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Dienstag, 9. Juni 2015

Die Mittagspause

Das Essen für die Mittagspause - sei es Schule, Uni, Arbeit…

Meistens zieht man sich auf die Schnelle irgendetwas rein und versucht „in unseren Kreisen“ dabei möglichst gesund wegzukommen. Aber wir kann das möglichst zeitsparend, günstig und gesund ablaufen?

Also meine Kollegen auf Arbeit haben da recht viel Abwechslung (haha) :
Pizza bestellen, zum Burger King laufen, Leberkässemmeln holen oder belegte Brötchen beim Bäcker einpacken. Wenn es mal „exotischer“ sein darf, geht man zum Chinesen und holt „Ente süß sauer“ zum Mitnehmen, dazu Krabbenchips und einen Glückskeks.

Nicht selten werde ich verlacht, wenn ich die Frage „Willst du auch was?“ verneine, weil ich eigentlich IMMER was dabei habe. Ja, ich mache mir tatsächlich die Mühe, und nehme mir mein Mittagessen mit. Im Idealfall habe ich abends soviel gekocht, dass etwas für den nächsten Tag übrig bleibt. Aber was, wenn man abends keine Zeit hat, verabredet ist oder einfach mal keinen Bock auf Kochen hat? Oder dann doch zwei Portionen isst.

Natürlich kann man sich im Supermarkt einen Salat holen.
Aber wer weiß schon, wie lange der da rumlag, wie frisch er ist und was ist eigentlich mit dem Dressing? Mal abgesehen vom zugesetzten Zucker - damit die Zuckersuchtgesellschaft auf ihre Kosten kommt - ist da oft Milch drin. Für Intolerante wie mich ein „No Go“. Stellt euch mal vor, ich würde den Rest des Arbeitstages pupsend im Büro hocken :-P

Meine Lösung: Vorkochen. Sonntags. Für die komplette Woche.
Ich habe das Glück, dass wir auf Arbeit eine Suppenküche haben mit einem großen Kühlschrank, einen Gefrierfach (das nur von mir alleine gefüllt wird) und einer Mikrowelle.
Dann steht man da Sonntag abends ne Stunde herum, aber dafür hat man fünf Mittagsmahlzeiten parat. Die packe ich dann montags morgens ins Gefrierfach und jeden Tag wird eine Portion aufgetaut. Passt! Muss ich erwähnen, dass ich von warmen Mahlzeiten eher das Gefühl habe, satt zu werden? ;-)

Das Riesenkochevent jeden Sonntag klappt so gut, da wir in unserer WG einen Riesen-Wok haben und ich mit Tupperdosen mehr als ausgestattet bin. 

"Gesund“ und „günstig“ soll es sein!

In unserem REWE gibt es 1 kg Suppengemüse (tiefgekühlt) für einen Euro. Keine Zusätze, kein Quatsch drin. Läuft. Dazu dann noch ein paar Nudeln oder Fleisch, Reis oder Couscous, gut würzen und fertig. Und wisst ihr was? Der eine Kollege schimpft mich sogar, dass mein Essen so gesund riecht, dass er ein schlechtes Gewissen bekommt :-P

Ein weiterer Pluspunkt:
Meine Portion ist abgepackt.
Mir kann es nicht passieren, dass ich beim Bäcker an der Theke stehe, und vor lauter Hunger/Appetit drei belegte Brötchen hole. Ihr seht, eigentlich nur Vorteile. Okay, für Faule vielleicht nichts, aber dafür müsste ich mich auch nichtmal aus dem Büro heraus bewegen, wenn ich will ;-)

Wie macht ihr das denn mit dem Mittagessen außer Haus?

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Die Steigerung von Schneckchen

Die erste Woche mit meinen neuen Zielen ist geschafft :) Wie immer in der ersten Woche lief es auch wirklich wirklich gut - hoffen wir mal, dass es auch anhält!
Auch das Messen und Wiegen am letzten Freitag ist besser ausgefallen, als ich gedacht hätte. Das Pilates tut mir echt gut und auch die ersten richtigen Laufschritte waren wieder erfolgreich.

Soweit klingt also alles supi!

ABER

Ich bin ein noch schlimmeres Lauf-Schneckchen als vor meiner Marathonvorbereitung. Wenn ich alleine Laufe komme ich wirklich kaum vom Fleck - bin ich mit meinem Lauftreff unterwegs japse ich schon nach den ersten Kilometern wie zu meinen Anfängen. Ich habe wirklich verlernt außerhalb meines Schneckentempos zu laufen!
Für den Marathon war das natürlich genau das richtige, aber mein Tempo, was ich mir Anfang des Jahres so fleißig antrainiert habe ist durch die langsamen, langen Läufe weg - einfach WEG!

Manno! Dabei war es doch so super die 10km unter 60min. zu Laufen.

Die Erfahrung musste ich dann auch letzte Woche beim Run of Colours über 5km machen. Vor der Vorbereitung konnte ich die 5km an einem guten Tag auch mal in 25-26 Minuten laufen und wollte unbedingt die sub25 knacken. Und jetzt? Ich pfeife aus dem letzten Loch, hänge mich an zwei super super liebe Mädels ran, die mich gerne mitziehen, und wir schaffen mit Biegen und Brechen eine sub30...!

Auf meine ToDo-Liste für den Winter kommt nun also der Punkt "Tempo" noch mit drauf. Eigentlich ja völlig die falsche Jahreszeit - aber mit meiner Multisport-Uhr habe ich ja den perfekten Partner am Handgelenk um auch im Dunklen ein Intervalltraining zu absolvieren...

Ein neues festes Ziel hab ich mir auch schon gesteckt: Am 11.01.2015 wird meine Vorbereitung für den Veloop Halbmarathon losgehen und Ende März werde ich ihn dann (hoffentlich) unter 2h rocken :) Drückt mir die Daumen!

Donnerstag, 25. September 2014

Einmal Neustart bitte :)

Hallo meine Lieben,

meine Regeneration neigt sich so langsam dem Ende zu. Die Beine sind nicht mehr schwer wie Blei und auch mein Hungergefühl sowie meine Müdigkeit haben sich wieder normalisiert.
Ich glaube, das waren mit Abstand die Lauf-freiesten-Wochen in meiner noch jungen Läuferkarriere - aber auch das muss mal sein :)

Jetzt ist es Zeit um neue Ziele zu setzen. Als erstes mal möchte ich meine Defizite in der Oberkörpermuskulatur beseitigen. Ich habe es ja jetzt wirklich lange versucht zu Hause alleine zu trainieren. Mein Schweinehund bleibt aber leider lieber auf der Couch liegen... Also musste ein Fitnessstudio her. Ich habe auch eins gefunden, welches mich durch das Kursangebot nicht auf die Geräte zwingt :) Es gibt also ab jetzt einmal die Woche Pilates&BOP und einmal die Woche dann Pilates&Yoga.

Als zweiten Punkt möchte ich endlich die letzten blöden 5-7kg verlieren, die ich jetzt schon soooo lange mit mir herum schleppe. Es muss doch irgendwie gehen :D
Dafür werde ich Freitag zu meinem Wiege- und Messtag erklären und ab kommenden Montag wieder fleißig Punkte zählen.

Mein Lauftraining werde ich bis Januar einfach mal ganz entspannt angehen und so Laufen, wie es mir gerade in den Sinn kommt :)

Wenn ich das wirklich durchhalte, sollte ich den kommenden Winter eigentlich ganz gut überstehen und nicht, wie in diesem Jahr, mit den ersten Frühlingsstrahlen feststellen, dass ich ganz schön viel faulen Winterspeck auf den Rippen habe :)

Habt ihr auch schon einen Schlachtplan für den Winter oder bin ich einfach nur total früh dran?

Mittwoch, 17. September 2014

Update Trainingsplan

Guten Morgen,

wie ich bei bei vielen von euch gerade lesen kann, feiern die Volksläufe und andere Wettkämpfe gerade Hochsaison: Da läuft die eine Marathon, macht den Triathlon mit (oder beides), quält sich über Hindernisse,... und ich?

Ich fühle mich ein bisschen wie der einsame Steppenwolf, der allein seine Kilometer abspult. Und es geht mir gut damit. Sehr sogar. Anfang Juli habe ich mich zum Haspa-Mararhon angemeldet, der Ende April 2015 stattfinden wird (siehe Post vom 2.Juli). Ich trainiere seitdem mit einem personalisierten Laufplan von myasics.com. Und ich würde sagen, Juli ist schon lange her. Zeit für ein Update....

Juli: Offiziell beginnt der Trainingsplans erst in der 2. Augustwoche. Aber jetzt einen Monat gar nichts machen? Gut, in Hamburg war es heiß. Und ich musste viel arbeiten. Aber das waren keine gute Ausreden. Ich bin knieschonende 8-12km gelaufen. 2-3x die Woche. Auch wenn die Werte nicht zum echten Training gehörten, konnte ich sie bereits in dem Kalender eintragen. Sehr gut! :D
...Waiting for August.

August: JUUUUHUUUUU. Jetzt geht das echt Training los. Oh..äh.... naja... "Vorbereitungsphase" heißt es die ersten 3 Wochen. Da soll ich 5-8km laufen im moderaten Wohlfühltempo. Für das Wohlfühltempo ist ein recht großes "Pace-Fenster" angegeben, dass ich immer so am "schnelleren Rand" einhalte. (die Macher des Plans denken sich schon was dabei). Eigentlich unterfordert der Plan mich (sehr). Ich schummel eins-zwei Mal und laufe schnelle 10km (Saisonbestzeit *hust*). So ist das eben, wenn man ein Rennpferd an die Voltigierleine legt... Aber die langsamen Läufe + für meine Gewohnheit großen Trainingspausen von 3 oder sogar mal 4 Tagen zeigen tatsächlich Wirkung. Ich hätte da Fußballerwaden im Angebot...

September: Die "Aufbauphase" läuft seit der letzten Augustwoche. Jetzt laufe ich nach Plan so, wie ich früher immer gelaufen bin (bezüglich Umfang und Intensität). Mein Lieblingstool ist das "Umplanen" geworden: ich kann Läufe per drag&drop im Plan unter bestimmten Bedingungen verschieben, falls ich zum Beispiel am Wochenende unterwegs bin, dann laufe ich doch die hier geplante Strecke lieber schon am Donnerstag. Was nicht geht: Trainingsläufe tauschen. Ich kann einen Lauf also nicht ewig weit "vor mir herschieben". - oder ich schiebe alles andere mit.... (dann macht der Plan aber keinen Sinn mehr). Achja, und zwei Läufe direkt hintereinander geht auch  nicht immer (Hinweis auf "Verletzungsrisiko).

Und plötzlich ploppt da letzte Woche das hier auf:


You are running faster than planned
...ja, ich laufe schneller - manchmal. WEIL IHR MICH manchmal UNTERFORDERT (mehr als 35 Min. für 5km... so langsam kann ich nicht...)
Ich bekomme die Möglichkeit, meinen Plan anzupassen. Und bekomme auch eine neue Zielzeit für den Marathon gesagt: 3:49:23 - soll ich mal lachen???
Ich empfinde das als ein total unrealistisches und total überzogenes - aber dennoch lieb gemeintes - Kompliment. Ich meine... wir, ich und der Plan, sind noch nicht in der entscheidenden Phase.
...
Ich hab den Plan nicht angepasst. Und laufe weiterhin mit der - wie ich finde ebenfalls schon ganz netten Zielzeit von 4:06:00. (Ich will eigentlich nur unter 4:30:00... alles, was besser ist, ist Kür). Ich laufe auch lieber mit geringeren Vorgaben und "knacke" sie dann ab und zu - als mit Ach und Krach gerade so "ins Ziel zu kommen".
Diese Aufbauphase geht nun bis in die zweite Novemberwoche. Mehr oder weniger lässt sich sagen: 3x die Woche laufen. 2x8km (circa) + ein "längerer" Lauf am Wochenende (oder umgeplant): 12km-16km-12km-20km-12km-16km,....
das Ganze im angenehmen Wohlfühltempo.

Fazit: Ich komme mit den Plan super klar. Er motiviert mich, bringt mich auch mal dazu, morgens um 5 aus dem Bett zu kriechen und um viertel vor 6 los zu laufen (es ist dann noch fast dunkel, wenn man ZURÜCK kommt). Mein Knie zickt nur noch sehr, sehr selten - und komischerweise nie beim Laufen, sondern wenn, dann im Sitzen. Letzte Woche war etwas erkältet - aber auch da habe ich den Trainingsplan geschafft - wenn auch nur "gerade so eben" wie ein altes, schlappes Schulpferd.

Da ich es hasse, immer die selben Strecken zu laufen, habe ich mittlerweile den Hamburger Nord-Osten erschlossen. Der Bramfelder See ist mein neues Lieblingsziel.
Meine ganzen gelaufenen Strecken trage ich gerade in einem Hamburger Stadtplan ein. (Einzelkarten kann ich auch bei myasics ablegen). Die präsentiere ich auch mal zum nächsten Update, Mitte November, zum Beginn der "schnellen Phase". 

Mittwoch, 13. August 2014

Auszeiten vs. Cheating Days?

Hallo ihr Lieben,
entschuldigt erst einmal meinen Nicht-Post in der letzten Woche. Ich war mit meiner Mama ein paar Tage in Berlin und da bin ich weder dazu gekommen, mir ein Thema zu überlegen noch was zu schreiben.

Aber für heute habe ich mir wieder Gedanken gemacht.
Und zwar habe ich auf einigen Blogs in letzter Zeit gelesen, dass es mit dem Abnehmen, dem Sport, der Motivation, etc. gerade bei vielen nicht so richtig läuft.

Auf vielen Fitnessseiten wird der Cheating Day celebriert  - oder verteufelt - je nachdem, welche Philosophie hinter dem Sport steckt. Cheating Day meint einen Tag in regelmäßigen Abständen, an dem gegessen werden soll (!), was man mag. No matter how (un)healthy, don't care about calories. Diese Tage seien wichtig für das persönliche Wohlbefinden.

Planen sollte man solche Tage. Bsp: Ich weiß, dass ich bald zu einer Hochzeit eingeladen bin... Dann wird das mein Cheating Day. Wer will bei der Hochzeitstorte schon aussetzen, weil die zwei Knäckebrot am morgen für die Low-Carb-Ernährung echt das Maximum sind?

I love those days. Nicht, weil ich soooo auf Kuchen und Pommes stehe. Nein, ich nutze sie, um im sozialen Miteinander einfach "loslassen" kann.
 
Aber ich mag den Ausdruck nicht. Denn Cheating beschwört bei mir automatisch Schuldgefühle.

Wenn ich so an meine letzten zwei Wochen denke, dann äh... gab es für mich wohl mehr Cheating Days als sonst: Ich hatte viel aktiven Stress im Job (schnell der Schokoriegel, bevor ich unterzuckert vom Stuhl kippe), die Uni machte mir passiven Stress (Ablenkung in der Kneipe? wer ist dabei?), ich war im Urlaub (Eis, Restaurant,...), in Wacken (Bier, Pommes...), und mein Marathontrainingsplan fängt soooo locker an, dass ich sogar weniger laufe als normal. (Vorbereitungsphase, in der die Gelenke geschont werden sollen,....). Ja, sicher bin ich nicht in der Form meines Lebens.

Und ärgert mich das?
NE!!! (naja, minimal).

Denn: Ich weiß, dass ich es gerade nicht ändern könnte. In den letzten zwei Wochen hatte ich sooo viel zu tun,... da ging nichts mehr. Ich weiß das! Ich brauche auch mal Auszeiten!!! (Und Wacken war sowieso als Cheating Weekend eingeplant)

Versteht ihr was ich meine?

Manchmal geht einfach nicht mehr. Der Körper braucht auch mal (mehr als einen Tag) Ruhe.

Jetzt arbeite ich gerade in einer anderen Abteilung und nur noch 10h/w statt 35-40h/w. Das wollte ich auch so, denn ich muss einfach mal die Masterarbeit konzentrierter angehen. Mein Trainingsplan wird in 2 Wochen auch anziehen (und ich bin jetzt schon soooo motiviert, endlich wieder länger und schneller zu laufen!!! Fühle mich ein Rennpferd im Dressurviereck mit Ausbindern^^)

Und die zwei Wochen "Trainigspause" werden mich kaum umbringen. Keiner nimmt 10Kilo in dieser Zeit ab, also nehm' ich sie wohl auch kaum zu - nur weil ich etwas weniger Laufe und mit ein Stück Kuchen "gegönnt" habe.

Der Alltag wird mich im Handumdrehen wieder haben. Dann hole ich mir auch meine Muskeln zurück. Der Schweinehund braucht sich das gar nicht erst gemütlich machen...

Donnerstag, 7. August 2014

5 Wochen 2 Tage 16 1/2 Stunden

Hallo ihr Lieben,
diese Woche bin ich mal wieder zu einer unglaublich geistreichen Erkenntnis gekommen :D
Yoga tut mir gut!
Ist ja nicht so, dass ich das nicht schon vorher wusste...

Es sind noch genau 5 Wochen 2 Tage und 16 1/2 Stunden bis zu meinem ersten Marathon. Jetzt stehen natürlich die letzten langen Läufe an und da ich letzten Montag durch einen angenehmen Zufall frei hatte, habe ich die Zeit genutzt und bin den längsten Lauf der Vorbereitung gelaufen.

Puh... 35km, 4:40h. (Bin ich eigentlich total wahnsinnig geworden??? Wessen Idee war das nochmal mit dem Marathon???)
Anschließend natürlich absolute Bewegungs-Unfähigkeit und Treppen-einzeln-und-seitwärts-Laufen am nächsten Tag...
Gestern wurde mir dann klar, dass ich etwas tun muss um meine Regeneration etwas zu Beschleunigen. Bei mir persönlich hilft da Yoga immer am Besten. Als alte Ballett-Maus kann ich meine Muskeln einfach am besten entspannen, wenn ich sie etwas dehne.
Also rauf auf die Matte und 30min die Zähne zusammen gebissen... Danach fühlte ich mich, wie ein neuer Mensch.
Jetzt aber nochmal zurück zum Anfang. Warum in aller Welt, habe ich das Dehnen und die Yoga-Einheiten seit meinem Urlaub geschwänzt??? Ich weiß doch, dass es mir viel besser geht mental wie auch körperlich, wenn ich mich regelmäßig auf der Matte austobe!
Das Laufen ist meine Leidenschaft, aber um gesund Laufen zu können weiß ich doch, dass das alles mindestens genauso wichtig ist!?!

Mein Schweinehund liegt dabei auf der Couch und grinst in sich hinein...!

Bis zum Marathon habe ich mir jetzt also folgendes vorgenommen:

  • Ich werde nach JEDER Laufeinheit mein Dehn-Programm absolvieren
  • Ich werde mindestens 2x/Woche 30min Yoga machen
  • Ich werde jeden Abend 5min auf meiner Blackroll verbringen!
Wenn ich es dann noch gebacken kriege, mich nach den Clean-Eating-Regeln zu ernähren sollte ich bis zum Marathon eigentlich top in Schuß sein...

Also: drückt mir die Daumen!

Liebe Grüße

Donnerstag, 24. Juli 2014

Und ich so: YEAH!

Hallo liebe Leser,
Wie ihr ja wisst, bereite ich gerade meinen ersten Marathon vor :) Am 14. September soll es für mich also 42,195km durch meine geliebte Heimatstadt Köln gehen :)
Die Vorbereitung verschlingt natürlich sehr viel Zeit und ich "fresse" viele viele Laufkilometer. Da Regeneration fast wichtiger ist als das Training, achte ich dadrauf dass ich in jeder Nacht mindestens acht Stunden schlafe. Auch meine Ernährung hab ich weitestgehend auf das Laufen getaktet. Das bedeutet, viel Obst und Gemüse, Eiweiß und auch relativ viele Carbs (meistens natürlich in Form von Vollkornprodukten)
Trotz all dem wollte es aber die letzten Wochen einfach nicht rund laufen. Meine Herzfrequenz ist auch bei langsamen Dauerläufen ins unermessliche geschossen, ich war ständig müde und auch bei meinem Gewicht hat sich sehr lange nix mehr getan... Ich war etwas ratlos, schließlich habe ich alles befolgt, um mein Training zum Erfolg zu führen :( Ab zum Arzt und mal alles checken lassen:
Der Hausarzt sagte, es könnte sein:

  • dass ich eine verschleppte Herzbeutelentzündung habe (sehr unwahrscheinlich, aber möglich)
  • dass ich eine Herz-Rhythmus-Störung habe (ebenfalls sehr unwahrscheinlich)
  • dass meine Schilddrüse nicht ganz rund läuft oder
  • dass mein Eisenwert/Blutwert irgendwo ein Defizit aufweist.
Also nahm er mir Blut ab, ich machte ein normales und ein Belastungs-EKG, es gab eine Echo-Kardiographie und einen Ultraschall von meiner Schilddrüse.
Nach ein paar Tagen kam dann das Ergebnis: Ich bin kerngesund und top fit!
Blutwerte alle vorbildlich, EKG (also die HF) zwar hoch, aber nicht besorgniserregend, Hormone im Gleichgewicht und das Echo meines Herzens so wie es sein soll! Grünes Licht für meinen Marathon! Ein Ergebnis, was mich wirklich ein bisschen stolz gemacht hat :)

Woher kommt dann aber die Müdigkeit und diese hohe Herzfrequenz?
Die Antwort ist so einfach: Ich laufe zu schnell und dass zu lange!
O-Ton meines Hausarztes: "Naja, wenn Sie 30km gelaufen sind und durchgängig eine Herzfrequenz nahe an der Maximalgrenze hatten, ist es kein Wunder wenn sie mindestens drei Tage total kaputt sind"

Also hab ich das Ergebnis eine gute Nachricht abgespeichert und meine Pulsuhr wieder herausgekramt. Ich taste mich jetzt langsam an eine niedrigere HF ran und mache meinem Spitznamen "Schneckchen" wieder alle Ehre :D Ergebnis: Ich bin tatsächlich nicht mehr so müde ;)

Manchmal ist die Lösung halt einfach zu leicht :)

In diesem Sinne: Manchmal schadet es nicht, einfach einen Gang herunter zu schalten und auf den eigenen Körper zu hören :)

Mittwoch, 2. Juli 2014

Ehrgeizige Pläne

Hallo meine Lieben,
einige von euch lesen ja  - glaube ich - auch meinen eigenen Blog?! Nun, dann wisst ihr es vllt. schon: Ich bin nicht nur am letzten Samstag einen 5-KM-"beneFIT"-Lauf mitgelaufen (und das mit einer tollen Zeit, über die ich mich sehr freue (23:36 Min. - nicht offiziell und nur mit dem eigenen Handy gestoppt) - Nein: Ich habe mich auch zum Marathon in Hamburg für nächsten April angemeldet.

Ich brauche einfach wieder einen "Grund" um Kilometer abzuspulen. Oder so... keine Ahnung.

Nächstes Jahr: Marathon!!! Das hatte ich mir sowieso vorgenommen. Das es jetzt Hamburg wurde (ich wohne ja hier) war jetzt tatsächlich eher Zufall, denn eigentlich wollte ich Berlin (der liegt zeitlich besser, die Atmosphäre soll hammermäßig sein, etc pp.).

Nun stellt sich die Frage aller Fragen: Wann das richtige Training beginnen? - Und wie trainiere ich überhaupt?
 
Ich habe mich ein bisschen durch diverse Laufpläne des WWW geklickt, dabei gute, aber auch weniger überzeugende Tipps, Tricks und Pläne entdeckt...und dann plötzlich: BAM!
DAT IS ES!

Von dem Laufschuhhersteller Asics gibt es kostenlos einen relativ personalisierten Plan.


Zuerst gibt man seine Daten an: Alter, Geschlecht und aktuelle Laufzeiten und -strecken. Dann wählt man das Trainingsziel aus: Für mich ist es der MARATHON 26.04.2015.
Und meine Zielzeit: Ich habe eingetragen: 4:29:59 ☺

So, und dann das Programm einen Trainingsplan ausgespuckt, der mir iwie zu "lasch" war: 2x die Woche laufen, etc pp.
Das habe ich schnell mal auf 3x die Woche geändert und auch das Tempo von "leicht" auf "durchschnittlich" umgestellt.

Et Voilà: Neuer Plan, und auch die Zielzeit hat sich angepasst: 4:06.27 steht da jetzt (Die werde ich niemals schaffen. Kann mir das einfach nicht vorstellen...).

Der Plan ist dann weiter in 7-Abschnitte unterteilt: Die Vorbereitungsphase beginnt - wie ihr im Screenshot sehen könnt - Anfang August. Hier stehen lockere, langsame und eher kürzere Läufe an. Am 25.08. geht es in die Phase "Ausgewogenes Training". Die entspricht etwa dem Umfang, indem ich jetzt seit 2 Jahren trainiere: (mit einer Sommer-/Verletztungsunterbrechung im letzten Jahr) 3x die Woche zwischen 8 und 12km - mal schnell, mal langsam. Die längsten Läufe hier sind 16km. Und die Phase geht bis zum 16.11. 

Bis dahin sehe ich das alles ganz geschillt.

Dann kommt die Phase "schnellerer Läufe": Die Kilometer bleiben aus der vorherigen Phase, aber das Tempo zieht an: Pace von min. 5:20 auf 8KM (Im Wettkampf schaff ich das.... *locker*... aber regelmäßig... lets see).

Im Januar kommen die längeren Läufe (1x die Woche werden richtig Kilometer gemacht- und das Tempo bleibt (fast) - 24km mit 5:40 Pace traue ich mir jetzt echt noch nicht zu...wir sprechen uns wieder Mitte Januar.

Ab der zweiten Märzwoche wird es langsam ernst: Wettkampfstimulationsphase: Die Läufer werden noch länger, noch schneller. Am 5. April stehen die 35km an. Ready to meet the Hammer? 

Danach wird "ausgelaufen": Kurze, schnelle Läufe. 5km, 8km, 12km....

Und dann am 26.April: ATTACKE!


Alle meine Daten werde ich die Tabellen eintragen. Das geht auch, bevor der offizielle Trainingsplan losgeht. Ihr seht im Screenshot auch schon meinen langsamen 10km-Lauf von Montagmorgen. Die Zielzeit wird dann vermutlich stets verrechnet.
Für zuverlässige Zeiten habe ich heute nach mein technisches Equipment im Sportgeschäft meines Vertrauens aufgerüstet (neue Batterien für die Pulsuhr, neuer Brustgurt, etc.)

Ihr seht im Screenshot auch noch viele andere Reiter und Einstellungen. Dazu werde ich dann mal was schreiben, wenn ich damit auch tatsächlich was mache ☺

Ach, sagt mal: Ist von euch auch jemand beim Haspa Marathon dabei? oder lauft ihr einen anderen Lauf im nächsten Jahr? Wie trainiert ihr? Erzählt mal ☺





Samstag, 28. Juni 2014

Von S wie Sportergänzungsnahrungsmittel bis V wie Volkslauf

Hey ihr,

wisst ihr, mit 16 Jahren ist man ja ziemlich beeinflussbar... besonders von Social Networks wie Instagram und so. Und wenn man, wie ich, dort solchen Seiten folgt, die täglich Fitness-Lifestyle-Posts posten kommt man um das Thema Sportergänzungsmittel irgendwie nicht mehr rum. Aber von vorne:
Angefangen hat alles mit Powerbar, weil man Vater und mein Bruder schon ziemlich lange Fahrrad fahren und sich immer Produkte von Powerbar zum Geburtstag und Co. gewünscht haben. Letztens bin ich dann mal wieder durch den DM gelaufen, bis ich auf die Riegel der Marke gestoßen bin: Es gibt super viele Geschmacksrichtung wie Kokosnuss, Vanille, Brownie und so weiter und die Riegel beinhalten viel Proteine und bei manchen sind weniger Kalorien, bei manchen mehr Mineralstoffe oder weniger Zucker drin, sodass man sich seinen perfekten Riege aussuchen kann. Schmecken tun sie außerdem auch super gut (besonders Vanille), nur halt die Konsistenz ist... anders. Halt mehr thick und creamy. Und es gibt auch noch andere Produkte, wie solche komischen Power-Gels (finde ich prinzipiell echt merkwürdig) und Pulver für After-Workout-Drinks. Hier kommt ihr zu der Website.


Und schon sind wir bei dem Thema Fitnessguru, ein anderes Phänomen meiner Instagram-Beeinflussbarkeit: Und zwar ist das ein Unternehmen, das auch Sportergänzungsmittel herstellt und ich interessiere mich besonders für die Protein-Pulver für Shakes NACH dem Training. Besonders die Geschmacksrichtung "Vanilla White Chocolate" (ca. 18,90€) hat es mir angetan... aber leider werden die Produkte aus Amerika oder so versandt und bisher war es mir einfach zu teuer, auch weil ich dazu gerne noch so einen Custom Shaker haben würde. Tja, und leider habe ich nicht genug Abonnenten auf Instagram, sodass mir Fitessguru wohl kaum Probens schicken würde... Muss ich wohl sparen. Hier kommt ihr zur Website.

Habt ihr Erfahrungen mit Fitnessguru oder Powerbar gemacht?

Soo, dann wären wir auch schon bei V wie Volkslauf: Und zwar hat mich eine Freundin vor ein paar Wochen angequatscht, ob ich Lust hätte, bei dem nächsten Stadtlauf in einer Staffel zu Viert mitzulaufen und dann habe ich einfach mal spontan JA gesagt. Und dieser Stadtlauf ist morgen! Eigentlich fühle ich mich gut vorbereitet, die letzte Trainingseinheit heute war gut und ich habe auch keine Schmerzen irgendwo. Mal was Erfrischendes! Auf jeden Fall bin ich 5 km nur mal knapp durchgelaufen, weil ich einfach nie gemessen hatte. Und deswegen habe ich ein bisschen Angst, obwohl es ja eigentlich nicht richtig um was geht, aber ich habe halt ein Team und ich laufe schon an zweiter Stelle, sodass ich eigentlich nichts verkacken könnte... aber zudem ist heute Abend auch noch eine Party und das alles zusammen verängstigt mich ein bisschen.... aber ich werde euch auf jeden Fall nächste Woche berichten, wie es gelaufen ist und ob ich ins Ziel gesprintet, gekrabbelt oder gefahren wurde.

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Donnerstag, 22. Mai 2014

Frühjahrsmüdigkeit

Unter der Frühjahrsmüdigkeit versteht man eine verringerte Leistungsbereitschaft und Mattigkeit, die viele Menschen im Frühling erleben. Es handelt sich hierbei um keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern um eine durch den Jahreszeitenwechsel hervorgerufene Erscheinung. (Quelle: Wikipedia)
Im Moment könnte ich wirklich verrückt werden...! Jetzt ist endlich wieder das schöne Wetter da und ich könnte nur Schlafen. Ich bin eigentlich das ganze Jahr lang eine Schlafmütze :)  Für mich ist die Erholung und genug Schlaf auch für das Abnehmen, das Training und auch für meine gesunde Ernährung ein total wichtiger Faktor. Im Moment schlafe ich aber Nachts ca. 10 Stunden und am Nachmittag bzw. vor dem Laufen bestimmt auch noch eine ganze Stunde. Also verschlafe ich eigentlich den ganzen Tag... Zum Glück bekomme ich drum herum trotzdem noch irgendwie alles geregelt...
Der gängigste Tipp, der Frühjahrsmüdigkeit zu entkommen ist viel Sonne zu tanken, sich im freien aufzuhalten und viel Sport zu machen: check :)
Ich fahre jeden Morgen, durch die Sonne, mit dem Rad zur Arbeit und auch mein Lauftraining findet ja draußen statt :)
Dann soll man sich vollwertig Ernähren und viel frisches Obst und Gemüse essen: check :)
Das tun wir doch eigentlich alle, oder?

Ich habe leider noch kein Mittel gefunden, was wirklich gegen diese ewige Trägheit hilft. Schlafen hilft irgendwie auch nur bedingt, weil auch nach meinem Mittagsschlaf fühle ich mich nicht besser oder schlechter als vorher...! Was mich ein bisschen wundert ist, dass mein Lauftraining darunter in keiner Weise leidet. Ich absolviere mein Pensum wie immer. Mal habe ich schwere Beine und mal bin ich eine kleine Fluse im Einklang mit der Natur die ewig weiter Laufen könnte...

Habt ihr einen guten Tipp?