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Samstag, 23. Mai 2015

7 Minuten, die ich blöd finde

Hallo ihr Lieben,

Donnerstag wäre ich vor Schreck fast (ich betone das fast) aus meinen Nikes gekippt, als ich beim Gratulieren meiner Freundin zum Geburtstag realisiert habe, dass in genau einem Monat der Halbmarathon ist. Jaja, mir war schon klar, dass er nicht mehr so weit weg ist und da mir die ganze Thematik sehr ans Herz geht (bei einem jähr Vorbereitungszeit irgendwie verständlich), ist seitdem eine kleine Panik bei mir ausgebrochen. Denn ich bin nicht so ganz auf der Höhe. Meine Laufzeit hat sich in den letzten Wochen um 7 Minuten verschlechtern (für 10,3km brauche ich jetzt 1:02h statt 55 Minuten) und meine Beine führen sich beim Laufen schneller schlapp an als sonst. Und das so kurz vor dem großen Lauf! Was mich aber eigentlich wurmt ist, dass es mich wurmt, dass mir diese Zeiten nicht egal sind. Von Anfang an hatte ich nämlich eigentlich di Einstellung "Durchkommen, egal wie", aber diese 7 Minuten nagen leicht an meinem Selbstvertrauen: Werde ich das schaffen? Komme ich als Letzte ins Ziel? Rollend, krabbelnd oder doch laufend? Eigentlich weiß ich, dass das nicht wirklich langsam ist, aber ich will wissen, warum das so ist! An der Ernährung oder an meinem Gewicht kann es nicht liegen, weil die seit fünf Monaten gleich ist und ich auch mein Gewicht gehalten habe bzw. 1kg zugenommen habe. Aber woran dann? Viel ändern kann ich wahrscheinlich nicht mehr bis zum 21. Juni und letztendlich soll laufen Spaß machen und nicht von irgendwelchen Zahlen abhängen. Und dann muss ich auch noch planen, wie ich das Hurricane und den Halbmarathon unter einen Hut bekomme - bisher habe ich den Stapel eher weiter nach hinten geschoben... ich denke es wäre das beste, wenn ich Scheeßel am Samstag Abend verlasse, was zwar blöd ist, aber ich will laufen. Alkohol ist dann zwar auch nur begrenzt möglich, aber ich will laufen. Bananen muss ich mitnehmen und irgendwie am Samstag Nudelsuppe essen, aber ich will laufen. Vielleicht habt ihr es nicht mitbekommen, ABER ICH WILL LAUFEN! Also, wenn man was will, schafft man das auch und bisher gibt es eigentlich nichts, was ich nicht geschafft habe, außer diese blöde Mathe Arbeit und er vierten Klasse, die mich bis heute traumatisiert. 

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Samstag, 4. April 2015

"Hinter'm Horizont geht's weiter!"

Heey,

morgen ist Ostersonntag! Bei uns heißt das: Essen, essen, zwischendurch Pause vom Essen, noch mehr essen und zum Abschied noch ein kleines bisschen essen. Damit das ganze aber auch schmeckt haben mein myAsics Plan und ich die Idee ausgearbeitet, morgen um 8 Uhr meine 7k Runde anzugehen. Ja, ich weiß, zu kurz für ein Halbmarathon-Training, aber was myAsics sagt will ich mal befolgen und deshalb renne ich morgen früh mal ein bisschen durch mein Hometown. Vielleicht treffe ich ja ähnlich Verrückte. Ich Nachdem ich den Lauf dann hoffentlich eine einer guten Zeit (myAsics will 25 Minuten sehen...), gönne ich mir die volle Ladung beim Brunch. Brunch ist zurzeit für mich das beste was es gibt, mein Problem ist nur, dass ich immer nicht weiß, was ich alles essen soll und dann nach 10 Minuten satt bin. Luxusprobleme des Todes, aber deshalb gehe ich ja laufen, damit ich ordentlich Hunger habe. Was habt ihr so vor? Gibt es ein traditionelles Oster-Essen bei euch, geht ihr weg oder wie handhabt ihr das ganze Gefeiere? Wie ein kleines Kind freue ich mich natürlich auch schon auf das Ostereier-suchen in unserem Garten! Hoffentlich regnet es nicht, sonst muss das Ganze nämlich im Haus stattfinden... Naja, ich muss dann mal mein Bananenrot backen und mit dem Fahrrad zum Ostereier fahren. Genießt die Feiertage und nehmt nicht alles zu ernst, Ostern ist nur einmal im Jahr und wer kann schon nein zu Schoko-Eiern sagen?!

Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt

Samstag, 28. Februar 2015

Altbekannte Probleme beim Joggen

Hey ihr,

wenn man regelmäßig laufen geht, lernt man gezwungenermaßen so manche Probleme kennen. Außerdem höre ich immer wieder von Freundinnen, dass das oder das nicht passt bei ihnen, wenn sie laufen und deswegen möchte ich heute mal ein paar Tipps geben:

1.) "Ich kann einfach nicht länger als eine halbe Stunde durchlaufen"

Die Welt wurde nicht an einem einzigen Tag geschaffen und Usain Bolt ist sicher auch nicht geboren worden und sofort einen Marathon gelaufen! Sich Zeit nehmen bei Training und ich zu hohe Anforderungen an sich und seinen Körper stellen ist besonders zum Anfang wichtig. Wir sind keine Maschinen und an manchen Tagen können sogar Leistungssportler nicht mehr, als ihr Körper an diesem Tag erlaubt! Es muss halt einfach alles stimmen, und das ist nicht immer gegeben. Trotzdem ist es dann wichtig, weiter zu machen nach dem Motto: "Nächstes Mal wird es besser!" Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass das meist stimmt und das Misserfolge zu riesigen Erfolgen führen - nur halt dann ein paar Tage später.

2.) "Immer beim Laufen bekomme ich Knie/Rücken/Hüftschmerzen"

Das kann so viele Ursachen haben und ich bin auch kein Sportmediziner, aber vielleicht liegt es an eurem Laufstil: Gerade Körperhaltung, Arme immer in Bewegung zur Unterstützung, Füße ausgefächert aufstellen und nicht zu sehr überschlagen, Beine beim Aufstellen nicht zu sehr durchdrücken - das sind nur ein paar Aspekte, die das Joggen schmerzfrei gestalten. Irgendwann entwickelt ihr ein Gefühl für euren Laufstil. Wenn die Schmerzen dann immer noch nicht weg sind, kann das auch an den Laufschuhen liegen: Sind sie optimal für euren Fuß oder zu schmal/breit, zu viel/wenig unterstützend oder drücken irgendwo? Geht am besten in ein Fachgeschäft (in Hamburg/Berlin kann ich den Laden Lunge empfehlen!), denn wenn ihr da einmal richtig gut investiert, hat sich das Thema gegessen. Ich zum Beispiel habe schon seit vier Jahren dasselbe Modell von Adidas, einfach weil sie super sind und auch wenn sie neu aufgelegt werden, ist das Grundkonzept der Schuhe immer das gleiche. Und egal ob Adidas, Asics oder Nike: Der Schuhe muss EUCH passen, egal wenn nicht Nike oder so drauf steht.

3.) "Blasen halten mich vom regelmäßigen Trainieren ab"

Das Problem habe ich zurzeit auch: Unter meinem linken Fuß bildet sich immer eine blutrote Blase, die zwar nicht aufplatzt, aber echt weh tut. Seitdem ich immer vor dem Joggen ein Pflaster draufgebe und dieses mit Sporttape fixiere, geht es einiger maßen. Wenn die Blasen aber nicht weg gehen, wechselt die Schuhe oder macht Pause, denn wenn sie sich entzünden, ist das für euer Training nur schädlich.

4.) "Motivation ist einfach nicht da"

Tja, da muss jeder für sich gucken: Ist man eher der Typ, der Forderungen braucht? Dann setzt euch ein festes Ziel wie 10km-Lauf im September. Sofort anmelden und trainieren. Wenn ihr eher der Freizeit-Jogger seid, der ab und zu mal laufen geht aus Spaß und ohne persönliche Challenge in Reichweite, dann sucht euch zum Beispiel auf sozialen Netzwerken Sport-Seitden mit Leuten, die vor Motivation platzen. Denn wenn sie von ihren tollen Läufen berichten, packt ihr die Chipstüte wie von alleine weg und schlüpft in eure Sportschuhe. Und denkt nicht zu viel darüber nach: Die Sonne scheint und ihr habt Zeit? Aber ihr wolltet lieber morgen laufen gehen? Raus mit euch! Wer weiß, wie morgen das Wetter/eure Laune ist!

5.) "Ich muss immer auf Toilette"

Davor habe ich auch immer Angst, besonders weil ich öfter Probleme mit... Durchfall habe. Sehr, sehr unangenehm, wenn man beim Joggen mal muss! Besonders wenn es gut läuft und dann dieses Gefühl kommt! Mein Tipp wäre morgens eine Banane zum Frühstück essen und vor dem laufen auf Toilette gehen. Und versuchen alles los zu werden. Wirklich, erstens seid ihr dann leichter und ihr lauft nicht gleich Gefahr aufs Klo zu müssen, sobald ihr warm seid. Und trinkt nicht unmittelbar, sondern so eine viertel Stunde vor eurem Lauf zuletzt. Das ist besonders für längere Läufe gut, denn da muss man öfter mal klein, besonders nach einer Stunde oder so.

6.) "Nach drei Kilometern wird mir schlecht"

Klar, vor keinem Sport ist es gut zu essen! Deshalb mindestens 1 1/2 Stunde verdauen, damit es nicht in euren Mägen hin- und herrutscht. Dann aber ordentlich essen mit vielen Kohlenhydraten, aber wenig Fett, damit eure Glykogenpeicher ordentlich voll sind und ihr weit kommt. Nach dem Laufen eine 3/4 Stunde nicht essen, damit ihr den Nachbrennprozess nicht zunichte macht. Wenn euch trotzdem schlecht wird, langsamer laufen und auf die Atmung achten und nicht daran denken, wo ihr am besten euer Magen entleeren kann. Macht vielleicht eure Musik lauter, genießt gegebenenfalls die Sonne und freut euch auf die kalte Dusche. Oder kehrt einfach um und lest euch nochmal 1.) durch...

Bis zum nächsten Sonntag, 
Maybritt




Freitag, 23. Januar 2015

Runner's High oder "Der Hulk-Effekt"

Hallo ihr,

seid ihr nicht auch erstaunt, wenn ihr Leute seht, die mir nichts, dir nichts 42km bei einem Marathon laufen innerhalb von vier Stunden? Also erstmal Respekt an Menschen, die so eine Willenskraft und körperliche Ausdauer haben! Aber wie machen sie das? Ich wäre letztens einmal nach 5 km beinahe zusammengeklappt und Hochleistungssportler vollbringen zum Beispiel beim Ironman Höchstleistungen, an die ich gar nicht erst denken mag. Und bei meiner persönlichen Halbmarathon-Vorbereitung bin ich letztens auf den Begriff "Runder's High" gestoßen und habe mich seitdem etwas mit diesem Effekt beschäftigt:

Das sogenannte Läuferhoch beschreibt wie der Name schon sagt eine entstehende Emotion während eines Langstreckenlaufes oder vereinzelt auch im Radsport. Dabei handelt es sich um ein Hochgefühl, was auftritt, wenn der Sportler körperlich eigentlich am Ende ist und kann auch als Motivationsschub beschreiben werden. Plötzlich ist aller Schmerz und alle schlechten Gedanken vergessen, man hat einfach das Gefühl, ewig so weiter laufen zu können, bis man umfällt. 
Bevor man aber dieses beflügelnde Gefühl genießen darf, gelangt der Körper an den sogenannten toten Punkt, wo so gut wie nichts mehr geht. Biologisch gesehen sind hier die Muskeln mit Sauerstoff unterversorgt, schnell verfügbare Kohlenhydrate aus den Glykolen-Speichern so gut wie leer. Durch die Übersäuerung kommt es zur Atemnot und einem akuten Schwächegefühl, man würde am liebsten das Handtuch werfen. Wer dann allerdings die Intensität des Trainings kurzweilig drosselt, gibt dem Körper die Chance, das Sauerstoffdefizit wieder auszugleichen und das Runner's High zu erleben Dieses Gefühl wird nämlich von einer erhöhten Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn, in den Bereichen des Frontlappens in der Großhirnrinde und im limbischen System, verursacht. So wird die Schmerzunterdrückung gefördert, da die Schmerzweiterleitung in den Nerven durch die Endorphine gebremst wird. 

Allerdings tritt dieser Effekt nur ein, wenn der Körper minimal 80% belastet ist und somit hart an der Grenze zur eigenen Belastbarkeit. So muss also eine Schmerzgrenze erstmal überschritten werden, was nicht unbedingt ein Trainingsziel sein muss, sondern individuell gehandhabt werden kann. Ein weiterer negativer Effekt ist, dass körpereigene Endorphine in ihrer chemischen Struktur und ihrer  biologischen Wirkung Morphin, einem Opiat, sehr ähnlich sind. Das heißt für den Körper konkret, dass wenn man das Läuferhoch regelmäßig verspürt, eine Abhängigkeit entstehen kann, da man sich an die regelmäßige Ausschüttung des Endorphins gewöhnt  - der Körper hat seine eigene Droge gefunden. 

Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob ich schon mal einen solchen Effekt hatte: Klar, manche Läufe kaufen gut, manche weniger, bei manchen strahle ich vor mich hin, weil es sich alle so easy anfühlt, bei manchen breche ich beinahe zusammen. Aber wie Hulk fühle ich mich eigentlich immer nur, wenn ich unsere Auffahrt wieder hoch-jogge und an die warme Badewanne (besonders bei diesen Temperaturen!) denke. Hattet ihr schon mal so einen Effekt? Der kann übrigens auch beim Krafttraining im Fitnessstudios erreicht werden und auch Leute, die Yoga ausgeübt haben, sollen von einem ähnlichen emotionalen Zustand berichtet haben. Ich finde es schlussendlich einfach faszinierend, wie der Körper sich selber pushen und wie weit er seine Belastbarkeit ausdehnen kann!


Bis zum nächsten Samstag,
Maybritt




Sonntag, 4. Januar 2015

Das Ende, was zu schnell kam #luftlinienProjekt

Ihr kennt das.
Vor fünf Minuten hat man den Wecker ausgestellt und nun hat man verpennt.
Heute morgen war doch erst Freitag.
Letzte Woche fing der Sommer an.
Und vor einem Jahr war ich noch in der Grundschule.

Jaa... Das habe ich mir auch gedacht, als ich an den letzten 18,80 km des Projektes geknabbert habe. Eigentlich hatte ich ja genug Zeit, um meine Kilometer zusammen zu bekommen. Um genau zu sein mehr als 13 Wochen um die 144,76 km zu schaffen. Nun ist Neujahr, die 13 Wochen sind vorbei und mir fehlen immer noch 13,21 km.
Ich erkläre dieses Projekt also als gescheitert.
Knapp aber gescheitert. Bei 91 % kam mir Weihnachten und die Reiserei dazwischen, aber die Verwandten wollten ja auch besucht werden. Jedes Stück Kuchen wollte probiert und jeder Wein mindestens einmal genippt werden. Mutti sollte ja nicht so lange umont in der Küche gestanden haben. Und dann kommt das schlechte Wetter. Ich meine es hat geschneit. Und es weiß jeder, dass mit einer einzelnen Schneeflocke schon ganze Autobahnen lahm gelegt werden können. Ich habe es wirklich versucht, aber wenn man schon beim Gassi gehen drei Mal fast den Gehweg knuscht, lasse ich lieber die Laufschuhe in ihrem Schrank bei ihren Freunden. Denen wäre es bestimmt eh zu kalt gewesen.

Ihr hört: Ausreden über Ausreden. Aber ich finde, dass man Weihnachten ja auch genießen könnte und nicht die ganze Zeit mit schlechtem Gewissen bei der Verwandtschaft hocken muss, weil das tägliche Workout noch wartet. Und auch wenn das Projekt offiziell nicht gemeistert wurde, hat es dennoch seinen Sinn erfüllt: es gab seit Juli keinen Monat ohne joggen. Ich habe also seit dem Projektstart im Septemeber regelmäßig die Laufschuhe geschnürt und nicht wie jedes Jahr spätestens im Oktober die Laufschuhe an den Nagel gehängt.

Also, alles in allem: Schwamm drüber und weiter laufen.

Montag, 8. Dezember 2014

Anfang und Ende - Fragerunde

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch gerne mal nicht motivieren. ;)
Was mich interessieren würde ist, wie es war, wie es ist, wie es sein soll, und wie es sein wird.
Wie war euer Anfang? Wann habt ihr beschlossen, dass sich etwas ändern muss? Was hat euch motiviert? Was habt ihr für euch dadurch entdeckt?
Oder seit ihr gescheitert (zwischendurch), hat euch das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht?
Und wie ging euer Weg weiter? Kämpft ihr alleine oder habt ihr Mitstreiter gefunden? Habt ihr vielleicht neue Menschen/Gleichgesinnte gefunden (oder durch euren neuen Weg verloren)?
Was hat euch geändert, sind eure Prioritäten noch immer (wie am Anfang) die selben?
Und jetzt, da das Jahr zu Ende geht, habt ihr geschafft, was ihr dieses Jahr schaffen wolltet? Passt das Weihnachtskleidchen schon oder die Hose eine Nummer kleiner?
Sind vielleicht neue Anregungen zu anderen Sachen durch euren Weg gekommen?
Gibt es Dinge, die ihr nicht mögt, oder euch schwer fallen?
Was ist euer Ziel?
Ihr dürft gerne Romane schreiben und mal die Spamtaste drücken.

Ich will euch natürlich nicht meinen Weg vorenthalten, deswegen hier die 'Kurzfassung':
Mein Ziel war es immer abzunehmen, speziell am Bauch. Dieses Jahr wollte ich es schaffen, den Durchbruch hinlegen, und mir es selbst beweisen. Dieses Ziel trieb mich schon seit Jahren in den Wahnsinn, in den Diätenwahnsinn. Nur dass ich eben kein Diättyp bin, und alles nach hinten los ging. Deswegen stand auch dieses Jahr die gesunde Ernährung an erster Stelle (zu der ich ja schon lange teilweise fand, diese aber nie optimiert war). Denn dort, so wurde mir allmählich klar, musste ich anfangen. Ich bin in diesem Jahr mit einer Wirbelsäulenüberbelastung gekommen, sodass ich gezwungen wurde, ruhig zu machen.
So an sich habe ich, von wenigen kurzen Nullbock- und Krankheitsphasen, regelmäßig Sport gemacht. Ich hab haufenweise Wissen in mein Hirn geschaufelt, um ernährungstechnisch auf hohen Kurs zu sein. Low Carb und Logi konnte ich für mich entdecken, und noch immer bin ich nicht groß angetan von Kartoffeln, Reis, Brot und Nudeln. Mittlerweile bin ich aber sehr im Zwiespalt, was Milchprodukte betrifft. Mein Fischkonsum ist auch sehr zurück gegangen. Ich hab viel gelesen, mich mit veganem Kram auseinandergesetzt, doch ganz darauf verzichten? Ich bin mir nach wie vor nicht sicher!
Jedenfalls, mein Bauch habe ich immer noch (zwischendurch war er mal fast weg). Aber ich bin nicht mehr im Abnehmwahn. Mein Selbstbewusstsein bezieht sich nicht mehr aufs Schlanksein, und damit habe ich ehrlich reichlich an Lebensqualität gewonnen. Mein Ziel war und ist es auch immer noch, dass ich mich wohl fühle, und die vollste Dosis Gesundheit erlange (ich denke vorausschauend). Durch die grünen Smoothies bin ich große Schritte Richtung Gesundheit gegangen. Durch ihnen habe ich gelernt, wie wichtig es für den Körper ist, tagtäglich mit allen Vitaminen, Mineralstoffen und Makronährstoffe versorgt zu werden! Hungern ist so kontraproduktiv, und bringt nur (irgendwann) Krankheiten. Genauso dieses massenhafte ungesunde Essen - nicht nur der Körper wird nicht versorgt, er raubt einen auch unendlich viel Energie!
Dieses Jahr ist auch das erste, wo ich durchweg gejoggt bin, mal mehr mal weniger. Dieses 'Ich bin kein Jogging-Typ' habe ich jahrelang plädiert, und siehe da, ich bin es doch. Was ich damit sagen möchte ist, dass ihr nicht etwas denken sollt, was gar nicht stimmt, nur weil ihr (mal vor Jahren) der Überzeugung davon wart. Ich kann es nicht oft genug sagen: Alles ist Gewohnheit, man kann ALLES ändern, egal ob man reich oder arm ist, ob man single oder glückliche Hausfrau ist, egal ob man krank oder gesund ist. (Ich hab wirklich sehr wenig Geld im Monat, und davon muss ich auch noch Studiengebühren bezahlen, aber ich setze alles in meine Gesundheit, als in irgendwelche unwichtigen materiellen Dinge.)
Für mich ist dieses Jahr noch die mentale Gesundheit dazu gekommen, bzw. habe ich mich mehr und intensiver damit befasst. Denn vieles ist nur das Resultat mentaler Sachen (wie Unzufriedenheit).
Für nächstes Jahr möchte ich das Clean Eating weiter frönen, mich mehr mit Wildkräuter befassen, regelmäßig (nicht übertrieben) Sport treiben und in aller Seelenruhe mein selbstgekochtes/zubereitetes Essen genießen. Ich möchte nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich auf Zack kommen, und mein Ziel, glücklich und zufrieden sein, näher kommen. Dazu kommt, dass ich mich für eine Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin angemeldet habe, um auch beruflich andere Wege gehen zu können. Eben den Weg, der von Herzen kommt. Wie das alles aussehen wird, erfahrt ihr auf meiner Seite (schon mein neues Design gesehen?).
In diesem Sinne...

socialgreeting.net
socialmedia-blog.de
pardejarras.com

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Wenn's (sich) nicht läuft

Hallo ihr Lieben,

Der Stand der Dinge:
Vor 10 Tagen: 18km in 1h 50Min als wäre es nix...
seitdem ganz normal weiter trainiert, auch die Pausen eingehalten:  alles cool...
Bis gestern...
Gestern: 8km gerade so geschafft, beinahe kriechend. Mit Gehpausen.

Ich habe ein paar Vermutungen, warum der Lauf nicht so klasse voll daneben war (z.B. habe ich vorher viel wenig Wasser getrunken.) Aber einen SOLCHEN Leistungsabfall kann das allein eigentlich nicht erklären.

Ich wollte euch an dieser Stelle einmal fragen, ob ihr auch so Tage/Wochen kennt, an denen es leistungsmäßig trotz bester Motivation einfach nicht so läuft?
Ich lese sonst meist etwas in der Richtung wie "es lief gerade nicht, weil ich krank bin/viel (im Job) zu tun habe/mich nicht motivieren kann/die Schokiattacke nicht abwehren konnte/... ". In diesen Fällen ist "es läuft nicht" ein Synonym für "ich habe keinen Sport machen können".

Aber ich war motiviert. Ich hatte Zeit. Bin nicht krank. (Und die Schokiattacken sind eine ganz andere Baustelle). Regenerationszeiten wurden immer eingehalten. Und trotzdem kam noch 2km schon das Gefühl: Heute wird das nix. Und richtig, richtig witzig; Ich habe heute sogar ein wenig Muskelkater (hatte ich ewig (!) nicht vom Laufen. Was ist da bitte los gewesen?

Ich will auch gar nicht das große mega Jammern anfangen (oops...zu spät. Aber ich bin auch echt genervt.) Ich denke mal, Menschen sind eben keine Maschinen, die immer Leistung auf Knopfdruck abrufen können. Shit happens.
Habe dasselbe letztens auf dem Blog eines professionellen Läufers gelesen: Auch der wollte viel - die Motivation war da - und am Ende lief es im Wettkampf (Halbmarathon in Kiel) auch nicht wie erhofft. So gar nicht - gemessen an den selbstgesteckten Zielen.
Er übertitelt seinen Post zum Lauf mit folgendem Zitat: "War der Lauf nicht dein Freund, so war er dein Lehrer" (Ilona Schlegel).

War der Lauf nicht dein Freund,...

Ich habe gestern gelernt:
Der Mensch ist keine Maschine, die man nur auftanken muss, und dann läuft sie rund.
Nie wieder raus gehen, ohne genügend Wasser getrunken zu haben, denn auch 8km können sch...ön lang werden, wenn man noch 2km schon am Ende ist.
Mission Marathon: No one said its gonna be easy. 
Der wohl wichtigste Punkt: Ich habe wieder etwas über mich selbst gelernt, was mir bis vor kurzem gar nicht so bewusst war: Ich werde NICHT alle Marathonpläne beiseite legen oder im Trainingsplan wieder eine Stufe zurückspringen. Nein, ich werde HEUTE Nachmittag zum See meines Vetrauens radeln und ohne Ampeln oder sonstiges Generve mir und meinem Trainingsplan beweisen, dass ich es DOCH kann. Zur Not müssen Rammstein und Marilyn Manson die nötige musikalische Unterstützung liefern.
Und da ist es mir auch vollkommen egal, ob im Traingingsplan heute "Rest" steht oder nicht.
Meine negative Energie (Ärger) wird positiv (Motivation) gebraucht!

BAM! (Und der innere Schweinehund jault gequält auf und verzieht sich wieder in seine dunkle Ecke)

Was ich euch mitgeben kann:
Lasst euch von schlechten Ergebnissen/Phasen nicht runterziehen. Frust bringt nur Demotivation. Wenn ihr euch so richtig ärgert, ist das doch super. Die Energie einfach positiv nutzen.

[Obs nachher bei mir tatsächlich besser lief, lest ihr ab heute Abend in den Kommentaren. Oder ich ergänze es hier. Mal schauen.]

EDIT - 16:06 Uhr - ich bin wieder da. Die 8km sind besiegt. 9,5km mit ner 5:40 Pace. Also in knapp 54 Minuten. #überreagiert #ilovehamburgerschietwedder #FU8KM #backontrack

Sonntag, 26. Oktober 2014

#luftlinienProjekt: zurück in die Laufschuhe

Ich bin wieder zurück in den Laufschuhen! Und wie ich mich darüber freue! Nachdem ich bin Orthopäden war, ist alles wieder gut. Zwar habe ich meine 10 km für diese Woche noch nciht voll, da ich zur Abwechslung einmal verantwortungsbewusst wieder in den Sport einsteigen wollte, aber heute ist auch noch eine Runde mit meinem Freund geplant. Mal schauen, ob das was wird; wir haben heute ordentlich was vor und der er dreht sich mittlerweile schon zum siebten Mal im Bett noch einmal um.

Woche 4
diese Woche gelaufene Kilometer: 5,42 km
gesamte Kilometer: 16,32 km
noch ausstehende Kilometer: 128,44 km
Fortschritt in Prozent:11,27 %

Zur Zeit hänge ich ca. 28 km hinter meinem Zeitplan, aber ich bin mir sicher, dass ich in den Ferien ein wenig aufholen kann.
Zumindest ist mein Lauflevel so gut wie geblieben: vorher immer knapp 5,5 km mit einer Geschwindigkeit von knapp über 8 kmh und am Freitag 4,0 km mit etwas unter 8 kmh.  Da fällt mir echt ein großer Stein vom Herzen, denn ich hatte große Angst, dass ich gar nicht mehr so schnell und weit laufen könnte.

Sonntag, 12. Oktober 2014

#luftlinienProjekt: Zwangspause

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, bis zum Jahresende 144,76 km zu laufen...
... aber ich hänge jetzt schon hinterher :D Allerdings bin ich nur halbschuldig und kann die Anklage auf meinen Rücken weiterleiten.
Vorletzten Freitag hatte ich über den Tag immer schlimmere Rückenschmerzen bekommen, die erst am Sonntag merklich besser geworden sind. Die Woche darauf ging es dann besser, bis ich am Donnerstag wieder mit Schmerzen aufgewacht bin. Daraufhin bin ich dann zum Arzt gegangen, der mir dann erzählte, dass es sich um eine Blockade handle, die meinen Rücken jetzt einmal von oben nach unten heimsucht.
Leider heißt das auch, dass Sport bis auf Weiteres flach fällt und ich habe auch bis gestern ganz tapfer meine Füße still gehalten. Gestern konnte ich allerdings nicht nicht wiederstehen, als ein Kumpel mir anbot, ihn beim Joggen auf Inlinern zu begleiten. Inliner habe ich dann zwar lieber in der Ecke stehen gelassen und das Rad genommen, sodass ich jetzt knapp 90 min mit 10 kmh neben ihm hergeradelt bin und ihn dichtgequascht hab.
Unter Sport fällt das jetzt offiziell für mich nicht -eher unter einmal Bewegung- aber besser das als nichts.
Sport ist offiziell die nächste Woche auch noch gestrichen, aber ich werde mal schauen, wie ich mich fühle, denn langsam sucht mich die Langeweile heim und meine Energie sucht auch schon einen Ausweg.

Ich befürchte leider schon, dass ich, wenn es dann mal wieder so weit ist, nicht mit meiner alten Form wieder ins Training einsteigen kann. Eigentlich ist das total schade, denn ich habe mich so gefreut, dass man gesehen hat, dass ich langsam schneller werde und auch meine 5 km immer konstant laufe.
Außerdem hatte ich geplant im Oktober meine Strecke zu erweitern und mir eine Runde mit 6-7 km zu suchen. Das Gleiche hatte ich für den November (Strecke mit 7-8 km) und Dezember (8-9 km) geplant. So hätte ich dann sogar meinen ultimativen Streckenrekord von 7,7 km im November geknackt, aber das werde ich jetzt auf Dezember oder Januar verschieben müssen.

Trotz der ein bis zwei Wochen, die jetzt bei meinem Projekt fehlen werden, bin ich immer noch zuversichtlich, dass ich das schaffen kann. So viel habe ich/ist noch nicht verloren!

Woche 2
diese Woche gelaufene Kilometer: 0 km
gesamte Kilometer: 10,9 km
noch ausstehende Kilometer: 133,86 km
Fortschritt in Prozent: 7,53%

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Rumgetüddel

Hallo meine Lieben,
ich habe mir heute mal was zu dem von mir so oft geschriebenem Satzfragment "Schuhe an und los!" überlegt.

Schuhe an und los!

Das klingt schnell. 4 kleine Wörter, die auch schnell gesagt sind.
Knappe 20 Sekunden liegen gefühlt zwischen dem warmen Bett und der frischen Luft. Stellt euch mich mal als Comic-Figur vor. 3. Bilder:

1. *Wecker* schrillllllllllllllllll
2. Frau-zieht-Schuhe-an
3.Frau-geht-durch-Tür

In echt brauche ich aber unzählige Bilder -  das ist mir gerade heute Morgen wieder klar geworden.

1: Wecker
2. Snooze - 5Min.
3.Wecker
4. Kaffemaschine anstellen
5. Müsli essen (ich kann nicht laufen gehen, ohne iwas im Bauch zu haben)
6. Kaffee trinken...

...so und jetzt geht das richtige Rumgetüddel los:

7. Blick aus dem Fenster: Wie ist das Wetter?
7a) Überlegung: Kurze oder lange Hose?
7b) T-Shirt, Top, Sweatshirt?
7c) Regenjacke?
7d) Schal, Stirnband, Mütze?
(7e Handschuhe?) das kommt dann sicher ab November dazu

8: Wie lange - und somit auch wo? - will/muss/kann ich heute laufen?
8a) Was steht im Trainingsplan?
8b) Wie geht es mir? Habe ich Zeitdruck?
8c) auf welche Strecke habe ich Lust?
8d) passen die gewählten Klamotten dazu?

9.Wo ist...
9a).. das Shirt? - Oh, in der Wäsche
9b)... die Hose? - Da! Aber...keine Taschen. Ich wollte doch mit Musik...also doch die andere Hose.
9c)...meine Pulsuhr (und der Brustgurt? und das Ansteckteil?)?
9d)...das Zopfband?
9e) ...meine Kniebandage?
(Dabei wird hin und her rennen und panisch suchen)

10. Habe ich genug getrunken? Sollte ich Wasser mitnehmen?
11. Muss ich - für längere Strecken - noch etwas abkleben? (Habe mir einmal bei 16km ganz schön den Rücken aufgescheuert, weil der Hosenbund iwie....scheuerte.)
12.Schuhe an... (passt die Schnürung?)
13. und los!


Ihr seht, ich tüddel vor einer meiner Runden echt ganz schön viel rum. Das Getüddel nimmt zu, je länger der Lauf werden soll und je später es bereits ist (wollte ich abends um 9 laufen gehen, müsste ich vermutlich um 6 mit dem "Vorbereiten" beginnen.. *hehe*)
Und in der oben geschilderten Übersicht fehlen sogar noch die Dinge, die man im Bad so macht.... Zähneputzen, etc. Oder stellt euch mal vor, ich entscheide mich T-Shirt-mäßig kurz vor dem Start noch einmal um....
...Für "stylisch-aussehen" bleibt mir da auch absolut keine Zeit mehr... da kommt es schon mal vor, dass ich recht....bunt... unterwegs bin.

Tatsächlich habe ich alles das da oben heute Morgen ziemlich genau so abgepult.
20 Min. hats gedauert vom Bett bis zur Luft. - Okay, da war ich dann auch wach und das Frühstück halb verdaut.

Trödelt und tüddelt ihr auch so viel? Oder seid ihr da effizienter?

Sonntag, 28. September 2014

#luftlinienProjekt: der großen Liebe entgegenlaufen

Wie einige vielleicht schon wissen, wohnt mein Freund nicht gerade um die Ecke. Laut luftlinie.org sind es 144,76 km zwischen unseren Wohnorten -Luftlinie natürlich, ansonsten kommen noch ein paar Kilometerchen drauf.

Wie einige vielleicht auch schon wissen, war ich seit August sehr oft in meinen Laufschuhen anzutreffen und habe mir schon ein gewisses Maß an Kondition und Muskelkraft (Knietechnisch) angeeignet. Ich bin stolz, meine Joggingeinheiten mittlerweile halbwegs in meinen Alltag eingebaut zu bekommen und vielleicht endlich einmal meine "sportliche SommerTopform" über den Winter zu behalten.

Damit ich am Ball bleibe, habe ich mir jetzt ein kleines Projekt ausgedacht:
Dieses Jahr hat noch etwas mehr als 13 Wochen und genau diese Zeit werde ich nutzen, um einmal die Strecke zu meinem Freund zu laufen. Natürlich werde ich dies nicht wirklich tun, sondern mir nur langsam meine Kilometer zusammensammeln, aber hart wird es auf jeden Fall.
Wenn ich an Silvester die Strecke virtuell gelaufen sein möchte, muss ich jede Woche über 11 km schaffen.

Hört sich erst einmal nicht viel an?!?
Finde ich auch ...Noch... Denn noch habe ich ja nicht angefangen. Man muss sich einfach mal überlegen, dass jedes Mal, wenn ich nicht laufen gehe, ich mindestens 5 km zurück falle. Und  jeder weiß, dass der Schweinehund ziemlich groß werden kann, wenn es draußen dunkler wird und es anfängt zu regnen. Vor allem mein Schweinehund kann bei schlechtem Wetter ganz schnell ganz laut jaulen und nörgelnd die Türen versperren oder mein Laufklamotten verstecken.

Also man kann schon jetzt davon ausgehen, dass ich zwischendurch richtig kämpfen werde.

Woche 0
gelaufene Kilometer: 0 km
gesamte Kilometer: 0 km
noch ausstehende Kilometer: 144,76 km
Fortschritt in Prozent: 0%

Dienstag, 27. Mai 2014

Tamarillo, Intervalljoggen & ein Jahr


Specialfood des Tages: Die Tamarillo

Diese kleine Frucht ist mir in einem Feinkostladen begegnet.
Für 1,99 EUR war die Kolumbianerin mein. Diese Baumtomate ist offiziell ein Nachtschattengewächs (so wie Kartoffel oder Tomate), aber dennoch eine Frucht (zählt also zum Obst!).
Die Kerne sind essbar. Die Schale gibt bei Reife leicht nach. Sie ist bitter und muss vor dem Verzehr entfernt werden, dafür am besten mit heißen Wasser abbrühen, dann schälen (ich hab mich mal wieder angestellt wie der erste Mensch *lach*). Der Geschmack (süß-säuerlich) war überraschend gut! Auch die Konsistenz hat mir sehr viel besser gefallen als bei der namensähnlichen Grenadillo letzte Woche! Als Chutney zu genießen oder als Konfitüre, als Sauce etc. In meinem Fall: roh ausgelöffelt :-) Das wird es wieder geben! Zwar nicht so oft, wegen dem Preis, aber ab und an darf man sich schließlich was gönnen! 100 g haben 59 kcal, 1.7g Eiweiß, 10.6g Kohlenhydrate, 0.8 g Fett und außerdem 30% der empfohlenen Tagesdosis Vitamin C!

Sport des Tages
Tja, ich wollte heute sowieso joggen gehen, aber ob ich das schaffe???


  • 5 Minuten Powerwalk
  • 5 Min Joggen
  • 5 Minuten lang 30 sec Joggen, 30 sec Sprinten
  • 5 Minuten Joggen
  • 2 Minuten Cool down
  • 1 Minute Powerwalk
  • 2 Minuten Rennen
  • 5 Minuten Powerwalken
  • 5 Minuten Joggen
  • 5 Minuten lang 30 sec Joggen, 30 sec Sprinten


Zur Not muss es bei "normalen" Joggen mit schnelleren und langsameren Abschnitten bleiben, schließlich hab ich für dieses Intervalljoggen noch gar nicht genügend Kondition, aber vielleicht wär das ja für die ein oder andere von euch was? Vom letzten Jahr kann ich berichten, dass es wirklich etwas bringt! (aber auch mega anstrengend ist!) Wie liefen die Squats bei euch letzte Woche? Ich muss zugeben, dass ich Samstag/Sonntag keine mehr gemacht hab und gestern war eh planmäßiger Restday! Aber bei den ersten vier Tagen war ich fleißig - jaja, immer nach dem Shredden noch ge-squat-et! (haha, einer von den vieren war ja auch ein planmäßiger Restday!)


Bild des Tages
Kann der bitte mal aufhören davon zu sprechen, dass "der Baum wegmuss"???!!! Der muss gar nichts! Klar, ist er vom Efeu eingefangen und klar ist das kein guter Zustand, aber aber... ich will ihn trotzdem "behalten"!!! *schluchtz* Zumindest möchte ich im Herbst eine Apfelernte miterleben! (wir wohnen erst seit Winter in dieser Wohnung) Esse doch so gern Müsli mit Apfel ;-) 
Spruch des Tages: 
Vor einem Jahr hatte ich angefangen. Da war ich sogar schon drei Monate dabei. Angefangen ja, aber nicht durchgezogen. Schade, sonst könnte ich nun mit einem tollen Körper glänzen. In die Vergangenheit zu sehen ist nur dann sinnvoll, wenn man sich seiner Fehler bewusst werden möchte um diese in der Zukunft nicht zu wiederholen. Meine Fehler waren: 1. Ungeduld. Diese keimt schon wieder auf und das, obwohl ich weiß dass es für diesen Sommer eh schon zu spät ist. Aber wieso setzt man sich eigentlich eine Sommer-Frist? Ja, ich weiß, warum. Werde also mehr Geduld aufbringen müssen. 2. Fehlende Disziplin. Oder auch: Das Ausruhen auf Lorbeeren. Als ich letzten Juni unglaubliche neun Kilo weniger hatte als jetzt, hab ichs ziemlich schleifen lassen. Naja. Nach vorne gucken: Nicht dieselben Fehler nochmal machen!

Welche Fehler macht ihr immer und immer wieder obwohl ihr wisst, 
dass es anders besser wäre?


Donnerstag, 15. Mai 2014

Ein Teil - zwei Meinungen

Hallo ihr Lieben,

ab Morgen sind ja die Einheiligen eeeendlich vorbei. Schon meine Omi hat immer gesagt, dass dann der Sommer erst richtig los gehen kann :) Ui, ich freu mich!!!
Was das Laufen betrifft bin ich es nämlich echt leicht im Regen/im Grauen/im Kalten zu laufen und mag endlich wieder die Abendsonne genießen und an den Wochenenden auch mal meinen Kopf unter die Hunde-Menschen-Tränke im Wald halten ;)
Allerdings hat warmes Wetter ja auch so seine Tücken. Ganz spontan fallen mir da zwei Dinge ein, über die wir Läufer uns seit Jahren streiten:
Fangen wir mal mit dem älteren Thema an: Oben-Ohne (bzw. bei uns Mädels im Sport-BH) - Laufen ja oder nein?
Ich muss ganz ehrlich sagen: NEIN. Ich halte es für ein absoluten No-Go halb nackt durch den Wald zu traben. Dabei finde ich, dass es völlig egal ist ob man es sich leisten kann oder nicht. Vielleicht ist das auch etwas spießig, aber ich finde wenig Klamotten gehören entweder ins Freibad/an den See/Strand/Wiese oder wo auch immer. Komisch eigentlich, ich denke gerade, dass Fußballspielen Oben-Ohne total OK wäre...

Das zweite Thema, was die Läufer spaltet sind Trinkgürtel.
Ich finde ja, dass diese Gürtel mit den kleinen 100ml-Flaschen einfach nur total dämlich aussehen!!! Mich erinnert es immer an "Walker" die nach 5min. im Schneckentempo erstmal einen Schluck Cola trinken müssen. Die Gesundheitsbewussten unter ihnen haben natürlich Iso-Drinks drinnen, damit man die Kohlenhydratspeicher direkt wieder auffüllen kann, wenn man sich bewegt hat.
Eine andere Assoziation mit diesen Gürteln ist Vin Diesel in "Babynator". Für alle Fälle gut ausgestattet (Wo eir im übrigen wieder beim Walker wären...)
Soweit ich weiß ist es aus medizinischer Sicht so, dass der Körper den Flüssigkeitshaushalt während einer langen Einheit bis zu 120 Minuten selber regulieren kann. Erst danach sollte man Flüssigkeit zu sich nehmen. An sehr heißen Tagen kann das natürlich auch früher der Fall sein, aber grundsätzlich ist unser Körper zu mehr in der Lage, als wir ihm zutrauen. Mittlerweile gilt es ja auch als Weisheit, zu Trinken wenn man Durst hat und nicht, dass es dann schon zu spät ist! Dazu kommt, dass eine optimale Verpflegung bei uns Hobby-Läufern vielleicht eine Verbesserung von 10 Sekunden auf 20km ausmacht - und ganz ehrlich: die können wir auch so noch irgendwo herausholen, oder???
Athleten, die Ultra-Distanzen auch ganz gerne mal im Training laufen brauchen natürlich eine anständige Verpflegung. Die meisten greifen dann aber zu Trink-Rucksäcken, die nicht mal halb so blöd aussehen...!
Was ich sagen möchte ist, dass auch die besten Gadgets keine besseren Läufer aus uns machen können, wenn wir nicht anständig und fleißig Trainieren :) Erfolge zu feiern ist aber viel schöner, wenn man weiß was man getan hat!

Was haltet ihr so von Oben-Ohne und Trinkgürteln?

Mittwoch, 16. April 2014

Einfach nur Laufen?

Guten Morgen,
heute möchte ich euch etwas über 3 "Zusatzelemente" erzählen, die zum Laufen dazu gehören sollten. Leider.... Ruhepausen, Kraft- und Intervalltraining. Mit Achim Achilles gesagt:
"In gewisser Weise erinnert es an einen Zahnarztbesuch: Obwohl man weiß, dass es einem hilft, hält sich die Vorfreude in Grenzen."
So ist das bei mir auf jeden Fall auch.
Das liegt zum größten Teil daran, dass ich laufe, um zu laufen. Lange Strecken. Kopf frei bekommen. Nicht denken müssen. Auch gerne ohne Plan. Einfach los, bis die Füße, die Lunge, die Oberschenkel brennen. Irgendwann auch einmal ein Runner's High...

Doch einfach nur Laufen bringt es leider nicht. Das habe ich das erste Mal im letzten Sommer vorgeführt bekommen. Da war das Knie kaputt, weil Madame ja keine Trainingspause nach dem Halbmarathon brauchte. Ist ja nicht so, dass ich das vorher nicht wusste, aber einfach nur die Schuhe schnüren und Runden drehen, ist es eben nicht allein: Ruhepausen einhalten - ja. Das habe ich dann auch eingeführt. Auch wenn ich mich anfangs etwas gestreubt habe - muss ja sein und ich berücksichtige das nun auch konsequent.

Das zweite "Zusatzelement" ist das Krafttraining. Das ist schon deutlich schwieriger für mich und auch schon ein halber Zahnarztbesuch. Denn hier muss ich denken, Wiederholungen zählen, immer wieder neu auf die Zähne beißen und nach  20 Minuten meldet sich mein innerer Schweinehund, der sich so gerne ablenken lässt und aufhören will. Aber: Stabilisation ist wichtig. Weiß ich. Also 2x die Woche als längere Einheit einbauen. Kleinere 5-10-Minuten-Einheiten für die Knie und den Rumpf sind täglich dabei. 

Es geht mir ja weniger darum, wie Speedy um die Hamburger Außenalster zu sprinten als vielmehr einfach nur zu laufen - schmerzfrei und gesund. Aber es ist frustrierend, wenn man Kilometer um Kilometer abspult und einfach keine Verbesserung eintritt. Da hilft dann nur eins: Das Intervalltraining.

Tja, und das nervt mich richtig. Da habe ich schon meine Schuhe an und ich will Kilometer laufen - doch stattdessen 30-20-10: 30 Sekunden langsam (!) joggen, 20 Sekunden etwas schneller, 10 Sekunden SPRINT' UM DEIN LEBEN. - Das 5x und ich bin eigentlich tot. - Kurz traben - und noch mal 5 Sätze.

Klingt jetzt nach einem effektiven Training... Aber so schnell fertig sein, kommt mir immer komisch vor.  Dafür extra die Schuhe anziehen? Und wenn ich am Anfang zu schnell laufe, dann kann ich nach 3 Wiederholungen auch gleich abbrechen, weil der Puls einfach durch die Decke schießt.... *blöd*

Aber es bringt was: Nach meiner Verletzungspause konnte ich nur so recht schnell wieder an alte Laufzeiten anknüpfen. In den letzten Tagen Wochen habe ich es allerdings wieder viel zu selten gemacht. 

Aber nachdem ich die ersten 2 Zusatzelemente erfolgreich im Trainingsplan unterbringen konnte, werde ich ja wohl 1x die Woche das Intervall eingebaut kriegen...?!

Und ihr so?

Mittwoch, 9. April 2014

Meine Tage haben 24h

Moin Leute ☺
Ich möchte mich vorweg mal ganz doll (♥♥♥) bei euch für die netten Kommentare zu meinem letzten Post bedanken. Ich hätte mit so viel Zuspruch gar nicht gerechnet! Danke dafür ♥

Ich bin seit letzter Woche vermehrt auf Blogs unterwegs gewesen, die sich gesundes Essen und Sport auf die Fahnen geschrieben haben, und muss sagen: WOW, ich bin echt krass beeindruckt, wie fit ihr alle seid (ja, ich habe natürlich bei euren eigenen Beiträgen und Leselisten angefangen ☺).

Ich komme nur langsam ein wenig ins Grübeln (vllt. kommt das von einem "Fitnessblog-Overkill"?): Haben eure Tage mehr als 24h? - Oh Gott, dass klingt angreifend.... so meine ich das aber nicht...

... hier mein Problem:

Ich habe irgendwie einen Alltag, der aus Uni, Nebenjob (10-20h/Woche), Freunden, Sport, Essen und Schlafen besteht. Ich habe schon das Gefühl, dass ich verglichen zu Freunden viel Sport mache: Der Wecker klingelt auch schon mal um halb 6, damit vor der Arbeit noch die Joggingrunde (12 km) drin ist.

Klasse wäre es, dass jeden Tag zu machen. ABER: 8h Schlaf - wo nehm' ich die dann her? Klar, ich könnte um *rechne* halb 10 schlafen gehen: Nein, kann ich nicht (jedenfalls nicht regelmäßig): Vor- und Nachbereitung für die Uni steht an und die besagten Freunde müssen ja auch noch iwo hin.

Letztes Jahr bin ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen und habe in der Vorbereitung auf Alkohol und exzessive Partynächte verzichtet. Tja, mein soziales Leben hat jetzt nicht direkt scharf zurückgeschossen (nur ein paar kleine Kratzer), aber trotzdem habe ich nicht vor, mein Leben so dermaßen dem Laufen unterzuordnen. (Ich sage nicht, dass ihr anderen das tut!). Dann bin ich lieber ein paar Minuten langsamer.

Oh man, jetzt habe ich schon wieder nur rumgejault. Entschuldigt!

Ich kann die ganze Bestandsaufnahme auch einfach mal umdrehen, was meint ihr?
Ich würde mich jetzt nicht als vollkommen unfit bezeichnen (auch wenn da mehr gehen könnte - müsste?). Und das, obwohl ich definitiv keinen sehr disziplinierten Tages-, Sport- und Essplan habe. Ich verbiete mir nichts (mehr) und bin undiszipliniert(er) geworden (verglichen zu meinen Magersuchtszeiten mit einem BMI von zeitweise unter 15. - ich habe 5 Jahre später noch immer Nierenschäden, Knochen- und Kreislaufprobleme - ich hoffe, dass reicht als Info, um hier definitiv nichts zu triggern!) . Vllt. hilft euch diese Feststellung, wenn ihr einmal wieder vor einem Blog a la "Miss-Perfects-Super-Blog" sitzt und nur nur denkt "Oh man, alle sind fit, hübsch, diszipliniert - nur ich nicht"

... also, ich bins auch nicht! Wären wir also mind. schon zu zweit!

Mittwoch, 26. März 2014

Boah ey,...

Moin Moin ♥

Entschuldigt den späten Post: Ich war den ganzen Tag unterwegs und jetzt muss ich eigentlich noch einen Vortrag für morgen fertig machen. Aber der muss jetzt warten ☺

Ich mache mir mit dem heutigen Post keine Freunde - glaube ich. Denn heute schreibe ich mal über zwei Auswüchse des WWW, die mich in dieser Woche echt ärgerlich gemacht haben. Ja, in dieser Welt herrscht Meinungsfreiheit und jede_r darf schreiben, was gefällt. Aber dann darf ich auch sagen, was mir nicht gefällt - finde ich.

1) Ich fange noch einmal harmlos an... Kennt ihr Achim Achilles? Im wahren Leben als Hajo Schumacher bekannt und Schreiber für u.a. Spiegel-Online. Er ist "Deutschlands erfolglosester Hobbyläufer" gibt er Tipps wie der Laufpapst und pöbelt (am liebsten gegen Walker) was das Zeug hält. (Ich kann eigentlich immer sehr drüber lachen). Anna Achilles ist seit kurzem auch dabei. Sie nimmt mehr so die "Mädchenrolle" ein: Lieber verkatert im Bett bleiben als Joggen, ein ♥ für Walker, und.... jetzt: Ein Trainingsplan für 10 km in 55 Min.

Auf facebook wurde diese Zeit vom Autor zur Gattung der Schnecken gezählt. (Wörtlich: "das schaff ich ja rückwärts. wer ähnlich schnarchnasig unterwegs ist, kann sich hier ihren trainingsplan ansehen.") Schon das finde ich ganz schön fies. Aber gut, das ist sein Stil. Die Kommentare dazu fand ich dann aber doch too much. 67 Kommentare finden sich bereits dazu. Eindeutig ein Spitzenwert!!!

...Bin wohl nicht als einzige böse geworden ☺

2) Das zweite Thema kommt aus einer ganz anderen Richtung und - es wird wohl persönlicher. Ich bin in der letzten Woche wieder über einen Haufen "pro-Ana"-Blogs gestolpert. Jedesmal werde ich da unglaublich wütend und traurig. Meistens steht schon recht weit oben, dass die Inhalte triggern könnten, aber die Verfasserin NICHT Pro-Ana sei (Also magersüchtiges Verhalten und Aussehen nicht befürworten). Ich finde solche Blogs so unglaublich gefährlich: Die ganze Welt dieser Mädchen dreht sich ums Abnehmen  und Glücksgefühle wie Traurigkeit stehen in direktem Zusammenhang zum Gewicht.


Nun gibt es ja auch noch Menschen, die abnehmen wollen, weil sie WIRKLICH übergewichtig sind. Also wegen ihres Gewicht gesundheitliche Probleme haben. Und ich hoffe, dass dieser Blog vor allem diese Menschen erreicht.

Warum erzähle ich das jetzt überhaupt? Nun, wir alle scheinen ein Problem mit unserem Gewicht zu haben. Einige Probleme liegen auf der Hüfte - andere sind im Kopf. Oft hört man, dass die Pro-Anas früher mal übergewichtig waren - und unglücklich. Die erste Diät, die ersten Kilos fielen. Komplimente, Glücksgefühle.

Die Glücksgefühle blieben nicht lange, also mehr abnehmen, und mehr und mehr... weniger wiegen um glücklich zu werden. Und das ist einfach Schwachsinn!!!! 

Ich hoffe, dass ihr alle wisst, dass euer Gewicht nichts über eure Persönlichkeit sagt! 

So, und jetzt dürft ihr den Shitstorm starten. ☺



Mittwoch, 19. März 2014

Mittwochsmotivation, oder: Dem inneren Schweinehund die Zähne zeigen

Moin Sportsfreunde,
macht bei euch der wunderschöne warme Frühling auch gerade eine Pause?
Und gehört ihr vllt. sogar zu den "Schönwetter-Läufer_innen"?

Dann ist dieses Wetter für euch sicher doppelt hart.

Als ich heute morgen frühstückte, überlegte ich mir, über was ich heute schreiben könnte. Während ich dann so auf meinem Brötchen rumkaute und in den grauen Himmel blickte, wurde mir schnell klar: Das Aufrappeln zum Joggen wird heute nicht so ganz einfach. Dann prasselten schon kleine Nieselregentropen gegen das Fenster und taktvoll schüttelte sich die kleine Birke im Wind. Mein innerer Schweinehund jubelierte und machte sich mental schon einmal auf der Couch lang - mit Buch und Tee (ja, ich habe Semesterferien).

Hey! So nicht!
Ich habe mittlerweile ein sehr ausgeklügeltes Motivationsprogramm zusammengebastelt. Da jault der Schweinehund nur noch frustriert! Hier ein Auszug für euch:

Erstens:
Ich habe mich Anfang des Jahres bei Sportspaß angemeldet. Ihr Hamburger_innen kennt es vllt. Die bieten für sehr kleines Geld in mehreren Hallen überall in der Stadt Kurse von Yoga über BBRP bis Kickboxen an. Ich war früher neben dem Laufen im Fitnessstudio der Uni, aber jetzt musste mal wieder was anderes her.
Am Anfang habe ich das so gar nicht gewollt, aber tatsächliche wurde die Sportspaß-Karte meine kleine eigene Erpressung (dabei sind die Kurse eigentlich sehr gut)! Ich suche mir oft morgens einen Kurs heraus, den ich dann am Nachmittag besuchen möchte und sage mir "wenn du bis zu der Uhrzeit nicht laufen warst, dann gehst du da hin!" - Tja, meistens schaff ich es dann immer, meine Laufschuhe zu schnüren und den Fitnesskursen eine lange Nase zu zeigen.

Ja, ich weiß, das ist nicht ganz Sinn der Sache.... aber es lässt mich sehr effektiv meine Runden drehen. Und einmal die Woche gehe ich ja doch in einen Kurs... Für mich steht frische Luft aber iwie höher im Kurs als Turnhallengehopse.

Zweitens:
Eine andere total tolle Motivationshilfe ist dieser Blog.
Ja, ihr habt richtig gelesen! Dieser Blog treibt mich an! Er wird von einer Ultra-Läuferin von der Ostsee geführt. (Ultras sind die Läufe über 100km und so...). Sie läuft jeden Tag um die 90min. und schreibt über ihre Eindrücke und Gefühle dabei. Dabei aber ganz ohne dieses "ich-bin-geil-weil-ich-so-fit-bin". Man merkt in jeder Zeile ihre riesige Freude beim Laufen. Und wenn ich mich mal wieder im Internet festgesurft habe, rufe ich so oder so iwann ihre Seite auf. Und dann will ich diese pure Happiness auch: Also Schuhe an und los!

Drittens:
Ich fahre meistens mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zur Uni. Beide Orte liegen sehr nah zur Außenalster. Zurück geht es dann manchmal mit der Bahn - damit ich am nächsten morgen "im Laufschritt" mein Rad abholen kann. So laufe ich auch gleich eine etwas andere Runde. (WICHTIG: Etwas Warmes zum Drüberziehen nicht vergessen. Sonst kühlt ihr auf dem Rückweg aus!).

Viertens:
Heute hat mich eigentlich besonders der Gedanke an diesen Blogpost motiviert: Hätte mich doch sehr mies gefühlt, hier über Sportmotivation zu bloggen und dann selbst nur rumzugammeln.

in diesem Sinne:
Bloggt ihr noch, oder lauft ihr schon ☺

Dienstag, 17. Dezember 2013

Morning run!



Bei mir auf meinem Blog habe ich letzte Woche noch davon berichtet, dass ich versucht habe am Morgen mit leerem Magen Laufen zu gehen. Fazit: Keine Energie, schlechte Geschwindigkeit und einfach viel zu schnelles Aufgeben.

Heute habe ich es aber anders gemacht. Vor dem Lauf hab ich mir einen ungesunden Energiekick (süßer Brotaufstrich lässt grüßen) gegönnt und dann bin ich nicht nur schneller als die Tage zuvor gelaufen, sondern auch weiter und an der Energie hat es nicht gemangelt.

Ich kann also nur empfehlen: Wenn was Süßes, dann morgens für den Energiekick und dann kann der Körper es auch noch besser "verarbeiten", abends setzt es wirklich schneller an - zumindest ist das bei meinem Stoffwechsel so.

Morgens Laufen zu gehen finde ich echt wunderschön und den perfekten Start in den Tag, es lässt sich auch super vor der Schule/Uni/Arbeit einrichten. Ich habe mir meinen Wecker extra früher gestellt und obwohl es am Anfang hart war, weil ich mich einfach nicht raus bewegen wollte: Die Kleidung war schon an und mit Reflektoren und Lampen geschützt habe ich den Lauf mehr als genoßen.

Die Sonne ging auf, die wunderschönen Farben am Himmel wurden sichtbar. Es war einfach ein wunderbares Feeling und eine faszinierende Atmosphäre. Außerdem sind die Straßen dann auch eher ruhig und man kann energiegeladen und munter in den Tag starten.

Versucht es auch mal aus! Oder gibt es hier schon einige Morgensportler? :)
Schließlich fängt der frühe Vogel doch den Wurm ;-)

Liebst, V

Dienstag, 18. Juni 2013

the wrong way

Hallo, hallo Sonnenschein!

Das sage ich hoffentlich nicht nur zu dem momentanen Wetter, sondern ich hoffe auch,
dass es euch Lesern gut geht! Mir persönlich tut solch Wetter ja körperlich nicht immer ganz so gut (hänge teilweise etwas durch), doch meine Laune ist dann immer hervorragend.
-> Vergesst das viele trinken nicht! :)

Ich bin ja eine, die sich teilweise gerne in Sachen reinsteigert.
So ist es auch beim Abnehmen, ich dachte mir "Mehr Sport und Pfunde purzeln!"
Fakt 1 ist: Scheiß auf Sport, wenn die Ernährung nicht stimmt.
Fakt 2 ist: Zu viel Sport ist kontraproduktiv.

Auf Fakt 2 möchte ich mich hier konzentrieren und zwar dachte ich wirklich,
dass man halt nicht zu viel Sport machen kann ( besonders hätte ich jetzt mit zu viel erst 3 Stunden täglich oder sowas angesehen), aber anscheinend ist zu viel schnell erreichbar. - Außerdem kommt es auch dabei darauf an, dass man halt mit zu viel meint, dass man sich keine Pausiertage offen lässt.

Tja, dicker Fehler, Auswirkungen können schlechter Schlaf, ständige Müdigkeit, großer Appetit etc. sein,
habe ich alles bei mir wiederentdeckt. Und hätte es niemals gedacht, Fazit ist also: Pausiertage einbauen.
Wobei ich denke, es geht auch wenn ich einfach nicht jeden Tag joggen gehe, sondern da auch etwas variiere und etwas wähle, was mir persönlich nicht so anstrengend scheint, z.B. ne kleine Radtour.
Aber mal sehen.

Ich werde es auf jeden Fall nun zwei Wochen mal ausprobieren und auch sehen, wie es sich auf mein Gewicht auswirkt. Das Ganze habe ich übrigens in der aktuellen Fit for Fun gelesen (nein, ich möchte keine Schleichwerbung machen, ich bevorzuge eher andere Fitnesszeitschriften ;) )
Nach diesem Plan sind nur Dienstags, Mittwochs, Samstags & Sonntags Lauftage und das sollte ich dann mal hinbekommen.

Für die restlichen Tage muss ich mir was anderes überlegen und suche also Alternativen - Tipps? :)

Liebe Grüße, V

Mittwoch, 12. Juni 2013

Trainingsergebnisse Woche 12 und der Halbmarathon.

Jetzt ist der Halbmarathon plötzlich schon vorbei! Wie unglaublich schnell das jetzt rückblickend ging!

Mein Training in der letzten Woche ist etwas weniger ausgefallen als geplant. Ich wollte eigentlich Dienstag und Donnerstag joggen gehen:

  • Insgesamt bin ich 46:00 Minuten joggen gewesen
  • Ich bin dabei auf genau 7,0 km gekommen
  • Dienstag: 46 Minuten

ENDE! Denn nach dem Lauf am Dienstag tat mein Fuß weh. UND WIE! Der rechte Fuß an der Außenseite. Seit dem ich jogge habe ich ständig irgendwo Schmerzen. Da sag noch mal einer Sport sei gesund ;) Na ja, aber es liegt wahrscheinlich einfach an mir selber, an meinem Knochenbau usw. Jedenfalls wollte ich mich dann für Sonntag schonen und habe den Donnerstag ausfallen lassen.

Am Sonntag ging es dann um 8:00 Uhr nach Wedau, zur MSV Arena, an der der Marathon startete und in der er auch endete. Wuhu! Ich war das erste Mal in meinem Leben in der Arena und das, obwohl ich schon immer hier in Duisburg wohne.


Nachdem wir dann 40 Minuten im Regen gestanden haben, wurde ein Countdown runtergezählt und es tat sich erstmal nichts. Meine Freundin und ich hatten uns bei 2:15 Stunden aufgestellt. Bis wir die Zeitmessung passierten waren die ersten schon 3 Minuten unterwegs.

Die ersten 10 km gingen ganz easy und wir liefen so vor uns hin. Dann irgendwann hatte ich einen kleinen Durchhänger und fragte mich, ob ich meinen bisherigen Pace überhaupt so halten konnte. Ich wollte aber auch nicht viel langsamer werden. Meine Herzfrequenz lag immer zwischen 168 und 172. Das hatte ich normalerweise nicht mal bei meinen kurzen Trainingsläufen. Allerdings bin ich auch schon mit einem Herzfrequenz von 112 gestartet - das mache ich sonst auch nie.

An den Straßen war nicht besonders viel los, da das Wetter wie gesagt nicht besonders toll war. Das war etwas schade! Dadurch hat man sich aber über die wenigen Leute, die dort standen und angefeuert haben, noch mehr gefreut. Bei Kilometer 15 ungefähr haben meine Freundin und ich uns dann verloren und ich bin die letzten 6 km alleine gelaufen. Auf den letzten 5 km habe ich dann noch mal etwas an Geschwindigkeit zugelegt, habe noch einige Läufer und Geher überholt. Auf den letzten 3 km haben ein Mädel das ich nicht kannte und ich uns noch ein bisschen geraced - sie hat mich leider abgezogen ;) 


Der letzte Kilometer zog sich so unendlich - wahrscheinlich auch, weil die Straße an der Arena so unglaublich lang und gerade ist. Im Endeffekt bin ich mit einer Zeit von 2:12:54 ins Ziel gekommen. Damit bin ich genau 100. meiner Altersklasse und 504. in der kompletten Halbmarathonwertung. Wenn ich in der Liste richtig gerechnet habe, waren ca. 2200 Läufer für den Halbmarathon am Start.

Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall auch wieder mitlaufen. Der Termin steht schon fest und auch schon in meinem Kalender: 25.05.2014! Mein Ziel ist es dann eine Zeit von unter 2 Stunden zu schaffen.

Auf meinem Blog habe ich auch einen Bericht über den Marathon geschrieben, der noch ein bisschen ausführlicher ist und noch ein paar weitere Infos gibt.