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Dienstag, 28. April 2015

Ein Webinar gegen die Zuckersucht

Hallo ihr Lieben,

Heute bin ich mega unkreativ, irgendwie dachte ich auch, es wäre schon Mittwoch :-P
Aber heute ist Dienstag, heißt, ich poste für euch! Derzeit versuche ich herauszufinden, was man an meiner Ernährung noch optimieren kann. Klar ist mir bewusst, dass die Cheatmeals/Cheatdays/Fressgelage weg müssen, um endlich mal nen Erfolg zu sehen...
Diese sind bei mir leider hormon- und stressbedingt. Sonst klappt es aber ganz gut. Trotzdem ist es auch immer wieder wichtig, zu schauen wo man - in gesunden Phasen - noch "gesünder" essen kann. Beispiel: Euer Lieblingsprodukt im Supermarkt verändert die Zutatenliste. Blöd. Also immer mal wieder nachforschen. Bin also auf folgenden Webinar gestoßen:

https://www.youtube.com/watch?v=DoMt0WQOpdg

Zugegebener Maßen ist die Erzählstimme etwas - nunja - einschläfernd (Sorry an die Dame!), aber es sind gute Fakten dabei, vielleicht sogar das ein oder andere Neue für euch? Viel Spaß beim Anhören!

Wichtige Sätze aus dem Video:

  • Lege den Fokus nicht auf Dinge, die du nicht essen "darfst", sondern auf die, die du essen "darfst".
  • Denk nicht den ganzen Tag an Essen! Fokussiere dich auf andere Bereiche deines Lebens, die du optimieren möchtest (z.B. Sozialleben, Wohnung, Weiterbildung...)
  • Nie wieder Nudeln ist auch nicht die Lösung ;-)


Und bis nächsten Dienstag!
Grüße, Leeli

Samstag, 14. März 2015

Was soll ich heute naschen?

Hallo ihr Lieben,

hat sich bei euch auch die Wetterlage so drastisch verschlechtert? Für mich eigentlich nicht wirklich schlecht, weil ich sowieso dieses Wochenende eher lernen muss als das Wetter draußen genießen zu können. Und damit sind wir eigentlich auch schon beim Thema: Immer, wenn ich lerne, habe ich ist etwas zu naschen. Nicht, weil ich Hunger habe, sondern weil mein Gehirn irgendwie ein Zweitbeschäftigung braucht. Deshalb habe ich mir mal ein paar Gedanken dazu gemacht, was man als Alternative zu Schokolade und Co. knacken könnte:

Studentenfutter

Wie der Name schon sagt, ist Studentenfutter ein beliebter Snack beim Lernen: Nüsse enthalten viele Nährstoffe und wichtige Fette, die Rosinen geben weitere Vitamine und das Süße, wonach sich unser Körper sehnt. Auch wenn trotzdem noch viele Kalorien enthalten sind, ist Studentenfutter immer noch gesünder als Schokolade, allerdings ist das Suchtpotential gleich groß. Am besten in Kombination mit frischem Obst, so hat man einen guten Ausgleich an Nährstoffen und isst nicht zu viel davon. Auch muss es nicht immer das teure sein (z. B. von Seeberger), denn man kann es sich ganz einfach selber mischen und hat dann nur seine Lieblings-Zutaten oder man greift zu günstigen Alternativen wie z. B. von Rossmann.

Grüne Smoothies

Eigentlich finde ich die Idee, pürierten Salat zu trinken irgendwie abstoßend, aber trotzdem wollte ich es mal ausprobieren. Und das habe ich heute mit Feldsalat, einem Apfel, etwas Zitrone, Wasser und Agavendicksaft gemacht. Und ganz ehrlich: Danach hatte ich Power und überhaupt keine Lust auf irgendwas Süßes! Den Salat schmeckt man fast gar nicht (ich habe auch nur zum Anfang eine kleine Hand voll genommen) und ich denke, sowas wird es jetzt öfter geben.


Obst- und Gemüseteller

Ein Klassiker, würde ich sagen: Äpfel, Birnen und Co. enthalten auf der einen Seite viele Vitamine und kurbeln unser Denkvermögen mit einem Frischkick an, auf der anderen Seite sind sie süß und stillen das Verlangen nach synthetischem Zucker. Auch ein Gemüseteller mit eventuellem Dip passt immer super und so kann man sich immer zwischendurch was nehmen und ist am Ende auch zum Teil gesättigt und bekommt nicht gleich wieder Heißhunger auf anderen Süßkram.

Getrocknete Früchte

Mein absoluter Favorit sind Bananenchips und getrocknete Feigen! Klar, frisches Obst ist besser, aber hier hat man den Effekt, als würde man was ungesundes naschen, obwohl getrocknete Früchte auch wieder gesünder als andere Süßigkeiten sind. Vom Preis her gehen sie eigentlich auch, nur selber-machen ist mir zu aufwendig, weil diese dann teilweise 3-4 Stunden im Backofen verharren müssen und ich die Stromrechnung am Ende echt nicht sehen will. Zum Anfang lässt sich auch eine gemischte Packung empfehlen, wobei man sich dann sein Lieblings-Obst raussuchen kann und dieses dann später nachkauft. 

Tee

Ist zwar nichts zum Essen, aber eine super Alternative zu Wasser: Man trinkt etwas süßes, wenn man zum Beispiel mit Agavendicksaft süßt, der übrigens viel besser als Honig oder Zucker im Tee ist, wie ich finde, er hat wenig Kalorien und wärmt dazu noch! Mir wird beim Dauer-Rumsitzen immer total kalt (erst frieren meine Hände ab, dann meine Füße und dann der Rest), weshalb eine Tasse Tee immer gut tut. Am liebsten mag ich Roiboos-, Weißen- oder anderen Fürchtetee von Meßmer, oder ,wenn man sich was gönnen mag, einen von Mariage Frères, den es in Hamburg zum Beispiel im Alsterhaus zu kaufen gibt. oder die von Lov sind auch total toll!


Und wenn das alles nichts hilft und man am Ende nur noch deprimiert von Algebra, Verkehrszeichen, Karl Marx oder sonst was ist, kann ich auch Katjes (die "Grünohrhasen"), weiße Schokolade (von Rittersport mit ganzen Nüssen) oder auch belgische Waffeln emfpfehlen. 

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Montag, 9. Februar 2015

Pro Obst, High Carb, und die Sache mit dem Eiweiß

Hallo ihr Lieben!

Da Low Carb überwiegend mein Abnehmweg in den letzten 2 Jahren bestimmt hat, und das Thema auch schon speziell im Ausbildungsunterricht (also Kohlenhydrate im Allgemeinen, 50-60% sollen es laut DGE wohl sein) vorkam, und sich eben meine Essgewohnheiten geändert haben, möchte ich mal etwas darauf eingehen.

Obst ist für mich das, was für andere wohl Schokolade ist - ich kann einfach nicht dauerhaft ohne. Ich kann eigentlich keinen Tag ohne.
Damals hatte ich immer Bedenken, wenn ich mal eine überdurchschnittlich große Banane aß, weil wegen den Kohlenhydraten und so. Heute esse ich manchmal 4,5 Stück am Tag. In meinen Smoothies kommt auch immer Obst, und generell habe ich auch abends oder zwischendurch mal das Verlangen, in einen saftigen Apfel zu beißen.
Und ich esse mittlerweile auch wieder gerne Reis hin und wieder, manchmal sogar auch Vollkorn/Dinkelspaghetti.
Ihr seht, da hat sich einfach so was geändert.
Ich tingele momentan Richtung Hight Carb, was mit dem Thema Rohkost einfach unvermeidlich ist.
Eins muss ich aber noch sagen, ich bin mit Low Carb gut gefahren, wenn ich auch regelmäßig (4x/Woche) Sport trieb und massig Eiweiß aß. Das Doofe ist nur, ich bin irgendwie keinen Schritt weiter gekommen (jetzt mal grob von Anfang bis Ende (heute) gesehen). Und ich bin es leid, alles auf die Umstände (Arbeit) zu schieben. Sicher, Gewohnheiten, alte Muster etc. sind schwer abzulegen. Aber Umstände werden immer im Leben sein, also was bringt es, dieses 'Ich warte bis...' und 'Wenn das erst mal vorbei ist...'.
Und ich habe für mich entschieden, dass ich so keine weiteren 60 Jahre mehr leben will!
Die Kohlenhydrate gänzlich verteufeln ist dann wohl doch nicht meins.
Mir ist in den letzten Wochen bewusst geworden, dass Eiweiß nicht zwingend für den Muskelaufbau notwendig ist, zumindest nicht so wie die meisten denken, zudem kommt noch dazu, dass ich die vegane Ernährung anpeile (auch so eine Sache, die einfach so kommt).
Wichtig sind die (essentiellen) Aminosäuren, aus dem Eiweiß besteht (ich gebe zu, ich wusste das nicht immer). Und diese kann man auch problemlos über andere -pflanzliche- Sachen einnehmen, und nicht zwingend aus tierischen Produkten (und damit in die Arme von Krankheiten rennen* - dazu aber 'n anderes Mal mehr), und schon gar nicht in Massen.
Also, pro Obst, pro High Carb.
Sicher, auch hier kann man leicht und blind ins Verderben rennen.

High Carb bedeutet, viele Kohlenhydrate (meist in Verbindung mit Low Fat-wenig Fett), wo wir auch wieder beim Thema Zucker sind.
Über Zucker wissen wir ja schon alle Bescheid (ansonsten schaut mal hier). Ich möchte ihn lediglich nur in Verbindung mit Ballaststoffen noch mal erwähnen, wie es in Obst vorkommt.
Ich zitiere mal Hans-Ulrich Grimm aus dem Buch 'Garantiert Gesundheitsgefährdend' (aus dem Kapitel, welches vom industriellen Fruchtzucker handelt):
"Robert Lustig und andere Wissenschaftlern fordern schon, Fruktose von Gesetzes wegen auf eine Stufe zu stellen mit Tabak und Alkohol. Lustig sagt: "Fruktose wird völlig anders im Körper umgesetzt, als zum Beispiel Traubenzucker, eher wie Alkohol. Fruktose kann daher auch die gleichen Erkrankungen verursachen wie Alkohol. [...]" Fructose mache zwar nicht abhängig, sei aber allgegenwärtig in Fertiglebensmitteln, sein Konsum praktisch unvermeidbar. [...]
Den Apfel will natürlich auch er nicht von der Liste sicherer Lebensmittel streichen. Auch Lustig kritisiert, nur die industrielle Variante, nicht aber den echten Fruchtzucker aus dem Obst: "Wenn Sie Obst essen, dann nehmen Sie den Fruchtzucker immer zusammen mit pflanzlichen Fasern auf. Diese Ballaststoffe sorgen dafür, dass nicht so viel Zucker verstoffwechselt wird und ins Blut übergeht. Die Fasern sind wie ein Gegengift: Sie verhindern reine Überdosis von Fruktose im Körper. Wir haben sehr spezifische Daten, die zeigen: Wenn man Zucker zusammen mit Ballaststoffen einnimmt, dann ist das nicht schädlich." Jedenfalls dann, wenn man die Früchte nicht im Übermaß isst. Davor sind wir eigentlich von Natur aus geschützt, weil jeder irgendwann der Früchte überdrüssig wird."
Das ist mir schon damals dezent hängengeblieben, weswegen ich auch nicht mehr das Weiße von den Orangen intensiv abpule.

Eine andere Sache, die ich oft in letzter Zeit gelesen habe, ist, dass wenn wir Muskeln aufbauen wollen, wir nicht gleichzeitig Fett verbrennen können (im Sinne vom Defizit). Das ist das, was die Bodybuilder-Gurus immer mit Aufbau-Phase und Defi-Phase meinen (wenn ich falsch liegen sollte, korrigiert mich ruhig). Weshalb sich manche fast das doppelte an Kalorien hinterhauen, um Muskeln aufzubauen (und diejenigen, die von Natur aus dünn sind und nicht zunehmen, auch ordendlich mit Kohlenhydrate nachhelfen).
Des Weiteren habe ich oft gelesen, dass es letztendlich ja doch nur auf die Gesamtkalorien am Tagesende ankommt.
Aber die Dinge sind mir zu vage, zu simple und doch irgendwie zu verallgemeinert. Und momentan weiß ich darüber zu wenig, als dass ich euch hier darüber was erzählen könnte (ich schreib's auf die Liste).

Mich würde mal interessieren, ob jemand von euch von Low Carb auf High Carb umgestellt hat und wie er damit zurecht gekommen ist (am besten gleich die ganze Geschichte. ;) )


* Meine persönliche Meinung aufgrund des Wissens, was ich mir angeeignet habe, sowie meine persönlichen Beobachtungen an meinem Körper, meiner Gesundheit.
Post folgt und wird danach hier verlinkt