Mittwoch, 24. Oktober 2012

The difference between a goal and a dream is a deadline. -Steve Smith

Habt ihr euch schon mal ein Ziel gesetzt, vor dem ihr Angst hattet? Angst, dass ihr es nicht schafft, das Ziel zu erreichen und vor allem Angst, euch dann selber zu enttäuschen? Auf diversen Tumblr Seiten sieht man ja immer wieder solche Bilder mit einem Text der sinngemäß sagt, dass Ziele, die einem keine Angst machen, nicht hoch genug gesteckt sind. Keine Ahnung, ob das so stimmt. Aber ich habe mir für nächstes Jahr ein Ziel gesetzt, vor dem ich zwar keine wirklich Angst habe, aber schon großen Respekt. Und zwar einen Halbmarathon zu laufen. Mein Vater will die kompletten 42 km laufen, mir reicht für den Anfang aber auf jeden Fall die Hälfte.

Im Internet gibt es viele Traingspläne. Die meisten sind dabei auf 10 Wochen ausgelegt. Dabei finde ich es etwas schwer mich selber einzustufen. Ich bin noch nie eine Strecke gelaufen, die länger als 10 km war. Bei den meisten Plänen für Anfänger wird von mind. 15 km geredet. Und das "Ziel" der Pläne ist es, die 21 km einfach zu schaffen, auch mit Gehpausen. In 2:15 bis 2:45 Stunden. Dabei ist mein Ziel eigentlich die 21 Km komplett durchzulaufen. Ist das Ziel zu hochgesteckt? Keine Ahnung.

Der Plan sieht 3 Trainigseinheiten pro Woche vor. Das ist gut machbar denke ich. Und wenn man (ich?) ein solches Ziel hat, ist es auch einfacher sich zu motivieren. Gerade was Sport angeht, bin ich sehr ehrgeizig. Geht nicht, gibt´s nicht. Und mir wäre es selber viel zu peinlich ins Ziel zu gehen oder gar nicht anzukommen.

Der angepeilte Marathon ist der Rhein-Ruhr-Marathon, welcher am 9. Juni 2013 stattfindet. Mein Training müsste also spätestens am 1. April beginnen. Das ist mein Geburtstag. Das ist schlecht. Daher werde ich den Plan um eine Woche vorverlegen. Der 25. März ist dann also der Tag, an dem ich offiziell mein Training für meinen ersten Halbmarathon beginnen werde. Bis dahin werde ich weiterhin (zwecks Gewichtsreduktion) meine gewöhnlichen 2-3 Laufeinheiten pro Woche durchziehen. Zu Weihnachten werde ich mir eine Pulsuhr wünschen, damit ich das Training auch einigermaßen professionell angehen kann.

Habt ihr euch auch schon mal ein solches Ziel gesetzt? Nicht unbedingt nur einen Marathon, sondern vielleicht ein 24 Stunden Radrennen? Oder Schwimmen?

Kommentare:

  1. Ich habe mal über das deutsche Sportabzeichen nachgedacht..die Sachen die man dafür machen muss sind nicht einfach aber habe auch Angst davor :-/
    LG

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  2. genau das gleiche wie du hatte ich mir auch ausgedacht.. einen halbmarathon müsste man mal laufen... vielleicht mache ich das ja auch... ich muss nur jemanden in meiner umgebung finden der mit mir daraufhin trainiert und den hinterher auch mit mir läuft...

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  3. Hallo MissK,
    schön, von deinen Plänen zu lesen!
    Ich bin vor drei Wochen meinen ersten Halbmarathon gelaufen und es war eine so schöne Erfahrung, dass ich nur jedem Raten kann, auch einen zu laufen (und davor zu trainieren). Bin dann in 2h5min ins Ziel gekommen, mit einigen Höhenmetern zwischen drin - und glücklich über das Ergebnis. ICh denke, dass dein Ziel durchaus realistisch ist. Mir hat es allerdings gereicht, das Ziel "Hlbmarathon bestehen - egal in welcher Zeit" zu setzen.
    Ich hab auch nur 3 Monate vorher mit dem Training angefangen - aber je früher man regelmässig läuft, umso besser. Also auf jeden Fall das Sportprogramm über den Winter beibehalten (das hab ich mir für mich auch vorgenommen!). Hab anfangs auch ca. 3 Mal die woche trainiert, und davon ein Mal Intervalltraining. Gegen Ende der Trainingszeit war ich dann aber schon bei 4-5x die Woche laufen, weils so Spass gemacht hat und ich so motiviert war wegen des Halbmarathons.
    Und ganz wichtig: Ich hatte schon mal Knieprobleme, und die wollte ich auf jeden Fall vermeiden. Deshalb kann 1-2 MAl Krafttraining pro Woche nicht schaden. Pulsuhr: auf jeden Fall, ohne die hätte ich es auch nicht geschafft und wäre nie schneller gerannt. Und dran denken: nicht unvernünftig werden und den Trainingsumfang von einer Woche auf die andere massig steigern - es kann so schnell gehen und man ist verletzt und dann ist alles erst mal verschoben.
    Wünsche dir ganz viel Motivation (erst mal beim Rennen im Winter).
    Und genau wie du bin ich auch von der positiven Wirkung auf das GEwicht durch das Laufen überzeugt und will es deswegen weitermachen (Aber nicht nur deswegen, sondern auch weil ich mich besser fühle und es so Spaß mache, und das ist das schöne).
    JEtzt habe ich ja einen richtigen roman geschrieben, ich hoffe, es klingt nicht altklug..
    Gruss,
    Sarah

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