Dienstag, 23. Juli 2013

Halli-hallo!

Ich habe in den letzten Tagen mal etwas nachgedacht 
und wenn ich ehrlich bin, manchmal ist das Leben doch gemein. 

Es gibt so Fälle, da haben die Freunde den Traumstoffwechsel 
und können essen, was sie wollen, sie bleiben schlank.
Solche Leute kennen wir bestimmt alle. 
Man selber isst dann schön mit, weil man es ja mit den anderen genießt
und zack, findet man das Essen auf seinen Hüften wieder.
Diese Gene. Hätte man doch auch die Guten.

Dann aber habe ich mir überlegt, 
dass man teilweise doch wirklich bewusst nicht ganz so viel dafür kann,
dass man halt mehr drauf hat. 
Mahlzeiten etc. sind einem von Zuhause antrainiert worden,
wie viel man isst, wann und was.

Als ich letztens mal mit Kindern und Jugendlichen im Alter von
acht bis 16 gegessen habe, habe ich mich wirklich gewundert, wie wenig 
die sich teilweise auf den Teller legen - das wäre wirklich für mich nur eine
Probierportion. Kann natürlich auch sein, dass sie das Essen nur als Snack angesehen 
haben, aber.. Da frag ich mich wie das Essen so Zuhause aussieht,
was für Portionsgröße und was die so essen.
Denn diese, von denen ich rede, fanden auch typisches Schulessen wie
Lasagne nicht wirklich lecker, was mich auch wunderte, weil zu meiner Zeit
in jedem Freundebuch unter Lieblingsessen entweder Pizza ( ist aber anscheinend doch
geblieben) und Lasagne stand. - Hat sich das so geändert?

Und nun ist die Frage: Sind die Eltern dort alle figurbewusster geworden
oder ist es der Fall, dass die Kinder nur noch auf richtiges Fastfood stehen?

Merkwürdig.

Auf jeden Fall ist mir dann aufgefallen und das habe ich mir vorher schon öfters
gedacht, dass ich zu große Portionen gewöhnt bin. 
Wenn man nur mit dem männlichen Geschlecht aufwächst, dann kommt das wohl
meist dazu, weil die Herren können einfach viel mehr essen - kennt man doch. 

Ich sollte mir wohl echt kleinere Teller zulegen,
kleinere Portionen von dem "richtigen" Essen nehmen und mir viel 
mehr den Teller mit frischem Obst und Gemüse vollstopfen. 

Das ist mal wieder meine Erkentniss. 
Zudem es so ist, dass ich einfach immernoch im Kopf den Gedanken habe,
dass Brot, Nudeln, Reis o.ä. das Hauptgericht und nicht nur die Beilage ist. 

Ich muss mein Essverhalten einfach wirklich umstellen,
es geht dabei nicht nur um gesund, weil das tu ich schon meistens, 
sondern auch um die Portionen und andere Kleinigkeiten. 

Mal schauen, wie das dann bei mir mit der Umsetzung klappt. 

Wie ist das bei euch?
Habt ihr euch darüber auch schon einmal Gedanken gemacht?

Habt ihr das Problem mit den Portionen auch?
Und wenn ihr das besiegt habt, wie?


Kommentare:

  1. Ständig. :D Meine Portionen waren auch immer viel größer als die der anderen. Außerdem habe ich zu schnell gegessen und Nudeln/Reis etc. waren für mich auch immer selbstverständlich der Hauptteil. Alles andere Beilage.

    Ich habe es geändert, zwar nicht immer und vollständig. Aber meistens sind meine Portionen jetzt kleiner und Gemüse wird als vollwertige Mahlzeit betrachtet ;)

    Am Anfang habe ich mich gezwungen so zu essen, mich immer wieder dran erinnert, was gut ist und was nicht. Am schlimmsten war es mir abzugewöhnen etwas nur zu essen, weil es noch da ist.
    Aber mittlerweile ist es zur Gewohnheit geworden. Es braucht einfach Zeit und Konsequenz. Einen Trick gibt es da glaube ich nicht.

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  2. Kenn ich auch. Meine Portionen waren immer riesig. Ich kann auch heute noch unmengen essen.
    Bei mir zu Hause gehörte immer Fleisch zum Essen und Soße und man hat gefälligst immer aufzuessen.
    Ich muss mich da auch ganz arg zusammen reissen.
    Mein Freund frisst auch immer so riesige Portionen und ich muss mich immer daran erinnern, es nicht auch so zu machen. Inzwischen behauptet er, man könne von so kleinen Portionen nicht leben und ich müsse vernünftig essen...

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  3. meine portionen sind auch immer sehr groß... :/ ist schon schwierig sich das abzugewöhnen...
    aaaaber: das was meine portionen so groß macht ist meistens gemüse... und deswegen mach ich mir da eigentlich keinen kopf. und denke, da sollte sich niemand gedanken drüber machen. auch wenn es schon manchmal nervt auf meine portionsgrößen angesprochen zu werden (z.b. wenn ich bei der family bin und mein essen zubereite...)
    und wenn das umgewöhnen zu kleinen portionen nicht klappt: um sich wirklich satt zu fühlen, sollte man wirklich versuchen, eine rieeesige portion gemüse statt beilagen zu essen... man brauch zwar mehr grünzeug, aber irgendwann wird man auch davon richtig satt... :D mit gutem gewissen. ;)

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  4. Ich glaube, da gibt es wirklich extreme Unterschiede in der Essens-Erziehung. Bei uns Zuhause wurde auch immer aufgegessen, alle Reste wurden noch irgendwie verwertet und Essen wurde niemals verschwendet oder weggeworfen. Das finde ich auch richtig, aber führt eben manchmal dazu dass man mehr isst als man eigentlich wollte. Das habe ich zum Glück in den Griff bekommen indem ich öfter mal was einfriere oder für den nächsten Tag aufhebe. Den Übergang zu vegetarisch/viel Gemüse hat meine Mutter zum Glück sehr gut aufgenommen, denn ich bin fürs Kochen zuständig wenn ich Zuhause bin und kann somit "bestimmen" was gegessen wird :)
    Kleine Portionen esse ich seitdem ich das Essen stärker würze (ich esse auch sehr gern indisch und das dann scharf oder süß/scharf mit Zimt), davon wird man automatisch schneller satt. Außerdem esse ich meistens von kleinen Tellern, Gemüsepfannen und Joghurt esse ich immer aus kleinen Müslischalen, da sieht das Essen gleich viel mehr aus :)

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