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Montag, 19. Januar 2015

Ernährung vs. Training #2

Hallo ihr Lieben!
Im ersten Teil ging es um Ernährung und Sport, auf was der Fokus liegen sollte, und wie alles zusammen hängt, und warum man Heute nicht mit Vor-vielen-Jahren-aber vergleichen kann.
Das ist also der zweite Teil, in dem ich etwas über Regeln, Vorschriften, Vorsätze und Angaben plaudern will.

Wenn wir uns die verschiedensten Seiten über Ernährungsumstellung und Diäten anschauen, stehen da immer Sachen wie 'Du musst dies und das Essen...', 'Halte dies und das ein...', "Du brauchst unbedingt...', 'Man darf nicht...'
Also mal ehrlich, wer sind diese Menschen, die einem sagen, was man zu tun und zu lassen hat? Woher beziehen diese nur ihre Meinung.
Wer jetzt mit wissenschaftlichen Studien kommt, dem sei gesagt, dass dahinter auch nur irgendwas steckt, was im besten Fall an recht wenigen Testpersonen getestet worden ist. Aber die Menschheit ist eben nicht gleich, man ist individuell! Selbst wenn man die selbe Größe, das selbe Gewicht, die gleich Haut- und Haarfarbe hat - der Alltag sieht anders aus, die innere Halten ist anders. Und ja, darauf kommt es auch an.
Wer den ganzen Tag meckert, unzufrieden ist und auf Teufel komm raus die Salatblätter zählt, der stresst sich nur selber. Wer entspannt in den Alltag geht, Spaß an Bewegung und am kochen hat, der wird auch Erfolg haben.
Selbst auf den 'Clean Eating'-Seiten lese ich immer wieder dieses 'Du-darfst-nicht' und 'Du musst nur'. Dabei geht es doch gar nicht darum, explizit von heute auf morgen alles umzustellen, sondern nach und nach ein Teil zu integrieren, eben damit der Körper und der Kopf sich daran gewöhnen kann.
Wer plötzlich anfängt jeden Tag Gewichte zu stemmen, der wird nach 3 Wochen oder mehr/weniger die Schnauze voll haben.
Weniger ist manchmal mehr!

motivate-ict.de

Dazu kommen noch die Angaben, die so in Foren und auf Seiten stehen. Ich muss zugeben, dass ich selbst äußerst korrekt vorgegangen bin. Jedes Gramm musste sitzen, und nur wenn ich wusste wie viele Kalorien in mein Essen drin ist, war ich zufrieden.
Wie ich in meinem Artikel schon einmal über Esstagebücher schrieb, ist es sehr hilfreich, am Anfang alles genau im Augenschein zu haben und sich vor Augen zu führen, was man sich und seinem Körper angetan hat. Ich bin auch immer noch der Meinung! Aber irgendwann sollte man sich fragen, wann der Richtige Zeitpunkt ist, um davon wieder loszulassen. Ich habe mich selbst in den letzten Wochen gefragt, wann und ob ich davon loskommen sollte. Ich glaube ich habe es noch gar nicht erwähnt gehabt, aber ich habe mich gegen's Esstagebuch entschieden, wenn ich es nicht vergesse, schreibe ich darüber mehr in meinem Sonntags-Check.
Wichtig ist es, dass man sich selbst vertraut. Denn wenn man Angst hat und denkt 'Wenn ich es nicht führe, gerät alles wieder außer Kontrolle', wird es auch so kommen. Ein innerer, gerader Rücken ist gefragt.
Die meisten sind auch viel zu sehr damit beschäftigt, alles genau zu machen, und ihr ganzer Alltag dreht sich nur darum - mich eingeschlossen. Manche denken, es ist der erste Schritt zu einer Krankheit, ich denke, es ist entfach nur Bewusstsein, weil man etwas ändern möchte.

Ich treibe mich in vielen Facebook-Gruppen rum und lese mich durch die Posts und beobachte, was für'n Senf die Leute immer dazugeben, sei es jetzt Richtung Ernährung oder Sport. Regeln, Do's und Dont's lassen grüßen.
Gerade im Sport und die Sache mit dem Eiweiß ist immer interessant. Ich schließe jetzt mal die Bodybuilder aus, wenn ich sage, dass diese Masseneiweißkonsum doch echt bedenklich ist.
200g Eiweiß/Tag? Mir dreht sich da ehrlich der Magen um.
Ich habe mich in dieser Sache mal schlau gemacht, habe mich gefragt, wie es veganer und Rohköstler, die Sport und Krafttraining machen, handhaben. In Büchern, sowie auf Internetseiten steht oftmals, dass man sich keinen großen Kopf um den Eiweißgehalt machen sollte (in einigen sogar, dass der hohe Eiweißgehalt unsinnig und sogar ungesund (und das nicht wegen den Nieren) ist), sofern man vollwertig und abwechslungsreich isst, zumal es auch veganes Proteinpulver gibt.
Wobei dann auch die Frage hinzu kommt, inwiefern es überhaupt wichtig ist, viel Muskelnasse aufzubauen, wenn man durch diese Ernährungsweise Richtung Wohlfühl- und Normalgewicht pendelt. Jetzt mal für Normalsterbliche, besonders auch für Frauen. Denn wir fangen mit Krafttraining an, grob über den Daumen gepeilt, um letztendlich abzunehmen, und um keine krassen Muskeln aufzubauen (schöner Nebeneffekt).
Ich habe mein Eiweißkonsum auch eingestellt, weil ich mich nicht mehr so mit Milchprodukte und Hühnchen anfreunden kann, und ich habe nach wie vor meine Muckis.
Und ich nehme mir jetzt mal heraus zu sagen, dass generell meine durchweg vollwertige (vollwertig im Sinne von chlorophyll-, vitamin- und mineralstoffreich und (dadurch) das weglassen von Zucker und Weizenmehl (überwiegend auch Gluten)) Ernährung und die lange Regenerationszeit wirkungsvoller sind, als mein Handhaben vorher.
Ich glaube, wenn man 5, 6, 7x die Woche zum Sport rennt, könnte es für den einen oder anderen auch kontraproduktiv sein. Gerade neben Arbeit und Freizeit noch fast täglich Sport zu integrieren, stresst.
Ich brauchte Jahre um zu erkennen, dass Erholung und Entspannung wichtig und entscheiden sind.

gopixpic.com

Wenn der Wille stark ist, kommen die Vorsätze. Man fordert sich selbst heraus und schmiedet Pläne. Ohne dem würde wohl kaum einer einen Anfang finden und über den ersten Stein klettern.
(Etappen)Ziele sind wichtig! Nur man sollte sich nach einer gewissen Zeit immer fragen, inwiefern das vor langem gesetzte Ziel noch aktuell ist. Wenn man bspw. vor 2 Jahren angefangen hat, seine Ernährung umzustellen und unbedingt auf 60kg kommen will, sollte man sich fragen, ob 5 Kilo mehr nicht besser und ausreichend sind. Gerade wer viel abgenommen hat sollte wissen, wie schwer es ist diesen (zwanghaften) Feinschliff vorzunehmen.
Und das hat keinesfalls mit Versagen zu tun.
Damals hatte ich auch immer wieder Phasen gehabt, wo ich 5Tage/Woche ins Fitti gerannt bin. Meine Motivation war groß und es machte Spaß (und ich wollte ja auch was erreichen). Und dann kam meist immer die Phase, wo ich mich sportsmäßig erschöpft fühlte, ich krank wurde, oder wie jetzt gerade wochenlang keinen Sport treiben 'soll' dank Verletzung.
Die freie Zeit momentan regt enorm zum Nachdenken an, und ich frage mich (wie auch schon oft damals), ob so viel gut (und vor allem effektiv) ist. Denn viel Sport heißt auch Verzicht auf andere, schöne Dinge. Unbewusster Stress wenn man verzichten muss, was man mag und nur widerwillig aufgeben oder stark beschränken muss.

Wer dieses 'Muss' ablegt, wird mit Sicherheit weiter kommen, die Null-Bock-Phasen bleiben aus. Es gibt mal Phasen, wo der Körper enormes leisten kann (z.B in der Sommerzeit) und Phasen, wo alles etwas einschläft, mehr Ruhe besser ist (sofern man eben auch seine saubere Ernährung einhält) (z.B Winterzeit, psychischen Stress).
Im Großen und Ganzen geht es eben nur darum, wie ihr euch selbst seht und akzeptiert! Natürlich gewinnt man an Charakter und Ausstrahlung, wenn man etwas geleistet hat, aber man ist immer noch der selbe Mensch, wie vorher.

ev-jugendhilfe-menden.de

Montag, 15. Dezember 2014

(De)Motivationsschub

Mensch, schon wieder Montag?!
Mir fallen langsam keine Themen mehr ein. ;) Nein Scherz.
Ich habe mich gestern etwas mit dem Thema Demotivation auseinander gesetzt.
Ich hatte glaube schon mal erwähnt, dass ich in X Facebookgruppen bin und hunderte Seiten geliket habe bzgl. gesunde Ernährung und Sport und lese nebenbei noch viele Blogs (und entdecke immer wieder einen neuen). Ich bin mir sicher, dass es vielen nicht anders geht.
Jetzt die Frage, warum sind wir dann noch nicht da, wo wir hin wollen? Warum bin ich immer noch da, wo ich gerade bin? Und vor allem frage ich mich immer wieder, wie das die anderen (aus diesen ganzen Gruppen) machen (die mit den geilen Bildern ihrer sexy Strandfigur).

allteenstalk.com

Bei mir ist es so, dass die Theorie zu 100% sitzt, und doch ödet mich manchmal meine volle Küche an, oder ich stehe ratlos da und weiß nichts zu kochen, oder frage mich 5x, ob ich jetzt echt Lust auf Sport habe. Ich frage mich ehrlich, nachdem ich wahrscheinlich schon die halben Sparten Gesundheit, Medizin, Sport und Ernährung der Bibliothek durch habe, mir selbst hin und wieder Bücher kaufe und mich ab und zu mit Freunden/Bekannten austausche, ob es überhaupt noch etwas oder viel gibt, was ich lernen kann und soll. Und ist das überhaupt notwendig? Ich sag mal ja, denn ich brauche einfach immer neuen Stoff, neue Ideen, Inspirationen und regen Austausch.
Ich kann ehrlich gesagt dieses 'ach man kann sich ja doch mal was gönnen' echt nicht mehr hören. Dieses 'ein bisschen von der Schokolade und ein kleines Stück Kuchen schadet ja nichts' nervt mich so sehr. Fängt nicht da der (Teufels)Kreislauf an?
Das hört sich jetzt zwar etwas blöd an, aber ich habe Sehnsucht nach den Momenten, in denen ich durchweg gesund und clean gegessen habe, regelmäßig sehr gerne und meist wie besessen zum Sport gegangen bin. Ich mochte mich total, hab mir selbst im Spiegel zugezwinkert, hab die Leichtigkeit meines fast schlanken Körpers genossen, die Vitalkraft in mir gespürt.

1zoom.net

Nur warum fällt es mir (und euch) nur momentan so schwer, das beizubehalten? Ja, es ist fast Winter, die Dunkelheit, diese Massen an ungesundem Essen, dessen Düfte ich/wir tagtäglich ausgeliefert bin/sind und immer wieder aufs Neue locken. Ich mache ehrlich drei Kreuze, wenn das alles wieder vorbei ist. Hier in Berlin herrscht die reinste Fresswelt.
Es ist jetzt nicht so, dass ich großartig viel zugenommen habe (mit Sicherheit hat sich aber der Muskel-Fett-Anteil verändert), aber dieser ständige Griff nach dem, was ich gar nicht wirklich essen will, nervt mich einfach, dieses lechzen wieder nach Süßigkeiten - furchtbar. Es schmeckt ja nicht mal wirklich. Und dadurch ist mein Körper so antriebslos, so 'verkleistert'.
Ich muss es mir eingestehen, ich habe es nicht geschafft, es diesen Winter endlich hinzubekommen, trotz der guten Vorarbeit und dem ganzen Wissen. In der dunklen Jahreszeit gehe ich ein wie ein Blümchen, welches einfach Sonne zum leben und durchatmen braucht.

brokolinos-malbuch.de

Aber steinigen werde ich mich deswegen jetzt natürlich nicht. ;) Wie hieß es vor kurzem auf einem Blog? Dann haben wir wenigstens etwas für's neue Jahr, worüber wir auch wieder schreiben können.
Es gibt so viele Dinge, die ich mir ab Januar vorgenommen habe.
- grüne Smoothie, mindestens 5x die Woche einen
- mir den Kopf darüber zerbrechen, wie ich Sport am besten und effektivsten machen (und vor allem meine Disziplin halten) kann
- 2 Tage die Woche nur für mich, so richtig Wellness-like
- vielleicht doch jetzt endlich mal mit Yoga und Pilates anfangen, auch wenn nur 1x/Woche
- mich mehr mit veganen Sachen befassen, Fleisch und Milchprodukte so gut es geht einschränken
- mich voll und ganz meiner Ernährungsberaterausbildung widmen und Gleichgesinnte finden
Ich möchte am 1.1.2015 gut vorbereitet sein, deswegen werde ich mich die nächsten zwei Wochen ausgiebig an Pläne, To-Do-Listen und noch an manch Bücher setzen.


exeltimes.com

Wer irgendwelche tollen - phänomenalen - Ideen hat, nur her damit!
Ich bin mir durchaus sicher, dass ich es schaffen werde, die Frage ist nur wann. Ich versuche dieses Jahr irgendwie essenstechnisch zu überstehen. Manchmal wache ich auf, und merke, dass mich diese 'Was gibts heute zum Essen?'-Frage nervt, und so soll es einfach nicht sein.


pulpypics.com

Montag, 10. November 2014

Montagstief

Hallo ihr Lieben!

Ich habe momentan ein richtig böses Zeitproblem. Wie gestern bei mir schon geschrieben, ist der Tag einfach zu kurz. Ich komme meist erst nach Mitternacht zum schlafen, oder liege ewig wach. Schon damals in meiner Schulzeit bin ich erst 10 Minuten bevor der Schulbus kam, aufgestanden, weil mir mein Schlaf heilig war (was meiner Mutter immer richtig zum Toben gebracht hat). Ich habe einfach so viel um die Ohren, meist beantworte ich abends noch Mails, recherchiere für was weiß ich, oder komme vom Sport erst spät Heim. So viele neue Dinge stecken in mir und wollen umgesetzt werden, sodass ich nachts einfach nicht abschalten kann. Das Spielchen 'Was wäre, wenn...' kennt wohl jeder.
Ich finde einfach nicht meine Mitte, bin meist in der Zukunft, als in der Gegenwart und somit rennt die Zeit einfach nur an mich vorbei. 10.11.2014? Habe ich nicht erst gerade darüber geklagt, dass Oktober ist?
Mir fehlt die Ruhe, als würde mir ein Teil fehlen. Durch den Schlafmangel sehe ich nicht nur wie ein wandelnder Zombie aus, ich fühle mich auch so. Ich hasse diese Müdigkeitskälte, wenn sich in einem alles zusammenzieht und man das Bedürfnis hat, sich ganz weit weg beamen zu wollen.
Mein Essverhalten war am Wochenende schlimm, und auch nicht optimal unter der Woche.
Um es kurz zu machen, es muss sich ganz schnell ganz viel ändern, sonst werde ich noch wahnsinnig.
Ich habe mir auch gestern mal etwas Zeit genommen und habe überlegt, wie ich das alles in den Griff bekommen könnte.
1. Prioritäten verschieben und anders setzen. Ich muss gnadenlos etwas (aus meinem Kopf) streichen, oder auf später verschieben. Wohnungsverschönerungspläne sind aufs neue Jahr verschoben, meine Facebookfreunde werden nichts mehr in den nächsten 2,3 Wochen von mir hören (lediglich um meine Clean Eating Gruppe werd ich mich kümmern, wenn auch nur grob), und wenn mir abends doch wieder das selbe durch den Kopf geht, schreibe ich es auf und leg den Zettel beiseite.
2. Entspannung muss das A und O werden! Deswegen heißt es für mich ab 22Uhr Laptop aus, Handy weg, Entspannung an.
3. Natürlich wieder besser Essen. Habe seit anderthalb Wochen mein Esstagebuch vernachlässigt, und ich muss sagen, es fehlt mir. Ich mag einfach gerne wissen, wann ich wie liege und wo ich stehe, nur das sagt mir, dass alles okay ist. Es ist einfach ein sicheres Gefühl, weder zu viel noch zu wenig zu essen. Und ich sollte nicht immer das selbe auf Arbeit essen, kein Wunder dass ich dann auf anderen Essenswegen komme.
Das sollte erst einmal reichen. Zumindest für den Anfang.
Da ich gerade an meinem Blogdesign arbeite und ich ein Gewinnspiel plane (6 Monate durchgehend geposte meinerseits), möchte ich mir auch die Zeit dafür nehmen, auch wenn ich schreibtechnisch gerade etwas zurücktreten muss. Sobald dieser Wandel meiner Arbeitssituation vorüber ist, wird sich eh alles (hoffentlich) wieder von selbst beruhigen.
Tipps zum abschalten meiner Gedanken nehme ich übrigens gerne entgegen.


Liebe Grüße,

Frl. Zyx