Sonntag, 7. Dezember 2014

#luftlinienProjekt: Asthma-Maulen

Ich bin wieder etwas fauler geworden.
Leider.

Angefangen hat das letzten Sonntag, als ich Zeit mit meiner Fernbeziehung verbringen wollte, aber noch für eine Klausur lernen musste und dann auch noch mein Pferd bewegen musste. Da bin ich noch davon ausgegangen, dass es ein Einzelfall bliebe, aber so war es nicht, denn in den Tagen danach habe ich auch kein Joggen in den Zeitplan quetschen können. Mittwoch bekam ich dann ziemliche Probleme mit der Lunge wegen meinem Asthma. Ich hatte den ganzen Abend das Gefühl, dass mein Körper nicht genug Sauerstoff aufnehmen konnte und hatte einen verdammt hohen Puls.
Seitdem versuche ich es langsam angehen zu lassen und joggen wird wieder auf die lange Bank geschoben.

Aber was will man machen? Die Gesundheit geht vor und ich muss erst einmal lernen, mit der Diagnose Asthma klar zu kommen, denn diese ist noch vergleichsweise frisch und vorher habe ich einfach die Anzeichen ignoriert und verdrängt.
Letzte Woche hatte ich deswegen auch einen Termin beim Arzt, in dem mir gesagt wurde, dass mein Asthma schlimmer geworden ist.

Asthma ist und bleibt eine Krankheit und es gibt bei Weitem schlimmere Krankheiten. Viele könne damit leben und ich habe meinen persönlichen Ansprechpartner meines Vertrauens gefunden, worüber ich sehr froh bin. Ich kann ihm alle meine Fragen stellen und er hört mir auch immer zu, wenn ich einmal verzweifle, denn ich muss mich erst einmal an die Situation gewöhnen.
Ich habe große Angst meinen Körper falsch zu verstehen und einen Husten als Asthma zu interpretieren und mir dann eine Herzmuskelentzündung zu zuziehen, wenn ich trotzdem weiter Sport gemacht habe.
Und es ist halt eine Krankheit und ich wehre mich mit allen Mitteln dagegen "dauerkrank" zu sein, auch wenn ich weiß, dass es nichts bringt. Vor allem, wenn man das Gefühl bekommt, dass es eher bergab geht und Medikamente nicht so wirken, wie sie sollen, frage ich mich, wie weit ich Grenzen zurück schrauben muss. Es ist als ob mein Körper mich einschränken will und ich weiß nicht, ob ich gegen diese Grenzen ankämpfen muss oder mit ihm die neuen Fronten akzeptieren sollte.

Auf jeden Fall denke ich, dass ich beim Joggen meinen Körper relativ doll belaste -besonders bei diesen Temperaturen, denn kalte Luft auf warme Lunge tut ja auch ohne Sport weh- und deswegen lasse ich Joggen erst einmal Joggen sein, obwohl mir das verdammt doll fehlt und ich so gerne einfach nur loslaufen würde.

Woche 10
diese Woche gelaufene Kilometer: 0
gesamte Kilometer: 101,12 km
noch ausstehende Kilometer: 43,64 km
Fortschritt in Prozent: 69,85 %

Hey, ich habe die 100 km geknackt!

PS: für diejenigen, denen der Advent noch nicht weihnachtlich und nicht sportlich genug ist, kann ich meinen Hauptblog empfehlen. Da poste ich jeden Tag ein kleines Workout bis Weihnachten.

Kommentare:

  1. guten morgen! ich kann dir nur empfehlen, mal über 4-8 wochen alle milchprodukte wegzulassen und insgesamt eine basische ernährung anzustreben (keine säurebildner wie auszugsmehle, fleisch- und wurstwaren). ggf. auch mit basentabletten, falls du wegen der weihnachtszeit nicht vollkommen verzichten magst. parallel viel trinken und ruhig ein beruhigendes ätherisches öl inhalieren, kurativ, mindestens 3x die woche. erfahrungsgemäß hat das schon wunderbare auswirkungen.
    alles liebe soweit! crossi

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    1. was natürlich auch bedeutet, dass, wenn du eine deutliche besserung spürst, die milchprodukte auch dauerhaft wegbleiben sollten. das bezieht übrigens auch alle ziegen- und schafsmilchprodukte mit ein...

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    2. als äther. öl kann ich dir lavendel sehr empfehlen bei asthma, oder eben klassisch meersalz und keine öle.

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