt. Also: An Sport zu denken ohne an Gewicht zu denken. Damit meine ich nicht nur "Sport=Kalorien verbrennen". Sondern auch alles drum herum.
Habe ich gerade den Beweis dafür gefunden, dass ich meine ES hinter mir habe? Bzw. ein ganzes Stück weiter bin? Egal... darum geht's heute nicht. Aber ich fühle mich gerade so:



http://media.tumblr.com/572beec6f0e7aebfe330e4e92a312887/tumblr_inline_mws4fppPEl1sn8rvi.gif









So, zurück zum Thema.
Veränderungen durch Sport!

Ich könnte euch jetzt einfach vorher-nacher-Bilder zeigen und aus die Maus. Aber erstens habe ich keine vorher-Bilder (ich fotografiere mich doch nicht, wenn ich mich unwohl/hässlich fühle und bewahre die dann auch noch auf....) und zweitens geht es mehr um innere Einstellungen, Haltungen und Lebensstile.

1. Wenn ich mit Fitnessmagazinen konfrontiert wurde....
Eine Erkenntnis ist mir im vergangen Herbst/Winter bereits gekommen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich durch ein unglaubliches Schnäppchen das unfassbar tolle Fitnessmagazin "Fit for Fun" (Achtung: Ironie!) 6 Monate lang als Abo bekommen .Meine Mördererkenntnis Nr. 1: Die FFF war früher besser. Nr. 2: Wenn ich früher (früher heißt so vor rund 8-10 Jahren, bzw. mein 15-17jähriges Ich) die FFF oder andere Magazine dieser Art durchblätterte, dann hatte ich oft ein schlechtes Gewissen und merkte wie wenig Sport ich eigentlich machte (oder dachte das jedenfalls, denn Reiten und Funkenmariechensein tauchen in solchen Zeitschriften ja nicht auf). Oft nahm ich mir dann vor, wenigstens EINE dieser ganzen vorgestellten Dinge in meinen Alltag zu integrieren und wenigsten nicht ganz so armselig faul zu sein. Manchmal scheiterte das bereits daran, dass ich mich gar nicht für eine Sache entscheiden konnte.

Heute bekomme bekam ich dieses Magazin, blättere und denke.... hm... mach ich schon ....*blätter*....mach ich auch....*blätter*....find ich blöd....*blätter*....ist mir zu einfach ....*blätter*....definitiv nicht meine Sportart....*blätter*.......boah, interessant....*blätter*....
Ich habe zu allem eine Meinung, von der ich glaube, dass ich sie mit kompetent durch meinem Körper und Lebensstil vertreten kann. Dinge, die ich für mich interessant finde, probiere ich aus. Aber das meiste mache ich längst (ggf. in abgewandelter Form - aber eben so, wie es zu mir passt).


2 Fitness-DVDs in genau diesen Magazinen
Falls ihr euch solche Magazine auch hin und wieder besorgt, dann sind euch sicher auch schon diese Fitness-DVDs aufgefallen, die es hin und wieder als "Extra" dazu gibt (so wie früher die Pferdearmbänder und später die Schminke in der Wendy). "Früher" habe ich die Übungen dann natürlich auch gemacht und meistens trafen sie genau meinen Fitnesslevel. Heute müsste ich mich nicht mal umziehen...

3. Menschen, die mich von früher kennen...
Ich war gestern spontan auf dem Geburtstag meiner Mutter in der Heimat. (Darum kam ich auch nicht früher zum Bloggen). Ich komme aus einer sportlichen Family mit dem Luxus einiger Fitnessgeräte im Keller (Crosstrainer, Fahrrad, diverse Springseile, Therabänder, kleine Hanteln,....). Darum nehme ich auch immer Sportsachen mit, wenn ich mal nach Hause fahre, denn die Schwelle zum Fitness ist sooooooo niedrig. So auch gestern: Die letzten Gäste gingen nach Hause, meine Schwester ging zu Bett und meine Eltern räumten noch etwas auf. Ich zog mich schnell um, um noch ein halbes Stündchen zu strampeln.
Ganz schön geil, wenn die eigenen Eltern erst mal sprachlos sind beim Anblick meiner Fußballerbeine ☺

4. Bin ich ein Challengetyp?
Eine Freundin meinte vor kurzem augenzwinkernd zu mir "Ey, du bist auch echt voll der Challenge-Typ" (den Kontext weiß ich gar nicht mehr so genau). Und ich dachte nur total verdutzt? Ich? Challengetyp? Haha..... 
Dann habe ich kurz drüber nachgedacht und ja - sie hat wohl recht. Mittlerweile bin ich ein Challengetyp.

Ich hatte Ende 2014 zwei Problemchen: Puddingarme...



...und undefinierter Schoko-Bauch: Nach nicht mal 2 Monaten fühle ich mich aufm guten Weg.





Oh man... ich könnte diese Liste eeeeewig vorsetzen! Aber ich habe heute noch einiges aufm Zettel. Ich wünsche euch ganz viel Motivation für einen gesunden und sportlichen Lebensstil.



Mittwoch, 18. Februar 2015

Mein Lifestyle ist blau

Hallo ihr Lieben,
ich bin ja generell der Meinung, dass sportlich oder nicht-sportlich, skinny-fat oder durchtrainiert, Dauerläufer oder Sprinter nicht nur äußere Erscheinungen sind, sondern oft EINSTELLUNGEN. Kurz gesagt: Wer abnehmen will und dafür eine schnelle Crash-Diät macht und ansonsten weder den Alltag noch die Einstellung ändert - tja... der wird nicht weit kommen.

In diesem Kontext muss ich auch immer an die unzufriedenen-unsportlichen Menschen denken, die mir ein zweites Stück Kuchen anbieten und (nach dankender Ablehnung meinerseits) sagen "du kannst es dir aber doch wirklich erlauben" - manchmal kommen auch so Blicke, wenn ich mir in der Kantine einen Salat zum Mittag hole - statt Currywurst Pommes. [Früher (ES-Zeiten) waren diese Blicke sehr mitleidig, heute sind sie meistens anerkennend.]
Ich kann über solche Bemerkungen oft nur den Kopf schütteln: Falls ich (nur) so viel Sport machte,  um mir dann drei Stück Torte reinzudonnern (weil ichs mir ja dann erlauben könne), dann liefe da doch mächtig was falsch. [edit: wobei es natürlich ganz nett ist, zu wissen, dass einen das kleine Törtchen beim Oma am Sonntagnachmittag nicht gleich auf Elefantendimensionen anwachsen lässt.]
Ein Arbeitskollege hat es hingegen letzte Woche wie ich finde treffend gesagt: Kollegin A vergleicht still aber auffällig unsere Teller... und will schon was sagen (etwas aus eben geschilderten Ecke), doch Kollege B sagt nur (annerkennd)"und darum sieht sie so aus - und wir so."

Ich habe es hier schon vor einiger Zeit einmal erzählt, dass meine Grundeinstellung früher noch der Formel lief "Nur wer Sport macht, darf essen".

Daraus ist schon seit längerer Zeit ein "nur wer isst, kann Sport machen" geworden.

"Sport machen" war in diesen Fällen immer mit Cardioeinheiten verbunden - Laufen, Radfahren, Tanzen,.... Kraftsport habe ich als absolute Zeitverschwendung empfunden (und hatte auch absolut keine Lust dazu).

Die Herangehensweise "essen, damit ich laufen kann" ist bis zum Marathon mit Sicherheit nicht die allerdümmste Strategie - und dennoch merke ich gerade, dass sich meine Einstellung schon wieder verschiebt - bzw. verschoben hat.

Es ist jetzt natürlich auch keine Überraschung, dass der Körper sich nur durch reines Laufen nicht wirklich Richtung "athletisch" verändert. Fragt mich nicht wieso (so weit bin ich in meiner Selbstanalyse noch nicht), aber genaus das will ich im Moment:

Mein Lifestyle ist jetzt blau....
Blau?

Zur Erklärung:

Erstens: Alissa White-Gluz
I ♥♥♥♥♥ this woman!
Alissa ist die Frontfrau der Band Arch Enemy (früher war sie bei The Agonist). Sie besteht eigentlich nur aus POWER! Darum habe ich mir auch die Januarausgabe des amerikanischen Revolver Magazins über den großen Teich schicken lassen, denn das Titelthema lautete METAL HEALTH.

Der starke Mann auf dem Cover ist übrigens ihr Freund  (Doyle Wolfgang von Frankenstein von Misfits):
"Metal Health": Titelthema der Januarausgabe des Revolver Mag.
Der Leitartikel erzählt im Prinzip die Geschichte einer neuen Metal-Generation, die weniger Sex, Drugs and Rock'n'Roll zelebriert, sondern Fitness und Ernährung in den Mittelpunkt rückt - sonst hält man die ganzen Shows ja auch kaum durch.... 
...und für mich klingt das total einleuchtend: Ich hab nicht erst einmal nach einer Nacht voller Headbangig den übelsten Muskelkater gehabt.....

Ich sehe Alissa eindeutig als ein tolles, sportliches Vorbild - und blau ist klar, ne ;)

Da wir gerade über Lifestyle sprechen: Alissa lebt vegan und spricht hier in dem Video über ihren Lifestyle!


Zweitens: Mein Sportequipment 
Naja, viel ist es nicht: Ich habe mich gerade in Freeletics verguckt... und dafür braucht man bekanntlich kein Zeugs als Trainingsunterstützung. Trotzdem ist mein Theraband und das Springseil (kann zählen! ☺) immer noch im Alltag präsent. 

Darum ist mein Lifstyle jetzt blau.

Aktuell modelliere ich gerade meinen Trainingsplan um - damit Freeletics (moderat) und Marathon (Fullpower) auch nebeneinander funktionieren. Und tatsächlich habe ich zum ersten Mal seit ES-Zeiten meine Ernährung umfassend mit in die Lifestyle-Veränderung intergriert.

Ich werde berichten, wie "blau" es bei mir weiter geht :D

Mittwoch, 11. Februar 2015

Alles hat ein Ende...

Hallo Sportsfreunde,
ich hoffe, dies ist heute der vorerst letzte Post von mir, der am frühen Mittwochmorgen hier in Eile auf den Blog geklöppelt wird. Die Betonung liegt auf "in Eile ... geklöppelt", denn nattürlich möchte ich auch in Zukunft noch für euch schreiben. Gerade ist bei mir nur eben viel los, aber ich HEUTE gehe ich meine Masterarbeit in der Mittagspause binden und morgen habe ich den Termin im Prüfungsamt zur Abgabe....
Ich kann es noch gar nicht richtig glauben, dass ich tatsächlich fertig bin. 1,5 Jahre habe ich an dem Thema herumgeforscht - mal mehr, mal weniger intensiv.
(jetzt fehlt nur noch eine mündliche Prüfung und mein Studium ist erst mal FERTIG)

Warum ich das erzähle? Die Masterarbeit zog eben einige Kapazitäten ab und jetzt! kann! ich! endlich! wieder! ....ja.... äh... andere Sachen machen?!

...ihr seht, ich bin noch ein bisschen neben er Spur und muss wohl erst mal runter kommen. Ich freue mich auf jeden Fall wieder auf ruhigeren und längeren Schlaf! Denn auch heute bin ich wieder nur auf 4 Stunden gekommen. Das liegt teilweise am Zeitmanagement und teilweise am Gedankenkarussell respektive MA-Arbeit.


Kommen wir zum Sport: Meikys 6wbb-Challenge geht auch morgen zu Ende. Einige der Leser_innen und Schreiber_innen dieses Blogs haben auch mitgemacht (inkl. mir selbst).
Ich bin heute sogar um 5 Uhr aufgestanden aufgewacht, um gleich mal meine Bilanz in Sachen Wochenaufgabe etwas zu pushen. Also Mädels (denn wir sind eigentlich nur Frauen in der Teilnehmerliste, oder?! Sorry, falls ich jetzt einen Mann übersehen habe) haut heute noch mal richtig rein. Morgen ist zu spät!
 
ich habe auch ein neues Sportshirt...


....www.likoli.de
Hoffen wir mal, dass Zombies wirklich kein Fast Food mögen....Dann kann die Zombie-Apokalypse kommen.


Mittwoch, 4. Februar 2015

Perspektivenwechsel

Hallo ihr Lieben,
ich muss mich bei euch entschuldigen: Ich habe im Moment sehr viel zu tun und für Themenfindung-Recherche-Bloggen-Lesen-Kommentieren-Kommentare-lesen-Kommentare-beantworten bleibt gerade wenig Zeit - darum beschränke ich mich notgedrungen auf das Kernstück dieser Marathondisziplin: Bloggen-ohne-nachdenken - sozusagen :D
(Aber ich habe alle eure Kommentare gelesen - auch wenn ich versäume, sie angemessen zu beantworten und zu würdigen ♥♥♥♥)
Darum habe ich auch heute nur einen "Quickie" für euch aus der Kategorie: "Boah, digger, was is'n das fürne mega coole Übung?!"

Entdeckt habe ich sie anfang der Woche auf der Facebook-Seite von FitnFemale.

bei Klick aufs Bild gehts zum Video
Für die Pole-Dancerinnen unter euch mag die Übung vielleicht Standard sein. Ich muss gestehen, dass ich erst mal knapp 10 Versuche gebraucht habe, um das richtige Verhältnis von Position -der-Hände/Höhe-der-Beine-an-der-Wand hinbekommen habe.
Nach 20 Minuten (bin Pausen natürlich) war ich k.o. und habe es zumindest geschafft, einmal runterzulaufen. (Der erste Teil der Übung ist ein bisschen einfacher). Jetzt meldet sich wieder der Ganzkörpermuskelkater....

...mein Ziel: Bis Ende März kann ich das. Genauso gut wie die Frau im Video. ANSAGE!
Trainiert ihr mit?

Mittwoch, 28. Januar 2015

Nur ein Dreieck...

Hallo, Guten Morgen,
habt ihr gut geschlafen? Schon gefrühstückt? Auch schon Frühsport gemacht?! - Lobenswert!

Ich denke mal, dass jede_r von uns so ein paar Dinge im Alltag hat und tut, von denen wir *eigentlich* wissen, dass wir sie lassen sollte, dann ginge es uns besser. Oder andere Dinge, die wir nicht machen - obwohl wir wissen, dass wir sie *eigentlich* brauchen.

Sport und Ernährung stehen ja immer sehr im Fokus auf diesem Blog. Ich *versuche eigentlich* schon sehr lange nach einem recht simplen Dreiecksschema zu leben, die dritte Seite in meinem Dreieck heißt Schlaf&Entspannung.

Natürlich wird hin und wieder mal drauf hingewiesen, dass ausreichend Schlaf, Ruhe und Regeneration zu Wohlbefinden und Gesundheit gehört, aber ist euch das auch so präsent, wie ich in diesem Idealbild mir selbst oft vor Augen führe:

Nur ein *eigentlich* gleichschenkliges Dreieck aus Sport-Schlaf-Essen
Bitte nicht nachmessen, ich weiß, dass das Dreieck nicht wirklich gleichschenklig ist, aber für eine Illustration meines Anliegens soll's reichen.

Für mich bedeutet ein solches Dreieck nicht: 4h Sport - 4h Schlaf - 4 Portionen 
Vielmehr geht es mir um ein Verhältnis, das stimmen sollte. Der eine braucht 6h Schlaf um fit zu sein, der andere 8h. Ein Marathonläufer wird mit 1h Joggen 3x die Woche nicht ausgelastet, aber für seinen Mitbewohner ist das vielleicht schon fast zu viel. Das richtige Verhältnis muss jeder für sich selbst herausfinden.

Wichtig für mich wird das Dreieck dann im Alltag. Denn *irgendwas* ist ja immer. Wir alle wissen, wenn wie zu viel/zu wenig essen, dann sollten wir das mit der sportlichen Aktivität einmal überdenken. 

So sieht mein Dreieck allerdings meistens aus:

Für mich setzt SPORT  definitiv die Basislinie. Da wird erst mal nicht dran gerüttelt. Sport gehört in den Alltag. Punkt! Da ich immer recht viel unterwegs bin und Job, Uni, Ehrenamt und Freunde unter einen Hut kriegen muss will, bleibt nicht mehr viel Zeit für Ruhe und Sport. (Essen geht ja iwie immer ^^). Ich knapse dann immer erst mal Zeit beim SCHLAF ab und  - ihr seht's im Dreieck - hole mir die fehlende Energie in Form von ESSEN.

An einigen (seltenen) Tagen kann das auch mal so aussehen:



Leider sind das so Dynamiken, die ich meistens erst zu spät bemerke. Gestern Abend zum Beispiel surfte ich so im Netz herum und las hier und da ein paar Motivationstipps und wollte mich mich noch aufrappeln und eine kleine Runde laufen gehen. Auf einer Seite (sorry, weiß nicht mehr wo) stand dann sowas wie: "Du denkst du bist zu müde zum Sport? Hast du weniger als 6 Stunden geschlafen? - dann ab zu Bett. Und sonst Schuhe an und los."
- Ich hatte 4,5h geschlafen.... und bis dann gestern um 22.30h im Bett gewesen. Ganz vorbildlich.

Mittwoch, 21. Januar 2015

"Fett ist unnormal"

Moin Moin Sportsfreunde,
ich habe heute nicht viel Zeit zu schreiben und da passt es total gut, dass ich gestern auf eine Kleinigkeit im WWW gestoßen bin, die ich gerne mit euch teilen würde.

Es ist eigentlich Nichts, was wir nicht alle wissen, aber trotzdem will ich es noch mal betonen.

Es geht um die Bewertung von "schlank" als normal und automatisch als gesund und "dick" als unnormal und ungesund. Und somit haben Männer oder Frauen, die auf etwas beleibtere Menschen stehen, einen "Fett-Fetisch" und wer auf dünne Hungerhaken steht, beweist guten Geschmack. Jedenfalls sagt uns das die gesellschaftliche Öffentlichkeit. Individuelle Einschätzungen mögen davon abweichen.

Kommen wir jetzt zu meinem Fund:

Auf fettfetisch.de habe ich eine Anleitung gefunden, in der beschrieben wird, wie man erfolgreich zunimmt. Tendenziell sind das alles die bekannten und nicht-extremen Diät-Tipps  - nur eben upside down. Also wir reden hier nicht über Mastmethoden bei Mädchen, wie sie in einigen afrikanischen Ländern praktiziert werden. Ich habe da einmal eine Reportage gesehen.... Nicht schön... nicht human... eigentlich Folter. 5000kcl täglich und so....das meiste davon in Form von besonders fettiger Kamelmilch. Selbst nachts werden die Mädchen geweckt, um zu trinken...ich schweife ab...

Nein, es sind Tipps wie "weniger Sport machen" und "größere Portionen essen".

Doch... Achtung... zu Beginn gibt es eine Warnung, die ich euch jetzt wenigstens nachliefere:
"Achtung: Folgende Ratschläge richten sich nur an Personen, die Probleme mit
dem Zunehmen haben und sich auch wirklich sicher sind, dass sie dicker werden
wollen. Sie sind natürlich nicht gerade gesund und keinesfalls geeignet für
Kinder oder Jugendliche."

Äh..... habt ihr so eine Warnung schon einmal vor einer Diät gelesen?

Ja, es gibt Triggerwarnungen - aber da sind wir schon in ganz anderen Bereichen unterwegs (Pro-Ana etc....).

Prinzipiell finde ich so eine Warnung...naja... iwie... komisch. Worauf ich auch eigentlich hinaus will, ist der Umstand, dass auf der einen Seite sämtliche Diättipps ohne Bedenken überall verbreitet werden - schon Kinder werden damit konfrontiert....
 Und auf der anderen Seite fühlt sich jemand dazu genötigt, zu betonen, dass die Esstipps nicht gesund sind.

[Natürlich ist großes Übergewicht nicht gesund, aber zu wenig Gewicht ist es eben auch nicht].


Tja.... dick sein ist eben nicht normal. Und Dicke attraktiv finden, ....ein gesellschaftliches No Go. Schade.... Grüße an die pluralistische Individualgesellschaft.
 

Mittwoch, 14. Januar 2015

Whats' your Superpower?


Hallo ihr Superheld_innen,
...da komme ich gerade nach Hause, mache mir einen Kaffee und lese mich durch meine Mails, meine Blogger-Leserliste und chill so vor mich hin und plötzlich fällt mir ein ES IST MITTWOCH, DU MUSST AUF EASY GOING SCHREIBEN. Also habe ich sofort alles stehen und liegen lassen und ....da bin ich ☺

Ich will euch heute mal nach euren Stärken fragen. Und zwar nicht an diesen Stärken, die ihr im Vorstellungsgespräch super stolz eurem potenziell neuen Chef präsentiert. Nein, eure geheimen Superkräfte interessieren mich.

Natürlich habe ich mir auch Gedanken über meine Superkräfte gemacht....

Ich war am Wochenende in einer Boulder-Halle in Hamburg mit zwei Freundinnen. Bouldern kennt ihr? Das ist Klettern-in-der-Halle. Wobei es nicht darum geht, einfach iwie eine Wand hochzukrakseln, vielmehr muss man verschiedene "Routen" (die nach Schwierigkeitsgraden sortiert sind) abklettern. Dabei geht es mal diagonal über die Wand, mal kopfüber über die Decke oder oder oder....
....Die Erkenntnis des Tages: Hat Spaß gemacht, aber ein(e) Spider(wo)man bin ich nicht. Und werde es auch nicht so schnell.  - Das ist also schon mal nicht meine Superpower....

Dann am Ende bin ich noch eine kleine Runde joggen gewesen. Während ich so gegen den Orkan ankämpfe und der Regen in mein Gesicht peitscht, denke ich *whatever* und lege erstens noch einen Zahn zu und zweitens laufe ich noch 3km mehr als geplant. Als hätte der Orkan aufgegeben, pustet er mich nun von hinten unterstützend vorwärts - bis ich beinahe fliege.

 Vom Wetter mache ich meine Laufrunden nicht mehr abhängig!


.... Es gibt da ein kleines Pony, das durch den Himmel pest und das Wetter machen kann (Wolken wegschieben, Regenbogen-Booster und so.)



Vielleicht ist das (siehe ab Min 0:52) am ehesten meine Suprkraft.....



Und jetzt seid ihr dran? Werdet ihr im Fitnessstudio zum Hulk? Gleich ihr auf eurem Rennrad Batman im Batmobil? Erzählt es mir....

Hier ist übrigens noch ein lustiger Link. Hier könnt ihr nicht nur euren Superhelden-Namen erfahren (ich bin "Sting Girl" und wurde von einem radioaktiven Skorpion gebissen. Seitdem kann ich Feinde mit meinem Stachel töten...mit "deadly speed"....), sondern auch euren Piraten-Namen (ich wäre Mae 'Shivers' Proud - Captain of Black Rock Sands), euren Einhorn-Namen (Rose Dainty Maine), My-Little-Pony-Namen (Windy Paradise - na da haben wir den Orkan ja wieder^^), Vampir-Namen (Philippine Lemercier - Madame of Witches *laaaaaangweilig*), Rap-Namen (MC Hurricane Slick! - schon wieder mit Wind), und noch gaaaaaanz viele andere.....

Falls das mit meiner Karriere als Marathon-Wind-and-Storm-Pony-mit-Skorpionstachel nix wird, werde ich dann wohl Piratin. Der Name gefällt mir zumindest am besten.....