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Samstag, 7. Februar 2015

Projekt vegan 2015

Hey ihr Lieben,

in 10 Tagen beginnt die Fastenzeit - okay zum Anfang muss ich sagen, dass ich weder streng noch nicht-streng gläubig bin, seit zwei Jahren nicht mehr in der Kirche war und Religion meine schlechteste Note auf dem Zeugnis ist: Solide neun Punkte.
Trotzdem finde ich, dass der Zeitraum des Fastens eigentlich eine gute Möglichkeit bietet, auf was zu verzichten, mal was nicht zu machen oder was neues auszuprobieren. Letztes Jahr habe ich, glaube ich, auf Süßigkeiten und Backen verzichtet... dieses Jahr darf ich das wohl eher nicht, weil ich Süßigkeiten zurzeit brauche und Mama dagegen ist. Und weil ich eigentlich keinen bedenklichen Alkoholkonsum oder irgendeine andere Droge zu mir nehme (außer Kaffee, aber mein Umfeld würde mich dann die ganzen 46 Tage nicht aushalten), will ich versuchen, mindestens zwei Mahlzeiten am Tag vegan zu leben. Zwei Mahlzeiten? Ja, weil ich mit meiner Mama Mittag esse und ich es ihr eigentlich echt nicht antun will, auch vegan sein zu müssen, nur weil ich es mal ausprobieren will. Deswegen beschränke ich mich auf mein Frühstück und Abendbrot und auf Naschereien oder Snacks, was eigentlich auch nicht allzu schwierig werden dürfte. Morgens kann ich normale Milch durch Mandelmilch/Sojamilch ersetzen (zum Beispiel für Müsli oder Oatmeal), Naturjoghurt durch Sojajoghurt und Müsli durch Haferflocken. Meine Banane ist ja durchweg schon vegan! Abends esse ich zurzeit sowieso nur Obst oder Gemüse, also ist das auch kein Ding und zwischendurch kann ich mal Schokolade durch getrocknete Früchte oder Nüsse ersetzen. Ich weiß noch nicht, was meine Mutter von der Idee hält, aber ich würde mir selber die Grenze setzen, dass wenn ich weiter abnehme, Schluss mit dem Projekt ist und ich normal weiter mache, weil ich mir weiter abnehmen einfach nicht leisten kann. Also versuche ich die Wochen ein Flex-ganer (so nennt meine beste Freundin das) zu sein, also so viel wie möglich vegan zu leben. 
Die Idee ist mir übrigens gestern bei einem Klavierkonzert (LANGE Geschichte mit dem Ausgang, dass ich mich auch beim Faslam hätte zukippen können - das Ergebnis wäre das gleiche gewesen) gekommen, ich glaube bei der 3. Symphonie in b-Dur. Ne mal ehrlich, neben Religion ist Musik auch nicht so mein Ding und dann werde ich dazu gezwungen, mir zwei Stunden ein Geklimper der ganz großen Klasse anzuhören und den Typen, dessen Namen ich nach drei Sekunden weder vergessen hatte, am Ende begeistert zu beklatschen - nicht mein Ding halt. Aber bei solchen Veranstaltungen kommen die besten Ideen und vegan finde ich eigentlich schon immer interessant und vegan backen sowieso. Also werden hier vielleicht dann auch in der Fastenzeit ein paar Rezepte folgen - seid gespannt!

Wisst ihr schon, ob ihr irgendwas besonderes in der Zeit machen wollt? Oder lebt irgendwer von euch vegan und hat Tipps, was ich unbedingt dann ausprobieren muss? 

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt


Mittwoch, 31. Dezember 2014

2015: Hey ho, lets go

Hallo ihr Lieben,
erst einmal ENTSCHULDIGUNG für den nicht vorhandenen Post in der letzten Woche. Weihnachten und so hat iwie dazu geführt, dass ichs total vergessen habe. Aber hattet ihr es denn schön?

Ich lese gerade überall in der Bloggerwelt Jahresrückblicke und Jahresrückblicke und Jahresrückblicke. Nun, ich will 2014 eigentlich nur fertig haben, nen Haken hintersetzten und mit voller Power nach vorne gucken. Nix Rückblick...

Habt ihr schon den "2015: Hey ho, lets go"- Post auf meinem eigenen Blog gesehen? Hier habe ich den 2015-hey-ho-lets-go-und-mit-Musik-ist-alles-leichter-Plan verabschiedet. Ein Plan voller Ziele und Vorhaben - angefangen bei Uni und Job über Urlaubspläne, Sport und zur Ernährung. 

Ich will hier nun zwei Sachen weiter ausführen - wegen besserem thematischem Bezug und so: Urlaub und Uni....Äh... Quatsch... Natürlich...:

Sport & Ernährung in 2015
 

Am 26.04.2015 ist Marathon in Hamburg. Angemeldet bin ich  - seit Juni. Dafür brauche ich keine extra Motivation. Ich schaffe es bisher ohne (große) Probleme, meinen Trainingsplan einzuhalten. Aktuell bin ich  - Streber - sogar 15% dem Plan vorraus.
Die Alltagsbewegung passt auch: I ♥ my Bike und wir fahren fast alle Strecken zusammen. Egal ob Regen, Wind oder Dunkel.
Hier also einfach: Weiter machen, wie bisher.
 
So, jetzt das ABER:
Ich habe zwei Problemzönchen, die sich langsam aber sicher zu wahren Problemzonen entwickeln. Und es nervt... ja, liebe Arme und lieber Bauch - ihr dürft euch angesprochen fühlen. Den Kollegen geht es nun 2015 an den Kragen.

Wie aus den Problemzönchen -zonen wurden:

Die Arme:
Nun, zum Glück brauche ich da keine tiefe Fehleranalyse vornehmen. Prinzipiell habe ich für die Arme das Krafttraining komplett vernachlässigt. Nach dem Marathontraining war/bin ich meistens entweder echt kaputt und will nicht mehr, oder ich habe schlicht keine Zeit oder Lust, noch mehr zu machen. Im letzten Jahr habe ich das Alround-Krafttraining echt ernst genommen und habe es geschafft aus meinen Streichholzärmchen immerhin Arme zu machen, die Getränkekisten vom Supermarkt nach Hause tragen können. Und jetzt ist aus denen iwie Wackelpudding geworden. 

 Der Bauch:
*Seufz* Bei uns beiden hängt der Haussegen ja schon etwas länger schief. Da macht man und tut und rackert sich ab und was ist.... nix. Naja...zumindest nichts Sichtbares. Ich kann auf der einen Seite nicht meckern: Sit-Ups, Crunches & Co. funktionieren - keine Frage. Nur heißt es ja nicht ohne Grund: "Abs are made in the kitchen" - Also, das Sixpack wird in der Küche gemacht. Ergo: Waschbrett ist da - liegt nur n Stapel Wäsche drauf.

Und nun....?
2015: Hey ho, lets go

Ich denke, das Arm-Problem werde ich schnell in den Griff kriegen. Auf meinem regelmäßigen Trainingsplan kommen die Liegestütz wieder ganz nach oben. Meine Mama hat mir auch ein neues Theraband geschenkt. Die Vorraussetzungen sind also da. Die Einstellung auch. Jetzt heißt es: Nur noch machen!

Der Bauch wird anstrengender. Mehr Sport zu machen fällt mir nicht schwer. Mein wahres Disziplinproblem heißt SCHOKOLADE. Ich habe kein Problem mit Fast Food, Chips oder Gummibärchen. Kuchen und Kekse esse ich zwar gerne, aber ich finde ein Ende. Aber Schokolade... böse, böse, böse.

Das muss ich mit Bedacht angehen...
Erstens: Ich habe jetzt eine Dose in der Küche stehen, in der ich Schokoladenpapier von gegessener Schokolade sammeln werde. Dann sehe ich  - so meine Hoffnung - mal sehr schonungslos, was ich da alles in mich reinschaufel (und verkneife mir so schon mal das eine oder andere Stück).
Gleichzeitig werde ich versuchen, zu notieren, wann ich zur Schokolade greife: Emotional Eating? Langweile? Hunger, aber zu faul, um zu kochen? Heißhunger auf "Süß"? In Gesellschaft?
 - Wenn ich weiß, wo das "wahre" Problem steckt, dann kommen die nächsten Schritte....

Wenn ihr noch Tipps und Tricks habt, dann freue ich mich auch darüber. 

So, aber jetzt wünsche ich euch erst einmal allen eine schöne Silvesterparty, einen guten Rutsch. Lets Rock 2015!


PS: Ich habs gerade entdeckt: Die neue Revolver-Ausgabe hat als Titelthema "Metal Health"
Auf dem Cover: Allisa White-Gluz von Arch Enemy und ihr Boyfriend - beides wahre Sportskanonen und leben vegan. Leider kostet der Shipping-Kram aus den USA mehr als das Heft... aber ich habe ja auch etwas Geld zu Weihnachten bekommen...

Mittwoch, 10. Dezember 2014

My Story vom Anfang und Ende

 ☼ GUTEN MORGEN ☼

Frl. Zyx hat hier am Montag mal zu den Fragen aller Fragen aufgerufen (und diese natürlich auch für ihren Fall beantwortet):
"Was mich interessieren würde ist, wie es war, wie es ist, wie es sein soll, und wie es sein wird.
Wie war euer Anfang? Wann habt ihr beschlossen, dass sich etwas ändern muss? Was hat euch motiviert? Was habt ihr für euch dadurch entdeckt?
Oder seit ihr gescheitert (zwischendurch), hat euch das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht?
Und wie ging euer Weg weiter? Kämpft ihr alleine oder habt ihr Mitstreiter gefunden? Habt ihr vielleicht neue Menschen/Gleichgesinnte gefunden (oder durch euren neuen Weg verloren)?
Was hat euch geändert, sind eure Prioritäten noch immer (wie am Anfang) die selben?
Und jetzt, da das Jahr zu Ende geht, habt ihr geschafft, was ihr dieses Jahr schaffen wolltet? Passt das Weihnachtskleidchen schon oder die Hose eine Nummer kleiner?
Sind vielleicht neue Anregungen zu anderen Sachen durch euren Weg gekommen?
Gibt es Dinge, die ihr nicht mögt, oder euch schwer fallen?
Was ist euer Ziel?"
Wow.... mehr geht wohl auch nicht mehr^^
 Ich hatte schon in die Kommis geschrieben, dass ich mich diesen Fragen am Mittwoch (also heute) widmen werde.

So...  dann will ich auch keine Zeit mehr vergeuden -


Here we go



Wie es war:
Tja, der Anfang ist schwer auszumachen. Meine ES war bereits 2007 offiziell als solche angesehen. Also, Familie, Freunde und Ärzte waren der Meinung, ich sei untergewichtig und hätte ein gestörtes Verhältnis zum Essen (nicht ganz unberechtigt). Damals dachte ich, die spinnen alle (hier jetzt in Gedanken einen verständnislosen Obelix einfügen, der sich mal wieder über die Römer wundert). Wie ich euch ja auch letzte Woche schon erzählt habe, hatte ich lange Zeit nicht das Bestreben zuzunehmen. Da ich ja aber offiziell als krank eingestuft wurde, musst ich über meine ES natürlich nach außen furchtbar betroffen sein. Ganz lange Zeit habe ich nur in Gegenwart meiner Eltern gegessen und selbst, wenn ich allein war und mega Hunger hatte, habe ich nichts genommen, bevor sie kamen. Erstens, um zu "beweisen", dass ich ja esse und zweitens, hatte ich immer Angst, dass plötzlich das super fettige Essen auf dem Tisch steht - und darum war das hungern davor eben "prophylaktisch". 

Mein Umzug nach Hamburg in eine WG stellte mich dann recht schnell vor einen Konflikt. Es gab keine äußere Kontrolle mehr und ich musst auch niemandem mehr etwas beweisen. Es machte also überhaupt keinen Sinn mehr, "prophylaktisch zu hungern". Ich ernährte mich sehr (!) kostengünstig und kalorienarm. In manchen Wochen reichten 5-6€ für das Essen der ganzen Woche.
Da ich nun auch keine Waage mehr besaß, kann ich nicht sagen, wieviel ich noch abgenommen habe. Ich hätte jetzt "gar nichts" geantwortet, aber meine beste Freundin von der Schule meinte später mal, dass sich in den ersten Semesterferien alle Sorgen um mich gemacht haben...anyway...

Dann - keine Ahnung, muss so Mitte 2010 gewesen sein - dann lief der Noro-Virus in Hamburg umher. Es ging auch recht viel durch die Medien, dass gerade kleine Kinder und alte Menschen daran sterben könnten. Meine Mitbewohnerin studierte Medizin (mittlerweile ist sie schon Frau Doktor in der Schweiz ☺) und erzählte ab und an, was an der Uni-Klinik so abging.
 Mir wurde schnell klar: Wenn ich Noro bekommen würde, dann gebe es wirklich Schwierigkeiten. Damals nahm ich meine mittlerweile beträchtliche körperliche Schwäche das erste Mal wirklich wahr. 

Ich nahm mir vor, zumindest so viel zuzunehmen, dass ich einen Noro-Virus überleben würde. Zum Glück musste ich das nie in der Praxis austesten.

Wie es ist
...tja. So einfach war das Zunehmen gar nicht. Der Körper musste erstmal viele, viele Reservelöcher stopfen. Plötzlich konnte ich Hunger auch überhaupt nicht mehr aushalten: Drei Stunden ohne iwas zu Essen brachte ich mich kreislaufmäßig an den Rand der Ohnmacht.
Es dauerte sicherlich mehr als ein Jahr, in dem ich mich von durchschnittlichen 2.500kcl täglich (mit moderater sportlicher Betätigung) ernährte, bevor ich überhaupt nennenswert zunahm. Wir reden hier aber noch lange nicht von einem gesunden Essverhalten. Mehr ein "Hungern+Fressattacken". Kalorien machten mir Angst. Oft hatte ich das Gefühl, nicht essen zu dürfen (weil ich wertlos bin, oder so)

Iwann kam das Langstreckenlaufen dazu (wie, das erzähle ich ein anderes Mal). 
Das war insofern total wichtig, da mir schnell klar wurde, dass "Wer isst, muss auch Sport machen" nicht mehr funktional war. Es hieß nun: "Nur wer isst, kann Sport machen". 

Wie es sein soll
Ich dachte, ich wer auf dem perfekten Weg, gesund zu werden. Nach außen hin, bin ich das sicher. Normalgewicht und so. Und meine Depressionen, die mit der Magersucht zusammenhingen, sind auch weg. Schlechte Tage...klar, die hat jede_r Mal. Ideal wäre es nun, meinen Körper annehmen zu können und mich wohl zu fühlen. Aber... das geht nicht. Schwimmbad, Sauna - das wäre aktuell die Hölle für mich.

Wie es sein wird

Ich habe oft mit dem Gedanken gespielt, wieder abzunehmen und zwar nach der "alt bewährten" Methode. "Früher" haderte ich auf der körperlichen Ebene genauso mit mir, wie jetzt. Aber ich fand zumindest eine große Sicherheit in der ES (das verstehen wohl wirklich nur (Ex-)Magersüchtige...). Ein Gedanke schießt dann meistens schnell quer durch meinen Kopf ("trügerische Sicherheit") und ich esse "normal" weiter. Die Reserven in meinem Körper sind alle gefüllt und ich nehme bei jeder extra Kalorie sofort zu. Meine Tage habe ich auch noch mehr als 5 Jahren wieder und mutiere dann immer zu Super-Emo (hier jetzt bitte einen x-beliebigen Superhelden mit halblangen, schwarzen Haaren, tiefem Seitenscheitel und schwarzer Schminke vorstellen). Ich habe also die Probleme, die andere Frauen auch haben. Ein paar Langzeitschäden aus der ES kommen noch dazu, aber nichts (zum Glück), das mich im Alltag nennenswert einschränken würde. 

Die ES wird immer ein Teil von mir sein und solange ich das nicht vergessen, werde ich wohl körperlich stabil bleiben. So, wie sich trockene Alkoholiker jeglichen Hauch Alkohol verbieten, lasse ich die Finger von Diäten. Laufen lenkt mich ab und ist pseudomäßig recht weit oben auf meiner Prioritätenliste. So komme ich gar nicht dazu, dass Essen zu reduzieren. Denn: Nur wer isst, kann Sport machen. 

...so, ihr seid dran :D What's your Story?

(btw: eine persönliche Frage: Wenn ich den Marathon dann Ende April 2015 geschafft habe, wollte ich ein Buch schreiben, über die ES und den Weg zum Normalgewicht - vorher hätte ich das Gefühl, dass es etwas albern wäre. So ganz generell: Glaubt ihr, sowas interessiert noch jemanden?) 

Montag, 8. Dezember 2014

Anfang und Ende - Fragerunde

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch gerne mal nicht motivieren. ;)
Was mich interessieren würde ist, wie es war, wie es ist, wie es sein soll, und wie es sein wird.
Wie war euer Anfang? Wann habt ihr beschlossen, dass sich etwas ändern muss? Was hat euch motiviert? Was habt ihr für euch dadurch entdeckt?
Oder seit ihr gescheitert (zwischendurch), hat euch das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht?
Und wie ging euer Weg weiter? Kämpft ihr alleine oder habt ihr Mitstreiter gefunden? Habt ihr vielleicht neue Menschen/Gleichgesinnte gefunden (oder durch euren neuen Weg verloren)?
Was hat euch geändert, sind eure Prioritäten noch immer (wie am Anfang) die selben?
Und jetzt, da das Jahr zu Ende geht, habt ihr geschafft, was ihr dieses Jahr schaffen wolltet? Passt das Weihnachtskleidchen schon oder die Hose eine Nummer kleiner?
Sind vielleicht neue Anregungen zu anderen Sachen durch euren Weg gekommen?
Gibt es Dinge, die ihr nicht mögt, oder euch schwer fallen?
Was ist euer Ziel?
Ihr dürft gerne Romane schreiben und mal die Spamtaste drücken.

Ich will euch natürlich nicht meinen Weg vorenthalten, deswegen hier die 'Kurzfassung':
Mein Ziel war es immer abzunehmen, speziell am Bauch. Dieses Jahr wollte ich es schaffen, den Durchbruch hinlegen, und mir es selbst beweisen. Dieses Ziel trieb mich schon seit Jahren in den Wahnsinn, in den Diätenwahnsinn. Nur dass ich eben kein Diättyp bin, und alles nach hinten los ging. Deswegen stand auch dieses Jahr die gesunde Ernährung an erster Stelle (zu der ich ja schon lange teilweise fand, diese aber nie optimiert war). Denn dort, so wurde mir allmählich klar, musste ich anfangen. Ich bin in diesem Jahr mit einer Wirbelsäulenüberbelastung gekommen, sodass ich gezwungen wurde, ruhig zu machen.
So an sich habe ich, von wenigen kurzen Nullbock- und Krankheitsphasen, regelmäßig Sport gemacht. Ich hab haufenweise Wissen in mein Hirn geschaufelt, um ernährungstechnisch auf hohen Kurs zu sein. Low Carb und Logi konnte ich für mich entdecken, und noch immer bin ich nicht groß angetan von Kartoffeln, Reis, Brot und Nudeln. Mittlerweile bin ich aber sehr im Zwiespalt, was Milchprodukte betrifft. Mein Fischkonsum ist auch sehr zurück gegangen. Ich hab viel gelesen, mich mit veganem Kram auseinandergesetzt, doch ganz darauf verzichten? Ich bin mir nach wie vor nicht sicher!
Jedenfalls, mein Bauch habe ich immer noch (zwischendurch war er mal fast weg). Aber ich bin nicht mehr im Abnehmwahn. Mein Selbstbewusstsein bezieht sich nicht mehr aufs Schlanksein, und damit habe ich ehrlich reichlich an Lebensqualität gewonnen. Mein Ziel war und ist es auch immer noch, dass ich mich wohl fühle, und die vollste Dosis Gesundheit erlange (ich denke vorausschauend). Durch die grünen Smoothies bin ich große Schritte Richtung Gesundheit gegangen. Durch ihnen habe ich gelernt, wie wichtig es für den Körper ist, tagtäglich mit allen Vitaminen, Mineralstoffen und Makronährstoffe versorgt zu werden! Hungern ist so kontraproduktiv, und bringt nur (irgendwann) Krankheiten. Genauso dieses massenhafte ungesunde Essen - nicht nur der Körper wird nicht versorgt, er raubt einen auch unendlich viel Energie!
Dieses Jahr ist auch das erste, wo ich durchweg gejoggt bin, mal mehr mal weniger. Dieses 'Ich bin kein Jogging-Typ' habe ich jahrelang plädiert, und siehe da, ich bin es doch. Was ich damit sagen möchte ist, dass ihr nicht etwas denken sollt, was gar nicht stimmt, nur weil ihr (mal vor Jahren) der Überzeugung davon wart. Ich kann es nicht oft genug sagen: Alles ist Gewohnheit, man kann ALLES ändern, egal ob man reich oder arm ist, ob man single oder glückliche Hausfrau ist, egal ob man krank oder gesund ist. (Ich hab wirklich sehr wenig Geld im Monat, und davon muss ich auch noch Studiengebühren bezahlen, aber ich setze alles in meine Gesundheit, als in irgendwelche unwichtigen materiellen Dinge.)
Für mich ist dieses Jahr noch die mentale Gesundheit dazu gekommen, bzw. habe ich mich mehr und intensiver damit befasst. Denn vieles ist nur das Resultat mentaler Sachen (wie Unzufriedenheit).
Für nächstes Jahr möchte ich das Clean Eating weiter frönen, mich mehr mit Wildkräuter befassen, regelmäßig (nicht übertrieben) Sport treiben und in aller Seelenruhe mein selbstgekochtes/zubereitetes Essen genießen. Ich möchte nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich auf Zack kommen, und mein Ziel, glücklich und zufrieden sein, näher kommen. Dazu kommt, dass ich mich für eine Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin angemeldet habe, um auch beruflich andere Wege gehen zu können. Eben den Weg, der von Herzen kommt. Wie das alles aussehen wird, erfahrt ihr auf meiner Seite (schon mein neues Design gesehen?).
In diesem Sinne...

socialgreeting.net
socialmedia-blog.de
pardejarras.com

Montag, 1. Dezember 2014

Gedanken an euch

1. Dezember. Letzter Monat. Anfang vom Ende.
Es war gerade erst Oktober, und doch ist es draußen so herrisch kalt, dass es schon Dezember sein muss. Bald kommt der Schnee, und das Jahr erreicht seinen tiefsten Stand, den Winterschlaf.
Draußen ist alles tot, eingefroren.
Und was war vor Monaten? Anfang. Entschluss. Neubeginn.
So sieht es wahrscheinlich bei vielen aus. Wir haben uns aufgerafft, haben den inneren Schweinehund den Kampf angesagt. Wir haben gelernt, haben uns durch die Bloggerwelt gelesen, haben vielleicht selbst einen gestartet.
Und das alles, um unser Ziel näher zu kommen. Unser Wunsch, der schon immer tief im Herzen vergraben liegt.
Wir wollen Änderung, bessere Zeiten. Wir wollen wieder zufrieden sein, wollen uns wohl fühlen.
Wir pegelten uns ein, rafften uns auf, und schafften den Anfang.
Und das nur, weil ihr da seit.
Jeder einzelne Blogger, jeder motivierende Blog!
Wir haben mitverfolgt, wir haben beigesteuert, wir haben uns kennen gelernt. Sind wir vielleicht schon eine kleine Familie?

Diesen Post möchte ich besonders auch diejenigen widmen, die das wahrscheinlich gar nicht lesen werden. Diejenigen, die gerade nicht da sind, doch die oft in den eigenen Gedanken herum schweben. Zumindest in meinen.
Oft frage ich mich, was wohl Lara treibt, wie es Mimi geht, und ob bei Peggy alles in Ordnung ist.
Das sind nur drei Leute, es gibt noch viele mehr, von denen man momentan nichts mehr hört. Aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn.
Denn sie waren es, die mir bei meinem Weg geholfen haben. Die mit Sicherheit auch anderen geholfen haben.
Und ich frage mich, ob es immer so kommt. Geschafft und das wars dann? Verschwinden sie einfach so, widmen sich dem schönen Alltag, das tolle Leben, weil sie erreicht haben, was sie erreichen wollten? Oder geht es ihnen vielleicht nicht gut, bleiben sie lieber im Hintergrund, kämpfen sie gerade mit ihren eigenen Dämonen?
Ich weiß es nicht.
Deshalb heute kein stiller Gruß, sondern ein lauter.
Ein Dankeschön.
Und die besten Wünsche.