Dienstag, 10. September 2013

Neu motivieren!

Beim Abnehmen ist es nicht die Kunst zu wissen, was man essen darf und was nicht
- sondern diszipliniert und motiviert zu bleiben und es durchzuziehen.

So sehe ich das wirklich, denn ich denke jeder weiß im Groben, was man essen darf
und wovon man lieber die Finger lässt. Klar, es gibt ein paar versteckte Kalorienfallen,
aber das Obst gut fürs Abnehmen ist und Sahne eben nicht, das weiß jeder. 

Dauerhafte Motivation und Disziplin, die einen voranbringt, das ist das Problem.
Ich habe im Frühjahr selber fast schon mein Wunschgewicht erreicht gehabt,
aber nein die Disziplin ging weg und das Mampfen wurde mein täglicher Begleiter,
sodass ich bald wieder bei einem Gewicht gelandet bin, dass mich eher frustriert.

Das Battle der Diäten, bei dem ich mitmache, hat mich super motiviert
und die Gruppe ist auch toll - wir haben vor, auch danach weiter in Kontakt zu
bleiben und uns bei dem Weg zu unserem Traumgewicht zu unterstützen, 
allerdings ist es halt so, dass ich leider mit dem Gewicht auch nicht voran kam,
weil entweder immer etwas dazwischen kam (Verletzung, krank, Feiern, Besuche bei
Verwandten.. ) oder ich nicht diszipliniert genug war.

Nun ist die letzte Woche auch schon wieder halb rum, ich bin letzte Woche 
verzweifelt gewesen und habe mir nur gedacht : So geht es nicht weiter.
Jetzt kommt der fette Tritt in den Hintern und es geht wieder voran und mit 
dem Gewicht bergab. 

Zunächst ist die Motivation immer riesig,
aber mit der Zeit schwächt sie ab. Bestimmt kennen ein paar hier das auch? ;-)
Ich habe mir mal ein paar Wege überlegt, wie es dieses Mal besser klappt.

Ernährungstagebuch
Den Sinn davon kennt jeder, man isst oft doch mehr als man denkt.
Zusätzlich habe ich nun aber auch noch den Plan, das was ich esse zu bewerten.
Süßes und Ungesundes bekommt ein rotes Minuszeichen, Obst und Gemüse ein grünes Plus. 
So kann ich auch selber anhand des Farbeinsatzes in meinem Ernährungstagebuch sehen,
wie ich mich bezüglich der Ernährung verbessert habe.
Zudem wird die sportliche Betätigung nach jeder Woche zusammengefasst und auch das 
bewertet.

Kleine, wöchentliche Ziele
Dazu kann zählen 5 km in einer kürzeren Zeit zu laufen.
Gewichttraining zu erhöhen oder aber auch simpel einfach nur eine Abnahme.
Dabei kann man kreativ sein - und wenn man wöchentlich etwas erreicht, 
bleibt man motivierter.

Wöchentlich Festhalten
Wie hat sich Gewicht und Maße verändert?
Zudem ein Foto, sodass man auch wahrnimmt, 
wie man sich optisch verändert.

Anti-Lazy-Day-Motivation
Ein Buch oder Poster, was auch immer, anlegen,
in dem ich motivierende Sprüche festhalte und irgendwelche Bilder aus dem Internet,
sodass ich, wenn ich mich nicht für Sport motivieren kann, darauf gucken kann
und dann doch noch Sport mache

So ein paar Ideen bisher.
Habt ihr noch welche?

Gerade jetzt, wenn der Herbst bzw. bald dann der Winter anbricht, 
müssen wir doch stark sein und uns neu motivieren ;)

xx

Montag, 9. September 2013

Das Problem mit dem Alkohol

Mir ist am Wochenende aufgefallen, dass ich ein Problem mit Alkohol habe.

Und jetzt zur Beruhigung, es ist nicht so schlimm, wie es sich anhört.
Ich meine kein Suchtproblem, sondern ein 'Mögenproblem'.

Zur Erklärung: Ich bin schon lange aus dem Alter raus, in dem man Alkohol trinkt weil man cool sein will oder weil man betrunken sein will. Ich trinke auch nicht täglich Alkohol, auch nicht jedes Wochenende.

Aber ich trinke gerne Alkohol. Mit den Jahren habe ich einfach rausgefunden, was mir wirklich schmeckt und was nicht. So trinke ich gerne herbes Bier, Weizen nicht so gern. Feinherben Weißwein ja, trockenen eher nicht. Rotwein nur an Soßen, aber nicht im Glas. Frucht-Kurze gerne, außer Apfel. Cocktails sind lecker, aber wenn sie mit Sahne oder Milch zubereitet sind bekomme ich davon heftige Kopfschmerzen, das ist es nicht wert. Von zu viel Martini auf Eis kriege ich zwar auch Kopfschmerzen, aber da spare ich mir das zu viel und genieße ab und zu ein Glas.
Nur wie man Nein sagt, wenn einem Alkohol angeboten wird, das habe ich nicht gelernt. Oder wie man sich ein Wasser bestellt, wenn man feiern ist, aber nicht der Fahrer.
Das wäre so ja eigentlich kein Problem. Schließlich lebe ich in einer Gesellschaft in der es allgemein anerkannt ist in Gesellschaft Alkohol zu trinken. Und ich kenne ja auch meine Grenzen und eine Feier muss schon verdammt lange gehen und ein bisschen ausarten, damit ich über meine Grenze trinke und es nächsten morgen so richtig bereue.

Aber jetzt gibt es doch ein Problem:
Alkohol versaut mir meine Abnahme enorm. Außerdem habe ich das Gefühl, dass mein Körper empfindlicher auf Alkohol reagiert, seit ich mich gesünder ernähre. Nicht, dass ich von weniger betrunken werde oder schneller einen Kater habe, aber ich fühle mich nächsten Tag schlapper und irgendwie nicht fit. Was ich sonst nicht hatte. Sonst war ich entweder normal fit oder ich hatte einen richtigen Kater. Aber so eine allgemeine Mattigkeit nach dem Genuss von mehr als einer Flasche Bier kannte ich bis jetzt nicht. Zu dieser Mattigkeit kommt dann ein flaues Gefühl im Magen oder Sodbrennen. Oder auch was anderes, aber egal was: Mein Körper sagt mir damit ja etwas.
Und eigentlich sagt er mir ziemlich deutlich: Lass die Finger von Alkohol!
Mein Problem: Ich weiß nicht so richtig wie. Und damit ist es auf irgendeine Weise doch ein Suchtproblem. Nur das ich keine schwere Sucht habe und den Alkohol brauche, sondern dass ich in Gewohnheiten feststecke, in Ritualen und Gepflogenheiten und momentan wirklich keine Ahnung habe, wie ich die durchbreche.
Weniger trinken klappt bei meinem Freundeskreis auch nicht, dass habe ich am Wochenende versucht. Aber die sind alle so großzügig, da hat man andauernd ein neues Getränk in der Hand, wenn das Alte leer ist. So schnell kann man gar nicht reagieren und sich selbst was unalkoholisches kaufen. Und sich ewig an einem Bier oder einem Cocktail festhalten ist auch nicht so einfach wie es klingt. Ich trinke schon mit Absicht langsam, aber irgendwann ist jedes Glas leer. Und gerade wenn man tanzt noch schneller als man denkt. Und schmecken tut es ja auch noch...

Ich könnte natürlich gar keinen Alkohol mehr trinken. Egal wann und was. Das würde bei einigen sicherlich für Verwunderung sorgen und ein paar blöde Sprüche was los ist würde ich auch kriegen, aber ich glaube nicht, dass es irgendwer von meinen Freunden nicht akzeptieren würde.
Aber das will ich nicht. Ich trinke ja gerne. Es schmeckt mir ja. Ich will ja nur die Menge reduzieren und gucken, ab wann mein Körper positiver reagiert. Ab wann die Abnahme trotzdem klappt, ab wann ich keine Mattigkeit am nächsten Morgen spüre.

Vielleicht sagen jetzt viele von euch: Alkohol ist nun mal ein Suchtmittel und auf gewissen Weise auch ein Nervengift, sei doch vernünftig und höre ganz auf.
Aber das ist für mich wie meine gesamte Ernährung: Verbote und Einschränkungen mag ich nicht und will ich mir auch nicht selbst auferlegen.
Ich werde nun mal kein Vegetarier, aber ich habe kein Problem damit weniger Fleisch zu Essen oder auch mal mehrere Tage kein Fleisch. Aber ich will weiterhin die Möglichkeit haben Fleisch zu Essen, wenn mir danach ist. Und so ist es auch mit dem Alkohol: Ich kann gut ein paar Feiern gar nichts trinken, aber ich will es mir nicht für immer verbieten.

Was mir fehlt ist ein guter Grund. Eine Begründung die ich sagen kann, wenn ich gefragt werde warum ich Wasser trinke. Eine Begründung die nicht ist: "Weil ich abnehmen will." Denn das weiß keiner und das geht auch keinen was an.

Naja, ich werde mal weiter drüber nachdenken, wie ich die Situation für mich am Besten löse.

Und um den Bezug zum Blogthema herzustellen, und weil es mich interessiert: Bremst Alkohol auch eure Abnahme? Mal abgesehen, von Fressanfällen die viele haben, wenn sie trinken (ich zum Glück nicht!), merkt ihr, dass ihr schlechter abnehmt, wenn ihr trinkt?

Freitag, 6. September 2013

Trend vs. Gegentrend

Ich amüsiere mich jeden Tag aufs Neue köstlich darüber. Mal ist es total in | trendy sportlich fit zu sein (fit is the new skinny), dann ist es doch eine reine Qual und "auf einmal" ist es in gegen den Strom zu schwimmen und sich doch nicht "unnötig" zu verausgaben.
 
Hier muss man natürlich zuerst einmal unterscheiden zwischen den Leuten, die abnehmen wollen, weil Sie Übergewicht und gesundheitliche Probleme haben und den Leute (inkl. mir), die abnehmen wollen bzw. sich gesünder ernähren möchten und regelmäßig Sport treiben möchten, weil es GESUND und gut für unseren Körper ist.

Auch ich bin in einem ständigen Hin und Her gefangen, mal ist die Motivation da, dann liege ich wieder nur auf der Coach und denke mir wozu. Aber im Endeffekt ist es mir wichtig für mich selbst ein Mittelmaß zu finden, da Sport & Bewegung sowie gesunde Ernährung einfach selbstverständlich sein sollten. Da möchte ich hinkommen. Konzentriert euch auf euch selbst & ihr werdet ans Ziel gelangen!

An der Uni habe ich mich nun für 2 Sportkurse angemeldet, d.h. ich mache schon mal fix 2h mehr Sport als derzeit *success* und ich hoffe auch bald wieder in einen gesunden Rhythmus beim Essen zu kommen. If you keep good food in your fridge, you will eat good food.

Letztendlich wissen wir alle wie es geht und wie es sein sollte, also reißt euch zusammen und tut etwas dagegen!

Donnerstag, 5. September 2013

Leichter kochen



Hallo ihr Sportskanonen,
es ist mal wieder Donnerstag und Zeit für meinen Post.
Ich werde euch heute ein bisschen erklären, wie man kaloriensparender kochen kann, nächste Woche geht es dann ums Backen.
Prinzipiell bin ich ja ein Genussmensch. Und Genuss hat halt was mit gutem Essen zu tun. Aber warum sollte man es sich nicht ein bisschen „leichter“ machen? Es gibt so viele Möglichkeiten, schnell mal ein paar Kalorien zu sparen und dabei nicht an Geschmack einzubüßen:
  •   Es muss nicht immer Fett sein. Zwiebeln kann man auch in etwas Wasser glasig dünsten und für den meisten Gemüsesorten wie Zucchini, Karotten und Aubergine gilt das auch.
  •   Als Beilage sparen Kartoffeln, im Vergleich zu Nudeln oder Reis, so einige Kalorien- trotz ihres schlechten Rufes als Dickmacher. Sie haben gerade mal 73 Kalorien auf 100 Gramm, da können Spaghetti einpacken.
  • Je abwechslungsreicher das Salatdressing ist, mit Senf, Zwiebeln und so weiter, desto weniger Öl braucht man, um einen tollen Geschmack zu erzielen
  • Würzen statt Salzen: Salz macht zwar nicht direkt Fett, lager aber Wasser im Körper ein. Wer viele frische oder getrocknete Kräuter und exotische Gewürze verwendet, braucht weniger Salz, um sein Essen schmackhaft zu machen. Probiert ruhig mal ungewöhnliche Kombinationen aus, gerade Zimt oder Zitronensaft machen sich in fast jedem Essen gut und geben das gewisse Etwas.   


  • Macht immer eine riesengroße Schüssel Salat, an der ihr euch schonmal satt esst, bevor es zum Hauptgericht geht.
  • Es muss nicht immer Sahne sein: Um cremige Soßen zu kreieren oder eine Suppe abzuschmecken, geht auch Milch. Soßen muss man dann unter Umständen ein wenig länger einkochen lassen.
  • Saure Sahne statt Schmand: Nahezu identischer Geschmack bei 10% Fett vs. 30% Fett


  • Streckt eure Gemüsepfannen oder Geschnetzeltes mit gewürfeltem Räuchertofu. Der macht pappsatt, hat wenig Kalorien, steckt voller Eiweiß und schmeckt super! 
  •   Mit einem Sparschäler könnt ihr Zucchini und Karotten in dünne Streifen hobeln, kurz kochen und dann mit einer leckeren Pastasoße als Nudelersatz servieren (wobei ich diesen „Ersatz“ ja noch viel besser finde als das Original)
  • Frischkäse macht sich zum Abschmecken von zB Risotto oder als Brotbelag sogar noch viel besser als Butter und hat wesentlich weniger Fett 


Das wichtigste ist aber: Verliert nicht den Spaß am Essen. Es muss nicht rund um die Uhr Diätfutter sein, wenn der Großteil der Mahlzeiten gesund und leicht ist, darf eine kleine Sünde auch mal auf den Speiseplan gehören. Wenn ihr noch mehr Tipps habt, wie man leichter kochen kann, lasst einen Kommentar da- ich freu mich über eure Vorschläge!

Dienstag, 3. September 2013

Motivation?!?

Nachdem durch das Battle der Diäten ja viele Motivationscollagen erstellt wurden, habe ich darüber nachgedacht, was mich eigentlich motiviert...
Sind es die anderen Blogs und die Erfolge der Anderen?
Sind es die Zahlen auf der Waage?
Sind es Bilder von früher?
Ist es der bevorstehende Florida-Urlaub`?

Erfolge von Anderen
Hmm, nein. Das motiviert mich nicht. Das freut mich. Aber es bringt mich nicht dazu zu denken: "Wenn die das kann, dann kannst du das auch!" Es treibt mich nicht zu einem gesünderem Essen oder zu mehr Sport. Ich finde es bewundernswert, wie konsequent einige sind. Wie viel Sport sie in ihren Alltag integriert bekommen. Aber es ist nichts, was mich dazu bringt zu handeln.

Die Waage
Auch die motiviert mich nicht wirklich. Auch hier ist es mehr Freude, wenn wieder ein paar Gramm weg sind. So verhält es sich auch mit dem Maßband. Schön, wenn die Zahlen kleinen werden. Aber wenn die Ergebnisse eine Woche mal weniger gut sind, demotiviert mich das nicht.
Die Waage ist für mich nur die wöchentliche Kontrolle, ob sich was tut. Nicht mehr, nicht weniger.

Bilder von früher
Da viele ihre Collagen ja aus Bildern mit ihrer Entwicklung gebastelt haben. Oder sich Bilder von schlanken Frauen als Motivation herannehmen, habe ich mal in meinen alten Bildern gekramt und bin auf Bilder von 2006/2007 gestoßen.
Auch das ist keine Motivation. Kein Grund für mich jetzt keine ganze Schokotorte zu futtern. Ich denke bei den Bildern eher an die Situationen, in denen sie entstanden sind. Nicht daran, dass ich wieder so aussehen will und deswegen konsequent sein muss.
Das Bild im Bikini fand ich damals zum Beispiel schrecklich. Ich fand mich total eckig und unweiblich. Keine Taille in Sicht. Und der Kumpel der das damals bei SchülerVZ hochgeladen hat, musste sich ganz schön was anhören, dass er das doch nicht einfach so machen kann ohne mich zu fragen. Heute würde ich sagen: Beine und Arme schön schlank und der Bauch flach. War gut.
Die beiden anderen Bilder mochte ich schon immer. Der Tag an dem ich kopfüber hing war einfach ein total lustiger mit meinem damals bestem Freund. Wir haben den ganzen Tag gelacht und einfach irgendwelchen Blödsinn gemacht. Da habe ich mir gar keine Gedanken gemacht, wie ich wohl aussehe. Und herausgekommen ist ein Schnappschuss, der äußerst vorteilhaft ist wie ich finde. Schlank und trotzdem Busen zu erkennen.
Das Muschelbild hat meine damals 5-jährige Cousine gemacht. Auch einfach ein sehr schöner Tag mit Blödsinn und keinen Gedanken ans Aussehen.
Also wenn mich diese Bilder zu irgendwas motivieren, dann jeden Tag zu genießen und Spaß zu haben. Aber sie bringen mich nicht dazu Sport zu machen.

Florida-Urlaub
Ja, der motiviert mich schon irgendwie. Weil ich gut aussehen möchte. Weil ich mich am Strand wohlfühlen möchte. Weil ich mit dem 8-jährigen im Meer toben möchte ohne mir Gedanken zu machen, wer gerade zu guckt und wer sich durch meinen Anblick wohl gestört fühlt.
Also ist es nur indirekt der Urlaub der mich motiviert, sondern mehr der Gedanke, dass ich Spaß haben möchte.
Spaß haben ohne mir Gedanken um mein Äußeres zu machen.

Und damit habe ich meine Motivationsquelle. Mein eigener Kopf. Meine Gedanken. Meine Ziele. Meine Gründe für meine Ziele sind vielleicht nicht so toll. Schließlich sollte ein normaler Mensch auch mit ein paar Kilo zu viel dazu in der Lage sein Spaß zu haben, ohne daran zu denken, wie dick er/sie jetzt wohl aussieht. Aber mein Selbstwertgefühl ist nun mal nicht so gut. Ich arbeite daran. Aber bis ich das im Griff habe, kreisen meine Gedanken nun mal auch darum, was andere wohl von mir halten.
Menschen die mich sehen, kennen mich aber meist nicht. Also bilden sie sich ihre Meinung über Äußerlichkeiten.
Mir gefällt mein Äußeres aber so wie es ist nicht. Also gehe ich davon aus, dass es anderen auch nicht gefällt.

Mein Ziel ist es mich in jeder Situation wohl zu fühlen.
Dafür braucht man sehr viel Selbstvertrauen.
Da ich das nicht habe, ist es einfacher wenigstens ein Äußeres zu erreichen, dass nicht negativ auffällt. Dann fühle ich mich weniger unwohl. Und wenn ich mich weniger unwohl fühle, habe ich mehr Spaß.

Meine Motivation ist folglich der Spaß. Der Spaß den ich haben möchte. 

Natürlich spielen auch gesundheitliche Aspekte eine Rolle für meine Abnahme. Und ich möchte auch abnehmen, weil ich meinen Freund liebe. Er liebt mich zwar auch so, wie ich jetzt bin. Aber ich bin der Meinung er hat eine Freundin verdient, die nicht nur toll ist, sondern die auch toll aussieht. Und zwar nicht erst auf den zweiten Blick, wenn man sich mit ihr unterhält, sondern auch auf den ersten Blick und auf Bildern.

Zu aller erst nehme ich aber für mich selber ab. Für mein Selbstwertgefühl, für mein Wohlgefühl, für meine Gesundheit.

Das ist meine Motivation. Und auch wenn einige jetzt sagen werden, dass es ungesund ist sich so von der Meinung anderer abhängig zu machen, für mich persönlich ist es momentan die beste Motivation die ich haben könnte. Der Gedanke in einem Raum nicht negativ durch mein äußeres aufzufallen treibt mich an. Bringt mich dazu jede Mahlzeit aufzuschreiben. Bringt mich dazu meinen Crosstrainer zu benutzen. Bringt mich dazu keine Süßigkeiten in mich reinzustopfen, wenn mir langweilig ist.
Um die Probleme mit meinem Selbstwertgefühl und die Definition des eigenen Wertes über die Meinung anderer kümmere ich mich später. Dazu fehlt mir momentan die Kraft, aber mein Gewicht, das ist etwas das ich jetzt anpacken kann. Das ich jetzt ändern kann.
Etwas, das ich jetzt auch änder.

Was treibt euch an? Woher nehmt ihr eure Motivation?
Motiviert es auch wirklich euch Bildern von schlanken Frauen anzusehen? Oder sind es nur Ziele und die Motivation holt ihr euch woanders her?

Montag, 2. September 2013

"Hm.. Schmeckt... Anders..."

Momentan bin ich dabei, meine Ernährungsweise ein bisschen
umzukrempeln. 

In letzter Zeit habe ich mir so z.B. viele Gedanken über Gluten und deswegen
über glutenfreie Ernährung gemacht.
Ich habe beobachtet, wie es mir nach welchem Essen ging und wie mein Körper 
so reagiert hat. 
Bei Gluten war dann öfters dieser Effekt zu beobachten:
Hallo Blähbauch! Hallo Müdigkeit!
Irgendwie komme ich damit wohl momentan nicht so ganz gut zurecht.
Zwar möchte ich nicht 7 Tage die Woche auf glutenhaltige Produkte verzichten,
aber zumindest den Konsum einschränken. 
Deshalb bin ich jetzt dabei Alternativen zu finden. 

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit und deshalb ist es für mich sehr wichtig,
dass es mir wirklich gut schmeckt. Wenn das Frühstück schon nicht überzeugt,
kann es der Tag leider dann auch nicht mehr.
Ich bin ein Morgenmensch, aber das nur, wenn ich gut in den Tag starten kann. 

Eine liebste Frühstücksmahlzeit von mir sind Pfannkuchen.
Ich kann davon nicht genug kriegen, mische die Zutaten immer nach Lust und Laune
und verziere das fertige Essen dann noch mit ein wenig Obst - yummi.

Allerdings nehme ich für die ursprünglichen Pfannkuchen halt Weizenmehl, was nicht
die beste Mehlwahl ist, jedoch wäre mir Vollkornmehl zu bitter. Aber beide Varianten 
enthalten halt Gluten. 

Jetzt habe ich ein wenig im Internet gesucht und geguckt und die Idee für 
Buchweizen-Pfannkuchen aufgegriffen. Natürlich musste ich das sofort ausprobieren.
Ein easy Rezept : 100 g Buchweizenflocken, 150 ml Wasser, 1 Ei
- Süßen tu ich immer im Nachhinein mit Marmelade oder halt Obst,
man kann aber natürlich auch direkt den Teig süßen -

Pfannkuchen wurden es nicht wirklich, dafür eher Kaiserschmarn. 
Sind nämlich beim Wenden immer in der Mitte durchgebrochen - leider. 

Meine Meinung?

Also ich weiß ja nicht, ob es an den Buchweizen lag - denn ich hatte nur eine
Mischung mit Nüssen und Früchten parat. Zwar sind diese angeblichen Früchte so kaum sichtbar,
aber die Nüsse schmeckt man wohl etwas.
Mit selbstgemachter Marmelade gesüßt war es dann ein süßer Snack,
allerdings kommt es so einfach nicht an die herkömmlichen Pfannkuchen dran.
Es schmeckt halt anders.

Habt ihr noch andere Ideen für glutenfreie Pfannkuchen?
Habt ihr selber mal mit Buchweizen gebacken?

xx

Sonntag, 1. September 2013

Dieses Wochenende -der Motivatonskiller

Wenn ihr das hier lest werde ich irgendwo in einer Ecke sitzen, mir Selbstvorwürfe machen und heulen, weil ich viel zu ungesund gegessen habe. Ich weiß es jetzt schon und doch ich finde keinen Ausweg.

Ich habe mir in den letzten zwei Wochen die Motivation und das Durchhaltevermögen geholt, was nötig ist um einen großen Abnehmerfolg zu haben. Den habe ich diese Woche schon gesehen (siehe mein Blog) und jetzt habe ich noch mehr Motivation noch mehr durchzuhalten.
Und was passiert? Ich schaue auf den Kalender und sehe, dass ich dieses Wochenende mit meiner Tanzgruppe zum Tag der Niedersachsen gehe.
Es wird das Gleiche schon letztes Jahr: vorher super Motivation, dann Tag der Niedersachsen und dann bricht alles zusammen: Ich habe danach überall genascht und hatte keine Disziplin mehr. Und jetzt gerade wo es gut läuft kommt diese Situation wieder.

Wer schon mal versucht hat, auf dem Tag der Niedersachsen gesund zu essen, der weiß wie schwierig das ist. Das Frühstück in der Schule ist ja noch vergleichsweise ok. Ich würde zwar mir den ganzen Tag nicht mehr viel erlauben, wenn ich normal so ein Früstück hätte, aber verglichen mit dem, was danach kommt, ist es nichts. Mittags gibts nur Pommes mit Bratwurst oder Fischbrötchen oder Pizza, was man eben halt in solchen kleinen Hütten findet. Dazwischen isst man ordentlich Crêpes und Schmalzkuchen oder sonst was. Und abends gehts dann in ein Restaurant bzw. eine Bar, die nur Wiener Schnitzel mit Pommes anbietet. Punkte oder Kalorien zählen bringt da nichts.

Aber dieses Jahr wird es nicht so kommen wie dieses Jahr, ich habe mich in letzter Zeit sehr vorbildlich ernährt, werde jetzt am Wochenende mein Essenstagebuch zuhause lassen und die Sau rauslassen, wiederkommen und mich wieder vorbildlich zu ernähren.
Eine (unfreiwillige) Diätpause halt.
Meine Motivation wird überleben. Das habe ich mir vorgenommen und was dieses Wochenende passiert wird nur Schadensbegrenzung sein.
Ich habe aus dem letzten Jahr gelernt und das wird jetzt mein entscheidener Vorteil sein. Die Frage, die bleibt ist: Tu ich mir das an und versuche mein bestes zu geben oder esse ich ohne Verstand?
Aber die Antwort steht ja schon, wenn ihr das lest.
Nächste Woche gibt es dann die Bilanz.... (oh nein...)