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Mittwoch, 7. Januar 2015

Ein kurzer Blick über die Schulter

Hallo ihr Lieben,
na, die guten Vorsätze schon über Bord geworfen? *g*
Ist das neue Jahr tatsächlich noch keine Woche jung? Hamma.... Kommt mir länger vor.

Ich knüpfe einmal ganz kurz an meinen Post vom Silvester-Tag an. Dort schrieb ich von meinen Plänen für 2015. Unter anderem ging es dort um eine Box, in der ich meinen Schokokonsum einmal visualisieren wollte....
...hier steht sie....


Diese Zettel bedeuten Schokofreier Tag. Und tatsächlich habe ich in diesem Jahr noch keine Schokolade gegessen. Also sind es gerade  - mit dem 31.12. - 7 bunte Zettel. BAM. Falls ich doch schwach werde, wird das Schokopapier ebenfalls in die Box kommen...
 So... äh... was wollte ich heute erzählen?
Achja, mir ist aufgefallen, dass ich euch iwie längst ein Update meines Laufplans-zum-Marathon schulde. Da ab nächsten Montag, 12.01.2015, die neue Phase beginnt, passt es vom Zeitpunkt doch gerade ganz gut.

MyAsics-Laufplan - Was bisher geschah:

Angemeldet habe ich mich - wie einige vllt noch wissen - im Juli 2014. Es wurden ein paar Daten abgefragt: Was willst du schaffen? - und wann? Und was kannst du schon? Wie oft und wie hart willst du in der Woche trainieren? Und schwebt dir eine Zielzeit vor?

*tip*tip*tip*.... und da stand der Plan: Zielzeit [laut myasics] 04:06:32.

Jaja... sehr komisch... Naja, aber ich dachte: Erstmal los trainieren, anpassen kann ich das ja immer noch.
Die Vorbereitungsphase war mir zu langweilig... und ich habe ein bisschen mehr trainiert als "erlaubt". Aber für die Muskel und Gelenke war das eine super Phase. Danach war ich ein hufescharrendes, schnaubendes Rennpferd, dass zu lange im Stall eingesperrt war...
...und in der Aufbauphase wurde endlich die Boxentür geöffnet...  einen Spalt zumindest...
Diese Phase lief bis zur ersten Novemberwoche und...naja... Ende Oktober...da... hatte....ich....so... eine....Phase.... also, da ging gar nichts bei mir. Mir Ach und Krach habe ich die Läufe von der Distanz her zwar geschafft, aber die Zeiten waren immer mit großer Anstrengungen gerade so am unteren Rand der Vorgabe. Das hat mich ganz schön fertig gemacht  und der November stand an...das sollte es "GETTING FASTER" werden... keine Ahnung, wie das zu schaffen wären...

Ich habe tief durchgeatmet und meinen Plan umgestellt. Die Zielzeit jetzt 04:16:00. Und das war ne super Entscheidung. Denn die Phase lief echt gut. Ich konnte alle Vorgaben erfüllen. Die Distanzen waren dabei weniger der Problem: Im November und Dezember bin ich 2x die Woche eine schnelle Runde zwischen 7km und 10km gelaufen + eine etwas längere Strecke im Joggingtempo - circa 14-16km.


Meine schnellste (und kürzeste) Etappe: 6km in 29min. (4:50 min/km)
Meine längste Strecke: 20km in 2:10h (zum Ende der Aufbauphase am 6.11. als alles scheiße war... man muss sich halt auch mal quälen.)

Ich habe auf meinem alten Stadtplan die Strecke eingetragen, die ich während des Planes gelaufen bin (früher habe ich auf der anderen Seite der Alster gewohnt, da könnte ich also fast nochmal das selbe aufmalen^^)

die nachgezeichneten schwarzen Linien bin ich abgelaufen. Manche davon einmalig, manche regelmäßig...ich hoffe, man erkennt es wenigstens ein bisschen.
 Die nächste Phase beginnt nun - wie gesagt - am Montag. Und nun geht es weiter,...weiter....weiter.... GETTING FURTHER
Nach meiner Anmeldung habe ich im Juli geschrieben, dass ich vor dieser Phase etwas Angst habe. Und ich hielt es damals für unmöglich, ein solches Pensum zu laufen. Das ist ja immerhin mehr oder weniger ein Halbmarathon jede Woche!!!!

noch sind alle Termine wie vorgesehen im Plan... aber ich kenn mich... da wird sicher noch einiges hin und her geschoben und vermutlich laufe ich die 20km immer dienstags. Da passt es mir am besten!

denn eigentlich achte ich nur darauf, dass ich mich hier in dieser Übersicht immer im blauen Bereich in der Mitte aufhalte! Und das habe ich bissher immer geschafft.
....aber jetzt denke ich "okay, wird nicht einfach... aber schaffbar. Challenge accepted!"


So...jetzt muss ich mal die Sonne genießen. Wenn die in Hamburg mal scheint, dann sollte man am besten alles stehen und liegen lassen und genießen!

Samstag, 22. November 2014

Der "Dreckige Cheatday"

Hey ihr Lieben,

egal ob auf YouTube, Instagram oder sonst wo in sozialen Netzwerken: Überall ist die Rede von Cheatdays, was halt einfach Tage sind, an denen man essen darf/kann, worauf man gerade Lust hat. Also Pizza, dazu Cola, als Dessert Ben&Jerrys, dann als Snack Chips und zum Abend ein Steak mit Pommes. Insgesamt gibt es zwei Varianten: Die erste Variante, der dreckige Cheatday sieht vor, dass  man, wie oben beschrieben, isst worauf man Lust hat, möglichst viele Kohlenhydrate, völlig egal wie viele Kalorien. Bei der zweiten Variante, dem sauberen Cheatday, wird die Kalorienzunahme nur um 50% zur normalen Zunahme verstärkt, aber heute geht es um die erste Variante. 
Irgendwie klingt das ganze ja ganz verlockend, ich meine, wer will solche Dinge nicht gerne den lieben langen Tag essen, aber ich habe mich irgendwie gefragt, was das bringen soll. Also fangen wir einfach mal mit den positiven Aspekten an:
Als erstes kann man alle seine Gelüste an diesem einzigen Tag ausleben (kennt irgendjemand "The Purge", den Film? Erinnert mich gerade voll da dran...) und auf Deutsch gesagt die Sau rauslassen. Außerdem wird der Körper dann wieder mit Kohlenhydraten aufgeladen und der Stoffwechsel angeregt. Motivierend ist es auch, so einen tag in der Woche zu haben, auf den man sich den ganzen tag freuen kann. Außerdem wird ein Jojo-Effekt nicht schlagartig am nächsten Tag einsetzen, weil man dann rein rechnerisch 9000 Kcal Überschuss zu sich nehmen müsste.
Auf der anderen Seite wird durch das Einführen eines solchen Tages das Essen wieder als Belohnung angesehen, was kontraproduktiv an den restlichen Tagen in der Woche enden könnte. Und wenn man sich dann nicht zügeln kann und am nächsten Morgen genauso weiter macht, kann aus dem Tag auch schon mal eine Woche werden, weil man einfach gemerkt hat, wie lecker cheaten doch ist. Alleine den Namen finde ich aber schon zum... nachdenken: schummeln. So als müsste man etwas verheimlichen, und ich denke, dass es gesünder ist, wenn man hin und wieder etwas ungesundes isst. So hungert man nicht die ganze Woche dem Cheatday hinterher, was psychisch gesehen nachhaltiger sein könnte. Wenn man nämlich auf dem Sofa sitzt und denkt "Jetzt ein Eis" und dann sagt "Ich warte bis zum Cheatday, wo ich mir dann Eis, Cola, Chips und Co reinziehe", kann das zwar vielleicht motivieren, aber im Endeffekt ist man auch nicht glücklicher, wenn man alles auf diese 24h verschiebt. ich meine wie blöd ist es denn wenn man Montagabends mit Freunden weg ist und nicht richtig genießen kann, weil man den Cheatday leider erst Samstag hat! Ich persönlich würde mir keinen Cheatday einrichten, einfach weil ich so wie jetzt flexibler bin und ich mir auch nicht vorstellen kann, dass das wirklich gesund ist, wenn man bedenkt, welche Nährstoffe man an den restlichen sechs Tagen und den "Dreck" von diesem Tag zu sich nimmt. 
Habt ihr einen Cheatday in eurer Woche? Was haltet ihr davon und habt ihr irgendwelche Erfahrungen damit gemacht? 

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Sonntag, 19. Oktober 2014

Soulfood oder "süßer Sonntag" Teil 1

Hallo ihr Lieben,

habt ihr auch so ein traumhaft sonnenscheiniges Wetter? Ich habe heute morgen beim Blick aus dem Fenster spontan Lust auf ein Eis bekommen.

Ob ich meine Ernährungsumstellung geschmissen habe?

Nee. Aber, wenn man vegane Rohkost lebt, gibt es ein immenses Repertoire an Superfood-Desserts, was es total leicht macht, auch mal süß, lecker, und trotzdem nährstoffreich und gesund zu schlemmen.

Bisher habe ich lediglich rohKÖSTLICHE Mousse au Chocolat (ein Varianten-Rezept siehe unten) gemacht, oder mal einen Mangosmoothie etwas dicker gemacht, so dass man ihn löffeln kann.

Aber es gibt extrem viele andere leckere Möglichkeiten, die ich unbedingt kennenlernen wollte. Deshalb habe ich mich bei Rohkost-Coaching für ein kostenfreies Webinar angemeldet und Freitag war es dann endlich soweit.

Ich kann jeder Naschkatze dieses Online-Seminar nur wärmstens empfehlen, dazu muss man nicht mal Rohköstler sein. Die meisten Sachen, die man so Naschen kann, gelten ja nicht unbedingt als gesund. Wie toll wäre es also, wenn man beides, Genuss und gesundes Essen, miteinander kombinieren könnte?!

Nach dem Webinar habt ihr eine Vielzahl von Rezepten für gesundes Naschen, versprochen!

Aber auch ich möchte euch meine zwei Superfood-Lieblings-Desserts Marke Eigenbau ;-) vorstellen:

Mango-Crème mit Superfood-Topping/ Mangoeis:
Für 1-2 Portionen braucht ihr: eine Espressotasse voll Cashewkerne, 1 reife Mango und 1 normal große Banane, eine Espressotasse voll Flüssigkeit (Wasser, Mandelmilch, ggf. auch Soja- oder Reismilch) und das Mark einer Vanilleschote (oder reines Vanillepulver, z.B. von Alnatura).
Um noch mehr "Gutes" in die Crème zu packen, habe ich noch 1 TL Acaipulver und 1 TL Maca reingetan, geht aber auch ohne ;-)
Alle Zutaten kommen in den Mixer und werden solange gemixt, bis ihr eine dicke und cremige Konsistenz habt.
Wenn ihr ein Eis lieber mögt, nehmt einfach gefrorene Banane und gefrorene Mango (einfach reife Früchte in Stücke schneiden und einfrieren, dann könnt ihr immer und jederzeit Eis mit dem Mixer selbst herstellen!)
Als Topping sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, ich habe mich für Gojibeeren, Maulbeeren, ein paar Cashewkerne und Kakaonibs entschieden, aber ihr könnt auch Kokosflocken, Fruchtstückchen oder Anderes nehmen.
Und das kommt dann dabei raus:


Yummi!


Mousse au Chocolat/ Schokoladeneis:
Für 1-2 Portionen braucht ihr 1-2 Acocados (je nach Größe), eine Banane, 2 EL rohen Kakao, zum Süßen entweder Stevia, Xylit oder (so hab ich es gemacht) 3-4 getrocknete Feigen oder Datteln und wieder etwas Vanillemark oder -pulver.
Alle Zutaten wieder in den Mixer geben und eine homogene, cremige Konsistenz herstellen. Soll es lieber ein Schokoladeneis werden, einfach gefrorene Banane nehmen ;-)
Schmeckt super duper lecker, mit oder ohne Topping.
Als Variante (wer z. B. After Eight mag) kann auch frische Minze mitgemixt werden. Soll es mal fruchtiger werden, einfach gefrorene Erd- oder Himbeeren zusätzlich in den Mixer geben.
Meine Variante hier war mit gefrorenen Himbeeren:


Je nach dem, ob ihr richtigen Süßhunger  oder nur Appetit habt, könnt ihr so ein Dessert sowohl als kleine Portion als auch mal zur Hauptmahlzeit machen. Durch die Avocados/Cashewkerne habt ihr gesunde Fette enthalten, die auch nachhaltig sättigen.
Welche Crème oder welches Eis kann das schon von sich behaupten???

So, ich hoffe, ihr habt einen schönen Sonntag, wenn ihr ihn euch etwas versüßen wollt: Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht ;-)

Eure Crossi

ps: Wenn euch meine süßen Rohkostrezepte Lust auf mehr gemacht haben, schaut heute Abend mal auf meinem Hauptblog vorbei, da möchte ich noch 1-2 Gemüsepasta-Gerichte posten. Habt eine schöne Woche!