Montag, 22. Juli 2013

Das Meer

Diejenigen, die meinen Hauptblog lesen wissen es ja schon: Ich habe mein Wochenende bei meinen Eltern verbracht.
Und ich habe 3 Dinge zu berichten:

Mein Essverhalten
Ich habe die letzten 3 Tage ganz bewusst darauf verzichtet mein Ernährungstagebuch zu führen. Ich wollte wissen, wie ich mich verhalte, wenn ich nicht genau weiß, wie viele kcal ich noch "darf". Und ich muss sagen, dass ich stolz auf mich bin. Ich habe mich jetzt heute nicht auf die Waage gestellt, um zu kontrollieren ob es eine Veränderung gibt, wiegen tue ich mich erst wieder am Donnerstag, aber ich habe nicht gesündigt. Wir haben Freitag und Samstag Abend gegrillt. Freitag Abend gab es Fisch, sehr lecker und gesund. Ich habe zwar Kräuterbaguette gegessen, aber nur 2 Scheiben. Und ganz viel Tomate und Paprika nebenbei. Außerdem kein Alkohol zum Essen.
Samstag war ich mit meiner Mutter in der Stadt und ich habe mir einen Erdbeereisbecher gegönnt. Aber wirklich gegönnt. Jeden Löffel genossen. Abends wurde wieder gegrillt und ich habe fettarmes Fleisch und viel grünen Salat mit ein bisschen Öl gegessen. Wieder keinen Alkohol, obwohl das Angebot wieder da war. Sonntag war es einfach viel zu heiß um was zu essen.. ein bisschen Frühstück, Wassermelone zum Mittag, aber das war es dann. Als wir nach der Staufahrt wieder zu Hause waren hatten wir absolut keinen Hunger mehr sondern sind nur noch unter die Dusche und ins Bett.
Alles in allem glaube ich, dass ich mich gut ernährt habe. Ich habe nicht unkontrolliert irgendwelchen Süßkram in mich reingestopft oder solche Massen gegessen, dass mir hinterher schlecht wurde... wozu ich alle Möglichkeiten gehabt hätte. Was mich auch zu meinem 2.ten Thema bringt:

Das Essverhalten meines Vaters
Mein Vater ist in den letzten 3 Jahren regelrecht aufgegangen. Aber nur am Bauch, er sieht aus wie schwanger. Sehr viel ungesundes Fett, dass er mit sich rumschleppt. Und das, obwohl er den ganzen Tag körperlich arbeitet und bei einer Körpergröße von 2m sicherlich einen enormen Grundumsatz hat. Nur leider ernährt er sich völlig falsch. Den ganzen Tag nichts richtiges, nur Snickers/Mars/Alles was man einfach so verschlucken kann... und Abends dann so viel bis ihm schlecht ist.
Und ich fange langsam an mir wirklich sorgen um ihn zu machen. Ich weiß nur nicht, wie ich es ansprechen soll. Ob ich es überhaupt ansprechen soll. Aber er müsste dringend abnehmen, um gesund zu bleiben. Um seine Arbeit weiter ausführen zu können. Denn wenn er nicht mehr körperlich arbeiten kann, ist es vorbei für ihn. Er ist selbstständig und darauf angewiesen, dass er seine Arbeit noch ein paar Jahre gut ausüben kann. Er kann zwar gut davon Leben, aber für viele Rücklagen fürs Alter hat es bestimmt noch nicht gereicht...

Was würdet ihr machen? Ihn darauf ansprechen? Und wenn ja, wie? Wenn ich näher dran wohnen würde, könnte ich vielleicht öfter mal eingucken und ihn und seine Freundin langsam auf einen gesünderen Weg bringen. Aber mit der Entfernung zwischen uns fühle ich mich irgendwie ein bisschen hilflos. Und ich weiß auch gar nicht, ob ich als Tochter das "Recht" habe an seiner Lebensführung rumzumäkeln...

Das Meer
Ich habe bis ich 20 war und zum studieren umgezogen bin nur 15min von der Ostsee entfernt gewohnt. Und seit dem fehlt sie mir. Ich habe nie zu den Leuten gehört, die jeden Tag am Meer waren, aber grade im Gerbst und Frühling wenn noch nicht viel los ist oder Abends im Sommer, wenn die ganzen Touristen weg sind, ist es einfach traumhaft am Wasser. Und dann war ich auch oft da. Ich hätte aber nie erwartet, dass mir die Nähe zum Wasser fehlen würde. Aber anscheinend liebt mein Körper das Salzwasser und die salzhaltige Luft. Ich fühle mich viel besser, wenn ich da bin. Kann freier Atmen, bin wacher. Ganz merkwürdig. Und für mich steht fest: Der nächste Umzug findet nach Hamburg statt. Das ist schonmal ein großes Stück näher am Meer, aber es gibt dort Arbeit für meinen Freund und ein Studium für mich. Denn das ist das Problem an Schleswig-Holstein. Arbeit in dem Bereich, in dem ich tätig sein möchte, ist dort Mangelware. Aber mit Hamburg bin ich schonmal ganz nah dran.
Gibt es für euch so Landschaftsmerkmale, ohne die ihr nicht könnt? Berge, Wälder?

Kommentare:

  1. Also ich liebe es aus dem Fenster zu schauen und weit ins Feld schauen zu können. Ich bin auch definitiv ein kleines Landei was den Duft von Kuhmist braucht :D Brauche auch einen Wald vor der Tür zum Joggen oder Spazieren
    Das mit dem Essverhalten von dir ist ja echt super und hast toll durchgehalten!
    LG

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  2. Ich brauche definitiv die Stadt. :D Ich brauche Leben um mich herum und ganz viele Leute. Trotzdem liebe ich das Meer auch. Vor einigen Jahren hatte ich das Meer 2-3 Jahre gar nicht gesehen. Als ich dann das nächste Mal am Meer stand habe ich gemerkt, wie sehr ich es vermisst habe.

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  3. definitiv landei und gerne auch meer :) ich bin da auch immer wacher und fühle mich frisch. atmen da ist viel angenehmer. da spürt man wie die luft in die lungen strömt...

    zu deinem vater: sprich mit deiner mutter darüber wenn sie nicht geschieden sind. vllt hat sie die situation noch nich bemerkt und du gibst ihr auch einen anschups was zu tun. sie hat ja auch eine andere beziehung wenn sie zusammen wohnen

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  4. Ich mag beides aber am meer zuleben wäre der hammer!:-)

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