Freitag, 1. Februar 2013

Selbstdisziplin & Willensstärke


Vor kurzer Zeit hat mich der Kommentar von Lars sehr angesprochen. Er hatte den Beitrag „Was ist Euer größtest "Problem" beim Abnehmen???“ von Mimi kommentiert und schrieb die/(meine) Wahrheit nieder. Kurz zusammengefasst: Wir selbst entscheiden, ob wir abnehmen möchten oder nicht!

Ist uns natürlich allen bekannt, aber als ich es gelesen habe, wurde es mir einfach nochmal vor Augen geführt. Man muss ständig an sich arbeiten um auch die gewünschten Erfolge erziehlen zu können. Ich selbst entscheide, ob ich das Stück Kuchen esse; ich selbst entscheide ob ich noch Shred mache oder lieber am Sofa sitzen bleibe.

Apropo Shred... nachdem ich bei Schokostrolch gelesen hatte, dass Jillian Michaels bei der aktuellen Staffel von The Biggest Loser dabei ist, hab ich auch gleich mal reingeschaut (via youtube weil NBS anscheinend für Österreich nicht freigeschalten ist). Jedenfalls motiviert auch sie ihre Schützlinge indem sie ihnen immer wieder sagt, dass sie kämpfen müssen. Von nichts kommt nichts. Fand es total motivierend!

Und nun meine Frage an euch: Wie erlernt man Selbstdisziplin? Muss man sich sein Leben lang zügeln und immer das tun, was richtig ist. Oder muss man nur am Anfang stark sein, da es später zur Routine wird? Mir geht es nicht darum in Zukunft nie wieder Schokolade zu essen. Ich möchte nur verinnerlichen, dass wenn ich Schokolade esse, dies dann zB. auch mit Bewegung ausgleiche.

Was denkt ihr? Hausaufgabe fürs Wochenende :]



PS: Bei Kristin von Selbstbewusstleben startet heute die Fit im Februar Challange... schaut vorbei! Es zahlt sich aus!

Kommentare:

  1. wie passend darüber habe ich auch eben nachgedacht... zumindest so im groben zusammenhang

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    1. ja habs auch schon gesehen *gg*
      es dreht sich immer wieder ums selbe, aber wir werden das schon schaffen ;)

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  2. manchmal ist aber für 2 minuten die lust nach schokolade größer als nach einem schönen körper und wenn man sich dann eine tafel in den mund geschoben hat, denkt man wieder anders herum und ärgert sich darüber.

    was mir sehr gut geholfen hat war ww. (jetzt kommen wieder die hater und sagen ww ist doof)
    wenn du dich damit einigermaßen auskennst müsstest du wissen, dass du punkte bekommst, die du an einem tag essen MUSST. das ideal ist halt genau diese punkteanzahl zu erreichen. lange rede kurzer sinn: ich darf schokolade essen, muss dann aber damit leben, dass ich weniger punkte für den rest des tages habe oder mir mit sport punkte wieder dazuverdienen muss.
    ich habe versucht den tag immer sparsam zu essen und mich dann am abend mit einem kleinen eis zu belohnen, wenn ich noch punkte hatte. so hatte ich den heißhunger im griff und die punkteanzahl hat auch gestimmt ;)

    wenn man das erst einmal ein bißchen gemacht hat hast du auch irgendwann die punkte im kopf und das ganze gerechne ist nicht so schlimm wie es sich anhört.

    das ist mein tipp und ww hat mir schon echt gut geholfen gehabt

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    1. Bei mir liegt aber eher das Problem darin, dass wenn ich mir Schokolade erlaube ich nicht aufhören kann. Es bleibt nicht bei einem Stück oder einer Reihe... da bin ich eher der Mensch, der sagt NEIN jetzt nicht mehr.

      Hab schon von vielen gehört, das WW bei ihnen funktioniert hat, ich persönlich hätte aber nicht die Geduld, die Sachen zu wiegen & die Punkte zu zählen etc.

      Werde am Sonntag mein Essen der letzten Woche veröffentlich & schauen wer mir dann aller sagt, das ich zu wenig, zu falsch, zu ungesund etc. esse.

      Bin erst grade beim Anfang. LG

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  3. Wenns so einfach wäre, wie so Mancher es gaubt, gäbe es keine dicken Menschen.
    Wenn es mit dem Abnehmen partout nicht auf Dauer klappt und das ist bei 95% der Übergewichtigen der Fall, dann muss man sich mal mit den Möglichen Ursachen beschäftigen.

    Was immer ein enormer Hemmschuh ist, ist der kaputtdiätete Stoffwechsel. Nichts macht so schnell und zuverlässig dick, wie Diäten und jaaaa daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die neuerdings Ernährungumstellung heissen :D

    Dann spielt einem der Hormonhaushalt gern einen Streich (auch die Schilddrüse)
    Welche Medikamente muss ich nehmen?
    Und dann der psychische Aspekt:
    Welche Glaubenssätze habe ich im Kopf? Welche Rolle spielt Essen für mich?
    Bin ich essgestört?

    Wenn all dies abgeklärt ist und man sich wirklich sicher sein kann, dass es an einem Mangel an Disziplin liegt (was selten der Fall ist), ists recht einfach.

    Eine Gewohntheit braucht mindestens drei Monate, bis man sie ändert.
    Also mindestens drei Monate Sport durchziehen und dann schauen.

    Dazu bietet es sich an Sport zu machen, der einem Spaß macht. U

    nd langsam anfangen. Ein Zwei-Jahres-Vertrag im Fitti damit man sich gezwungen fühlt ist Quatsch. Besser eine Zehnerkarte oder ein Kurs an der VHS, eine Stunde Sport/ Woche und dann so langsam steigern. Immer soviel, wie es Freude macht.
    Das Gleiche gilt für Ernährung. Mindestens drei Monate kein Naschi (wenn das denn der Hemmschuh ist) KEIN Naschi...keine Ausnahme, kein "ohhh meine Kollegin ist enttäuscht, wenn ich nicht wenigstens..." KEIN Naschi!!!!!
    Wer das schafft, ist schon gut und hat das Zuckerding dann erstmal im Griff, dann kann man an einer anderen Schraube drehen.

    Das Allerallerallerwichtigste in dieser Phase sind die Ausreden.
    Wir sind Menschen, Menschen sind bequem und Meister der Ausrede.
    Ich lese schon lange in diversen Abnehm Blogs und ich kann inzwischen recht schnell sagen, wer scheitern wird:
    Die mit den Ausreden und Ausnahmen.

    Mal eine kleine "Sünde" (wenn ich das Wort schon lese möcht ich speien) mal eine Geburtstagsfeier, mal was gegönnt...
    Keinen gefunden, der mit zum Sport kommt (deshalb gehe ich immer alleine und habe dort viele nette Leute kennengelernt).

    Und man kann selten sein Leben komplett durchdisziplinieren...das dauert.
    Ich habe erst mit dem Rauchen aufgehört, nachdem das erledigt war und ich schön zugenommen hatte, habe ich die Süßigkeiten verbannt, als das klappte habe ich immer weiter an der Ernährung geschraubt und angefangen mich zu bewegen.
    Erst als ich mich soweit hatte, bin ich zum Sport gegangen.
    Das war ein Prozess, der Jahre gedauert hat.
    Aber das ist normal.
    All dies konnte aber auch nur funktionieren, weil meine Lebensumstände sich grundlegend geändert haben und ich mich wieder mehr um mich kümmern konnte.
    Es muss also Vieles zusammenkommen, damit man sich disziplinieren kann und die Dinge sich ändern.
    Wer deprimiert, gestresst und überfordert ist, hat es da schwer.

    Und sone neu erworbene Disziplin ist immer anfällig. Man muss sich also zu Beginn einer "Lebensänderung" bewußt machen, dass es so bleiben muss. Für den Rest seines Lebens muss die Ernährung kontrolliert werden, Sport getrieben werden und am Besten auch die Seele gestreichelt werden.
    Wem das zuviel ist, sollte es gleich lassen, denn jede abgebrochene Diät macht dick.
    Dann lieber auf einem Niveau bleiben, das Leben geniessen und es sich gut gehen lassen. Das ist auf Dauer gesündern und besser für die Figur als alle zwei Jahre eine Diät.


    LG

    Kati

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    1. haha. Ernährungsumstellung klingt einfach viel schöner als Diät :)

      der Satz gefällt mir auch sehr gut "Wir sind Menschen, Menschen sind bequem und Meister der Ausrede."

      ich stimme dir im Großen und Ganzen zu. Nur wird sich das Leben immer mal wieder ändern, auch wenn es nicht von einem selbst verändert wurde, somit muss man sich auch immer wieder den neuen Situationen anpassen können.

      Deshalb möchte ich für den Anfang nun diese 3 Monate Gewöhnungszeit (wenn es denn 3 Monate bei mir sind) durchziehen & schauen wie weit ich komme.

      Geduld & Durchhaltevermögen sind dann noch zwei Punkte die auch nicht zu verachten sind. Trotzdem schauen ich positiv in die Zukunft.

      Und für mich persönlich ist es wichtig es zu probieren, auch wenn ich daran scheitern sollte. LG

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    2. Das ist auch kein schlechter Ansatz, fürs Unterbewusstsein.
      Deshalb klappt ja auch die katholische Fastenzeit besser, als Neujahrsvorsätze.
      Neujahrsvorsätze haben kein definiertes Ende. Das ist Erschreckend. Bei der Umstellung des Lebens (denn das braucht es für eine langfristige Gewichtsabnahme) Ist es aber nunmal fakt, dass man NIE wieder zurückkann. Genauso wie ein Raucher oder Alkoholiker. Dessen muss man sich bewusst sein. Man wird sicher nicht von ein paar verhunzten Tagen wieder dick, aber langfristig muss die Richtung stimmen, sonst landet man da, wo man war und darüberhinaus.
      Ein Raucher oder Alkoholiker kann wieder neu starten, ein Dicker hat mit der Diät und dem anschliessenden Rückfall seinen Stoffwechsel weiter geschädigt. Das ist der tragische Unterschied. Jede Diät macht einen dicker, als vorher und erschwert den nächsten Anlauf.
      Die meisten Menschen sind so dick, wie sie sind, weil sie Diäten gemacht haben.
      Dieses Wissen muss man im Hinterkopf haben, wenn man plant sein Leben umzustellen.

      Allerdings hast du absolut recht, fürs Unterbewustsein ist ein Neujahrsvorsatz Gift, weil er kein Ende hat.

      Ich habe tatsächlich mit der Fastenzeit angefangen. Ich habe mir die sechs Wochen vorgenommen (nein, ich bin nicht katholisch, fands nur praktisch :D) und wollte in dieser Zeit auf Süßkram verzichtet.
      Nach drei Wochen hat mich dann der Ehrgeit gepackt und ich habe angefangen auch weiterhin an meiner Ernährung herumzuschrauben.
      Aus den sechs Wochen sind inzwischen 153 geworden...ich esse auch wieder Schokolade, aber anders.
      Ich mache regelmäßig Sport und achte auf meine Ernährung, meine Seele und mein Äusseres.
      Alles hat sich nach und nach verändert, so wie ich es gerade vertragen habe.

      Allerdings planst du in deinem letzten Satz das Scheitern mit ein und damit lädst du es quasi in dein Leben ein.


      Das Leben verändert sich, mal verändert man es selber, mal kann man nix machen. Allerdings sollte man sich darüber im klaren sein, dass man sein Leben selber in der Hand hat.

      Gut, der berühmte Bus kann immer kommen, der einen platt fährt, aber die Schokolade springt nicht von allein in den Mund.

      Ich kann mich entscheiden, mein Leben zu ändern.

      LG

      Kati

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    3. Hab mir gerade mal deinen Blog angesehen. Da gibt es natürlich einen gewaltigen Unterschied, ob man eigentlich ein gesundes Gewicht hat und einfach ein paar Kilo abnehme möchte oder ob man richtiges Übergewicht hat.
      Ich rede hier von mindestens zwanzig Kilo und mehr.

      Wenn ich mir die Ergebnisse deine Waage ansehe, sind deine Werte doch perfekt. Wasser, Fett, Muskeln alles super.

      LG

      Kati

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  4. gleich vorab: es gibt Tage, da funktioniert das nicht, ist man einfach schwach ABER
    immer nur diesen Tag planen und sporteln und verbieten:

    ☼ HEUTE mache ich Sport, ernähre ich mich gesund/clean
    ☼ HEUTE esse ich keine Schokolade/Süßikeiten/Kuchen/Pizza/etc.

    klar ist es toll, wenn man schon einiges geschafft hat und ein paar tolle Tage/Wochen hinter sich gebracht hat, das darf aber bei der Tageplanung nicht zählen - nicht auf den Lorbeeren ausruhen!

    das ist mein "Plan"!. (ich plane eigentlich ungern etwas *g*)

    weg von Punkten, Kalorien... "ich hab in dieser/m Woche/Monat soundsoviel abgenommen, also werde ich im Mai/Juli/Sommer soundsoviel wiegen" - so funktioniert das selten. bei wem das doch funktioniert, Glückwunsch!

    LG
    Schlange!

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  5. Ich kann da vielleicht nicht mitreden, bei dem Thema, wenn man nicht aufhören kann mit Schokolade, Süßigkeiten, etc. und man einfach die ganze Tafel aufessen muss. Aber ich wollte einfach etwas zu Selbstdisziplin bezogen auf Sport sagen: Ich finde ja, das man Sport, Bewegungen, Fitness (wie auch immer man dazu sagen will..) einfach gerne machen "sollte", egal ob man abnehmen will oder nicht. Wenn du dich immer fragen musst "soll ich walken gehen...soll ich die DVD machen...oder nicht"....dann ist das ja im Endeffekt nur eine Qual und man ist auch nicht wirklich mit Freude dabei. Hmm, es ist schwierig zu erklären, aber ich habe selber durch das Laufen vor allem eine Sportart gefunden, wobei ich gar nicht nachdenken muss, ob ich es jetzt tun soll oder nicht. Es gehört für mich zu meinen Alltag dazu, wie das aufstehen und schlafen gehen. Und ich denke, solange man aktiv ist (man muss ja keine Sportskanone sein) fallen Süßigkeiten auch nicht wirklich ins Gewicht. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass es nicht immer so leicht ist, sich zu überwinden. Ich z.b. habe auch meine "festen" Lauftage, die ich immer einhalte, es sei denn es kommt etwas dazwischen. So ein Plan hat mir anfangs auch sehr geholfen und dieser ist jetzt einfach so ins normale Leben übergegangen, dass ich auch gar nicht weiter darüber nachdenken muss. Ok, das ist jetzt lang geworden...aber ich hoffe, das Grundlegende ist rübergekommen was ich gemeint habe :-) Alles Liebe!!

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