Donnerstag, 12. September 2013

(Ein kleines bisschen) Leichter Backen



Ihr Lieben,
heute im zweiten Teil meiner kleinen Reihe soll es darum gehen, wie man ein kleines bisschen leichter backen kann. Dass weder Kuchen noch Kekse die Basis einer Diät darstellen sollten, ist ja klar. Die Vorschläge beziehen sich also nicht auf den normalen Tagesplan, sondern auf eine kleine Sünde am Wochenende. Wir wisen ja alle, dass reine Verbote nur den Heißhunger fördern.. und wenn man sich dann nach einem leichten Mittagessen noch ein Stückchen Kuchen gönnt, ist das sicherlich nicht schlimm, solange man es nicht jeden Tag macht.  



  • Sicherlich haben viele von euch schon von Stevia gehört oder es selbst ausprobiert. Es ist ein rein pflanzliches Süßungsmittel mit sehr sehr starker Süßkraft, das keine Kalorien enthält. Passt aber auf, dass ihr wirklich reines Stevia (gibt’s im Reformhaus, es ist teuer, hält aber eeewig) benutzt und kein Süßungsmittel „aus Stevia-Basis“, welches man viel höher dosieren muss und welches auch nicht kalorienfrei ist.Es  wäre natürlich zu einfach, wenn man Zucker 1:1 gegen Stevia austauschen könnte. Das klappt nur bei Hefe-, Mürbe- und Brandteig. Bei normalen Rührteigen sorgt Zucker für die richtige Konsistenz und er lässt sich nur etwa zur Hälfte ersetzen, Biskuit geht leider nicht ohne Zucker. Dafür klappt es wunderbar mit allen Cremes, Eis, Nachspeisen, Pfannkuchen und Keksteigen.Dosiert das Pulver oder die Flüssigkeit sehr sehr vorsichtig, bei reinem Stevia reicht eine Messerspitze aus, um eine ganze Portion zu süßen. 



  • Die leichteste Art, Kuchen zu backen, ist ein einfacher Hefeteigboden mit vielen frischen Früchten. Wählt süße, reife Früchte und toppt das ganze nach Lust und Laune mit ein paar Haferflocken-Streuseln. 
  • Packt einfache Rühkuchen mit Trockenfrüchten voll, das gibt super viel Geschmack und entschärft die Kalorienfalle ein bisschen
  • Bei Rührteigen, wie zum Beispiel Marmor- und Sandkuchen, lässt sich ein Teil der Butter durch die doppelte Menge Quark ersetzten. Statt 150 Gramm Butter gibt es dann also 100 Gramm Butter und 100 Gramm Quark. 


  • Wie auch beim Kochen gilt: Je mehr man würzt, desto besser. Einfacher Teig schmeckt mit weniger Zucker oft fad, aber eine kräftige Prise Zimt, Inger, Nelken, Kakao, Vanille oder Mandelaroma schafft Abhilfe.

 
  • Probiert mit Vollkornmehl zu backen. Es klappt nicht in jedem Kuchen und passt auch einfach nicht immer, aber gerade in kernig-fruchtige Muffins oder Cookies mit Nüssen macht sich eine Mischungaus hellem und Vollkornmehl super. 


  •  Auch wenn im Käsekuchen-Rezept ausdrücklich nach Frischkäse verlangt wird, geht eine Mischung mit Quark eigentlich immer

  • In allen Arten von Puddings, Grießbrei, Milchreis und so weiter lässt sich die Milch ohne weiteres mit etwas Wasser strecken. Das schmeckt man überhaupt nicht raus- und man hat gleich mal ein paar Kalorien gespart.



  • Es muss nicht immer Sahne sein: Auf den meisten Obstkuchen macht sich ein Klacks saure Sahne (10% Fett) super. Als Topping auf Muffins kann man eine Creme aus Quark, etwas Sahnesteif und Stevia anrühren, die sich genauso aufspritzen lässt. 



Ich hoffe ihr habt Spaß beim Ausprobieren. Wenn ihr noch weitere Ideen habt, immer her damit!

Kommentare:

  1. Tolle Ideen, tolle Sammlung: D A N K E dafür!

    AntwortenLöschen
  2. Eigentlich ganz gute Ideen, aber mein Ziel ist es nicht, irgendwie kalorienärmer zu backen sondern gesünder.
    (Überschneidet sich ja in einigen Punkten, ist aber doch was anderes).

    Also ganz ohne Weißmehl, weißen Zucker, Margarine und sowieso ohne tierische Produkte.

    Und das schmeckt sogar! :D

    Viele gute Rezepte gibt es z.B. auf dem Blog:
    http://silkessuessen.blogspot.de/

    AntwortenLöschen