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Dienstag, 14. April 2015

Das Ego-"Schwein"

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Einmal möchte ich gerne mehr Ego-Schwein sein.
Möchte mich selbst im Mittelpunkt meines Lebens sehen.
Will die Hauptrolle spielen in dem Stück, dass sich "Mein Leben" nennt.
Möchte andere als willkommene "Bereicherung", vielleicht auch als "Hilfestellung" sehen, aber nicht als Grund, weswegen ich exisiere oder weswegen ich dieses oder jenes tue.
Ich selber bin schließlich der einzige Mensch, auf den ich mich immer verlassen kann.


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Alle anderen kommen und gehen. Aber vor mir selber kann kann ich nicht weglaufen.
Also sollte ich doch logischerweise das Menschenmöglichste tun, um mit mir ins Reine zu kommen.
Mich nicht zurücknehmen, weil andere mich (ge-)brauchen. Nicht wegen anderer meine eigenen Wünsche und Vorstellungen hinten anstellen und darunter leiden.
Ich muss in mich hineinhören, was mir wirklich gut tut, was ich will und danach handeln. Das ist eine großes Schwachstelle in meinem Denken...

Und wenn ich diesen Punkt erreicht habe, soll es doch auch gleich so bleiben.

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Erst dann kann ich lernen, auf gesunde Art anderen zu helfen. Aber erst komme ich. Erstmal muss ich mir selbst helfen.

Bitte entschuldigt, ich bin grade in einer sentimentalen Phase. Aber vielleicht hilft es ja der ein oder andere von euch (oder dem ein oder anderen), mal in sich zu horchen und zu hinterfragen:

Tut mir das gut, was ich gerade mache?
Was will ich wirklich?
Und ich meine nicht: In zehn Jahren will ich ein Haus bauen, heiraten, Kinderkriegen. Ich meine das HIER und JETZT. Denn wer weiß schon, was das Leben für uns bereit hält? Es kommt eh immer anders als man denkt! Vielleicht werde ich mit 40 noch in einer WG wohnen, vielleicht bin ich in zwei Jahren schon verheiratet und wohne in Timbuktu. Wer kann mir das sagen?

Ich kann mein Leben selbst (mit-)gestalten, wie eine Leinwand auf einer Staffelei. Und das werde ich JETZT tun! Du auch?

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Mittwoch, 10. Dezember 2014

My Story vom Anfang und Ende

 ☼ GUTEN MORGEN ☼

Frl. Zyx hat hier am Montag mal zu den Fragen aller Fragen aufgerufen (und diese natürlich auch für ihren Fall beantwortet):
"Was mich interessieren würde ist, wie es war, wie es ist, wie es sein soll, und wie es sein wird.
Wie war euer Anfang? Wann habt ihr beschlossen, dass sich etwas ändern muss? Was hat euch motiviert? Was habt ihr für euch dadurch entdeckt?
Oder seit ihr gescheitert (zwischendurch), hat euch das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht?
Und wie ging euer Weg weiter? Kämpft ihr alleine oder habt ihr Mitstreiter gefunden? Habt ihr vielleicht neue Menschen/Gleichgesinnte gefunden (oder durch euren neuen Weg verloren)?
Was hat euch geändert, sind eure Prioritäten noch immer (wie am Anfang) die selben?
Und jetzt, da das Jahr zu Ende geht, habt ihr geschafft, was ihr dieses Jahr schaffen wolltet? Passt das Weihnachtskleidchen schon oder die Hose eine Nummer kleiner?
Sind vielleicht neue Anregungen zu anderen Sachen durch euren Weg gekommen?
Gibt es Dinge, die ihr nicht mögt, oder euch schwer fallen?
Was ist euer Ziel?"
Wow.... mehr geht wohl auch nicht mehr^^
 Ich hatte schon in die Kommis geschrieben, dass ich mich diesen Fragen am Mittwoch (also heute) widmen werde.

So...  dann will ich auch keine Zeit mehr vergeuden -


Here we go



Wie es war:
Tja, der Anfang ist schwer auszumachen. Meine ES war bereits 2007 offiziell als solche angesehen. Also, Familie, Freunde und Ärzte waren der Meinung, ich sei untergewichtig und hätte ein gestörtes Verhältnis zum Essen (nicht ganz unberechtigt). Damals dachte ich, die spinnen alle (hier jetzt in Gedanken einen verständnislosen Obelix einfügen, der sich mal wieder über die Römer wundert). Wie ich euch ja auch letzte Woche schon erzählt habe, hatte ich lange Zeit nicht das Bestreben zuzunehmen. Da ich ja aber offiziell als krank eingestuft wurde, musst ich über meine ES natürlich nach außen furchtbar betroffen sein. Ganz lange Zeit habe ich nur in Gegenwart meiner Eltern gegessen und selbst, wenn ich allein war und mega Hunger hatte, habe ich nichts genommen, bevor sie kamen. Erstens, um zu "beweisen", dass ich ja esse und zweitens, hatte ich immer Angst, dass plötzlich das super fettige Essen auf dem Tisch steht - und darum war das hungern davor eben "prophylaktisch". 

Mein Umzug nach Hamburg in eine WG stellte mich dann recht schnell vor einen Konflikt. Es gab keine äußere Kontrolle mehr und ich musst auch niemandem mehr etwas beweisen. Es machte also überhaupt keinen Sinn mehr, "prophylaktisch zu hungern". Ich ernährte mich sehr (!) kostengünstig und kalorienarm. In manchen Wochen reichten 5-6€ für das Essen der ganzen Woche.
Da ich nun auch keine Waage mehr besaß, kann ich nicht sagen, wieviel ich noch abgenommen habe. Ich hätte jetzt "gar nichts" geantwortet, aber meine beste Freundin von der Schule meinte später mal, dass sich in den ersten Semesterferien alle Sorgen um mich gemacht haben...anyway...

Dann - keine Ahnung, muss so Mitte 2010 gewesen sein - dann lief der Noro-Virus in Hamburg umher. Es ging auch recht viel durch die Medien, dass gerade kleine Kinder und alte Menschen daran sterben könnten. Meine Mitbewohnerin studierte Medizin (mittlerweile ist sie schon Frau Doktor in der Schweiz ☺) und erzählte ab und an, was an der Uni-Klinik so abging.
 Mir wurde schnell klar: Wenn ich Noro bekommen würde, dann gebe es wirklich Schwierigkeiten. Damals nahm ich meine mittlerweile beträchtliche körperliche Schwäche das erste Mal wirklich wahr. 

Ich nahm mir vor, zumindest so viel zuzunehmen, dass ich einen Noro-Virus überleben würde. Zum Glück musste ich das nie in der Praxis austesten.

Wie es ist
...tja. So einfach war das Zunehmen gar nicht. Der Körper musste erstmal viele, viele Reservelöcher stopfen. Plötzlich konnte ich Hunger auch überhaupt nicht mehr aushalten: Drei Stunden ohne iwas zu Essen brachte ich mich kreislaufmäßig an den Rand der Ohnmacht.
Es dauerte sicherlich mehr als ein Jahr, in dem ich mich von durchschnittlichen 2.500kcl täglich (mit moderater sportlicher Betätigung) ernährte, bevor ich überhaupt nennenswert zunahm. Wir reden hier aber noch lange nicht von einem gesunden Essverhalten. Mehr ein "Hungern+Fressattacken". Kalorien machten mir Angst. Oft hatte ich das Gefühl, nicht essen zu dürfen (weil ich wertlos bin, oder so)

Iwann kam das Langstreckenlaufen dazu (wie, das erzähle ich ein anderes Mal). 
Das war insofern total wichtig, da mir schnell klar wurde, dass "Wer isst, muss auch Sport machen" nicht mehr funktional war. Es hieß nun: "Nur wer isst, kann Sport machen". 

Wie es sein soll
Ich dachte, ich wer auf dem perfekten Weg, gesund zu werden. Nach außen hin, bin ich das sicher. Normalgewicht und so. Und meine Depressionen, die mit der Magersucht zusammenhingen, sind auch weg. Schlechte Tage...klar, die hat jede_r Mal. Ideal wäre es nun, meinen Körper annehmen zu können und mich wohl zu fühlen. Aber... das geht nicht. Schwimmbad, Sauna - das wäre aktuell die Hölle für mich.

Wie es sein wird

Ich habe oft mit dem Gedanken gespielt, wieder abzunehmen und zwar nach der "alt bewährten" Methode. "Früher" haderte ich auf der körperlichen Ebene genauso mit mir, wie jetzt. Aber ich fand zumindest eine große Sicherheit in der ES (das verstehen wohl wirklich nur (Ex-)Magersüchtige...). Ein Gedanke schießt dann meistens schnell quer durch meinen Kopf ("trügerische Sicherheit") und ich esse "normal" weiter. Die Reserven in meinem Körper sind alle gefüllt und ich nehme bei jeder extra Kalorie sofort zu. Meine Tage habe ich auch noch mehr als 5 Jahren wieder und mutiere dann immer zu Super-Emo (hier jetzt bitte einen x-beliebigen Superhelden mit halblangen, schwarzen Haaren, tiefem Seitenscheitel und schwarzer Schminke vorstellen). Ich habe also die Probleme, die andere Frauen auch haben. Ein paar Langzeitschäden aus der ES kommen noch dazu, aber nichts (zum Glück), das mich im Alltag nennenswert einschränken würde. 

Die ES wird immer ein Teil von mir sein und solange ich das nicht vergessen, werde ich wohl körperlich stabil bleiben. So, wie sich trockene Alkoholiker jeglichen Hauch Alkohol verbieten, lasse ich die Finger von Diäten. Laufen lenkt mich ab und ist pseudomäßig recht weit oben auf meiner Prioritätenliste. So komme ich gar nicht dazu, dass Essen zu reduzieren. Denn: Nur wer isst, kann Sport machen. 

...so, ihr seid dran :D What's your Story?

(btw: eine persönliche Frage: Wenn ich den Marathon dann Ende April 2015 geschafft habe, wollte ich ein Buch schreiben, über die ES und den Weg zum Normalgewicht - vorher hätte ich das Gefühl, dass es etwas albern wäre. So ganz generell: Glaubt ihr, sowas interessiert noch jemanden?) 

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Rumgetüddel

Hallo meine Lieben,
ich habe mir heute mal was zu dem von mir so oft geschriebenem Satzfragment "Schuhe an und los!" überlegt.

Schuhe an und los!

Das klingt schnell. 4 kleine Wörter, die auch schnell gesagt sind.
Knappe 20 Sekunden liegen gefühlt zwischen dem warmen Bett und der frischen Luft. Stellt euch mich mal als Comic-Figur vor. 3. Bilder:

1. *Wecker* schrillllllllllllllllll
2. Frau-zieht-Schuhe-an
3.Frau-geht-durch-Tür

In echt brauche ich aber unzählige Bilder -  das ist mir gerade heute Morgen wieder klar geworden.

1: Wecker
2. Snooze - 5Min.
3.Wecker
4. Kaffemaschine anstellen
5. Müsli essen (ich kann nicht laufen gehen, ohne iwas im Bauch zu haben)
6. Kaffee trinken...

...so und jetzt geht das richtige Rumgetüddel los:

7. Blick aus dem Fenster: Wie ist das Wetter?
7a) Überlegung: Kurze oder lange Hose?
7b) T-Shirt, Top, Sweatshirt?
7c) Regenjacke?
7d) Schal, Stirnband, Mütze?
(7e Handschuhe?) das kommt dann sicher ab November dazu

8: Wie lange - und somit auch wo? - will/muss/kann ich heute laufen?
8a) Was steht im Trainingsplan?
8b) Wie geht es mir? Habe ich Zeitdruck?
8c) auf welche Strecke habe ich Lust?
8d) passen die gewählten Klamotten dazu?

9.Wo ist...
9a).. das Shirt? - Oh, in der Wäsche
9b)... die Hose? - Da! Aber...keine Taschen. Ich wollte doch mit Musik...also doch die andere Hose.
9c)...meine Pulsuhr (und der Brustgurt? und das Ansteckteil?)?
9d)...das Zopfband?
9e) ...meine Kniebandage?
(Dabei wird hin und her rennen und panisch suchen)

10. Habe ich genug getrunken? Sollte ich Wasser mitnehmen?
11. Muss ich - für längere Strecken - noch etwas abkleben? (Habe mir einmal bei 16km ganz schön den Rücken aufgescheuert, weil der Hosenbund iwie....scheuerte.)
12.Schuhe an... (passt die Schnürung?)
13. und los!


Ihr seht, ich tüddel vor einer meiner Runden echt ganz schön viel rum. Das Getüddel nimmt zu, je länger der Lauf werden soll und je später es bereits ist (wollte ich abends um 9 laufen gehen, müsste ich vermutlich um 6 mit dem "Vorbereiten" beginnen.. *hehe*)
Und in der oben geschilderten Übersicht fehlen sogar noch die Dinge, die man im Bad so macht.... Zähneputzen, etc. Oder stellt euch mal vor, ich entscheide mich T-Shirt-mäßig kurz vor dem Start noch einmal um....
...Für "stylisch-aussehen" bleibt mir da auch absolut keine Zeit mehr... da kommt es schon mal vor, dass ich recht....bunt... unterwegs bin.

Tatsächlich habe ich alles das da oben heute Morgen ziemlich genau so abgepult.
20 Min. hats gedauert vom Bett bis zur Luft. - Okay, da war ich dann auch wach und das Frühstück halb verdaut.

Trödelt und tüddelt ihr auch so viel? Oder seid ihr da effizienter?

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Gute und schlechte Gewohnheiten

Guten Morgen (aka Guten Tag/Guten Abend - je nachdem, wie spät es bei euch gerade ist),

Von Maybritt habe ich Samstag einen  - wie ich finden - sehr schönen Post auf dem diesem Blog gelesen.Ich tippte nach dem Lesen auch sofort auf meiner Tastatur rum, um einen Kommentar zu hinterlassen, aber dann dachte ich 'hey, so viele Gedanken dazu,... mach doch nen eigenen Post dazu"

So, jetzt  - 3 Tage später - habe ich natürlich fast alle spontanen Einfälle wieder vergessen (nächstes Mal lege ich mir gleich irgendwo Notizen an *argh*)

Aber ich weiß noch, was mein Kernanliegen war/ist. Und zwar geht es um Gewohnheiten, Routinen und Just-Do-Its. Denn tatsächlich ist "Just-Do-It" überhaupt kein Problem für mich. Also, okay, um nicht zu übetreiben:
  • Ich juble nicht vor Freude, wenn der Wecker morgens um 5 klingelt, damit ich vor der Arbeit eine Runde drehen kann. Aber es geht.
  • Mit dem Fahrrad, statt mit der Bahn zu fahren: Alle Strecken unter 1h in der Stadt! Ohne groß drüber nachzudenken.
  • Verregnetes Wochenende. Auf der roten Ecke das Sofa, Serien-DVDs, Musik. VS. Die blaue Ecke mit Regenjacke und Laufschuhen. Die blaue wird (meistens) gewinnen. Aber es sind harte Kämpfe.
  • Nach einer Party, ich bin müde und k.o. - aber auch hier geht zumindest eine kleine Runde. Das ist definitiv eine der schwersten Runden, aber sie laufen.
  • Krafttraining: Wir sind keine guten Freunde.  Aber wir kommen hin und wieder miteinander aus. 1-2x die Woche ertragen wir uns.
Mein Problem ist es also nicht, "gute Angewohnheiten" in mein Leben zu integrieren. Es mag da vllt. Dinge geben, die ich iwann wieder fallen lassen (Stichwort: Plank-Challenge, da bin ich etwas unsystematisch geworden), aber im Großen und Ganzen kriege ich neue Sachen, die ich will/mir vornehme auch unter. Der jault der Innere Schweinehund und nur resigniert auf.

Mein Problem ist das Loswerden der "Bad Habits". Wie hieß es bei Laras letztem Motivation Monday so passend  "Training is easy - Eating clean is the hard part" - Ja! Für mich stimmt das. Früher half mir, die Gedanken "umzudrehen", um aus "schlechtem Karma" rauszufinden. Aus meinem Leitsatz "nur-wenn-ich-Sport-mache-darf-ich-essen" aus Magersuchtszeiten, wurde recht schnell ein "Nur-wenn-ich-esse-darf-ich-Sport-machen" und jetzt ist es ein "nur-wenn-ich-esse-kann-ich..."

Das hat irgendwir wunderbar funktioniert (naja, der Prozess dauert schließlich 3 Jahre, aber es HAT am Ende geklappt!) 

Jetzt habe ich "Iss-weniger-Mist" versucht. Aber mein Körper/Kopf kann iwie nicht mehr mit Verboten umgehen. Vermutlich, weil mein ganzes Leben zu diesen essgestörten Zeiten über selbstgemachte Regeln und VERBOTE(!) funktionierte. Also habe ich versucht, meine Sätze wieder positiv zu formulieren "Iss-gesund". Ergebnis: ich gebe mehr Geld für Lebensmittel aus und esse den gleichen Mist wie früher, nur mit Gemüsebeilage (jetzt im übertragenen Sinn). 

Das Ergebnis kann ich euch (indirekt Dank Lexa zeigen. Ich habe nämlich keine Waage, aber Lexa hat vor längerer Zeit einmal einen Post über "Gewichtskontrolle" geschrieben. Einer ihrer Tipps war, regelmäßig Fotos von sich zu machen. Tja, das habe ich dann mal gemacht....[und es bis jetzt nie jemanden erzählt]). 

Foto 1 ist vom 1.Juli. Ich mag es von meiner "Sammlung" am liebsten. Ende Mai kam ich aus den USA und war erst einmal genervt von meinem Äußeren, also habe ich mehr anders Sport gemacht, auf meine Ernährung geachtet und in der Arbeit war im Juni auch wenig los.
(BTW: Ich konzentriere mich bei meinen Fotos auf die Körpermitte: Durch das ganze Joggen, werde ich meine Beine kaum groß verändern können. Wäre ja auch dumm, dort Muskeln zu verlieren. Mein Po ist das auch nie eine echte Problemzone gewesen...)

Nicht perfekt. Aber ich war wieder zufrieden - vor allem, weil ich einen Fortschritt sah.
Dann im Juli bis Ende September: Laufen, Laufen, Laufen und Arbeit, Arbeit, Arbeit.
Kraftraining habe ich dadurch schon etwas vernachlässigt. *hmpf* aber immer noch hinbekommen. Aber gesunde Ernährung war iwie auch nicht so ganz, dazu kamen viele Partys mit den üblichen Getränken, die sich auch gleich auf die Hüfte legen....

Wenn ich den Bauch GANZ DOLL anspanne, dann gehts sogar noch:
ja, ich bin MA-Arbeit schreibend zu Hause und kann in PJs rumlaufen. Und genau DESHALB bin ich Studentin.
Aber wenn ich mich einfach "normal" vorn Spiegel stelle, könnte ich mich schon wieder ärgern:

frontal von Vorne sieht mans gar nicht (!), aber aus diesem leicht gedrehten Winkel wird ganz klar: Der Teil unterhalb des Bauchnabels....*argh*  Das hier ist jetzt eine offizielle Kampfansage!!!!

Das Training ist nicht mein Problem... Und wie ich es schaffe, mich besser zu ernähren, das finde ich auch schon noch raus!

Mittwoch, 10. September 2014

Macht man denn alles nur für die Fitness?!

... nein!

so, und damit könnte mein Post für heute auch schon beendet sein. Aber ich will das etwas weiter erklären. Ich will euch eine Geschichte erzählen. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen sind *hust* zufällig....

Ich war Freitag mit einer Freundin der Kategorie Fitness-Model zum Essen verabredet. Unser Ziel war ein kleines Restaurant in der Innenstadt und ich fuhr aus alter Gewohnheit mit dem Fahrrad hin. 30 Minuten dauert das. Meine Freundin wohnt so grob in meiner Ecke und trudelte mit der Bahn ein.

Ich war etwas spät dran und sie fing mich am Fahrradständer ab. "Bist du echt mit dem Rad hier??????" dabei ironisches Gekicher. - "ja.... äh... wie immer halt?!"
"Hihi, wie lange....hihi... wie lange brauchst du denn, von zu Hause...?" Ich sagte es es ihr. - "Echt jetzt?...hihi..."
Ihre Reaktion war total überzogen und albern. Sie brach in schallendes Gelächter aus, als hätte ich ihr gerade todernst versichert, dass ich als einzige Marathonvorbereitung jeden Tag 3x vom Sofa zum Kühlschrank gehe. Ich guckte leicht irritiert.
"Hihi...aber faul...*nach Luft schnapp*...hihi...aber faul bist echt nicht." So, wie sie das aussprach, klang das eher nach dem Gegenteil. *Wer war nochmal mit der Bahn hier?* Was hat die? Was will die? Ist doch meine Sache, wie ich mich in der Stadt fortbewege.

"Hihi... ne, im Ernst. Mach dir keine Sorgen: Durch ne halbe Stunde n bisschen strampeln wirst du keinen Trainingseffekt bemerken. Mach bloß nicht zuviel Sport..Hihi...*prust*... hihi..."

Ah, daher weht also der Wind. Ich sah meine Freundin sprachlos mit offenem Mund an. Und wenn ich mal sprachlos bin, dann ist echt was los. Miss Fitness Model macht ja auch NICHTS ohne Trainings-Bezug. Die schläft nach Plan, isst nach Plan, trainiert nach Plan. Und trifft Freunde nach Plan.

Schön, von solch einem Leben halte ich eh nichts: Wenn man alles auf ein Pferd setzt, wird das zwangsläufig iwann schief gehen. Das heißt nicht, dass es in meinem Leben keine Prioritäten gibt. Aber ich ordne nicht mein ganz Leben nach einem Teilbereich aus. Scheint aber Leute zu geben, die machen das. Wie meine Freundin. (Könnte man jetzt auch mal vorsichtig die Sport-Sucht-Frage stellen?!)

"Äh....mein Fahrradfahren hat nichts mit meinem Sport zu tun. Ich fahre seit knapp 1,5 Jahren eigentlich immer Rad in Stadt. Das ist einfach eine Gewohnheit geworden....Und..."
- weiter komme ich nicht. Ich sehe nach dem ersten Satz einen verständnislosen Blick,...  dann glasige, leere Augen. Und bevor ich Sporty Spice's Weltbild zerstöre, bin ich halt ruhig und zucke mit den Schultern. Egal.

Ganz schön traurig, wenn man sich so einen Stress macht, aber das wird mir nicht den Abend verderben.

Tatsächlich denke ich aber seitdem bei  jedem Berg (ich wohne in Hamburg:) jedem kleinen Hügel, jedem grüne-Ampel-phasen-Sprint und Kopfsteinpflaster-Balance-Akt über ihre Worte nach. Und iwie komme ich zu dem Entschluss, dass ich langfristig bestimmt den einen oder anderen Muskel meinem regelmäßigen Radfahren verdanke.

Kennt ihr auch komische Leute mit komischen Ansichten? Oder seid ihr selbst vllt. "komisch"?

Donnerstag, 4. September 2014

Kämpfergeist und Löwenherz

Hallo ihr Lieben :)
ich habe es wirklich getan! Ich habe meinen ersten Triathlon gefinisht! 


Aber erst einmal möchte ich mich bei euch allen bedanken! Die super lieben Kommentare letzte Woche haben mich wirklich super motiviert und ohne diese Motivation hätte ich den Wettkampf im Leben nicht durchgestanden! Also DANKESCHÖN!!!

Ich glaube das Foto zeigt ganz gut, wie fassungslos ich war, als ich endlich durch den erlösenden Zielbogen laufen konnte :) Ein ungewöhnliches aber dafür umso emotionaleres Siegerfoto :) Aber eins nach dem anderen...
Wie ich ja hier schon geschrieben habe, war der Wettkampf alles andere als leicht :) Ich habe die Höhenmeter auf dem Rad total unterschätzt, war irgendwie total unterversorgt und hab auf diesen 20km wirklich alle Höhen und Tiefen durchgemacht, die der Ausdauersport zu bieten hat... Von Übergeben über Magenschmerzen, unendlicher Durst und Wadenkrämpfe sowie Geschwindigkeitsrausch und Glücksgefühle war wirklich alles dabei! (ich möchte hier jetzt  nicht so weit ins Detail gehen, den ausführlichen Bericht findet ihr ja auf meinem Blog...)

Hier ist nun mein Fazit:
Es war auf keinen Fall der letzte Triathlon meines Lebens! Trotz der riesen Anstrengung kann ich nach ein paar Tagen Abstand sagen, dass ich wirklich Spaß hatte (im Ziel hätte ich nie gedacht,, dass ich das mal sagen würde :D). Es war wirklich das anstrengendste Erlebnis meines Lebens. Ich bin auf dem Rad an meine absolute Leistungsgrenze gestoßen und habe mich selber für so schwachsinnige Ideen verflucht! Trotzdem habe ich irgendwie durchgehalten, Zähne zusammen gebissen und weiter, Meter für Meter.
Ich hatte beim sporteln auch noch nie so wenig Zeit zu denken. Mein Körper hat mir nämlich echt lange nicht mehr so krass mit geteilt, wie er sich gerade fühlt...!
Ausdauersport wird wirklich im Kopf entschieden! Klar hätte ich nach dem Radfahren aussteigen können - Rechtfertigungen gab es dafür genug - aber irgendwie wollte mein Kopf über den Körper siegen und siehe da, die Laufstrecke konnte ich wirklich noch hinter mich bringen. Das Laufen ist ja die Disziplin, in der ich am meisten Erfahrung habe und somit lief irgendwie alles automatisch. Die Kilometer krochen zwar nur an mir vorbei, aber jedes Lächeln von Zuschauern und jeder Blick von meinem Schatz an der Strecke haben mich irgendwie ins Ziel gebracht!
Der nächste Triathlon will aber auf jeden Fall besser vorbereitet sein - ich hab dazu auch schon ne Idee :) Die Verpflegung ist irre wichtig und ich sollte beim nächsten Mal gut gesättigt und mit einem Plan, ähnlich wie beim Marathon, an den Start gehen.
Apropos Marathon: der Triathlon war wirklich die beste Vorbereitung, denn so schlimm wie der Triathlon war, kann der Marathon gar nicht werden :)

Habt ihr auch schon mal solche "Grenzerfahrungen" gemacht?

Samstag, 10. Mai 2014

Aus dem Leben eines Sport-Junkies

Hey ihr,

es war letzte Woche im Fitness-Studio meines Vertrauens, ich glaube, dass es ein sehr, sehr kalter Tag war, was eigentlich ziemlich egal für das ist, was ich euch heute erzählen will (ich merke jetzt schon, dass dieser Post ziemlich schräg wird...). Naja, auf jeden Fall bin ich mal wieder auf meinem Hypo-Senso-alte-Menschen-Anti-Knieschmerzen-Laufband wie immer zum Aufwärmen 10 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 9,8 km/h gelaufen (kann mir mal bitte jemand sagen, ob das schnell oder langsam ist?!), als ich darüber nachgedacht habe, warum man Sport macht, wie man Sport macht und warum manche Menschen kein Sport machen. Absolut poetisch und tiefgründig, ich weiß, aber am Ende, als ich noch 1 Minuten Sprint vor mir hatte, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass man Menschen in drei Kategorien einteilen kann:


 Die, die so einen guten Stoffwechsel haben, dass sie ohne Probleme Burger verschlingen können, ohne ein klitzekleines Grämmchen zuzunehmen

oder

Die Gehassten

Jaja, zu dieser Kategorie gehören vieellleee meiner Freunde: Sport machen sie nicht oder wenn dann so was wie Atemgymnastik. Und damit haben sie dann auch ein Problem oder ein schlechtes Gewissen. Als Beispiel dient dafür ein fiktives Gespräch mit meiner besten Freundin:

L.: Hey, lass mal für heute Abend Chips und OMMMGG diese Bacon-Dinger sind so lecker! Die kaufen wir auch!
Ich: Ehmm, ok... ich hole noch ein paar Äpfel, warte mal
*gekauft*
*Am Abend gegessen*
*Nächster Tag*
Ich: Soo, heute habe ich so viel Sport gemacht, jetzt wiege ich mich erstmal
*1 Kilo zugenommen*
L.: Heute habe ich einfach mal nichts gemacht... mal gucken wie viel ich wiege
*1 Kilo abgenommen*

Deswegen lautet mein Lebensmotto:
 "Ich backe Kuchen, damit meine Freunde ihn essen und dann dicker werden als ich"

Sportarten: Kopfrechnen, Schach, spazieren gehen, hinter dem Bus herlaufen, auf High Hehls gehen



Die, die Sport NUR aus Lust und Laune machen und nicht mal daran denken, ihren Körper und ihr Selbstbewusstsein zu ändern

oder

Die Rundum-Zufriedenen

Klar, wenn man Sport macht verändert sich der Körper. Aber das ist dieser Gruppe ziemlich egal, denn sie lieben ihre Sportart und machen sie deswegen und nicht, weil sie etwas an sich ändern wollen. Alleine die Ausübung des Sports versetzt sie in Ekstase und wen sie mal nicht zum Sport können, ärgern sie sich, aber nicht, weil sie sich nicht bewegt haben, sondern weil sie ihren Lieblings-Sport verpasst haben. Im großen und Ganzen sind sie mit sich zufrieden, sie mögen ihren Körper, lieeebeennn ihren Sport und gehen nicht immer bei jeder Bewegung an ihre Grenzen.

Sportarten:  eigentlich alles Mögliche (Tanzen, Reiten, aber auch Joggen oder Volleyball), außer Fitness, Aerobic oder ähnliche Kurse wie Bodyfit oder Bodymix, bei denen gezielt trainiert wird






Die, die Sport brauchen, weil sie etwas erreichen wollen und weil Bewegung ihnen hilft

oder

Die Strong-Willed

Ich glaube, ich würde mich am Ehesten zu dieser Gruppe hinzuzählen, denn ich will was erdreichem, indem ich mich bewege, aber gleichzeitig macht es mir auch Spaß und die Bewegung ist ein sehr wichtiger Bestandteil in meinem Leben geworden. Und wenn ich eine Woche oder so kein Sport gemacht habe, werde ich unerträglich und leide unter starken Entzugserscheinungen! Deswegen gehe ich dreimal wöchentlich ins Studio meiner Wahl, zwei Mal zum Volleyball und was anderes ist auch gerade in Planung, aber dazu wann anders mehr.
So, auf jeden Fall hat diese Gruppe ein Ziel vor Augen, geht oder fährt dafür durch Regen, Schnee und Gewitter und lässt sich nicht davon abbringen, dieses Ziel zu erreichen. Und auch wenn Sport sie manchmal an-nervt, an ihre Grenzen bringt oder auslaugt: Auch das nächste Mal sind sie wieder dabei, einfach weil sie das, was sie wollen, vor ihren Augen haben. Und selbst wenn andere sagen: "Übertreibe mal nicht mit dem Sport". Es ist das eigene Leben und letztendlich musst du am Ende des Tages glücklich sein und nicht die Leute, die dich bewerten wollen.


Sportarten: Laufen, Schwimmen, Fitness, Zumba etc.



Ich hoffe, euch hat der Post gefallen und vielleicht konntet ihr euch ja selber wieder finden! Oh und wie fändet ihr es, wenn ich euch nächsten Samstag zeige, was ich so über die Woche so esse à la Food-Diary?

Bis nächsten Samstag,
Maybritt




Mittwoch, 15. Januar 2014

Die Detox Woche ist beendet und das Joggen hat wieder begonnen!

Gerade komme ich von meiner Joggingrunde wieder. Diese Woche habe ich meine 2 Joggingeinheiten schon geschafft. Letzte Woche war ich nur 1 x, da dort der Umzug anstand und so weiter. 

Das Essen klappt soweit ganz gut. Ich trage meine Kalorien momentan wieder bei "My Fitness Pal" ein. Vorher habe ich ja die ShapeUp App genutzt, aber seit dem neuen Design finde ich sie total doof. Und "My Fitness Pal" kann man sogar mit Runtastic verbinden, sodass die Sporteinheiten direkt sychronisiert werden.

Auf der Waage geht es irgendwie rauf und runter. Aber mit fallender Tendenz, was schon mal gut ist. Ich bin mir nicht sicher, ob die Schwankugen vielleicht an der Waage selber liegen.. Aber in 42 Tagen kann ich zu Hause auf der Waage das Ergebnis begutachten.

Meine Detox Woche ist auch um. Auf meinem Blog habe ich einen ausführlichen Post dazu geschrieben, falls es jemanden interessiert. Kurz gesagt hat es mir eigentlich nicht viel gebracht. Der Zuckerentzug war sicher mal gut aber wie viel bringt es, wenn man danach doch wieder Zucker zu sich nimmt? Ich habe ja nicht vor für immer darauf zu verzichten. Dasselbe gilt für Salz. Ich salze jetzt vielleicht etwas weniger als vorher, das war allerdings auch dringend nötig. Ansonsten habe ich keine großen Veränderungen gespürt. Die Haut ist wie vorher, ich fühle mich nicht leichter und auch nicht fitter. Netter Versuch, aber die 4,95 € hätte ich auch in einen Kaffee bei Starbucks investieren können. ;)

Es kann natürlich daran liegen, dass ich mich ja sowieso gesund ernähre. Ein so großer Unterschied war das Essen nicht. Wenn man jetzt mal davon absieht, dass ich mich normalerweise alles andere als vegas ernähre. Aber viel Gemüse und Obst esse ich sowieso und die Süßigkeiten halten sich wohl auch noch in Maßen (meistens....). Wenn man sich vorher schlecht ernährt hat, dann macht es vielleicht einen größeren Unterschied.

Für mich heißt es jetzt erstmal trotz dem anderen Sport und der Uni an meinem wöchentlichen Joggen festzuhalten. Das wird glaube ich die größte Herausforderung für mich.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Frohes Neues Jahr!!

Nach zwei Wochen melde ich mich auch mal wieder und dann auch noch gerade an Neujahr. Auf das Jahr 2014 freue ich mich irgendwie richtig. Ich weiß gar nicht wieso, denn außer einigen Flügen zwischen England und Deutschland wird nicht sooo viel passieren. Vielleicht liegt es daran, dass die 14 meine Lieblingszahl ist.

Richtige Vorsätze bezüglich Sport und Gewicht und so weiter habe ich mir nicht überlegt. Ich will aber definitiv wieder öfter joggen gehen. In letzter Zeit ist das ja ziemlich untergegangen, da ich sonst relativ viel Sport mache. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass mich keine der Sportarten so fit hält wie joggen. Dafür braucht es im Moment aber auch wieder die größte Überwindung.

Ein relativ unerfreuliches Ergebnis hatte ich auch auf der Waage. Wobei ich davon ausgehe, dass etwas des Gewichts auch daher kommt, dass ich ein paar Muskeln aufgebaut habe. Eine meiner Blusen passt zum Beispiel an den Schultern nicht mehr. Danke Schwimmtraining....!

Ab dem 6.1. möchte ich außerdem mal Detox ausprobieren. Dazu habe ich mir den Detoxplan von Ourcleanjourney geholt. Zufälligerweise starten die Mädels ab dem 6.1. auch ein "gemeinsames Detoxen". Dass ich mir den 6.1. ausgesucht habe lag aber daran, dass ich ab dem 4. wieder in England bin und mir da niemand in mein Essen reinquatscht und wegen den Ferien sowieso kaum jemand da ist, mit dem ich z.B. feiern gehen könnte - das macht die Sache einfacher. ;)

Für die kommenden Wochen / Monate ist also der Plan:

  • Gewicht kontrollieren (Waage kaufen!)
  • 5 Tage Detox
  • Bis Ende Januar 2-3 x in der Woche joggen, danach mind. 1 x (da fangen schwimmen, boxen und tanzen wieder an)
  • Clean Eating
  • Kein Alkohol beim Feiern gehen bis Mitte Februar

Und nun wünsche ich euch noch einen schönen Neujahrstag! Ich hoffe der Kater ist nicht zu schlimm. ;)


Sonntag, 17. November 2013

Prioritäten setzen

Für alles, was wir tun gibt es einen Grund.
Es gibt auch einen Grund dafür, die Zeitung zu lesen oder vor dem Fernseher zu sitzen. Jede Kleinigkeit in unserem Alltag ist begründet und wenn auch nur "zum Entspannen" oder "weil's interessant ist". Und mit jeder kleinen Tätigkeit oder Untätigkeit zeigt man seine Prioritäten.

Ich bin gerade dabei meine zu ordnen, was wahrlich eine schwere Aufgabe ist. Was jetzt gut ist, kann mich eventuell in zwei Jahren nicht weiterbringen oder die Zeit, die ich heute nicht investiere, bekomme ich vielleicht nicht wieder.

Wenn man jung ist heißt das: Blick in die Zukunft.
Und wie sieht es aus, wenn man alt ist?
Man soll sein Leben jetzt leben! -ganz klar: jetzt spare ich nicht, weil ich mir jetzt ja so viele  Sachen davon kaufen könnte, die mich jetzt weiterbringen.
Man soll so leben, als ob es kein Morgen gäbe! -cool: Schule schmeißen, shoppen, schlemmen... eben: Sex, Drugs and Rock'n'Roll!

Angeblich soll das Leben immer schwerer werden: Fett schmilzt schwerer, Geld wird knapper, Lifestyle wird teurer, Leben wird stressiger.
... und eigentlich bin ich jetzt schon überfordert!

Klar, Schule steht an erster Stelle. Sonst kann man das weitere Leben sowieso fast in die Tonne treten. Andererseits wird niemand mehr nach meinem Abidurchschnitt fragen, wenn ich meine Ausbildung fertig habe.
Ohne Sport geht bei mir nichts! Also ran an den Speck. Aber halt stopp! Du hast ja ein Pferd um das du dich kümmern musst und was du im Moment nicht reiten kannst.
Man sieht schon, Zeit ist Mangelware in Deutschland; Stress beherrscht den Alltag. Dann ist es doch schön, wenn man eine Person hat, bei der man alles auf Anhieb vergisst und die Welt in Ordnung ist... Meine Zeit wird davon aber auch nicht mehr.
Und dann gibt es angeblich noch die Leute, die alles für dich bedeuten. Dummerweise gibt es davon etwas mehr, aber alle Freundschaften wollen gepflegt sein, sonst sind das irgendwann nur noch Bekannte oder sogar Fremde.
Und dann gibt es noch die Familie, die immer Familie bleiben wird und die immer für einen da sein wird, die sich aber trotzdem mal freut, wenn mal etwas von der wertvollen Zeit geopfert wird.

Und zu guter letzt soll man laut so vielen Professoren und Experten noch Zeit für sich selbst finden!

Zeit ist wertvoll und das bemerkt man besonders, wenn die Tage kürzer werden, das Geld knapper (man muss ja irgendwann auch noch arbeiten), die Faulheit träger...

Mein Glück: abnehmen klappt trotzdem irgendwie, aber das wird in ein paar Wochen nicht mehr so sein. Irgendwie muss ich Sport in meinen Alltag einbringen, ohne alle anderen Faktoren zu vernachlässigen. Prioritäten müssen geordnet werden und das ist meine größte Herausforderung in der letzten Zeit.

Ich wünsche mir das Leben eines schlanken, reichen, erfolgreichen, beliebten Menschen, der viele Bedienstete besitzt und sich somit nur auf die schönen Seiten des Lebens konzentrieren muss, wie z.B. das Bloggen, was als Priorität irgendwie ganz weit nach hinten gerutscht ist.

Wie schafft IHR das bloß alles?

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Sober October

Hallo, hallo! Ich bin wieder da! Zurück aus meinem Urlaub. Eigentlich bin ich nie wirklich zurückgekommen, wenn ich ehrlich bin. Mittlerweile befinde ich mich im norden von England: York. Hier habe ich vor drei Wochen mein Masterstudium in "Global Marketing" angefangen.

Als ich ankam begann die Fresher's Week. Da hat jeden Abend eine Disco auf und das Ziel der Erstsemester ist es, jeden abend vollkommen betrunken zu sein. Zumindest hatte ich so den Eindruck. Ich als "Oma" (in den drei Wochen habe ich 2 (!) Personen getroffen, die älter sind als ich...) war ich in dieser Woche nur einmal feiern. Man merkt halt eben auch den Altersunterschied von 5 Jahren beim Feiern... .

Nun ja, in der darauffolgenden Woche sah das mit dem Zurückhalten aber schon anders aus: Donnerstag, Samstag und Montag war ich in den Clubs zu finden. Zufälligerweise war der Dienstag der 1. Oktober. Nach gerade mal 3 Stunden Schlaf musste ich aufstehen, um rechtzeitig in meiner Sustainable Business Lecture zu sitzen. An diesem Morgen habe ich beschlossen den "Sober October" mitzumachen. Das heißt also kein Alkohol für den ganzen Oktober. Das heißt aber NICHT kein feiern gehen. Das habe ich letztes Wochenende trotzdem gemacht. Anstatt meinem geliebten Cider gab es Diet Coke. Und auch anstatt meinem geliebten "double Vodka Cranberry" gab es Diet Coke. Nachts bin ich nicht bei McDonalds gelandet (so wie die drei Mal davor...), sondern bin direkt ins Bett gegangen. Das spart einige Kalorien.

Als ich am Sonntag aufgewacht bin war ich zwar noch etwas müde, hatte aber natürlich keinen Kater. Das fühlte sich verdammt gut an. Es nervt zwar sich immer erklären zu müssen WIESO man denn jetzt gerade keinen Alkohol trinkt ("Aber letztes Mal...."), aber was soll's.

An Halloween werden wir hier in unserer WG eine Halloweenparty haben. Darauf freue ich mich schon super. Bis 24 Uhr werde ich trotzdem keinen Alkohol trinken. Um 00:00:01 Uhr gibt's dann aber einen Shot auf den "Sober October" ;)

Wie sieht das bei euch aus, legt ihr auch manchmal Pausen vom Alkohol ein? Oder von Süßigkeiten? Fleisch? Irgendwas?

Dienstag, 10. September 2013

Neu motivieren!

Beim Abnehmen ist es nicht die Kunst zu wissen, was man essen darf und was nicht
- sondern diszipliniert und motiviert zu bleiben und es durchzuziehen.

So sehe ich das wirklich, denn ich denke jeder weiß im Groben, was man essen darf
und wovon man lieber die Finger lässt. Klar, es gibt ein paar versteckte Kalorienfallen,
aber das Obst gut fürs Abnehmen ist und Sahne eben nicht, das weiß jeder. 

Dauerhafte Motivation und Disziplin, die einen voranbringt, das ist das Problem.
Ich habe im Frühjahr selber fast schon mein Wunschgewicht erreicht gehabt,
aber nein die Disziplin ging weg und das Mampfen wurde mein täglicher Begleiter,
sodass ich bald wieder bei einem Gewicht gelandet bin, dass mich eher frustriert.

Das Battle der Diäten, bei dem ich mitmache, hat mich super motiviert
und die Gruppe ist auch toll - wir haben vor, auch danach weiter in Kontakt zu
bleiben und uns bei dem Weg zu unserem Traumgewicht zu unterstützen, 
allerdings ist es halt so, dass ich leider mit dem Gewicht auch nicht voran kam,
weil entweder immer etwas dazwischen kam (Verletzung, krank, Feiern, Besuche bei
Verwandten.. ) oder ich nicht diszipliniert genug war.

Nun ist die letzte Woche auch schon wieder halb rum, ich bin letzte Woche 
verzweifelt gewesen und habe mir nur gedacht : So geht es nicht weiter.
Jetzt kommt der fette Tritt in den Hintern und es geht wieder voran und mit 
dem Gewicht bergab. 

Zunächst ist die Motivation immer riesig,
aber mit der Zeit schwächt sie ab. Bestimmt kennen ein paar hier das auch? ;-)
Ich habe mir mal ein paar Wege überlegt, wie es dieses Mal besser klappt.

Ernährungstagebuch
Den Sinn davon kennt jeder, man isst oft doch mehr als man denkt.
Zusätzlich habe ich nun aber auch noch den Plan, das was ich esse zu bewerten.
Süßes und Ungesundes bekommt ein rotes Minuszeichen, Obst und Gemüse ein grünes Plus. 
So kann ich auch selber anhand des Farbeinsatzes in meinem Ernährungstagebuch sehen,
wie ich mich bezüglich der Ernährung verbessert habe.
Zudem wird die sportliche Betätigung nach jeder Woche zusammengefasst und auch das 
bewertet.

Kleine, wöchentliche Ziele
Dazu kann zählen 5 km in einer kürzeren Zeit zu laufen.
Gewichttraining zu erhöhen oder aber auch simpel einfach nur eine Abnahme.
Dabei kann man kreativ sein - und wenn man wöchentlich etwas erreicht, 
bleibt man motivierter.

Wöchentlich Festhalten
Wie hat sich Gewicht und Maße verändert?
Zudem ein Foto, sodass man auch wahrnimmt, 
wie man sich optisch verändert.

Anti-Lazy-Day-Motivation
Ein Buch oder Poster, was auch immer, anlegen,
in dem ich motivierende Sprüche festhalte und irgendwelche Bilder aus dem Internet,
sodass ich, wenn ich mich nicht für Sport motivieren kann, darauf gucken kann
und dann doch noch Sport mache

So ein paar Ideen bisher.
Habt ihr noch welche?

Gerade jetzt, wenn der Herbst bzw. bald dann der Winter anbricht, 
müssen wir doch stark sein und uns neu motivieren ;)

xx

Montag, 9. September 2013

Das Problem mit dem Alkohol

Mir ist am Wochenende aufgefallen, dass ich ein Problem mit Alkohol habe.

Und jetzt zur Beruhigung, es ist nicht so schlimm, wie es sich anhört.
Ich meine kein Suchtproblem, sondern ein 'Mögenproblem'.

Zur Erklärung: Ich bin schon lange aus dem Alter raus, in dem man Alkohol trinkt weil man cool sein will oder weil man betrunken sein will. Ich trinke auch nicht täglich Alkohol, auch nicht jedes Wochenende.

Aber ich trinke gerne Alkohol. Mit den Jahren habe ich einfach rausgefunden, was mir wirklich schmeckt und was nicht. So trinke ich gerne herbes Bier, Weizen nicht so gern. Feinherben Weißwein ja, trockenen eher nicht. Rotwein nur an Soßen, aber nicht im Glas. Frucht-Kurze gerne, außer Apfel. Cocktails sind lecker, aber wenn sie mit Sahne oder Milch zubereitet sind bekomme ich davon heftige Kopfschmerzen, das ist es nicht wert. Von zu viel Martini auf Eis kriege ich zwar auch Kopfschmerzen, aber da spare ich mir das zu viel und genieße ab und zu ein Glas.
Nur wie man Nein sagt, wenn einem Alkohol angeboten wird, das habe ich nicht gelernt. Oder wie man sich ein Wasser bestellt, wenn man feiern ist, aber nicht der Fahrer.
Das wäre so ja eigentlich kein Problem. Schließlich lebe ich in einer Gesellschaft in der es allgemein anerkannt ist in Gesellschaft Alkohol zu trinken. Und ich kenne ja auch meine Grenzen und eine Feier muss schon verdammt lange gehen und ein bisschen ausarten, damit ich über meine Grenze trinke und es nächsten morgen so richtig bereue.

Aber jetzt gibt es doch ein Problem:
Alkohol versaut mir meine Abnahme enorm. Außerdem habe ich das Gefühl, dass mein Körper empfindlicher auf Alkohol reagiert, seit ich mich gesünder ernähre. Nicht, dass ich von weniger betrunken werde oder schneller einen Kater habe, aber ich fühle mich nächsten Tag schlapper und irgendwie nicht fit. Was ich sonst nicht hatte. Sonst war ich entweder normal fit oder ich hatte einen richtigen Kater. Aber so eine allgemeine Mattigkeit nach dem Genuss von mehr als einer Flasche Bier kannte ich bis jetzt nicht. Zu dieser Mattigkeit kommt dann ein flaues Gefühl im Magen oder Sodbrennen. Oder auch was anderes, aber egal was: Mein Körper sagt mir damit ja etwas.
Und eigentlich sagt er mir ziemlich deutlich: Lass die Finger von Alkohol!
Mein Problem: Ich weiß nicht so richtig wie. Und damit ist es auf irgendeine Weise doch ein Suchtproblem. Nur das ich keine schwere Sucht habe und den Alkohol brauche, sondern dass ich in Gewohnheiten feststecke, in Ritualen und Gepflogenheiten und momentan wirklich keine Ahnung habe, wie ich die durchbreche.
Weniger trinken klappt bei meinem Freundeskreis auch nicht, dass habe ich am Wochenende versucht. Aber die sind alle so großzügig, da hat man andauernd ein neues Getränk in der Hand, wenn das Alte leer ist. So schnell kann man gar nicht reagieren und sich selbst was unalkoholisches kaufen. Und sich ewig an einem Bier oder einem Cocktail festhalten ist auch nicht so einfach wie es klingt. Ich trinke schon mit Absicht langsam, aber irgendwann ist jedes Glas leer. Und gerade wenn man tanzt noch schneller als man denkt. Und schmecken tut es ja auch noch...

Ich könnte natürlich gar keinen Alkohol mehr trinken. Egal wann und was. Das würde bei einigen sicherlich für Verwunderung sorgen und ein paar blöde Sprüche was los ist würde ich auch kriegen, aber ich glaube nicht, dass es irgendwer von meinen Freunden nicht akzeptieren würde.
Aber das will ich nicht. Ich trinke ja gerne. Es schmeckt mir ja. Ich will ja nur die Menge reduzieren und gucken, ab wann mein Körper positiver reagiert. Ab wann die Abnahme trotzdem klappt, ab wann ich keine Mattigkeit am nächsten Morgen spüre.

Vielleicht sagen jetzt viele von euch: Alkohol ist nun mal ein Suchtmittel und auf gewissen Weise auch ein Nervengift, sei doch vernünftig und höre ganz auf.
Aber das ist für mich wie meine gesamte Ernährung: Verbote und Einschränkungen mag ich nicht und will ich mir auch nicht selbst auferlegen.
Ich werde nun mal kein Vegetarier, aber ich habe kein Problem damit weniger Fleisch zu Essen oder auch mal mehrere Tage kein Fleisch. Aber ich will weiterhin die Möglichkeit haben Fleisch zu Essen, wenn mir danach ist. Und so ist es auch mit dem Alkohol: Ich kann gut ein paar Feiern gar nichts trinken, aber ich will es mir nicht für immer verbieten.

Was mir fehlt ist ein guter Grund. Eine Begründung die ich sagen kann, wenn ich gefragt werde warum ich Wasser trinke. Eine Begründung die nicht ist: "Weil ich abnehmen will." Denn das weiß keiner und das geht auch keinen was an.

Naja, ich werde mal weiter drüber nachdenken, wie ich die Situation für mich am Besten löse.

Und um den Bezug zum Blogthema herzustellen, und weil es mich interessiert: Bremst Alkohol auch eure Abnahme? Mal abgesehen, von Fressanfällen die viele haben, wenn sie trinken (ich zum Glück nicht!), merkt ihr, dass ihr schlechter abnehmt, wenn ihr trinkt?

Dienstag, 3. September 2013

Motivation?!?

Nachdem durch das Battle der Diäten ja viele Motivationscollagen erstellt wurden, habe ich darüber nachgedacht, was mich eigentlich motiviert...
Sind es die anderen Blogs und die Erfolge der Anderen?
Sind es die Zahlen auf der Waage?
Sind es Bilder von früher?
Ist es der bevorstehende Florida-Urlaub`?

Erfolge von Anderen
Hmm, nein. Das motiviert mich nicht. Das freut mich. Aber es bringt mich nicht dazu zu denken: "Wenn die das kann, dann kannst du das auch!" Es treibt mich nicht zu einem gesünderem Essen oder zu mehr Sport. Ich finde es bewundernswert, wie konsequent einige sind. Wie viel Sport sie in ihren Alltag integriert bekommen. Aber es ist nichts, was mich dazu bringt zu handeln.

Die Waage
Auch die motiviert mich nicht wirklich. Auch hier ist es mehr Freude, wenn wieder ein paar Gramm weg sind. So verhält es sich auch mit dem Maßband. Schön, wenn die Zahlen kleinen werden. Aber wenn die Ergebnisse eine Woche mal weniger gut sind, demotiviert mich das nicht.
Die Waage ist für mich nur die wöchentliche Kontrolle, ob sich was tut. Nicht mehr, nicht weniger.

Bilder von früher
Da viele ihre Collagen ja aus Bildern mit ihrer Entwicklung gebastelt haben. Oder sich Bilder von schlanken Frauen als Motivation herannehmen, habe ich mal in meinen alten Bildern gekramt und bin auf Bilder von 2006/2007 gestoßen.
Auch das ist keine Motivation. Kein Grund für mich jetzt keine ganze Schokotorte zu futtern. Ich denke bei den Bildern eher an die Situationen, in denen sie entstanden sind. Nicht daran, dass ich wieder so aussehen will und deswegen konsequent sein muss.
Das Bild im Bikini fand ich damals zum Beispiel schrecklich. Ich fand mich total eckig und unweiblich. Keine Taille in Sicht. Und der Kumpel der das damals bei SchülerVZ hochgeladen hat, musste sich ganz schön was anhören, dass er das doch nicht einfach so machen kann ohne mich zu fragen. Heute würde ich sagen: Beine und Arme schön schlank und der Bauch flach. War gut.
Die beiden anderen Bilder mochte ich schon immer. Der Tag an dem ich kopfüber hing war einfach ein total lustiger mit meinem damals bestem Freund. Wir haben den ganzen Tag gelacht und einfach irgendwelchen Blödsinn gemacht. Da habe ich mir gar keine Gedanken gemacht, wie ich wohl aussehe. Und herausgekommen ist ein Schnappschuss, der äußerst vorteilhaft ist wie ich finde. Schlank und trotzdem Busen zu erkennen.
Das Muschelbild hat meine damals 5-jährige Cousine gemacht. Auch einfach ein sehr schöner Tag mit Blödsinn und keinen Gedanken ans Aussehen.
Also wenn mich diese Bilder zu irgendwas motivieren, dann jeden Tag zu genießen und Spaß zu haben. Aber sie bringen mich nicht dazu Sport zu machen.

Florida-Urlaub
Ja, der motiviert mich schon irgendwie. Weil ich gut aussehen möchte. Weil ich mich am Strand wohlfühlen möchte. Weil ich mit dem 8-jährigen im Meer toben möchte ohne mir Gedanken zu machen, wer gerade zu guckt und wer sich durch meinen Anblick wohl gestört fühlt.
Also ist es nur indirekt der Urlaub der mich motiviert, sondern mehr der Gedanke, dass ich Spaß haben möchte.
Spaß haben ohne mir Gedanken um mein Äußeres zu machen.

Und damit habe ich meine Motivationsquelle. Mein eigener Kopf. Meine Gedanken. Meine Ziele. Meine Gründe für meine Ziele sind vielleicht nicht so toll. Schließlich sollte ein normaler Mensch auch mit ein paar Kilo zu viel dazu in der Lage sein Spaß zu haben, ohne daran zu denken, wie dick er/sie jetzt wohl aussieht. Aber mein Selbstwertgefühl ist nun mal nicht so gut. Ich arbeite daran. Aber bis ich das im Griff habe, kreisen meine Gedanken nun mal auch darum, was andere wohl von mir halten.
Menschen die mich sehen, kennen mich aber meist nicht. Also bilden sie sich ihre Meinung über Äußerlichkeiten.
Mir gefällt mein Äußeres aber so wie es ist nicht. Also gehe ich davon aus, dass es anderen auch nicht gefällt.

Mein Ziel ist es mich in jeder Situation wohl zu fühlen.
Dafür braucht man sehr viel Selbstvertrauen.
Da ich das nicht habe, ist es einfacher wenigstens ein Äußeres zu erreichen, dass nicht negativ auffällt. Dann fühle ich mich weniger unwohl. Und wenn ich mich weniger unwohl fühle, habe ich mehr Spaß.

Meine Motivation ist folglich der Spaß. Der Spaß den ich haben möchte. 

Natürlich spielen auch gesundheitliche Aspekte eine Rolle für meine Abnahme. Und ich möchte auch abnehmen, weil ich meinen Freund liebe. Er liebt mich zwar auch so, wie ich jetzt bin. Aber ich bin der Meinung er hat eine Freundin verdient, die nicht nur toll ist, sondern die auch toll aussieht. Und zwar nicht erst auf den zweiten Blick, wenn man sich mit ihr unterhält, sondern auch auf den ersten Blick und auf Bildern.

Zu aller erst nehme ich aber für mich selber ab. Für mein Selbstwertgefühl, für mein Wohlgefühl, für meine Gesundheit.

Das ist meine Motivation. Und auch wenn einige jetzt sagen werden, dass es ungesund ist sich so von der Meinung anderer abhängig zu machen, für mich persönlich ist es momentan die beste Motivation die ich haben könnte. Der Gedanke in einem Raum nicht negativ durch mein äußeres aufzufallen treibt mich an. Bringt mich dazu jede Mahlzeit aufzuschreiben. Bringt mich dazu meinen Crosstrainer zu benutzen. Bringt mich dazu keine Süßigkeiten in mich reinzustopfen, wenn mir langweilig ist.
Um die Probleme mit meinem Selbstwertgefühl und die Definition des eigenen Wertes über die Meinung anderer kümmere ich mich später. Dazu fehlt mir momentan die Kraft, aber mein Gewicht, das ist etwas das ich jetzt anpacken kann. Das ich jetzt ändern kann.
Etwas, das ich jetzt auch änder.

Was treibt euch an? Woher nehmt ihr eure Motivation?
Motiviert es auch wirklich euch Bildern von schlanken Frauen anzusehen? Oder sind es nur Ziele und die Motivation holt ihr euch woanders her?

Sonntag, 4. August 2013

wo ich im Moment stehe und was (leider) kommt

Ich fühle mich richtig gut! Wie auf einem Runners-High für "Diätende".
Viele reden ja davon, dass sie sich mit dem gesunden Lebensstil gut fühlen und ich bin grad auch in dieser Phase (oh, möge sie lange anhalten). Ich finde das auch ziemlich logisch, dass unser Körper in dieser Art und Weise auf das gesunde Essen und den Sport reagiert. Mit dem gesunden Essen bekommt er alle Nährstoffe und keine hässlichen Zusätze und der Sport hält ihn für mögliche Flucht- und Jagdversuche fit. So ist es doch von der Natur vorgesehen?!

Seit Donnerstag mache ich wieder mehr Sport, schwitze viel, bin stolz auf mich nach einem Erfolg, bin abends verdient müde und insgesamt ausgeglichener und glücklicher.
Außerdem habe ich ein Motivationshoch seit Mittwoch, weil ich mit meiner Mutter einkaufen war und seit Donnerstag bin ich eine Sportkanone! Ich habe leichten Muskelkater und meine Knie tun vom vielen Sport ein wenig weh; ich merke, dass sich da was tut.

Meine Welt könnte (abgesehen von den noch abzunehmenden Kilos) nicht besser sein und ich freue mich richtig an ihr teilzuhaben. Die Sonne scheint, ich bin ausgeschlafen, habe immer noch Ferien. Aber leider geht nächste Woche die Schule wieder los und in den ersten Tagen werde ich bestimmt Probleme mit mir selbst haben. Es fällt mir schwer meine alten Klassenkameraden wiederzusehen (was ich teilweise schon hinter mir habe), weil ich nicht weiß, was sie von mir erwarten, ob sie mit mir reden wollen, was sie über meine Gewichtszunahme denken (ich errinere nochmal: 20kg Differenz zwischen jetzt und damals!), wie sie allgemein zu mir stehen. Aber damit muss ich klarkommen und sterben werde ich davon ja auch nicht. Ich hätte nie damit gerechnet, dass es so schwer ist, sich wieder in seiner alten Welt reinzufinden und besonders der Sportunterricht macht mir Angst! Es war schon immer ein Thema, was ich zum Sport in die Schule anziehe und darüber grübel ich schon seit einigen Tagen wieder nach. (Ich weiß noch nicht einmal, in welchem Sportkurs ich lande) Genauso geht es mit den normalen Outfits. Neuer Jahrgang, neue Leute: der erste Eindruck zählt. Und was ist wichtiger als eine Person, die sich in ihrem Outfit wohl fühlt und dabei auch noch gut aussieht?
Meine Freundin hatte ein Jahr vor mir ihr Auslandsjahr gemacht und versteht mich. Sie hatte die gleichen Sorgen, die sich aber nicht bestätigt haben. Es wird halt Leute aus meinem alten Jahrgang geben, die mich weniger als mit ihrem Arsch anschauen, aber der neue Jahrgang soll wohl sehr nett sein (oh bitte!).
Wünscht mir einfach Glück und vielleicht denkt der eine oder andere am Donnerstag ja an mich.


PS: ich suche noch nach einer kniefreundlichen Sportart außer Radfahren (ich sehe das nur als Bewegungsmittel) oder Schwimmen (in unserem Freibad sind so viele Kinder, die immer die Bahnen blockieren...)
Schon mal Danke im Vorraus :)


Mittwoch, 24. Juli 2013

Zurück aus Berlin und gut in die neue Woche gestartet

Meine Woche hat am Montag ziemlich gut mit einer Runde joggen um 7:30 Uhr angefangen. Ich war sehr stolz auf mich, dass ich das durchgezogen habe. Morgen auch wieder :)

Berlin war auch sehr gut. Was das Essen anbelangt war es so "gut -" würde ich sagen. Ich habe doch 2 x eine Vorspeise genommen anstatt nur einmal. Dafür gab es aber auch nur 1 x Nachtisch und das Brot ist auch immer im Brotkorb geblieben (dabei liebe ich Brot so sehr <3). Am Sonntagabend haben wir dann zu Hause gegerillt und ich habe mich mit einem Kottlet begnügt und habe auch nur 2 Stücke Brot gegessen.

Das Essen war also in der letzten Woche ganz in Ordnung. Ich habe immer nur gegessen bis ich satt war und habe immer darauf geachtet, dass das Essen wenigstens einigermaßen gesund ist und nicht zu viele Kalorien hat.

Diese Woche hat auch ganz gut angefangen. Einziges Manko waren die zwei Caipis gestern Abend.. Aber da ich ein sehr leichtes Mittagessen und Abendessen hatte, war das hoffentlich ok.

Gestern habe ich mich außerdem mal wieder gewogen und gemessen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mein Gewicht und meine Maße seit November halte. Mal ist es etwas mehr, mal ist es etwas weniger aber im Durchschnitt eben ziemlich konstant. Das finde ich ganz gut, denn ich finde das Abnehmen an sich nicht mal soo schwer. Ich habe mehr Angst davor das Gewicht dann nicht halten zu können.

Für diese Woche steht sportmäßig morgen früh auf jeden Fall wieder Joggen auf dem Plan. Vielleicht gehe ich abends noch schwimmen aber das steht noch nicht fest. Und dann erst am Sonntag wieder eine Runde joggen.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Da bin ich wieder!

Ganz untypisch habe ich mich in den letzten zwei Wochen nicht gemeldet. Und das ohne vorher Bescheid zu sagen. Es war auch eigentlich nicht geplant aber mir hat so komplett die Lust (und ZEIT!!!) gefehlt etwas zu schreiben.

In 3 Stunden mache ich mich auf zum Copyshop, um dort meine Bachelorarbeit abzuholen. Und die wird dann heute abgegeben. Diese war auch der Grund, wieso ich mich nicht gemeldet habe.

Aber nun genug blabla und zum Thema des Blogs. :)

Letzte Woche habe ich eine Laufbandanalyse machen lassen bei der herauskam, dass ich neue Laufschuhe brauche. Neutrale Laufschuhe. Obwohl meine aktuellen Schuhe den Fuß nicht mal wirklich viel unterstützen, ist es doch zu viel für meinen linken Fuß, sodass ich ziemlich stark wegknicke. Ganz oben auf der Shopping Liste für Berlin stehen also neue Laufschuhe.

Und der zweite Punkt des heutigen Posts: Mein Essverhalten, das in den letzten Wochen total den Bach runter gegangen ist. Es zeigen sich zum Glück noch keine schlimmeren Auswirkungen. Aber das muss ja trotzdem nicht sein. Vor allem der Süßigkeitenkonsum (mal wieder!).
Ich weiß noch, dass ich mir zum Cali Urlaub (in weniger als 5 Wochen) irgendein Ziel gesetzt hatte. Aber welches?!?! Keine Ahnung! Deshalb gibt's ein Neues: Ich will 1 kg abnehmen. ;) Wuhu! Das Ziel kann ich wenigstens erreichen.

Dazu werde ich jede Woche eine Challenge beginnen. Nichts besonders großes, sondern eigentlich Dinge, die eh klar sein sollten aber eben nicht mehr ganz so klar sind. Damit fange ich heute an. Und da ich heute nach Berlin fahre ist die Challenge für diese Woche: 
  • Beim Frühstück: Normale Portionen! Das mega Buffet ist auch noch in den nächsten Tagen (und Jahren..) da.
  • Abends: Kein Brot aus dem Brotkorb und nur Samstag gibt's eine Vorspeise
Da wir in Berlin in einem Hotel sind, das wir nur mit Frühstück gebucht haben, gehen wir abends immer essen. Das sind dann 4 x essen gehen diese Woche. Nicht gerade sehr figurfreundlich aber ich werde sicher nicht jeden Abend die Nudeln in Sahnesoße nehmen. :)

Und da ich ja erst nächsten Mittwoch wieder schreibe, gibt es hier auch gleich die Challenge für nächste Woche:
  • Keine Süßigkeiten "mal eben so" zwischendurch!

P.s. Natürlich möchte ich gewisse Dinge der Challenges dann auch weiter beibehalten, wie z.B. die Sache mit den Süßigkeiten. Das passiert dann glaube ich fast von alleine aber diese "Methode" soll mir helfen erstmal aus dem Teufelskreis der Zuckersucht rauszukommen. ;)

Sonntag, 14. Juli 2013

Willkommen zu meinem RICHTIGEN Leben

Ich habe wieder deutschen Boden unter den Füßen und körperlich bin ich schon wieder in Deutschland angekommen, aber noch nicht geistig. Meinen Blog habe ich trotzdem schon umgestellt und die ersten Posts übers Abnehmen sind auch schon online und ich freue mich, weil ich jetzt schon einige Follower mehr habe (fettes Dankeschön) und merke, dass mir das dann unheimlich helfen wird.

Gewogen habe ich mich am Mittwoch auch schon nach Plan. Das Ergebnis ist erschreckend hoch bei 91,6kg, was sagen will, dass ich in den letzten vier Monaten genau 4kg zugenommen habe. Aber die Waage in Kanada hat alles sowieso ein wenig leichter gemacht und am Mittwoch habe ich mich auch nicht nüchtern vorm Frühstück gewogen sondern erst später. Von daher kann man ein wenig was abziehen.
Das sind keine Ausreden, das ist wirklich so! Wir werden dann wieder am Mittwoch sehen, wie es gelaufen ist. Und darüber, dass ich 4kg zugenommen habe, bin ich auch nicht böse, sondern eher glücklich, weil ich mir schon zwischendurch nicht mehr die allergrößte Mühe gegeben habe und dieser Blog und meine halbherzigen Ansätze eher Schadensbegrenzung waren.
Ich habe mir selber gesagt, dass ich nicht über 200lb kommen wollte, was ich mit 201,5lb mal durchgehen lasse. Hätte ich mich in Kanada auf die Waage gestellt wäre ich eh darunter gewesen, weil die so ungenau ist.

Ansonsten freue ich mich wieder in meinem (noch nicht ganz) healthy life wieder angekommen zu sein, mein Obst und Gemüse zu haben, meinen Hund, meine gesunden Mahlzeiten und mein Fahrrad. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich damit im Moment fahre im Vergleich zu vorher. Nach dem ersten Tag tat mir schon der Arsch weh, aber das Auto wird im Moment nicht angefasst. Ich will nicht überall hingefahren werden! Das macht nur faul!
Unterm Strich habe ich mich in dieser Woche aber doch schon mehr bewegt als in den gesamten letzten 3 Wochen zusammen.

Ich mache mich dann mal mit dem Fahrrad auf dem Weg zu einem leichteren Gewicht :)
Nächste Woche wird das Gewicht positiv ausfallen; das weiß ich jetzt schon :)

Dienstag, 9. Juli 2013

Die Sache mit den Fitnesszeitschriften

Shape, Women´s Health, Active Life und wie es noch weiter geht.

Es sind diese Zeitschriften, die sich von der Masse abheben, kein Tratsch über Promis, keine Haarfrisuren, Make-Up des Jahres etc. Informationen. Keine wöchentliche Neuerscheinung, sondern nur höchstens einmal im Monat. 

Das ist das, was man wohl so oberflächlich darüber sagen kann.

Voller Erwartung kauft man sich also die Zeitschriften, vollgepackt mit den scheinbar genialsten
Diäten der Welt, "Wow", denkt man sich, "10 kg weniger in .." auf jeden Fall utopischer Zeit, wenn man sich nicht nur von Ei oder Ähnlichem ernähren will. 

Ganz ehrlich: Hat irgendwer von euch schon einmal eine Diät daraus durchgezogen?
Mir kam die Umsetzung immer leicht fragwürdig daher, die Rezepte waren gegen meinen Geschmack 
und so habe ich mir immer nur Ansätze versucht zu verinnerlichen - mit mehr oder weniger Erfolg. 

So - Crashdiäten konnte also nicht durchgehalten werden.
Weiter geht es mit: Oh Kaufempfehlungen! 
Wahnsinnig teure Sportgeräte, die gerade neu auf dem Markt gekommen sind und die Erfindung schlecht hin sind. Dazu noch die schicksten Sportklamotten. Beim bloßen Anblick wird man neidisch,
liest sich das Ganze interessiert durch und blättert dann doch ganz schnell um.
Es bleibt ja doch nur ein Traum: zu teuer, zu schrill, zu wenig Platz daheim. 

Auch Frisurentrends, wie Make-Up gibt es, was fast schon wieder an normale Klatschzeitschriften erinnert,
aber sowas kann Frau doch immer gebrauchen. 

Weiter geht es mit tollen Übungen, motivierenden Geschichten und, und, und.
Ihr kennt es wahrscheinlich ;)

Fakt ist aber, dass man sich die Zeitschriften mehr aus Interesse und kurzfristige Euphorie über tolle Diäten und Übungen kauft, anstatt wirklich alles umzusetzen. 
Ich finde die Stories, die Ernährungs- und Fitnesstipps toll, auch zum normalen Alltag gibt es zumindest in der Women´s Health viel zu lesen. 
Allerdings habe ich hier immer noch im Schrank die alten Ausgaben gestapelt, in denen hunderte von tollen Übungen sind, immer noch mit dem Vorsatz, endlich mal mein Heftchen damit zu basteln. 
Solche Zeitschriften sind eine nette Ergänzung, wenn man schon einen gesunden Lebensstil hat, aber ich denke nicht, dass sie unbedingt den besten Einstieg (außer Motivation) zur Gewichtsabnahme bieten. 

Was haltet ihr davon?
Lest ihr sowas oft?

Sonntag, 7. Juli 2013

Au revoir Canada & Hallo neuer Blog

Das ist der letzte Post von der anderen Seite des Teiches, denn morgen fliege ich ab. Fragt nicht nach meinen Gefühlen; sie sind gemischt und ich bin froh, dass ich nicht die Entscheidung treffen muss, ob ich ins Flugzeug steige oder nicht. Ich habe keine Wahl.
Komischerweise freue ich mich nach meinem Freund direkt auf mein gesundes Leben. Ich freue mich darauf wieder 3h mit den Hund zu spazieren oder 4h am Tag bei meinem Pferd zu sein. Ich freue mich auf mein funktionierendes Rad und meine Inliner. Und ich freue mich total, mich ab jetzt jede Woche auf die Waage zu stellen und Weight Watchers zu machen, weil ich weiß, dass es runter gehen wird.

Mein Blog, den ich vorher eher als Austauschblog genutzt habe (wo es trotzdem sehr interessante, lustige und lesenswerte Posts gibt), wird jetzt umgewandelt in einen Abnehmblog und ich bitte, bete und bettle, dass ich ganz schnell ganz viele Follower bekommen werde. Ich werde sobald ich da bin, meinen Blog umbauen und dann gehts los (ich kann mir gut vorstellen, dass es in meiner ersten Jetlag-Nacht passiert). Also begleitet mich auf meinem Weg die hässlichen 20 "Kanada-Kilos" abzunehmen und mein Abnehmprojekt mit 10 weiteren Kilos zu beenden.
Auch wenn ich meinen eigenen Fitness- und Ernährungsblog dann habe, werde ich hier weiterhin posten.

Trotz den dazugewonnen 20 kg, muss ich noch eben erwähnen, dass Kanada meine Gewichtsgeschichte positiv beeinflusst hat, denn dank ihnen bin ich jetzt hier, habe meinen eigenen Blog und schreibe an diesem hier mit. Wäre meine Familie nicht so technisiert gewesen und hätte ich nicht so viel seit für mich gehabt, dann wären Blogs für mich immer noch eine andere ferne Welt. Kaum vorstellbar, jetzt wo sie ein Hobby darstellen.
Danke mal an der Stelle.
Ich habe einmal irgendwo gehört, dass ein Austauschschüler im Durchschnitt "nur" 10kg zunimmt, aber das finde ich irgendwie unlogisch. Es hört sich zu viel für den Durchschnitt an, obwohl ich ja das Doppelte dazugewonnen habe.
Wie ich das gemacht habe? Ich habe mal meine Weg Revue passieren lassen und ich muss sagen, es ist so passiert...
Anfang September bin ich angekommen und ab Mitte diesen Monats hatten wir 4 Geburtstage. Der Kuchen war noch leckerer als kalorienreich und scheiß drauf man lebt nur einmal oder YOLO. Dann im Oktober kam Halloween und es ist unglaublich, wie viel Süßigkeiten man dadurch zusammenbekommt. Allein durch das an den Häusern klingeln habe ich als 17jährige eine GROßE Einkaufstüte voller Zucker gehabt. Habe ich natürlich alles vernichtet. Parallel habe ich die Süßigkeiten gekauft, die nach Halloween reduziert waren, damit meine Gastgeschwister Nikolaus miterleben konnten. Gegessen habe ich sie fast alles selber und dann habe ich neue gekauft und weil ich so den Zucker meiner eigenen eingesammelten Halloweentüte so gewohnt war, habe ich weitergegessen. Das ging dann auch nach Nikolaus weiter. Ich hatte mich schon aufgegeben, was das Abnehmen in Kanada angeht also her mit der Schokolade.
Ich habe alte Kassenbons von mir weggeschmissen und ich schäme mich... mehr will ich nicht drauf eingehen. Dazu kam der Winter, indem ich nicht rausgegangen bin weil es zu kalt war (-40° ich darf das) und zu viel Schnee lag. Gegessen habe ich immer aus Langeweile.
Kein Sport für Ewigkeiten, Faulheit und das gute Essen... das war die Geheimformel für meine Katastrophe.

Diese kleine Katastrophe wird nun von mir beseitigt. Hier und auf meinem Blog. Danke fürs Romanlesen :D