Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 28. September 2015

Ernährung á la Instincto?

Einen schönen Montag Abend wünsche ich!

Heute gehts mal um den eigenen Instinkt. Ich habe mal was von einer Instinkternährung gelesen (mich jetzt nicht weiter hineingelesen), und finde den Ansatz eigentlich gar nicht so schlecht.
Momentan höre ich sehr gerne auf meinen Körper, was er möchte. Und was soll ich sagen, es sind Kartoffeln! :D
Ich liebe sie gerade über alles, wer weiß was da drin ist, was mein Körper dringend braucht.
Ich dämpfe mir gerne immer normale und Süßkartoffeln, und esse sie mit etwas Leinöl und wenig Salz, ganz minimalistisch. Manchmal gibt es Momente, da möchte ich Nüsse, ich merke es vor allem, wenn ich am Laptop sitze und geistig arbeiten muss (also viel nachdenken und spontan Entscheidungen treffen). Da kann man wohl sehen, dass Nüsse wirklich Nervennahrung sind!
Bevor jetzt jeder triumphierend die Hände in dir Luft reißt, weil der Instinkt oft nach Fettes und Süßes schreit, den muss ich leider enttäuschen. Das mit dem Instinkt muss nämlich erst ein wenig 'geschult' werden, bzw. muss der eigene Instinkt erst wieder entwickelt werden.
Ich denke wir wissen alle, was so in Fast Food, Fertigzeugs & Süßigkeiten drinnen ist, demnach werden unsere Geschmacksnerven nicht nur verfälscht, sondern die ganze Körperwahrnehmung!
Lust auf Ungesundes heißt nicht, dass man hungrig ist, dieses gar benötigt. Nur wenn der Körper halbwegs das bekommt was er täglich braucht (ganz besonders Vitamine und Mineralien natürlicher Art), dann kann man auch darauf vertrauen, dass er einem sagt was gerade  ist.
Und dann braucht man sich auch keine Gedanken um die Figur machen.
Kennt sich wer besser damit aus oder isst schon jemand nach dem Instinkt?

Samstag, 18. Juli 2015

Intuitives Essen?

Hallo ihr,

es tut mir wirklich wahnsinnig Leid, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe! Sowieso ist es um diesen Blog ruhig geworden in letzter Zeit. Vielleicht liegt es am Sommerloch: Halbmarathon ist durch, Schule ist gelaufen, Wetter ist häufiger doof als gut, Ernährung klappt nicht so, wie gewünscht - besonders die vielen Geburtstage an den Wochenenden hauen rein. Leider ist dann das schlechte Gewissen schneller als der Genuss, was die Freude am Feiern und an Wochenenden kaputt macht. Und da sind wir auch schon beim Thema: Intuitive Eating
Letztens bin ich durch die Schwester einer Freundin, die Ernährungswissenschaften Hamburg studiert, auf das Prinzip des Intuitiven Essens gestoßen. Wie der Name schon sagt zielt diese Ernährungsweise darauf ab, den Weg zurück zum natürlichen Essverhalten zu finden. Aha. Genauer gesagt soll man wieder für die Signale des eigenen Körpers sensibilisiert werden: Habe ich Hunger oder Appetit? Bin ich satt oder nicht? Geht es mir gut, wenn ich das esse, oder geht es mir besser, wenn ich etwas anderes esse? Die Fähigkeit zu unterscheiden, was der Körper braucht und nicht braucht ist zwar seit Geburt an vorhanden, wird aber meist verschüttet durch kritische und misstrauische  Fragen nach Kalorien und so weiter. Das Buch "Intuitive Eating" ist letztens auch auf deutsch erschienen, nur leider mit der mehr als unpassenden Übersetzung "Intuitiv Abnehmen". Intuitives Essen hat halt einfach mal so gar nichts mit Diäten und so weiter zu tun, auf Dauer soll nicht abgenommen werden, sondern Lebensqualität und -Gelassenheit gewonnen werden. Oft kommt es dabei vor, dass Menschen abnehmen, da wieder passende Nährwerte aufgenommen und Heißhunger-Attacken vorgebeugt werden. Trotzdem steht Abnehmen hier nicht im Vordergrund! Zwar kann es dazu kommen, dass man am Anfang zunimmt, da es auf einmal keine Verbote mehr gibt, aber weil der Körper wieder "auf sich gestellt ist", geht der Reiz irgendwann verloren - wie man es von Kleinkindern kennt - und der Organismus verlangt nach Nährstoffen, die nicht durch Fast Food aufgenommen werden können. 
Ich persönlich finde das Buch sehr interessant, weil ich das Genießen und den normalen Umgang mit Nahrung total verlernt habe. Als Kind habe ich schließlich auch normal gegessen, war normalgewichtig, glücklich und hatte nie Heißhunger-Attacken oder ähnliches. Deshalb denke ich, dass ich diese Fähigkeit wieder zurück gewinnen kann, weil es so ziemlich das Grundlegendste ist, was einem als Mensch für sein Leben auf den Weg geben wird. 

Habt ihr Erfahrungen mit diesem Prinzip gemacht, Kritik, Lob oder andere Modelle, die eine ähnlich nachhaltige Ernährungsumstellung vorsehen? Oder kennt ihr Posts von anderen Blogs über das Thema?

Bis zum nächsten Samstag,

Maybritt


Dienstag, 9. Juni 2015

Die Mittagspause

Das Essen für die Mittagspause - sei es Schule, Uni, Arbeit…

Meistens zieht man sich auf die Schnelle irgendetwas rein und versucht „in unseren Kreisen“ dabei möglichst gesund wegzukommen. Aber wir kann das möglichst zeitsparend, günstig und gesund ablaufen?

Also meine Kollegen auf Arbeit haben da recht viel Abwechslung (haha) :
Pizza bestellen, zum Burger King laufen, Leberkässemmeln holen oder belegte Brötchen beim Bäcker einpacken. Wenn es mal „exotischer“ sein darf, geht man zum Chinesen und holt „Ente süß sauer“ zum Mitnehmen, dazu Krabbenchips und einen Glückskeks.

Nicht selten werde ich verlacht, wenn ich die Frage „Willst du auch was?“ verneine, weil ich eigentlich IMMER was dabei habe. Ja, ich mache mir tatsächlich die Mühe, und nehme mir mein Mittagessen mit. Im Idealfall habe ich abends soviel gekocht, dass etwas für den nächsten Tag übrig bleibt. Aber was, wenn man abends keine Zeit hat, verabredet ist oder einfach mal keinen Bock auf Kochen hat? Oder dann doch zwei Portionen isst.

Natürlich kann man sich im Supermarkt einen Salat holen.
Aber wer weiß schon, wie lange der da rumlag, wie frisch er ist und was ist eigentlich mit dem Dressing? Mal abgesehen vom zugesetzten Zucker - damit die Zuckersuchtgesellschaft auf ihre Kosten kommt - ist da oft Milch drin. Für Intolerante wie mich ein „No Go“. Stellt euch mal vor, ich würde den Rest des Arbeitstages pupsend im Büro hocken :-P

Meine Lösung: Vorkochen. Sonntags. Für die komplette Woche.
Ich habe das Glück, dass wir auf Arbeit eine Suppenküche haben mit einem großen Kühlschrank, einen Gefrierfach (das nur von mir alleine gefüllt wird) und einer Mikrowelle.
Dann steht man da Sonntag abends ne Stunde herum, aber dafür hat man fünf Mittagsmahlzeiten parat. Die packe ich dann montags morgens ins Gefrierfach und jeden Tag wird eine Portion aufgetaut. Passt! Muss ich erwähnen, dass ich von warmen Mahlzeiten eher das Gefühl habe, satt zu werden? ;-)

Das Riesenkochevent jeden Sonntag klappt so gut, da wir in unserer WG einen Riesen-Wok haben und ich mit Tupperdosen mehr als ausgestattet bin. 

"Gesund“ und „günstig“ soll es sein!

In unserem REWE gibt es 1 kg Suppengemüse (tiefgekühlt) für einen Euro. Keine Zusätze, kein Quatsch drin. Läuft. Dazu dann noch ein paar Nudeln oder Fleisch, Reis oder Couscous, gut würzen und fertig. Und wisst ihr was? Der eine Kollege schimpft mich sogar, dass mein Essen so gesund riecht, dass er ein schlechtes Gewissen bekommt :-P

Ein weiterer Pluspunkt:
Meine Portion ist abgepackt.
Mir kann es nicht passieren, dass ich beim Bäcker an der Theke stehe, und vor lauter Hunger/Appetit drei belegte Brötchen hole. Ihr seht, eigentlich nur Vorteile. Okay, für Faule vielleicht nichts, aber dafür müsste ich mich auch nichtmal aus dem Büro heraus bewegen, wenn ich will ;-)

Wie macht ihr das denn mit dem Mittagessen außer Haus?

Montag, 11. Mai 2015

Teufelsnahrung im Munde

Guten morgen ihr Lieben!


Mein Post knüpft eigentlich an Maybritt's von Samstag an.
Es scheint irgendwie immer katastrophaler zu werden, und schlimm daran ist, das kein Ende in Sicht ist.
Ich habe zwar frieden mit mir und meiner Nahrung geschlossen, aber immer mehr Menschen suggerieren, lassen sich manipulieren und fangen an zu zweifeln, und springen auf dem Zug des alles-in-Frage-stellen-auf, besonders wenn es um ihre Selbstwahrnehmung bzgl. des Körpers geht.
Ich habe es oft gehört, dass manchmal nur ein kritischer Blick von anderen reicht, gepaart von einer Bemerkung und schwups fängt ein gesunder Mensch, der mit sich eigentlich recht zufrieden war -trotz ein paar Kilo mehr am Körper- an zu zweifeln.

Plötzlich werden Schokolade, Muffins, Törtchen, Fritten, Pasta, etc. verteufelt und auf die Black List gesetzt. Sie fangen an, ein negatives Gefühl mit Nahrung zu verbinden und setzen damit den ersten Stein für ihre eigene Hölle.
Da wenig essen und Diäten nur für einen kurzen Moment was bringen (nein eigentlich nicht mal dafür, denn durch den Verzicht verliert man Mengen von Lebensenergie und somit Lebensqualität), steht man später vor anderen Problemen. Der Körper reagiert anders, Jojo setzt ein, der Selbstwert ist weiterhin gestört, wenn nicht ganz in den Keller gesunken, und ehe man sich versieht steckt man tief im Treibsand und essen ist kein Genuss mehr.
Essen wird zur Teufelsnahrung, weil sie einem zu einer schlechteren Version (Im Sinne von wenig Selbstvertrauen, Kampf gegen sich selbst, Unzufriedenheit, etc.) seiner selbst.

Ich habe mich zwar aus diesem Kreislauf befreit, merke aber, dass manch alte Reflexe immer noch ziehen. Aber allein das Erkennen hilft mir
Nur weil ich Pro gesunder, vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung bin, heißt das nicht, dass ich nicht auch mal Schokolade und Kekse nasche, oder mir eine Portion Pommes hole.
Es kommt eben nur nicht jeden Tag vor, nicht mal jeder Woche. Und wenn ich es esse, esse ich es mit Genuss, Freude und ganz ohne schlechtem Gewissen, eben weil das die Seltenheit ausmacht. Von son bisschen wird man nicht krank und dick, und man landet nicht in der Hölle.

Moral von der Geschichte ist, dass ihr endlich aufhören sollt, gegen euch zu kämpfen, gegen die Welt. Und euch lieber daran zu schaffen machen solltet, wieder diese Liebe zu euch selbst herzustellen, euer Selbstbild gerade zu rücken. Denn wenn ihr euch annehmt -so wie ihr seit (und das hat nichts mit dem Körper zu tun, sondern mit euer Inneres)- dann könnt ihr auch mit euch und gegen das was ihr ändern wollt 'kämpfen'.
Vergesst nicht, dass ihr noch zig Jahre mit euren Körper auskommen müsst, also macht ihn euch zu euren Verbündeten, bzw. zu eure/m beste/n Freund/in!


brigitte.de

Dienstag, 3. Februar 2015

Shizandrabeeren & Motivationsgruppen


Specialfood des Tages:
Shizandra-Beeren

Auch diese habe ich wieder aus dem Perfetto unten im Karstadt. Dort, wo ich auch die leckeren Berberitzen gefunden hatte, die ich nun wirklich gerne in mein Frühstücksmüsli reinmische.
Irgendwas, sei es weibliche Intuition oder what-ever, sagt mir, dass ich nicht eine von den ganz doll gefüllten Dös-chen nehmen soll (die sind handverpackt mit unterschiedlichen Mengen und demnach auch unterschiedlichen Preisen). Für nichtmal 50 gr sind über drei Euro mehr als happig. Aber nun gut, mal ausprobieren! (Es gab auch Schälchen mit 7,- EUR...^^)




Direkt aus der Ladentür musste ich mir gleich 2-3 Kügelchen in den Mund stecken, da ich so neugierig war, wie das schmeckt. Na und dann kam mir ein Würgereiz! Ihgitt, was hatte ich da nur gekauft? Und dann auch noch für den Preis??? Es schmeckte süßlich-sauer, irgendwie nach Magensäure und gleichzeitig doch bitter, im Abgang recht scharf...
Daheim habe ich dann ergoogelt, dass die Shizandrabeere, in China auch "Beere der fünf Geschmäcker" genannt, eben genauso schmecken muss/soll. Die fünf Geschmacksrichtungen süß - sauer  scharf - bitter - salzig sind bei meinen Exemplaren eindeutig vorhanden! :-)
Pur würde ich das kleine Schälchen niemals leeren können, undso recherchierte ich Verwendungsarten dieser ungewöhnlichen Beere. Manche kochen Marmelade daraus, andere Tee. Ich entschied mich für Tee.
Laut Anleitung soll man einen TL Beeren über Nacht in Wasser einweichen. (Übrigens kann übermäßiger Verzehr zu Sodbrennen führen!). Morgens dann das Wasser abgießen (bei mir rechts in der Tasse, ich wollte das nicht wegwerfen sondern auch probieren), und die Beeren mit frischem, kochendem Wasser aufgießen, 15 Minuten ziehen lassen. Der Tee war sehr mild, geschmacklich wie ein Früchtetee den man nur ganz kurz ziehen lassen hat. Das "Abwasser" (rechts, hier mit heißem Wasser aufgegossen) schmeckte leicht säuerlich-bitter, aber deutlich angenehmer als die puren Beeren. Die aufgeweichten Beeren habe ich weggetan.

Die Shizandrabeere soll angeblich bei Unkonzentriertheit, Lustlosigkeit und mangelnder Vitalität helfen. Aha. Bin ja mal gespannt, ob sich bei mir was zeigen wird. Es gibt in China sowas wie ne 100-Tage-Kur, währenddessen jeden Tag eine Tasse Shizandratee getrunken wird. Nun, solange wird mein Schälchen wohl nicht reichen, aber ich trinke mal solange, bis es leer ist. Nach jetzigem Stand würde ich diese Kügelchen nicht wieder kaufen - aber wegwerfen mag ich sie auch nicht. Und als Tee sind sie immerhin genießbar.
Übrigens, wer sich jetzt wundert, dass ich Dinge kaufe, über die ich mich nicht im Vornherein informiere: Ich lasse mich eigentlich gern überraschen! Und irgendwie kommt auch immer alles weg (Meine Mitbewohnerin würde die sogar pur essen :-P).


Motivationsgruppen

Meinem Aufruf von letzter Woche sind einige Mädels gefolgt, was mich sehr sehr freut! Wir haben mittlerweile vier Whatsapp-Gruppen für jede der angesprochenen Übungen (Abs, Squats, Plank) plus eine extra Läufergruppe, die sich spontan dazu gebildet hat. Klasse! Immer wenn eine postet: "50 Stück erledigt für heute!" weiß ich, dass ich noch ran muss UND es auch machen werde, damit auch ich dasselbe posten kann :-) Meine Rechnung ist also vollstens aufgegangen *freu*



Leider habe ich es immernoch nicht geschafft, Fotos zu machen und Maße zu nehmen. Da aber heute erst Tag 3 ist, kann ich das noch nachholen, denn allzu viel ist noch nicht passiert. Hoffentlich denke ich morgen dran!
Ich habe die allergrößte Hoffnung, dass ich dieses Jahr im (Früh-)Sommer meine Vorstellung eines Summerbodys habe und mich richtig wohlfühle in engen Tops, in kurzen Hosen, im Bikini... Und so ein guter Start in den Februar ist da doch das Beste, was einem passieren kann, oder? ;-) Ich wünsche euch einen schönen restlichen Dienstag und eine gute Woche!

Liebste Grüße, Leeli

Montag, 26. Januar 2015

Essensvorbereitung für unterwegs

Essen für unterwegs und den ganzen Tag ist immer noch eins der blödesten Themen, weil es einfach so schwerfällig ist, sich damit auseinanderzusetzen.
Wer den ganzen Tag unterwegs sein wird und den Inhalt seines Kühlschrankes anschaut, weiß vielleicht wovon ich rede.
Gerade Frauen, die in ihren Taschen ja schon hundert Dinge haben, wissen wie anstrengend es ist, dort noch Essen hinein zu quetschen.
Und ich bin sicher, dass auch viele wissen wie es ist, wenn da mal was ausläuft, meistens dann, wenn man ausnahmsweise mal keine Tüte genommen hat. Sieht ja auch blöd aus, ein Haufen Tüten in der Tasche.
Nur wie löst man dieses Problem?
Es ist leider so, dass es keine optimale Lösung gibt.
Ich hab mir mal einige Punkte überlegt...allerdings muss ich erst einmal etwas weiter zurück ansetzen.


1. Analyse der Tasche
Was schleppt Frau (und Mann) eigentlich so mit sich rum?
Sachen, die wir immer brauchen:
Portemonnaie, Handy, Schlüssel, Trinken
Zusätzlich andere Dinge:
Haarbürste/Kamm, Deo/Parfum, Make Up, Kugelschreiber (gleich 5), Buch/Ereader, Feuchtigkeits/Tachentücher, Kaugummis/Bon Bons, Schmerztabletten, Geldstücke, Kassenbons, Dinge für typische Frauenprobleme, Labello/Creme, Nagelfeile/schere, ...
Sachen für den Alltag:
Notiz/Schreibblock, Unterlagen, Mappen, noch mehr Bücher, ...

Ich bin mir sicher dass einige noch mehr Dinge bei sich haben.
Auch hier sollte man mal hin und wieder ausmisten. Ich habe mir angewöhnt, wirklich nur das mitzuschleppen, was ich auch wirklich brauche.
Meine Empfehlung: Alles in Miniformat!


2. Utensilien & Vorraussetzungen
Lieber eine große Tasche oder eine kleine und 2 Beutel?
Das ist die Frage, die ich mir ständig stelle! Ich mag es ja gar nicht noch zig Taschen bei mir zu haben. Allerdings eine umständliche, fette Tasche ist auch blöd zu transportieren (gerade wenn man wie ich oft zu Fuß unterwegs ist).
Taschenvorraussetzung:
Viele kleine Taschen zum Verstauen der Dinge, die man nicht oft benötigt - wichtig!
Nicht zu kurze Träger - ganz wichtig! Oftmals wird's so schwer, dass man lange Arme vom tragen bekommt!
Beutelvorraussetzung:
Wenn Beutel, dann kein Plastik. Reißt zu schnell und sieht unschön aus. Ist auch schlecht für die Umwelt. Total In momentan: Stofftaschen mit langen Trägern! - kann man sich problemlos über die Schulter schmeißen.
Rucksack?
Wenns dann doch mehr und schwer wird: Rucksack! Schon alleine wenn ich zur Bibliothek gehe ist der eine Pflicht! Ich bin auch kein Fan von langen, unförmigen Sporttaschen. Ist vielleicht nicht so ladylike, aber Komfort ist mir da wichtiger.


3. Verpackung zum Transport von Lebensmitteln
Kommen wir eidlich zum eigentlichen Thema!
Plaste, Glas, Papier, Folie...wir haben die Wahl.
Ich benutze ungern Tupper, für vorgekochtes Essen gar nicht mehr. Finde ich eklig, hat sich so entwickelt.
Für meine Smoothies verwende ich Gläser, die sind schnell und leicht auswaschbar.
Brote/Brötchen am besten via Tupper, sonst könnte es unappetitlich hinterher aussehen, nochmals Folie ist auch nicht nötig.
Für Obst und Gemüse eignet sich Tupper auch am besten - mag ich allerdings auch nicht. Gerade den Geruch/Geschmack von so Sachen wie Oliven wird von Tupperware immer gerne angenommen.
Bei kleinen Gläsern siehts schon besser aus.
Wer sich Sachen für die Arbeit immer wieder mitnehmen muss (so wie ich), dem empfehle ich gleich das ganze Glas mitzunehmen (zB bei Oliven), die ganze Brotpackung, usw.

Ich habe auf Arbeit einen Spind, und der ist immer mit Lebensmitteln voll, falls ich mal auf Konservengemüse wie Spargel, Erbsen und eben Oliven zurückgreifen muss. Manchmal liegen da aber auch frische Sachen drin, wenn ich weiß dass die in wenigen Tagen aufgegessen werden.
Einen Kühlschrank sollte übrigens jede gute Arbeitsstelle haben! Im Sommer sollte der Pflicht sein.
Und ganz wichtig: Kein Süßigkeitenvorrat!

Und jetzt komme ich auch zu den Tüten. Tüten sind zwar nicht toll, schützen aber vor'm Ruinieren der schönen (und bestimmt oft teuren) Taschen. Und natürlich, falls man für Arbeit/Schule andere Sachen mitnehmen muss wie Unterlagen, da kann auch sehr schnell mal was eklig werden.
Als Kind ist mir mal Fruchtsaft ausgelaufen, den bekommt man ja so gut wie gar nicht von Büchern weg. Ich sag nur Schimmelflecken...und zugeklebte Seiten - unbrauchbar!
Es ist auch sehr ärgerlich, wenn man Stunden damit zubringt, seine Tasche zu entleeren, alles einzelne sauber zu machen, und in einer Endkatastrophe wegschmeißen muss (samt Inhalt)!
Und es kann immer mal vorkommen, dass sich der Deckel einer Tupperdose löst, durch die Bewegung der Tasche (ich schleudere die gerne mal hin und her) in Verbindung von spitzkantigen Gegenständen in ihr - alles schon erlebt!
Ich habe auch schon mal einen Deckel nicht richtig zugeschraubt - Tüte sei Dank alles im grünen Bereich.

4. Zubereitung von Lebensmitteln
Das Thema ist auch wichtig!
Wenn man sich Essen vorkocht, sollte man unbedingt beachten, dass es noch mal erhitzt wird. Sprich wenn das Gemüse schon sehr durch ist, wird es noch mal ein Stück 'durcher'. Wenn eine Suppe gemacht wird - die brauch nicht zwingend 20 Minuten kochen. Wer Essen totkocht, hat nichts von.
Man kann bspw. auch Fleisch fertig braten, und es am nächsten Tag kalt aufs Brötchen legen oder mit Salat essen. Gerade Hühnchen wird beim zweiten Erwärmen recht trocken. Erbsen platzen auf, generell bereiten die meisten zu schnell und zu heiß zu.
Ich überlege mir oft Sachen, mit denen ich einen langen Tag über die Runden komme, sodass das nicht zwingend warm essen muss.
Wenn ich keine Möglichkeit habe etwas kalt zu stellen, lege ich die Sachen zusätzlich nach dem Aufstehen noch kurz in den Froster, dass sie nicht gefrieren, aber eben kälter werden. Damit kann man wenige Stunden zusätzlich überbrücken. Warmen Joghurt kann ich gar nicht ab.

Doof ist, dass wenn man sich eben nicht diese Umstände macht, sich sein Essen zuzubereiten und mitzunehmen, greift man oft zu Ungesunde Alternativen - und gibt dafür noch Geld aus! Natürlich kann man mal eine Ausnahme machen...
Wie viel Geld 'verschwendet' ihr in der Woche für gekauftes Essen? (Und wie oft werdet ihr verleitet, noch einen Schokoriegel etc. dazuzukaufen?)

Sonntag, 25. Januar 2015

meine Essensmacken

So, jetzt bitte nicht lachen. Es gibt nun einen Haufen voll Unsinn an Essensmacken, die gegen jeden Verstand protestieren.

  1. Ich muss immer frühstücken! Wenn ich um 11:30 aufstehe darf ich nicht mit dem Mittagessen anfangen, denn irgendwie fange nach einem solchen Start in den Tag immer das Fressen an. Keine Ahnung warum, aber ich durfte es schon mehrmals bei mir beobachten.
  2. Ich muss unbedingt aufpassen, dass ich mich mittags nicht überfresse. Das mache ich verdammt gerne und kann es auch verdammt gut. Meistens läuft es so ab, dass ich meinen Teller zur Hälfte mit Gemüse voll mache und dann noch einige Kartoffeln zum Sättigen dazu lege. Dann habe ich kaum noch Platz für das "Herzstück" der Mahlzeit wie z.B. Fleisch, Fisch, anderes Gemüse, Salat, etc.
    Allerdings habe ich mir in meinem Kopf schon fest vorgenommen von dem ganzen Rest mindestens ein bisschen zu probieren. Den Rest kann man sich denken...

    Ich esse also gesunde Lebensmittel, um den ersten großen Hunger zu stillen. Allerdings stimmt die Größe meines Hungers nicht mit der Masse der Lebensmittel auf meinem Teller überein... und zusätzlich kommt dann noch das Herzstück der Mahlzeit, was genossen werden will.

    Das Komische daran: Ich bin zwar übersättigt, habe aber nach einer Stunde bereits wieder Appetit. Zum Glück habe ich diesen "Nach-Überfressen-Appetit" bereits so im Griff, dass ich mittlerweile zu gesunden Lebensmitteln wie Naturjoghurt mit Früchten, Obst und Gemüse greife. Andererseits könnte ich durch sparsames Mittagessen so viele Kalorien sparen.

    Eine Methode dafür habe ich aber leider noch nicht gefunden...
     
  3. Nach Sport habe ich grundsätzlich nie Hunger bzw. Appetit, obwohl man sagt, dass es normal ist, wenn man danach etwas essen möchte, da der Körper seinen Kohlenhydratespeicher wieder auffüllen möchte.
    Normal ist auch, dass man danach unbedingt Süßes essen möchte. Klar, Süßes hat viele Kohlenhydrate und viele Zucker -allerdings ungesund!
    Bei mir ist es so, dass wenn ich Sport gemacht habe, mich danach grundsätzlich gesund ernähre. Ich habe danach immer Hunger auf Vollkorn statt Toast, möchte immer Obst und Gemüse. Ich kann dann sogar Schokolade widerstehen, wenn man mir sie unter die Nase hält.
Ich hoffe, dass ich nicht allein bin mit meinen Macken rund um's Thema Essen.
Wie ist es denn bei Euch so?

Samstag, 10. Januar 2015

Alles beginnt um 6:35 Uhr

Hey ihr,

als ich eben gerade beim Weg vom Fitness-Studio nach Hause beinahe umgeweht worden bin (manche nennen es einen Orkan, Norddeutsche "büsschen Wind"), ist mir aufgefallen, wie sehr ich frühstücken liebe. Ja, man kann über tollere Themen nachdenken, wenn man von vorne bei einer Windgeschwindigkeit von 9 km/h Regen ins Gesicht gedroschen bekommt, aber so bin ich halt. Schon seit der Kindheit wird einem gesagt "Frühstücken ist die wichtigste Mahlzeit des Tages" und so ist es bei mir auch! Und da ich sowieso voll der süße Typ bin (richtig schlechter Wortwitz, je sais), passt frühstücken zu mir. Das habe ich in letzter zeit nur etwas vergessen und das muss sich jetzt wieder ändern, also widme ich diesen Samstag dem Frühstück...

Vor ein paar Wochen habe ich meine Liebe zu Kaffee wieder entdeckt. Ich glaube, das war in der Klausuren-Zeit und wie allseits bekannt ist, ist ein legales Doping-Mittel nicht die schlechteste Idee in so einer Zeit. Also habe ich morgens mal wieder Kaffee getrunken, oh ja mit Milch UND Süßungs-Mittel (kennt ihr den "weiße-Schokolade-Sirup" von Monin? Ein Träumchen) und den ganzen Tag über hatte ich gute Laune. leider habe ich dann nach ein paar Tagen bemerkt, dass zu viel Kaffee bei mir... sagen wir abführende Wirkungen erzeugt, also habe ich den Kaffeegenuss erst mal auf jeden zweiten Tag beschränkt. Eine zweite Liebe sind meine morgendlichen Pancakes, die ich aber entweder nur am Wochenende oder an Donnerstagen machen kann, weil wegen akuten Zeitmangels. Bis zum Mittag habe ich dann auch keinen Hunger, besonders wenn wir Ahornsirup da haben... ich könnte dafür sterben! Seit Neustem ist Porridge aber auch ganz groß im Kurs: Dauert nicht so lange wie Pfannkuchen und ich habe das Gefühl, dass es irgendwo gesünder ist... Wie ihr seht liebe ich also Warmes Morgens, wahrscheinlich, weil ich mich in einem Zustand der Dauer-Kälte befinde.
Was aber bei jedem Frühstück fr mich dabei sein muss, ist eine Banane: Ohne meine morgendliche Banane läuft verdauungstechnisch NICHTS bei mir. Also alles, was ich bisher aufgezählt habe nur mit Banane. Sonst gibt es noch die Variationen Banane mit Milch und Crunchy-Müsli (noch so ein Traum...) Bananen mit Naturjoghurt und Haferflocken, gematscht Banane mit Müsli und Zimt und und und. Aber was noch für mich wichtig ist, dass ich am Morgen mir zeit für das Frühstück nehme. Man vergisst schnell, was für einen Stellenwert Essen hat, wenn man Morgens gehetzt ist, dabei tut es (mir) so gut, morgens ausgedehnt(er) zu frühstücken und mir etwas Zeit zum verdauen zu geben. Auch wenn ich dann gegebenenfalls früher aufstehen muss, mir egal, ich will frühstücken. Weil Nahrung nun mal gleich Energie ist, fide ich es bemerkenswert und irgendwie auch komisch, wie manche das Frühstück ausfallen lassen können. Selbst in meine extremsten zeigen habe ich jeden Morgen mindestens eine Banane gegessen was aber auch nur eine Stunde angehalten hat. Konzentration oder Kraft bleibt da aus. Und wer Sport machen will und auch viel Sport macht, braucht diese Energie. Also ist es total okay, sich morgens was zu gönnen - normal zu essen halt! 

Wenn wir gerade bei frühstück sind: kennt jemand von euch ein Rezept für einen Mugcake? Also eigentlich Tassenkuchen, den man aber auch im Backofen machen kann?

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt






Dienstag, 2. Dezember 2014

Patisson, Bikini-Body & Kniebeugen-Special


Specialfood des Tages: Mini-Patisson 


Das habe ich gesehen und wusste erstmal nicht, was es ist. Irgendeine Art Zucchini dachte ich mir. Und tja, so falsch war das gar nicht - Mini Patissons zählen auch zu den Kürbisgewächsen. Diese 200 gr Schale hat 3,99 Euro gekostet.
Ich habe gelesen, dass man die am besten nicht roh essen sollte, bzw je kleiner, desto eher noch roh. Ich habe sie gebraten und mit in die Nudelpfanne gehauen (s. Bild unten). Der Geschmack ist wie süße Zucchini, irgendwie Artischocken-like. Für mich: Lecker!
Die Schale kann man mitessen, sodass die Zubereitung denkbar einfach war: Waschen, Schneiden, Braten. So mag ich das! Wie ihr sehen könnt, sind die echt klein gewesen, sodass ich gleich die ganze Schale verarbeitet habe. Aber laut Internet sind die eh nicht lange haltbar, von dem her passt das also :-)
Würde ich die wiederkaufen? Der Preis ist happig. Und ich habe die vor dem heutigen Tag noch nie gesehen - und das, obwohl ich wirklich oft Neues suche im Supermarkt/Feinkostladen - wahrscheinlich also eher schlecht aufzutreiben. Aber wenn, und ich will grad jemanden beeindrucken (hihi), warum nicht? Meine Mitbewohnerin war auch ganz begeistert, etwas auszuprobieren, dass sie nicht nicht kannte. Geschmeckt hats ihr auch! 
Ferner ist der hohe Kaliumgehalt hervorzuheben und die schlanken 13 kcal auf 100 gr.

Spruch des Tages
Jup, ich sehe es schon kommen, wie im April die ersten warmen Sonnenstrahlen auftauchen und alle aufschreien... Daher hier mal ne nette Erinnerung (vor allem voran an mich selber :-P):
Jetzt anfangen! Und wenn alle anderen im Frühjahr hetzen, seid ihr schon längst da, wo ihr hinwollt. Super Feeling, hm?
Motivation FOOD

Hier gab es mittags die Reste vom Abendessen (Karotten-Zucchini-Reispfanne) und dazu einen leckeren Salat. Nein, das soll kein Rezept werden, sondern nur aufzeigen, dass es ja nicht unbedingt ein süßes Teilchen vom Bäcker oder eine Leberkässemmel vom Metzger sein muss im Büro in der Mittagspause. Das darf auch ab und zu sein, klar, aber am liebsten ists mir doch, wenn vom Abendessen was übrig bleibt :-) Geht es euch auch so?
Wir haben eine Mikrowelle im Büro, die das Ganze natürlich noch einfacher macht :D

http://images.ok.co.uk/em%20dec12/
tulisa-weight-loss-workout-gym-n-dubz-the-x-factor.gif


Sport des Tages

Hey ihr, wisst ihr, was das für eine Übung ist? Eine Kniebeuge mit ... (öhm, wie heißt das "Sportgerät" nochmal?). Ist das verrückt! Habe ich kurz ausprobiert (mit einem improvisierten Band) und getestet, aber ich bin noch nicht auf die Spur gekommen, was das mehr als eine normale Kniebeuge bringen soll. Oder hab ichs falsch gemacht? Kennt das jemand von euch? Macht ihr das auch?
Theoretisch finde ich es ja immer gut, die 0815-Übungen abzuwandeln, damit mehr Pep ins Training kommt. Habt ihr irgendwelche 0815-Übungen mit Special, die ihr empfehlen könnt? :-)

Wünsche euch einen wundertollen Dienstag, ihr Lieben! Bis nächste Woche
Eure Leeli

Montag, 10. November 2014

Montagstief

Hallo ihr Lieben!

Ich habe momentan ein richtig böses Zeitproblem. Wie gestern bei mir schon geschrieben, ist der Tag einfach zu kurz. Ich komme meist erst nach Mitternacht zum schlafen, oder liege ewig wach. Schon damals in meiner Schulzeit bin ich erst 10 Minuten bevor der Schulbus kam, aufgestanden, weil mir mein Schlaf heilig war (was meiner Mutter immer richtig zum Toben gebracht hat). Ich habe einfach so viel um die Ohren, meist beantworte ich abends noch Mails, recherchiere für was weiß ich, oder komme vom Sport erst spät Heim. So viele neue Dinge stecken in mir und wollen umgesetzt werden, sodass ich nachts einfach nicht abschalten kann. Das Spielchen 'Was wäre, wenn...' kennt wohl jeder.
Ich finde einfach nicht meine Mitte, bin meist in der Zukunft, als in der Gegenwart und somit rennt die Zeit einfach nur an mich vorbei. 10.11.2014? Habe ich nicht erst gerade darüber geklagt, dass Oktober ist?
Mir fehlt die Ruhe, als würde mir ein Teil fehlen. Durch den Schlafmangel sehe ich nicht nur wie ein wandelnder Zombie aus, ich fühle mich auch so. Ich hasse diese Müdigkeitskälte, wenn sich in einem alles zusammenzieht und man das Bedürfnis hat, sich ganz weit weg beamen zu wollen.
Mein Essverhalten war am Wochenende schlimm, und auch nicht optimal unter der Woche.
Um es kurz zu machen, es muss sich ganz schnell ganz viel ändern, sonst werde ich noch wahnsinnig.
Ich habe mir auch gestern mal etwas Zeit genommen und habe überlegt, wie ich das alles in den Griff bekommen könnte.
1. Prioritäten verschieben und anders setzen. Ich muss gnadenlos etwas (aus meinem Kopf) streichen, oder auf später verschieben. Wohnungsverschönerungspläne sind aufs neue Jahr verschoben, meine Facebookfreunde werden nichts mehr in den nächsten 2,3 Wochen von mir hören (lediglich um meine Clean Eating Gruppe werd ich mich kümmern, wenn auch nur grob), und wenn mir abends doch wieder das selbe durch den Kopf geht, schreibe ich es auf und leg den Zettel beiseite.
2. Entspannung muss das A und O werden! Deswegen heißt es für mich ab 22Uhr Laptop aus, Handy weg, Entspannung an.
3. Natürlich wieder besser Essen. Habe seit anderthalb Wochen mein Esstagebuch vernachlässigt, und ich muss sagen, es fehlt mir. Ich mag einfach gerne wissen, wann ich wie liege und wo ich stehe, nur das sagt mir, dass alles okay ist. Es ist einfach ein sicheres Gefühl, weder zu viel noch zu wenig zu essen. Und ich sollte nicht immer das selbe auf Arbeit essen, kein Wunder dass ich dann auf anderen Essenswegen komme.
Das sollte erst einmal reichen. Zumindest für den Anfang.
Da ich gerade an meinem Blogdesign arbeite und ich ein Gewinnspiel plane (6 Monate durchgehend geposte meinerseits), möchte ich mir auch die Zeit dafür nehmen, auch wenn ich schreibtechnisch gerade etwas zurücktreten muss. Sobald dieser Wandel meiner Arbeitssituation vorüber ist, wird sich eh alles (hoffentlich) wieder von selbst beruhigen.
Tipps zum abschalten meiner Gedanken nehme ich übrigens gerne entgegen.


Liebe Grüße,

Frl. Zyx

Donnerstag, 6. November 2014

Stillstand

Ganz passend schließe ich mich EmKa und auch LesLis der letzten Tage an.
"Warum es nicht läuft, obwohl es läuft"

Ich habe ja Freitags meinen Wiegetag und letzten Freitag kam das, was wir alle nicht gerne sehen.
Stillstand. Kein Zunehmen, kein Abnehmen, einfach gar nichts.
Normalerweise kann ich immer zu 100% wodran es liegt. Das ist ja eigentlich wirklich der Vorteil an WeightWatchers. Habe ich ein bisschen über meine Punkte gefuttert, oder das Wochenextra ausgenutzt, hab ich einen Stillstand. Habe ich noch mehr gegessen nehme ich zu.

Diese Woche ist das anders. Ich habe sogar wirklich jeden Tag alles aufgeschrieben. Es kann natürlich 1000 Gründe haben - mir passt es aber trotzdem nicht.

Dann kamen wir Abends zufällig auf das Thema Ernährung. Ich habe dann gesagt, dass die Ernährung, bzw. grundsätzlich das Essen, für mich gar keinen hohen Stellenwert mehr hat und dass ich glaube, dass das Essen-Belohnungssystem das größte Problem ist. Seit dem ich mich davon gelöst habe fällt mir die gesunde Ernährung wirklich sehr viel leichter...
Dann kam die Antwort von meinem Schatz: "Du beschäftigst dich fast 24h am Tag mit Ernährung. Du schreibst auf, was du isst, liest Foodblogs, dein Instagram ist voll von Essen und mindestens einmal in der Woche bloggst du selber über Ernährung!"

Mist, da hat er wohl mal wieder recht. Aber wie kommt es zu diesem gravierenden Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung?
Mittlerweile glaube ich, dass es daher kommt, dass sich die Einstellung einfach verändert hat. War ich früher nur darauf aus, mich "am Rande der WW-Legalität" bewegt und es ging nur darum möglichst viel zu schummeln und ganz verbissen Punkte gezählt habe, achte ich heute viel mehr auf meinen Körper. Ich weiß, wann ich Hunger habe und wann es nur Appetit ist. Mittlerweile kann es sogar vorkommen, dass ich Punkte "verfallen" lasse. Wenn ich keinen Hunger mehr habe, esse ich nicht mehr nur, weil noch Punkte da sind. Der Blick auf das Essen hat sich einfach verändert. Es ist wieder zu Genuss geworden, ohne dass ich mich Belohnen will... Ich weiß nicht richtig, wie ich es beschreiben soll - kennt ihr so was in der Richtung auch???

Um noch einmal kurz zum Stillstand zurück zu kommen: Keine Veränderung ist besser als zunehmen und morgen sieht die Welt bestimmt wieder (hoffentlich) ganz anders aus :)

Donnerstag, 14. August 2014

Abnehmen beginnt im Kopf

Hallo ihr Lieben,
kennt ihr das auch?

Nach einem langen Lauf komme ich fix und fertig zu Hause an. Natürlich muss ich erstmal was trinken, während ich die großen Muskelgruppen dehne. Meistens trinke ich dann ein alkoholfreies Bier, eine Fassbrause, einen Regenerations-Drink oder ein Iso um ein bisschen runter zu kommen. Schließlich muss man DAS ja nach dem Laufen nicht zu der Kalorienbilanz zählen, oder?

Unter der Dusche merke ich dann, dass mein Magen ganz schön knurrt und ich mega Hunger habe. Also verbringe ich die nächsten 15min. damit, mir Gedanken zu machen, was ich denn Essen könnte. Schließlich habe ich mir nach so einem langen Lauf ja auch gut und gerne eine Portion Pasta verdient, oder?

Ein trainingsfreier Tag. Ich liege auf der Couch, Laptop auf dem Bauch und surfe quer durchs Netz. Wenn es jetzt draußen noch regnet ist es fast ein perfekter Nachmittag. Jetzt fehlt mir nur noch was zum Schnackeln. Am besten Schoki, Weingummi, Studentenfutter, Chips und am besten alles Zusammen. Schließlich macht Essen ja Glücklich, oder?

Endlich im Urlaub! Zwei Wochen lang die Beine hochlegen, die gemeinsame Zeit genießen, die Seele baumeln lassen und es uns richtig gut gehen lassen. Abends am Buffet sieht alles so unglaublich lecker aus (und ist es auch) dass ich natürlich viel zu viel esse, aber im Urlaub gehört das doch dazu, oder?

Einige, sehr stressige Wochen im Job liegen hinter uns und wir haben unser Projekt sehr erfolgreich abgeschlossen. Schon während des Projekts war mein Projekt "Gesund Leben" zweitrangig, schließlich hatte ich ja keine Zeit mich gesund zu Ernähren, oder?

Zur Feier des Tages gehen wir also mit den Kollegen zum Italiener. Die Firma zahlt und ich esse nach der Vorspeise natürlich eine dicke Portion Pasta und Tiramisu zum nachtisch. Das haben wir uns schließlich verdient, oder?

Meine Antwort: ein ganz klares NEIN!

Ich muss endlich damit aufhören, mich mit Essen zu belohnen, zu beruhigen oder sonst irgendeine emotionale Bindung mit meiner Nahrung aufzubauen! Ich bin der festen Überzeugung, dass mir die gesunde Ernährung leichter fällt, wenn Lebensmittel keine emotionale Rettung mehr für mich bedeuten. Ich habe diese Woche hier ein Interview gelesen. Der Autor von "Abnehmen ist leichter als Zunehmen", Andreas Winter bringt dieses Thema genau auf den Punkt:
Iss niemals, um Stress loszuwerden oder um dich wohlzufühlen, sondern iss erst, wenn es dir wieder gut geht. Wer sein Essen entmachtet, nimmt ab.
Ich konnte nicht anders, als das Buch direkt zu bestellen und jetzt bin ich gespannt wie ein Flitzebogen :)
Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber Einsicht ist ja die erste Stufe der Besserung.
Ich liebe gutes Essen und ich esse auch wirklich gerne. Dabei ist es bei mir meistens sogar zweitrangig ob es gesund oder ungesund, vegetarisch, vegan nach Paleo oder sonst irgend etwas ist. Wenn ich es mag, genieße ich es.
Diese Woche habe ich mir wieder ein paar Vorsätze einfallen lassen, die mir dabei helfen sollen das Essen zu entmachten:

  • Ich höre auf zu Essen, wenn ich satt bin und esse nicht einfach weiter weil noch was da ist/es lecker ist
  • Ich streiche Gedanken wie "Das hab ich mir jetzt aber verdient" aus meinem Kopf
  • Ich überlege bei jedem Snack, ob ich Hunger oder Appetit habe
  • Wenn ich nur Appetit habe, esse ich höchstens die kleinstmögliche Menge (also nur ein Stück Schoki und nicht die Tafel...)
  • Ich plane meine Tage wieder so, dass ich immer weiß, was ich am nächsten Tag Essen werde
Diese Punkte sollen mir helfen, wieder wie ein Kind zu Essen. Denn Kinder essen nur dann, wenn sie einen körperlichen Impuls spüren (Hunger). Die Punkte schließen ja auch das sog. "Cheaten" nicht aus. Wenn ich zum Beispiel weiß, dass am Samstag eine Feier mit viel gutem Essen ansteht, kann es ja nicht schaden wenn ich mich Freitag und Samstag-Vormittag etwas zurück halte um am Abend das Essen genießen zu können. Der Grad zwischen einfach genießen und sich etwas gönnen ist wirklich sehr sehr schmal, aber ich bin wirklich überzeugt, dass das mein ausschlaggebendes Problem ist!

Geht es euch ähnlich?