Freitag, 31. August 2012

Babyschritte

Immer das gleiche Bild. Die Jogger, die Radfahrer und ja, selbst die Fußgänger. Alle haben sie Stöpseln im Ohr. Musik begleitet uns tagtäglich immer und überall. Immer öfter werden Playlists gepostet. Zur Motivation. Die Musik soll euch pushen, antreiben!

Bei mir ist es anders. Ich liebe die Ruhe. Ich kann es genießen.

Wenn ich Musik hören würde, könnte ich nicht hören, dass neben mir im Gebüsch gerade eine Maus, ein Hase rumhuscht. Ich könnte den Bach neben mir nicht plätschern hören, die Natur nicht einsaugen.

Ich wäre von der lauten Musik betäubt. Sie würde meine Gedanken übertönen.

Mittlerweile kann ich beim Sport abschalten. Ich konzentriere mich aufs Radfahren, auf mein Ziel. Ich lausche meinem Atem und den Geräuschen die mich umgeben. Ich grüße die Sportler die mir entgegenkommen und lächle weil ich weiß, dass mein Gesicht knallrot ist und mir der Schweiß auf der Stirn steht.

Vorige Woche hab ich noch geschrieben, dass ich Begleitung brauche, Team-Sport bevorzuge aber diese Woche mache ich es nur für mich, zieh es durch, brauche keinen Zweiten. Und es fühlt sich gut an.

Motiviert bin ich derzeit auch unter anderem durch die Challenge von Sonni. Dadurch lerne ich gerade mir kleine Ziele zu setzen, weil 7 Tage 20min Bewegung nicht so abschreckend klingt wie "Mache täglich Sport den Rest deines Lebens"... mit Babyschritten gelange ich ans Ziel!

Habt einen (hoffentlich) kurzen Freitag und einen schönen Start ins Wochenende ;)

Donnerstag, 30. August 2012

Virus eingefangen :-(

Hallo ihr,

heute gibt es keinen neuen Post von mir. Mein Rechner hat sich einen ekelhaften Virus eingefangen. Muss den PC komplett formatieren und Windows neu aufsetzen. Das dauert leider...
Dabei hatte ich mir so ein schönes Thema ausgedacht.

Sorry nochmal, eure vom Smartphone schreibende Sonni!

Dienstag, 28. August 2012

Klausurphasen

Tja da bin ich schon wieder dran und weiß gar nicht so recht über was ich schreiben soll. Jetzt sitze ich hier schon seid einer halben Stunde und mir ist immer noch nix eingefallen. Irgendwie ist mein Kopf im Moment nur voll mit Klausuren und für anderes ist nicht wirklich viel Platz.

Ha das wäre doch ein Thema! Ich Moment bin ich noch voll im Klausurstress, eine letzte ist noch zu bestehen.
Zu beginn der Klausurphase habe ich nicht wirklich drauf geachtet was ich esse, denn die Klausuren standen im Vordergrund, abgesehen davon war die erste auch der größte Kracher was das Lernpensum anging. Also bin ich fleißig in die Mensa gegangen und wenns da nix nach meinem Geschmack gab dann eben in die Cafeteria und da Pommes Currywurst. Schwup die Wup waren 3 Kilo mehr drauf und die lassen sich auch nicht so einfach abschütteln, wäre ja zu schön wenn sie so schnell runter gehen, wie sie drauf kommen. In den Letzten 2 bis 3 Wochen habe ich mich jedoch versucht gesünder zu ernähren und jetzt ist auch schon wieder etwas vom Klausurspeck runter. 
Zum Frühstück gab es in letzter Zeit immer entweder einen reinen Obstteller (ich mag Süßes einfach ungemein vor allem früh morgens), einen Milchshake mit viel Obst oder aber seid neustem eine Schale mit Weetabix und Banane (darüber habe ich auf meinem Blog mal geschrieben).
Als Snack für zwischendurch und für die Power beim Lernen gibt es immer mal wieder eine Hand voll Studentenfutter für die Extraenergie bei schwierigen Aufgaben.
Das Mittagessen habe ich immer vorbereitet und es bestand meist aus viel Gemüse und entweder Nudeln oder aber Dinkel wie Reis (das stand im Bioregal und hörte sich ganz lecker an und es ist auch echt mal etwas anderes), das ganze dann in eine Schüssel und etwas Balsamico oder ähnliches drüber und fertig ist das Mittagessen zum mitnehmen. Meistens koche ich die Nudeln oder den Dinkel während ich Frühstücke und vorher wird noch schnell Paprika und Gurke klein geschnibbelt. Alternativ für die Zeit in der man zuhause lernt habe ich auch schon Gemüsepfannen oder Woks gemacht, doch die kosten wieder wertvolle Lernzeit, dafür jedoch weniger nerven als wenn man eine Pizza in den Ofen schiebt und danach auf die Wage muss.(alles durchgemacht.. eine Klausurphase ist die Katastrophe schlecht hin )
Ein Effekt den ich bei mir gut feststellen kann ist umso leichter das Essen um so weniger schlägt die Fressnarkose zu. Man fühlt sich weniger träge und kann schneller nach dem Essen effektiv weiter lernen. Also selbst gekochtes mit viel Gemüse lohnt sich allemal!
Jetzt sind wir schon beim Abend und hier habe ich noch keinen ultimativen Plan, denn hier esse ich immer zusammen mit meinem Freund und da gibt es so ziemlich alles durcheinander. Wichtig ist hierbei nur das man nicht zu viel und nicht zu spät isst, denn wenn man sich mit einem vollen Magen ins Bett legt schläft man nur schlecht und das kann man beim Lernen so gar nicht gut gebrauchen. (haha ich schwinge hier reden und kann seid 6 Nächten nicht anständig durchschlafen... naja ist mir ja auch bisher noch nie passiert und jetzt das erste mal also kann man den Tipp denke ich trotzdem ernst nehmen)
Ihr merkt schon das einzige was mir hilft ist zu planen wann ich was esse und es am besten immer gleich parat zu haben sobald der Hunger zuschlägt, damit es einfach nicht spontan etwas anderes wird. Das Vorkochen zum Mittagessen ist gerade dafür ne super Sache. Und wenn das alles so geplant ist kann man sich auch viel einfacher aufs lernen konzentrieren, so geht es mir zumindest immer damit.
So das war es erstmal zu dem Essen in einer Klausurphase, bitte nehmt meine Worte nicht zu genau, denn ich bin keine Ernährungsberaterin, ich beschriebe hier nur wie ich es mache und womit ich gut klar komme und was ich als Gesund empfinde.

LG
MARY

Montag, 27. August 2012

Sünden...

Ich hatte schon auf meinem Blog diesen Text veröffentlicht. Hier ist er noch mal, da ich finde, dass das ein wichtiger Teil beim Abnehmen ist, dass man lernt mit Sünden umzugehen! 

Wenn man bei einer "Diät" gesündigt hat, dann macht man sich ganz gerne mal fertig. Man verfällt recht schnell in Selbstmitleid und sagt sich, dass man versagt hat. Man ist enttäuscht von sich selbst und beschließt manchmal: "Jetzt ist auch alles egal!" Das führt recht oft dazu, dass man seine ganzen Pläne über Bord wirft und beschließt, dass man nicht fähig wäre durchzuhalten. Das ist aber Quatsch, meine Lieben! Wir sind alle keine Übermenschen. Niemand kann IMMER diszipliniert sein. Es wird im Leben dauernd den einen oder anderen schwachen Moment geben, in dem man nachgibt. Es wird immer mal passieren, dass man über den Durst trinkt oder über den Hunger isst. Es ist nicht zu vermeiden, dass man sich mal über eine Tafel Schokolade oder eine Pizza hermacht. Dass man mit Freunden bei McDonalds landet und beschließt, dass man sich ein Menü gönnen will und sich gegen den Salat entscheidet. Was zählt sind nicht diese schwachen Momente! Es zählt was ihr sonst immer macht. Wenn man Tagelang super Disziplin an den Tag gelegt hat und am 5ten Tag einen Hänger hat und was ungesundes isst, dann ist das noch kein Versagen. Versagen ist, wenn man komplett aufgibt! Versagt hat man, wenn man sich dazu entscheidet es nicht weiter zu versuchen... Also rufe ich euch wiederholt dazu auf nicht zu streng mit euch zu sein :) Setzt einen Hacken hinter die schlechte Mahlzeit oder den schief gelaufenen Tag und macht weiter. Auf eine Woche gesehen, wird euch ein Tag nicht aus der Bahn werfen. Und über den Monat gesehen, werden euch ein paar undisziplinierte Tage nicht komplett den Plan zerstören. Bleibt am Ball :) Jeder kann es schaffen! Habt Vertrauen in euch selbst. Glaubt fest daran, dass ihr alles schaffen könnt, was ihr euch vorgenommen habt. Das ist der erste Schritt zu Erfolg. Wenn man sich andauernd sagt, dass man doch eh nie die Disziplin dazu aufbringen könnte, wo soll dann die Kraft dafür kommen? 

Eure LesFee von http://perfect-body-project.blogspot.de/

P.S.: Nächste Woche schreibe ich über Belohnungen und das Essen aus Langeweile... ;)


Sonntag, 26. August 2012

Magenbypass

Wunderschönen Sonntag!
Genießt ihr das kühlere Wetter? Ich schon. Zwar muss ich arbeiten, aber auch das geht leichter von der Hand, wenn es nicht 35 Grad im Schatten hat. Ente ist wohl der einzige Mensch, der wegen des Wetters nach England will. Ich bin einfach nicht für diese Affenhitze gebaut. War ich nie. Eine Woche am Meer ist noch erträglich. Aber mehr dann schon nicht mehr.

Heute will ich über eine Freundin schreiben. Ich weiß zwar nicht, wie viele es auch auf meinem Blog gelesen haben, aber meine Freundin spielte schon laaaaange mit dem Gedanken, sich den Magen verkleinern zu lassen. Sie kennt da wen... und die ganze Lauferei hätte sich erübrigt, wenn sie nur ein Ernährungstagebuch "geführt" hätte. Aber auch dieses hätte nicht der Wahrheit entsprechen müssen. Nun war besagte Freundin aber auch dafür zu faul...

Bis ich vor ein, zwei Monaten einen Anruf von ihr bekam. Ganz ohne Tagebuch, wurde sie von ihrer Hausärztin in die Adipositasklinik überwiesen, die ALLE nötigen Untersuchungen durchführten - und ihr einen Termin für die OP für morgen ansetzten. Zwei Wochen vor diesem Termin musste sie auf die Krankenkasse - und sie bekam die Bewilligung.

Nun wär das allein sicher kein Grund, darüber zu bloggen. Zumal ich meine Zweifel schon auf meinem Blog kundgetan habe. Nur als sie dann letzte Woche zu mir meinte "Probier's auch. Vielleicht wird's dir auch bewilligt!" hat das meine negativen Gefühle bezüglich einer solchen OP wieder ans Tageslicht gebracht.

Auf die OP hat sie sich mehr oder minder gut vorbereitet. Sie hat Foren und Youtube-Videos geschaut, mir das ein oder andre gezeigt und mir erzählt, was das (früher) für Rennerein gewesen sind. "Aber weißt, was ich nicht versteh?" sprach's zu mir "Die haben schon vor der OP mit der Flüssigkeitsphase begonnen und 4-6kg verloren. Wenn die eh abnehmen, warum machen die das dann?".
Sie hat sogar zugenommen... weil sie jeden Tag ein "Abschiedsessen" hatte...

Erstmal alle bissigen Kommentare geschluckt und die garstige Gedankenstimme auf stumm geschaltet. Denn in den zwei Wochen, als sie regelmäßig mit mir ins Fitnessstudio gegangen ist, hat sie 6kg verloren. Find ich wirklich beträchtlich, zumal sie sehr wenig an ihrer Ernährung geändert hat. Ich räusperte mich also, und sagte ihr, dass sie auch abnehmen würde, wenn sie Sport machen und ihre Ernährung ändern würde.

"Ja, aber... ich bin nicht so geduldig!!!"
Das schoss den Vogel für mich ab. Da nehm ich die Strapazen einer schweren OP auf mich, obwohl ich das gleiche Ergebnis auch ohne OP erreichen könnte. Vielleicht langsamer, aber mit einem tolleren Ergebnis.
Denn eine so massive Gewichtsabnahme, wie sie ihr jetzt ins Haus steht, wird nicht spurlos an ihrer Haut vorüber gehen.

"Ich werd dann aber regelmäßig Sport machen!!!"
Ja, warum macht sie das nicht jetzt schon?

Ich hab mir diese Videotagebücher auch angesehen. Und manche Kommentare darunter sind einfach nur unter aller Sau. Dass die Leute nicht genügend Willen und/oder Disziplin hätten. Ich seh das nicht so. Denn man braucht trotz dieser OP Selbstbeherrschung. Man kann zwar die ersten Wochen sicher nicht so essen, wie man das vorher getan hätte. Aber wenn man nach einem halben Jahr wieder Energy-Drinks trinkt und sich von McD. ernährt... dann seh ich keine Hoffnung.

Alles in allem käme für mich so eine OP nicht in Frage.
1. Würde ich die bestimmt nicht bewilligt bekommen, weil ich einen zu niedrigen BMI hab (besagte Freundin hat doch 10 BMI-Punkte mehr).
2. bin ich kein Fan von Krankenhausaufhalten.
3. nehm ich lieber langsam und stetig ab, als so rapide und dann hängt meine Haut...
4. setzt diese OP bei der Ernährung an, und wenn ich meine Ernährung umstelle, nehme ich zwangsläufig ab, da brauch ich keine OP dazu.

Dennoch wünsch ich ihr nur das Beste, auf dass sie endlich ihr Leben so leben kann, wie sie sich das vorstellt. Ganz uneigennützig ist dieser Wunsch natürlich nicht, denn wenn sie sich wirklich aufraffen kann, regelmäßig Sport zu machen, dann hab ich wieder eine Trainingspartnerin :D.

Was sagt ihr dazu? Werden diese OPs mittlerweile zu schnell verschrieben? Oder findet ihr gut, dass jeder jetzt eine Chance bekommt?

Die allerbesten Wünsche für euch,
das Entchen :)

Samstag, 25. August 2012

Ich habe es geschafft und bin verdammt stolz darauf

Denn ich bin seit einem halben Jahr rauchfrei!!
Was mir sehr dabei geholfen hat ist immer noch das Joggen
Ich wollte unbedingt mal eine Strecke  von 5km durchjoggen ohne Pause machen zu müssen oder mich zu fühlen als müsste ich zusammenbrechen. Bei uns in der Gegend sieht man so viele Leute joggen und es ist halt immer noch der Sport der einem bei der Abnahme am besten hilft. Ich wollte immer eine von den Joggerinnen sein die in einer engen langen Leggings und engen Top losrennen und einfach umwerfend gut aussehen trotz Schweiß der runterrinnt ;)
Der erste Tag wo ich es versucht habe war genau eine Woche nach der letzten Zigarette. Oh man ich weiß noch wie das war. Ich habe richtig schlecht Luft bekommen und war so schnell außer Atem das ich sofort keine Lust mehr hatte und schlecht gelaunt war. Zum Glück ist der Beste mitgelaufen und hat mir „in den Hintern“ getreten damit ich die 2,8km schaffe! Diese habe ich dann nach 25Minuten auch endlich geschafft.
Nach einem halben Jahr Training laufe ich die 2,8km nun in knapp 14Minuten bei durchschnittlich 10,8km/h.
Also für mich sind es Welten und mittlerweile kann ich über 8km am Stück laufen und das in unter 54 Minuten. An die 10km versuche ich mich auch und bald kaufe ich mir dann die Leggings und ein enges Top und los geht es ;)
Was ist euer Lieblingssport für die Abnahme?

Freitag, 24. August 2012

Engelchen und Teufelchen

Heute weiß ich nicht so recht wovon ich euch erzählen soll. Auf meinen Schultern haben sich zwei Gestalten niedergelassen: Teufelchen und Engelchen! Ich hab mich noch immer nicht zum Sport aufgerafft. Am Dienstag war ich WALKEN und vorgestern gab’s seit langem mal ein paar Dehnübungen (*yipi* ich kann noch immer eine „Brücke“). Irgendwie bin ich enttäuscht von mir. Ich weiß, dass es ohne Sport nicht besser wird, dass alles weiter schwabbeln wird :(

Bei meinen Versuchen das Problem zu analysieren bin ich auch nicht weitergekommen. Ich weiß nur, dass bei mir Sport immer mit TEAM-Sport verbunden war. Habe leidenschaftlich gerne alle Ball-Spiele mitgemacht, war regelmäßig Volleyball spielen und auch wenn ich mit meinen Inline-Skates unterwegs war, war immer eine Freundin dabei. Und das ich Sport nun alleine machen soll, irritiert mich einfach. Das Walken Dienstags ist (fast) immer fester Bestandteil der Woche, weil ich es mit jemand gemeinsam mache. Mich aufs Rad zu setzen und alleine wohin fahren ist anstrengender als wenn man unterwegs plaudern kann etc. Deshalb hab ich Joggen auch noch nie gemocht. Es ist mir zu langweilig. So nur wie löse ich mein Problem? Wenn ich mich wieder im Team-Sport engagiere, dann erwartet man von mir auch Regelmäßigkeiten etc. Nur will ich mich nicht einschränken und einen vollen Terminkalender haben. Weiters müsste ich ins Fitness-Center um meine Muskeln gezielt trainieren zu können. Ich hoffe es macht bald "Klick" bei mir... ihr seht, Teufelchen und Engelchen sind ziemlich aktiv :)

Mit der Ernährung klappt’s mittlerweile ganz gut! Ich bin richtig stolz auf mich ;) Ich stopfe nicht mehr so viel Essen in mich rein, esse dann wenn ich hungrig bin und normale Portionen. Bei Süßigkeiten und Salzigem wurde eingespart und mir geht’s richtig gut damit! Ich habe nicht mehr das Gefühl gleich zu platzen… irgendwie fühle ich mich leichter. Somit klarer Sieg ans Engelchen und möge es beim Sport ebenso siegen.

Wer hat bei euch derzeit überhand?

Donnerstag, 23. August 2012

Kennt ihr auch solche Leute?


Liebe übergewichtige Mitleser,

ich kenne da eine Frau, wir nennen sie mal einfach Frau Schtt.
Frau Schtt isst kaum etwas, erst recht nicht nach 17 Uhr und schon gar kein Fett, dies erzählt sie auch wirklich jedem, egal ob man es hören möchte oder nicht. Nun, Frau Schtt ist dünn aber nicht fit und schon gar nicht gesund, das sieht man ihr auch an. Letzteres ist für die Geschichte nicht wichtig, aber ich wollte es trotzdem anmerken.

Gestern kam Frau Schtt vorbei und schenkte mir Kuchen, den sie sonst in die Biotonne werfen wollte, weil sie keinen Kuchen isst. Darauf sagte ich ihr, dass ich auch keinen Kuchen mehr esse, da ich im Moment versuche abzunehmen und mich deshalb low-carb ernähre.

Daraufhin sah sie mich groß an und fragte mich: "Warum willst du denn abnehmen, das hast du doch gar nicht nötig. Du bist doch schlank. Hier, iss den Kuchen!"

Dazu muss man sagen, dass ich auch objektiv und vom weiten betrachtet schon als übergewichtig auffalle. Nun frage ich mich, was hat diese Frau davon, mich von der Diät abzuhalten? Will nur sie allein schön sein? Hätte sie dann ein Lästerobjekt weniger, wenn ich auch dünn wäre?

Kennt ihr auch solche Menschen, von denen ihr genau wisst, dass sie euch zu dick finden, die dann aber so tun, als wäre es total abwegig, dass gerade ihr abnehmen wollt?

*kopfschüttel*


Mittwoch, 22. August 2012

Ich möchte abnehmen – aber wie und wo fange ich an? – Teil 4: Der Sport.


In vielen Zeitschriften liest man Überschriften wie „2 kg in einer Woche ohne Sport abnehmen“ oder „Schlank ohne Sport“. So was ärgert mich immer. Denn 1. gehört Bewegung zum Leben dazu und 2. kann Sport auch Spaß machen. Diese Zeitschriften vermitteln aber einen Eindruck, als wenn Sport das Schlimmste der Welt wäre und unbedingt zu vermeiden.

Abnehmen ohne Sport geht, aber mit Sport ist es auf jeden Fall angenehmer und schneller. Dabei braucht man auch nicht vom Sportmuffel zum Triathleten werden. Obwohl das natürlich super wäre. ;)

Das Wichtigste ist und bleibt die Ernährung. Der Sport unterstützt das ganze Vorhaben nur und sorgt dafür, dass man am Ziel auch wirklich fit aussieht und nicht einfach „dünn“. Je nachdem wie viel man abnehmen möchte kann man später z.B. mit hängender Haut oder schlaffem Gewebe zu kämpfen haben. Durch Sport kann man dem entgegen wirken. Auch funktioniert der Stoffwechsel bei trainierten Personen besser. Man verbrennt beim nichts tun mehr Kalorien als Menschen, die keinen Sport machen. Das hört sich doch super an oder? 

Allerdings neigt man schnell dazu zu denken „Heute habe ich Sport gemacht, also darf ich mir etwas gönnen.“ Wenn man nicht abnehmen möchte stimmt das natürlich. Und wenn man viel Sport gemacht hat, dann kann man sich auch etwas gönnen wenn man abnehmen möchte. Aber generell sollte man die Kalorien, die beim Sport verbrannt werden, nicht überschätzen. Und vor allem sollte man sich nicht auf die Kalorienanzeige auf den Sportgeräten verlassen! Eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer, in der man nicht mal geschwitzt hat, hat sicherlich keine 300 kcal verbrannt. Schön wäre es, aber so ist es nicht. Man belügt und schadet sich selbst, wenn man sich auf solche Anzeigen verlässt.

Generell sollte man versuchen so viel Bewegung wie möglich in den Alltag einzubauen, damit es einfach zur Gewohnheit wird. Eine halbe Stunde gehen verbrennt z.B. ca. 100 kcal. Das ist nicht viel, aber wenn man viel zu Fuß erledigt oder mit dem Fahrrad kommt über den Tag verteilt schon einiges zusammen. Und mit den 100 kcal hätte man z.B. schon mal eine Reihe (20 g) Schokolade „abtrainiert“.

Im Fitnessstudio werden Kurse wie „Fatburner“ oder „Aerobic“ oder „Stepaerobic“ angeboten. Allerdings habe ich hier die Erfahrung gemacht, dass die Kurse oft nicht richtig anstrengend sind. Die Kurse sind auf die „Allgemeinheit“ ausgelegt und sind meistens den Leuten angepasst, die nicht so gut trainiert sind. Daher sollte man auch hier die abtrainierten Kalorien nicht überschätzen. Ich kann hier natürlich keine allgemein gültigen Aussagen machen, da jeder anders ist. Für mich (1.60 m – 62 kg) berechne ich für einen Kurs ca. 250 kcal. In Kursen wie „Bodyshape“ oder „BOP“ verbrennt man noch mal weniger Kalorien. 

Generell sind Ausdauersportarten wie Schwimmen, Fahrrad fahren, Inliner Fahren, Joggen,  Walken etc. am besten. Denn die Sache „Mehr Muskeln = höherer Grundumsatz“ stimmt zwar, aber bei Frauen dauert es eeeeewig bis sie Muskeln aufbauen. Und mit Gewichten von 5 – 10 kg wird das sowieso nichts. Da wird die Kraftausdauer trainiert. Und mit Situps und co wird auch nicht das Bauchfett reduziert. Überhaupt ist es nicht möglich an einer bestimmten Stelle Fett abzubauen. 

Es gilt also: Dran bleiben und ehrlich zu sich selbst sein! Dann wird es auch was mit dem Traumbody.

"You don´t have to go fast. You just have to go."

Dienstag, 21. August 2012

Klassisches kalorienzählen ?

+ man bekommt einen Überblick über sein Essverhalten
+ man entlarvt schlechte Essensgewohnheiten
- man neigt dazu zu wenig zu essen 

Das sind jetzt nur grobe Punkte und es ist bei weitem nicht ausführlich, aber ich möchte euch gern schrieben wie es mir damit ergangen ist.
Ja ich zähle Kalorien und schreibe sie mir auf und ja ich stehe im Supermarkt und studiere Ewigkeiten Nährwerttabellen und Inhaltsstoffe und irgendwie hilft es mir.
Es fing bei mir damit an, das ich mir einfach nur aufgeschrieben habe was ich am Tag so esse, um einfach zu sehen, wo der Fehler in meiner Ernährung liegt. Als ich dann etwas in der Ernährung umstellte und sich irgendwie nichts am Gewicht änderte, habe ich angefangen mir die Kalorien dahinter zu schreiben. Hier steckt schon mal der erste Wurm drin. Soblad da Zahlen stehen fängt man an wie blöd zusammen zu rechnen und man fängt immer schneller an sich mehr und mehr zu verbieten. Zum einen weil man sieht wie viele Kalorien ein Lebensmittel hat, oder aber weil man sieht wie viele Kalorien man schon zu sich genommen hat. Das ist einfach eine riesen große Falle und ich würde jedem raten aufzupassen, denn so kommt man recht zügig zu einem unnormalem wenn nicht sogar gestörtem Essverhalten. Also immer Wachsam bleiben, denn nur weil eine Banane viele Kalorien hat, sollte man sie nicht meiden, denn gesund ist sie allemal und man sollte nicht vergessen wie Satt eine Banane macht. So ist es mit vielen Lebensmitteln, deswegen sollte man nicht naiv ans Kalorienzählen herangehen, sondern immer mitdenken, denn alles andere führt zu einer Katastrophe.
An dieser Stelle eine Beichte: Ich war am Anfang so naiv! Ich habe kaum etwas gegessen und wollte unbedingt unter 1200 Kcal bleiben. Das hat auch funktioniert für sagen wir so grob 3 Wochen, aber es ist nicht Gesund! Klar nimmt man ab! Ich habe in der Zeit mehr Sport gemacht und kaum was gegessen, aber mein Körper hat es mir heimgezahlt und ich habe eine mördermäßige Erkältung bekommen habe, die ewig gedauert hat, einfach weil der Körper keine Power mehr hatte. Mir ging es schlecht und elend und ich konnte mich nicht konzentrieren. Zudem das ich wenig gegessen haben, habe ich auch noch das falsche gegessen. Dann gab es zwar nur so wenig Kalorien, dafür die aus Tütensuppen, Aufbackbaguetts, Kleinigkeiten von der Imbissbude oder doch das Brötchen vom Bäcker mit Remoulade. Das war nicht das Richtige und ich habe es gemerkt nachdem mein Körper mich so gestraft hat und es mir fast 2 Wochen scheiße ging.
Ich habe daraus gelernt, dennoch habe ich nicht aufgehört zu zählen. Jedoch habe ich ein anderes System für mich ausgeklügelt. Ich habe bei einer Freundin von mir die WW mache ein wenig abgeschaut und mir selbst ein Heftchen gebastelt. Kalorien für Obst und Gemüse werden ab sofort nicht mehr gezählt, denn die sind ja gesund. Außerdem muss ich mindestens 5 Teile Obst und Gemüse essen, dafür habe ich mir dann Kreise hingemalt, die ich abhaken muss. Das gleiche System gibt es beim Trinken, so das ich 8 Gläser Wasser am Tag trinken muss bzw. abhaken muss. Außerdem streiche ich mir am ende des Abends meine Einträge an. Das heißt wenn ich 5 Teile Obst und Gemüse gegessen habe werden sie Grün markiert, genauso das Frühstück wenn es Gesund war, wenn es jedoch Sünden gab wie ein Eis oder Schokolade, dann wird es Rot markiert. So nehmen ich mir dann Jede Woche aufs neue vor mal wieder 2 Tage komplett Grün zu schaffen und vielleicht wird es irgendwann eine ganze Woche.
Mittlerweile versuche ich darauf zu achten, das es unter der Woche nicht über 2000 Kcal sind aber auch nicht unter 1500Kcal. Am Wochenende, ist mein Plan jedoch komplett übern Haufen geschmissen, denn da esse ich irgendwie immer einfach alles. Wenn ich das noch in den Griff bekomme, denke ich das ich mit dem System ganz gut fahre, denn mir gibt es ein Gefühl von ein wenig Kontrolle, auch wenn ich sie am Wochenende schleifen lasse.
Wenn ihr es auch ausprobiert oder schon macht, dann seid bitte nicht so naiv wie ich, denn das bringt rein garnichts! Ihr schadet euch nur. Klar ist der Traum schön schnell abzunehmen, aber so schnell wie die Kilos drauf kommen gehen sie leider nicht wieder runter, zumindest nicht ohne euch selbst zu schaden!
LG
MARY





Montag, 20. August 2012

Die Sache mit dem KLICK

Ich werde oft gefragt, wie ich denn so viel angenommen habe und wie ich es schaffe konsequent und diszipliniert zu sein. Die Antwort ist so einfach wie sie schwer ist. Man braucht den berühmten KLICK und dann läuft es mit der Abnahme... Das schwere daran ist, dass der Klick erstmal kommen muss und ich keine Ahnung habe, wie man ihn herbeiführt. Der kommt schon von allein, wenn es soweit ist. Er kommt nur, wenn man wirklich wirklich unzufrieden mit sich selbst ist und einem klar wird, dass man wirklich etwas ändern MUSS... Bis dahin dümpelt man langsam vor sich hin. Man nimmt etwas ab und dann wieder zu. Aber man kommt seinem Traumgewicht meist nur für kurze Zeit näher und dann ist es wieder ganz weit weg. Durch den JoJo-Effekt oder ähnliches...
Bei mir hat es KLICK gemacht, als ich die 90 kg auf der Waage sah... ich war einfach unendlich geschockt. Ich fühlte mich schon länger nicht mehr wohl in meinem Körper, aber das war einfach endgültig zu viel! Ich kam nach den Semesterferien zurück nach Wien und stellte mein Leben auf den Kopf. Ich ging einkaufen und besorgte einfach alles, was gesund ist. Viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte u.s.w. 
Hier meine Einkaufsliste von damals: 

- Tomaten
- Gurke 
- Zwiebeln
- Zucchini 
- Broccoli 
- Salat 
- Möhren
- Paprika 
- Kohlrabi 
- grüne Äpfel
- Orangen
- Studentenfutter bzw. unbearbeitete Nüsse 
- Thunfisch in der Dose (in eigenem Saft) 
- Hähnchen oder Pute 
- Fettarme Milch 
- Fettarmer Joghurt 
- Cottage Cheese (fettarm) 
- Minimais
- sauere Gurken
- Pfannengemüse (wenn es mal sehr schnell gehen muss) 
- Lachs bzw. anderer Fisch 
- Honig
- Eier 
- Brennesseltee 

Danach konnte es losgehen. Ich beschloss laufen zu gehen und mir selbst gesunde Rezepte auszudenken. Das Fitnessstudio stand auch auf meinem wöchentlichen Sportprogramm, damit ich mit Muskeln (also einem gesteigerten Grundumsatz) parallel schon mal gegen den Jojo-Effekt ankämpfe. 
Ich habe Zucker und Weißmehl von meinem Speiseplan gestrichen und mir nur noch selten erlaubt eine Ausnahme zu machen. Habe extrem viel getrunken und einfach eisern mein Ziel verfolgt. Ja, ich sage einfach. Denn als der Klick kam, war das alles keine Überwindung mehr. Es stand außer Frage, ob ich Sport mache oder gesund koche. Es war einfach FAKT... die ersten 7 kg waren fast innerhalb eines Monats weg. Danach wurde es langsamer. Aber das machte mir nichts aus. Es ging voran und es war egal wie schnell. Denn ich wusste, dass mir Crash-Diäten nichts bringen. Ich hatte schon unzählige hinter mir... Im Moment liege ich zwischen 71-74 kg und stagniere etwas. Das bringt es mit sich, wenn man dann doch etwas zufriedener mit seinem Körper ist. Trotzdem verliere ich mein Ziel vor Augen nicht. Ich will die 65 kg erreichen und werde daran arbeiten. Es wird in meinem Alter (27) sicher nicht einfach... aber ich werde es schaffen! Daran glaube ich ganz fest! 

Sonntag, 19. August 2012

Warum ich M&Ms so gerne esse - einigeTipps

Hey, ihr lieben Leser.
Unglaublich, wie schnell diese Woche vergangen ist. Als ich den Who is-Post geschrieben hab, hab ich noch keinen Gedanken daran verschwendet, was ich euch erzählen könnte. Meine Kolleginnen haben ja schon einige Tipps geschrieben - und da wollte ich eigentlich anknüpfen. Denn nicht jedem hilft das selbe ;). Und deswegen hier meine Top Five Six.

  • Eat colourful!
    Der Grund, warum ich sooo gerne M&Ms esse (meine absolute Lieblingsnascherei, schon damals, als ich schlank war), ist der, weil die Farben so richtig knallen. Nicht wie die ollen Smarties, die eher Richtung Pastell gehen. Nein! GELB, ORANGE, ROT, BLAU, GRÜN, BRAUN! Die Farben rocken. Die Farbkombi noch mehr! BUNT ist das Dasein. Und granatenstark!
    Ich esse so gerne bunt. Regenbogengemüsepfanne. Yummy.

Melone und Bananen sind von weheartit. Der Rest stammt aus dem Garten ;)

  • Führe Buch!
    Den Tipp kennt jeder. Einen Termin mit sich vereinbaren, wahrnehmen und abhakerln. Es ist aber auch uuuunglaublich motivierend, wenn man sieht, wie oft man dieses Jahr schon Sport gemacht hat. Wow. Da wird einem erst bewusst, was man schon geleistet hat...
    Allerdings ist meine Erfahrung mit Tischkalendern eher eine miese: Kaum ist nämlich die nächste Woche und schon hat man seine Erfolge nicht mehr im Blick. So schnell kann man dann kaum schaun, ist es schon wieder zwei Wochen her, dass man Sport gemacht hat. Deswegen gibt's bei mir jetzt auch einen Jahreswandkalender, wo man auf einer Seite das ganze Jahr hat. Der hängt über meinem Fernseher. Und für jeden Tag Sport gibt's ein tolles Pickerl, einen Stempel,...
    Eine andre Idee war, dass ich auf eine Schnur Perlen, Mascherl,... für jeden Tag Sport geb. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Und wer den "Druck" von außen braucht, kann dem Besuch ja auch verraten, für was die Pickerl, Stempel, Mascherl, Perlen,... stehen.

  • Never give up!
    Ich selbst gerate gerne in diesen jetzt-ist-eh-schon-alles-wurscht-Modus. Weil ich vielleicht mehr gegessen habe, als ich wollte. Und wo nur mehr Sport meine Bilanz bessern könnte, mach ich dann erst recht keinen.
    Lasst das nicht in euren Köpfen festsetzen. Sport und Ernährung sind zwei Paar Schuh. Und wir haben jede Sekunde die Möglichkeit unser Leben zum besseren zu verändern. Völlig egal, was wir davor gemacht haben.

  • Fangt an, wo ihr euch leichter tut!
    So habt ihr schneller Erfolge. Fakt ist, dass wir nur mit einer Kombi aus Sport und Ernährungsumstellung abnehmen können. Aber wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, dass wir über Nacht eine 180° Kehrtwende machen können. Wenn wir uns gestern noch von Junkfood ernährt und uns nur vom Klo und wieder zurück bewegt haben, werden wir heute nicht von früh bis spät gesund essen und drei Stunden im Fitnessstudio trainieren können.
    Ich habe immer sehr intuitiv gegessen - und sehr viel Sport gemacht. Also habe ich zuerst begonnen, den Sport wieder in mein Leben zu bringen.

  • Probiert neues aus!
    Ihr wolltet immer schon klettern gehen? Bogen schießen? Probiert's aus, da steht einem ein bissl ein Übergewicht nicht im Weg. Ihr wisst nicht, wie eine Ananas schmeckt, die nicht aus der Dose kommt? Kauft euch eine, schaut wie ihr sie öffnen könnt,...

  • Leben - jetzt!
    Wir leben jetzt! Nicht morgen, nicht wenn wir schlank und sportlich sind. Wir sind toll, so wie wir sind. "Wenn ich schlank bin, lass ich mir eine Pediküre machen.", "Wenn ich fit bin, hab ich mir eine Massage verdient.", "So wie ich aussehe, finde ich bestimmt keinen besseren Job.",... Kommt euch bekannt vor? Ente kann ein Lied davon singen. Wenn ich nämlich wieder schlank bin, dann probier ich verschiedene Kampfsportarten aus, und Windsurfen, und achte mehr auf mein Äußeres,...
    Es gibt freilich Dinge, wo mir mein Übergewicht im Weg steht. Aber wer sagt, dass ich nicht slacklinen kann? Richtig, NUR ICH!
    Beschneidet euch nicht selbst und scheißt auf die Meinung anderer!



Manche Tipps muss ich mir selbst immer wieder in Erinnerung rufen. Gerade letzteren.
Das Enti

Samstag, 18. August 2012

Ein Tag im Leben von Finchen


Also für mich sieht ein guter Tag was Sport und Ernährung angeht wie folgt aus:
Wenn ich auf der Arbeit angekommen bin und der erste Schub Arbeit getan ist esse ich eine Stunde später erst mein Müsli. Ich kann nach dem Aufstehen noch nichts essen und verschiebe es deshalb so um ca. 1-2 Stunden auf 09:30Uhr

Frühstück: 200g Joghurt, einen Apfel kleingeschnitten und 3-4 EL Vitalis Knuspermüsli
Nährwerte:   ca. 300kcal für ein Frühstück

Meine Mittagspause mache ich meist gegen 13Uhr und es landet entweder eine Suppe, ein Wrap oder lecker Toast mit Frischkäse und Marmelade auf dem Teller.

Mittagessen: 2 Scheiben Toast, 2 EL Frischkäse Philadelphia Balance, 2 EL Schwartau Marmelade
Zum Nachtisch nehme ich eine Nektarine und einen Joghurt mit.

Nährwerte: ca. 570kcal für ein Mittagessen

Nach der Arbeit gehe ich zu Mrs. Sporty und trainiere dort 30 Minuten = 250-300kcal verbraucht

Danach gibt es bei uns Abendessen und meist einen Salat mit Beilage oder was aus der Low-Carb Küche

Abendessen:  Gemischter Salat mit Tomaten, Gurken, Schafskäse, Röstzwiebeln, einem Ei mit Sylter Dressing und dazu ein Hähnchenschnitzel in Paprikamarinade. Da ich nach dem Abendessen irgendwie immer was Süßes brauche gibt es Schokolade in Form von einem Schokopudding, Reiswaffeln oder einem Müsliriegel von Corny

Nährwerte:  ca. 950 kcal für ein Abendessen

Macht insgesamt laut FDDB 1570kcal
Meine empfohlene Kalorienzufuhr bei 1,65 und 65Kg ist 1639kcal um abzunehmen und ca. 1950kcal um es zu halten.
Ich denke wenn man sich daran hält sollte eine Abnahme auf Dauer kein Problem sein.
Wenn ich zwischendurch Hunger bekomme dann esse ich meist Obst oder trinke ein großes Glas Wasser!

Bitte korrigiert mich wenn ich irgendwas falsch berechnet habe :)

P.S Ich hungere keine Minute!

Freitag, 17. August 2012

... beim Einkaufen

Diese Woche war ich Shoppen (Lebensmitteleinkauf gilt bei mir auch als Shoppen ;] ) und da der Inhalt nicht immer mit dem übereinstimmt, was uns auf der Verpackung versprochen wird, möchte ich euch mal fragen...
Habe ich die richtigen Sachen gekauft?

Cous Cous wollte ich schon immer mal ausprobieren in einem Salat oder mit angebratenen Gemüse. Die Penne verwende ich als Ersatz für die normlen Nudeln und das Brot kommt dann morgen zum Frühstück. Ist es wirklich so gesund wie es aussieht?

Schade finde ich, dass es nur weil BIO draufsteht gleich mal das Doppelte kostet. Und nein ich hab nichts dagegen, dass die Bauern mehr verdienen, meistens ist es aber so, das lediglich die Groß- bzw. Zwischenhändler dran verdienen. Die Sachen habe ich bei Hofer/Aldi gekauft.

Sobald ich Cous Cous und die Nudeln verwertet habe, werd ich auch das ein oder andere Rezept bzw. Endergebnis online stellen. Hoffentlich schmeckts :)

Kommen wir zur Süßwarenabteilung. War letztens bei einer Freundin eingeladen. Sie hat eine kleine süße Tochter und natürlich wollte ich ihr auch was mitnehmen. Da es schnell gehen musste (ist IMMER mein Fehler) habe ich zu den Leibniz Zoo-Bauernhof Keksen gegriffen. Da steht: mit Dinkel und Hafer! Wenn ich mir die kcal-Tabelle so ansehe haben die insg. ziemlich viel, aber die Kleine isst ja auch nicht die ganze Packung auf einmal. Eigentlich habe ichs dann genommen, weil wenig Zucker drinnen ist.

Und die Dinkelherzen sind für mich. Habe die immer mal gerne in der Nähe, falls ich Schoko brauche, weil ich mir eben auch einbilde, dass die "gesund" sind. 1 Stk. pro Tag ist ok, die ganze Packung NICHT!

Kann man in der Süßwarenabteilung "gesund" einkaufen? Hirsebällchen etc. bring ich nicht runter. Habt ihr Tipps für meine süßen Gelüste?

Donnerstag, 16. August 2012

EFT - Klopf dich ein kleines bisschen glücklicher

Emotional  Freedom Techniques (EFT)

Heute möchte ich euch einen kurzen Einblick in die Klopftechnik EFT geben.

Mit EFT kann man negative Gefühle oder Stress wegklopfen bzw. vermindern.

EFT beruht auf der Annahme, dass negative Gefühle durch eine Störung im körpereigenen Energiefluss ausgelöst werden. Bei der EFT beklopft man klassische Akupressurpunkte, um die Energie in den Körpermeridianen wieder fließen zu lassen.

Dies kann dabei helfen, Heißhunger und Stress zu bewältigen. Die Technik ist sicherlich nicht für jeden geeignet, aber für einige von euch ist sie vielleicht interessant.

Auf folgendem Bild seht ihr die typischen EFT-Punkte:


Wichtig ist, dass man eine EFT-Sitzung immer mit dem Handkantenpunkt (Punkt 12) beginnt, um sich auf die Sitzung einzustimmen. Während des Set-Ups legt man fest, welches Problem man bearbeiten will, z.B. den Hass auf den eigenen Körper oder dass man Essen als Belohnung benutzt.

Diese negative Aussage kombiniert man mit einer positiven Affirmation.

"Auch wenn ich Süßigkeiten dazu benutze, um mich besser zu fühlen, akzeptiere ich  mich ganz und gar."
"Auch wenn ich meinen Körper hasse, akzeptiere ich mich voll und ganz, so wie ich bin."

Danach folgt Runde eins, in der man negative Sätze zum Problem klopft, dabei klopft man etwa sieben Mal auf einen Punkt.

Beispiel Körperhass
  1. Mitte des Kopfes: Ich hasse meinen Körper
  2. Augenbraue: Ich hasse es, wie mein Körper ausschaut
  3. Neben dem Auge: Ich mag es nicht, wie ich mich in meinem Körper fühle
  4. Unter dem Auge: Ich wünschte, ich wäre anders.
  5. Unter der Nase: Ich wünschte, ich hätte einen anderen Körper
  6. Kinn: Das ist einfach unfair.
  7. Schlüsselbein: Alle anderen haben einen schöneren Körper
  8. Unter dem Arm: Ich lehne meinen Körper ab.
In Runde zwei klopft man nun positive Affirmationen, um das Gefühl zu verändern

  1. Mitte des Kopfes: Mit meinem Körper ist alles in Ordnung
  2. Augenbraue: Ich akzeptiere meinen Körper
  3. Neben dem Auge: Ich liebe mich und liebe meinen Körper
  4. Unter dem Auge: Ich werde mich um meinen Körper kümmern
  5. Unter der Nase: Mein Körper gehört zu mir und ich übernehme die Verantwortung für ihn
  6. Kinn: Ich kann mit meinem Körper glücklich sein
  7. Schlüsselbein: Ich muss nicht perfekt sein
  8. Unter dem Arm: Ich kann auch ohne perfekten Körper glücklich sein.
Am Ende des Klopfens spürt ihr nach, ob sich eure Gefühle zu eurem Problem geändert haben. 

Wenn euch das Thema interessiert, dann sucht mal im Netz danach, es gibt nämlich noch verschiedene andere "Klopfrituale".

Zum Abschluss ein Video, in welchem Bill Cashell, der Autor des Buches "The Emotional Diet", die Emotional Freedom Technique erklärt. Viel Spaß damit!







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Mittwoch, 15. August 2012

Ich möchte abnehmen – aber wie und wo fange ich an? – Teil 3: Das Abendessen / Teil 2.2 Das kleine Mittagessen.


Heute im 3. Teil bzw. Teil 2.2 kommen wir zum Abendessen. Ich sage hier auch „Teil 2.2“, weil ich gefragt wurde, ob ich nicht noch etwas für die Leute schreiben könnte, die nicht mittags, sondern abends ihre Hauptmahlzeit zusichnehmen. “Was isst man dann also mittags, um sich nicht zu überessen?!“. Im Nachhinein ist mir dann aufgefallen, dass ich dafür ja eigentlich gar keinen einzelnen Teil 2.2 machen brauche. Denn die Leute, die abends richtig essen, können ja einfach die Tipps für das Mittagessen aus dem letzten Post auf ihr Abendessen beziehen und die aus dem heutigen Post auf das Mittagessen.

Ich selber bin eigentlich keine Verfechterin von „abends keine Kohlenhydrate“. Denn aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nicht schadet abends Reis, Nudeln oder Kartoffeln zu essen, solange die Kalorienbilanz stimmt. Es kann natürlich sein, dass manche Leute sich einfach nicht wohl fühlen, wenn sie abends noch KH essen – das ist dann natürlich etwas anderes. Da der Post sehr lang ist geht es hier nach dem Break weiter.

Dienstag, 14. August 2012

Who is Ente Wurzel aus Kuh?

Hey!
Kinky Snow White ist ja leider ausgestiegen - und die Ente hat den Platz hier als Sonntagsbloggerin übernommen. Weil aber heute nicht Sonntag ist, nur ein kurzes Vorstellen meinerseits.

Ente Wurzel wird im September 24 - und arbeitet seit kurzer Zeit in der Hauskrankenpflege in Wien. Dadurch hab ich wenigstens ein bissl Bewegung; auch im Alltag. Ich bin wohl die schusseligeste Person, im Umkreis von... tja... Wie viele Leute stolpern schon über ihre zu lange Pyjamahose, versuchen sich zu errappeln, knallen mit dem Kopf gegen das Küchenkastl den Küchenschrank und fallen auf ihren dicken Hintern? Oder verbrennen sich regelmäßig beim Arbeiten mit heißen Blechen? Oder können auf hohen Hacken suuuuper laufen, aber knicken um, wenn ER bei der Bushaltestelle steht? Oder speiben kotzen übergeben sich über die Füße des Schwarms? Richtig. Das macht die Ente. Und die nimmt obendrein selten ein Blatt vor den Mund.

Mein Weg zum Übergewicht (auch schon mal in meinem Blog gepostet):

Mein Übergewicht habe ich eigentlich relativ rasch angesammelt.
Ich hatte mit 18(?) eine Beziehung. Damals wog ich bei einer Größe von 1.60m zwischen 55 und 60kg. Dadurch ich aber relativ viel Sport gemacht und mich viel im Freien bewegt habe, sah ich etwas zierlicher aus, als es mein Gewicht vermuten lässt ^^.
In der Beziehung zu meinem Freund kam dann der Zeitpunkt, wo ich meine Freizeitbeschäftigung aufgab, um mehr Zeit mit ihm zu verbringen (er gab natürlich nix auf. Jetzt muss man mir nicht mehr sagen, dass es alles andre als klug war -.-). Die viele Bewegung und der Sport fielen weg. Und die ersten 7kg waren oben. Noch dazu wurde ich schwabbeliger, weil ich ja keinen Sport mehr machte. Die Beziehung scheiterte (ich denke nicht, dass es an der Zunahme lag…) und anstatt wieder mit Sport zu beginnen und die Pfunde wieder loszuwerden, habe ich mit Frustfressen begonnen.
Mein Rezept für Übergewicht:
Normales Essen + Frustfressen – Sport = 15kg mehr.
Und dann, obwohl alles in meinem Hirn da ist, habe ich wider aller Vernunft die unsinnigsten Diäten gemacht oder gar überhaupt nix gegessen. Das führte nur zu einem: dem Jojo-Effekt.
Und so schnell wurden aus 15kg 30. Toll!
Es braucht auch kein Genie um zu erkennen, dass der Markt, das Internet, eine jede Zeitschrift voller widersprüchlicher Tipps und Tricks zur Traumfigur sind.
Ich denke, dass keine „Diät“ langfristig einem zum Ziel führt. Ich geh sogar soweit zu sagen, dass es nur EINEN Weg gibt.
Mehr Sport + Ernährungsumstellung = Abnahme :).
Mehr Sport brauch ich wohl nicht mehr erläutern. Der pusht den Leistungsumsatz in die Höhe und baut Muskeln auf, die mehr Fett verbrennen, selbst wenn sie schon ruhen. Juhu! Um nicht zu sagen: Doppeljuhu!
Zur Ernährungsumstellung: Es bringt auch hier nix, sich da etwas schön zu reden. Denn Fakt ist (ich weiß, das hört ihr nicht gerne :D): Von einem Stück Schokolade, von einem Burger bei McDonalds (btw: ich esse keine Burger. *g*), von einem Glas Coke oder einem Stück Torte bei Oma am Sonntag wird man nicht fett.
Fett wird man, wenn man dauerhaft zu viel Kalorien zu sich nimmt. (auch wenn’s Obst o.ä. ist). Ich weiß wovon ich rede. Um mein ernährungstechnisches Problem zu spezifizieren:
  1. Ich esse grundsätzlich zu große Portionen (ich koch nicht besonders fett und ich esse gerne Obst und Gemüse)!
  2. Ich esse VIEL ZU VIELE Süßigkeiten (ich rede hier nicht von 100g am Tag… sondern mehr!)!
Zweiteres ist vermutlich mein größtes Problem. Würde ich die verdammten Süßigkeiten weglassen, oder reduzieren würde ich schnell zwischen 500 und 1000kcal einsparen.
Der Plan:
  1. Ich reduziere die Süßigkeiten auf 50g am Tag.
    Das mag für viele noch immer viel klingen, aber ich mag das wirklich erst mal reduzieren, um es mir dann vielleicht nur mehr tageweise zu "gönnen". Doch wenn ich gleich ein Verbot aushänge, dann weiß ich, was ich morgen als erstes mache ;).
  2. Ich gehe dreimal pro Woche ins Fitnessstudio oder trainiere mit meiner Personaltrainerin Jillian ;) und bewege mich im Alltag mehr (Treppensteigen, viel zu Fuß´erledigen,...)
  3. Ich reduziere die Portionsgröße.
Der Zwischenstand:
Ich blogge nun schon fast ein Jahr hier bei Blogger. Das ist einerseits schon mal ein Phänomen, da ich es noch nie so lange bei einem Anbieter ausgehalten habe. Andererseits war mein Startgewicht 97kg. Heute wiege ich 91kg.
Klingt wenig? Manchmal erwische ich mich selbst bei dem Gedanken: "Ente, du hättest schon viel mehr schaffen können". Und dann komm ich in den Rechtfertigungs-Modus. "Aber da war doch die Ausbildung, und die Prüfungen, und ich war dazwischen krank, und hatte Beziehungsstress, und und und!!!"
BLÖDSINN!!! Es ist toll!!! Dafür, dass ich kaum etwas an meiner Ernährung gedreht hab und fast ausschließlich wegen des Wiedereinführens von Sport abgenommen hab - noch toller.
Das Etappenziel:
Ich will werde bis Weihnachten 85kg wiegen. Das sind 6kg in 4 Monaten.



Und jetzt: AUF AUF!!!!!!!!

erfahrung mit smothies

So ich bin mal wieder dran und ich habe mich erneut für einen Erfahrungsbericht entschieden ;-) 
Es gibt in meinem Umfeld einige Frauen, die diese Shakes aus der Apotheke trinken und damit abnehmen wollen und es zum teil auch sehr gut schaffen. Für meinen teil finde ich sie arg eintönig und durch probieren musste ich feststellen das sie meinem Geschmack nicht sonderlich entsprechen. Also habe ich mir eine alternative gesucht und bin auf eine Saft und Smothiediät gestoßen. Bei der sollte man den ganzen Tag nichts anderes als selbst gemachte Shakes Trinken, das war mir jedoch zu drastisch und laut angaben wären das auch nur so knapp 900 kcal gewesen, die man da pro Tag zu sich nimmt. Viel zu wenig! Macht so etwas bloß nicht! Allerdings sahen die Rezepte tierisch Lecker aus. Also habe ich mich entschlossen 1 bis 2 Mahlzeiten durch diese selbstgemachten Shakes zu ersätzen! Also gab es zum Frühstück mal Honigmelone mit Kiwi und Joghurt püriert oder aber einen Bananenmilchshake und zum Mittag oder zum Abend dann etwas mit Gurke, Tomate und Basilikum oder aber Paprika mit Kresse und co. Alles unglaublich lecker! Zu dem meisten Shakes oder Smothies sollte man Weizenkleie hinzufügen, damit sie länger satt machen und das hat ernsthaft funktioniert ich war selbst ziemlich baff! Das ganze hat mit in einer Woche etwas über einen Kilo weniger auf der Wage beschert, ohne zu hungern, jedoch würde ich auch jetzt im nachhinein behaupten, das zwei Mahlzeiten durch Shakes ersätzen auch ein bisschen drastisch ist, einfach weil es immer noch sehr wenig ist was man dann isst.
Das war meine Erfahrung zu Shakes und ich muss sagen das ist im großen und ganzen wesentlich günstiger als das teuere pulver Zeug aus der Apotheke. Jedoch muss man Zeit haben sie zuzubereiten und man muss auch die Zeit finden öfters frisch einkaufen zu gehen. Außerdem ist das mitnehmen bei mir immer noch ein Problem, weil ich noch nicht so das perfekte Behältniss gefunden habe um es mir mal eben in die Handtasche zu schmeißen.
Es war auf jeden fall etwas was ich gern weider machen werde, also diät oder eben nicht, einfach nur weil sie so lecker waren.
LG
MARY


Hier nochmal meine liebsten Smothies 
Basilikum-Mix
1⁄2 Bund Basilikum, 2 klein gewürfelte Tomaten und 200 ml Gemüsebrühe (Instant) mixen. 150 g Vollmilch-Joghurt (3,5 % Fett) unterquirlen, mit Pfeffer und Saltz würzen.

Kiwi-Smoothie
175 g Zuckermelonen-Fruchtfleisch, 2 Kiwi und 1 TL Weizenkleieflocken mixen. 150 g gut gekühlten, fettarmen Joghurt untermixen.

Gazpacho-Mix
150 g geschälte bzw. geputzte Gurke und 100 g rote Paprika fein würfeln. Mit 200 ml Tomatensaft, 1 TL Olivenöl, Salz, Pfeffer und 100 ml Gemüsebrühe (Instant) mixen. Je 1⁄2 Bund Schnittlauch und Dill fein hacken, mit 2 EL Vollmilch-Joghurt (3,5 % Fett) verrühren.

Joghurt-Kresse-Mix
5 g Weizenkleieflocken, 1⁄2 Beet Kresse, etwas Schnittlauch, 100 ml Gemüsebrühe, 125 ml Gemüsesaft und 1 Prise Zucker mixen. 100 g Joghurt (3,5 % Fett) unterrühren und etwas Pfeffer und Salz.

Ps: Blogaward von mir an alle mädels von hier ;-) ihr seid echt super!

Montag, 13. August 2012

Wo fange ich an? - Tips zum Joggen

Entschuldigt die Verspätung...
Heute gibt es mal ganz schnell meine Tips zum Joggen. Als ich beschlossen habe, dass ich mein Leben ändern muss, wusste ich, dass ich neue Gewohnheiten brauche. Das Wichtigste war für mich einen Sport zu finden, der mir Spaß macht und den ich immer machen kann. So kam ich auf das Joggen. Es geht schnell, kostet kein Geld (bis auf die Sportsachen) und lässt sich meistens im Tagesablauf unterkriegen. Man kann langsam anfangen und steigert sich recht schnell, was natürlich auch immer ein Erfolgserlebnis ist und somit zusätzlich motiviert dran zu bleiben ;)
Hier sind einige Tips, die sich für mich bewährt haben:


1. Mach dir eine Playlist mit Songs, die dich motivieren! Für mich sind das schnelle Songs, die ich auch sonst gerne mag. Die motivieren mich am meisten! (siehe aktuelle Playlist unten

2. Wenn du keine Lust hast loszugehen dann zieh deine Sportsachen an! Sobald du sie anhast ist es viel einfacher loszugehen. 

3. Visualisiere warum du es machen willst. Willst du fiter werden? Willst du abnehmen? Willst du schneller werden? Denke intensiv daran was der Grund dafür ist warum es nötig ist jetzt laufen zu gehen! 

4. Schau dir Motivationsbilder an. Mir helfen sie unheimlich! Ob das Sprüche sind oder Bilder von Mädels, die fit sind. 

5. Besorg dir gute Laufschuhe, die bequem sind und deinen Bedürfnissen entsprechen. 

6. Such dir Kleidung aus, in der du dich wohl fühlst. Nichts ist schlimmer als während eines Laufes die ganze Zeit an sich rumzupfen zu müssen weil irgendwas zwickt oder rutscht! 

7. Belohne dich für kleine Erfolge. Du bist schneller geworden? Du hast deine Strecke verlängert? Dann gönn dir eine schöne neue Laufhose :) 

8. Laufe in deiner Geschwindigkeit! Es ist egal ob du die langsamste Person im Park bist. Am wichtigsten ist, dass du dich noch auf deine Atmung konzentrieren kannst und so versuchst Seitenstiche zu vermeiden.

9. Sei nicht zu streng zu dir! Schritt für Schritt kommt man zum Ziel. Wenn du am Anfang nur 5 Minuten joggen kannst, dann ist das keine Katastrophe. Wenn du einen Monat lang 3 mal die Woche joggen gehst, dann wirst du am Ende des Monats mit Sicherheit schon 15 Minuten schaffen. 

10. Manchmal ist dein Körper viel stärker als dein Kopf! Achte darauf ob du nach z.B. 2 km wirklich nicht mehr kannst oder ob du stehen bleibst weil du annimmst, dass das die längste Strecke ist, die du schaffst. 


Nächste Woche kommt mein versprochener Bericht! 

Samstag, 11. August 2012

Ein Tipp der mir hilft..

Ich habe geraucht wie ein Schlot, kaum Sport gemacht und sehr gerne Tafeln von Schokolade gegessen. Dass dies auf Dauer keine Lösung ist habe ich Anfang Februar gemerkt als ich mit Dauerkopfschmerzen und zu viel Gewicht auf der Waage stand. Ja die große Frage ist wie werde ich beides los? Schon der Gedanke an das Verzichten (im Sinne von Schokolade und Zigaretten) hat mich so sehr zum Schwitzen gebracht und mich in Angst versetzt was zu verpassen (ja völlig doof ich weiß) das ich sofort zur Schoki oder zur Ziggi gegriffen haben.

Hier ein Auszug der letzten Shape Ausgabe (aber nur in Bezug auf Schoki!!)

>>Der Rosa Elefant<<

 Stellen Sie keine Verbote auf. .
Die Wissenschaft bestätigt, dass die Beschränkung eines Nahrungsmittels automatisch den Heißhunger danach vergrößert". erklärt Kelly McGonigal.
Versagt man sich Schokolade, geistert sie einem wie ein rosa Elefant ständig im Kopf herum. ,,Rebound - Effekt" nennen das Experten.
Gönnen Sie sich stattdessen kleine Sünden, zum Beispiel zwei Stückchen Schokolade, so schützen Sie sich viel besser vor Heißhunger.
Ja und so sehe ich es auch. Ich habe es endlich verstanden und es hat Klick gemacht dass es so nicht weiter geht. Wenn ich schnuppen will dann mache ich es bewusst und in kleinen Mengen. Ich will nicht wieder einen dicken Arsch bekommen nur weil ich mal wieder Lust auf Schokolade hatte. Mir tut es zwischendurch gut und ist ja auch gesund aber immer bewusst mit dem Kopf dabei und nicht zu viel!
Mittlerweile bin ich seit heute genau 169 Tage RAUCHFREI und fühle mich wunderbar damit! Es war nicht einfach und ich war sehr gereizt in der Anfangszeit aber ich habe es geschafft und bin doppelt stolz auf mich das ich nun 4 Kilo runter habe und rauchfrei bin.
Genießt das Wochenende!

Freitag, 10. August 2012

Blogger für Sonntags gesucht!

Liebe Leser,

kinky.snowwhite unsre Bloggerin am Sonntag, hat ihr "Amt" zurückgelegt. Somit ist für Sonntag ein Platz frei. Falls ihr gerne an unserem Projekt teilhaben möchtet, dann meldet euch einfach via Kommentar oder eMail. First come, first serve! Ein bestehender Blog ist kein Muss!

Guten Start ins Wochenende :]

Résumé #1

Mein Plan für Woche 1: VORHER



Meine Erkenntnisse aus dieser Woche:

In meinem letzten Beitrag habe ich von strengeren Regeln am Wochenende gesprochen. Für mich absolut nicht machbar. Ich möchte meine Wochenenden genießen! Daher gabs hier mal ein Frozen Yoghurt (auf Eis hatte ich sowieso keine Lust) und zum Sonntagabendprogramm Chips vorm TV. Natürlich nicht optimal aber kleine Ausnahmen bestätigen die Regel :]



Mein Plan für Woche 1: NACHHER

Voilà hier ist die Wahrheit schwarz auf weiß bzw. in bunt :]

Ich freue mich darüber, dass ich es geschafft habe, jeden Tag zu frühstücken (!!) und mich beim Abendessen bei den Kohlenhydraten à la Reis, Nudeln etc. zurückzuhalten - Ausnahme: die Pizza. Ich bin täglich auf mind. 2 Liter (Mineral-)Wasser gekommen und habe nur 1x zu Schoko gegriffen & 2x zu Chips.
 
Da ich definitiv MEHR Sport machen muss, werde ich LesFees Ratschlag beherzigen und für die nächste Woche den Sport auch gleich fix miteinplanen. Weiters beginne ich mit Shred, bei Mary hat das ganz gut funktioniert.
 
 
Mein Gewicht ist im Vergleich zu vorigem Freitag um -400g geschrumpft und ich freu mich sehr darüber! Es bewegt sich etwas und das tut gut. Mit mehr Sport werde ich vlt. wieder zunehmen, aber definierte Muskeln und straffe Haut sind mir eindeutig wichtiger!

Skinny girls look good in clothes, fit girls look good naked!


Ziele für die nächste Woche:
  • Gesund Frühstücken
  • viel Wasser trinken
  • jeden Tag Bewegung + Sportplan
  • mehr Obst & Gemüse
  • frisch Kochen & einen Kochplan für eine Woche erstellen

Donnerstag, 9. August 2012

Diätgeschädigt

Fast jede/r von uns kennt das Dilemma, wir möchten dünn sein, wissen aber, dass uns eine strenge Diät nur kurzfristig zum Ziel führt und uns danach mit dem Jojo-Effekt bestraft.

In der Theorie weiß man genau, was man machen müsste, um abzunehmen, nämlich ein moderates Kaloriendefizit fahren, sich ausreichend bewegen, frisch und gut kochen, sich keine Lebensmittel verbieten und sich nicht das Leben vom Übergewicht diktieren zu lassen.
Trotzdem fällt man immer wieder auf die wahnwitzigsten Diäten rein, man fastet, man shaked, man isst viel zu wenig, man verzichtet.

Seid auch ihr schon diätgeschädigt? Im Buch "Intuitiv Eating" von Evelyn Tribole und Elyse Resch stehen die typischen Symptome.
Hier mal ein kleiner Auszug:

  1. Allein schon der Gedanke an eine neue Diät verursacht Gelüste und Verlangen nach Schokolade, Chips und andere "verbotene" Lebensmittel.
  2. Am Ende einer Diät verfällt man in einen Fressanfall, nachdem man sich natürlich schuldig fühlt, weil man versagt hat.
  3. Man traut seinem eigenen Körper nicht mehr. Durch die ganzen Diäten hat man verlernt auf die Bedürfnisse seines Körpers zu hören und vertraut nicht darauf, dass der eigene Körper schon weiß, was man essen soll.
  4. Die Henkersmahlzeit. Vor jeder Diät isst man nochmal die Dinge, die man während der Diät nicht essen darf. Das artet dann schnell in ein Fressgelage aus. Durch kürzer werdende Abstände zwischen Diätbeginn und Diätende tragen auch diese "letzten Schlemmereien" zu einer stetigen Gewichtszunahme bei. 
  5. Träger Stoffwechsel. Jede Diät bereitet den Körper besser auf die nächste hausgemachte Hungersnot vor, so dass man am Ende schon mit einer geringen Kalorienmenge zunimmt.

Am Besten lässt sich der Stoffwechsel mit einem Feuer vergleichen: Wenn man das Feuer nicht mit genug Holz versorgt, dann erlischt es.
Man muss dem Körper genug Nahrung geben, damit er mit dem Stoffwechsel nicht herunterfährt.
Zum Abnehmen geeignet ist folgende Formel:
(Grundumsatz + Gesamtumsatz)/2 = Energiebedarf während Diät


Also, hört mit dem Diätwahn auf und nehmt auf die altmodische Tour ab: Leichtes Kaloriendefizit und Bewegung.


Alles Liebe,
Sonni

Mittwoch, 8. August 2012

Ich möchte abnehmen – aber wie und wo fange ich an? – Teil 2: Das Mittagessen.


In meinem ersten Post habe ich letzte Woche ein paar Tipps gegeben, wie man sein normales Frühstück in ein abnehmtaugliches Frühstück umwandeln kann. Heute geht es im zweiten Teil um das Mittagessen

Für viele Menschen ist das Mittagessen die Hauptmahlzeit am Tag. Und gleichzeitig ist es wohl auch die Mahlzeit, in der am meisten Abwechslung gewünscht wird. Deswegen möchte ich hier keine expliziten Empfehlungen dafür geben was man essen könnte / sollte, sondern eher ein paar Vergleiche geben und aufzeigen, auf was man achten sollte.

Wir wissen alle, dass man viel Gemüse essen soll, wenn man abnehmen will. Das macht auch Sinn. Und nicht nur, weil es gesund ist, sondern auch weil Gemüse nun mal wenig Kalorien hat. Meistens haben 100 g Gemüse um die 30 kcal. Hingegen haben 100 g Nudeln ca. 365 kcal. Das ist schon ein riesiger Unterschied. Natürlich wird man von 100 g Gemüse auch nicht so satt wie von der gleichen Menge an Nudeln – das ist klar. Aber trotzdem sollte man darauf achten, dass man immer Gemüse in sein Mittagessen integriert. Denn dadurch kann man die anderen Bestandteile der Mahlzeit ein wenig reduzieren und so ein paar Kalorien sparen. Aufpassen sollte man nur z.B. bei Kidneybohnen, dicken Bohnen, Mais usw. Hier sammeln sich doch schnell ein paar mehr Kalorien an.

Als Beilage fallen den meisten wahrscheinlich sofort Nudeln, Reis und Kartoffeln ein. Das sind so die Standartdinge und auch auf jeden Fall ok. Vor allem Kartoffeln sind gut. Denn 100 g (ca. 1 Kartoffel)  haben gerade mal 70 kcal. Aber neben diesen drei Beilagen gibt es noch viel mehr. Wie wäre es mal mit Linsen? Oder Couscous? Polenta? Oder anstatt den normalen Weizennudeln könnte man ja mal Buchweizennudeln ausprobieren. Oder Dinkelnudeln, oder Vollkornnudeln. Und anstatt dem normalen Reis auch mal Wildreis oder Naturreis. Der braucht zwar etwas länger bis er gar ist, enthält aber viel mehr Ballaststoffe, die uns satt machen.

Bei Fleisch sollte man ein bisschen aufpassen, denn wir neigen dazu viel zu viel davon zu essen. Unsere Portionen sind oft größer als sie es sein sollten. Rindfleisch und Schweinefleisch haben pro 100 g ca. 170 kcal. Das hört sich jetzt nicht so viel an, aber 100 g sind auch nicht wirklich viel. Hingegen hat Geflügel oft weniger als 100 kcal. Das heißt natürlich nicht, dass man sich jetzt nur noch von Geflügel ernähren soll. Aber man sollte eben auf die Portionen achten. Wir neigen stark dazu unsere Portionen kleiner einzuschätzen als sie sind. Und der ein oder andere Tag ganz ohne Fleisch schadet sicher auch nicht.

Auch Tofu sollte von den Kalorien nicht unterschätzt werden. Der Bio Tofu von Aldi hat pro Portion ca. 150 kcal. Eine Portion sind 100 g. Ein eingeschweißter Block Tofu sind allerdings 200 g. Wenn man diesen dann noch in Öl anbrät (1 TL = 40 kcal) wird aus dem leichten Mittagessen ganz schnell eine ziemliche Kalorienbombe.

In der nächsten Woche beschäftige ich mich im 3. Teil mit dem Abendessen. In den darauffolgenden Wochen geht es dann mit Getränken und Sport weiter.