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Samstag, 27. Juni 2015

Zwischen dem Hoch und der Zwangspause

Hallo ihr!

Ist das Leben ein auf und ab? Ja das ist! Das Wochenende war die Krönung des letzten Jahres: Erst das langerwartete Hurricane Festival mit meinen Freunden, dann der lang-trainierte Hella Halbmarathon. Hinter beides kann ich jetzt ein Häckchen setzen. 


Nach 2h und 26 Minuten bin ich am Sonntag ins Ziel gesprintet mit einer Menge schönen Erinnerungen: Die Strecke an den Landungsbrücken, auf der Reeperbahn, an der Alster und am Schluss auf der Rothenbaumchaussee war der Hammer, die Stimmung mit den Trommeln und den Zuschauern bombe und die Anfeuerung durch meine Familie super motivierend. Bis Kilometer 18 bin ich mit einem Lächeln auf den Lippen durch die schönste Stadt der Welt gelaufen, auch wenn ich am Anfang Angst hatte, dass ich auf Toilette muss oder einfach nicht mehr kann. Quark mit Soße! Nummer 172 war langsam, hätte schneller laufen können, klar. Aber Nummer 172 hat es geschafft! Deswegen gab es auch erst einmal Erleichterungs-Tränen im Ziel, dann meine Medaille und dann meinen Peanutbutter-Clifbar (KAUFEMPFEHLUNG!). Ich hätte niemals gedacht, dass ich so viel Spaß haben würde auf der Strecke, aber bis auf die Steigungen 3 Kilometer kurz vor dem Ziel (?!), fühlte ich mich super-Gazellen-leicht. Und so kann ich auch sagen, dass das nicht mein letzter Halbmarathon war! Der nächste wird nicht besser und noch schneller, aber diesmal ohne Festival davor... Davongetragen habe ich eigentlich nur eine Blase am linken Fuß und ein Souvenir aus Scheeßel: Eine Erkältung. Super. Also Zwangspause. Aber um ehrlich zu sein passt diese ganz gut, weil mein Köper die letzten Monate reibungslos funktioniert hat - also hat er sich die Pause verdient, was sportfrei, Entspannung und keinen Stress heißt. Mit den Klausuren bin ich auch durch, also kann sich der Monster-Muskelkater bis nächste Woche ruhig auskurieren und meine Nase und mein Kopf sich auch. Das schlechte Gewissen ist zwar trotzdem da, aber es zu verdrängen funktioniert eigentlich ganz gut, wenn ich an Sonntag und meinen Erfolg dort denke.

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt


Freitag, 5. Juni 2015

Endlich Sommer

Ist das Wetter bei euch auch so PERFEKT? Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, laue Nächte. Herz was willst du mehr :D Ich tanke jeden Tag Vitamin D, genieß das Vogelgezwitscher aber auch Motorräder, die vorbeizischen, immerhin gehören sie zum Sommer dazu. Einfach das beste aus allem herausholen, positiv denken. Ich bin endlich wieder bei mir angekommen. 

Vielleicht hängt es ja auch wirklich damit zusammen, dass ich wieder mehr auf meine Ernährung achte und nicht so viel Schrott esse? Ich sollte es mir auf die Stirn tatoovieren lassen, damit ich es nicht vergesse :D Ich schau auch nicht mehr so viel Fernsehen, dafür wieder mehr Youtube Videos. Liegt es daran? Positive Fibes einfangen, festhalten und die negativen einfach nicht an einen ran lassen, denn sein wir uns ehrlich. Was bringt es uns? Nichts. Genau. Also warum über nichts aufregen, nachgrübeln und fertig machen. Einfach damit aufhören. 

Die liebe Joanna aka Liebesbotschafterin hat dazu einen wunderbaren Beitrag geschrieben, der mir in dem Moment wirklich geholfen hat. Und jedesmal wenn ich im Auto sitze und anfange zu Grübeln, drehe ich einfach die Musik laut auf und übertöne meine Gedanken. Dann muss ich sowieso mitsingen ;) Und jedesmal wenn ich beim Laufen zum Grübeln anfange, zwinge ich mich, die Natur zu genießen, nach dem nächsten Hasen ausschau zu halten, oder forme mit den vorhanden Wolken Gestalten. Es hilft wirklich. Wir können uns selbst alle austrixen bis es dann irgendwann sowieso nicht mehr vorkommt und man einfach ruhiger und entspannter ist. Ein herrliches Gefühl. Es tut gut. Genieß den Sommer. Er ist und wird toll! Glaub einfach daran :D

Ernährungs- und Sporttechnisch gibt es bei mir am Blog - zumindest die nächsten drei Wochen - ein tägliches Update. Falls ihr grade keinen Kopf für Spiritualität habt ;)

Und für die liebe Miezy habe ich heute extra ein Foto geschossen, da mich ihre "Unterhosen-Storys" immer sehr zum Lachen bringen. Voila, mein Beitrag dazu:

Unterhose Marke H&M. Ob die wohl ins Altpapier gehört?

Dienstag, 21. April 2015

Endlich wieder gerädert!

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Am Samstag habe ich es nun endlich geschafft, mein Fahrrad in die Werkstatt zu bringen. Eigentlich wollte mir ja ein gewisser Jemand bei der Reparatur helfen, aber da das nun leider Geschichte ist mit uns beiden, lassen wir das Thema lieber gleich wieder bleiben… :-(

Es fühlt sich schon irgendwie demütigend an, den Drahtesel so traurig durch die Stadt zu schieben. Platt: Quietsch, quietsch. Eigentlich möchte man obenauf sitzen, den Fahrtwind um die Nase spüren und strampeln, was das Zeug hält. Aber es geht nicht. Noch nicht.

Natürlich habe ich versucht, mittels Youtube-Do it yourself-Videos das Rad selbst wieder fahrtauglich zu bekommen. Was ist passiert? Ich hab gleichmal das Ventil abgebrochen. Was soll ich sagen? In der Hinsicht bin ich wohl talentfrei ;-) Bevor ich nochmehr Unfug anstelle, lieber mal nach Werkstätten googeln...

Nun gut, Rad ohne Voranmeldung vorbeigebracht. Nach zwei Stunden abholbereit. Kostenpunkt: 120,- Euro. Schluck. Da bekommt man ja ein gutes gebrauchtes für… Oke, aber ich liebe MEIN Rad und außerdem ist es aus ökologischer Sicht besser, Altes zu reparieren statt "Neues" anzuschaffen. Und ich fahre ja nun wirklich viel Rad (300-500 km pro Monat). Rentiert sich bei mir. Also gut, in Auftrag gegeben. Nicht zuletzt wegen des sympathischen jungen Zweiradmechanikers, der mit seinen langen Locken und seinem verschmitzten Grinsen ein Lächeln in mein Gesicht zauberte. Hachja.

Neue Schläuche, neue Bereifung - da bald wieder eine Radtour ansteht, gleichmal die etwas besseren Reifen bestellt. Ein Felgenband musste auch erneuert werden. Der Preis blieb bei 117,xx Euro. Und es fährt wieder! Himmlisch! Ich bin seit August(!!!) nicht mehr gefahren, in der Zwischenzeit war soviel los, es ist soviel passiert, dass der Drahtesel fast schon in Vergessenheit geriet, und direkt auf dem Rückweg nach Hause überkam mich ein Glücksgefühl - die Sonne schien, ich auf dem Rad. Eine Liebe die ewig halten wird! Oder gar eine Sucht?
http://www.klonblog.com/images/2013/05/Picnic-Bike-Basket.jpg

Seitdem fahre ich wieder Rad. Überall hin! Auch, wenn es zu Fuß nur 5 Minuten wären, ich nehme das Fahrrad! Auch mein täglicher Arbeitsweg führt nicht mehr durch dunkle U-Bahn-Höfe mit schlechtgelaunten Menschen, denen man schon früh am Morgen ansieht, dass sie keinen Bock auf Arbeit/Uni/Schule haben. Die Morgenluft und Morgensonne begrüßend, startet der Tag gleich um ein vielfaches besser!

Nun hoffe ich, dass das - für dieses Jahr zumindest - die einzige Reparatur sein wird, denn soviel Knete hab ich für solche Späße auch nicht über. Obwohl, dann könnte ich den netten jungen Mann aus der Werkstatt nocheinmal begutachten :-) hihi

Ich wieder mobil - klar könnte man das als Besitzerin des Monatsticket (ÖPNV) auch behaupten; aber Buslinien raussuchen, Umsteigen, Warten etc ist nicht das, was ich mir unter "mobil" vorstelle. Einfach schnell mal hinradeln - das ist es! An Regentagen ist das Ticket sicherlich noch einsatzbereit - v.a. weil vom Arbeitgeber bezahlt - aber sonst wird es ganz weit unten in der Handtasche verschwinden…

Die Radtour:
Je nachdem, welches Wochenende ich verwende, werden es drei oder vier Tage. (Es gibt ja demnächst einige lange Wochenenden, und die Brückentage habe ich schon freibekommen!) Im Schnitt sind so 70-80 km pro Tag angesetzt, was fürs Bergland wirklich in Ordnung ist. Strecke? Wird noch nicht verraten ;-) Aber soviel sei gesagt: Mein Lieblings-Rad-Land Österreich wird dabei sein, eventuell mit Teilstrecken durch Liechtenstein und die Schweiz. Ich werde berichten!


Und bis dahin wird fleißig trainiert - denn meine Po-Knochen merken die monatelange Rad-Abstinenz enorm! Autschi ;-)

http://www.kordos.com/bicycle/BikeandCar.jpg

Samstag, 29. September 2012

Who's Sunshine? und: Die Sucht nach Süßem


Guten Abend ihr Lieben :)
Da ich von nun an die neue Samstagsbloggerin bin dachte ich mir, ich stelle mich zunächst einmal kurz vor. Mein Bloggername ist Sunshine,  einfach weil mich der Name irgendwie positiv stimmt was vielleicht daher kommt, dass ich eine ziemliche Sonnenanbeterin bin :D
Ich bin 19 Jahre jung und habe dieses Jahr erfolgreich mein Abitur bestanden und mache nun seit dem 1. August eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten :) Hierfür bin ich von zu Hause ausgezogen und wohne nun in meiner eigenen 2 Zimmer Wohnung und versuche noch mich mit der neuen Situation zu arrangieren, ist doch ziemlich ungewohnt^^
Auch auf meinem eigenen Blog (http://i-wanna-wake-up-feeling-beautiful.blogspot.de/) befasse ich mich größtenteils mit dem Thema abnehmen und allem was dazu gehört, aber auch allgemein mit privateren Dingen aus meinem Leben. Ich bin 1,56m klein und wiege derzeit 60,5kg. Ich stehe meiner neuen Rolle auf diesem Blog daher auch etwas mit gemischten Gefühlen gegenüber, da ich bisher leider nicht sonderlich erfolgreich bin… Kurz zu meiner Geschichte: Ich war nie richtig dünn, aber auch nie richtig dick. So’n Mittelding eben. Hat mich auch nie gestört, aber dann wurde man irgendwann älter, befasste sich sehr mit dem aussehen, fing an sich für Jungs zu interessieren und schwups wurde das Gewicht und der Körper zu einem großen Thema. Mein Gewicht lag immer etwa bei 52-55kg. Im Sommer 2007 habe ich dann zusammen mit meinem Freund angefangen abzunehmen. Ich habe mit WW angefangen und bin täglich laufen gegangen (gar nicht unbedingt lange oder weit, aber immerhin) am Ende der Sommerferien, also nach 6 Wochen war ich dann bei 48kg. Ja und seit dem scheint alles irgendwie ein riesen Wirrwar. Danach habe ich mir eigentlich keine Gedanken mehr drum gemacht. Ich hatte mich dran gewöhnt joggen zu gehen und wollte es beibehalten aber durch die Schule und den kommenden Herbst/Winter habe ich es dann doch nicht getan und kam wieder davon ab, ernährte mich wieder ungesund und nahm wieder zu. Irgendwann kam ich dann wieder dazu, dass ich abnehmen wollte. Ich entdeckte, dass es viele Zweitblogs bei SchülerVZ gibt und habe mir daher auch eines angelegt. Später folgte dann irgendwann auch der erste Blog. Und seitdem ging es eigentlich hauptsächlich nur noch bergab – oder eher bergauf. Ich gerat in einen Kreislauf aus Henkersmahlzeiten und „morgen fang ich an!“. Dadurch habe ich aber anstatt weniger eher immer mehr gegessen – vor allem Süßes und Chips. Je mehr ich daran dachte abzunehmen umso mehr leckere Sachen fielen mir ein, die ich noch essen müsste, weil ich es danach nicht mehr darf. Dadurch nahm ich bis zu einem Höchstgewicht von 61,5kg zu.
Ab und zu habe ich es dann wieder geschafft abzunehmen und wieder in einen Rhythmus reinzukommen, habe es bisher aber noch nicht geschafft nicht wieder zuzunehmen. Dennoch bin ich gedanklich mittlerweile wesentlich weiter. Wollte ich früher um jeden Preis abnehmen möchte ich es nun durch gesündere und bewusstere Ernährung und durch Sport.
Ich werde sicherlich auch hier mal von meinen Erfolgen (oder Misserfolgen) berichten, wer mich aber so auf meinem Weg begleiten möchte, kann natürlich gerne auf meinem Blog (http://i-wanna-wake-up-feeling-beautiful.blogspot.de/) vorbeischauen :) 

Wow, irgendwie ist meine Vorstellung länger ausgefallen als erwartet O:-) Also auf zu meinem ersten Thema:

 Die Sucht nach Süßem

Es betrifft sicherlich nicht alle der Leser, aber vielleicht ja den einen oder anderen. Wie ich zu diesem Thema komme? Durch einen Zeitungsartikel und durch eigene Erfahrung.
Viele – einschließlich mir – haben das Problem, dass sie von Süßem einfach nicht mehr loskommen. Vielleicht ist es dem einen oder anderem von euch auch schon mal so ergangen, dass ihr, nachdem ihr viel Süßes gegessen habt immer mehr das Bedürfnis danach hattet? Wenn ich erstmal einen Tag ohne Süßes ausgehalten habe wird schon wesentlich leichter aber ansonsten hatte ich wirklich zwischendurch das Gefühl, dass ich süchtig bin! Ich kam einfach nicht davon los! Es ging soweit, dass ich sogar nachts aufwach(t)e und zum Süßen griff, als würde mein Gehirn danach schreien!
In dem Artikel wird von einer Studie mit Ratten berichtet. Festgestellt wurde, dass durch den Anblick und den „Verzehr von Schokolade ein kleines Gehirnareal eine opiumähnliche Substanz freisetzt, das Enkephalin. Dieses löst eine Art „Iss jetzt“ – und Iss-mehr-davon“ –Befehl aus.“. Weiterhin injizierten die Forscher eine kleine Menge der Substanz in das Hirnareal der Ratten, was dazu führte, dass diese die doppelte Menge an Schokolade aßen. (Für Menschen betrachtet wären das 3,6kg).
Falls sich also jemand schon mal gefragt hat, warum er so schwer wieder von dem Zeug loskommt – daher kommt es.  Isst man Süßes wird die Substanz freigesetzt und man hat den Drang nach mehr. Isst man mehr wird die Substanz natürlich immer wieder freigesetzt und der Kreislauf entsteht…

Noch ein paar allgemeine Sachen:
Wie ihr ja schon aus meinem „Steckbrief“ entnehmen konntet bin ich keine Expertin! Ich werde von den Dingen schreiben, die für mich funktionieren oder von denen ich gelesen habe und die ich einfach interessant oder sehr logisch finde. Daher wird sicher der ein oder andere mal anderer Meinung sein, oder sich für das Thema gerade nicht interessieren.

So, das war’s erstmal von mir :) Ich wünsche euch noch einen schönen Samstagabend, bis nächsten Samstag <3