Dienstag, 30. Juli 2013

Ein Herz für Tiere?

Einen wunderschönen Dienstagmorgen wünsch ich euch!

Diese Woche will ich mich mit dem Thema
Veganer, Vegetarierer 
auseinandersetzen.

Vielleicht ist euch auch schon aufgefallen,
dass es momentan immer mehr Menschen gibt, die sich als Ziel nehmen,
keine tierischen Produkte mehr zu sich zu nehmen oder aber auch nur auf Fleisch zu verzichten.

Ich persönlich halte das für einen sehr vorbildlichen Lebensstil,
vegan wäre zwar nichts für mich und auch völlig vegetarisch ist bei mir noch nicht drin,
aber ich versuche meinen Fleischkonsum niedrig zu halten.

Einerseits weil man so das Leben von Tieren schützt, andererseits weil es bewegende Fakten
in dieser Hinsicht gibt, so sollen Vegetarierer beispielsweise länger leben, was ich mir gut vorstellen kann, weil man sich mit so einem Lebensstil auch fitter fühlt, zudem riskiert man mit zu viel Fleischkonsum ein paar Lebensjahre, so gibt es Studien, die warnen, dass schon 40 Gramm Wurst zu viel an einem Tag ist.
Zwar ist Wurst auch nicht die gesündeste Fleischvariante, aber ich finde diese Tatsache schon schockierend.
Denn wer viele Fleischprodukte wie Salami, Wurst o.ä. ist, der erhöht sein Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und das einfach mal so, beim normalen Essen. 

Wie gesagt, tierlieb leben ist auf dem Vormarsch, es gibt heutzutage doppelt so viele Vegetarierer als noch 2006 und am 1. Oktober gibt es sogar jährlich den Weltvegetariertag.

Ich persönlich frage mich aber, wieso das jetzt alles so angestiegen ist.
Sind die Menschen wirklich alle so von Peta und Co überzeugt worden?
Oder ist es viel mehr, weil es ein Trend ist? 

Eine zeitlang waren mehrere aus meiner Nähe Veganer,
angeblich aus der puren Überzeugung. Alle tierischen Produkte (auch Lederschuhe etc.)
wurden verbannt und dann auf einmal - bissen alle wieder genüsslich in den
Cheeseburger. 

Klar, auch wenn es ein Trend ist, ist es förderlich und umweltbewusst.
Aber ich finde es komisch, wenn ich dann Leute frage, warum sie Veganer und Vegetarierer sind 
und dann als Antwort kommt "Ich will abnehmen." etc. (Kein Witz, habe ich auch schon gehört.)

Wie steht ihr dazu?
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

Also ich finde den Lebensstil gut, weil er gesünder ist, 
man überlegt sich ernsthaft, was man zu sich nimmt und das nicht auf Kosten
von Lebewesen. 
Nur leider fehlt mir in Gesellschaft noch ein wenig der letzte Kick es umzusetzen,
allerdings fühle ich mich schon besser, wenn ich den Fleischkonsum auf maximal
eine Mahlzeit am Tag reduziere.

xx


Kommentare:

  1. Ich esse gerne Fleisch und auch gerne Wurst und werde daher niemals Vegetarier werden.
    Was mich aufregt sind die Leute, die kein Fleisch essen aber trotzdem Fisch. Meine ehemalige Mitbewohnerin meinte mal, dass Fische keine Schmerzen spüren würden, daher wäre es ok. WTF?!
    Ansonsten soll halt jeder so essen wie er / sie möchte. :)
    Übrigens habe ich gelesen (in einer Zeitschrift in der es nur um veganes Leben geht!), dass man mit veganer Ernährung nicht alle nötigen Mineralstoffe / Vitamine etc. konsumieren kann. Ob es stimmt weiß ich natürlich nicht. Aber ich finde eine Ernährung, bei der man auf künstliche Präperate zurückgreifen muss, kann nicht so ideal sein.

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    1. Beim letzten Satz geb ich dir Recht, aber im Prinzip kann man mit veganer Ernährung alle nötigen Mineralstoffe und Vitamine aufnehmen, außer mit Ausnahme von B12. Das ist aber irgendwie noch nicht so hunderprozentig erforscht und wenn man mal ein bisschen recherchiert trifft man auf widersprüchliche Aussagen. Es wird gesagt, dass ein gesunder Darm B12 selber herstellt, dass das in Fleisch auch nur deshalb enthalten ist, weil es den Tieren schon als Nahrungsergänzungsmittel untergejubelt wird und dass man das auch als Veganer prima durch Lebensmittel aufnehmen kann. Die Sojamilch von alpro ist z.B. damit angereichert oder die Kellog's Cornflakes.
      Es gibt auch eine B12 Zahnpasta, die sei besser, weil ein geschädigter Darm das nicht aufnehmen kann und es dann durch die Mundschleimhat aufgenommen wird.

      Man kann sich also im Prinzip aussuchen was man macht. :D

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    2. Das find ich interessant - im Internet gibt es nämlich oft wirklich sehr gegensätzliche Aussagen.

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  2. Dass Vegetarier länger leben, ist ein Mythos, der aus einer ziemlich stümperhaften Untersuchung hergeleitet wird.
    Eine Untersuchung in England, an 7800 Personen durchgeführt, beweist das Gegenteil.
    Ein Bereich der Untersuchung wurde sogar abgebrochen, weil die vorgeschriebene Ernährung zu mehr Todesfällen durch Herzerkrankungen, Diabetes Typ 2 und Übergewicht geführt hatte.

    Es gibt keine einzige Untersuchung, die nachweist, dass man durch den Konsum von Fleisch oder Wurst eher stirbt, es gibt jedoch genügend Belege, dass es die billigen Kohlehydrate aus Zucker und Stärke sind, die zu Fett umgewandelt werden, das die Arterien verstopft und zu Kreislauferkrankungen führt. Ein wenig Beschäftigung mit Metabolismus und Endokrinologie lässt die Logik erkennen.

    Nachgewiesen ist beispielsweise auch, dass vielen Vegetariern und Veganern der Kinderwunsch versagt bleibt, weil ihre Fortpflanzungsorgane durch Mangel an Vit B12, das nicht in Pflanzen vorhanden ist, sondern künstlich zugeführt werden müsste, nicht genügend versorgt sind.
    Ich habe mit hauptsächlich vegetarischer Ernährung 40kg zugenommen. Vollkorn, Bioware, die ganze Palette.
    Jetzt esse ich mehr Tierprodukte, aber immer noch nicht täglich Fleisch oder Wurst, bin herrlich satt, fühle mich fitter den je und nehme ab. Der Sohn ist reiner Vegetarier, achtet aber darauf, die gesamte Vitamin-Palette auszuschöpfen. Er ist Vegetarier aus Tierliebe.

    Was das "gesünder" betrifft: ist es gesünder, vegetarische Produkte aus zig gentechnischen Veränderungen an den Pflanzen zu essen, die außerdem mit Spritz- und chemischen Düngemitteln versorgt werden? Die mittels raffinierter Verarbeitung biologisch tot sind? Oder ist es gesünder, Fleisch- und Wurstprodukte aus herkömmlicher Mast zu essen, wo die Tiere mit Beruhigungsmitteln, Antibiotika und Mastfutter gezüchtet werden?
    Vegetarier oder nicht, gesund oder nicht, dafür bedarf schon einer tiefer gehenden Betrachtung vieler Aspekte. Einfach das Fleisch und seine Nebenprodukte weglassen macht einen noch lange nicht zum gesunden Vegetarier.

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    1. Sehr interessanter Kommentar.
      Und dank dir wieder ein Mythos aufgeklärt :)

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  3. Ich persönlich könnte nie niemals Vegetarier oder gar veganer werden und finde es auch irgendwie unnatürlich, unsere vorfahren haben ja auch schon gejagt und Fleisch gegessen bloß war es da halt zum Überleben während wir es heute - wie alles andere auch im Überfluss haben und auch so konsumieren.
    Und das Vegetarier/veganer länger leben halte ich auch eher für einen Mythos, wie sagt mein Lehrer so schön " ich glaube keiner Studie, die ich nicht selbst manipuliert habe"
    Und ich muss mich MissK anschließen, ich hasse "Vegetarier" die fische Essen, als waren es keine Lebewesen, denn sie sind es und empfinden mit Sicherheit genauso schmerzen wie andere Tiere, sowas ist für mich immer der totale Widerspruch..
    Nichtsdestotrotz sind die Tierhaltungen heutzutage alles andere als angemessen
    Aber wie in so vielen Sachen ist es so, wie man es macht, macht man's verkehrt
    Die meisten Essen ja nunmal das zarte Fleisch und um die Reste nicht zu verschwenden werden die ganz toll in arme Länder geschickt, wo sie dann verkauft werden und die Menschen dort können günstiger mehr Fleisch konsumieren - gleichzeitig wurden Brunnen für viehzüchter gebaut um diese zu unterstützen - diese werden dadurch natürlich ihr Fleisch nicht mehr los...

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    1. Das Argument dass die Vorfahren das auch schon gemacht haben finde ich nicht so überzeugend.
      Erstens ist das ja auch umstritten, eventuell lebten die Menschen in den Tropen und ernährten sich frutarisch und außerdem haben die Menschen auch gar kein Fleischfressergebiss. Richtige fleischfressende Tiere essen ja z.B. auch die ganze Beute mit Augen etc. und dass tun wir Menschen nicht.
      Zweitens tun wir sooo viele Dinge die die Menschheit früher nicht getan hat - oder gehst du noch im Busch aufs Klo und läufst jeden Tag mehrere Kilometer zu Fuß?

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    2. Fleischfressergebiss?? Erwiesen ist, dass der Steinzeitmensch nicht so viele Probleme mit Zahnfehlstellungen hatte wie wir heutzutage. Das liegt daran, dass der Kiefer mehr zu tun hatte (Fleisch kauen).

      Nee, wir gehen alle nicht mehr mehrere Kilometer am Tag zu Fuß! und das ist auch das große Problem der Gesellschaft. Essen bis zum umfallen, und dann in die S-Bahn. Die Evolution hat das schon ganz geschickt gemacht. Wir können unser Essen lange speichern - für schlechte Zeiten aufheben. Das wird uns heute zum Verhängis!

      Was der Toilettengang im Busch mit dem Thema zu tun hat, erschließt sich mir nicht so richtig...?!?!

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    3. das mit dem Busch wr so gemeint, dass unser Leben sich sooo verändert hat und wenn man sagt, dass man Fleisch isst, weil die das früher so gemacht haben dann soll man sich bitte nicht nur das aussuchen sondern auch sonst so Leben wie früher.
      Aber das findet dann keiner gut.
      Ich denke auch, dass die vielen Alternativen zum Fleisch essen eine Errungenschaft sind, so wie eben Toiletten.

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    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    5. Sorry, aber das ist Quatsch!

      Die Evolution ist ein Prozess, der über viele Millionen Jahre andauert. Die Zeit, in der der Mensch "zivilisiert" wurde ist dagegen nur ein Wimpernschlag. Die Evolution ist in Punkto Ernährungsaufnahme deswegen noch nicht hinterhergekommen. Es gibt genug Studien darüber, dass die Steinzeiternährung sehr gesund ist.

      Nur weil sich jemand ernährt wie in der Steinzeit muss er doch noch lange nicht auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation verzichten!

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    6. Wenn sich jemand wie in der Steinzeit ernährt wird er wohl vielleicht drei Mal im Jahr Fleisch essen, so oft gab's das früher nicht. Ansonsten hauptsächlich Beeren und Nüsse und vielleicht ein paar andere Pflanzen; Getreide, Kartoffeln und vieles von dem Gemüse, das wir heute kennen ist erst durch Züchtung zu dem geworden, was heute in der Küche landet.
      Dass wir Menschen uns auch fast allein vegetarisch/vegan ernähren konnten hat uns übrigens gerettet, als der Neandertaler ausgestorben ist. Dieser war von Fleisch abhängig. Vermutlich starb er aus, weil es kälter wurde, der Mensch mit neuen Waffen kam und so die Tierbestände insgesamt zurückgingen. Wir Menschen hatten ein breiteres Spektrum an Nahrungsmitteln zu Verfügung, was schließlich zu unserem Überleben und unserer Ausbreitung geführt hat.
      Dass ist jetzt weder ein Plädoyer für oder gegen Fleischkonsum - nur ein Gedankenanstoß. Früher war auch nicht alles besser.

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  4. Ich finde den HYPE derzeit auch wieder sehr extrem. Es gibt zig Leute, die die 30-Tage-Vegan-Challange machen etc.

    Für mich ist die einzige Lösung (am Land natürlich einfacher) vom Bauern direkt kaufen! Auch hier werden natürlich Düngemittel etc eingesetzt aber es wird nich alles zig mal sortiert & kontrollier für den Handel.

    zB bekomm ich dann Eier wo auch schon mal 2 Dotter drin sind, oder Gurken die eben nicht gerade sondern gekrümmt sind.

    Auf Fleisch verzichten könnte ich nie... bei aller Tierliebe. Ich wäre dann wahrscheinlich auch die "schlechte Sorte" Vegetarier, die sich nur mehr von Pommes und Süßigkeiten ernährt :)

    Aber ich finde gut, dass du das Thema angesprochen hast & bin schon auf weitere Meinungen gespannt!

    LG

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    1. Huhu Catchy.tune!

      Also ich wohne auf dem Land... Aber wie komm ich denn bei reinen Milch- und Getreidebauern hier in der Gegend an ne Gurke oder ne Möhre?? Gemüse wird hier weit und breit nicht angepflanzt.

      Mal ganz unter uns: In Berlin bekomme ich mehr Produkte vom Bauern (auf Wochenmärkten oder ähnlichen) als hier in der Provinz!

      =)

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    2. da hab ich dann wohl zu sehr an meine Provinz gedacht :)

      Gurke, Karotten aus Mama's Garten; Eier von der Schwester, Milch vom Onkel. Also bei mir würds schon funktionieren...

      Bauernmärkte sind immer toll <3

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  5. Ich fanide auch zur Zeit ist Vegatarisch und vor allem VEGAN total "trendy" geworden. Ich bin in FB in einer Gruppe die sich "Pole Food" nennt (also Poletänzerinnen und ihr Essen sozusagen). Entweder werden Kuchen und Süßes gepostet ode es geht um vegane Restaurants, Läden und Nahrungsmittel. Alles muss vegan sein, ganz plötzlich.
    Mich nervt das ganze ehrlich gesagt ziemlich. Ich verstehe Vegetarier, die Tierhaltung heutzutage ist großteils wirklich graußam. Aber jeden Bauern mit Milchhkühen zu verteufeln finde ich nicht fair.

    Ich persönlich wäre auch keine gute Vegetarierin, ich würd' viel zu wenig Eiweiß zu mir nehmen (ist schon mit Fleisch oft schwierig). Das die meisten durch vegane Ernährung abnehmen glaub' ich aber auch sofort. Man darf ja fast nichts mehr essen....

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  6. Also ich finde den Trend in Ordnung - das muss jeder für sich entscheiden - aber was mich sehr nervt ist, wenn jemand zum Essen dann auch die Gutmenschmiene aufsetzt und meint mir ins Essen reden zu müssen. Da frage ich mich dann schon, ob denn 'seine' Sojamonokulturen auf lange Sicht soviel besser für die Umwelt sind als 'meine' Masthähnchen.

    Ich esse wenig Fleisch, vor allem selbstgefangenen Fisch und viele Milchprodukte - und fühle mich damit gut versorgt.

    Schlimmer finde ich aber tatsächlich den Biotrend, der dann mit 'Glücklichen Tieren' gleichgesetzt wird. Tut mir leid, aber da trifft Wunschdenken auf Unwissenheit.

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  7. Ich habe noch nie gehört, bzw von niemandem gehört, dass er wegen Abnehmwunsch auf Vegan/Vegetarisch umstellt... irgendwie ging das an mir vorbei(?). Dass das jetzt Trend ist ja, aber zum Abnehmen?
    Quatsch!
    Wenn man aus Überzeugung Tierprodukte meidet, aus Tierliebe etc, dann finde ich das gut. Selber schaffen würde ich das nicht, dazu mag ich Eier/Käse/Fleisch zu gerne. Wenn mein Geldbeutel voller wäre, würde ich nur Bio und regional kaufen, würde recherchieren, wo die Lebensmittel herkommen, die Zuchtbedingungen undsoweiter. Leider fehlen mir die finanziellen Mittel, so dass ich zB Freilandeier statt Bio-regional-Eier kaufen muss... Und jeder, der jetzt sagt: Mensch, die 60 ct mehr kannst du dir doch leisten! Nein, kann ich nicht! Ich muss echt doll sparen! Mein "Luxus" ist es, zumindest keine Eier aus Bodenhaltung zu kaufen ;-)

    Übrigens HASSE ich es, wenn Vegetarier/Veganer einem ein schlechtes Gewissen machen wollen oder einen überzeugen wollen, auch vegan/vegetarisch zu essen! Denn wenn diese wollen, dass ihre Ernährung als "normal" eingestuft werden soll(von "uns" Fleischessern), dann sollten sie auch die Fleischernährung anderer als eben genau für diese Leute normal ansehen. Oh, kann man diesen Absatz verstehen? ;-) :-P
    Jeder so, wie er mag. Punkt.

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    1. @Lee Li: es gibt ein Buch "Vegan for fit". Darin wird versprochen, mit der Veganen Ernährungsweise innerhalb von 30 Tagen ein paar Kilos zu verlieren. Wie das funktioniert ist schnell erklärt: Man verzichtet komplett auf Zucker, Pasta und Reis (obwohl vegan), man darf Abends keine Kohlenhydrate mehr zu sich nehmen und ab 19.00 Uhr soll man gar nichts mehr essen!

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    2. Bei diesen Regeln braucht man gar nicht vegan essen, da man durch den Verzicht so oder so abnehmen wird. Tolles Buch..!

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  8. Passend dazu: Heute Abend auf ARTE der Themen-Abend: "Dürfen wir Fleisch essen?"

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  9. Interessantes Thema. Zufällig starte ich Übermorgen mit der "Vegan for fit 30-Tage-Cahllenge". Grund dafür ist aber nicht meine Tierliebe oder ähnliches. Ich WILL es einfach mal ausprobieren. Insbesondere mit Zutaten kochen, von denen ich vorher noch nicht einmal gehört habe... Und wenn ich nebenbei noch ein paar Kilos verlieren kann ist das auch gut :)
    Dies liegt aber dann nicht an der veganen Ernährung sondern an den fehlenden Kohlenhydraten. Bei Vegan for fit wird auf Pasta, Kartoffeln und Reis verzichtet.

    Ich persönlich bin ja mehr von der Steinzeittheorie überzeugt. Die Evolution hat nicht damit gerechnet, dass der Mensch zum "Jagen" in den Supermarkt geht. Also immer, alles, jederzeit greifbar hat.

    Der Steinzeitmensch hat sich von Fleisch, Wurzelgemüse, Nüssen, Obst und Gemüse ernährt. Darauf ist unser Körper eingestellt.

    Aber auch die Ernährung nach dem Steinzeitprinzip wäre auf Dauer nichts für mich. Wer möchte schon den Rest seines Lebens auf Brot, Reis und Pasta verzichten? Ich nicht...

    Mir fehlt in dem Beitrag ein ganz wichtiger Beweggrund auf Fleisch zu verzichten: Die Qualität des Fleisches! Massentierhaltung, Antibiotika... ich möchte gar nicht weiter darauf eingehen...

    Nichts desto trotz werde ich nach den 30 Tagen wieder zum Alles-Esser! =)

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  10. Hey, also ich bin seit 10 Jahren Vegetarier (leider nicht vegan, schaffe ich nicht umzusetzen, obwohls so einfach ist eig.) und bin es eig. aus Überzeugung. Mir geht es hauptsächlich um die Tiere. Ich kann kein Tier töten, also esse ich es auch nicht und mittlerweile kann ich es au nicht mehr essen. Dazu kommt natürlich, dass es um einiges gesünder ist, als der massige Fleischkonsum, den viele betreiben und der Umwelt tut man auch etwas Gutes. Klar, andere tierische Produkte (Milch, Eier,etc.) sind auch nicht unbedingt gesund und tragen auch nicht zum wohl der Tiere bei, aber wenn man sie von einem Bauernhof in der Nähe holt, von dem man weiß, wie die Tiere leben, ist es etwas anderes und man unterstützt nicht die Massentierhaltung. Obwohl man da auch einiges Einwenden kann, was in Bezug auf Milch und Eier allgemein gilt. Führe das hier mal nicht weiter aus, denn das würde den Rahmen sprengen.

    Find es auf jeden Fall super, dass du dir Gedanken zu diesem Thema machst und wünsch dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben. :)

    Die Reportage auf Akte habe ich auch gesehen und vor ein par Wochen ein echt gutes Buch gelesen. Titel: Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen.

    (Ich hab jetzt nicht vor jemanden von meiner Einstellung zu überzeugen, denn das muss jeder mit sich selbst und seinem Gewissen ausmachen, möchte ledeglich meine Sichtweise darstellen)

    Alles Liebe,
    Marie

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    1. Gerade die anderen Kommentare überflogen: Fisch esse ich auch nicht, weil ich wie bereits oben beschrieben, kein Unterschied zwischen "Fleisch" und "Fisch" sehe.

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  11. Ich glaub ich zähle auch grad zu den Trend-Vegetariern, wenn auch nur kurzzeitig ; ) Ich denke generell ist es einfach wichtig, dass man sich darauf besinnt, wo die Lebensmittel herkommen. Ein Stück Fleisch vom Biobauern ums Eck, der seine Kühe noch mit Namen kennt, ist sicher besser als das industriell verarbeitete, mit was weiß ich vollgestopfte vegane Burgerpattie aus dem Supermarkt. Insgesamt ist unser Fleischkonsum einfach zu hoch und unsere Lebensmittel oft schon zu sehr von dem entfremdet, was es ursprünglich mal sein sollte.
    Auf Arte kamen gestern zwei interessante Dokumentationen - kann man noch auf Arte+7 anschauen, wenn's interessiert.

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  12. Also ich bin seit einigen Monaten so etwas wie "80-90% Veganerin". Ich nenne das so, weil ich einfach wenig bis keine tierischen Produkte aus dem Supermarkt konsumiere. Wenn Fleisch, dann von Bauern die wir kennen, wo ich weiß, wie die Tiere leben. Milch und Eier esse ich deswegen sehr wenig, da ich festgestellt habe, dass ich keine Pickel habe, wenn ich keins der beiden konsumiere und sie wieder kommen, sobald ich Milchprodukte oder Eier esse. Bei verarbeiteten Sachen, wie Kuchen z.B. ist es nicht so schlimm...
    Ja, so siehts bei mir aus. Gelegentlicher Fleischkonsum bei meinen Eltern, da diese ihr Fleisch bei einem bekannten Bauern beziehen und ansonsten bis auf ein paar verarbeitete Dinge, keine tierischen Produkte. Zumindest in der Regel. Es gibt immer mal wieder Momente, in denen ich grad doch mal was esse, was ich eigentlich nicht essen will ;)

    Grüße :)

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