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Mittwoch, 29. April 2015

Ein Muskelkater namens "Joe"

Hallo ihr Lieben,
entschuldigt, dass ich in der letzten Woche nichts gepostet habe: Ich war den ganzen Tag unterwegs und abends habe ich es dann "einfach" vergessen.
Ihr wisst es ja sicher noch: Ich bin am Sonntag meinen ersten Marathon gelaufen.
Einen relativ detaillierten Bericht über meinen Lauf findet ihr hier auf meinem eigenen Blog.

Nun kommen wir zum "Nachmarathon-Montag" - so hat meine Mama ihn genannt. Schon eine Sekunde nach dem Aufwachen wusste ich, dass ich von meinem Muskelkater noch ein paar Tage was haben würde. Also beschloss ich, ihn "Joe" zu nennen. Das macht die gemeinsamen Tage vielleicht etwas erträglicher.

Aus dem Bett zu kommen ging tatsächlich noch irgendwie. Sockenanziehen wurde allerdings schon zu einer Yoga-für-Profis-Angelegenheit. Die Frage, ob ich mit der Bahn oder mit dem Rad zur Arbeit fahren sollte, hat das Wetter beantwortet: Es schüttete aus Eimern.

Mein Weg zur Arbeit lief dann so ab:


(es gibt recht viele dieser Videos. Ich fand das aus Isreal am schönsten^^)
Der Mann ab Sekunde 22 - das bin sozusagen ich: Fragender Blick vor jedem Schritt. Am schlimmsten war es vormittags im Büro: Ich sage nur: Drucker und Kopierer stehen auf dem Flur...
Und ja: ich trage das Finisher-Shirt^^

Später in der Uni fragt eine Freundin mit Blick aufs Shirt, ob ich jetzt super stolz sei. "Ja, auch das. Aber eigentlich ist das meine Ausrede, warum ich alten Damen heute keinen Platz im Bus anbieten werde!"

Ich verstehe jetz, warum Marathon am Sonntag gelaufen wird: Wie kann man sich besser als Held feiern lassen, als gleich am Tag 1 danach in Job und Uni?

Kennt ihr das Video von Sabrina Mockenhaupt 8h nach dem NY Marathon 2013, in dem sie zeigt, wie sie gerade noch so die Treppenstufen runterkommt? [Sonst hier bei Youtube] Beruhigend, das auch Profis nach 42,2km nicht einfach weiter machen als wärs nix.

Heute - Mittwoch - also Tag 3 danach - ist der Joe fast weg  und ich fange an, mich auf den nächsten Marathon zu freuen. Habe bei MeckyCaro den Kommentaren entnommen, dass der 2.Marathon der schmerzhaftere sein soll... das glaube ich erst, wenn ich es erlebt habe ☺


Mittwoch, 15. April 2015

Morgenstund...oder warum Laufen gerade sooooo viel Spaß macht

Hallo ihr Lieben,
bei mir ist jetzt nach Ostern ganz offiziell Frühling: Meine Wohnung hat ihren Frühjahrsputz über sich ergehen lassen müssen, meine Winterjacken und -pullover sind in einer Kiste verstaut und haben viel Platz im Kleiderschrank hinterlassen und last but not least: Ich laufe jetzt auch wieder morgens.

Lauft ihr gerne morgens in den Tag hinein? 

Für mich sind das eigentlich die Lieblingsläufe: In den Sonnenaufgang zu laufen, wenn die Straßen noch relativ leer sind. Da kann ich dann auch schon mal an meine Bestzeiten rankommen, ganz einfach, weil ich die eine oder andere rote Ampel gefahrlos *fast* ignorieren kann. In Hamburg ist man natürlich nie allein, wenn man Joggen geht - ich glaube wirklich, dass man selbst nachts um 3 noch andere Jogger treffen könnte. Aber so ist das eben in einer laufbegeisterten Stadt.

Für mich hat es noch einen weiteren Vorteil, wenn ich morgens vor der Arbeit laufe: Ich schaffe einfach mehr. Die Zeit, die ich theoretisch abends hätte, wenn ich morgens länger schliefe, verdaddel ich immer irgendwie anders (Viele Grüße an dieser Stelle an mein Netflix-Abo).

Trotzdem laufe ich im Winter nicht gerne morgens. Ich machs, wenns nicht anders geht (Zeitplan...) und ein bisschen heldenhaft fühle ich mich dann auch - aber geil ist anders. Und im Hochsommer muss es dann so früh sein, damit es nicht zu heiß wird. Auch gut, aber zwanghafter. Jetzt laufe ich so früh, weil ichs kann - nicht, weil ich muss.

Ich bin in Sachen Marathon gerade im Tapering. D.h., dass die Läufe jetzt wieder weniger lang sind. So bin ich dann am 26.04. - also in 1,5 Wochen - hoffentlich tiptop fit. Übrigens ist auch das ein Grund, warum es sich jetzt morgens wieder einfach läuft: Morgens 45-60 Minuten vor der Arbeit passt für mich optimal, aber 1,5h und mehr...ne.... irgendwann denk ich mir auch "der frühe Vogel kann mich mal..."

Ich bin ganz unbewusst dazu übergegangen, den Trainingsplan nur noch als grobe Orientierung anzusehen und laufe, wann, wo und wie ich gerade Bock habe. Ohne Uhr. Einfach Schuhe an und los und wenn ich - so wie heute - lieber bloggen will, dann laufe ich eben nicht. Okay, dass mit "ohne Uhr" war ein Witz... denn auf meiner "Hausstrecke" stehen hier und da Uhren am Straßenrand und ich habe auf bekannten Strecken auch ein beinahe minutiöses Zeitgefühl.

Wie gesagt, Hamburg ist laufbegeistert. Auf jeder Party lerne ich Leute kennen, die entweder selbst mitlaufen - für die meisten ist es auch ihr erster Marathon - oder sie werden da sein, um jemanden anzufeuern. Ich freu mich richtig drauf. 

Mein letzter 34km-Lauf war auch ein Bilderbuchlauf.
Mit so viel Motivation kann das ja nur mega werden. 
Ein letztes Update dazu gibts dann noch mal in der nächsten Woche... und dann... der Countdown läuft!

Mittwoch, 7. Januar 2015

Ein kurzer Blick über die Schulter

Hallo ihr Lieben,
na, die guten Vorsätze schon über Bord geworfen? *g*
Ist das neue Jahr tatsächlich noch keine Woche jung? Hamma.... Kommt mir länger vor.

Ich knüpfe einmal ganz kurz an meinen Post vom Silvester-Tag an. Dort schrieb ich von meinen Plänen für 2015. Unter anderem ging es dort um eine Box, in der ich meinen Schokokonsum einmal visualisieren wollte....
...hier steht sie....


Diese Zettel bedeuten Schokofreier Tag. Und tatsächlich habe ich in diesem Jahr noch keine Schokolade gegessen. Also sind es gerade  - mit dem 31.12. - 7 bunte Zettel. BAM. Falls ich doch schwach werde, wird das Schokopapier ebenfalls in die Box kommen...
 So... äh... was wollte ich heute erzählen?
Achja, mir ist aufgefallen, dass ich euch iwie längst ein Update meines Laufplans-zum-Marathon schulde. Da ab nächsten Montag, 12.01.2015, die neue Phase beginnt, passt es vom Zeitpunkt doch gerade ganz gut.

MyAsics-Laufplan - Was bisher geschah:

Angemeldet habe ich mich - wie einige vllt noch wissen - im Juli 2014. Es wurden ein paar Daten abgefragt: Was willst du schaffen? - und wann? Und was kannst du schon? Wie oft und wie hart willst du in der Woche trainieren? Und schwebt dir eine Zielzeit vor?

*tip*tip*tip*.... und da stand der Plan: Zielzeit [laut myasics] 04:06:32.

Jaja... sehr komisch... Naja, aber ich dachte: Erstmal los trainieren, anpassen kann ich das ja immer noch.
Die Vorbereitungsphase war mir zu langweilig... und ich habe ein bisschen mehr trainiert als "erlaubt". Aber für die Muskel und Gelenke war das eine super Phase. Danach war ich ein hufescharrendes, schnaubendes Rennpferd, dass zu lange im Stall eingesperrt war...
...und in der Aufbauphase wurde endlich die Boxentür geöffnet...  einen Spalt zumindest...
Diese Phase lief bis zur ersten Novemberwoche und...naja... Ende Oktober...da... hatte....ich....so... eine....Phase.... also, da ging gar nichts bei mir. Mir Ach und Krach habe ich die Läufe von der Distanz her zwar geschafft, aber die Zeiten waren immer mit großer Anstrengungen gerade so am unteren Rand der Vorgabe. Das hat mich ganz schön fertig gemacht  und der November stand an...das sollte es "GETTING FASTER" werden... keine Ahnung, wie das zu schaffen wären...

Ich habe tief durchgeatmet und meinen Plan umgestellt. Die Zielzeit jetzt 04:16:00. Und das war ne super Entscheidung. Denn die Phase lief echt gut. Ich konnte alle Vorgaben erfüllen. Die Distanzen waren dabei weniger der Problem: Im November und Dezember bin ich 2x die Woche eine schnelle Runde zwischen 7km und 10km gelaufen + eine etwas längere Strecke im Joggingtempo - circa 14-16km.


Meine schnellste (und kürzeste) Etappe: 6km in 29min. (4:50 min/km)
Meine längste Strecke: 20km in 2:10h (zum Ende der Aufbauphase am 6.11. als alles scheiße war... man muss sich halt auch mal quälen.)

Ich habe auf meinem alten Stadtplan die Strecke eingetragen, die ich während des Planes gelaufen bin (früher habe ich auf der anderen Seite der Alster gewohnt, da könnte ich also fast nochmal das selbe aufmalen^^)

die nachgezeichneten schwarzen Linien bin ich abgelaufen. Manche davon einmalig, manche regelmäßig...ich hoffe, man erkennt es wenigstens ein bisschen.
 Die nächste Phase beginnt nun - wie gesagt - am Montag. Und nun geht es weiter,...weiter....weiter.... GETTING FURTHER
Nach meiner Anmeldung habe ich im Juli geschrieben, dass ich vor dieser Phase etwas Angst habe. Und ich hielt es damals für unmöglich, ein solches Pensum zu laufen. Das ist ja immerhin mehr oder weniger ein Halbmarathon jede Woche!!!!

noch sind alle Termine wie vorgesehen im Plan... aber ich kenn mich... da wird sicher noch einiges hin und her geschoben und vermutlich laufe ich die 20km immer dienstags. Da passt es mir am besten!

denn eigentlich achte ich nur darauf, dass ich mich hier in dieser Übersicht immer im blauen Bereich in der Mitte aufhalte! Und das habe ich bissher immer geschafft.
....aber jetzt denke ich "okay, wird nicht einfach... aber schaffbar. Challenge accepted!"


So...jetzt muss ich mal die Sonne genießen. Wenn die in Hamburg mal scheint, dann sollte man am besten alles stehen und liegen lassen und genießen!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Wenn's (sich) nicht läuft

Hallo ihr Lieben,

Der Stand der Dinge:
Vor 10 Tagen: 18km in 1h 50Min als wäre es nix...
seitdem ganz normal weiter trainiert, auch die Pausen eingehalten:  alles cool...
Bis gestern...
Gestern: 8km gerade so geschafft, beinahe kriechend. Mit Gehpausen.

Ich habe ein paar Vermutungen, warum der Lauf nicht so klasse voll daneben war (z.B. habe ich vorher viel wenig Wasser getrunken.) Aber einen SOLCHEN Leistungsabfall kann das allein eigentlich nicht erklären.

Ich wollte euch an dieser Stelle einmal fragen, ob ihr auch so Tage/Wochen kennt, an denen es leistungsmäßig trotz bester Motivation einfach nicht so läuft?
Ich lese sonst meist etwas in der Richtung wie "es lief gerade nicht, weil ich krank bin/viel (im Job) zu tun habe/mich nicht motivieren kann/die Schokiattacke nicht abwehren konnte/... ". In diesen Fällen ist "es läuft nicht" ein Synonym für "ich habe keinen Sport machen können".

Aber ich war motiviert. Ich hatte Zeit. Bin nicht krank. (Und die Schokiattacken sind eine ganz andere Baustelle). Regenerationszeiten wurden immer eingehalten. Und trotzdem kam noch 2km schon das Gefühl: Heute wird das nix. Und richtig, richtig witzig; Ich habe heute sogar ein wenig Muskelkater (hatte ich ewig (!) nicht vom Laufen. Was ist da bitte los gewesen?

Ich will auch gar nicht das große mega Jammern anfangen (oops...zu spät. Aber ich bin auch echt genervt.) Ich denke mal, Menschen sind eben keine Maschinen, die immer Leistung auf Knopfdruck abrufen können. Shit happens.
Habe dasselbe letztens auf dem Blog eines professionellen Läufers gelesen: Auch der wollte viel - die Motivation war da - und am Ende lief es im Wettkampf (Halbmarathon in Kiel) auch nicht wie erhofft. So gar nicht - gemessen an den selbstgesteckten Zielen.
Er übertitelt seinen Post zum Lauf mit folgendem Zitat: "War der Lauf nicht dein Freund, so war er dein Lehrer" (Ilona Schlegel).

War der Lauf nicht dein Freund,...

Ich habe gestern gelernt:
Der Mensch ist keine Maschine, die man nur auftanken muss, und dann läuft sie rund.
Nie wieder raus gehen, ohne genügend Wasser getrunken zu haben, denn auch 8km können sch...ön lang werden, wenn man noch 2km schon am Ende ist.
Mission Marathon: No one said its gonna be easy. 
Der wohl wichtigste Punkt: Ich habe wieder etwas über mich selbst gelernt, was mir bis vor kurzem gar nicht so bewusst war: Ich werde NICHT alle Marathonpläne beiseite legen oder im Trainingsplan wieder eine Stufe zurückspringen. Nein, ich werde HEUTE Nachmittag zum See meines Vetrauens radeln und ohne Ampeln oder sonstiges Generve mir und meinem Trainingsplan beweisen, dass ich es DOCH kann. Zur Not müssen Rammstein und Marilyn Manson die nötige musikalische Unterstützung liefern.
Und da ist es mir auch vollkommen egal, ob im Traingingsplan heute "Rest" steht oder nicht.
Meine negative Energie (Ärger) wird positiv (Motivation) gebraucht!

BAM! (Und der innere Schweinehund jault gequält auf und verzieht sich wieder in seine dunkle Ecke)

Was ich euch mitgeben kann:
Lasst euch von schlechten Ergebnissen/Phasen nicht runterziehen. Frust bringt nur Demotivation. Wenn ihr euch so richtig ärgert, ist das doch super. Die Energie einfach positiv nutzen.

[Obs nachher bei mir tatsächlich besser lief, lest ihr ab heute Abend in den Kommentaren. Oder ich ergänze es hier. Mal schauen.]

EDIT - 16:06 Uhr - ich bin wieder da. Die 8km sind besiegt. 9,5km mit ner 5:40 Pace. Also in knapp 54 Minuten. #überreagiert #ilovehamburgerschietwedder #FU8KM #backontrack

Mittwoch, 17. September 2014

Update Trainingsplan

Guten Morgen,

wie ich bei bei vielen von euch gerade lesen kann, feiern die Volksläufe und andere Wettkämpfe gerade Hochsaison: Da läuft die eine Marathon, macht den Triathlon mit (oder beides), quält sich über Hindernisse,... und ich?

Ich fühle mich ein bisschen wie der einsame Steppenwolf, der allein seine Kilometer abspult. Und es geht mir gut damit. Sehr sogar. Anfang Juli habe ich mich zum Haspa-Mararhon angemeldet, der Ende April 2015 stattfinden wird (siehe Post vom 2.Juli). Ich trainiere seitdem mit einem personalisierten Laufplan von myasics.com. Und ich würde sagen, Juli ist schon lange her. Zeit für ein Update....

Juli: Offiziell beginnt der Trainingsplans erst in der 2. Augustwoche. Aber jetzt einen Monat gar nichts machen? Gut, in Hamburg war es heiß. Und ich musste viel arbeiten. Aber das waren keine gute Ausreden. Ich bin knieschonende 8-12km gelaufen. 2-3x die Woche. Auch wenn die Werte nicht zum echten Training gehörten, konnte ich sie bereits in dem Kalender eintragen. Sehr gut! :D
...Waiting for August.

August: JUUUUHUUUUU. Jetzt geht das echt Training los. Oh..äh.... naja... "Vorbereitungsphase" heißt es die ersten 3 Wochen. Da soll ich 5-8km laufen im moderaten Wohlfühltempo. Für das Wohlfühltempo ist ein recht großes "Pace-Fenster" angegeben, dass ich immer so am "schnelleren Rand" einhalte. (die Macher des Plans denken sich schon was dabei). Eigentlich unterfordert der Plan mich (sehr). Ich schummel eins-zwei Mal und laufe schnelle 10km (Saisonbestzeit *hust*). So ist das eben, wenn man ein Rennpferd an die Voltigierleine legt... Aber die langsamen Läufe + für meine Gewohnheit großen Trainingspausen von 3 oder sogar mal 4 Tagen zeigen tatsächlich Wirkung. Ich hätte da Fußballerwaden im Angebot...

September: Die "Aufbauphase" läuft seit der letzten Augustwoche. Jetzt laufe ich nach Plan so, wie ich früher immer gelaufen bin (bezüglich Umfang und Intensität). Mein Lieblingstool ist das "Umplanen" geworden: ich kann Läufe per drag&drop im Plan unter bestimmten Bedingungen verschieben, falls ich zum Beispiel am Wochenende unterwegs bin, dann laufe ich doch die hier geplante Strecke lieber schon am Donnerstag. Was nicht geht: Trainingsläufe tauschen. Ich kann einen Lauf also nicht ewig weit "vor mir herschieben". - oder ich schiebe alles andere mit.... (dann macht der Plan aber keinen Sinn mehr). Achja, und zwei Läufe direkt hintereinander geht auch  nicht immer (Hinweis auf "Verletzungsrisiko).

Und plötzlich ploppt da letzte Woche das hier auf:


You are running faster than planned
...ja, ich laufe schneller - manchmal. WEIL IHR MICH manchmal UNTERFORDERT (mehr als 35 Min. für 5km... so langsam kann ich nicht...)
Ich bekomme die Möglichkeit, meinen Plan anzupassen. Und bekomme auch eine neue Zielzeit für den Marathon gesagt: 3:49:23 - soll ich mal lachen???
Ich empfinde das als ein total unrealistisches und total überzogenes - aber dennoch lieb gemeintes - Kompliment. Ich meine... wir, ich und der Plan, sind noch nicht in der entscheidenden Phase.
...
Ich hab den Plan nicht angepasst. Und laufe weiterhin mit der - wie ich finde ebenfalls schon ganz netten Zielzeit von 4:06:00. (Ich will eigentlich nur unter 4:30:00... alles, was besser ist, ist Kür). Ich laufe auch lieber mit geringeren Vorgaben und "knacke" sie dann ab und zu - als mit Ach und Krach gerade so "ins Ziel zu kommen".
Diese Aufbauphase geht nun bis in die zweite Novemberwoche. Mehr oder weniger lässt sich sagen: 3x die Woche laufen. 2x8km (circa) + ein "längerer" Lauf am Wochenende (oder umgeplant): 12km-16km-12km-20km-12km-16km,....
das Ganze im angenehmen Wohlfühltempo.

Fazit: Ich komme mit den Plan super klar. Er motiviert mich, bringt mich auch mal dazu, morgens um 5 aus dem Bett zu kriechen und um viertel vor 6 los zu laufen (es ist dann noch fast dunkel, wenn man ZURÜCK kommt). Mein Knie zickt nur noch sehr, sehr selten - und komischerweise nie beim Laufen, sondern wenn, dann im Sitzen. Letzte Woche war etwas erkältet - aber auch da habe ich den Trainingsplan geschafft - wenn auch nur "gerade so eben" wie ein altes, schlappes Schulpferd.

Da ich es hasse, immer die selben Strecken zu laufen, habe ich mittlerweile den Hamburger Nord-Osten erschlossen. Der Bramfelder See ist mein neues Lieblingsziel.
Meine ganzen gelaufenen Strecken trage ich gerade in einem Hamburger Stadtplan ein. (Einzelkarten kann ich auch bei myasics ablegen). Die präsentiere ich auch mal zum nächsten Update, Mitte November, zum Beginn der "schnellen Phase". 

Donnerstag, 11. September 2014

Hallo ihr lieben Motivatoren :)

Wahnsinn... waren es eben noch 5 Wochen, 2 Tage 16 1/2 Stunden ist der Marathon jetzt schon zum greifen nah! Morgen geht es mit der lieben Saskia zur Messe und seit gestern ist die Marathonvorbereitung auch endgültig abgeschlossen. Jetzt kann ich wirklich nur noch abwarten :) Ich freu mich aber riesig! Natürlich habe ich einen wahnsinnigen Respekt vor der Strecke, aber ich habe die letzten sechs Monate so viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt, dass es einfach gut werden muss. Und wenn nicht, lag es auf jeden Fall nicht an der Vorbereitung. Ich dachte mir, es ist jetzt mal Zeit ein kleines Fazit zu ziehen :)
Ich bin genau 850km gelaufen. Das macht insgesamt eine Trainingsdauer (reine Laufzeit) von 85 Stunden, oder ein bisschen mehr als 3 1/2 Tage. Ich bin mit dieser Entfernung sogar 0,02x um die Welt gekommen :D Dazu kommen noch knapp 15 Stunden Alternativtraining und 15 Stunden Yoga bzw. Faszientraining.
Eigentlich wollte ich in den sechs Monaten auch noch so 5-6kg Gewicht verlieren - das hat wohl leider nicht hingehauen... Aber wer konnte auch mit diesem Riesen-Hunger nach den langen Läufen rechnen??? Daraus lerne ich jetzt einfach, dass ich mich halt etwas zurück halten muss und wieder diszipliniert essen :)
In meiner Gefühlswelt geht es auch ständig auf und ab :) In unserem Lokalradio gibt es im Moment die Reihe "42 Kilometer in 42 Sekunden" hier erzählen täglich die verschiedensten Marathonis von ihrem Finish in Köln - und ich hab natürlich jedes Mal Tränen in den Augen :D An allen Park-Verbots-Schilder sowie alle Hinweisschilder an den Haltestellen muss ich ein quicken/kreischen unterdrücken und an jedem Plakat der Rheinenergie, welches auf den Marathon abzielt werde ich rot wie eine Tomate :D

Ich möchte mich auch noch schnell bei ein paar lieben Menschen bedanken. Der allergrößte Dank geht dabei an meinen Schatz, der mich immer unterstützt, motiviert und aufgebaut hat. Er ist während der langen Läufe geduldig neben mit hergerollt und hat mich mit allem versorgt, was ich so brauchte.
Dann natürlich bei meinen Lauffreunden aus dem Lauftreff, die für jede Frage ein offenes Ohr hatten und so manchen Lauf aufgelockert haben! Zusammen vergeht die Zeit doch viel schneller :)
Und natürlich allen Lesern der Blogs! Jeder einzelne Kommentar hat mir unglaublich viel Kraft gegeben und ich hab mich jedes Mal riesig gefreut! Es ist ein tolles Gefühl wenn man weiß, dass man seine Erfahrungen teilen kann, Ratschläge erhält und manche Dinge manchmal einfach aus einem anderen Blickwinkel sieht.

Ab Sonntag bin ich (hoffentlich) der lebende Beweis, dass wirklich Jeder Marathon laufen kann. Es kommt nur auf genügend Zeit, Geduld und das richtige Training an!

Donnerstag, 28. August 2014

Panische Vorfreude :)

Hallo ;)
Letzte Woche hab ich es irgendwie total verbummelt zu schreiben... Sorry!!! Hier ist im Moment echt viel los und meine beiden großen Tage Rücken stündlich näher... Ich hab jetzt ein funktionsfähiges Rennrad, kann 500m durchschwimmen (nicht nur Kraul, aber immerhin) und meine lieben Athleten aus dem Lauftreff stehen mir geduldig Frage und Antwort :) hier nochmal ein großes Dankeschön dafür :)

Für meinen ersten triathlon am Samstag hab ich sogar schon einen Plan :D trotzdem fühle ich noch irgendwie schlecht vorbereitet und denke, ich hääte viel mehr trainieren sollen und generell, wie man mitten in der Marathon-Vorbereitung auf die Idee kommen kann, sich für einen Triathlon anzumelden :S

Jetzt bleibt mir aber eigentlich gar nichts anderes mehr übrig, als mich überraschen zu lassen und dann (hoffentlich) den triathlon auch genießen zu können :)

Nächste Woche präsentiere ich euch dann hoffentlich ein stolzes Siegerfoto :)

Bis dahin: Drückt mir die Daumen :)

Donnerstag, 7. August 2014

5 Wochen 2 Tage 16 1/2 Stunden

Hallo ihr Lieben,
diese Woche bin ich mal wieder zu einer unglaublich geistreichen Erkenntnis gekommen :D
Yoga tut mir gut!
Ist ja nicht so, dass ich das nicht schon vorher wusste...

Es sind noch genau 5 Wochen 2 Tage und 16 1/2 Stunden bis zu meinem ersten Marathon. Jetzt stehen natürlich die letzten langen Läufe an und da ich letzten Montag durch einen angenehmen Zufall frei hatte, habe ich die Zeit genutzt und bin den längsten Lauf der Vorbereitung gelaufen.

Puh... 35km, 4:40h. (Bin ich eigentlich total wahnsinnig geworden??? Wessen Idee war das nochmal mit dem Marathon???)
Anschließend natürlich absolute Bewegungs-Unfähigkeit und Treppen-einzeln-und-seitwärts-Laufen am nächsten Tag...
Gestern wurde mir dann klar, dass ich etwas tun muss um meine Regeneration etwas zu Beschleunigen. Bei mir persönlich hilft da Yoga immer am Besten. Als alte Ballett-Maus kann ich meine Muskeln einfach am besten entspannen, wenn ich sie etwas dehne.
Also rauf auf die Matte und 30min die Zähne zusammen gebissen... Danach fühlte ich mich, wie ein neuer Mensch.
Jetzt aber nochmal zurück zum Anfang. Warum in aller Welt, habe ich das Dehnen und die Yoga-Einheiten seit meinem Urlaub geschwänzt??? Ich weiß doch, dass es mir viel besser geht mental wie auch körperlich, wenn ich mich regelmäßig auf der Matte austobe!
Das Laufen ist meine Leidenschaft, aber um gesund Laufen zu können weiß ich doch, dass das alles mindestens genauso wichtig ist!?!

Mein Schweinehund liegt dabei auf der Couch und grinst in sich hinein...!

Bis zum Marathon habe ich mir jetzt also folgendes vorgenommen:

  • Ich werde nach JEDER Laufeinheit mein Dehn-Programm absolvieren
  • Ich werde mindestens 2x/Woche 30min Yoga machen
  • Ich werde jeden Abend 5min auf meiner Blackroll verbringen!
Wenn ich es dann noch gebacken kriege, mich nach den Clean-Eating-Regeln zu ernähren sollte ich bis zum Marathon eigentlich top in Schuß sein...

Also: drückt mir die Daumen!

Liebe Grüße

Samstag, 2. August 2014

Große Pläne - kleine Sorgen

Heey,

wenn ich was über mein Sportverhalten in den letzten Monaten gelernt habe, dann das ich ein Ziel brauche, um gut zu trainieren. Mein letztes Ziel liegt aber schon etwas zurück, nämlich der Stadtlauf, weshalb ich mir jetzt ein neues Ziel ausgesucht habe: Ein Halbmarathon.
Warum? Weil ich das hier auf dem Blog bei EmKa gelesen habe, dass sie sich für den Marathon angemeldet habe und dann habe ich zu schnell geschaltet und mir gedacht : Top, das machst du auch!
Und jetzt stehe ich kurz vor der Anmeldung und habe so ein paar Ängste/Fragen:

1.) Schaffe ich es, die 21 km durchzuhalten?

-> Zurzeit laufe ich gerade mal 5/6 km

2.) Wie trainiere ich und schaffe ich das gleichzeitig mit der Oberstufe überhaupt?

-> Wenn ich 3/4 Mal in der Woche für 1/2 Stunden laufen gehe...?

3.) Macht mein Körper das mit

-> Stichwort Knie und Beine

4.) Will ich das auch wirklich machen?

-> Ist es das wert?

5.) Warum komme ICH immer auf solche Ideen?

-> Kann ich mich nicht einfach so motivieren?!

6.) Die beste Ernährung während der Trainingszeit?

-> Soll ich Vegetarismus (??) aufgeben? Ergänzungsmittel?

7.) Wie trainiere ich?

-> Trainingsplan?

Das wären so im Groben die Fragen, die ich noch mit mir klären müsste,  als Erstes am Besten die Frage 4.) - die Anmeldung ist ja schließlich auch nicht umsonst. 

Sorry für den kurzen Einblick nur, aber zurzeit weiß ich noch nicht mehr über das Thema...

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Donnerstag, 31. Juli 2014

Veränderung - Hat mich das Laufen verändert?

Jeden Morgen bekomme ich von Laufcampus eine Motivationsmail :)
365 gute Gründe das Laufen zu lieben :) So werde ich jeden Morgen daran erinnert! (Nein, mich bringt es nicht dazu morgens aus dem Bett zu springen um noch vor der Arbeit zu laufen...)
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass die Tipps immer wieder einen Bezug zur Arbeitswelt herstellen:

  • Soft-Skill Laufen: Warum Laufen in die Bewerbung gehört
  • Selfbranding durch Marathon: Schwitzen für den Erfolg
  • Warum sollten Manager die Erfahrung Marathon unbedingt mal machen
Ich könnte jetzt wohl noch eine ganze Menge Beispiele finden, aber ich glaube ihr wisst, was ich meine :)
Diese Tipps haben mich ans Nachdenken gebracht. Hat das Laufen mich verändert?
Ich befinde mich im Moment in einer kleinen Umbruch-Phase. Ich hab meinen Bachelor abgeschlossen, einen tollen neuen Job und viele Pläne für die Zukunft.
Zuletzt fand ich mich dann in einem wichtigen Gespräch wieder, wovor ich erst ein bisschen bammel hatte. Ich wusste nicht, ob ich gut genug vorbereitet war, ob ich Fehler machen würde, ob ich überzeugen könnte... Hallo Selbstzweifel, lange nicht gesehen und doch wieder erkannt!
Aber es kam alles anders. Das Gespräch verlief wirklich sehr gut. Mein Gesprächspartner konnte eine Atmosphäre schaffen, in welcher ich mich etwas entspannen konnte, nicht stotterte, die richtigen Worte fand. Ich hatte das Gefühl, dass es sehr gut verlaufen ist.
Als ich am Nachmittag dann dieses Gespräch noch einmal Revue passieren ließ kam mir der Gedanke, dass ich es vor einiger Zeit wohl nicht so selbstbewusst und gut gemeistert hätte. Früher wären mir nach dem Gespräch 1.000 tolle Sätze, richtige Antworten und Formulierungen eingefallen, die ich hätte sagen können.
Dieses Mal habe ich das Gespräch aber beim Laufen schon ein paar Mal geführt, mir verschiedene Versionen überlegt, wie mein Gesprächspartner antworten und was er fragen könnte. Ich denke, dass mir das wirklich etwas an Sicherheit gegeben hat.
Ich war auch etwas erstaunt, dass ich in dieser Situation (gefühlt) so souverän und selbstbewusst auftreten konnte. Auch das kenne ich von mir noch nicht so lange... 
Hier kommt auch schließlich das Laufen wieder ins Spiel. Immerhin hab ich es geschafft abzunehmen, das Rauchen aufzugeben, einen Halbmarathon zu Laufen und wenn ich im September den ersten Ganzen laufe, was soll dann noch schief gehen?

Das Laufen gibt mir also unglaublich viel mehr, als Fitness und einen Ausgleich zum Alltag. Es feilt auch an meiner Persönlichkeit, beschwert Selbstbewusstsein sowie die Fähigkeit mich selber besser einschätzen zu können.
Das Laufcampus-Team hat also Recht, wenn es einen Bezug zwischen dem Laufen und der Berufswelt herstellt - auf mich trifft es zumindest zu!

Habt ihr solche Erfahrungen auch schon mal durch Sport, Abnahme oder so gemacht?

Donnerstag, 24. Juli 2014

Und ich so: YEAH!

Hallo liebe Leser,
Wie ihr ja wisst, bereite ich gerade meinen ersten Marathon vor :) Am 14. September soll es für mich also 42,195km durch meine geliebte Heimatstadt Köln gehen :)
Die Vorbereitung verschlingt natürlich sehr viel Zeit und ich "fresse" viele viele Laufkilometer. Da Regeneration fast wichtiger ist als das Training, achte ich dadrauf dass ich in jeder Nacht mindestens acht Stunden schlafe. Auch meine Ernährung hab ich weitestgehend auf das Laufen getaktet. Das bedeutet, viel Obst und Gemüse, Eiweiß und auch relativ viele Carbs (meistens natürlich in Form von Vollkornprodukten)
Trotz all dem wollte es aber die letzten Wochen einfach nicht rund laufen. Meine Herzfrequenz ist auch bei langsamen Dauerläufen ins unermessliche geschossen, ich war ständig müde und auch bei meinem Gewicht hat sich sehr lange nix mehr getan... Ich war etwas ratlos, schließlich habe ich alles befolgt, um mein Training zum Erfolg zu führen :( Ab zum Arzt und mal alles checken lassen:
Der Hausarzt sagte, es könnte sein:

  • dass ich eine verschleppte Herzbeutelentzündung habe (sehr unwahrscheinlich, aber möglich)
  • dass ich eine Herz-Rhythmus-Störung habe (ebenfalls sehr unwahrscheinlich)
  • dass meine Schilddrüse nicht ganz rund läuft oder
  • dass mein Eisenwert/Blutwert irgendwo ein Defizit aufweist.
Also nahm er mir Blut ab, ich machte ein normales und ein Belastungs-EKG, es gab eine Echo-Kardiographie und einen Ultraschall von meiner Schilddrüse.
Nach ein paar Tagen kam dann das Ergebnis: Ich bin kerngesund und top fit!
Blutwerte alle vorbildlich, EKG (also die HF) zwar hoch, aber nicht besorgniserregend, Hormone im Gleichgewicht und das Echo meines Herzens so wie es sein soll! Grünes Licht für meinen Marathon! Ein Ergebnis, was mich wirklich ein bisschen stolz gemacht hat :)

Woher kommt dann aber die Müdigkeit und diese hohe Herzfrequenz?
Die Antwort ist so einfach: Ich laufe zu schnell und dass zu lange!
O-Ton meines Hausarztes: "Naja, wenn Sie 30km gelaufen sind und durchgängig eine Herzfrequenz nahe an der Maximalgrenze hatten, ist es kein Wunder wenn sie mindestens drei Tage total kaputt sind"

Also hab ich das Ergebnis eine gute Nachricht abgespeichert und meine Pulsuhr wieder herausgekramt. Ich taste mich jetzt langsam an eine niedrigere HF ran und mache meinem Spitznamen "Schneckchen" wieder alle Ehre :D Ergebnis: Ich bin tatsächlich nicht mehr so müde ;)

Manchmal ist die Lösung halt einfach zu leicht :)

In diesem Sinne: Manchmal schadet es nicht, einfach einen Gang herunter zu schalten und auf den eigenen Körper zu hören :)

Mittwoch, 2. Juli 2014

Ehrgeizige Pläne

Hallo meine Lieben,
einige von euch lesen ja  - glaube ich - auch meinen eigenen Blog?! Nun, dann wisst ihr es vllt. schon: Ich bin nicht nur am letzten Samstag einen 5-KM-"beneFIT"-Lauf mitgelaufen (und das mit einer tollen Zeit, über die ich mich sehr freue (23:36 Min. - nicht offiziell und nur mit dem eigenen Handy gestoppt) - Nein: Ich habe mich auch zum Marathon in Hamburg für nächsten April angemeldet.

Ich brauche einfach wieder einen "Grund" um Kilometer abzuspulen. Oder so... keine Ahnung.

Nächstes Jahr: Marathon!!! Das hatte ich mir sowieso vorgenommen. Das es jetzt Hamburg wurde (ich wohne ja hier) war jetzt tatsächlich eher Zufall, denn eigentlich wollte ich Berlin (der liegt zeitlich besser, die Atmosphäre soll hammermäßig sein, etc pp.).

Nun stellt sich die Frage aller Fragen: Wann das richtige Training beginnen? - Und wie trainiere ich überhaupt?
 
Ich habe mich ein bisschen durch diverse Laufpläne des WWW geklickt, dabei gute, aber auch weniger überzeugende Tipps, Tricks und Pläne entdeckt...und dann plötzlich: BAM!
DAT IS ES!

Von dem Laufschuhhersteller Asics gibt es kostenlos einen relativ personalisierten Plan.


Zuerst gibt man seine Daten an: Alter, Geschlecht und aktuelle Laufzeiten und -strecken. Dann wählt man das Trainingsziel aus: Für mich ist es der MARATHON 26.04.2015.
Und meine Zielzeit: Ich habe eingetragen: 4:29:59 ☺

So, und dann das Programm einen Trainingsplan ausgespuckt, der mir iwie zu "lasch" war: 2x die Woche laufen, etc pp.
Das habe ich schnell mal auf 3x die Woche geändert und auch das Tempo von "leicht" auf "durchschnittlich" umgestellt.

Et Voilà: Neuer Plan, und auch die Zielzeit hat sich angepasst: 4:06.27 steht da jetzt (Die werde ich niemals schaffen. Kann mir das einfach nicht vorstellen...).

Der Plan ist dann weiter in 7-Abschnitte unterteilt: Die Vorbereitungsphase beginnt - wie ihr im Screenshot sehen könnt - Anfang August. Hier stehen lockere, langsame und eher kürzere Läufe an. Am 25.08. geht es in die Phase "Ausgewogenes Training". Die entspricht etwa dem Umfang, indem ich jetzt seit 2 Jahren trainiere: (mit einer Sommer-/Verletztungsunterbrechung im letzten Jahr) 3x die Woche zwischen 8 und 12km - mal schnell, mal langsam. Die längsten Läufe hier sind 16km. Und die Phase geht bis zum 16.11. 

Bis dahin sehe ich das alles ganz geschillt.

Dann kommt die Phase "schnellerer Läufe": Die Kilometer bleiben aus der vorherigen Phase, aber das Tempo zieht an: Pace von min. 5:20 auf 8KM (Im Wettkampf schaff ich das.... *locker*... aber regelmäßig... lets see).

Im Januar kommen die längeren Läufe (1x die Woche werden richtig Kilometer gemacht- und das Tempo bleibt (fast) - 24km mit 5:40 Pace traue ich mir jetzt echt noch nicht zu...wir sprechen uns wieder Mitte Januar.

Ab der zweiten Märzwoche wird es langsam ernst: Wettkampfstimulationsphase: Die Läufer werden noch länger, noch schneller. Am 5. April stehen die 35km an. Ready to meet the Hammer? 

Danach wird "ausgelaufen": Kurze, schnelle Läufe. 5km, 8km, 12km....

Und dann am 26.April: ATTACKE!


Alle meine Daten werde ich die Tabellen eintragen. Das geht auch, bevor der offizielle Trainingsplan losgeht. Ihr seht im Screenshot auch schon meinen langsamen 10km-Lauf von Montagmorgen. Die Zielzeit wird dann vermutlich stets verrechnet.
Für zuverlässige Zeiten habe ich heute nach mein technisches Equipment im Sportgeschäft meines Vertrauens aufgerüstet (neue Batterien für die Pulsuhr, neuer Brustgurt, etc.)

Ihr seht im Screenshot auch noch viele andere Reiter und Einstellungen. Dazu werde ich dann mal was schreiben, wenn ich damit auch tatsächlich was mache ☺

Ach, sagt mal: Ist von euch auch jemand beim Haspa Marathon dabei? oder lauft ihr einen anderen Lauf im nächsten Jahr? Wie trainiert ihr? Erzählt mal ☺





Donnerstag, 26. Juni 2014

Mal wieder der Schweinehund

Hallo ihr Lieben,

am Dienstag stand für mich ja der letzte Spieltag bei der Laufspiel-WM an. Und was soll ich sagen - ich hatte einfach keine Lust.
Es wurden 16km purer Kampf gegen mich und meinen Schweinehund, der ganz unbedingt auf einer Parkbank platznehmen wollte um unserem Hörbuch zu lauschen...! Für solche Tage habe ich ein paar Strategien entwickelt und getestet:

  • Power-Napping (früher nannte man es auch Mittagsschlaf): 30 Minuten die Augen zu und meistens fühle ich mich wieder wie ein neuer Mensch. Es ist gerade lange genug, um mich zu erholen und kurz genug, dass ich mich hinterher nicht noch schlimmer fühle! Wichtig ist nur, nach den 30 Minuten auch wirklich direkt aufzustehen (fällt mich an leichtesten, wenn ich einen konkreten Plan habe), da sonst die Gefahr zu groß ist wieder einzunicken... Nach dem Napping noch einen frischen Kaffee und ab in die Laufschuhe
  • Das eigene Vorher-Nachher-Bild: "Nachher" ist schließlich nicht auf der Couch entstanden :)
  • neues Probieren: Wenn mann es dann doch in die Laufschuhe geschafft hat, aber es einfach nicht rund laufen möchte, ist der Zeitpunkt gekommen, mal etwas anders zu machen als sonst. Ich bin am Dienstag zum Beispiel meine Runde einfach mal anders herum gelaufen und siehe da: So hatte ich die Strecke echt noch nie betrachtet und bin sogar einmal falsch abgebogen.
  • Spaß haben: ebenfalls in der Runde am Dienstag. Normalerweise laufe ich um den Forstbotanischen Garten nur drum herum. Am Dienstag hab ich mich entschlossen auch mal innen drin zu gucken, ob sich seit meiner Kindheit irgendwas verändert hat (hatte es natürlich nicht). Wieder gefunden habe ich dann einen kleine Parcour aus Treppen und verschiedenen Untergründen. Der hat als Kind schon Spaß gemacht und so war es jetzt auch!
  • Ohne Tracking laufen: Gut, am Laufspieltag jetzt eher ungünstig, aber ich hab zumindest den Ton ausgemacht und auch den Pulsgurt zuhause gelassen. Einfach mal ganz ohne Druck nach Gefühl laufen!
  • Dem Schweinehund nachgeben: Einfach mal auf eine Parkbank setzen und den Moment genießen, dem Hörbuch lauschen und such freuen, dass man es so schön hat!
Manchmal, wie am Dienstag, hilft aber alles nix und selbst mir macht das Laufen einfach keinen Spaß! Da ist es dann das Helden-Gefühl, wenn man nach dem Lauf frisch geduscht auf der Couch liegt :)
Schweinehund besiegt, und wenn doch nicht: aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben :D
Ich werde mich jetzt wohl für zwei Wochen in den Urlaub verabschieden. Mein Schatz und ich fliegen am Montag für 10 Tage nach Malle - entspannen und Kraft tanken. Ich weiß noch nicht, ob ich dort die Möglichkeit habe, zu schreiben (von wegen Internet und ein bisschen Ruhe und so). Wenn es ruhig werden sollte am Donnerstag also bitte nicht böse sein :)

Habt ihr bestimmte Strategien gegen den Schweinehund?

Donnerstag, 22. Mai 2014

Frühjahrsmüdigkeit

Unter der Frühjahrsmüdigkeit versteht man eine verringerte Leistungsbereitschaft und Mattigkeit, die viele Menschen im Frühling erleben. Es handelt sich hierbei um keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern um eine durch den Jahreszeitenwechsel hervorgerufene Erscheinung. (Quelle: Wikipedia)
Im Moment könnte ich wirklich verrückt werden...! Jetzt ist endlich wieder das schöne Wetter da und ich könnte nur Schlafen. Ich bin eigentlich das ganze Jahr lang eine Schlafmütze :)  Für mich ist die Erholung und genug Schlaf auch für das Abnehmen, das Training und auch für meine gesunde Ernährung ein total wichtiger Faktor. Im Moment schlafe ich aber Nachts ca. 10 Stunden und am Nachmittag bzw. vor dem Laufen bestimmt auch noch eine ganze Stunde. Also verschlafe ich eigentlich den ganzen Tag... Zum Glück bekomme ich drum herum trotzdem noch irgendwie alles geregelt...
Der gängigste Tipp, der Frühjahrsmüdigkeit zu entkommen ist viel Sonne zu tanken, sich im freien aufzuhalten und viel Sport zu machen: check :)
Ich fahre jeden Morgen, durch die Sonne, mit dem Rad zur Arbeit und auch mein Lauftraining findet ja draußen statt :)
Dann soll man sich vollwertig Ernähren und viel frisches Obst und Gemüse essen: check :)
Das tun wir doch eigentlich alle, oder?

Ich habe leider noch kein Mittel gefunden, was wirklich gegen diese ewige Trägheit hilft. Schlafen hilft irgendwie auch nur bedingt, weil auch nach meinem Mittagsschlaf fühle ich mich nicht besser oder schlechter als vorher...! Was mich ein bisschen wundert ist, dass mein Lauftraining darunter in keiner Weise leidet. Ich absolviere mein Pensum wie immer. Mal habe ich schwere Beine und mal bin ich eine kleine Fluse im Einklang mit der Natur die ewig weiter Laufen könnte...

Habt ihr einen guten Tipp?

Donnerstag, 15. Mai 2014

Ein Teil - zwei Meinungen

Hallo ihr Lieben,

ab Morgen sind ja die Einheiligen eeeendlich vorbei. Schon meine Omi hat immer gesagt, dass dann der Sommer erst richtig los gehen kann :) Ui, ich freu mich!!!
Was das Laufen betrifft bin ich es nämlich echt leicht im Regen/im Grauen/im Kalten zu laufen und mag endlich wieder die Abendsonne genießen und an den Wochenenden auch mal meinen Kopf unter die Hunde-Menschen-Tränke im Wald halten ;)
Allerdings hat warmes Wetter ja auch so seine Tücken. Ganz spontan fallen mir da zwei Dinge ein, über die wir Läufer uns seit Jahren streiten:
Fangen wir mal mit dem älteren Thema an: Oben-Ohne (bzw. bei uns Mädels im Sport-BH) - Laufen ja oder nein?
Ich muss ganz ehrlich sagen: NEIN. Ich halte es für ein absoluten No-Go halb nackt durch den Wald zu traben. Dabei finde ich, dass es völlig egal ist ob man es sich leisten kann oder nicht. Vielleicht ist das auch etwas spießig, aber ich finde wenig Klamotten gehören entweder ins Freibad/an den See/Strand/Wiese oder wo auch immer. Komisch eigentlich, ich denke gerade, dass Fußballspielen Oben-Ohne total OK wäre...

Das zweite Thema, was die Läufer spaltet sind Trinkgürtel.
Ich finde ja, dass diese Gürtel mit den kleinen 100ml-Flaschen einfach nur total dämlich aussehen!!! Mich erinnert es immer an "Walker" die nach 5min. im Schneckentempo erstmal einen Schluck Cola trinken müssen. Die Gesundheitsbewussten unter ihnen haben natürlich Iso-Drinks drinnen, damit man die Kohlenhydratspeicher direkt wieder auffüllen kann, wenn man sich bewegt hat.
Eine andere Assoziation mit diesen Gürteln ist Vin Diesel in "Babynator". Für alle Fälle gut ausgestattet (Wo eir im übrigen wieder beim Walker wären...)
Soweit ich weiß ist es aus medizinischer Sicht so, dass der Körper den Flüssigkeitshaushalt während einer langen Einheit bis zu 120 Minuten selber regulieren kann. Erst danach sollte man Flüssigkeit zu sich nehmen. An sehr heißen Tagen kann das natürlich auch früher der Fall sein, aber grundsätzlich ist unser Körper zu mehr in der Lage, als wir ihm zutrauen. Mittlerweile gilt es ja auch als Weisheit, zu Trinken wenn man Durst hat und nicht, dass es dann schon zu spät ist! Dazu kommt, dass eine optimale Verpflegung bei uns Hobby-Läufern vielleicht eine Verbesserung von 10 Sekunden auf 20km ausmacht - und ganz ehrlich: die können wir auch so noch irgendwo herausholen, oder???
Athleten, die Ultra-Distanzen auch ganz gerne mal im Training laufen brauchen natürlich eine anständige Verpflegung. Die meisten greifen dann aber zu Trink-Rucksäcken, die nicht mal halb so blöd aussehen...!
Was ich sagen möchte ist, dass auch die besten Gadgets keine besseren Läufer aus uns machen können, wenn wir nicht anständig und fleißig Trainieren :) Erfolge zu feiern ist aber viel schöner, wenn man weiß was man getan hat!

Was haltet ihr so von Oben-Ohne und Trinkgürteln?

Donnerstag, 24. April 2014

Fehlt mir das Wettkampf-Gen?

Den meisten Läufern wird ja nachgesagt, sie würden:

  • immer nur ihren eigenen Bestzeiten hinterher laufen
  • sind schrecklich egoistisch und empfinden jeden anderen Läufer als Hindernis auf der Strecke
  • alle Zuschauer absolut ignorieren, weil sie für so einen "Quatsch" viel zu konzentriert sind
  • die Bezeichnung "Individualsport" im Ganzen einfach viel zu ernst nehmen
  • nicht in der Lage sein, als Team zu trainieren und/oder auch aufzutreten
Kurze Zusammenfassung: Sie verhalten sich die meiste Zeit total arschig...!

Besonders bei Volksläufen macht sich das sehr bemerkbar. Mit 6min./km bin ich (meistens) ein Schneckchen im Feld. Das ist OK und ich weiß, dass ich vorne im Feld nicht mithalten kann. Eigentlich ist mir das auch egal, weil wenn ich Profi-Sportlerin hätte werden wollen, würde ich 1. anders trainieren und hätte 2. viel früher damit angefangen.
Wenn man im Wettkampf nun nur eine Runde bestreiten muss, ist das alles auch eigentlich kein Problem. Aber wehe, man wird überrundet.
Ich renne dann in meinem Wettkampf-Tempo meistens entweder rechts oder links auf der Strecke und genieße im besten Fall die Atmosphäre, winke den Zuschauern zu und schlage in Kinder-Hände ein. Das ist im übrigen auch das, was mich an diesen Volksläufen glücklich macht! Leider aber nur so lange, bis der erste Spitzenläufer kommt. Hat dieser nämlich keine Begleitung, brüllt er, meistens viiiiel zu spät entweder "REEECHTS" oder "LIIIIINKS"!
Damit bin ich total überfordert, weil:
  1. Soll ich jetzt rechts oder links Platz machen?
  2. Warum kann ich deinen Atem denn schon im Nacken spüren? Geht das nicht ein bisschen früher?
  3. Habe ich als langsame Läuferin keine Daseinsberechtigung?
  4. Ist deine Bestzeit wichtiger als meine?
Bitte versteht mich nicht falsch. Ich habe größten Respekt vor jedem, der schneller Laufen kann als ich und ich gönne jedem seine persönliche Bestzeit. Ich frage mich nur, ob es ein Grund ist keine Rücksicht mehr aufeinander zu nehmen? Ich würde mir von den schnelleren Läufern einfach ein bisschen mehr Rücksichtnahme wünschen. Melden sie sich früh genug, mache ich die Ideallinie gerne frei, höre ich sie nicht kommen nehme ich als einzelne Läuferin doch nicht so viel Platz in Anspruch, dass man nicht um mich rum laufen könnte...
Wenn das Feld voll ist versuche ich immer, so wenig wie möglich im Weg zu stehen, drehe mich kurz um bevor ich überhole und halte genug Abstand zum nächsten Läufer. Natürlich könnte ich genauso die Ellenbogen ausfahren und mich durchboxen, aber ist es dann noch der Sport den ich mit so viel Leidenschaft ausübe? Ich denke nicht. Denn genauso wie ich die Läufer brauche, die ich Gelegentlich überhole und mich freue einen Platz gut machen zu können und die ich noch anfeuern kann, wenn ich glücklich im Ziel bin, brauche ich Vorbilder die an mir vorbei schießen und zeigen, was alles möglich ist.

Fehlt mir also das Wettkampf-Gen?

Selbst wenn das so ist, ist es mir eigentlich egal! Ich werde keine Weltmeisterin mehr und daher werde ich weiter lächeln, winken, Hände einschlagen und mich freuen, wenn die Zuschauer Interesse an meiner sportlichen Leistung haben und mich anfeuern!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Trainingsergebnisse Woche 12 und der Halbmarathon.

Jetzt ist der Halbmarathon plötzlich schon vorbei! Wie unglaublich schnell das jetzt rückblickend ging!

Mein Training in der letzten Woche ist etwas weniger ausgefallen als geplant. Ich wollte eigentlich Dienstag und Donnerstag joggen gehen:

  • Insgesamt bin ich 46:00 Minuten joggen gewesen
  • Ich bin dabei auf genau 7,0 km gekommen
  • Dienstag: 46 Minuten

ENDE! Denn nach dem Lauf am Dienstag tat mein Fuß weh. UND WIE! Der rechte Fuß an der Außenseite. Seit dem ich jogge habe ich ständig irgendwo Schmerzen. Da sag noch mal einer Sport sei gesund ;) Na ja, aber es liegt wahrscheinlich einfach an mir selber, an meinem Knochenbau usw. Jedenfalls wollte ich mich dann für Sonntag schonen und habe den Donnerstag ausfallen lassen.

Am Sonntag ging es dann um 8:00 Uhr nach Wedau, zur MSV Arena, an der der Marathon startete und in der er auch endete. Wuhu! Ich war das erste Mal in meinem Leben in der Arena und das, obwohl ich schon immer hier in Duisburg wohne.


Nachdem wir dann 40 Minuten im Regen gestanden haben, wurde ein Countdown runtergezählt und es tat sich erstmal nichts. Meine Freundin und ich hatten uns bei 2:15 Stunden aufgestellt. Bis wir die Zeitmessung passierten waren die ersten schon 3 Minuten unterwegs.

Die ersten 10 km gingen ganz easy und wir liefen so vor uns hin. Dann irgendwann hatte ich einen kleinen Durchhänger und fragte mich, ob ich meinen bisherigen Pace überhaupt so halten konnte. Ich wollte aber auch nicht viel langsamer werden. Meine Herzfrequenz lag immer zwischen 168 und 172. Das hatte ich normalerweise nicht mal bei meinen kurzen Trainingsläufen. Allerdings bin ich auch schon mit einem Herzfrequenz von 112 gestartet - das mache ich sonst auch nie.

An den Straßen war nicht besonders viel los, da das Wetter wie gesagt nicht besonders toll war. Das war etwas schade! Dadurch hat man sich aber über die wenigen Leute, die dort standen und angefeuert haben, noch mehr gefreut. Bei Kilometer 15 ungefähr haben meine Freundin und ich uns dann verloren und ich bin die letzten 6 km alleine gelaufen. Auf den letzten 5 km habe ich dann noch mal etwas an Geschwindigkeit zugelegt, habe noch einige Läufer und Geher überholt. Auf den letzten 3 km haben ein Mädel das ich nicht kannte und ich uns noch ein bisschen geraced - sie hat mich leider abgezogen ;) 


Der letzte Kilometer zog sich so unendlich - wahrscheinlich auch, weil die Straße an der Arena so unglaublich lang und gerade ist. Im Endeffekt bin ich mit einer Zeit von 2:12:54 ins Ziel gekommen. Damit bin ich genau 100. meiner Altersklasse und 504. in der kompletten Halbmarathonwertung. Wenn ich in der Liste richtig gerechnet habe, waren ca. 2200 Läufer für den Halbmarathon am Start.

Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall auch wieder mitlaufen. Der Termin steht schon fest und auch schon in meinem Kalender: 25.05.2014! Mein Ziel ist es dann eine Zeit von unter 2 Stunden zu schaffen.

Auf meinem Blog habe ich auch einen Bericht über den Marathon geschrieben, der noch ein bisschen ausführlicher ist und noch ein paar weitere Infos gibt.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Trainingsergebnisse der Woche 11

Endlich mal wieder eine Woche die so gelaufen (doppeldeutig :D) ist wie sie sollte. Zumindest was das Training anging:

  • Insgesamt bin ich 3 Stunden und 23 Minuten joggen gewesen
  • Ich bin dabei auf 30,4 km gekommen
  • Dienstag: 52 Minuten
  • Donnerstag: 54 Minuten
  • Sonntag: 97 Minuten


Wenn ich mich das nächste Mal melde, dann habe ich den Halbmarathon schon hinter mir. Und hoffentlich auch erfolgreich. Am Sonntag um 9:00 Uhr starte ich. Um 11:45 Uhr ist dann schon Zielschluss.

Was ich euch sonst noch mehr erzählen soll weiß ich heute gar nicht. Ich esse in letzter Zeit halt einfach so das worauf ich Lust habe und versuche dann einfach Dinge wie Eis etc. mit Salat am Abend auszugleichen. Das klappt ganz gut. :)

Ich muss mich jetzt an meine Bachelorarbeit begegben, die ab heute angemeldet ist. Habt eine gute restliche Woche!

Mittwoch, 8. Mai 2013

Trainingsergebnisse Woche 7 und der Befund.

Letzte Woche bin ich mal wieder nicht in meinem üblichen Muster gelaufen, habe es aber trotzdem 3 mal geschafft. Zwei Tage davon bin ich mit meinem Vater zusammen gelaufen. Das war sehr viel besser als ich vorher dachte. Wenn man die ganze Zeit über redet geht die Zeit sehr viel schneller rum. Und mein Vater kennt sowieso die besseren Laufwege.

  • Insgesamt bin ich 3 Stunden und 4 Minuten joggen gewesen
  • Ich bin dabei auf 28,4 km gekommen
  • Dienstag: 45 Minuten (7,1 km)
  • Mittwoch: 38 Minuten (6,0 km)
  • Sonntag: 101 Minuten (15,3 km)

Der Lauf am Mittwoch war eigentlich nur Mittel zum Zweck. Am Dienstag war ich mit Freudinnen in den Mai feiern und habe mein Auto an einer Disco stehen gelassen. Da die Disco gar nicht so weit weg ist, bin ich dann am Mittwoch zum Auto gejoggt, anstatt mich fahren zu lassen.

Außerdem war ich letzte Woche beim MRT. Dabei ist dann herausgekommen, dass ich eine Schleimbeutelentzündung habe und dass der Radiologe einfach überhaupt keine Ahnung hatte. "Darf ich denn jetzt trotzdem weiter joggen?" ... "Mh..... also.... das müsste ihr Arzt sagen. Ich würde sagen.... mhhh.... vielleicht besser schonen. Aber fragen sie da noch mal ihren Arzt......" ... ACH SO! Ich verstehe nicht wie man einen Befund haben kann und dann immer noch nicht eindeutig sagen kann: Joggen JA oder joggen NEIN. Die gleiche Frage stellte ich also meinem Arzt, der sagte, dass ich alles machen kann, was mir nicht weh tut. Die 15 km am Sonntag taten nicht weh. Perfekt! Ende des Monats habe ich dann noch eine Laufbandanalyse und bekomme Einlagen.

In der jetzigen Woche bin ich etwas skeptisch wie das mit dem Training wird... meine beste Freundin kommt mich besuchen und in den nächsten Tagen steht erstmal viel feiern an. Mal sehen!


Mittwoch, 1. Mai 2013

Trainingsergebnisse Woche 6

In der letzten Woche war ich nur 2 Mal joggen. So ist das, wenn man die Routine einmal durcheinander bringt.. Es ärgert mich ein bisschen. Ich war dienstags nicht joggen, da ich mich nicht so danach gefühlt habe, sondern erst Mittwoch wieder. Da ich freitags arbeiten musste, habe ich es freitags nicht mehr geschafft und samstags hatte ich einen TOEFL Test über 4 Stunden - danach war ich ziemlich müde. Aber dafür am Sonntag dann wieder!

  • Insgesamt bin ich 2 Stunden und 36 Minuten joggen gewesen
  • Ich bin dabei auf 24,1 km gekommen
  • Dienstag: 43 Minuten (7,0 km)
  • Sonntag: 112 Minuten (17,1 km)

Nach den 17 km am Sonntag war ich ziemlich fertig. Obwohl es nur 2 km mehr waren als letzte Woche, war es doch echt hart. Montag habe ich mich auch nicht besonders gefühlt. Generell fällt es mir im Moment etwas schwer mich "umzustellen". Ich bin immer mit ziemlich wenig Kalorien ausgekommen. Und komme ich teilweise auch immer noch, wenn ich z.B. den ganzen Tag arbeiten bin. Aber in letzter Zeit habe ich sehr viel mehr Hunger als sonst. Oft liege ich abends im Bett und merke: Mist! Ich hab Hunger. Dann kann ich nicht schlafen. Oder ich werde von meiner normalen Portion nicht mehr satt. Dann bin ich nicht sicher, ob ich wirklich noch etwas essen sollte, weil mein Körper noch etwas braucht oder ob es vielleicht eher "ich will noch was essen" ist. Es gibt natürlich Schlimmeres als mehr zu essen :D höhö Aber ich möchte eben auch nicht zunehmen, deswegen muss ich jetzt etwas testen, wie viel okay ist.

Da ich letzten Sonntag 17 km geschafft habe, bin ich noch zuversichtlicher, was den Halbmarathon angeht. Noch 5 1/2 Wochen!!